Habt ihr Angst vor dem 3. Weltkrieg?

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Am0rln0, es macht eben wenig Spaß mit dir zu diskutieren, wenn du alle die nicht deine Meinung vertreten als dumm, linksextrem, ideologisch etc. diffamierst.

Deswegen beteiligen sich die meisten,die wesentlich mehr Ahnung vom Thema haben als du, eben nicht an der Diskussion. Weil du eh nicht offen für Argumente bist.

Deine Arroganz mit der du meinst uns hier von oben herab belehren zu können,in Verbindung mit den teilweise vor Dummheit und Unwissenheit triefenden Aussagen deinerseits, (Achtung, ich spiegel dein Niveau) rufen bei den meisten hier nur Kopfschütteln hervor.

Man merkt, dass du einen Großteil deiner 'Bildung' scheinbar durch Youtube und den Kopp-Verlag erhalten hast. No offense, natürlich.

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Das ist halt einer der Widersprüche der Linksextremen

Also sorry, aber mit deiner Amerika- und Israelfeindlichkeit bist du derjenige, der bei deutschen Links-, Rechts- und Islamismusextremen Freudentränen ausbrechen lässt (zum nachlesen). Das hier jedenfalls:

In Washington leidet man trotz drohender Staatspleite nach wir vor unter Größenwahn u. Weltmachtfantasien:

ist keine analytische Kritik, sondern ideologische Dämonisierung und infantile Feindbildpflege. Und wenn es darum geht, wird dann auch gern mal die ach-so-böse "Mainstream-Journalie" zitiert und die FAZ ausgepackt.

Waren letztens mit unserem amerikanischen Mieter essen, der ist beim Milität u. das witzige ist der amerikanische Bürger sieht die eigene Politik kritischer

Dann nimm dir doch endlich mal ein Beispiel an ihm und fang an deine eigene Gesellschaft zu kritisieren, statt dauernd mit dem Finger auf andere zu zeigen. Deutschland übt seit seiner Gründung doppelzüngige und aggressive Expansivpolitik aus lebt auf Kosten anderer in bestem Wohlstand. Und du bist immernoch da, wo wir vor 100 Jahren schon waren. "Amerika ist der Feind". Langweilig.

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Neues aus der Ukraine, in deutschen Medien wird nicht erwähnt dass die Ukrainische Armee Städte beschießt u. Zivilisten ums Leben kommen, aber dafür auf BBC:

"An air attack in the city of Luhansk on Monday left a number of civilians dead."

http://www.bbc.com/news/world-europe-27693781

"Ukrainian troops shelled the city in the morning"

http://www.bbc.com/news/world-europe-27679626

Der Friedensnobelpreiträger rüstet auf:

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wegen-ukraine-krise-obama-ruestet-in-osteuropa-auf-12970043.html

Der Schokoladenkönig u. der Friedensnobelpreisträger wollen die Krim zurückerobern:

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/nach-russischer-annektion-poroschenko-will-die-krim-zurueck-12971134.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/rede-in-warschau-obama-wer-einen-verbuendeten-angreift-greift-alle-an-12971790.html

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Danke für die Links, schöne Beispiele wie man die Angriffe verbal herunterspielt (z.B. durch "mutmaßliche Angriffe durch Regierungstruppen") aber da wird nirgends explizit von getöteten Zivilisten berichtet, somit wurde es nicht erwähnt. Also nächstes mal gründlicher recherchieren bevor du Aussagen als "Bullshit" bezeichnest u. nicht einfach alles unreflektiert nachplappern.

Da du scheinbar kein Englisch kannst: "An air attack in the city of Luhansk on Monday left a number of civilians dead." heißt so viel wie: "Ein Luftangriff auf die Stadt Luhansk am Montag hinterließ mehrere getötete Zivilisten". Quelle: BBC.

Jeder der die Angriffe unterstützt, rechtfertigt o. aus seiner eigenen Naivität heraus herunterspielt hat das Blut der zivilen Opfer an seinen Händen.

