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Hi,

in letzter Zeit höre ich immer mehr über sogenannte Neuro-Enhancers.

Das sind Pillen um die geistige Leistungsfährigkeit zu erhöhen. Die bekanntesten sind wohl Ritalin und Modafinil.

Im Internet gibt es auch massig Erfahrungsberichte dazu. Sehr viele berichten über sehr positive Erfahrungen nach Einnahmen der Pillen.

natürlich haben sind diese keine Wunderpillen und es gibt auch Nebenwirkungen getreu nach dem Motto there's no such thing as a free lunch.

Ich bin am Überlegen ob ich mal Modafinil testen soll. Momentan ist es bei mir zeitlich sehr eng, da ich nebenher arbeite und in einer Woche noch Klausuren schreibe.

Modafinil nicht mehr auf dem BTM und wurde auch schon von der US Army getestet.

Mir ist klar das die langfristige Einahme zu starken Schäden führen kann aber wie siehts aus mit kurzfristiger Einahme?

ca 1. Woche lang?

Hier einige Links zu Neuro-Enhancers und Modafinil.

„Ob sich die Stimmung oder die geistige Leistungsfähigkeit gesunder Menschen durch die Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente oder illegaler Drogen langfristig und ohne größeres Risiko steigern lässt, ist nach wie vor offen.[15][16] Dimitris Repantis und Kollegen haben dies vor kurzem sowohl für Antidepressiva[17] als auch für Modafinil und Methylphenidat[18] untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass es weder hinreichende Belege für positive gefühls- oder leistungssteigernde Effekte durch die Einnahme von Antidepressiva noch von Methylphenidat gab. Für Modafinil fanden sie einen positiven Effekt auf die Aufmerksamkeit sowie dem Entgegenwirken der Folgen von Schlafentzug.“

http://de.wikipedia....uro-Enhancement

http://en.wikipedia.org/wiki/Modafinil

http://en.wikipedia....nitive_enhancer

Wie sehen eure Erfahrungsberichte aus mit diesen Drogen?

habt ihr das Zeig schon mal genommen bzw. kennt ihr Leute die das getan haben?

LG

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DISCLAIMER FÜR DIESEN THREAD: Bitte beachtet die Forenregel und die deutschen Gesetze. Links zu Beschaffungsquellen, Angebote oder Nachfragen nach Arznei- oder Betäubungsmitteln ziehen eine sofortige Verwarnung nach sich.

Die Thematik ist für mich hochinteressant, auch für ein zwei Forschungsprojekte in dem Bereich. Auch die Ethik dahinter ist nen kleines Steckenpferd von mir.

In Deutschland ist vor allem problematisch, dass eine Verschreibung von Medikamenten zu nicht therapeutischen Zwecken sogar strafbar sein könnte.

Es ist übrigens unwahrscheinlich, dass Modafinil, im Gegensatz zu anderen Medikamenten, bei Langzeiteinnahme zu starken Schäden führt.

Anders sieht es bei bestimmten Amphetaminen aus, wobei Ritalin auch Langzeittauglich scheint.

Manche Psychiater verschreiben ADHSlern gerne pure Amphetaminsalze, wie bspw. Attentin. Ich bin da kein so großer Fan von, was aber mit meiner Erfahrung zusammen hängen kann, das vor 10 Jahre gute Freunde von mir ihr Leben so ziemlich mit MDMA und Speed weggeworfen haben. Ist keiner draufgegangen, aber besondere Jobs hat keiner. Nur "feiern" tun sie alle noch wie Blöde...

Insgesamt ist das Topic Neuro-Enhancer bzw. Nootropika aber viel größer als nur Ritalin und Modafinil.

In Deutschland nach meinem jetzigen Kenntnisstand als Nahrungsergänzungsmittel würden beispielsweise GABA, Huperzin A, Cholinquellen (DMAE, Alpha-GPC etc.), Acetylcarnitin, Bacopa Monnieri und einige andere fallen. Vor allem auch Standardkram wie CoQ10 dürfte unter Nahrungsergnzungsmittel fallen. Problematisch ist, dass man hier eine Zulassung für NEM braucht. Und das, was wirklich heftige Resultate hat, kommt sofort auf den Arzneimittelkatalog. Wenn es dann niemand zulassen möchte, hat die Welt pech gehabt.

So geschehen in der Racetam Klasse. Piracetam ist noch auf dem deutschen Markt zugelassen, gilt aber auch als das schwächste Racetam seiner Klasse. Andere Stoffe wie Aniracetam, Oxiracetam und Pramiracetam wurden nie zur Zulassung getestet und hatten bis vor ein paar Jahren noch fiktive Zulassungen. Da aber keine Patente mehr darauf abgeschlossen werden können, sind die Mittel nicht mehr interessant für Big Pharma. Die fiktiven Zulassungen sind erloschen und diese Produkte sind damit einfach mal weg vom deutschen Markt.

In England ist beispielsweise der Verkauf von Bulk Pulvern von Piracetam und Aniracetam nicht illegal, genausowenig in den USA. Dort kauft man es einfach bei Amazon. Hier ist es unter Arzneimittelgesetz verboten.

Die deutsche Gesetzeslage zu dem Thema spiegelt einen deutlichen pharmakologischen Calvinismus und eine ethische Haltung entgegensetzt des Transhumanismus wieder. Das bedeutet, dass die Annahme auch nur ein Medikament oder einen Stoff für die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten zu nutzen, von pharmakologischen Calvinisten als absolutes No Go angesehen wird. Es gibt ein paar ethische Argumente, die relativ schnell als Schwachsinn entlarvt werden (Wenn das alle nehmen würden... Dann müssten wir unter der gleichen Voraussetzung auch Koffein verbieten und grünen Tee) und einige die durchaus verständlich sind (Möglicher Schaden durch Nutzung unerprobter Stoffe. Wobei ich hier eine Grenze ziehe und nach einer Information durch einen Experten die freie Entscheidung weit höher stelle als die Expertenautorität des Arztes. Der Arzt hat nicht über mein Leben zu entscheiden.).

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Hab beides probiert. Modafinil fand ich wesentlich besser. Konzentration war erhöht und von Müdigkeit auch keine Spur. Man kommt sehr schnell in den "Tunnel".

Das heißt aber nicht, dass man auf einmal totale Motivation zum Lernen bekommt. Wenn man es ohne nicht ordentlich hinkriegt dann wird das Zeug auch nicht helfen.

Wenn du aber einfach nicht mit dem Workload zurecht kommst, kannst es auf jeden Fall mal probieren. Ich fand es jetzt nichts besonderes, geht auch ohne und man kommt sich weniger wie ein Junkie vor.

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Wieder ein Schritt weg vom Menschen und hin zur Maschine.

