Lethargie, absolutes Gedanken- und Gefühlschaos, 11 Semester für Bachelorabschluss, Ängste, Zweifel, kein Sex - Wunderkinds Enthüllung

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Meiner subjektiven Meinung nach machst du dir viel zu viele Gedanken im Umgang mit Frauen.

Trau dich mehr Gespräche zu führen. Ob das mit interessanten Gast-Studenten oder der netten Nachbarin stattfindet, ist unnötig.

Sobald du Angst davor hast, tu es einfach.

Ich rate dir auch zu einem Psychologen.

Außerdem solltest du versuchen Abstand von diesem Forum und der harten Bodybuilding-Schiene zu nehmen (Kalorien zählen) etc..

Glückwunsch zu deinem tollen Körper, ich bewundere dich für die harte Arbeit.

Viel Glück dir weiterhin!

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Hey Leute, der Thread lebt ja immer noch. :-)

Training ist z.B. seit einem Monat nur noch sporadisch, Ernährung ebenso, immerhin habe ich durch den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel (siehe anderer Beitrag) keine Verdauungsprobleme mehr.

Habe etwas abgenommen, Schlaf klappt leider nur mit Bromtabletten, mach immer wieder ein paar Tage Pause, aber naja, es ist kein Drama.

Diverse Arztbesuche etc. folgen dann in 2 Wochen, da sind alle Seminarprojekte abgeschlossen und habe wieder etwas Luft.

Ich muss noch versuchen, einige Scheine zu bekommen, die mir abhanden kamen, das ist gerade die größte Sorge. Und ein Prof muss davon überzeugt werden, dass eine dritte Fehlzeit im Seminar akzeptiert wird, ansonsten kann ich für ein anderes Seminar keine Aufnahmen (Filmprojekt) durchführen, Projekte sind generell sehr zeitaufwändig.

Wenn das klappt, habe ich im nächsten Semester nur noch ein Semnar (kann ich evtl. als Blockseminar an einem WE durchziehen, wenn ich Glück habe beim Seminarangebot) und kann mich ansonsten voll und ganz meiner Bachelorarbeit in der Ruhrpottwohnung widmen.

Am Wochenende habe ich Zeit mit meiner Familie verbracht, hatte am Freitag ein Minikonzert, bei dem einige Schüler meines Gesangslehrers auftraten, so auch ich. Die 2 Songs kamen besser an als gedacht, und so hörte ich am Samstag und Sonntag auch viel Musik, um neue Stücke für meinen Gesangsunterricht zu suchen. Das Wochenende war erstaunlich entspannend.

Am Sonntagnachmittag saß ich mit einer Seminargruppe an einem Hörspiel, 8 h lang. War sehr konzentriert bei der Sache und als heute eine bis auf einige Kritikpunkte sehr positive Resonanz der Dozenten kam, war ich ein Stückchen glücklich.

Training fehlt mir etwas, ich hoffe, dass ich morgen wieder Beine und Brust/Trizeps (in einer Einheit) drannehmen kann.

@Bodybuildingziele:

Hier nochmal danke an das Lob, aber das ist natürlich nur der Anfang der Reise und ich werde noch deutliche Fortschritte machen in den nächsten Jahren.

Der aktuelle Stand ist im realen Leben natürlich auffällig sportlich, aber auf diesem Stand sind viele Studiobesucher, ich will mehr.

Ein großer Ehrgeiz packt mich allerdings beim Gesang - Gesang und Krafttraining fühlen sich für mich wie zwei ausgesprochen natürliche Tätigkeiten an, in denen sich Körper und Geist frei entfalten können.

@Frauen:

Wurden auf den letzten Platz der To-Do-List gestellt. War schon lange nicht mehr raus, vielleicht werde ich am nächsten Wochenende mal alleine in einer unserer Discos gehen. Einfach ein bisschen tanzen und 1-2 Drinks trinken. Schaden wird es nicht.

bearbeitet von Wunderkind

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@Pferdeflüsterer

Ja, ich fing mal bei 8,60 an und habe mich in den 5 Jahren "quasi" hochgeschlafen ;-) Den Job wollte früher niemand machen, jetzt sieht es aber anders aus.