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Juice Terry

ich erklärs dir mal. deine ganzen sichtweisen sind für den arsch. denn der kapitalismus bzw. der liberalismus ist kein stabiles system, wird sich also selber abschaffen. allerdings kommt es dann nicht zum kommunismus, sondern zu einer globalen renaissance archaisch-traditioneller gesellschaften.

bezeichnenderweise geht der in wirtschaftsdingen liberalistische kapitalismus ja eine art symbiose mit marxisten im kulturellen bereich ein, letztere dienen quasi als rammbock die organisch gewachsenen ordnungen bezüglich völkern, klassen/ständen, geschlechtern etc. zu planieren, um einen globalen einheitsmarkt zu schaffen.

der dritte weltkrieg, wenn man das so nennen will, spielt sich also zwischen diesen universalisten liberaler und marxistischer art, sowie allen indigenen, ursprünglichen völkern auf der anderen seite.

die europäischen Völker, zusammen mit den Angelsachsen Trägervölker des Liberalismus, werden sich parallel zur Ausbreitung ihrer universalistischen Ideologie über den Globus selbst abschaffen und damit auch die liberalistische und marxistische Weltanschauung aus der Welt schaffen.

Der Mechanismus, der

a) dafür sorgt, dass wirtschaftlich krasse Ungleichgewichte zwischen Nord und Süd entstehen und

b) den Selbstbehauptungswille im Sinne einer strikten Grenzsicherung abschafft wird die ethnische Substanz Europas innerhalb weniger Jahrzehnte vernichten. Dir als erklärtem Antideutschen taugt das natürlich, wobei ich mich frage, wer dann euer revolutionäres Projekt weiterführen soll?

Denn dass die Millionen an einwandernden Afrikanern sich für Gender etc. begeistern lassen, glaubt ihr ja wohl auch nicht?

Wie stellt ihr euch das vor?

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Das ist halt einer der Widersprüche der Linksextremen

Also sorry, aber mit deiner Amerika- und Israelfeindlichkeit bist du derjenige, der bei deutschen Links-, Rechts- und Islamismusextremen Freudentränen ausbrechen lässt (zum nachlesen). Das hier jedenfalls:

In Washington leidet man trotz drohender Staatspleite nach wir vor unter Größenwahn u. Weltmachtfantasien:

ist keine analytische Kritik, sondern ideologische Dämonisierung und infantile Feindbildpflege. Und wenn es darum geht, wird dann auch gern mal die ach-so-böse "Mainstream-Journalie" zitiert und die FAZ ausgepackt.

Waren letztens mit unserem amerikanischen Mieter essen, der ist beim Milität u. das witzige ist der amerikanische Bürger sieht die eigene Politik kritischer

Dann nimm dir doch endlich mal ein Beispiel an ihm und fang an deine eigene Gesellschaft zu kritisieren, statt dauernd mit dem Finger auf andere zu zeigen. Deutschland übt seit seiner Gründung doppelzüngige und aggressive Expansivpolitik aus lebt auf Kosten anderer in bestem Wohlstand. Und du bist immernoch da, wo wir vor 100 Jahren schon waren. "Amerika ist der Feind". Langweilig.

Die Schuldenquote (u.a.) der USA ist Fakt, ein Unternehmen mit solchen Werten befände sich im Zustand der Insolvenzverschleppung (Tilgung u. Zins können nur durch erneute Fremdkapitalaufnahme bedient werden):

http://www.usdebtclock.org/

Hier sieht man auch nochmal schön wie die Zinsen reinschlagen, pro US Bürger fast $8000 pro Jahr alleine Zinslast die bedient werden muss u. die Kaufkraft der Masse schmälert. Bei uns sieht das natürlcih ähnlich aus.

Nochmal, man ist nicht gleich Amerika o. Israel feindlich nur weil man deren Politik kritisiert. Du bist so in deinem Weltbild gefangen dass du schon reflexartig reagierst. Ich kritisiere Deutschland genauso wie Russland u. China, jedes System ob Nationalismus, Komunismus oder Kapitalismus, alles hat o. hatte totalitäre Tendenzen. Der Fisch stinkt vom Kopf u. da muss man ansetzen.

