Der ultimative Spirituosen Thread - Anregungen und Wissenssammlung

31 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

Ohoh, wir gewinnen zuletzt hier im Forum ein Übergewicht an Wein - ich finde wir brauchen mehr Balance. :-) Also lasst uns doch mal den ultimativen Spirituosen Thread mit ein bisschen von allem bauen. Für ein paar Kategorien bräuchte ich eure Unterstützung, ich werd das kenntlich machen und entsprechend einpflegen - vielleicht hat ja der ein oder andere Lust mitzuwirken. Jegliches Feedback ist willkommen, ich denke da können wir alle nur von profitieren. Man kann sicher noch viel tiefer gehen, aber die Idee ist eher eine Einleitung mit einem groben Überblick und weiterführenden Links zu liefern, gepaart mit Best Practices und Markenempfehlungen, sowie Bezugsquellen. Und auch den Dingen, die bei Alkoholempfehlungen gern mal vernachlässigt werden, wie Backgroundinfos, Degustationshinweise und Preis-/Leistung anstelle von Marketing.

Da der alte "Wein und Spirituosen" Thread geschlossen wurde, in den es hinein gepasst hätte (http://www.pickupfor...n/page__st__510), es in die neuen (http://www.pickupfor...ituosen-rating/ - Titel: "[...] Rating") thematisch nicht passt und weil ich die Editrechte am OP haben möchte, um es weiter pflegen zu können, mache ich hier meinen eigenen Spirituosenthread auf.

Was ich erst einmal offen lasse ist hier die Brücke zum Pickup zu schlagen und einen Fokus darauf zu legen was man Frauen am besten serviert. Ich denke das ist zum großen Teil offensichtlich (Weißwein, Champagner, süße, fruchtige Cocktails, Campari/Aperol/Sekt Combos) und hier geht es mehr darum Alkohol für sich selbst als Hobby zu entdecken und sich weiterzuentwickeln. Alles andere kommt sowieso von allein. Also, auf geht es:

Warum trinke ich überhaupt?

Ich weiß, ich renne damit vermutlich bei vielen gegen geschlossene Türen, aber wenn euch Alkohol interessiert, dann fangt bitte damit an vorrangig für den Geschmack und nicht für den Effekt zu trinken. Gerade hochwertige Spirituosen sind zu schade, um sie im Rausch herunterzuspülen, wenn man die Qualität ohnehin schon nicht mehr zu schätzen weiß. Das muss meiner Meinung nach dringend erwähnt werden. Klar, gerade die jüngeren werden jetzt denken "höhö, was labert der für nen Scheiß, hauptsache es knallt" und ich werde vermutlich mein Leben lang nicht verstehen wie sich manche Menschen so einen Müll herunterkippen können. Eure Lebensqualität kann nur steigen, wenn ihr euch auf hochwertige (das bedeutet nicht zwangsläufig hochpreisige) Spirituosen fokussiert.

Do not drink to get pissed [br. für stockbesoffen]

Schaut bitte dieses Video und nehmt es euch zu Herzen!! Ralfy ist ein klasse Typ mit wirklich guten Ratschlägen. Der Rat eines Totengräbers kann beim Thema Alkohol nicht schaden. ;-)

Jeder übertreibt es mal und es kann durchaus gut tun, sich die Kannte zu geben, aber lasst es nicht zur Norm werden und behaltet dabei Stil und Genuss. Besser Qualität als Quantität oder zumindest beides.

Wichtig ist, dass ihr nicht aus Frust und auch nicht als Belohnung trinkt. Koppelt Alkoholkonsum nicht an kritische Regionen eures Nervensystems und haltet es einfach als schönes Hobby und als einzigartigen Genuss mit einer unglaublichen Komplexität und Intensität an Sinneseindrücken. Genug Oberlehrer gespielt, weiter geht es.

Was sollte ich meiden?

Meine Empfehlung ist es einen Bogen um alles zu machen, das versucht den Eigengeschmack der verwendeten Spirituose zu ersticken, oder Spirituosen verwendet, die ohnehin keinen oder kaum einen Eigengeschmack haben. Dazu zählen:

  • Vodka (in 95% der Fälle), Korn (in 100% der Fälle)
  • Cola (außer einen Schuss für die Farbe, z.B. im Long Island)
  • Rituale wie Salz/Zitrone, Zimt/Orange, Ahoi Brause, Mettwurst was auch immer..
  • Kranker Scheiß wie Irish Car Bomb oder U-Boot ;-)
  • Billig Liköre (das ganze Berentzen Portfolio, giftgrüne und blutrote Shots, ...)
  • Cocktails die mit massenhaft Säften, Zucker und Eis jeglichen Charakter der Restmenge an Spirituosen killen

Wenn ihr euch preiswert abschießen wollt, ohne eure Geschmacksnerven zu killen, nehmt 'ne Flasche Wein.