Ach wie schön. Deswegen sollten wir auch "menschlich" unseren Körper trainieren, und nicht so wie er am besten reagiert? :D

Ne mal ohne Scheiss, das ist halt ein Spruch, der einen nicht weiter bringt und vor allem dazu dient, dem anderen ein schlechtes Gewissen zu machen. Aber solange man sich nicht selbst schädigt, ist die Frage doch: Was spricht dagegen smarter, weniger müde, konzentrierter und schneller an Dingen zu arbeiten, die man erledigen will? Diese Einzeiler hör ich bei dem Thema öfter. Aber was meinst du damit? Wo liegt dein echtes Problem?

Sollten wir Menschen unser "Menschsein" einfach akzeptieren? Dann brauchen wir auch keine Krankheiten mehr heilen, brauchen keine Herzschrittmacher, keine künstlichen Gelenke. Sind ja dann alles Cyborgs. Hirnschrittmacher für Epileptiker? Braucht keine Sau, Cyborg, Maschine.

Und wenn wir unsere Leistungsfähigkeit komplett auskosten wollen?

Was ist denn der Unterschied zwischen einer Maschine und einem Menschen? Was ist besonders toll an dem Menschen, dass durch Neuro Enhancement verloren geht?

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Und wenn wir unsere Leistungsfähigkeit komplett auskosten wollen?

Was ist denn der Unterschied zwischen einer Maschine und einem Menschen? Was ist besonders toll an dem Menschen, dass durch Neuro Enhancement verloren geht?

Wieder ein Schritt weg vom Menschen und hin zur Maschine.

Ach wie schön. Deswegen sollten wir auch "menschlich" unseren Körper trainieren, und nicht so wie er am besten reagiert? :D

Ne mal ohne Scheiss, das ist halt ein Spruch, der einen nicht weiter bringt und vor allem dazu dient, dem anderen ein schlechtes Gewissen zu machen. Aber solange man sich nicht selbst schädigt, ist die Frage doch: Was spricht dagegen smarter, weniger müde, konzentrierter und schneller an Dingen zu arbeiten, die man erledigen will? Diese Einzeiler hör ich bei dem Thema öfter. Aber was meinst du damit? Wo liegt dein echtes Problem?

Das Problem liegt darin dass man über kurz oder lang dann zu Drogenkonsum gezwungen wird. Die Anforderungslatte wandert nach oben und es wird ein workload zur Normalität der ohne Einnahme von Hilfsmitteln nicht mehr, oder nur mit fast untragbarem Aufwand bewältigbar ist.

Ist die langzeitwirkung dieser Medikamente überhaupt schon ausführlich getestet worden?

Dann brauchen wir auch keine Krankheiten mehr heilen, brauchen keine Herzschrittmacher, keine künstlichen Gelenke. Sind ja dann alles Cyborgs. Hirnschrittmacher für Epileptiker? Braucht keine Sau, Cyborg, Maschine.

Einen Ausgleich von bestehenden Defiziten wird wohl niemand schlechtheißen

bearbeitet von Anomines

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Freunde da bekomm ich doch schon wieder hohen Blutdruck :)

Es ist übrigens unwahrscheinlich, dass Modafinil, im Gegensatz zu anderen Medikamenten, bei Langzeiteinnahme zu starken Schäden führt.

Anders sieht es bei bestimmten Amphetaminen aus, wobei Ritalin auch Langzeittauglich scheint.

Manche Psychiater verschreiben ADHSlern gerne pure Amphetaminsalze, wie bspw. Attentin. Ich bin da kein so großer Fan von, ...

Ich nehm das jetzt mal zur Verallgemeinerung. Woher kommen die Informationen? Schreibt das jemand mit abgeschlossenem Bio-, Chemie-, Medizin-,.. Studium der sich danach intensiv mit Studien zu dem Thema beschäftigt hat, oder der BWL Student von der FH, der sich dazu mal im Internet "eingelesen" hat ? Scheint ja auszureichen, um an den Einschätzungen von Fachärzten zu zweifeln, oder diskutiert Ihr auch mit Bauingenieuren die Statistik eures Hauses, hey, wir hatten alle Mathe in der Schule, nicht ?

Leute schlucken diese MEDIKAMENTE, gerade weil man überall lesen kann, wie ungefährlich die doch alle sind und die böse Regierung/Pharmaindustrie/Ärzte/Profs... die einem vorenthalten. Jedes davon hat Nebenwirkungen, Ich kann auch unnötigerweise Antibiotika schlucken, Immunsuppressiva oder ß-Blocker, wird mich alles nicht umhauen aber klug und gesund ist das nicht.

Wenn ich diese Medikamente im Krankheitsfall nehme, ist das letzendlich ein Abwegen der möglichen Schäden durch das Medikament gegen die Belastung durch die Krankheit.

Ist die langzeitwirkung dieser Medikamente überhaupt schon ausführlich getestet worden?

Nope. Außerdem, solange wir noch so wenig übeer das Gehirn wissen, sind Aussagen über Medikamente, die in Hirnstoffwechselvorgänge eingreifen, ehh nur theoretischer Natur.

Außerdem, ich weiß nicht, wie gut die "Qualität" von Bestellungen aus dem Internet ist, die meisten Leute bestellen ja doch bei eher semi-seriösen Quellen. Was da so alles drin ist ?

Umethisch ist das ganze so oder so, da, wie bereits gesagt, derjenige, der das nicht nehmen möchte / kann, schnell ins Abseits gerät! Da ist es viel naheliegender Doping im Sport zu erlauben.

Wenn das alle nehmen würden... Dann müssten wir unter der gleichen Voraussetzung auch Koffein verbieten und grünen Tee
. Na ja, Ritalin und Kaffee ist wie Zigarette zu Heroin

Und ganz zum Schluss, wie ich finde das Hauptargument sowas nicht zu nehmen, ganz ehrlich, es haben schon Tausende, millionen Menschen vor euch die selbe, wenn nicht noch höhere Arbeitsbelastung/kognitive Herrausvorderung gemeistert, ohne was zu schlucken. Mit den Medikamenten gestehst du dir im Endeffekt nur ein, dass du entweder erheblich rauer oder einfach erheblich dümmer bist, als der Rest der Menschheit.

Erstmal ernsthaft alles aus sich rausholen!

In der Zeit, wo man im Internet sich Infos zu Tabletten und Nebenwirkungen rausließt, könnte man auch schon in die Big gefahren sein, Oropax in die Ohren, ruhigen Ort gesucht, nur das Buch und 2 Stifte auf den Tisch und was weggearbeitet. Ohne Pillen, ohne Nebenwirkungen, mit Erfolgserlebnis am Ende des Tages.

