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Hallo leute, ich muss grade mal meinen frust über die ergo filiale in lennestadt niederschreiben.

Ich bin so sauer!

Vorgeschichte: ich kündigte mitte april meine lebensversicherung aus persönlichen gründen, ausser einen „hinhalte brief“, indem das übliche blabla war, wie das sie es bedauern, mir erstmal einen vertreter schicken wollen oder irgendeinen steuergedönse...bekam ich nichts. jedenfalls schrieb ich daraufhin das mein entschluss feststeht und ich nochmal um eine kündigungsbestätigung bitte.

Da bis letzte woche immernoch nichts dergleichen kam, sendete ich am donnerstag ein einschreiben mit rückschein in dem ich schrieb, das ich ihnen eine frist bis zum 05. juni gebe, wenn bis dahin kein zahlungseingang bzw. ich keine kündigungsbestätigung bekomme, hole ich mir anwaltliche hilfe.

Das schrieb ich ihnen auch per mail, bis heute steht beim sendungsstatus nur, das der empfänger benachrichtigt wurde und in der postfiliale abgeholt werden muss....

ist das wohl eine taktik von denen? Oder ist die filiale etwa geschlossen worden? Telefon geht noch, geht nur niemand ran.jedenfalls überlege ich mir jetzt schon rechtliche hilfe zu holen oder ggf. nochmal direkt an ergo ein einschreiben zu schicken. Ich weiss auch garnicht warum die mich zu dieser filiale zugewiesen haben, lennestadt ist über 3 stunden autofahrt von mir entfernt sodass ich nicht mal eben hinfahren kann um mich persönlich zu beschweren, es gibt zig filialen die viel näher liegen. Zum verständnis meine mutter hat damals bei der hamburg mannheimer diese versicherung abgeschlossen, tja und nach der fusion mit der ergo bin ich da gelandet:-(

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Wenn möglich mal die Paragraphen zum Thema Kündigung im Vertrag lesen. Dann nochmal anschreiben und auf diese Paragraphen verweisen, Einwurfeinschreiben sollte reichen.

Steht im Kleingedruckten dass die Kündigung erst dann "durch" ist wenn sie offiziell bestätigt wurde und wird auf Briefe nicht reagiert, dann grenzt das an kriminelle Taktiken.

Sowas soll es mal bei einem Telfonanbieter gegeben haben: Leuten wollten fristgerecht kündigen, aber die Briefe, Faxe und Mails wurden immer ignoriert. Im Kleingedruckten stand sinngemäß :

"Wenn sie als Kunde von uns noch keine Bestätigung über die Vertragskündigung erhalten haben, dann gilt der Vertrag nicht als gekündigt...."

Dieser Satz in Verbindung mit dem vorsetzlichen Ignorieren von Kündigungsbriefen KANN fast schon als Straftat ausgelegt werden.

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Gast 11223344

Man kann eine Kündigung nicht aufschieben, indem man einfach den Brief ignoriert^^ Warum rufst du nicht mal bei Ergo direkt an und schilderst dein Problem? Wenn eine Filiale von denen Blödsinn macht, dann würden die das sicher gern erfahren.

Dass die da gleich wieder einen Verkäufer vorbeischicken wollen ist schon nervig genug. Bei mir hat mal einer angerufen und die Freundin meines Vaters (die nicht mal mit mir verwandt ist) die ans Telefon ging gefragt warum ich kündigen will und ob ich mir die Versicherung nicht mehr leisten könne.

Ich sag nur Direktversicherungen und Banken. Da ist alles standardisiert und läuft in durchgestylten Prozessen ab, der Service ist exzellent und du hast einen Ansprechpartner und keiner geht dir auf den Sack. Maximal bekommst du mal einen Brief.

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eben kam doch eine nachricht, per anrufbentworter, sie würden sich von mir bedroht fühlen und sie wären nur meine berater, ich sollte mich mit meinen anliegen direkt an die ergo lebensversicherung richten...ja was denn nun...

ich werde immer sauerer!!!

wieso schreiben die mir briefe und auf einmal sind die nicht mehr für mich zuständig?

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Kündigungen immer per Einschreiben. Immer.

Wenn die schreiben sie bedauern es. Haben die damit bestätigt die Kündigung erhalten zu haben.

no matter what.

bearbeitet von MrJack

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Steht im Kleingedruckten dass die Kündigung erst dann "durch" ist wenn sie offiziell bestätigt wurde und wird auf Briefe nicht reagiert, dann grenzt das an kriminelle Taktiken.

Eine Kündigung ist eine EINSEITIGE Willenserklärung, das heisst man braucht sie nicht zu bestätigen und man kann sie auch nicht zurücknehmen. D.h. eine Bestätigung ist in KEINEM Fall notwendig.

eben kam doch eine nachricht, per anrufbentworter, sie würden sich von mir bedroht fühlen und sie wären nur meine berater, ich sollte mich mit meinen anliegen direkt an die ergo lebensversicherung richten...ja was denn nun...

ich werde immer sauerer!!!

wieso schreiben die mir briefe und auf einmal sind die nicht mehr für mich zuständig?