Harter Alkohol ist allem voran Konditionierung und Übungssache. Was euch heute anwidert, mag euch morgen schon gut schmecken. Das geht wesentlich schneller als man meint. Gerade die meisten Frauen sind hier ziemlich sensibel und lassen sich nicht darauf ein, ihren Horizont zu erweitern, so dass der Großteil der obigen Negativbeispiele besonders beim weiblichen Geschlecht beliebt ist. Doch ich habe noch keine Frau getroffen, die nach einem gut gemixten Batida (z.B. Maracuja mit frischen Früchten, ordentlichem Saft und einem vernünftigen Cachaca - und das nicht zu knapp!) nicht nach mehr gebettelt hätte. Das Wichtigste ist es konsequent hochwertige Zutaten zu verwenden und keinen Fusel wie Bacardi, Sierra Tequila, Pitu und Konsorten. Bei gekauften Cocktails kann man den Unterschied besonders gut bei einfachen fruchtigen Cocktails wie dem Planter's Punch erkennen. Der Rum sollte hier deutlich erkennbar, aber nicht unangenehm zum Vorschein kommen und es sollte nicht so süß sein wie eine flüssige Tüte Bonbons.

Was sollte ich kaufen?

Doch woher wissen was für Spirituosen empfehlenswert sind? Nun einen ersten Überblick soll dieser Beitrag liefern, weiteres in den unten genannten Quellen. Ich rate immer dazu sich der Schwarmintelligenz von Bewertungswebseiten zu bedienen. Ja, jeder hat irgendwo einen gewissen individuellen Geschmack, aber der Großteil ist in der Lage Qualität doch recht objektiv einzuschätzen und über die Masse hinweg ergibt sich dann doch ein erstaunlich solides Bild. Gerade bei Whisky-Bewertungen beobachtet man das immer wieder. Mit den Sherry- und Torflastigen Whiskys hat man beispielsweise zwei absolute Extreme, die unterscheidlicher nicht sein könnten. Dennoch gibt es in beiden Kategorien schön erkennbare Abstufungen bei der Bewertung und innerhalb der Marken eine erstaunliche Konsistenz. Auch Blindtastings wie Caipitest.de zeigen deutlich, dass sich gewisse Marken immer wieder an die Spitze setzen. Es gibt also fernab von subjektivem Geschmack durchaus eine objektive Grundbewertung. Seht es ähnlich wie die HB Skala, bei der man ja ebenfalls sagt, dass man sich bei jeder Frau auf einen Wert einigen kann, der dann subjektiv um bis zu zwei Punkte nach oben oder unten abweichen kann. Über die Masse hinweg kristallisiert sich dann eine schöne Glockenkurve mit einem einigermaßen repräsentativen Mittelwert heraus.

Das ist doch bestimmt extrem teuer?

Qualität hat seinen Preis. Gerade die meisten Cocktails in Clubs und Kneipen wären mit hochwertigen Zutaten zu diesem Preis gar nicht zu realisieren. Und das muss nicht einmal die Spirituose selbst sein, viel häufiger sind es frische Früchte und Säfte bei denen gespart wird. Gerade Früchte machen Arbeit und kosten Zeit, so dass in einer gut besuchten Lokation entweder enorm viel Personal nötig wäre, oder man nicht in der Lage wäre den Durchsatz zu stemmen. Eine gute Cocktailbar erkennt ihr allem voran an einer umfangreichen Auswahl frischer Früchte und einem Mixer im Bar Bereich, der auch regelmäßig verwendet wird.

Bei den Spirituosen ist es gar nicht mal so, dass dort ein großer preislicher Unterschied existiert. Zumindest solang man nicht auf Aldi-Kaliskaya-Niveau herab geht. Aber z.B. bei Rum oder Cachaca gibt es durchaus hochwertige Alternativen für ähnliche oder geringfügig höhere Preise als im Supermarkt. Mehr dazu in den entsprechenden Kategorien.

Als grobe Preisrichtung würde ich bei Spirituosen für Mixgetränke 10-20€ / 700ml anpeilen. Zum pur Trinken dann 25€ aufwärts. Letzteres klingt erst einmal viel, weil die Eingangsinvestition hoch ist (gerade natürlich auch wenn es bei z.B. älteren Whiskys in die 50-100€ geht), aber seht es so wie mit hochwertigen Schuhen oder Jeans. Langfristig hat man etwas davon. Eine solche Flasche trinkt man ja auch nicht an einem Abend leer und auf das Dram heruntergerechnet ist es dann auch nur 1-2€ - also nicht unbedingt mehr als ein Bier oder ein Glas Wein, die über einen ähnlichen Zeitraum genossen werden und auch eine ähnliche Menge an Alkohol enthalten.