Ein bisschen als wen ich mit meine 60 kg Bankdrücken anfangen würde, Anabolika zu nehmen :)

Wobei ich hier eine Grenze ziehe und nach einer Information durch einen Experten die freie Entscheidung weit höher stelle als die Expertenautorität des Arztes. Der Arzt hat nicht über mein Leben zu entscheiden

Absolut richtig, nur das dein Arzt nichts mit den Arzneimittelgesetz zu tun hat, er hat nur andere/erweiterte Rechte, Arzneien dir im KRANKHEITSFALL zukommen zu lassen, nicht wenn dir danach ist. Das hat nichts damit zu tun, über dich oder dein Leben zu entscheiden, oder ?

Peace

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Ich finde das ist vergleichbar mit Doping im Sport. Heutzutage hat man in den meisten Sportarten keine Chance mehr Weltklasse zu sein ohne Doping.

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Ich nehm das jetzt mal zur Verallgemeinerung. Woher kommen die Informationen? Schreibt das jemand mit abgeschlossenem Bio-, Chemie-, Medizin-,.. Studium der sich danach intensiv mit Studien zu dem Thema beschäftigt hat, oder der BWL Student von der FH, der sich dazu mal im Internet "eingelesen" hat ? Scheint ja auszureichen, um an den Einschätzungen von Fachärzten zu zweifeln, oder diskutiert Ihr auch mit Bauingenieuren die Statistik eures Hauses, hey, wir hatten alle Mathe in der Schule, nicht ?

Gute Frage. Und ja, tu ich. Für die Bewertung dieser Umstände braucht man keine Statikberechnung. Sondern nur Grundlagen in Statistik. Wie du eine Studie bewertest und ein Medikament bringe ich ich dir in unter 24 Stunden bei. Weiterhin würde das bedeuten, dass jemand, der Ahnung hat, für diejenigen, die keine Ahnung haben, Einschränkungen hinnimmt, die aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt sind.

Leute schlucken diese MEDIKAMENTE, gerade weil man überall lesen kann, wie ungefährlich die doch alle sind und die böse Regierung/Pharmaindustrie/Ärzte/Profs... die einem vorenthalten. Jedes davon hat Nebenwirkungen, Ich kann auch unnötigerweise Antibiotika schlucken, Immunsuppressiva oder ß-Blocker, wird mich alles nicht umhauen aber klug und gesund ist das nicht.

Das Wort Medikament ist toll. Es wird immer dann hinzugezogen, wenn pharmakologischer Calvinismus im Spiel ist. Geht es um verbotene Betäubungsmittel, nutzt man das Wort Droge. Geht es um Alkohol, zieht man das Wort Genussmittel vor.

Aber hier ist die bittere Realität: Das alles sind alles nur chemische Stoffe. In dem Wort Genussmittel, Droge und Medikament ist bereits eine massive Bewertung drin.

Und gerade mit deinen Beispielen zeigst du sehr gut, dass du eben nicht differenzierst zwischen Stoffen. Antiobiotika, Ampakine und Psychostimulants in einen Topf zu werfen ist absurd. Die Unterschiede INNERHALB dieser Stoffgruppen sind schon so groß, dass man sie kaum miteinander vergleichen kann.N-methylamphetamin und Alpha-Methyphenethylamin sind beides Substanzen aus einer Stoffgruppe und extrem miteinander verwandt. Der Unterschied in seinen Auswirkungen ist enorm.

Wenn ich diese Medikamente im Krankheitsfall nehme, ist das letzendlich ein Abwegen der möglichen Schäden durch das Medikament gegen die Belastung durch die Krankheit.

Ja. Möglicherweise. Aspirin tötet 7600 Menschen im Jahr alleine in Deutschland. Modafinil hat noch niemanden getötet. Warum ist dann Aspirin OTC und Modafinil nicht?

Das Problem liegt darin dass man über kurz oder lang dann zu Drogenkonsum gezwungen wird. Die Anforderungslatte wandert nach oben und es wird ein workload zur Normalität der ohne Einnahme von Hilfsmitteln nicht mehr, oder nur mit fast untragbarem Aufwand bewältigbar ist.

BULLSHIT.

Niemanden zwingt irgendwen zu irgendetwas. Grüner Tee enthält Koffeein, Mate Tee zusätzlich noch zwei weitere Xanthine. Diese gehen soweit, dass sie die Stoffwechselfunktion des Menschen in seiner Bereitstellung von ATP, ADP und AMP verändert. In grünem Tee ist gleichermaßen L-Theanin vorhanden, eine Aminosäure, die den Hirnstoffwechsel verändert. Nachweisbar im EEG.

Es ist gut nachgewiesen, dass Menschen vor allem mit letzterem bessere Performance auf längere Zeit bringen. Das heisst, bereits heutzutage müsste jeder Mensch süchtig nach Kaffee und grünem Tee sein.

Baldrian und Johanneskraut, beide als medizinische Präparate vorhanden, helfen dabei, die Nerven zu schonen vor Prüfungen. Muss jeder Baldrian schlucken?

Das kleine Fettblatt, Baccopa Monnieri, enthält Baccoside. Die Zubereitung der Baccoside erhöht die Gedächtnisleistung.

Ist deswegen jeder gezwungen, Baccopa Monnieri zu sich zu nehmen?

Alle diese Produkte sind Jahrzehnte im Handel, frei, samt Informationen. Keiner ist dazu gezwungen, sie zu nehmen.

Dieser Zwang von dem gesprochen wird, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Aber selbst WENN sie es wären, behaupte ich liegt dort nicht das Problem. Das Problem liegt in ECTS Noten und Normalverteilung von Anforderungen. Wenn man permanent Wettbewerb an Schulen und Hochschulen produziert, in dem man normalverteilte Notenschlüssel benutzt, liegt da das Problem. Nicht darin, dass Leute jede Möglichkeit nutzen, um in ihrer Referenzgruppe gut abzuschneiden.

Dieser Zwang entsteht nur dann, wenn der Workload über Normalverteilung definiert wird.

Nope. Außerdem, solange wir noch so wenig übeer das Gehirn wissen, sind Aussagen über Medikamente, die in Hirnstoffwechselvorgänge eingreifen, ehh nur theoretischer Natur.

Außerdem, ich weiß nicht, wie gut die "Qualität" von Bestellungen aus dem Internet ist, die meisten Leute bestellen ja doch bei eher semi-seriösen Quellen. Was da so alles drin ist ?

Bitte keine Angaben zu Quellen, das ist laut Gesetzen und Board Rules problematisch. Nur noch mal vorsorglich für alle Teilnehmer.

Ansonsten könnte ich dir auf der einen Seite zustimmen, wäre aber gezwungen hier über Umstände zu sprechen, die für das Forum hier nicht geeignet sind.

Umethisch ist das ganze so oder so, da, wie bereits gesagt, derjenige, der das nicht nehmen möchte / kann, schnell ins Abseits gerät! Da ist es viel naheliegender Doping im Sport zu erlauben.