Ich hatte evtl. Glück, aber generell sind Spätschichten gut bezahlt, z.B. als Nachtwächter im Parkhaus (>11€/h) oder als Werkstudent in einem Unternehmen. Immer noch besser als die 7€ als Kellner bzw. die 8,XX € an der Uni/FH. Ist natürlich alles eine Frage des wollens. Die ein oder andere Party habe ich durchaus verpasst.

bearbeitet von Mr_Tee

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Wunderkind, habe das Gefühl dass Du recht hohe Anforderungen an Dich stellst. Das ist ja auch durchaus nicht falsch, nur wenn Du merkst dass Du Dich zu sehr unter Druck setzt, dann eben Stress vermeiden.

Um ehrlich zu sein habe ich morgend früh bei einem Arzt einen Termin zwecks Medikamenten-Umstellung. Denn meine jetzige Medikation verhindert meine Fähigkeit Abnehmen zu können.

Bei mir ist auch noch einiges zu tun aber es geht voran.

Ich kann also das alles ganz gut nachvollziehen. Und was das "schnelle Studieren" angeht: Spätestens seit dem Bologna Prozess wissen wir eigentlich alle dass beim Studium zu viel Wert auf Geschwindigkeit gelegt wird. Wirklich wichtige Dinge kommen dabei manchmal zu kurz.

Am besten man sucht sich in der Uni so richtige Freaks: Bspw welche die ihr Fach wirklich interessant finden, zB Physiker die nebenbei Amateurfunk betreiben und ihre Phsysikkenntnisse einfließen lassen oder (Militär-) Historiker die zu Hause hunderte von Büchern aus der berüchtigten Osprey Collection haben usw.

Um nur zwei Beispiele zu nennen.

Kurzum: Leute die aus ihrem Fach auch persönlich wirklich etwas machen und nich nur studieren um Scheine zu bekommen (platt ausgedrückt).

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Hey Romantiker,

war gestern mit ein paar Leuten aus unsrer Studentenorganisation pubcrawlen.

Hab dann wieder festgestellt, dass ich mit der Mentalität von Südländern deutlich besser zurechtkomme als mit der von Deutschen. ^^

Und auch wiedr festgestellt, das Alkohol über das 2. Bier hinaus keinen Effekt auf mich hat, werde einfach nur immer müder und müder.

Das aber nur am Rande. Am Ende landeten wir in einer Disco und ich war wieder wie versteinert, was Frauen angeht. Tanzte für mich und ging ab zur Musik, lachte mit den umstehenden Männern und ignorierte alle umstehenden Frauen, als seien sie grauenhafte Gespenster.

Verließ dann die Truppe und ging alleine in eine zweite Disco, gleiches Spielchen wiederholte sich.

Immerhin konnte ich heute relativ gut schlafen, dafür aber auch Kopfschmerzen. Ergo: Alk lohnt echt nicht. Hauptproblem bleibt nach wie vor diese mentale Blockade gegenüber jeglichen Gesprächen mit Frauen, sobald das Nachtleben beginnt. Verstehe das einfach nicht. Ich approache tagsüber zwar auch nicht, aber aus verschiedenen Alltagssituationen ergeben sich oft kleinere Smalltalks mit allen möglichen Menschen, vom Renter bis zur heißen jungen Dame. Und das eben völlig unverkrampft. Da geht es um nix.

Vielleicht ist da auch das Problem:

Ich kann mich nicht für meine eigenen Empfindungen gegenüber Frauen öffnen und verstecke jedes Interesse für Frauen hinter eine dicken Schutzmauer.

Im täglichen Leben fällt das überhaupt nicht auf.

Aber wenn das Nachtleben beginnt und alle Anwesenden mit Flirts rechnen, kann ich meine unverkrampften Gespräche nicht mehr führen.

Ich weiß nicht, wie ich da ausbrechen soll. Auch wenn ich mit Freunden unterwegs sind und diese mir ihre weiblichen Bekannten vorstellen, mein Kopf ist zu und es macht keinen Spaß mehr.

Hatte ja gehofft, dass sich diese Hirnblockade wenigstens nach 7 Bier lockert, aber nö, nix. Kann nicht verstehen, was da abgeht. Da muss im Unterbewusstsein irgendwas extrem tief feststecken.

