Ich führe Sie zu ihrem neuen Leben - und dann will sie sich scheiden lassen

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Würde man sich für einen guten Kumpel dermaßen ins Zeug legen, hätte man sicherlich eine Menge Credit auf dem "Freundschaftskonto". Typisch für uns Männer ist doch, dass wir denken eine Frau würde das "Beziehungskonto" genauso aufladen. Aber im Gegenteil: der neue (höhere) Wert wird genutzt um sich einen nun verfügbaren "besseren" Mann zu suchen.

Das scheint ein weit verbreiteter Denkfehler zu sein.

Insofern war der Thread für mich schon lehrreich, um sich das nochmal erneut klarzumachen.

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Würde man sich für einen guten Kumpel dermaßen ins Zeug legen, hätte man sicherlich eine Menge Credit auf dem "Freundschaftskonto". Typisch für uns Männer ist doch, dass wir denken eine Frau würde das "Beziehungskonto" genauso aufladen. Aber im Gegenteil: der neue (höhere) Wert wird genutzt um sich einen nun verfügbaren "besseren" Mann zu suchen.

Das scheint ein weit verbreiteter Denkfehler zu sein.

Insofern war der Thread für mich schon lehrreich, um sich das nochmal erneut klarzumachen.

Mhm, interessant. Ich sehe auch, dass das mit dem Ober-Therapeuten spielen nicht gesund ist, aber generell jemanden in seiner Entwicklung zu unterstützen ist nicht schlecht. Klingt hier so nach: Ich helfe ihr besser nicht, denn ich habe Angst, dass sie danach plötzlich mehr Wert hat als ich und dann verlässt sie mich wohl für einen cooleren Typen (oder sie entdeckt dass sie lesbisch ist). Auch keine gesunde Basis.

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Würde man sich für einen guten Kumpel dermaßen ins Zeug legen, hätte man sicherlich eine Menge Credit auf dem "Freundschaftskonto". Typisch für uns Männer ist doch, dass wir denken eine Frau würde das "Beziehungskonto" genauso aufladen. Aber im Gegenteil: der neue (höhere) Wert wird genutzt um sich einen nun verfügbaren "besseren" Mann zu suchen.

Das scheint ein weit verbreiteter Denkfehler zu sein.

Insofern war der Thread für mich schon lehrreich, um sich das nochmal erneut klarzumachen.

Mhm, interessant. Ich sehe auch, dass das mit dem Ober-Therapeuten spielen nicht gesund ist, aber generell jemanden in seiner Entwicklung zu unterstützen ist nicht schlecht. Klingt hier so nach: Ich helfe ihr besser nicht, denn ich habe Angst, dass sie danach plötzlich mehr Wert hat als ich und dann verlässt sie mich wohl für einen cooleren Typen (oder sie entdeckt dass sie lesbisch ist). Auch keine gesunde Basis.

Die Grenze zwischen "die Entwicklung unterstützen" und "den Ober-Therapeuten spielen" ist wohl fließend und individuell eine Abwägungsentscheidung. In diesem Fall würde ich eher in die Richtung Ober-Therapeut tendieren ;-)

Du hast aber recht: der von dir beschriebene Minderwertigkeitskomplex ist zumindest bei mir teilweise vorhanden. Muss ich dran arbeiten.

bearbeitet von thefactory

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Mhm, interessant. Ich sehe auch, dass das mit dem Ober-Therapeuten spielen nicht gesund ist, aber generell jemanden in seiner Entwicklung zu unterstützen ist nicht schlecht. Klingt hier so nach: Ich helfe ihr besser nicht, denn ich habe Angst, dass sie danach plötzlich mehr Wert hat als ich und dann verlässt sie mich wohl für einen cooleren Typen (oder sie entdeckt dass sie lesbisch ist). Auch keine gesunde Basis.

Wie gesagt: Die Mechanik dahinter kenne ich nicht, ist nur Spekulation von mir.

Dass es aber mies ausgeht steht für mich mittlerweile ziemlich fest.

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Dass es aber mies ausgeht steht für mich mittlerweile ziemlich fest.

ein paartherapeut hat mir mal erzählt, daß paare, bei denen einer dem anderen das studium finanziert, nach studienabschluß des einen oft auseinandergehen - und zwar ist es die person, der das studium finanziert wurde, die geht, ganz egal, ob diese person ein mann oder eine frau ist.

die ursache für dieses trennungen liegt, laut diesem therapeuten, darin, daß nach so einer studien-finanzierung einer in der (zumindest finanziellen) schuld des anderen steht und damit nicht klar kommt und sich deshalb trennt.

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Lieber Te,

sorry daß ich das so klar sagen muß -> Du bist unheimlich überheblich und arrogant.

Woran ich das fest mache?

Für dich sind Leute, welche nicht studiert haben anscheinend nicht viel wert.

DU machst Erfolg und ein gutes Leben daran abhängig ob man studiert ist oder nicht.

Schon mal daran gedacht, daß Deine Ex sich damals als Fabrikarbeiterin gut gefühlt hat?

Du kotzt Dich über den Neuen aus. Ist ja ansich auch ok. Kann ich gut verstehen. Aber hast Du schon mal daran gedacht, daß er Deiner Ex das bietet, was Du ihr nicht bietest? Nämlich daß sie unabhängig handeln und denken kann ohne bevormundet zu werden.

Du wirst Di´r jetzt sagen: "Sag mal, spinnt der Tom daß er so mit mir redet?!? Er kennt mich doch schließlich garnicht.".

Hier die Auflösung:

Ich war vor wenigen Jahren noch genauso wie Du. Hatte bzw. hab mit meiner Mutter gebrochen bzw. mit der Familie mütterlichseits und dachte daß ich bei der Familie von meiner Ex gut angekommen bin und aufgenommen wurde. Was für ein Trugschluß!

Ich war/bin auch erfolgreich und wollte meine Ex (eine kleine stinknormale Bäckereifachverkäuferin) auch dazu bringen.

Gut, ich hatte zwar nicht studiert, habe aber schon in 3 Jobs gearbeitet und erfolgreich den Sprung vom Osten in den Westen geschafft.

Ihr sollte es gut gehen. Mein Credo damals "wir werden reich und darum tun wir Alles dafür".