Bier

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Anregungen:

Hier habe ich selbst wenig Ahnung, außer dass sämtliche großen und bekannten Biere in Deutschland nicht viel mit wirklicher Qualität zu tun haben und von Kennern eher negativ bewertet werden. Hoch im Kurs stehen Klein(st)brauereien, vor allem z.B. belgische Klosterbrauereien. Diese Biere haben dann im Regelfall 8-12% Alkoholgehalt und sollten bei Raumtemperatur getrunken werden, um den Geschmack nicht durch die Kälte zu töten. Stellt euch das ungefähr so vor wie bei Tomaten - waren diese im Kühlschrank, so bleibt da nicht viel vom ohnehin schon weggezüchteten Eigengeschmack übrig. Es gibt hier sicher jemanden, der zum Thema Bier mehr beisteuern und Empfehlungen aussprechen kann.

Persönlich liebe ich Guinness, das schneidet in den meisten Bewertungen auch erstaunlich gut ab, vor allem gemessen an der Verbreitung. Normalerweise sind Mainstream Produkte zu smooth und massentauglich, um von Kennern geschätzt zu werden.

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Wein

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Anregungen:

Mit Wein kenn ich mich auch nur ein wenig aus, würde das daher den Spezialisten überlassen. Hier fände ich vor allem die Bezugsquellen wichtig. "Am besten immer beim lokalen/kleinen Winzer" mag ein guter Rat sein, aber den meisten wird das nicht weiterhelfen. Dann doch besser Dinge wie Jacques oder Internetversand, wo jeder auch die Möglichkeit hat den Empfehlungen zu folgen.

- Rotwein/Rose/Weißwein/Champagner/Sekt

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Cognac

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Anregungen:

- V.S.O.P./X.O.

- Eher nicht die Mainstream Marken wie Henessy

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Whisky/Whiskey

Ich hab es vorher schon einmal verlinkt, aber die Masterclass Videos von Ralfy sind einfach grandios und absolut hervorragend für den Einstieg. Mit

(1/7) geht es los. Hier meine Empfehlungen zum Thema Whisky um eine grobe Marktübersicht zu haben:

Im Bereich 50 Euro wären meine Empfehlungen an Single Malts:

  • Lagavulin 16 (Islay, torfig, mein All-time-Favorite, unglaublich intensiv, quasi DER Repräsentant der Islay Whiskys) - 46€
  • Aberlour a'bunadh (Speyside, das andere Extrem - DIE Sherry Bombe schlechthin und man darf mit Wasser planschen weil Cask Strength) - 54€
  • Auchentoshan Three Woods (Lowlands, super sanft, aber tolles Sherry Aroma) - 43€
  • Glendronach 15yo Revival (Speyside, tolle Preis-/Leistung) - 45€
  • Glenfiddich 18yo (Speyside, der Klassiker, extrem smooth, wenn nicht schon zu smooth, aber für den Preis durchaus gut dabei, ein Glenfiddich gehört in jede Sammlung) - 42€

Ansonsten gibt es im Bereich 30-40 Euro so Preis-/Leistungsbomben wie Talisker 10yo, Laphroiag Quarter Cask, Balvenie Doublewood, Caol Ila 10yo Cask Strength, Bruichladdich Laddie 10 (der neue), Ardbeg 10, etc. mit denen man absolut nichts verkehrt machen kann. Müssen sich auch gegenüber vielen teureren Whiskys nicht verstecken. Vor allem bei den peated Whiskys (alle genannten außer dem Balvenie) ist unglaublich was man für sein Geld bekommt. Wenn einem was aus den Highlands fehlt, würd ich mich bei Glenmorangie, Dalwhinnie und Dalmore umsehen.

Für ein paar Euro mehr sind Glenfarclas 25yo (80€), Dalmore King Alexander III (100€), Highland Park 18yo (70€) schöne Alternativen.

Es gibt sicher noch viele weitere tolle Whiskys, gerade im teureren Bereich, aber diese hier sind alle sehr exemplarisch für bestimmte Regionen und kommen bewertungstechnisch in Sachen Preis-/Leistung bei den meisten sehr gut weg. Wenn man die alle mal getrunken hat, hat man einen guten Überblick über die Eigenarten der verschiedenen Regionen. Ohne Erfahrungen wird man die Mehrpreise aber vermutlich nicht zu schätzen wissen, das kommt erst mit mehr Erfahrung und Gewöhnung. Vor allem im Bereich über 60€ reden wir eigentlich mehr über Individualität und besondere Züge als über Qualität. Da geht es eher darum den Geschmack im Nuancenbereich zu verfeinern.