Weil sie nur Provisionen für Abschlüsse kassieren. Account Management und Auszahlungen laufen über eine andere Abteilung, wahrscheinlich die in Düsseldorf.

Zum verständnis meine mutter hat damals bei der hamburg mannheimer diese versicherung abgeschlossen, tja und nach der fusion mit der ergo bin ich da gelandet:-(

Du warst schon immer bei Ergo. Der Laden war schon immer Ergo, die haben jetzt nur mit Rebranding begonnen und konzentrieren alles unter einer Marke.

  • TOP 1

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Oder frag mal im hiesigen Lair nach... Viele PUler sind/waren bei der HMI (das sind die, die den ergo kram verticken) weil sie denken, dass sie damit die große Kohle machen :P.

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Oder frag mal im hiesigen Lair nach... Viele PUler sind/waren bei der HMI (das sind die, die den ergo kram verticken) weil sie denken, dass sie damit die große Kohle machen :P.

Ich hoffe dat is keine "Drückerkolonne" :help:

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Steht im Kleingedruckten dass die Kündigung erst dann "durch" ist wenn sie offiziell bestätigt wurde und wird auf Briefe nicht reagiert, dann grenzt das an kriminelle Taktiken.

Eine Kündigung ist eine EINSEITIGE Willenserklärung, das heisst man braucht sie nicht zu bestätigen und man kann sie auch nicht zurücknehmen. D.h. eine Bestätigung ist in KEINEM Fall notwendig.

1) Gehört zum guten Ton 'ne Kündigung zu bestätigen. Unternehmen die gar nix von sich hören lassen--> Saftladen

Wie notwendig so eine Kündigungsbestätigung ist, hängt dann davon ab, ob und was man später noch möchte.

2) Frist ist 05.06. Mal auf den Kalender geschaut? Da ist noch alle Zeit der Welt für die zu reagieren. Glaube mal nicht, dass Du überall der einzige bist, der ein Problem hat bzw. die Kapazitäten sooo groß sind, dass sich von heute auf morgen irgendwas tut.

Die reagieren nicht, weil die halt drauf spekulieren, dass Du noch Kunde bleiben möchtest bzw. Dir das nochmal überlegst und Dich abreagierst.

Desweiteren solltest mal lernen, dass Emotionen bei sowas nun nicht sooo viel zu suchen haben. Clevere Entscheidungen und Handlungen mit coolem Kopf (borrr, geiles Stilmittel c c).

Sonst kommen da so blöde Wutmails bei raus über die man sich im Büro nur lustig macht. Habe heute 'ne Mail von 750 Wörtern Länge wegen 18 Cent, die da gerne einer zurückerstattet haben möchte, gelesen. Der Typ, der die geschickt hat, ist Lehrer.

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1) Gehört zum guten Ton 'ne Kündigung zu bestätigen. Unternehmen die gar nix von sich hören lassen--> Saftladen

Wie notwendig so eine Kündigungsbestätigung ist, hängt dann davon ab, ob und was man später noch möchte.

Kapier ich net. Zugestellt ist zugestellt?

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Ja, aber das Problem ist die Nachweisbarkeit. Selbst beim Einwurfeinschreiben kann ich zunächst nur nachweisen, dass ein Umschlag zugegangen ist, nicht aber den Inhalt.

Es handelt sich hierbei auch nicht um ein theoretisches Problem. Es ist leider nicht unüblich, dass Dokumente schon mal beim Empfänger verloren gehen und dann pauschal der Zugang bestritten wird.

Wir lassen daher auch das Einlegen der Schreiben in den Umschlag sowie das Verkleben dokumentieren oder ggf. den Gerichtsvollzieher zustellen.

Vorliegend könnte das Problem wirklich darin bestehen, wer überhaupt der richtige Empfänger der Kündigung ist. Hierüber wird dir vor allem der Vertrag Aufschluss geben.

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Dein Berater kann die Kündigung doch einfach der Zentrale weitermelden/faxen/posten, wäre ein Stückweit Service ;)

Vielleicht versuchen die Berater es auch aufzuschieben da die Provisionshaftung bald ausläuft etc.

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Die Kündigung immer an den Vertragspartner adressieren, nicht an irgendeinen Versicherungsvertreter in der Botanik.

PP

P.S. Achja, und beim nächsten Anschreiben bitte nicht den Seitenhieb auf die Nutten-Orgien vergessen.

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Steht im Kleingedruckten dass die Kündigung erst dann "durch" ist wenn sie offiziell bestätigt wurde und wird auf Briefe nicht reagiert, dann grenzt das an kriminelle Taktiken.