Dabei vorlor ich ihre Bedürfnisse aus dem Auge bzw. merkte nicht wie sehr ich sie bevormundete.

Der Knall kam. Nach 6 Jahren trennte sie sich von mir und ging zu nen Typen, welcher noch nicht mal soviel Geld wie sie verdiente. er wohnte in einer sehr kleinen Wohnung und hatte nicht mal einen Führerschei, geschweige den ein Auto. Trotzdem verliebte sie sich in ihm.

Du schriebst, daß Du ihr das Studium bezahlt hast und viel Geld verloren hast. Ich kann dich auch hier verstehen. Meine Ex hat mich rund 30 000 Euro "gekostet".

Wie gesagt, Du weißt daß Du viele Fehler gemacht hast.

Ich denke auch, daß es für Dich kein Weg zurück gibt. Auch wenn es vielleicht den Anschein macht. Ich denke einfach nur, daß sie mit Dir wegen den Kindern ein gutes Verhältnis haben möchte.

Darum handhabe es so wie ich: Ich woillte am Anfang auch meine Ex zurück. Nach einem Jahr Trennung startete ich ein Regame -> vergeblich.

Heute bin ich auf dem Standpunkt -> selbst wenn ich wieder solo wäre und sie zu mir zurück wöllte, ich würde sie nicht wollen.

Außer vielleicht für den Sex. Der war gut und *Sarkasmus an* schließlkcih habe ich sie schon weit im Vorraus bezahlt.*Sarkasmus aus*

Im Übrigen stimme ich den Ansichten von 447 zu.

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Du schriebst, daß Du ihr das Studium bezahlt hast und viel Geld verloren hast. Ich kann dich auch hier verstehen. Meine Ex hat mich rund 30 000 Euro "gekostet".

Heute bin ich auf dem Standpunkt -> selbst wenn ich wieder solo wäre und sie zu mir zurück wöllte, ich würde sie nicht wollen.

Außer vielleicht für den Sex. Der war gut und *Sarkasmus an* schließlkcih habe ich sie schon weit im Vorraus bezahlt.*Sarkasmus aus*

Meine Vermutung tendiert in den letzten Jahren dahingehend, dass Nutten langfristig die bessere Wahl sind- solange man keinen Nachwuchs anstrebt. Man kann sich immer zwischendurch was geiles Junges bestellen, ohne Cellulite, Schwabelbauch, allabendlichem afterwork Hirnfick und Finanz Fukushima im Falle einer Scheidung. Warum zum Teufel bindet man sich ohne Not solche Problem Frauen/Beziehungen ans Bein? Wenn man sein Leben auch genießen kann.

Museen, Empfänge, Ausstellungen, Präsentationen, Theater, Galaempfänge, kurz die Gründe warum man in einer sau teuren Großstadt wie München oder Hamburg wohnt.

In jeder größeren Stadt wimmelt es von Endzwanzigerinnen/ Anfang Dreissig Jährigen, die in einem Pippijob bei Pippibezahlung (ja keine Anstrengung oder Verantwortung) in adretten Business Kostümchen festsitzen, aber immernoch große Ambitionen auf den Lifestyle der Rich and Famous hegen und auf der Suche nach einem fähigen Provider sind. Warum sich nicht die Zeit mit ihnen vertreiben? Schließlich besuchen sie auch gern das Theater oder Galaevents.

Und wenn man zwsichendurch kurzfrstig die Lust auf was junges Knackiges verspürt, gibts genug professionelle Dienstleister mit den Titten einer 20 Jährigen, ohne Geplärr und Gezänk und nem Haufen Verpflichtungen.

bearbeitet von milatari

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Endlich mal einer der das Pick Up begriffen hat!

......Ironie off

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Dass es aber mies ausgeht steht für mich mittlerweile ziemlich fest.

ein paartherapeut hat mir mal erzählt, daß paare, bei denen einer dem anderen das studium finanziert, nach studienabschluß des einen oft auseinandergehen - und zwar ist es die person, der das studium finanziert wurde, die geht, ganz egal, ob diese person ein mann oder eine frau ist.

die ursache für dieses trennungen liegt, laut diesem therapeuten, darin, daß nach so einer studien-finanzierung einer in der (zumindest finanziellen) schuld des anderen steht und damit nicht klar kommt und sich deshalb trennt.

ernsthaft? beziehungen waren jahrelang - und sind teilweise heute immernoch - so aufgebaut, dass der mann der frau ALLES bezahlt. ich habe nicht den eindruck, dass das gros der damen mit dieser "schuld" nicht leben kann (laut dating websites is eins der top kriterien von frauen noch immer das gehalt des mannes). dass die person erst NACH dem studium abhaut, lässt mich eher schlussfolgern, dass hier noch mitgenommen wird was geht anstatt schuldgefühle zu entwickeln. aber damit kann man sich die sache natürlich hinterher beim therapeuten wunderbar schönreden.

Man sollte halt nicht erwarten, dass man sich die Liebe/Treue seines Partners erkaufen kann. Weder monetär noch therapeutisch. Das dann als Mittel einsetzen zu wollen den Partner zu binden/halten geht schief.

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Und wieder mal zeigt sich dass das Forum zu einen großen Teil ein Rastplatz für Verzweifelte und Entäuschte ist. Der grobe Teil der Ansichten würde sich wohl nie im Schnitt der Geselschaft wiederfinden, sondern in den einer Selbsthilfe Gruppe von verlassenen Härtefällen

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Und wieder mal zeigt sich dass das Forum zu einen großen Teil ein Rastplatz für Verzweifelte und Entäuschte ist. Der grobe Teil der Ansichten würde sich wohl nie im Schnitt der Geselschaft wiederfinden, sondern in den einer Selbsthilfe Gruppe von verlassenen Härtefällen

Sehe ich auch so. Hier tun sich echt Abgründe auf.

Schön übrigens,dass ihr Dankbarkeit und ewige Treue erwartet wenn ihr eurer Freundin helft im Leben auf die Beine zu kommen. Das sieht man schon von welchem Eigennutz ihr getrieben seid, da muss man sich am Ende nicht wundern wenn man verlassen wird. Ist nicht mehr als der verzweifelte Versuch 'ne Abhängigkeitsstruktur zu schaffen weil man ständig mit der Unsicherheit lebt,dass der eigene Charakter es nicht wert ist, alleiniger Grund einer erfüllende Beziehung zu sein.