Daher ist meine Empfehlung immer mit etwas massentauglichem (also eingängige Pussy Whiskys, nach eniger Weile wird einem hier der Charakter fehlen) zu starten (Bushmills 10yo, Glenmorangie Original). Am besten 1-2 mal die Woche ein Dram. Nach ein-zwei Monaten kann man sich dann über die Speysider (Balvenie, Aberlour, Glenfiddich) und Lowlander (Auchentoshan) vorantesten, sowie es einmal mit was richtig schön Torfigem probieren (von Islay, Skye..). Ein guter Allrounder ist ansonsten Highland Park.

Für Bourbon (toll für Cocktails oder Whisky Sour), würd ich zu Woodford Reserve (30€) raten. Zum pur Trinken auch ok, dann macht aber sicher auch ein Abstecher Richtung Blanton's Sinn.

Und das richtige Glas (Tulpenform, z.B. Glencairn) und einen Spritzer Wasser nicht vergessen und 90% der Erfahrung ist das Riechen. :)

Rum

Vergesst Bacardi. Es gibt sicher auch einige ordentliche Spirituosen aus dem Hause, aber der normale weiße/braune Rum sind Mist. Der 3er Havanna Club ist als Mixrum ganz ordentlich, meine Empfehlung geht aber klar zum Marktführer auf Jamaica selbst: Appleton. Appleton White bekommt man im Normalfall auch schon für 10-12€ und sogar in gängigen Großmärkten (Metro, Handelshof). Als sehr guter brauner Mixrum sei der Appleton Estate V/X genannt.

Rum ist auch ein sehr breites Feld mit viel Tiefgang. Hier würde ich mir gern selbst noch mehr Expertise antrinken. Ruhigen Gewissens empfehlen kann ich den 12 jährigen Appleton Estate Extra sowie den Angostura 1919. Gerade letzterer hat mit seinem starken Vanillearoma bislang noch jeden (zumindest Mann ;-)) überzeugt, dem ich ihn angeboten habe. Selbst solche, die z.B. mit Whisky nichts anfangen können. Im Allgemeinen reift Rum durch die hohen Temperaturen und das humide Klima um einiges schneller als Whisky, so dass ein vier Jahre alter Rum durchaus gut schmecken und nicht mehr den metallischen Alkoholgeschmack eines ähnlich alten Whiskys haben muss.

Allgemein viel Lob ernten der Ron Zacapa (alle älteren, vor allem der 23yo Black Label), El Dorado 15 yo Special Reserva, Mount Gay Extra Old Barbados und Zeya Gran Reserva. Persönliche Wertung steht noch aus.

Vodka

Es muss natürlich Grey Goose sein (französischer Premium Vodka für 30€). Nein, im Ernst: die meisten Qualitätsvodkas unterscheiden sich kaum. Ob also Absolut (Schweden), Finlandia (Finnland), Skyy (USA) oder von mir aus auch Smirnoff (England ;P kam mal aus Moskau) oder Moskovskaya (der einzige ordentliche russische Staatsvodka). Ich selbst würde zu Skyy raten, weil der supersmooth ist und man - wenn man Vodka verwendet möchte - ihn eigentlich so unaufdringlich wie möglich möchte. Riecht mal an einer Skyy Flasche, das ist fast wie Leitungswasser. Außerdem sieht die Flasche toll aus. ;-)

Tequila

Bitte kein Sierra!! Das hat mit Tequila wirklich nichts zu tun. Sierra ist vor allem aromatisierter Neutralalkohol. Echter Tequila wird zu 100% aus Agave gemacht. Es wird zumeist unterschieden zwischen Reposado (2 Monate - 1 Jahr Fasslagerung), Anejo (1-3 Jahre Fasslagerung) und Extra Anejo (mind. 3 Jahre Fasslagerung). Blanco/plata/silver oder Joven/oro/gold ist bei vielen Herstellern nur der Unterschied zwischen gefiltert oder gefärbt und hat keinerlei Auswirkungen auf den Geschmack. Lasst euch hier nicht von irgendwelchen Sierra Ritualen verwirren.

Die Empfehlung mit der man im Tequila Bereich nicht falsch liegen kann ist wohl Patron. Der ist allerdings schon etwas hochpreisiger. Mein Geheimtipp daher Corralejo Reposado. Wirkt sehr fancy vom Flaschendesign her, aber ist für den Preis wirklich sehr ordentlich. Zum pur Trinken natürlich. Zum Mixen würde ich Sauza Hornitos (100% Agave) nehmen. Falls ihr 150€+ übrig habt, sollen "Herradura Selección Suprema" und "Don Julio 1942" eine heiße Wahl sein. Zumindest raten viele Mexikaner dazu. ;-)

Gin

Das schöne bei Gin ist, dass man nicht so wirklich viel falsch machen kann. Gordon's, Finsbury und Beefeater sind nun nicht das beste, aber nicht so schrecklich wie Sierra beim Tequila. Ob nun Tanqueray, Hendrick's, Bombay oder Plymouth sei jedem selbst überlassen. Gin bringt vor allem eine Menge Charakter in Cocktails und ist daher bei erfahreren Barkeepern sehr beliebt.