Das ist doch Blödsinn. Gerätst du ins Abseits, wenn du keinen Kaffee trinkst? Wenn du keinen grünen Tee trinkst? Wenn du nicht meditierst? Wenn du kein Baldrian und Fettblatt nimmst?

. Na ja, Ritalin und Kaffee ist wie Zigarette zu Heroin

Mach mal nen Punkt mit deinen Strohmannargumenten. Vor allem zieh nen Punkt zwischen differenzierten Nootropika. Ritalin und Modafinil bspw. sind komplett verschieden, genauso die Ampakine und Racetame.

Vergleichen wir Ritalin mit Kaffee beispielsweise, seh ich dass man von einem der Dinge abhängig wird. Und Ritalin ist es nicht.

Überdosierungen mit Ritalin verlaufen sogar in den meisten Fällen symptomlos, selbst in Kindern. Kaffee en masse bringt bei fast jedem Herzrasen.

Und ganz zum Schluss, wie ich finde das Hauptargument sowas nicht zu nehmen, ganz ehrlich, es haben schon Tausende, millionen Menschen vor euch die selbe, wenn nicht noch höhere Arbeitsbelastung/kognitive Herrausvorderung gemeistert, ohne was zu schlucken. Mit den Medikamenten gestehst du dir im Endeffekt nur ein, dass du entweder erheblich rauer oder einfach erheblich dümmer bist, als der Rest der Menschheit.

Und sowas in einem Pickupforum. Ich meine das Hauptargument kein Pickup zu machen, ist das schon tausende, Millionnen Menschen vor dir gefickt haben. Und das ohne solche Bücher zu lesen, die waren auch glücklich! Wenn du Pickup benutzt, gestehst du dir nur ein, dass du entweder erheblich dümmer oder hässlicher bist, als der Rest der Menschheit.

Merkst du was? Dein Argument ist völliger kokolores. Man gesteht sich gar nichts ein. Gar nichts. Man trifft eine Entscheidung, ein Werkzeug zu nutzen. Manchmal sind diese Dinge nicht ungefährlich, das Recht diese Dinge trotzdem auszuprobieren, sollte ein Mensch haben.

Und noch eine Frage: Warum darf, wenn wir davon ausgehen, dass man dies nutzen kann und es sicher ist, mich eine Masse von Menschen dazu verdammen, mein Potential nicht auszuschöpfen? Warum reden wir immer von einer Leistungsgesellschaft und fordern, fordern, fordern. Und dann wenn es darum geht, sich selbst auf allen Ebenen maximal zu verbessern, ist das unethisch weil anderen nicht mithalten?

Absolut richtig, nur das dein Arzt nichts mit den Arzneimittelgesetz zu tun hat, er hat nur andere/erweiterte Rechte, Arzneien dir im KRANKHEITSFALL zukommen zu lassen, nicht wenn dir danach ist. Das hat nichts damit zu tun, über dich oder dein Leben zu entscheiden, oder ?

Und ich halte das für Schwachsinn. Es wird damit ethisch festgelegt, dass Heilen erlaubt ist, enhancement aber nicht. Er hat damit das Recht, mir etwas zu geben in einem Fall, nicht aber in einem anderen. Damit wird bereits eine Wertung vorgenommen, die mich eindeutig in meiner Entwicklung einschränken könnte.

Erstmal ernsthaft alles aus sich rausholen!

In der Zeit, wo man im Internet sich Infos zu Tabletten und Nebenwirkungen rausließt, könnte man auch schon in die Big gefahren sein, Oropax in die Ohren, ruhigen Ort gesucht, nur das Buch und 2 Stifte auf den Tisch und was weggearbeitet. Ohne Pillen, ohne Nebenwirkungen, mit Erfolgserlebnis am Ende des Tages.

Ein bisschen als wen ich mit meine 60 kg Bankdrücken anfangen würde, Anabolika zu nehmen :)

Hach Gott ist das schön. Wie du Alternativen aufzeigst und damit für andere bestimmst, wie sie sein sollten. Tu doch was das angeht den Gefallen, genau das nicht zu tun. Genau wie dir keiner vorschreibt, was du tust, solltest du genausowenig vorschreiben, wie anderen arbeiten können.

Und das mit den 60kg? Das ist doch gezielt. Du möchtest nun die Leistungen derer schmälern, die Nootropika benutzen? Warum?

Was, wenn der Bankdrücker von dem wir hier reden gerade beschlossen hat von 180 auf 200kg zu springen? Von 280 auf 300?

Macht es da mehr Sinn, Doping zu betreiben? Auf der einen Seite sicher. Auf der anderen Seite ist die SINNfrage irrelevant.

Es ist scheissegal was derjenige tut. Sein Recht, Dinge zu tun, sollte nicht von seinem momentanen Kenntnisstand ausgehen. Es ist egal, was er tut für seine moralische Entscheidung.

Ich finde das ist vergleichbar mit Doping im Sport. Heutzutage hat man in den meisten Sportarten keine Chance mehr Weltklasse zu sein ohne Doping.

Hat man seit den 70ern nicht mehr. Aber wir reden hier nicht vom Profisport. Der Vergleich ist hinfällig. Es gibt in einem Top Sport maximal 15 Namen die nicht Fans sofort einfallen. Wenn überhaupt. Nenn mir 15 olympische Sprinter mit Goldmedaillen. Carl Lewis, Usain Bolt... ups. genau 2.

Davon reden wir hier nicht. Die Spitze interessiert erstmal keinen. Und der Grund dafür ist folgender: Um an die absolute Spitze zu kommen, sind generell absolut extreme Maßnahmen nötig, egal wovon wir reden.

Wir reden hier von einer breiten Massen. Und wo liegt das Problem, wenn dort jemand länger wach bleibt? Wenn er 8-10 Stunden lernen kann, ohne danach müde zu sein?

Ich empfehle für die ganze Ethikdebatte die Werke von Bioethiker John Harris.

Vor allem dieses Buch: http://www.amazon.de/Enhancing-Evolution-Ethical-Making-Better/dp/0691128448/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1348923192&sr=8-1

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Und das mit den 60kg? Das ist doch gezielt. Du möchtest nun die Leistungen derer schmälern, die Nootropika benutzen? Warum?

Was, wenn der Bankdrücker von dem wir hier reden gerade beschlossen hat von 180 auf 200kg zu springen? Von 280 auf 300?

Macht es da mehr Sinn, Doping zu betreiben? Auf der einen Seite sicher. Auf der anderen Seite ist die SINNfrage irrelevant.

Es ist scheissegal was derjenige tut. Sein Recht, Dinge zu tun, sollte nicht von seinem momentanen Kenntnisstand ausgehen. Es ist egal, was er tut für seine moralische Entscheidung.