Ich kann alle Frauen die es schaffen sich aus solchen Strukturen zu lösen nur beglückwünschen.

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Und wieder mal zeigt sich dass das Forum zu einen großen Teil ein Rastplatz für Verzweifelte und Entäuschte ist. Der grobe Teil der Ansichten würde sich wohl nie im Schnitt der Geselschaft wiederfinden, sondern in den einer Selbsthilfe Gruppe von verlassenen Härtefällen

Pauschaler Klagebeitrag, sachlicher Gehalt null.

Dagegen sehr wohl sachlich nachgewiesen, auch wenn es Dir in Deinem AFC-Mindset nicht gefällt:

http://www.news.de/g...ern-den-chef/1/

http://www.spiegel.d...,602087,00.html

http://www.ls3.sozio...nsoziologie.pdf

http://www.medien-mo...-Sti.551.0.html

http://books.google....aL7t-pnEU&hl=de

http://www.bz-berlin...cle1142918.html

Wir könnten jetzt so weitermachen. Irgendwo interkulturelle Untersuchungen rauskramen. Oder auch ganz neue, wie etwa das Mitschneiden von Klicks der Frauen in Partnerbörsen in einem größeren Experiment vor wenigen Monaten, wo (hoppla-hopp!) auch immer wieder das gleiche rauskommt: Status, Optik, Alpha. Immer das gleiche Mantra, jedesmal wenn das untersucht wird.

(Auf deutsch: Ja, als Mann muss man halt was "leisten", in welchem Lebensbereich auch immer, um gute Frauen abzukriegen. Wo ist eigentlich DEIN großes Problem damit, dieser simplen Regel mit wenigen Ausnahmen ins Auge zu sehen?)

Auf die Frage, was Du (natürlich als die große Ausnahme?) unter den "Klagefällen" machst und ob hier jeder ein Klagefall ist und nicht vielleicht auch ganz plausible andere Gründe dahinter stehen könnten...na, lassen wir das.

Nicht, dass Du noch bei einem Konter, der angesichts Deiner offensichtlich Ignoranz sämtlicher soziologischer Fakten recht scharf ausfallen würde...gleich weinend zum nächsten Admin rennst.

_____________________________________________________

Ist nicht mehr als der verzweifelte Versuch 'ne Abhängigkeitsstruktur zu schaffen weil man ständig mit der Unsicherheit lebt,dass der eigene Charakter es nicht wert ist, alleiniger Grund einer erfüllende Beziehung zu sein.

Die Unlogik in Deinem Aussagesystem fällt Dir nichtmal selber auf, oder?

Wer nicht hilft ist ein phöser phöser Kerl ---> und wer hilft ist ein fieser Manipulator?

double bind, Mr. White-Knight...L-O-L.

Ich kann alle Frauen die es schaffen sich aus solchen Strukturen zu lösen nur beglückwünschen.

Stimme zu - so solche Strukturen und solche Versuche denn vorliegen. Bin ich ganz deiner Meinung.

Was nun allerdings an der Zusammenfassung "Spiel niemals, niemals den Therapeuten für eine LTR" dann noch den großen Quell von Unbehagen und Widerstand ausmacht, das bleibt wohl auf ewig das Geheimnis gewisser Poster...

bearbeitet von Vierviersieben

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Moin!

Beim Lesen dieses Threads fallen mir vor allem zwei Probleme auf:

1. Die enorme Fixiertheit der Menschen auf Status

2. Eigennütziges Verhalten in Beziehungen und Freundschaften

1. Ganz klassisches Beispiel ist ja nunmal der Mann mit dem dicken Auto. Wenn man sich aber mal ein bisschen weiter umguckt, zieht sich das durch die verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen und Schichten.

Sei es

- der "Marktassi" mit seiner tiefergelegten Tuningkarre,

- der reiche Bonze mit nem dicken 7er,

- der Intellektuelle mit seinem Doktortitel und seiner Professur,

- der "Weltenbummler", der reist und rumkommt, weil es chic ist,

- der Hippie mit Jutesack, Fairtraide-Produkten, absolut aufgeschlossenem Weltbild und Umweltbewusstsein,

- der Gigolo, der Sex mit möglichst vielen Frauen hat,

etc. !!

Hört sich jetzt so an, als fände ich Tuningkarren, intellektuellen Fortschritt, Reisen, faire Behandlung anderer Menschen etc. scheiße?

Ganz im Gegenteil!

Meiner Meinung nach ist der Problem die Motivation! Wenn jemand Spaß daran hat, sein Auto zu tunen, sich intellektuell zu beschäftigen, zu reisen und fair zu anderen Menschen ist, soll er es gerne machen!! Für sich selber. Weil man es für gut und richtig hält.

Aber doch bitte nicht, um es für Andere nach Außen zu tragen und sein mikriges Ego aufzubessern!!

Auch ich mache mich davon nicht vollkommen frei. Kann man als westlich sozialisierter Mensch glaube ich auch garnicht. Aber ich versuche es, soweit es geht.

2. Wahre Freundschaft und Liebe kennt nicht wirklich ein Beziehungskonto, sich etwas schuldig sein etc. Sobald eine Freundschaft an einen bestimmten Zweck gebunden ist (ich helfe dir und dafür hilfst du mir), ist sie nicht mehr Selbstzweck und fällt somit nicht mehr in meine Definition der Freundschaft. Es wäre dann eher eine "Interessengemeinschaft". Von der Tendenz her ein wenig wie eine wirtschaftliche Beziehung, nur dass man sich nicht mit Geld bezahlt, sondern sich die Gefallen gegenseitig auf das Beziehungskonto bucht.

Für mich ist wahre Freundschaft / Liebe aber bedingungslos. Ich helfe dir, wenn du mich brauchst, weil ich es gerne mache, weil ich dich als Menschen schätze! Füreinander da sein. In guten und in schlechten Zeiten (Amen! 8-P)

Solche tiefgreifenden Verhältnisse führe ich nur mit sehr wenigen Menschen. Dafür sind sie aber enorm bereichernd und schön zu erleben.