Cachaca

Wenn ihr Pitu zu hause habt, kippt die Flasche bitte in den Ausguss. Das Zeug geht gar nicht, verglichen mit gutem Cachaca. Caipitest.de ist eine sehr schöne Referenz, weil die in großem Umfang Blindtastings gemacht haben. Dort hat sich dann mit Abstand der Velho Barreiro Gold durchgesetzt. Kostet ~14€ die Flasche, aber lohnt sich definitiv. Vor allem auch nicht nur für Caipirinhas, sondern vor allem für tolle Batidas.

Auch bei meinem Lieblings Youtube Trinker ganz vorn:

Absinth

Ursprünglich einmal ein billiges Getränk der Unterschichten, Alternativen und Anarchisten, ist es durch den Thujon-Gehalt und viele legendäre Geschichten zu einem extremen Kultruf gekommen. Die Rauschwirkung bei heutigen Absinthen ist selbstverständlich nicht nenenswert und auch bei Van Gogh geht man davon aus, dass es nicht der Absinth war, der die alleinige Schuld am abgeschnitten Ohr hat. Besonders schön bei Absinth ist natürlich der Louche Effekt, also die Trübung beim Mischen mit Wasser. Es gibt auch durchaus einige interessante Kombinationsmöglichkeiten, um Absinth mit anderen Zutaten zu mischen. Hier fehlt mir auch der Background eine definitive Empfehlung abzugeben, daher verweise ich nur auf das folgende Video und die üblichen Bewertungsseiten:

Vermouth

[iNPUT REQUIRED]

Noilly Prat ist hier wohl die allseits beliebte und preisgünstige Referenz für einen ordentlichen Martini, die auch einigermaßen verfügbar ist. Antica Formula und Punt et Mes werden auch immer gern genannt. Ich habe selbst keine Erfahrungswerte.

[/iNPUT REQUIRED]

Likör

[Placeholder, TODO]

- Bols vermeiden, besser Boudier, Marie Brizard, De Kuyper, ggf. Giffard - je nach Sorte

- Triple-sec - Cointreau

- Kaffeelikör

- Apricot Brandy

- Pfirsich Likör

- Maraschino

- Grand Marnier

Non-alkoholisches zum mixen

[Placeholder, TODO]

- Früchte

- Möglichst frisch, möglichst viel Frucht

- Sirup

- Grenadine - Granatapfelsirup, nicht Grenadine kaufen oder selbst einkochen

- Giffard oder Monin

- Säfte

- Maracuja!

- Tee

Eis

[Placeholder, TODO]

Gläser

[Placeholder, TODO]

Barstuff

- Shaker (Boston Shaker!)

- Zubehör (Strainer, Jigger, Zitruspresse, Eiscrusher...)

Quellen und weiterführende Infos

Bier:

Whisky:

Rum:

Tequila:

Cocktails:

Online Shop für Barzubehör:

Online Shop für Spirituosen:

TODO list

  • "Placeholder, TODO" Blöcke ausnotieren
  • "INPUT REQUIRED" Feedback integrieren
  • Mixempfehlungen für alle genannten Spirituosen einbauen
  • Weitere wichtige, fehlende Spirituosen? (ggf. Kräuterschnaps ala Jägermeister/Killepitsch)
  • Produktempfehlungen je Spirituose klar deutlich auflisten
  • Quellen erweitern und besser beschreiben
  • Cocktail Empfehlungen der Mitglieder hier

bearbeitet von Smoon
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Man liest an einigen Stellen heraus, dass smoon im cocktaildreams-Forum aktiv ist/war, aber das ist besonders für alle, die sich für Cocktails interessieren die deutsche Anlaufstelle Nr.1 im Netz..

Ein paar kleine Korrekturen/Ergänzungen:

Shop für Barzubehör: www.barstuff.de

Shop für Spirituosen: www.weinquelle.de

Bruichladdich Laddie 10 is zwar ein Islay, aber nicht peated ;)

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Hab mal ne generelle Frage, jetzt nicht speziell zu Spirituosen sondern im Bereich barkeeping.

Ich sehe Smoon du hast schon so einige Erfahrungen mit Spirituosen gesammelt, hast du selbst schon mal als Barkeeper gearbeitet?

Ich finde dass doch recht interessant und das wäre grad jetzt als Student für mich ein Traumnebenjob.

Ich habe aber bis heute mich noch nicht getraut mich allein schon darüber zu informieren, fragt mich nicht wieso. Ich glaube weil ich vielleicht denke selber keine Chance zu haben mal in nem Club oder in ner coolen Bar als Barkeeper zu arbeiten :lol:

Meine wichtigste Frage ist eigentlich, was macht einen guten Barkeeper aus?