Ja, die Leistung möchte ich schmälern, weil sie ja auch im Vergleich zu jemandem, der das selbe Ergebnis ihnen Zusatzstoffe erreicht, geringer ist. Oder wer hat mehr "geleistet" ? Der, der sich durchgebissen hat und es ohne extra Stoffe gemacht hat, oder der, der was geschluckt hat? Es ist doch bei den meisten Fällen kein Problem der kognitiven Fähigkeiten, sondern der Arbeitsorganisation oder des Willens.

Ja. Möglicherweise. Aspirin tötet 7600 Menschen im Jahr alleine in Deutschland. Modafinil hat noch niemanden getötet. Warum ist dann Aspirin OTC und Modafinil nicht?

Hilft aber auch 1 Millionen bei Ihren Kopfschmerzen. Natürlich hilft Ritalin vilt. auch Millionen zu besserer Leistung, aber ist das der richtige Weg ? Ich meine nein!

Merkst du was? Dein Argument ist völliger kokolores. Man gesteht sich gar nichts ein. Gar nichts. Man trifft eine Entscheidung, ein Werkzeug zu nutzen. Manchmal sind diese Dinge nicht ungefährlich, das Recht diese Dinge trotzdem auszuprobieren, sollte ein Mensch haben.

ja aber dadurch zwinge ich die Menschen in meiner Umgebung doch, dieses Werkzeug auch zu nutzen, um nicht hinterher zu fallen. Und damit zwinge ich sie auch, Dinge zu nehmen, die ihnen gesundheitlich schaden könnten.

Wenn ich nicht Dope, kann ich mir die Tour de france, so doll ich auch trainiere, nicht gewinnen. Wenn 2 Jurastudenten Staatsexamen machen, können beide noch so viel lernen, der, der noch was dazu konsumiert, hat im Zweifelsfall die bessere Endnote, damit auch bessere Karrierechancen.

Das bezieht sich natürlich nur auf die oberen %, Aber beim Rest meine ich wie oben geschrieben, das die Hirnleistung absolut ausreift, man sich nur mehr Anstrengen müsste, anstatt mit was auch immer rumzuexperimentieren. Wie auch immer man das dann macht.

Wenn man wirklich, wirklich alles macht, was in seiner Macht steht und man trotzdem weit von den Anderen abfällt, dann ist es ja vieleicht angebracht, z.B. Ritalin zu nehmen, weil dann wirklich etwas vorzuliegen scheint. Dann aber bitte unter Ärztlicher Kontrolle

Und sowas in einem Pickupforum. Ich meine das Hauptargument kein Pickup zu machen, ist das schon tausende, Millionnen Menschen vor dir gefickt haben. Und das ohne solche Bücher zu lesen, die waren auch glücklich! Wenn du Pickup benutzt, gestehst du dir nur ein, dass du entweder erheblich dümmer oder hässlicher bist, als der Rest der Menschheit.

Warum dümmer oder hässlicher ? Wohl aber gestehe ich mir ein, dass ich im Umgang mit Frauen ziemliche Defizite habe, nicht ?

Und noch eine Frage: Warum darf, wenn wir davon ausgehen, dass man dies nutzen kann und es sicher ist, mich eine Masse von Menschen dazu verdammen, mein Potential nicht auszuschöpfen? Warum reden wir immer von einer Leistungsgesellschaft und fordern, fordern, fordern. Und dann wenn es darum geht, sich selbst auf allen Ebenen maximal zu verbessern, ist das unethisch weil anderen nicht mithalten?

1. weil keiner weiß, ob es ungefährlich ist,

2. weil der oben genannte Zugzwang ausgelöst wird

3. dein Potential kannst du auch ohne Pillen weit ausschöpfen, ist nur anstrengender.

Ich habs bei meinem Mitbewohner gesehen, der hat Modafinil genommen, alles kein Problem den Tag am Schreibtisch zu sitzen. Aber er meinte auch, dass das zeitweise schon sehr komisch war, wenn er nur noch 4 stunden geschlafen hat, trotzdem völlig wach war, oder nicht gemerkt hat, dass die Musik volle pulle läuft. Ich hab das Semester genauso geschafft, nur musst eich mehr mit der Ablenkung kämpfen. Hab ich mein Potential nicht ausgeschöpft ?

Gruß

P.S. Ich habs grad nochmal gelesen, ich höre mich zwischenzeitlich ziemlich pissig an, ich möchte dich oder jemand anders aber an keiner Stelle hier persönlich angreifen

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Selbstakzeptanz würde sicher zu einem glücklicherem Leben führen als das Schlucken von Pillen.

Wer durch Schlafmangel schlechte Klausren schreibt soll zum Arzt gehen und sich die neusten Beruhigungstabletten verschreiben lassen. Damit schläft man entspannt 8 - 9h und ist am nächsten morgen nicht verschlafen. Ansonsten immer Ritalin reinhauen wenn man mal Leistung bringen muss? Das wird zur Sucht (psychisch) ...

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Nochmal: Warum sollte Defizite ausgleichen okay sein, Verbesserung der eigenen Fähigkeiten aber nicht? Sollen wir dann gleichzeitig Menschen verbieten, Mnemonic zu nutzen? Oder Duales N Back Training? Immerhin wirkt das ja auf die Dichte von Dopamin Rezeptoren. Wir sollten DNB verbieten, sonst muss es ja jeder machen!

Oder Meditation? Sollten wir auch verbieten. Ist ja auch nicht ungefährlich, immerhin kann Meditation Psychosen in einigen Menschen auslösen. Also direkt auch auf die Liste.

Hmm, wahrscheinlich stört mich daran, ja im Endeffekt die Fairness. Für all die Sachen muss ich Zeit und Aufwand investieren, bevor es mir was bringt. Das finde ich ok, man leistet etwas, und erhält dadurch einen Vorteil. Pillen schlucken ist keine Leistung und macht das ganze, natürlich subjektiv für mich, unfair dem gegenüber, der das verweigert.

Nein, diesen Zusammenhang gibt es nicht. Es ist kein Gruppenzwang da. Es wird kein aktiver Einfluss ausgeübt. Es ist auch kein Mechanismus im Moment ersichtlich, mit dem die Anforderungen an Menschen erhöht werden, weil jemand beispielsweise Modafinil oder Ritalin nimmt.

Wenn alle um mich herum anfangen z.B. Modafinil zu nehmen, die Noten insg. also sich verbessert, bleib ich bei konstanter eigener Leistung zurück. Also hab ich eigentlich keine andere Chance, bzw. werde sehr doll ermuntert, auch was zu nehmen.

Natürlich ist das alles durch das Notensystem bedingt, aber das wird sich so schnell nicht ändern, und mir fällt auch kein besseres System ein.

Möglich. Und deswegen bekommt der, der Kaffee trinkt, auch die bessere Note. Deswegen muss Nummer 2 ganz dringend Kaffee trinken, damit er auch bessere Karrierechancen hat.