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Gast Pferdeflüsterer

Die Mentalität in Australien ist mal das krasse Gegenteil von Deutschland kann man sagen. Kein Leistungsdenken, alle sind hilfsbereit, ständig Sonne, "Keine Sorgen, mann!" (no worries, mate). Wenn ich ein halbes Jahr in Australien gewesen wäre so wie du, und danach wieder im kalten Deutschland, käme ich wahrscheinlich auch nicht mehr klar. Die erste Zeit ist dann noch geil, weil man ist noch so weltoffen von der Reise und den Erlebnissen, aber nach und nach überkommt einen die deutsche Kälte. Vielleicht war das die Ursache.

Ich war auch schon viel unterwegs, vor allem im europäischen Ausland und mir ist immer wieder aufgefallen, dass Deutschland irgendwie keiner leiden kann. Auch bei den Frauen muss man sagen, dass "Herr Müller" nicht zu den international begehrenswerten Typen gehört. Die Leute hier sind einfach viel zu ernst, zu unlocker und zu kopflastig. Und vor allem nicht weltoffen. Kein Wunder, dass hier so viele Menschen nicht klar kommen, und zu allem Übel werden sie dann auch noch als krank, depressiv usw. deklariert.

In anderen Ländern ist es mir passiert, dass Frauen MICH approacht haben. Und da kann man sich nicht mal dagegen wehren.

Ich sag nur: Ankunft in Deutschland. Hauptstadt. Das erste was auffällt: "Warum lacht hier keiner?"

Dabei könnte es wirklich so geil sein hier!

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Hi, schon möglich.

Ich muss sowieso in den Last-Minute-Urlaub, brauche dringend eine Pause.

In Australien hatte sich das oben beschriebene Problem aber zum ersten Mal herauskristallisiert... wobei ich dort einen kurzen Rush hatte, konnte auch problemlos Frauen antanzen, flirten und hatte ein paar KC. Zum FC schaffte ichs aber nicht.

Mich hat gestern ein Brasilianer gefragt, wie Deutsche Frauen ansprechen. :crazy:

Hat mir dann erzählt, dass in Brasilien approached wird bis zum Abwinken, gerade auch von Frauen.

EDIT:

Geh heute wieder raus mit den gleichen Jungs, heute ohne Alkohol. Ich geb mich nicht geschlagen.

bearbeitet von Wunderkind

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Gast Pferdeflüsterer

:D Hättest du ihm gesagt: Am besten garnicht! Die wollen nicht angesprochen werden und Single bleiben :D

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Gast Pferdeflüsterer

Das Seltsame ist, dass wenn man im Ausland ist, die Deutschen ganz anders rüberkommen. Vor allem in Australien sollen sie sehr "soft" rüberkommen. In Deutschland tun sie immer so auf arbeiten, arbeiten, arbeiten... keine Gefühle zeigen, kaltes Gesicht usw. Und im Ausland sind sie auf einmal sehr weich.

Ich denke der Begriff "das Volk der Dichter und Denker" kommt nicht von ungefähr.

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Die Leute hier sind einfach viel zu ernst, zu unlocker und zu kopflastig. Und vor allem nicht weltoffen. Kein Wunder, dass hier so viele Menschen nicht klar kommen, und zu allem Übel werden sie dann auch noch als krank, depressiv usw. deklariert.

In anderen Ländern ist es mir passiert, dass Frauen MICH approacht haben. Und da kann man sich nicht mal dagegen wehren.

Ich sag nur: Ankunft in Deutschland. Hauptstadt. Das erste was auffällt: "Warum lacht hier keiner?"

Dabei könnte es wirklich so geil sein hier!

Ironisch finde ich die Diskrepanz zwischen der massiven Anzahl der Deutschen, welche über die Verklemmt- und Humorlosigkeit ihrer Mitbürger herumflennen, und denen welche tatsächlich offen und warmherzig ihren Weg gehen

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Wobei meine Verwandten gerade aus dem Pott nach Berlin umgezogen sind und mir berichten, dass gerade die internationale Atmosphäre der Stadt viel verändert. Auch die Deutschen sind da grundsätzlich freundlicher und offener als im Herzen Westfalens. ^^

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Gast Pferdeflüsterer

Ja Berlin ist nochmal was anderes. Aber trotzdem auch sehr misstrauisch in vieler Hinsicht! Ist immerhin auch schon genug Scheiße passiert. So hat mir das eine Berlinerin gesagt.

Berlin ist auf jeden Fall kein Vergleich mit zB Budapest. In Budapest spricht dich immer jemand an.

In Berlin muss man sehr viel selber dafür tun. Und das nervt find ich.