Ob er viele Cocktails mixen kann, wie er sie mixt, ob er es spektakulär und interessant gestaltet ?

Ich finde diese Arbeit als Barkeeper kann doch so vielfältig sein. Zum einen gibts zwar die ganzen Standard Cocktails die jeder Konsument aus den Bars kennt ala long island, sex on the beach etc.. aber jede bar mixt doch quasi diese "standard" Cocktails auch anders oder nicht? Ich meine die Angaben sind doch immer verschieden und jeder Cocktail schmeckt überall "anders".

Noch dazu könnt ich mir eigentlich gar nicht vorstellen mit wenig Erfahrung eine ganze Karte sofort hoch und runter zu mixen, wenn ich mir so manche seitenlangen Getränkekarten aus Bars oder Clubs anschaue. Bis ich da einen Cocktail gemixt hätte bräuchte ich Jahre und müsste zehnmal nachschauen und kontrollieren was und wieviel ich für das Teil bräuchte :-D

Vielleicht hat ja da schon jemand Erfahrung in dem Bereich. Würde mich mal echt interessieren.

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sehr schöner Thread, ich werde weiter kosten :)

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@ sir pick-a-lot

Kauf dir doch einfach mal so nen Standard Anfänger Set Mixer etc. und lad dir nen paar Freunde ein und experimentier halt mal ein wenig rum.

Bekommst relativ schnell ein gewisses Gefühl für die Materie.

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Man liest an einigen Stellen heraus, dass smoon im cocktaildreams-Forum aktiv ist/war, aber das ist besonders für alle, die sich für Cocktails interessieren die deutsche Anlaufstelle Nr.1 im Netz..

Ist schon 3-4 Jahre her, dass ich dort öfter unterwegs war. Musste meine Lektion selbst schmerzhaft (sprich teuer) lernen. :-) Hat auch ne Weile gedauert, bis ich meinen Barstock vom Bacardi & Co Übel befreit hatte.

Bruichladdich Laddie 10 is zwar ein Islay, aber nicht peated ;)

Hm, ich bin leicht peinlich berührt, nachdem ich gerade in die Küche laufen und mich davon überzeugen musste. Du hast vollkommen Recht. Hatte sich felsenfest bei mir eingeprägt der Laddie wäre auch peated, vermutlich wegen der Herkunft. Dann hab ich das an verschiedenen Stellen falsch erzählt. Ups. :)

Ich sehe Smoon du hast schon so einige Erfahrungen mit Spirituosen gesammelt, hast du selbst schon mal als Barkeeper gearbeitet?

[...] Meine wichtigste Frage ist eigentlich, was macht einen guten Barkeeper aus?

Ob er viele Cocktails mixen kann, wie er sie mixt, ob er es spektakulär und interessant gestaltet ?

Nein, ist für mich nur Hobby. Schwierigkeit beim Barkeeping seh ich eher umgekehrt (also beim Arbeitgeber) - in 90% der Lokationen ist das nur ein Aushilfsding und kein ernsthaftes Barkeeping. Dazu werden viel zu viele Kompromisse eingegangen, die die Qualität der Drinks herabsetzt. Außerdem kannst du ja an cleverer Stelle eine Cheat Liste positionieren und ich glaube dann lernst du sehr schnell was in welchen Drink kommt. In den 10% der übrigen Lokationen (gute Cocktailbars, Hotels, ...) erwartet man aber dann natürlich auch eine entsprechende Qualifikation. ;-) Letzten Endes seh ich es auch wie freaq1: Fang einfach damit an, dann lernst du es schon. Was nun jeweils an Hausrezepten anders ist, erfährst du dann immer noch früh genug.

Was einen guten Barkeeper ausmacht - für mich schlicht ob er wirklich Ahnung von der Materie hat. Einen Cocktail nach Rezept mixen kann jeder und mit etwas Übung kennst du die Rezepte auch auswendig. Spannend wird es, wenn du auch ein paar Varianten eines Cocktails kennst und den Kunden beraten kannst, wenn der Sonderwünsche hat oder ihm auch etwas zur Herkunft der Spirituosen erzählen kannst. Gerade in Hotelumgebungen hast du ja durchaus häufig Gespräche (weniger natürlich in Clubs) an der Bar mit allein Reisenden und was liegt näher, als sich über das zu unterhalten was man gerade trinkt oder noch trinken könnte?

Das beste ist natürlich, wenn der Kunde dir sagt wie er sich gerade fühlt oder was er geschmacklich besonders mag (fruchtig, sahnig, sauer, süß, bitter...) und du ihn von da aus beraten kannst.