Dabei muss michan aber sagen, dass Kaffee und Mate und was auch immer, jetzt alles nicht so die hellsten Sterne am Firmament sind. Natürlich verbessern die meine Fähigkeiten, aber ich bin sehr uneinsichtig, dass man nur damit sich wirklich signifikant verbessern kann.

Hmm am ende ist es wohl einfach ne Einstellungssache, möchte ich in einer Gesellschaft leben, wo man soetwas legal nehmen kann, oder nicht. Wie mit Kanabis-Konsum. Ich möchte es nicht, aber ich kann deine Argumente nachvollziehen, und mit

Das ist der ganz einfache naturalistische Fehlschluss: Etwas ist natürlich: Gut. Etwas ist menschengemacht: Wahrscheinlich böse!

hast du gegebenermaßen recht. Aber vilt. auch, weil in menschengemachten Dingen, die Dosis dann meist stark erhöht ist

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Modafinil und Konsorten sind jetzt keine Wundermittel, glaube sogar dass es vielen Menschen so gut wie garnichts bringen würde (bis auf die Müdigkeit, aber dafür gibts auch legales Koffein).

Ich investier meine Zeit während dem Studium lieber in etwas anderes und minimiere die aktive Lernzeit so stark wie möglich. Was für Noten die Anderen schreiben, Stoffe nehmen oder ob die Spicken ist mir total egal, solang es auf meinem Papier gut aussieht. Wofür bin ich sonst am studieren?

Wenn es ab morgen jeder nehmen würde, wäre es mir auch total egal. Ich lauf ja auch nicht jeden Tag 30min zur Uni wenns mit dem Fahrrad in 3 geht.

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Ritalin und Co ist gewiß nicht so gefährlich wie es in manchen Medien dargestellt wird, Trotzdem ist es dir Frage,ob man als gesunder Mensch Medikamente nehme muß. Auch aus der frage heraus, dass man denkt sich durch Winderpillen sich alles erleichtern zu wollen.

Zudem: Das sind keine Wundermittel, die dir Disziplin und Megakonzentration verschaffen. Es wird in der Öffentlichkeit riesig aufgebauscht, einerseits als Speed/Hammerdroge, um Kinder lernwillig zu machen, andererseits als Wundermittel. Dabei sind das Psychopharmaka die kranken Menschen zwar helfen ihre Konzentrationsstörungen usw. zu lindern, aber keine Megahämmer die deine Psyche umkrempeln.

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Modafinil und Konsorten sind jetzt keine Wundermittel, glaube sogar dass es vielen Menschen so gut wie garnichts bringen würde (bis auf die Müdigkeit, aber dafür gibts auch legales Koffein).

Ich investier meine Zeit während dem Studium lieber in etwas anderes und minimiere die aktive Lernzeit so stark wie möglich. Was für Noten die Anderen schreiben, Stoffe nehmen oder ob die Spicken ist mir total egal, solang es auf meinem Papier gut aussieht. Wofür bin ich sonst am studieren?

Wenn es ab morgen jeder nehmen würde, wäre es mir auch total egal. Ich lauf ja auch nicht jeden Tag 30min zur Uni wenns mit dem Fahrrad in 3 geht.

So denkt der Großteil der Studis übrigens. Nur 1-2% je nach Studie, wären bereit, das langfristig zu machen, selbst wenn es nötig wäre, um der Beste zu sein.

Ritalin und Co ist gewiß nicht so gefährlich wie es in manchen Medien dargestellt wird, Trotzdem ist es dir Frage,ob man als gesunder Mensch Medikamente nehme muß. Auch aus der frage heraus, dass man denkt sich durch Winderpillen sich alles erleichtern zu wollen.

Meiner Meinung nach muss man eben aufpassen. Leichter machen diese Dinge aus meiner Sicht gar nix. Auch im Sport nicht. Sondern erlauben einem eher, noch konzentrier und noch härter zu arbeiten, wenn man denn wollte.

Zudem: Das sind keine Wundermittel, die dir Disziplin und Megakonzentration verschaffen. Es wird in der Öffentlichkeit riesig aufgebauscht, einerseits als Speed/Hammerdroge, um Kinder lernwillig zu machen, andererseits als Wundermittel. Dabei sind das Psychopharmaka die kranken Menschen zwar helfen ihre Konzentrationsstörungen usw. zu lindern, aber keine Megahämmer die deine Psyche umkrempeln.

Das ist eben die eine Sache. Die andere ist, dass man schauen muss, wie man das labelt. Ich mag es nicht, wenn ein Stoff unbedingt gelabelt werden muss als "Für Kranke" da wir damit der Erforschung "für Gesunde" bereits entgegenstehen.

Auf der anderen Seite hast du auch Recht, dass diese Mittel noch niemanden zu einem Einstein gemacht haben. Gerade John Harris hat das gut beschrieben:

ut do these little pills do anything more than caffeine?

Professor John Harris, director of the Institute for Science, Ethics and Innovation at the University of Manchester, says they give people an edge.

"They have a similar effect to hard work and coffee. Physical exercise also has the same effect. They are all, to an extent, cognitive enhancers."

Taking Modafinil may help people do tiring jobs but it will not turn anyone into Albert Einstein overnight.

"If you're not a genius before, you won't be afterwards. They don't make you brainier," says Prof Harris.

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Ach. Wer glaubt, er brauche sowas, soll es nehmen, mich aber mit Begriffen wie "pharmakologischem Calvinismus" verschonen, um in einem Atemzug davon zu sprechen, es ginge darum "noch konzentrierter und härter zu arbeiten".

PP

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Ach. Wer glaubt, er brauche sowas, soll es nehmen, mich aber mit Begriffen wie "pharmakologischem Calvinismus" verschonen, um in einem Atemzug davon zu sprechen, es ginge darum "noch konzentrierter und härter zu arbeiten".

PP

Da du dich schon darüber lustig machst, wie stehst du dazu?

Sollten Dinge, die Menschen zu besserer was auch immer Performance verhelfen, unter Umständen in kürzerer Zeit oder größerer Performance in gleicher Zeit, erlaubt sein, solange sie einigermassen sicher sind?

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Ich bin da ganz der Meinung von Shao. Und, auch wenn es für dieses Forum sehr unüblich ist, muss ich sagen: Respekt, wie intensiv du dich mit dem Thema und vielen anderen Dingen im Fitness/Gesundheitsbereich auseinandersetzt!

Ich glaube heutzutage ist es ein extrem wertvolles Gut, sich langfristig und mit Disziplin mit einer Sache, und sei es nun ein Instrument, eine Programmiersprache oder ein Wissensbereich, auseinanderzusetzen. Leider verlernen wir dies in unserer schnelllebigen, auf kurzfristige Belohnung und Glücksmomente ausgerichteten Gesellschaft immer mehr.