Man kann also auch einer Frau, mit der man eine Beziehung führt, gerne mit ihren Problemen helfen. Aber doch bitte nur, wenn man sie als Menschen schätzt und gerne hat. Und nicht, um sie an sich zu binden, damit sie die Beine breit macht, immer brav ja und amen sagt etc. Dann wird die Hilfe von beiden auch ganz anders wahrgenommen.

Horrido!

David

bearbeitet von der dave

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Gast serendipity

ich gesell mich hier mal zu den arg gebeutelten menschen mit helfersyndrom. ja, ich habe auch schon meinen partner erfolgreich durch die beziehung therapiert und in ungeahnte höhen verholfen und habe dafür die retourkutsche mit arschtritt kassiert. ich bin eine frau und das waren männer, ich bin also der beweis dafür, dass das eine geschlechterübergreifende verhaltensweise ist und wir können uns den weiberdiss mit rückgriff auf die steinzeit sparen.

aber ich fand es auch erstmal irritierend und dann sehr interessant wie meine exfreunde es denn wagen konnten, mir gegenüber solch ein arschlochverhalten zu zeigen und wie edel und gut und erhaben ich doch war und bin und wie verdorben doch die menschheit ist, blaheulschluchz.

und dann geht man mal in sich und gesteht sich ein was für ein egotrip der retter auf dem weißen gaul oder die krankenschwester mit ihrem häubchen im grunde ist und wieviel narzisstisches vergnügen man daraus zieht. das ist schon ne sehr abgefuckte nummer und ist IMMER zum scheitern verurteilt und zwar von beiden seiten. das kann nur solange funktionieren wie der geforderte partner unterlegen ist. sobald dieser das ziel erreicht ist das spiel nunmal zuende und der entwickeltere partner macht sich von dannen. das ist aber der, der an sich gearbeitet hat, also das frühere opfer. zurück bleibt ein empörter helfer, der sich jetzt noch was auf seine gutmenschlichkeit einbilden kann. been there und so.

neurotisches "helfen" im sinne von therapeuten und mentor spielen und wirklich helfen im sinne von partnerschaftlich unterstützen sind einfach zwei verschiedene paar schuhe.

und jetzt mal zum te:

das liest sich soweit ganz gut. ich glaube ja sogar, dass die fehlende räumliche trennung vorteile hat, wenn du nicht dein elend vor dir herträgst, sondern den im pu empfohlenen entspannten typen präsentieren kannst, von dem das alles abperlt: so kriegt deine frau ganz genau mit, was du treibst, und glaub mir, die kriegt genau mit ob du dates hast, wann du nach hause kommst und wie gut es bei dir läuft.

tanzkurs find ich auch gut, weil das eines der letzten gefilde ist, in dem die alte rollenverteilung noch erlaubt und erwünscht ist. der mann fordert auf und führt die frau beim tanz und bei einem guten tänzer fühlt frau sich wohl und gut aufgehoben. dann kommen aspekte dazu wie bestätigung und konkurrenz (mein mann hat mich gewählt und nicht die dumme nuss! HA! vs. wieso tanzt der denn die rumba jetzt mit der hilde und nicht mit mir????), körpersprache und -flirt und die (unbewusste) erinnerung an eine zeit, in der die hormone übergesprudelt sind und das alles los ging mit den doofen jungs/den blöden meedchen. man kann wieder kichern, flirten, knutschen, aufgeregt sein und unauffällig die starke schulter des tanzpartners begrabbeln.

ich würd das noch forcieren und nach ein paar stunden sie dazu auffordern, ein kleidchen anzuziehen (falls sie eher der jeanstyp ist), weil nix schwingt so schön beim walzer wie ein ausgestellter rock.

das kann man alles wunderbar nutzen für das alte geschlechterspiel, um sich dann nach dem tanzkurs zu verabschieden, weil man noch'n "termin" hat und madame ist ja schon groß und kann allein nach hause gehen.

ein letztes: kümmer dich um deine kinder. die wissen 100%, dass der haussegen schiefhängt und haben ihr leid damit. und jetzt fängt die mama auch noch an, viel zu arbeiten und bald hat gar keiner mehr zeit. auch wenn du es nur so kennengelernt hast, mach deine kinder bitte nicht auch zu sandwichkindern, die irgendwie so mitlaufen.

bearbeitet von serendipity
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Ahoi, hier ist nochmal der arg gebeutelte Typ mit dem Helfersyndrom.

Also ich beantworte jetzt nicht jede Anmerkung. Aber zu einer Sache möchte ich schon Stellung nehmen. Wer von mir denkt, ich wäre ein überheblicher Herr Dr. Furz und Feuerstein, dem will ich nur entgegenhalten, dass mein bester Kumpel nicht mal die 10. Klasse geschafft hat. Aber wir haben gemeinsam so viel Blödsinn getrieben - behauptet natürlich jeder von seinem besten Kumpel ;) gell? - das war schon überragend.

Der Doktortitel kommt von der Ausweglosigkeit der damaligen Arbeitssitiation. Da war das Promovieren noch das beste was mir so passieren konnte - zumindest für den weiteren Lebensweg. Ich haett das nicht gemacht, hätte es was ordentliches - finanziell gesehen - woanders gegeben. Aber ich war damals schon Vater und brauchte keinen irgendwie Job, sondern so richtig!

Der Stand der Dinge: ich zieh nächsten Monat wohl aus. Job ist in sicht - den ich jetzt noch nebenbei zur Selbständigkeit zum Geldverdienen brauche. Ich bin nun 2 Monate schon "getrennt" und an alle, die das mal lesen- es wird besser!!!!! Der Abstand lässt auch für mich die Sonne wieder scheinen! Ich hatte schon Dates und bin wirklich nun der Meinung: wenn man erstmal so viel Abstand hat und sich auch wieder locker flockig mit anderen Frauen unterhalten kann- also Frame wieder finden usw., dann besteht die große Gefahr, dass man das anschließende ReGaming gar nicht mehr will.