Ich sag dir mal ganz kurz u. unvollständig für was ich bin auch wenn es teils utopisch ist:

- Politik: Echte Demokratie mit Volksentscheid nach Schweizer Vorbild in einem Vielparteiensystem, was wir derzeit haben ist eine Parteien-Oligarchie u. die propagierte "Volksherrschaft" ist nichts weiter als ein paar Kreuzchen alle 4-5 Jahre für Parteien die ihre Versprechen anschließend doch nicht halten. Die regulierte Bewaffnung der Bevölkerung analog Schweiz, denn die tatsächliche Gewalt muss beim Volk liegen (das Waffenverbot in D wurde von den Nationalsozialisten eingeführt, nicht ohne Hintergedanken)

- Staat: Grenzkontrollen u. regulierter Zuwanderung sowie Integration analog Kanadischem Vorbild

- Wirtschaftssystem: Jetzt wird es kompliziert, jedenfalls sind wir uns einig dass das aktuelle eine Lösung auf Zeit war u. kurz vor dem Kollaps steht:

Etwas zwischen Kapitalismus u. Marxismus, Kapitalismus mit starker, weltweit koordinierter Umverteilung, also das Recht auf Privateigentum bis zu einem gesunden Maß (um den Leistungsanreiz nicht abzuwürgen) mit Einkommensgrenzen um die Kapitalakkumulation zu dämpfen, alles was über die Schwelle geht kommt dem Staat/der Solidargemeinschaft in Form von Steuern zugute, zusätzliche eine hohe Erbschaftsteuer. Nationale Währungen die der Wirtschaftskraft entsprechen. Geldschöpfung komplett unter staatliche Kontrolle. Grundeinkommen.

Was ist denn dein "Idealsystem"?

bearbeitet von Am0rIn0

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Unser "System" steht schon seit der Jahrtausendwende KURZ vor dem "Kollaps".

Was dieses Kurz auch immer bedeuten mag.

bearbeitet von El Elyon

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Ich schreibe in Großbuchstaben, weil ich das für wichtig halte:

VON DIESEM HERREN DA, siehe Link, WERDEN WIR IN ZUKUNFT NOCH VIEL HÖREN. ER HAT FÜR RUSSLAND DEN GRUNDSTEIN FÜR EINE NEUE POLITIK GELEGT. EINE IDEOLOGIE, DIE ALLE ANDEREN IDEOLOGIEN ZUVOR ÜBERWINDEN SOLL, ALLEN VORAN DEN (gesellschaftlichen) LIBERALISMUS, WAS BEDEUTET, DASS DIESE NEUE POLITISCHE IDEOLOGIE EXTREM ERZ-KONSERVATIV IST. WAS DESSEN IDEOLOGIE SO GEFÄHRLICH MACHT? SIE BEINHALTET MYSTISCH-OKKULTE ELEMENTE. DAS 3. REICH HAT SICH DAMALS AUCH DER ESOTERIK ZUGEWANDT (nicht umsonst wurde zB das Hakenkreuz, ein Sonnensymbol, verwendet, um die Ideologie durch zu bringen).

Hier ein Artikel, der es auf den Punkt bringt:

http://derstandard.at/2000001795466/Rechter-Philosoph-des-russischen-Imperialismus

DIESER MANN IST EINER DER ENGSTEN BERATER VON PUTIN. DAMIT DÜRFTE ALLES GESAGT SEIN.

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Ja ein Berater unter vielen. Von einem Ideologen auf die gesamte Außenpolitik Russlands zu schließen u. das mit dem 3. Reich zu assoziieren ist schon sehr spekulativ um nicht zu sagen verschwörerisch, auf jedenfall gefährlich. Was empfiehlst du denn jetzt? Einen nuklearen Präventivschlag?! Solche unreflektierten Denkweisen u. Assoziationen mit dem 3. Reich sind gefährlich u. bilden die Basis für neue kriegerische Auseinandersetzungen denn damit kann man alles vereinfachen u. rechtferigen (der böse Russe, wir mussten, sonst hätten die... etc).

Die Berater des "Westens" setzen sich aus Lobbyisten zusammen die alles u. jeden unter die Knute ihrer Kapitalideologie zwingen wollen. Da gibt es zwar neben Blankfeins: "Wir verrichten Gottes Werk" (sorry Juicy dass der wieder herhalten muss) keine okkulten Elemente die mir bekannt sind aber die Masse der Menschen verarmt trotzdem durch dieses System.

Nochmal die Kausalkette in der Ukraine:

- demokratisch legitimierte pro-russische Regierung Janukowitsch wird unter Wahlbeobachtung gewählt --> ratifiziert nicht das EU Assoziierungsabkommen --> Regierung wird durch "westliche" Unterstützung gewaltsam weggeputscht --> Russland interveniert in der Ukraine um seine Interessen zu wahren, umstritten aber der "Westen" warf den ersten Stein, somit nachvollziehbar u. gerechtfertigt.