Eine Kündigung ist eine EINSEITIGE Willenserklärung, das heisst man braucht sie nicht zu bestätigen und man kann sie auch nicht zurücknehmen. D.h. eine Bestätigung ist in KEINEM Fall notwendig.

Jo Shao meint im Grunde das Richtige.

Es gibt unter anderem einseitige und zweiseitige Rechtsgeschäfte..

So wird z. Bsp. ein Vertrag wie ein Kaufvertrag wird durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen, Angebot und Annahme geschlossen §§ 145 ff. BGB.

Es bedarf also, damit ein Kaufvertrag wirksam wird neben einer Willenserklärung, die ein Angebot darstellt, einer weiteren Willenserklärung, die eine Anahme des Angebots darstellt.

Eine Kündigung hingegen stellt ein einseitiges Rechtsgeschäft dar und es wird nur eine Willenserklärung, die die eigentlich Kündigung darstellt, verlangt.

Es braucht desshalb auch keine Bestätigung der Kündigung.

Diese Willenserklärung( Kündigung) ist allerdings erst wirksam , wenn sie dem Empfänger wirksam zugeht.

Ein zugang im juristischen Sinne ist etwas anderes als im normalen Sprachgebrauch, da für einen juristichen Zugang keine konkrete Kenntnisnahme des Inhalts vorrausgesetzt wird.

Eine Willenserklärung im juristischen Sinne gilt als zugegangen, wenn sie dergestalt in den Machtbereich des Empfängers gelangt, dass dieser von ihrem Inhalt Kenntnis nehmen kann.

Es wird eben nur verlangt, dass der Empfänger von dem Inhalt Kenntnis nehmen kann und nicht ob dies tatsächlich geschehen ist.

Auch für den Fall, dass der Empfänger den Zugang der Willenserklärung vorsätzlich vereiteln will, z. Bsp. Briefkasten zuklebt oder von dem Absender keine Briefe mehr annimmt, gilt die Kündigung trotzdem als juristisch Zugegeangen.

bearbeitet von CaptainHero

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Jo, aber wer klagen will, kann klagen und dann liegt's an den Argumenten und am Richter.

Diese "Brief verloren gegangen"-Geschichten sind natürlich immer ungünstig vor Gericht, sofern man dadurch einen Nachteil erleidet.

Naja, die Rechtsprechung ist ja so in den letzten Jahren mehr so kunden- und laienorientiert, deswegen wird's wohl mittlerweile ausreichen, wenn man glaubhaft vermitteln kann da was vernünftiges aufs Papier gebracht zu haben, was auch die Kündigung zum Ausdruck bringt und so unzuverässig ist die Post ja nun auch nicht.

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Nein das tut es nicht. Mir ist es jetzt zwei mal passiert, dass Gerichte von fehlendem Zugang ausgehen, wenn der Empfänger nur behauptet, er habe das Schreiben nicht vorliegen/erhalten, obwohl damit Zugang im Sinne der obigen Definition an sich noch nicht bestritten ist.

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falls jemand von euch an der fortsetzung interessiert ist:

habe mit ergo via facebook kontakt aufgenommen, die meinten das die kündigungsbestätigung am 23.05 erstellt wurde und ich sie morgen bekommen würde.

das geld sei auch schon ausgewiesen und ich würde es am dienstag bekommen....mal schaun..das wäre das erste wirklich positive erlebnis was ich mit dieser versicherung erlebt habe...aber naja vielleicht kann die hauptfiliale auch garnix dafür das eine agentur von denen so unkommunikativ ist...

ach ja, mein einschreiben wurde vom filialleiter gestern abgeholt, nach 3 tage lagerzeit...vielleicht halfs ja, das ich sämtliche filialen im umkreis angeschrieben habe, um denen mitzuteilen wie er mit seinen kunden umgeht...

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Naja, wo ist das Problem? Dein Anliegen wurde binnen 5-6 Wochen bearbeitet, obwohl du erst den örtlichen Vertreter bombadierst und dann schließlich per Facebook (!) rumdoktorst. Wende dich doch zukünftig direkt an die zuständige Stelle.

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Nein das tut es nicht. Mir ist es jetzt zwei mal passiert, dass Gerichte von fehlendem Zugang ausgehen, wenn der Empfänger nur behauptet, er habe das Schreiben nicht vorliegen/erhalten, obwohl damit Zugang im Sinne der obigen Definition an sich noch nicht bestritten ist.

Glaubte der Tante damals in der Vorlesung auch nicht so ganz, die da ständig von 'normalen Briefen gequatscht hat und Einschreiben seien total unnötig. Kommt dann bestimmt erst nächstes Jahr beim Prozessrecht und der Sinn dahinter ist, dass man den Aufbau besser checkt, was natürlich Unsinn ist.

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