Aber trotzdem ne sehr geile Stadt, wo man vor allem finanziell sehr gut leben kann.

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Kam ein bisschen weiter.

Kurz mit einer Frau getanzt und schnell wieder gegangen, eine andere Dame 2x mit dem Hintern angestupst.

Klingt total nerdig und bescheuert. Aber immerhin ein Schritt weiter in die richtige Richtung.

Und gleichzeitig 80% der anwesenden Männer befriendet oder wie das heißt.

Werd den kleinen Club einfach an den nächsten Wochenenden besuchen, kenne den Türsteher von einem anderen Club und mache dda immer Smalltalk.

Und die Musik gefällt mir.

War kurzzeitig in einem kleinen Tanzfieber, bereits das war den Eintritt wert.

Davor auf einem Schützenfest mit den ausländischen Praktikanten, war auch recht cool.

Null Alk =Fehlanzeige, dafür aber mal wieder festgestellt, dass ich locker 10-12 offensichtliche Chancen pro Abend verpasse, weil ich die entsprechenden Frauen nicht anspreche oder antanze. Immerhin weiß ich das. Tut verdammt weh, aber Einsicht ist der erste Schritt zur Veränderung.

Wurde auch von einer Frau aus einer Frauengruppe direkt angesprochen, drehte mich aber nicht um und ging einfach weiter, als hätte ich das "Hey, komm mal her" einfach nicht gehört.

Wieder so ein Schwachsinn...

bearbeitet von Wunderkind

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Hey Romantiker,

war gestern mit ein paar Leuten aus unsrer Studentenorganisation pubcrawlen.

Hab dann wieder festgestellt, dass ich mit der Mentalität von Südländern deutlich besser zurechtkomme als mit der von Deutschen. ^^

Und auch wiedr festgestellt, das Alkohol über das 2. Bier hinaus keinen Effekt auf mich hat, werde einfach nur immer müder und müder.

Das aber nur am Rande. Am Ende landeten wir in einer Disco und ich war wieder wie versteinert, was Frauen angeht. Tanzte für mich und ging ab zur Musik, lachte mit den umstehenden Männern und ignorierte alle umstehenden Frauen, als seien sie grauenhafte Gespenster.

Verließ dann die Truppe und ging alleine in eine zweite Disco, gleiches Spielchen wiederholte sich.

Immerhin konnte ich heute relativ gut schlafen, dafür aber auch Kopfschmerzen. Ergo: Alk lohnt echt nicht. Hauptproblem bleibt nach wie vor diese mentale Blockade gegenüber jeglichen Gesprächen mit Frauen, sobald das Nachtleben beginnt. Verstehe das einfach nicht. Ich approache tagsüber zwar auch nicht, aber aus verschiedenen Alltagssituationen ergeben sich oft kleinere Smalltalks mit allen möglichen Menschen, vom Renter bis zur heißen jungen Dame. Und das eben völlig unverkrampft. Da geht es um nix.

Vielleicht ist da auch das Problem:

Ich kann mich nicht für meine eigenen Empfindungen gegenüber Frauen öffnen und verstecke jedes Interesse für Frauen hinter eine dicken Schutzmauer.

Im täglichen Leben fällt das überhaupt nicht auf.

Aber wenn das Nachtleben beginnt und alle Anwesenden mit Flirts rechnen, kann ich meine unverkrampften Gespräche nicht mehr führen.

Ich weiß nicht, wie ich da ausbrechen soll. Auch wenn ich mit Freunden unterwegs sind und diese mir ihre weiblichen Bekannten vorstellen, mein Kopf ist zu und es macht keinen Spaß mehr.

Hatte ja gehofft, dass sich diese Hirnblockade wenigstens nach 7 Bier lockert, aber nö, nix. Kann nicht verstehen, was da abgeht. Da muss im Unterbewusstsein irgendwas extrem tief feststecken.

Im Club nähere ich mich Frauen nur selten beim Tanzen sondern vieeeel besser geht das am Tresen. So wie neulich am Cocktailtresen einer Diskothek, wo die Musik nicht so laut war und man sich unterhalten kann.

Was ich sagen will: Viele Wege führen zur Frau, besonders im Clubgame.

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Hey, ja, da steckt mehr dahinter.