Is halt Scheisse wegen der Kinder. Ich bin da auch auf sie viehisch sauer. Das fällt ihr jetzt ein! Jetzt. Man, man, man. Denk doch mal nach! Möchte ich da brüllen. Nicht mal drei Jahre nach der Hochzeit und 3 1/2 Jahre nach dem 2. Kind.

Was mich nervt, ist das Lügen! Immernoch haut sie mir die Hucke voll mit Lügen, das es nur so kracht! Und durch blöde Zufälle kommt's raus und sie guckt verschämt. Dass sie mit dem Typen nicht nur die Akten durchgeht, ist mir doch klar. Das hab ich ihr auch gesagt. Auf der anderen Seite sind nun manchmal unbekannte Tel. auf dem Display des Hausanschlusses und sie mault mich voll, ich solle doch meinen Liebschaften bitte die Handynummer geben- dabei bin ich völlig unschuldig und so schlau bin ich sowieso!

Zu Hause ist jetzt voll WG Leben angesagt! Das nervt aber. Ich hab ja keinen Punkt, wohin ich mich zurückziehen kann. Und nach manchmal 16 Stunden Arbeit gibt es halt keinen Punkt, an dem ich in "Sicherheit" bin .

So, noch was abschliessendes für heute: es ist in der Tat wohl der groesste Blödsinn, derartige Helferpositionen zu besetzen. Thank you, Good buy. Heißt es dann.

Ich halt Euch weiter auf dem Laufenden und Danke an Alle - selbst an die, die mich da so als überheblichen Arsch hingestellt haben - Diskussion und Meinungsaustausch hat mir sehr, sehr über die erste Zeit geholfen.

Bis dann und Ahoi

Drrock75

PS: Tanzkurs ist von mir aus abgesagt: Die erste Stunde war so mies - sie kann ja nicht mal im Takt bleiben! Wirklich!!!! Aber Führen wollte sie andauernd. Tja, oft wie in der Beziehung: Ahnungslos doch Meinungsstark (Achtung: Ueberheblichkeitsrisiko bei 90% geortet.)

bearbeitet von drrock75

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Hallo PickUp Gemeinde,

Ich lese hier oft Threats, die dann häufig einfach abbrechen und die weitere Entwicklung nicht erkennen lassen. Dabei finde ich es durchaus wichtig, solche Linien auch weiter aufzuzeigen, um zumindest als Beispiel für kommende Leser dienen zu können.

Ich werde mich deshalb in den nächsten Tagen ran machen, und hier weiter von meinem Weg schreiben.

Ich will heute nur so viel schreiben: PickUp hat nicht weniger als mein ganzes Leben verändert!

Bis bald und Ahoi

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.... und los geht's:

Im Voraus möchte ich kurz nochmal auf den missglückten Titel des Threads eingehen: ja, ich war zu tiefst entrüstet über die Tatsache, dass ich hier nun aus dem Spiel rausfallen sollte, obwohl ich mich doch aus meiner Sicht - und nun auf Nachfrage im Bekanntenkreis ist mir das bestaetigt worden - mächtig für die Familie und auch für die Ex eingesetzt habe. Ich hatte - so meine Freunde - zwei Gesichter. Einmal das froehliche, aufgeschlossene, witzige OHNE meine Ex und dann noch der, der alles regelt aber irgendwie ueberladen scheint MIT meiner Ex. Egal.

Ich habe mich nun also in LdS eingelesen, hier das Forum regelmaessig durchstöbert und an mir gearbeitet. Ich habe - ohne Übertreibung!!! - dann sofort das Prinzip PickUp in mein Leben integriert: ja, weil ich natürlich die Ex-Back Kiste rauf und runter gelesen habe und das mir als der einzig gangbare Weg erschien. Vorteil: Ich habe sofort aufgehört, irgendwie abzuheulen, "Warum?"-Gespräche mit der Ex zu führen und nach vorn geschaut. Man hängt halt in der Aiger-Nordwand und jedes "Zurück bzw. Runterschauen" bringt einen wieder in dieses tiefe, dunkle Loch der Verzweiflung. Es bringt nix. Besser: erstmal die Ex-Back Regeln strikt (und wirklich strikt) befolgen! Das bringt emotionale Stabilität - weil, es gibt ja eine echte Chance auf ein Regame und das wuenscht man sich ja - und überbrückt gleichzeitig die härteste Zeit. Also weiter die Nordwand hoch, zurück geht's eh nicht.

Die Ex-Back-Regeln sind hart, aber unbedingt einzuhalten. Ich geh jetzt drei mal die Woche ins Gym, hab mich mal endlich so eingekleidet, wie ich es immer schon machen wollte und richtig hart an meinem Äußeren gearbeitet. Wiederum ohne scheiss: ich wiege nun bei 1,92m noch 82kg und die Dame von der Post wollte das Post-Ident-Verfahren nicht durchführen, weil sie kaum Ähnlichkeit zwischen "altem" Passfoto und "neuem" Aussehen feststellen konnte.

Ebenso wichtig: einfach mal los und gamen! Es ist wie Fische aus dem Fass fangen! Und ich bin 36 und in einer Uni bzw. Studentenstadt bedeutet das auch einfach mal zu "alt" fuer die jungen Dinger zu sein - bzw. auch mal festzustellen, dass da wohl schon viel Wasser die Saale runtergelaufen ist zwischen deiner Geburt und ihrer: also extrem verschiedene Lebenswelten! ( und damit nochmal einen schoenen Gruss an P., die doch meinte, Wetten dass...? wäre eine Sendung, die damals im "Osten" begonnen hätte)

Augen auf, die 3-Sekunden-Regel im Kopf und einfach nach PickUp mal los machen. Beispiel:

Vor zwei Wochen war Uni-Fest (ich bin da nie hingegangen, weil von Professoren und dem ganzen Gehabe habe ich eigentlich den Kanal voll, siehe oben). Ich bin da hingeschleift worden von Freunden! Und dann los. Smile and the World smiles with you! An der Bar mit zwei HB 5s gewettet, dass ich eher dran bin - damit ins Gespräch rein, schön C+F bisschen KINO und nach ner halben Stunde mit nem NC weg! Ich gab da nie angerufen. War gar nicht mein Typ, wie ich im Gespräch merkte, aber NC trotzdem geholt. Tanzfläche gewechselt- hin zur Live-Band. Wiederum zwei HB 6/7 gesehen. Getanzt, was mit denen getrunken - warum heißen die eigentlich alle Mandy oder Susann - und wieder weg. Nur kurz und so lange es lustig war. Die beiden sind mir ne viertel Stunde später auf die andere Tanzfläche gefolgt. OK, dann wieder NC!