Stilvolle Bewegungen beim Mixen bekommst du beim Ausüben des Jobs schon, wenn du dir deiner selbst bewusst bist. Ich denke hier ist es eher wichtig ruhig und bestimmt herüberzukommen, als herumzuzappeln. Und interessante Gestaltung wird ja primär durch den Einkauf bestimmt. Zucker- oder Salzrand finde ich ein ziemliches Gimmick, wobei er bei einigen Cocktails (Margarita) dann doch obligatorisch ist. Wie immer gewinnen hier frische Früchte Spiel, Satz und Sieg, denn dann kann man sehr schön die Schale bzw. einen Teil zur Deko verwenden, wenn man den Rest hineinmischt. Zeigt dem Gast auch sehr deutlich, dass frische und hochwertige Zutaten zum Einsatz kommen, insofern Win-Win.

Empfehlungen und Ergänzungen baue ich bei Gelegenheit ein.

bearbeitet von Smoon

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Anregung fuer Cocktails:

Rasperry Mojito, normaler Mojito mit Himbeerpuree und ein bisschen Himbeerlikoer (Chambord)

Lychee Martini, Lychee muddeln, 1/2 shot Lycheesyrup, 1/2 shot Lycheeliqueur 1 1/2shot Wodka

Brandy Alexander, 1shot Brandy kann auch Wodka verwenden, 1 shot Creme de Cacoa 1/2 shot Sahne bisschen Schokosauce, mit Ice im Mixer blenden. Sehr leckerer Schokococktail mmh :)

Fruchtdaquiris, 1 1/2 shot White Rum, 1/2 shot Fruchtliqueur, 1 shot Limejuice dash of Sugarsyrup, Fruchtpuree im Mixer mit Ice blenden.

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Cocktails:

Moscow Mule: 1-3 Teile Wodka, 3Teile Ginger Beer, 1 Teil Limettensaft

Jaffa: 30ml Kaluha, 15ml Scotch, 15ml Grand Manier, 15ml Orangensaft, 30ml Sahne

Und natürlich Standarts wie, Caipirinha,Mojito, Harvey Wallbanger, Zombie, Mai Tai, Long Island Iced Tea...

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Vodka: Grey Goose

Rum: Ron Zacapa anejo 23

Whisky: Dalwhinnie 15

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water on the rocks - mein Favorit

Wrong thread.

Für dumme Sprüche geht's hier lang.

http://www.youtube.c.../TheWhiskyStore

Kann ich nur wärmstens empfehlen.

Ahh der Horst vom Laden vom Horst seiner Frau am See. ;-) Nicht annähernd Ralfy Niveau, aber definitiv unterhaltsam.

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Also zu Whiskey, Wein und Bier kann ich recht wenig sagen, da wenig Erfahrung bisher.

Aber bei Vodka muss ich dann doch etwas einwenden. Skyy, Grey Goose und Smirnoff zu vergleichen, ist legitim. Diese dann aber bitte nicht als die Oberklasse des Vodka darstellen:D Diese sind besser als die Kaliskaya und co, aber da war es dann auch.

Wer guten Vodka sucht, sollte sich mal etwas in Russland oder Polen umschauen. Verglichen mit beispielsweise einem Chubrowka oder einem Pan Tadeusz, die ihn Polen schon für 10-15€ zu haben sind, sind die medialen Premiummarken Abwasser. Was mir auch noch sehr smooth in Erinnerung blieb, war ein 50%ige Belvedere Special Edition, deren Namen ich aber leider vergessen habe.

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Also zu Whiskey, Wein und Bier kann ich recht wenig sagen, da wenig Erfahrung bisher.

Aber bei Vodka muss ich dann doch etwas einwenden. Skyy, Grey Goose und Smirnoff zu vergleichen, ist legitim. Diese dann aber bitte nicht als die Oberklasse des Vodka darstellen:D Diese sind besser als die Kaliskaya und co, aber da war es dann auch.

Wer guten Vodka sucht, sollte sich mal etwas in Russland oder Polen umschauen. Verglichen mit beispielsweise einem Chubrowka oder einem Pan Tadeusz, die ihn Polen schon für 10-15€ zu haben sind, sind die medialen Premiummarken Abwasser. Was mir auch noch sehr smooth in Erinnerung blieb, war ein 50%ige Belvedere Special Edition, deren Namen ich aber leider vergessen habe.