Und vielleicht können uns gerade hier diese Mittel dabei helfen, unsere verlorengegangenen Fokus wiederzuerlangen. Und zwar nicht nur um besser zu sein als die Anderen, sondern um die Welt (im positiven Sinne) zu verändern und Außerordentliches zu leisten! Das ist jedenfalls mein Anspruch.

Ich selbst nehme keine der oben genannten "Aufputschmittel" regelmäßig, habe aber einige schonmal probiert. Aber nicht zum Lernen, eher zum Feiern. Wenn ich aber immer welche zur Verfügung hätte, würd ich sie, wenn ich dadurch meine Leistung nachweislich verbessern kann, schon nehmen, warum nicht? Bin ein großer Fan davon, meine Zeit effizient zu nutzen.

@Callalabria: Du sagst es selbst, dir geht es vor Allem um die Fairness. Diese Fairness-Manie ist eine große Krankheit, insbesondere hier in Deutschland. Das Leben ist nicht fair, genausowenig ist es unfair!

Du machst dich selbst unglücklich wenn du jeden Tag darauf achtest, dass alles fair ist. Du vergleichst dich ständig. Du hast schlaflose Nächte und zerbrichst dir den Kopf, wie unfair es doch ist, dass dieses Arschloch das schöne Auto hat, und noch dieses heiße HB und blabla!! Und irgendwann bist du ein frustrierter kranker Mann, der Bild-Zeitung lesend in Internetforen schreibt, wie ungerecht die Welt doch ist und was für Schweine alle Politiker und Bankster und wasweisich sind ;)

Was ich sagen will: Es hat etwas befreiendes, von der irrsinnigen Idee loszukommen, das Leben müsse fair sein.

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Da du dich schon darüber lustig machst, wie stehst du dazu?

Sollten Dinge, die Menschen zu besserer was auch immer Performance verhelfen, unter Umständen in kürzerer Zeit oder größerer Performance in gleicher Zeit, erlaubt sein, solange sie einigermassen sicher sind?

Nein, das halte ich nicht für zielführend.

Wenn ich Zeit habe führe ich aus.

PP

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Ich habe Erfahrung mit beidem: Modafinil und Ritalin.

Zum Ritalin: Die Wirkung zeigt sich abhängig von der Dosis. 5mg (eine halbe Tablette) fahren mich nach ca. 40 Minuten herunter. So für 2,5 - 3,5 Stunden. In dieser Zeit bin ich nicht sonderlich gesellig, aber auch nicht schwierig oder anstrengend, sondern einfach nur fokussiert und konzentriert auf meine Aufgaben. Das Wesentliche bleibt im Blick. Eine Zeitung beschrieb dies als zombieähnlichen Zustand - absolut zutreffend, wie ich finde. Bei einer Dosis von 20mg (2 Tabletten) hingegen kam zum fokussierten und konzentrierten Zustand eine wahnsinnige Euphorie hinzu. Angeblich dem Kokain ähnelnd. Sehr unheimlich, weil unangenehme Aufgaben plötzlich Freude bereiteten... und wenn nichts ansteht, will man raus - sich bewegen, einfach losreden. Genau aus diesem Grund sehe ich im Ritalin ein gewisses Abhängigkeitspotenzial. Anderweitige Nachteile ließen sich nicht feststellen - abgesehen der Kopfschmerzen am nächsten Morgen. 5-10 Minuten, länger nicht.

Im Vergleich dazu finde ich Modafinil eher langweilig. Es hält einen wach - mehr auch nicht. Dafür dann aber für 8-12 Stunden. Es erfüllt seinen Zweck.

Ich habe den Zeitpunkt der Einnahme, die Dosis u. die eintretende (gefühlte) Wirkung akribisch protokolliert.

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Da du dich schon darüber lustig machst, wie stehst du dazu?

Sollten Dinge, die Menschen zu besserer was auch immer Performance verhelfen, unter Umständen in kürzerer Zeit oder größerer Performance in gleicher Zeit, erlaubt sein, solange sie einigermassen sicher sind?

Nein, das halte ich nicht für zielführend.

Wenn ich Zeit habe führe ich aus.

Wie gesagt, bin ich nicht dafür, und das im Wesentlichen aus einem Grund: Natürlich steigt der Druck auf alle, wenn diese Dinge einmal legal sind und dann sind wir schon sehr nahe an der Schönen, neuen Welt. Unsere Welt lebt zu großen Teilen vom Vergleich. Seien es die Noten (wer hat die besseren), im wissenschaftlichen Bereich die Veröffentlichungen (wer hat mehr), im beruflichen Bereich (wer leistet mehr). Die Wirkung etwa von Ritalin ist ja nicht, dass man leistungsfähiger wird, sondern, dass man sich besser konzentrieren kann bzw dass man fokussierter ist - das klingt in Wahrheit wie der blanke Horror.

Auch halte ich das Argument mit Kaffee, Tee etc für - gelinde gesagt - invalid. Man kann in einer derartigen Diskussion nicht umhin, zu beachten, dass all diese Sachen eine kulturelle Geschichte haben und seit Jahrhunderten Teil der menschlichen Kultur sind und auch ihre primäre Anwendung nicht die Leistungssteigerung sondern der Genuss ist. Dasselbe sieht man beim Rauchen. Nur schädlich, eigentlich keine positiven Effekte und dennoch ist es kaum möglich, der Sache Herr zu werden.

Wie gesagt, Substanzen die uns zu fokussierten Leistungs-Zombies machen - no way.

PP

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Da du dich schon darüber lustig machst, wie stehst du dazu?

Sollten Dinge, die Menschen zu besserer was auch immer Performance verhelfen, unter Umständen in kürzerer Zeit oder größerer Performance in gleicher Zeit, erlaubt sein, solange sie einigermassen sicher sind?

Nein, das halte ich nicht für zielführend.

Wenn ich Zeit habe führe ich aus.

Wie gesagt, bin ich nicht dafür, und das im Wesentlichen aus einem Grund: Natürlich steigt der Druck auf alle, wenn diese Dinge einmal legal sind und dann sind wir schon sehr nahe an der Schönen, neuen Welt. Unsere Welt lebt zu großen Teilen vom Vergleich. Seien es die Noten (wer hat die besseren), im wissenschaftlichen Bereich die Veröffentlichungen (wer hat mehr), im beruflichen Bereich (wer leistet mehr). Die Wirkung etwa von Ritalin ist ja nicht, dass man leistungsfähiger wird, sondern, dass man sich besser konzentrieren kann bzw dass man fokussierter ist - das klingt in Wahrheit wie der blanke Horror.