Zwischendurch die "Jungs" getroffen. Die hatten das so mitbekommen, was ich da treibe und meinten, wenns heute nicht klappt.... dann wissen sie aber auch nicht mehr. Wie es ausgegangen ist: 6 NCs und keinen FC! Tja, ich war so fasziniert vom Anquatschen, dass ich den Arien "Chancentod" Robben statt den Mario Balotelli gegeben habe. Ich haett einfach mal an einer dran bleiben müssen. Naja. Learning by Doing! Das naechste Mal wird's besser.

Die Ex? Hat ihren Freund, wir haben Umgangsregeln für die Kinder, sie fährt mit dem Typen in den Urlaub. Alles normal. NORMAL! Denn sie möchte ja auch ihr neues Leben mal ausprobieren! Strikt an die Ex-Back-Regeln halten! Denn in der Situation kann man eh nur reagieren. Sie wuerde im Fall eines "komm doch zurück-Aufrufes" ja nur noch mehr bestätigt, dass sie dich in der Hand hat und alles vorschreiben, wie es zu laufen hat. Sie als die Verlassende agiert- der Verlassene kann nur reagieren. Weg davon!!!!

Ich geh mit ihr um, wie mit allen anderen weiblichen Freunden. Sie kann es gar nicht glauben. Ist zu tiefst verunsichert, warum ich so freundlich, so nett, so ...., bin. LJBF-Zone!?! Tja? Keine Ahnung. Sie versteht zumindest die Welt nicht mehr, nimmt das gerne an, wie mit ihr umgehe und reagiert auch auf C+F und KINO positiv.

Und nun Regame? Nö! Zum einen viel zu früh und zum anderen: Struppi ist nun von der Leine los und lässt sich nicht so schnell wieder einfangen. Und das ist die fiese Krux an der Ex-Back-Geschichte generell: willst du sie zurück haben, dann schliesse mit ihr ab sonst geht's nicht. Und hast du es dann mal so weit geschafft, tja: dann hast du vielleicht gar keinen Bock mehr auf ein Regame.

So und morgen treff ich mich mit S., die ich auf dem Spielplatz über das gemeinsame Spiel der Kinder kennen gelernt habe. Balotelli laesst gruessen.

Ahoi

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Klingt alles ganz gut, aber ich würde das Wort "Ex-Back" nicht so inflationär im Kopf verankern...

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Les gerne mit ... wenn es also Neuigkeiten geben sollte, bitte nur her damit!

Meiner Meinung nach spiegelt auch der jetzige Schreibstil mehr Entspanntheit und einen angenehmeren gesellschaftlichen Umgang, als in den ersten paar 2-3 Beiträgen.

Ich befinde mich allumfassend in deinem Thread selbst im Widerspruch, weil ich zum Einen denke, dass menschliche Handlungsweise immer einen gewisses Resultat verlangt (Nutzen basiert nicht immer nur auf der Wechselwirkung zum Partner oder anderen Menschen!!!) und zum Anderen wirklich in Frage stelle, ob eine "liebende" Absicht überhaupt sinnvoll ist. Wir funktionieren alle nach einem gewissen Schema, auch wenn das viele nicht gerne hören.

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Sehr guter Thread (sorry), der mir hier zeigt das es im Endeffekt nichts bringt jemanden verändern zu wollen. Was hier verfehlt worden ist, das eine gemeinsame Entwicklung nach vorne nicht passiert ist. Letztlich ist sie diejenige die profitiert hat (neues Selbstbewusstsein etc.), aber die eigenen Bedürfnisse sind auf der Strecke geblieben.

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Wenn man sich gegenseitig unterstützt in einer LTR, dann aus freien Stücken. Wer "Dankbarkeit" erwartet handelt wohl eher aus egoistischen Motiven. Kenne den Fall, dass eine Frau mir das auch gesagt hat, sie hat ihn dazu gebracht, sich zu entwickeln und dann ist er mit so einer Assifrau abgezogen, die 4 Kinder hat, aber, mit der hatte er endlich wieder geilen Sex. Und hat sich als Mann gefühlt. Shit happens.

Dieses am anderen Menschen herumdoktern zeigt vor allem eines- meine Unfähigkeit jemanden einfach anzunehmen wie er ist. Nichts gegen Anregungen aber ein Partner ist auch in Ordnung, wenn er ist wie er ist. Wenn ich hingegen meine, der entfaltet "sein Potential" nur nicht richtig, dann ist der Blick auf einen selber erlaubt. Wer muss hier eigentlich wem etwas beweisen? Ich mir selber, den "richtigen" Partner an meiner Seite zu haben?

Am Ende dreht sich alles nur um die Fähigkeit, Lieben zu können und das meint, den anderen zu "Erkennen" als das Wesen, das er ist. Wer meint, das alles als Bühne nutzen zu müssen wird einfach auf sich selber zurückgeworfen.

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Wenn ich hingegen meine, der entfaltet "sein Potential" nur nicht richtig, dann ist der Blick auf einen selber erlaubt. Wer muss hier eigentlich wem etwas beweisen? Ich mir selber, den "richtigen" Partner an meiner Seite zu haben?

Schöner Einblick in die weibliche Perspektive auf diesen typischen Männerfehler.

(Dass so etwas vereinzelt auch umgekehrt vorkommt ist klar, ist aber offensichtlich eine Minderheit)

Unabhängig davon, wie man da welches Verhalten in welcher Weise "moralisch" wertet dürfte die Kernbotschaft klar sein:

Finger weg vom Helfen. Machen wir uns nix vor - wenn jemand massive Energie in eine Person reinsteckt, wird zwar sicher keine "Bezahlung" oder "Gegenleistung" erwartet, aber es wird sich natürlich eine Vertiefung des bestehenden Verhältnisses erhofft werden bzw. eine generell positive Reaktion. (Unabhängig von m & w, sex. Kontakt ja/nein usw. usw.)