Damit ist noch lange nicht alles gesagt, weil es viel zu komplex ist.

bearbeitet von Am0rIn0
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Dugin ist sicher kein Nazi, sondern seinem Selbstverständnis nach antifaschistisch, genauso wie anti-liberalistisch und anti-kommunistisch.

Es geht im dabei nicht per se darum eine liberale Gesellschaftsordnung im Sinne von Freiheiten für den Einzelnen abzuschaffen, sondern das einseitig individualisierende, atomisierende, zersetzende Lebensmodell des Westens und seine Ausbreitung über die ganze Welt zu bekämpfen.

Der Liberalismus westlicher Prägung befreit den Menschen von seinen vorgefundenen Bindungen, aber um den Preis, dass er der Orientierungslosigkeit und Nihilismus anheim fällt.

Zudem ist er kein lebensfähiges Modell sondern begeht demographischen Selbstmord.

Der Mensch lebt eben in einem Spannungsfeld aus individueller Freiheit und Verwirklichung und Eingebundenheit in eine Gemeinschaft und daraus resultierenden Pf

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Juice Terry ich erklärs dir mal. die europäischen Völker, zusammen mit den Angelsachsen Trägervölker des Liberalismus, werden sich parallel zur Ausbreitung ihrer universalistischen Ideologie über den Globus selbst abschaffen und [...] die ethnische Substanz Europas innerhalb weniger Jahrzehnte vernichten.

Ok, jetzt hast du mir deine Vorstellungen über ethnische Reinhaltung unterbreitet und mir erklärt warum die "europäischen Trägervölker" unser einzelner Strohhalm in einem Meer archaischer Afrikaner sind. Ich sehe in deinen Ausführungen, die Barbarei an Ethnien knüpft, allerdings nur die Wiederkehr soziadarwinistischer Rassenvorstellungen made in Germany. Wie nun weiter?

@Amorino

Das EU-Assoziierungsabkommen, dass die Putsch-Regierung in der Ukraine unterschrieben hat, nützt den USA einen Scheißdreck. Im Gegenteil: Es stärkt die von Deutschland dominierte EU (Amerikas Konkurrenten) und vergrößert ihren kapitalistischen Hinterhof. Der Sieger und Schuldige in diesem Konflikt ist die deutsche Industrie, in der wir alle mitarbeiten und jeden Monat fröhlich Gehälter entgegen nehmen. - Du wärst einer realistischen Kritik deutlich näher, wenn du diese zwei Sachen endlich mal überwinden würdest: 1. Deinen ideologischen Antiamerikanismus und 2. deine Dan-Brown-Verschwörungstheorien über eine "geheime Elitenherrschaft". Im Kapitalismus gibt es keine Logen. Es konkurriert jeder mit jedem, der Starke frisst den Schwachen und du machst mit, wie jeder andere.

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Also ein pro-amerikanischer Marxist, was es alles gibt heuzutage.

Ach, wir leben in kuriosen Zeiten. Pro-Israelische Nationalisten, Antisemitische Linksradikale, Nazi-Moslems, Rechtsradikale Juden, Pro-Islamische Feministinnen, Anti-Weiße Weiße oder selbsthassende Leftisten etc.

Irgendwie hassen sich alle gegenseitig, obwohl keiner eine Seite hat. Widersprüchliche Zeiten. Ist auf jeden Fall für jeden was dabei.

bearbeitet von Butchi

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Ok, jetzt hast du mir deine Vorstellungen über ethnische Reinhaltung unterbreitet und mir erklärt warum die "europäischen Trägervölker" unser einzelner Strohhalm in einem Meer archaischer Afrikaner sind. Ich sehe in deinen Ausführungen, die Barbarei an Ethnien knüpft, allerdings nur die Wiederkehr soziadarwinistischer Rassenvorstellungen made in Germany. Wie nun weiter?

Hä?

Du hast mich nicht verstanden.

Die europäischen Völker, die den Liberalismus hervorgebracht, nach Amerika exportiert und von dort aus der restlichen Welt aufgezwungen haben, werden eben wegen dieser liberalen Gesellschaft untergehen, wodurch auch der Liberalismus als Ideologie aus der Welt verschwinden wird.