Viel gravierender ist es eigentlich im Alltag. Diese beschissene Maske aus Ignoranz... wenn ich an einer schönen Frau vorbeigehe, schaue ich an ihr vorbei. Wenn ich in ihren Augen Interesse sehe, wird es teilweise richtig schmerzhaft und anstrengend, absichtlich wegzuschauen. Am Schlimmsten ist es in öffentlichen Verkehrsmitteln, wo ich dann teilweise 15 min lang aus dem Fenster starre, bis mein Nacken verkrampft, nur damit ich die mir gegenüber sitzende HB nicht mehr sehen muss, die mir einen lockenden Blick zuwirft.

Manchmal schaue ich die Frauen an, gerade wenn es Gruppen sind. Es ist aber ein kalter Blick.

Und es wenn ich Blicke auch noch provoziere und eine sehr kurze Shorts anzuziehen (hört auf halbem Weg zwischen Schritt und Knie auf, so wie kurze Radlerhosen etwa), wird es besonders lustig. Mache ich aber als eine Art Selbstgeißelung. Irgendwann muss der Knoten platzen.

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Ich musste gerade etwas schmunzeln. Du hast verdammt viele Probleme die ich exakt im gleichen Stil habe/hatte. Das mit der Bahn ist wieder ein wunderbares Beispiel. Was du dir aufjedenfall in den Kopf hämmern solltest: "Ich werde mein Ego zerkratzen und das koste was es wolle". Und dasnicht einfach mal so zu sagen, zumal ich eh mir fast sicher bin dass du ads hast, sondern immer und immer wieder in Situationen schreiten wo du merkst dass dein Schutzmechanismus wieder hochfährt. Mach es dir zum Motto IMMER gegen diesen Selbstschutz zu arbeiten. So kannst du zumindest in gewisser Weise die Angst umkonditionieren. Mit ADS ist es verdammt schwer weil alles viel bewusster abläuft, allerdings kannst du trotzdem mit diesem Glaubenssatz einiges verändern. Ich spreche da aus Erfahrung :)

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@INCREDIBLE: Du sagst das man mit einem neuen Glaubenssatz einiges verändern kann und gleichzeitig behauptest du, dass Wunderkind ADS/ADHS

hat und trichterst ihm so womöglich einen neuen, dummen Glaubenssatz ein.

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Das wäre ja kein Glaube, sondern eine Krankheit, bei der in der Tat viele Syptome zutreffen bzw. in meiner Kindheit bereits zugetroffen haben, und zwar zu 95%, wenn ich den Kurztests auf den entsprechenden Seiten vertraue.

Darum gehts aber auch gar nicht, da scheißt der Wunderhund drauf, auch wenn es einige Aspekte meiner Wahrnehmung erklären würde (z.B. die Tatsache, dass ich sehr viele Details aus dem Alltag einfach vergesse, nachdem sie geschehen, sie werden einfach nicht abgespeichert - selektive Wahrnehmung; das wusste ich aber bereits vor diesem Thread, bevor mir irgendwer von ADS erzählen konnte; brauchte mehrere Monate, um mir die Etage des Miethauses zu merken, auf der meine Großmutter wohnt. Auch die Ubahnlinie war immer wieder weg, als hätte man die Erinnerung ausgelöscht. Erst als ich mich mehrere Male aktiv anstrengte, gelang es mir, diese zwei lächerlich einfachen Informationen, nämlich zwei Zahlen, im Gedächtnis zu behalten. Heute hatte ich ein Gruppentreffen mit zwei Mädels, denen das übrigens auch schon auffiel. Vor 2 Wochen hatten die Dozenten einer anderen Gruppe beim Filmen geholfen, was die beiden Damen damals als unfairen Vorteil sahen. Die gesamte Episode verschwand völlig aus meinem Kopf, weil sie mich schon damals nicht interessierte. ich brauche auch z.B. recht lange, um mir einen Weg irgendwohin zu merken, wenn es mich nicht sonderlich interessiert. Rein intuitiv nehme ich dann alles Mögliche wahr, während ich von A nach B gehe, der Weg selbst aber ist sofort nach der Ankunft oft aus dem Sinn verschwunden.)