Ganz naiv gesagt - wer rechnet schon damit, dass der Lohn für Hilfe Ärger und Scherereien sind?

In messbaren Handlungen gerechnet wird es offensichtlich weder erwünscht noch geht gut aus. Und das ist es was letztlich zählt.

In PU-Foren wird ja oft der "Kumpel"-Vergleich herangezogen: Was tut man, wenn ein Kumpel X tut?

Hier passt er auch wieder: Wenn ein Kumpel auf Hilfestellungen negativ reagiert stellt man entweder die Hilfe oder den Kumpel ein.

Muss man nicht unbedingt "werten", scheint einfach eine universelle Mechanik zu sein --> "helfen" erscheint Frauen sehr schnell als Manipulation oder Ausdruck von genetischer Schwäche, was sich auch hier...

Wer "Dankbarkeit" erwartet handelt wohl eher aus egoistischen Motiven.

wieder zeigt.

Interessanterweise wird in jeder anderen menschlichen Interaktion das krasse Gegenteil erwartet - bringt der Nachbar einem die Zeitung freundlicherweise hoch:

"Hier, Deine Zeitung!"

"Halts Maul Du Arsch!"

"Was soll das denn, also wirklich ey...!!111"

"Wer Dankbarkeit erwartet ist egoistisch!" :-D

Muss "mann" eben einfach nur wissen - ist so wegen "is halt so jung!" und gut ist.

bearbeitet von Vierviersieben

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Auf eine meinerseits positive Aktion erwarte ich eine positive Reaktion und wenn es nur das Gefühl der Freude ist, jemandem einen Gefallen getan zu haben - es bringt einen positiven Vibe - ist dieser nun egoistisch?

Ich kann es auf den kleinsten gemeinsamen Nenner runter brechen und komme immer wieder auf das Ergebnis mir selbst einen Gefallen zu tun, egal auf welche Art und Weise und so funktioniert das auch mit Frauen - in ganz alltäglichen Situationen. Abendessen, Kino, Urlaub, Einkäufe usw. usf. alles ist mit einer gewissen Erwartungshaltung verbunden ... zielorientiert zu handeln geht doch Hand in Hand mit einer ehrgeizigen Charaktereigenschaft.

Wer nun bieten kann wird das für gewöhnlich auch tun ... alles andere ist für mich eine verklärte und auch naive Art menschliches Handeln zu betrachten!

Die Evolution teilt uns doch unmissverständlich mit, dass alles auf einem gewissen Prinzip von "gibst du mir, gebe ich dir-Prinzip" basiert. Dass eine solche Betrachtung plötzlich als unmoralisch gerade in einem PU-Forum dargestellt wird, verwundert mich doch sehr.

Selbstloses Handeln ist in der Bibel zwar schön beschrieben, aber wenn man die sozialen Interaktionen etwas genauer betrachtet, ist das doch mit ein wenig Lebenserfahrung kein Geheimnis mehr!

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Wenn ich hingegen meine, der entfaltet "sein Potential" nur nicht richtig, dann ist der Blick auf einen selber erlaubt. Wer muss hier eigentlich wem etwas beweisen? Ich mir selber, den "richtigen" Partner an meiner Seite zu haben?

Schöner Einblick in die weibliche Perspektive auf diesen typischen Männerfehler.

(Dass so etwas vereinzelt auch umgekehrt vorkommt ist klar, ist aber offensichtlich eine Minderheit)

Das halte ich für ein Gerücht. Wie oft versuchen Frauen ihre Männer nach „oben“ zu pushen ? Vielleicht kannst Du Dich von Deiner Frau ist... Mann ist... Spur einfach mal lösen und einfach auf das allgemeine Verhalten von Menschen kommen. Das geht eher das Problem an sich an, denn, das ist ein Menschliches, sieh einer schau ;-)

Unabhängig davon, wie man da welches Verhalten in welcher Weise "moralisch" wertet dürfte die Kernbotschaft klar sein:

Finger weg vom Helfen. Machen wir uns nix vor - wenn jemand massive Energie in eine Person reinsteckt, wird zwar sicher keine "Bezahlung" oder "Gegenleistung" erwartet, aber es wird sich natürlich eine Vertiefung des bestehenden Verhältnisses erhofft werden bzw. eine generell positive Reaktion. (Unabhängig von m & w, sex. Kontakt ja/nein usw. usw.)

Ganz naiv gesagt - wer rechnet schon damit, dass der Lohn für Hilfe Ärger und Scherereien sind?

Gut gemeint ist nun mal nicht immer gut gemacht. Hoffen darf man, aber, es wird eines immer vergessen und Laura Palmer hat darauf hingewiesen, es entsteht ein Ungleichgewicht in der Beziehung. Jemand steckt in mich „Energie“ und ich soll dann Erwartungen erfüllen. Bei Kleinigkeiten mag das noch angehen, aber, wird mir das vorgerechnet werden? Fühle ich mich ab da nicht „abhängig“, ein Zustand von dem wir wissen wie bedenklich er ist.

In messbaren Handlungen gerechnet wird es offensichtlich weder erwünscht noch geht gut aus. Und das ist es was letztlich zählt.

Sehe ich auch so und habe ich auch immer wieder beobachtet. Ich glaube auch eher an das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“, also, eine Starterenergie kann ich zuführen, aber, die Rakete muss von alleine fliegen und ich wünsche mir dann auch, dass mein Partner auf sich dann Stolz sein kann, weil er es alleine hinbekommen hat. Ich kann im Hintergrund immer noch da sein. Aber, das Gleichgewicht bleibt gewahrt und er behält auch sein Gesicht!

In PU-Foren wird ja oft der "Kumpel"-Vergleich herangezogen: Was tut man, wenn ein Kumpel X tut?

Hier passt er auch wieder: Wenn ein Kumpel auf Hilfestellungen negativ reagiert stellt man entweder die Hilfe oder den Kumpel ein.

Richtig, ganz genau. Angebot ist Angebot und unterliegt der Wahl einer Nachfrage.