Problem gelöst.

Nur halt mit dem für mich als Deutschen bedauerlichen Zusatz, dass so auch mein eigenes Volk verschwinden wird.

Meine Frage an dich war jetzt, wie du und deine Freunde sich das vorstellen, einerseits eine links-liberale Agenda zu fahren und gleichzeitig die Gesellschaft, die diese "Werte" hervorgebracht hat, abzuschaffen, indem (u.a.) für stärkere Einwanderung etc. gekämpft wird.

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Die europäischen Völker, die den Liberalismus hervorgebracht, nach Amerika exportiert und von dort aus der restlichen Welt aufgezwungen haben, werden eben wegen dieser liberalen Gesellschaft untergehen, wodurch auch der Liberalismus als Ideologie aus der Welt verschwinden wird.

Was für eine Ironie. Evolutionär gesehen ist dieses Konzept inferior.

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Juicy versteht gar nix außerhalb von seinem blind pro-amerikanischen, marxistischen, anti-deutschem Horizont oder er will es nicht verstehen weil er so in seiner (teils widersprüchlichen) Ideologie gefangen ist.


@Amorino

Das EU-Assoziierungsabkommen, dass die Putsch-Regierung in der Ukraine unterschrieben hat, nützt den USA einen Scheißdreck. Im Gegenteil: Es stärkt die von Deutschland dominierte EU (Amerikas Konkurrenten) und vergrößert ihren kapitalistischen Hinterhof. Der Sieger und Schuldige in diesem Konflikt ist die deutsche Industrie, in der wir alle mitarbeiten und jeden Monat fröhlich Gehälter entgegen nehmen. - Du wärst einer realistischen Kritik deutlich näher, wenn du diese zwei Sachen endlich mal überwinden würdest: 1. Deinen ideologischen Antiamerikanismus und 2. deine Dan-Brown-Verschwörungstheorien über eine "geheime Elitenherrschaft". Im Kapitalismus gibt es keine Logen. Es konkurriert jeder mit jedem, der Starke frisst den Schwachen und du machst mit, wie jeder andere.

Warum bringst du jetzt das Assoziierungsabkommen mit EU aus heiterem Himmel mit der USA in Verbindung u. unterstellst mir Antiamerikanismus?

Die böse deutsche Industrie, aber die gute amerikanische oder italienische Industrie?

"Geheime Elitenherrschafft"? Wo schreib ich denn was von "Logen"? Kannst du nicht richtig lesen u. fantasierst bereits?! Komm mal wieder runter o. zitier wenigstens die Stellen die dich zu so einem Dünnpfiff verleiten. Deine ständigen Unterstellungen gehen mir langsam gewaltig auf den Keks, wenn du es auf die harte Tour willst bitte, bei mir bist du an der richtigen Adresse.

Yo Kapitalismus heißt Wettbewerb u. der Stärkere, Schlauere gewinnt, hast du gut erkannt. Natürlich macht jeder dem man das System aufdrückt mit, selbst die Steinwerfer bei den G8 Demos gehen anschließend zu McDonalds. Aber jetzt denk einmal scharf nach, welche Branche am meisten von deinem verhassten Kapitalismus profitiert? Die Branche die von JEDER Transaktion (Geld gegen Güter u. Finanzierung von ) mit verdient? Na dämmerts? Die stärkste Branche im Kapitalismus ist das Finanzwesen u. somit einer der großen Gewinner des Systems, schön dass du das jetzt auch erkannt hast.

Aber das Finanzwesen ist im Gegensatz zum restliche Kapitalismus in Juicys Weltbild wiederum "Gut" weil da neben Christen, Moslems etc auch Juden in Schlüsselpositionen sitzen u. die waren damals Opfer von den "bösen" Deutschen deswegen hat diese kapitalistische Gewinner-Branche Juicy's marxistischen Segen.

Deine ganzen Widersprüche, Anfeindungen u. Unterstellungen sind nur in einem Punkt konform: In deinem Hass auf alles Deutsche. Das ist der Kern, der Marxismus nur das Deckmäntelchen.