Nur so als kleine Beispiele. Das ist ja kein Hirngespinst, sondern Fakt. Dafür fallen mir dann ganz andere Elemente aus meiner Umwelt auf, hatte z.B. mit 20 eine Phase, in der ich Rhythmen hören lernte, begann mit einfachen und steigerte mich dann bis zu hochkomplexen Synkopen. Als ich einen bestimmten Grad an Hörerfahrung gesammelt hatte, konnte ich meine Umwelt als Rhythmus wahrnehmen. Rhythmen waren dann überall zu erkennen - der anfahrende Bus. Die Fontäne. Die Schritte mehrerer Personen.

Oder gesammelt: Bus + Fontäne + Schritte + Kinderschreien -> komplexer Rhythmus.

Sowas war dann bei unsrem Hörspiel ziemlich hilfreich, weil ich einfach nach kurzer Eingewöhnungsphase in diese besondere Wahrnehmung hineinkomme.

Das gleiche Spielchen hatte ich dann bei anderen selektiven Wahrnehmungen: Körpersprache und Tonfall wären da zu nennen.

Wenn ich mich stark auf eine Art von Wahrnehmung konzentriere, blende ich den Rest fast komplett aus und nehme dafür Details wahr, die anderen womöglich entgehen - direkte Vergleichsmöglichkeiten sind natürlich kaum möglich.

Was dann passiert, wenn ich zu viele Dinge gleichzeitig wahrzunehmen versuche UND zugleich tausende Gedanken durch den Kopf schwirren:

Absolutes Gedankenchaos bis hin zum Nervenzusammenbruch, Dauerspannung, Schlafstörungen (olé, da fiel weder das böse S-Wort), sehr heftige Stimmungsschwankungen.

Das alles kann allerdings auch ins Positive umschwenken, wenn ich in der richtigen Umgebung bin und nicht unter Stress stehe.

An manchen Tagen erlebe ich dann kurze Zeitabschnitte, manchmal nur wenige Augenblicke, manchmal wenige Minuten, selten länger, in denen ich einfach nur unreflektiert meinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf lasse.

Dabei entstehen sehr krasse Dinge, die ich mit einem Poker-Rush vergleichen würde. Fließendes Hineinfühlen in soziale Interaktionen, extreme Kreativitätssteigerung, starker Selbstbewusstseinsschub, ein Gefühl für eine gestiegene Harmonie mit den Menschen in meiner Umgebung usw.

Wenn sowas passiert, sind alle geschilderten Probleme wie weggeblasen. Dann ist auch die mentale Blockade gegenüber Frauen kurzzeitig gebrochen: Ich berühre Frauen intuitiv, lache mit ihnen, necke sie, bringe grenzwertige Kommentare, die allen ein "WTF?" entlocken und danach ein Lächeln ins Gesicht zaubern, die Frauen berühren mich dann immer häufiger "zufällig" bzw. suchen meine Nähe, ich erzähle alle möglichen Geschichten über Banales und Tiefgründiges emotional und begeistert. Und. So. Weiter.

Als wäre man kurz in eine andere Welt eingetaucht. Ein Blick in die Matrix oder so.

Klingt vielleicht total nerdig, skurril oder unglaubwürdig, aber GENAU SO IST ES nunmal, und da gibt es nichts zu verbergen.

Immerhin ist das hier mein Tagebuch, wenn man so will.

bearbeitet von Wunderkind

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Ich sag nur: Ankunft in Deutschland. Hauptstadt. Das erste was auffällt: "Warum lacht hier keiner?"

Dabei könnte es wirklich so geil sein hier!

Exakt das denke ich auch immer wenn ich vom Ausland wiederkomme, schon echt übel...

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Mal eine direkte Frage:

Hast du dich mittlerweile einmal um einen Arzt sowie Therapeuten gekümmert?

Mir kommt das hier immer so vor, als würdest du dem massiv ausweichen nur um dich dann nicht einmal tatsächlich und richtig mit dir zu beschäftigen. Nicht wahrhaben wollen, dass du Hilfe von AUSSEN brauchst.

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Nein, das habe ich nicht.

Dazu müsste ihr mir zunächst einmal genau überlegen, was GENAU ich da erzähle.

Und welche Therapieform in Frage käme.

Meine Liste runterrattern kann ich am Telefon nicht. Ich bin ab Donnerstag endlich befreit von meinen Seminaren für dieses Semester.

Dann kann ich mich am Wochenende wenigstens einen Tag hinsetzen und alles Revue passieren lassen.

Ich werd mir mal diesen Thread ausdrucken und dann eine knackige Zusammenfassung meiner eigenen Beiträge (und eurer Antworten) schreiben, das sollte helfen.