Auch halte ich das Argument mit Kaffee, Tee etc für - gelinde gesagt - invalid. Man kann in einer derartigen Diskussion nicht umhin, zu beachten, dass all diese Sachen eine kulturelle Geschichte haben und seit Jahrhunderten Teil der menschlichen Kultur sind und auch ihre primäre Anwendung nicht die Leistungssteigerung sondern der Genuss ist. Dasselbe sieht man beim Rauchen. Nur schädlich, eigentlich keine positiven Effekte und dennoch ist es kaum möglich, der Sache Herr zu werden.

Wie gesagt, Substanzen die uns zu fokussierten Leistungs-Zombies machen - no way.

Nikotin an sich ist nicht nur schädlich, sondern kann auch Leistungssteigernd wirken. Gleiches gilt für Koffein.

Wenn wir Ritalin aber schon seit 100ten von Jahren nutzen würden um bspw. in Ritalin-Cafes lange, tiefgehende Gespräche zu führen, wäre das ok?

Also du denkst, dass uns Lebensfreude und kritisches Denken abhanden kommt durch nutzung von Ritalin oder anderen konzentrationsteigernden Mitteln? Ein Slippery Slope Effekt zur "Brave New World"?

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Ein Freund von mir arbeitet wissenschaftlich an einer Universität zu dem Thema. Von dem weiß ich, dass es keine überzeugenden Hinweise darauf gibt, dass man irgendwie dauerhaft & langfristig sein Gehirn oder seine Leistungsfähigkeit steigern könnte mit irgendwelchen Substanzen. Das sind alles Modeerscheinungen, deren echte Wirkung oftmals sich bei Erwachsenen oft nur geringfügig vom Placebo-Effekt unterscheidet, nur kurz anhält und danach um so längere Ruhepausen nach sich zieht. Ritalin & co. sind nützlich, um bspw. Jetlag abzubauen und seinen Körper an einen anderen Tagesrhytmus zu gewöhnen, also für Leute, die oft von Australien nach Europa & USA pendeln. Aber für Studenten hält sich die Wirkung in so engen Grenzen wie bspw. Kaffee.

Das Interesse an dieser Art Aufputschmitteln hat auch ein interessantes anthropologisches Verständnis vom Menschen & seinen Lebensweisen als Ursache. Viele ehrgeizige Menschen verstehen das Wachsein als Normalzustand und den Schlaf als irritierende Störung desselben, die es zu bekämpfen gibt. Aber wenn man das Ganze mal aus evolutionärer Perspektive betrachtet, dann ist der "Energiesparmodus" der eigentliche Zustand, nach dem die Lebewesen streben, und der energieintensive Modus (wach sein) ist eher der Ausnahme- oder Alarmzustand und wird nur solange eingesetzt, wie man ihn zum Überleben & Reproduzieren braucht. Viele Lebewesen erreichen ja nicht einmal diesen Zustand, den wir "wach sein" nennen - weil sie ihn einfach nicht brauchen. Die menschlichen kognitiven Fähigkeiten haben sich ja nicht entwickelt, um Karriere zu machen, sondern um Essen & Unterschlupf zu finden. In diesem evolutionären Sinne wäre Neuro-Enhancement keine "Realisierung menschlichen Potentials", sondern eine Zuwiderhandlung gegen die menschlich/tierische Natur. (Was jetzt keine moralische Wertung einschließt!)

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Ein Freund von mir arbeitet wissenschaftlich an einer Universität zu dem Thema. Von dem weiß ich, dass es keine überzeugenden Hinweise darauf gibt, dass man irgendwie dauerhaft & langfristig sein Gehirn oder seine Leistungsfähigkeit steigern könnte mit irgendwelchen Substanzen. Das sind alles Modeerscheinungen, deren echte Wirkung oftmals sich bei Erwachsenen oft nur geringfügig vom Placebo-Effekt unterscheidet, nur kurz anhält und danach um so längere Ruhepausen nach sich zieht. Ritalin & co. sind nützlich, um bspw. Jetlag abzubauen und seinen Körper an einen anderen Tagesrhytmus zu gewöhnen, also für Leute, die oft von Australien nach Europa & USA pendeln. Aber für Studenten hält sich die Wirkung in so engen Grenzen wie bspw. Kaffee.

Ja, das meintest du schonmal. Könntest du da was zu schicken/posten?

Die Auswirkungen sind ja paradoxerweise generell höher bei Leuten, die Defizite haben (Ernährung, niedriger IQ, Aufmerksamkeitsstörungen, Senioren...). Eher die Leute die sowas eher nicht nehmen.

Nicht junge, intelligente Männer, die man in der Nootropika Szene finden wird.

Das Interesse an dieser Art Aufputschmitteln hat auch ein interessantes anthropologisches Verständnis vom Menschen & seinen Lebensweisen als Ursache. Viele ehrgeizige Menschen verstehen das Wachsein als Normalzustand und den Schlaf als irritierende Störung desselben, die es zu bekämpfen gibt. Aber wenn man das Ganze mal aus evolutionärer Perspektive betrachtet, dann ist der "Energiesparmodus" der eigentliche Zustand, nach dem die Lebewesen streben, und der energieintensive Modus (wach sein) ist eher der Ausnahme- oder Alarmzustand und wird nur solange eingesetzt, wie man ihn zum Überleben & Reproduzieren braucht. Viele Lebewesen erreichen ja nicht einmal diesen Zustand, den wir "wach sein" nennen - weil sie ihn einfach nicht brauchen. Die menschlichen kognitiven Fähigkeiten haben sich ja nicht entwickelt, um Karriere zu machen, sondern um Essen & Unterschlupf zu finden. In diesem evolutionären Sinne wäre Neuro-Enhancement keine "Realisierung menschlichen Potentials", sondern eine Zuwiderhandlung gegen die menschlich/tierische Natur. (Was jetzt keine moralische Wertung einschließt!)

Elektrisches Licht wirft ja auch unseren Rythmus über den Haufen, aber wir können das mit technischen Hilfsmitteln und z.b. Melatonin sehr gut beheben.

Ist es nicht sinnvoller einfach Kosten/Gewinn abzuwägen? Inwiefern ist die evol. Perspektive (neben einer groben Heuristikfukt.) überhaupt interessant? (für die Entscheidung zu supplementieren)

Aufputschmittel bspw. werden ja auch gerade dafür verwendet einen temporären Zugewinn zu haben. Oder gibt es in deiner Erfahrung viele die denken, dass sie damit weniger schlafen müssen?

Der Vergleich mit Koffein ist IMO recht problematisch. Koffein ist schon eine sehr "harte" Substanz und wäre (wenn sie heute entdeckt würde) vielleicht sogar illegal (kann sogar Psychosen auslösen).

Interessant wäre herauszufinden, ob die kurzzeitigen Pusher doch in der Lage sind über einen langen Zeitraum die Intelligenz ((sehr) leicht) zu erhöhen (ähnlich wie Dopingmittel es erlauben näher am Limit trainieren zu könnnen). AFAIK aber noch keine guten Untersuchungen dazu.

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