Unsere tollen dt. Gehälter von denen wir inkl. Sozialabgaben u. MwSt. bis zu 70% abdrücken? Bist du schon mal rausgekommen? Mal in den USA, Schweiz o. Kanada gearbeitet? Ich schon. Dort werden angemessene Gehälter gezahlt.

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Da hast du wohl etwas falsch verstanden. Das Finanzwesen ist nicht "Gut", nur ist es auch nicht bösartiger als alle anderen Elemente von Tauschprinzip und Verdinglichung im Kapitalismus. Leider bietet das Geschwafel von Bankster und Hochfinanz einen hervorragenden Anlass für das bürgerliche (nicht nur deutsche) Gemüt, das ganz Andere zu identifizieren, Schuld zuzuweisen und sich in der Vorstellung zu suhlen, ohne das ganz Andere wäre natürlich alles besser. Das ist dann halt das Märchen von gezähmten Kapitalismus, der den Raubtierkapitalismus besiegt und die Ausbeutung beendet. Und damit dieses Märchen funktioniert, braucht es das Böse, das Schuldige, das grundverschieden ist vom Guten, den Wolf, die Hexe, eben das ganz Andere, durch dessen Abwesenheit die Guten sich ihrer selbst versichern können. Das hat halt auch nix mehr mit ökonomischem Denken zu tun, das sind ganz grundlegende Mechanismen der sozialen Hierarchie.

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Bliblablub, Märchen, gut u. böse? Du hast meine Ironie wohl nicht verstanden. Wird ja immer bunter hier... zitier mal wo ich Wörter wie "Bankster" u. "Hochfinanz" verwende. Der Finanzsektor ist ganz klar (neben Rohstoffsektor) der Gewinner des Systems, da genügt ein Blick in die Bilanzen. Mädels u. Buben ihr müsst lernen richtig zu lesen bevor ihr sachlich auf Augenhöhe debattieren wollt. So lange das einige hier nicht hinkriegen beschränk ich mich auf Zweizeiler, vorrausgesetzt meine Beiträge werden unbewusst aus dem Zusammenhang gerissen, um niemanden mehr zu überfordern.

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Immernoch in hochtrabenden Unterhaltungen die darin gipfeln das wir doch alle selber Schuld sind??

Schade, ich dacht hier werden schon hochklassike Scherze darüber gemacht dass die USA demnächst zusammen mit dem IRAN Schulter-an-Schulter in die Schlacht ziehen müssen - um ihm einen frisch niedergebombten Irak mundgrecht fertig zu machen.

Kommt dann wohl noch...

Grüße,

PP

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Dugin ist sicher kein Nazi, sondern seinem Selbstverständnis nach antifaschistisch, genauso wie anti-liberalistisch und anti-kommunistisch.

Es geht im dabei nicht per se darum eine liberale Gesellschaftsordnung im Sinne von Freiheiten für den Einzelnen abzuschaffen, sondern das einseitig individualisierende, atomisierende, zersetzende Lebensmodell des Westens und seine Ausbreitung über die ganze Welt zu bekämpfen.

Der Liberalismus westlicher Prägung befreit den Menschen von seinen vorgefundenen Bindungen, aber um den Preis, dass er der Orientierungslosigkeit und Nihilismus anheim fällt.

Zudem ist er kein lebensfähiges Modell sondern begeht demographischen Selbstmord.

Der Mensch lebt eben in einem Spannungsfeld aus individueller Freiheit und Verwirklichung und Eingebundenheit in eine Gemeinschaft und daraus resultierenden Pf

Dugin ist extrem nationalistisch. Ich frage mich, wo ein anti-liberales System hinführen wird. Ausgeführt geht es mit Sicherheit darum, die Freiheiten des Einzelnen abzuschaffen. Fängt bei Anti-Liberalismus ja schon bei Feindlichkeit gegenüber Minderheiten an.

Ich sehe in Dugin eine große Gefahr. Er ist nationaler Rechtsextremist, seine Intelligenz und sein Intellekt macht sein Potenzial erst aus, er zieht somit auch die Linken an.

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Er ist kein Nationalist im klassischem Sinne, er hat die sogenannte 4. Politische Theorie aufgestellt, die die 3 vorgehenden, Liberalismus, Kommunismus, Faschismus (/Nationalismus) überwinden soll.

Er ist aber natürlich russischer Hegemonialist, sein Konzept sieht aber einen eurasischen Großraum vor, keinen russischen Nationalstaat oder dergleichen.