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So läuft der Hase nicht.

Nicht Du Dich selbst, sondern die therapieren Dich. Damit die sich ein gutes Bild von Dir machen können ist es sogar gut, dass Du nicht allzu sehr versuchst das Gespräch zu lenken. Da neige ich auch ziemlich krass zu. Bringt aber nicht viel. Da gehste ja hin um eben NEUES zu hören, also was denen so zu Dir einfällt.

Wenn Du mal drauf achtest: ganz, ganz häufig führste hier ellenlang an, was Du doch irgendwie ganz toll kannst und was Dich irgendwie "besonders" machst. Typischer Reflex. Würdest Dir dämlich dabei vorkommen einfach nur zuschreiben, dass Du Dir hallt Bushaltestellen oder so nicht gut merken kannst, also was machste.... ? Merkwürdig dabei: Denkt sich nun keiner "Ohhh, der kann aber interessante Sachen hören", sondern maximal "hmmm..."

Die Worte aus der Nase ziehen lassen ist natürlich keine gute Basis, aber Du brauchst da nicht den Hamlet-Monolog zu bringen. So Hilfe soll sogar Leuten helfen, die vielleicht ein Drittel Deines Wortschatzes zur Verfügung haben. Da kommt's irgendwie nicht so auf Worte an, glaube ich. (War aber noch nie da, also vielleicht ist das doch nicht so.)

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Ich würde jetzt einfach mal etwas strukturierter an das Ganze gehen. Setze dir in nächster Zeit ein paar konkrete Termine z.B. für Psychologen usw. und halte sie auch ein. Dann wirst du um weiten schneller vorran kommen als auf diesem Wege. Sei ehrlich zu dir :)

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Dazu müsste ihr mir zunächst einmal genau überlegen, was GENAU ich da erzähle.

Wofür soll das wichtig sein? Das ist kein Casting namens "Deutschland such den Superpatient". Falls dir nun wirklich nichts einfallen sollte, dann druck dir die Überschrift deines Threads aus ;-) Du bist dort nicht der Alleinunterhalter, es werden schon Fragen kommen!

Mach doch einfach erst einmal einen Termin aus. Rede mit dem Therapeuten und falls er findet, dass er nicht die passende Therapieform für dich anbietet, oder ihr zueinander keine vernünftige Beziehung aufbauen könnt, dann wird er dir sicherlich helfen können die richtige Therapieform und den Therapeuten dazu zu finden.

(Die ersten 5 Sitzungen muss die KK sowieso nicht extra bewilligen, erst weitere Sitzungen nach den 5 Probesitzungen bekommst du auf Antrag, den dann dein Therapeut stellen würde, sofern du das denn auch möchtest.)

Willst du mehr wissen, dann wende dich an dein Studentenwerk, auch die sollten eine psychosoziale Beratungsstelle haben und über diese auch Termine für den Unipsychologen vergeben (diese gibt es zumindest an größeren Unis). Allerdings ist die Zeit von denen sehr begrenzt.

Komm mal in die Gänge und bewege deinen faulen Arsch!

Du versucht momentan mit Schlaftabletten deine Schlafprobleme zu lösen, aber wirklich lösen wird es das nicht, da das zu Grunde liegende Problem weiterhin besteht.

Selbiges, wenn der Stress für dich erst einmal nachlässt, dann mag es dir erst mal besser gehen, aber wenn du wieder in so eine Situation kommst, wirst du wieder Probleme bekommen.

Du musst an die Wurzel ran und das ist sicher nicht ADS! Mag für dich jetzt mal toll sein, weil du dann sagen kannst, dass es ja nicht an dir liegt, kannst ja nix dafür blablabla... Das Problem liegt aber sehr wohl bei dir und du musst finden, was da schief läuft.

Im Moment ist das hier nur noch ein Jammerthread, es haben dir mittlerweile genug Leute Tipps gegeben, aber irgendwie verschwendest du hier nur jedermanns Zeit, es sieht einfach nicht danach aus, als würdest du eigentlich wirklich was ändern wollen, denn sonst hättest du schon längst was unternommen und würdest dich nicht hinter solchen Pseudogründen verstecken.

Wenn du heulen willst, dann erstell dir einen Blog bei blog.de oder wo auch immer und bemitleide dich mit anderen Heulbojen! Ist ja schrecklich hier!

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