Muss man nicht unbedingt "werten", scheint einfach eine universelle Mechanik zu sein --> "helfen" erscheint Frauen sehr schnell als Manipulation oder Ausdruck von genetischer Schwäche, was sich auch hier...

Wer "Dankbarkeit" erwartet handelt wohl eher aus egoistischen Motiven.

wieder zeigt.

Nö. Das redest Du Dir nur gerade schön, meiner Meinung nach, sorry ;-) Ich kann Dir etwas über das „Helfen“ sagen. Mir wurde auch immer wieder gerne „geholfen“- ich sollte eine Zwiebel nach einem bestimmten Schema schneiden. Ja, an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, ich weiß. Mir wurde genau erklärt, worin der Vorteil und Nutzen liegt, es genau so und nicht anders zu machen. Ich hab es mal so gemacht und mal halt nicht. Einfach so. Dann wurde von mann bemerkt, dass ich es gar nicht so schneide wie mir doch „geholfen“ worden war. Ob ich es nicht verstanden habe? Oder einfach nur stur bin?

Ich hab mich gefragt, ob ich im falschen Film bin. ich kannte es bis dato nur so, dass mann sich gefreut hat, dass ich schön gekocht habe und nicht, dass ich mich rechtfertigen muss, weil ich eine Zwiebel schneide wie ich sie schneide. Nein, da wußte einer ganz genau, dass ich das „falsch“ mache.

Das ist kaum Hilfe für mich gewesen, sondern es ging ums andere Ego und für mich um gefühlte Kontrolle.

Aus der Sicht desjenigen, der Dir das erklärt mag es ja „nett“ gemeint sein aber wenn der andere es nicht „nett“ findet, vielleicht weil sich so was häuft, dann ist doch die Frage erlaubt, kann ich mal stehen lassen, dass Menschen sind wie sie sind? Was für ein Kleinscheiß.

Umgekehrt habe ich auch mal einen „Hinweis“ gegeben als liebevolle LTR, rate mal... wenn es um eine „technische“ Sache ging, kein Problem. Sofern es um einen andere Art Hinweis ging, die das Leben erleichtert hat, dann großes Problem.

Ich frage heute auch mal gern, ob ich einen Tipp geben darf. Den muss keiner annehmen. Auch hier muss keiner meine Meinung teilen. Ich lege sie nur daneben :-)

Interessanterweise wird in jeder anderen menschlichen Interaktion das krasse Gegenteil erwartet - bringt der Nachbar einem die Zeitung freundlicherweise hoch:

"Hier, Deine Zeitung!"

"Halts Maul Du Arsch!"

"Was soll das denn, also wirklich ey...!!111"

"Wer Dankbarkeit erwartet ist egoistisch!"

Muss "mann" eben einfach nur wissen - ist so wegen "is halt so jung!" und gut ist.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Da geht es um Hilfe in anderem Sinne, um eine kleine Gefälligkeit für die man höflich „Danke“ sagt. Dadurch entstehen aber keine Ungleichgewichte. Ein Studium zu finanzieren ist eben ne andere Hausnummer.

Auf eine meinerseits positive Aktion erwarte ich eine positive Reaktion und wenn es nur das Gefühl der Freude ist, jemandem einen Gefallen getan zu haben - es bringt einen positiven Vibe - ist dieser nun egoistisch?

Es ist zumindest nicht selbstlos, weil Du eine Art Vertrag darin siehst. Du gibst eine Handlung und erwartest eine Leistung. Ein Vertrag kommt aber nur wirksam zu Stande, wenn der andere eine Schuld / Leistung Dir gegenüber bewusst und willentlich eingeht. Ansonsten ist es eher eine „Schenkung“. Das Problem ist die Erwartung. Du darfst hoffen, dann hat der andere noch ne Freiheit. ich persönlich würde dann auch Deine Aktionen verzichten, weil ich meinte, es ginge Dir dann nur noch bedingt um mich und um meine Freude. Ich gebe ausnehmend gerne aber nur, weil ich es will. Weil mir das Geben an sich ein Bedürfnis ist.

Ich kann es auf den kleinsten gemeinsamen Nenner runter brechen und komme immer wieder auf das Ergebnis mir selbst einen Gefallen zu tun, egal auf welche Art und Weise und so funktioniert das auch mit Frauen - in ganz alltäglichen Situationen. Abendessen, Kino, Urlaub, Einkäufe usw. usf. alles ist mit einer gewissen Erwartungshaltung verbunden ... zielorientiert zu handeln geht doch Hand in Hand mit einer ehrgeizigen Charaktereigenschaft.

Ehrgeiz ist doch etwas vollkommen losgelöstes davon. Ehrgeiz kann ich in vielen Hinsichten haben, Antriebe, Dinge zu tun. Die Frage ist schlicht, ob du etwas nur aus Freundlichkeit und Nächstenliebe als Motiv tun kannst, wenn Du das bei Dir beobachtet hast.

Wer nun bieten kann wird das für gewöhnlich auch tun ... alles andere ist für mich eine verklärte und auch naive Art menschliches Handeln zu betrachten!

Die Evolution teilt uns doch unmissverständlich mit, dass alles auf einem gewissen Prinzip von "gibst du mir, gebe ich dir-Prinzip" basiert. Dass eine solche Betrachtung plötzlich als unmoralisch gerade in einem PU-Forum dargestellt wird, verwundert mich doch sehr.

Selbstloses Handeln ist in der Bibel zwar schön beschrieben, aber wenn man die sozialen Interaktionen etwas genauer betrachtet, ist das doch mit ein wenig Lebenserfahrung kein Geheimnis mehr!

Es gibt natürlich die eine Hand wäscht die andere Hand- Zeit und es gibt eine Zeit, um nur zu geben oder um nur zu empfangen. Kannst Du auch nur etwas annehmen ohne Dich versucht zu fühlen, Dich erkenntlich zeigen zu müssen?

Die Evolution hat damit ja nun gar nix mit zu kriegen, hier geht es eher um Sozialisierung. Von Moral redet hier kein Mensch.

Es geht für mich jedenfalls schlicht um die Frage, was macht mich in einer LTR erfolgreich? Meine Lebenserfahrung an LTRs umfasst insgesamt 20 Jahre. Ich gehe davon aus, ich darf ein wenig mitreden ;-)

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