Es geht im, wie ich es interpretiere auch nicht darum, die Freiheit des Einzelnen ABZUSCHAFFEN, wohl aber mehr zu beschränken, als das im Liberalismus der Fall ist.

Jede gesellschaftliche Ordnung basiert auf Freiheitsbeschneidungen des Einzelnen ... auch bei uns.

Der Liberalismus als System kann genauso destruktive Tendenzen hervorbringen, wie 2. und 3. PT, siehe zum Beispiel die Auswirkungen der Globalisierung auf die gesamte Erde, Ausbeutung der dritten Welt, damit die erste Welt sich übergewichtig fressen kann.

Die liberalistische Weltordnung ist selbstzerstörend, egal ob man sich GEburtenraten, Umweltzerstörung, Finanzsystem etc. anschaut.

Kommunismus als Gegenreaktion auf den Liberalismus und Faschismus als Gegenreaktion auf Liberalismus und Faschismus sind beide gescheitert, es braucht also einen neuen Ansatz.

Dazu liefert Dugin finde ich zumindest interessante Ansätze.

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Der Liberalismus als System kann genauso destruktive Tendenzen hervorbringen, wie 2. und 3. PT, siehe zum Beispiel die Auswirkungen der Globalisierung auf die gesamte Erde, Ausbeutung der dritten Welt, damit die erste Welt sich übergewichtig fressen kann.

Also ich weiß ja nicht auf welcher Erde du lebst, aber ich sehe 80% weniger Menschen die von weniger als einem Dollar am Tag leben müssen in einem Zeitraum von 1970 bis 2010! Dank der Globalisierung, Dank des freien Handels und Dank der Öffnung von neuen Märkten in Asien und Afrika!

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Der Liberalismus als System kann genauso destruktive Tendenzen hervorbringen, wie 2. und 3. PT, siehe zum Beispiel die Auswirkungen der Globalisierung auf die gesamte Erde, Ausbeutung der dritten Welt, damit die erste Welt sich übergewichtig fressen kann.

Also ich weiß ja nicht auf welcher Erde du lebst, aber ich sehe 80% weniger Menschen die von weniger als einem Dollar am Tag leben müssen in einem Zeitraum von 1970 bis 2010! Dank der Globalisierung, Dank des freien Handels und Dank der Öffnung von neuen Märkten in Asien und Afrika!

Bitte über Inflation u. Kaufkraft einlesen, das ist 1. Semester aller wirtschaftsnahen Studiengänge. Der Zeitraum ist jedenfalls mit seit 1970 zufällig gut gewählt, denn mit dem Ende von Bretton-Woods ging es erst richtig los.

ALso ein USD pro Tag da reden wir von Entwicklungsländern, da ist eine Inflationsrate von 10% p.a. nicht unüblich. Wer 1970 USD 0,50 pro Tag hatte benötigte 2010 über USD 20 pto Tag um seine Kaufkraft von 1970 zu halten.

Der Laie denkt nun wow dank unseres tollen Wirtschaftssystem verdienen die Leute alle mehr. Nominal gesehen stimmt das auch, aber entscheidend ist u. bleibt die reale Kaufkraft, d.h. das was er für sein Geld auch tatsächlich in Form von Gütern bekommt.

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Weiß ja nicht, aber hab mich schon mit einigen Mitmenschen aus Entwicklungsländern unterhalten und die unterstützen deine These nicht sorry.

bearbeitet von El Elyon

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Also ich weiß ja nicht auf welcher Erde du lebst, aber ich sehe 80% weniger Menschen die von weniger als einem Dollar am Tag leben müssen in einem Zeitraum von 1970 bis 2010! Dank der Globalisierung, Dank des freien Handels und Dank der Öffnung von neuen Märkten in Asien und Afrika!

Das trifft den Kern meiner Aussage nicht, 1970 war die Welt ja im Grund auch schon weitgehend liberalisiert, mit Ausnahme des Ostblocks.

Ich vergleiche den heutigen Zustand des Liberalismus mit dem traditionellen Zustand der Gesellschaften, und da ist die destruktive Kraft des Liberalismus eindeutig.

Wobei ich als traditionellen Zustand die Zeit vor der Kolonialisierung verstehe.

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