Dito. Bei Smirnoff kannst du echt schon den Kater herausriechen ;D

Und selbst Marken wie Wodka Wyborowa, die ohne weiteres auch in deutschen Läden erhältlich sind (ca. 20€), sind kein Vergleich gegen die Standard-Wodkas. Bei nem 10€ Wodka, für den überall Werbung getrieben wird, bleibt halt ähnlich wenig Budget für das Produkt selber wie bei einem 2€ Tetrapak Wein ;)

Zum Whisky:

mMn muss es nicht immer ein Single Malt sein, gerade im höherpreisigen Bereich gibt es auch sehr gute Blends. Der Oberbegriff bei dir ist zwar Whisky, allerdings lohnt sich auch ein Blick auf das irische Angebot, und der torfige Geschmack ist auch, nun ja, sehr speziell. Nur weil es bei den Schotten früher nicht genug Holz zum Malztrocknen gab, muss das ja kein Qualitätsmerkmal sein ;)

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Bin bald in Polen und wenn ich mir diverse Spirituosen-Fachhändler ansehe, gibt es bis 15€ verdammt viel Vodka. Welcher ist neben Chubrowka und Pan Tadeusz noch empfehlenswert?

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Bin bald in Polen und wenn ich mir diverse Spirituosen-Fachhändler ansehe, gibt es bis 15€ verdammt viel Vodka. Welcher ist neben Chubrowka und Pan Tadeusz noch empfehlenswert?

Und was will man mit Vodka?

Ich kenne keinen Spirituosen Kenner der wirklich auf Vodka abfährt...

Vodka is einfach zu trivial.

Ich hab schon von 10 bis 250 Euro die Flasche getrunken und da ist fast kein Unterschied. Vodka soll möglichst dezent oder nach nix schmecken.

Und so sollte man ihn auch betrachten. Eine Spirituose zum Wirken. Thats it.

15-30 Euro sind aber okay. Nur wer mehr für Vodka ausgibt hat meiner Meinung nach ein Wertungsproblem.

Sorry :)

bearbeitet von MrJack

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Alkohol ist eine schlimme Droge, wenn nicht gar die schlimmste in unserer Gesellschaft. Nur Schwächlinge und Versager trinken Alkohol.

bearbeitet von Robin888

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Alkohol ist ein tolles Genußmittel, das - wenngleich von der Minderheit - wegen seines einzigartigen Geschmacks und der aromatischen Komplexität und Vielfalt in hochwertigen Spirituosen konsumiert wird. In dieser Hinsicht unterscheidet er sich extrem von den meisten anderen Drogen, die ausschließlich für ihre Wirkung konsumiert werden. Das von mir verlinkte Ralfy Masterclass Video hast du wahrscheinlich nicht geschaut.

Nichts anderes sage ich ganz klar und deutlich im Startposting. Aber in einem Alkoholthread den Moralapostel zu spielen ist irgendwie als würde ein im Zölibat lebender Priester ins Forum kommen und Pickup verteufeln: Fehl am Platze.

Aber danke für die Erinnerung, dass ich bei Gelegenheit mal wieder das Ursprungsposting erweitere. :)

bearbeitet von Smoon
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Obwohl Whisky den längsten Part im Eingangspost bekommen hat, fehlt mir da komplett die Übersee-Fraktion. Amerikanischer und vor allem kanadischer Whisky sollte in die Liste.

Einige (preisgünstige) Beispiele wären der Canadian Club Classic 12y (mein Standardwhisky, ~30€), der Glen Breton 10y (obwohl sehr jung, einer der besten Whiskys, die ich im <100€ Bereich kenne, ~50€), der Canadian Club Sherry Cask (recht speziell und vielleicht nicht jedermanns Sache, aber grade bei Frauen als Einstieg sehr beliebt, ~40€) oder der Canadian Mist (~30€).

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Mein neuer Lieblingsthread :)

Für Anfänger empfehle ich das Buch von Peter Bohrmann: "Mixbuch, 1.444 Rezepte mit und ohne Alkohol". Mit Einkaufsliste

Darin kann man prima gemeinsam blättern, hat schonmal etwas Gesprächsstoff und muss der Lady notgedrungen auch etwas auf die Pelle rücken, weil man sonst nicht gemeinsam lesen kann.

Kennt das jemand?

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Och, es geht durchaus auch um das Mixen. :-) Aber eben möglichst mit Spirituosen mit Charakter, also z.B. nicht unbedingt mit Vodka.

Es gibt dutzende Bücher und sicher stehen dort teilweise interessante Grundlagen drin, aber der Großteil ist eher schwach. Den Bartender's Guide kenne ich selbst nicht, aber die Reviews sehen jetzt nicht sooo vielversprechend aus. Ich glaub das ist aber ein Thema für sich, wenn ich z.B. sehe wie viel Mühe sich hier jemand mit Literatur gemacht hat: http://www.perfectdrinks.de/lit.html - der empfiehlt aber in vielen Cocktails Spirituosen von denen ich eher wenig halte..

@Zav: Was bisher im Ursprungspost steht ist vor allem meine Sicht der Dinge. Ich hab noch keinen kanadischen Rye getrunken und nur wenige amerikanische Bourbons. :) Vielleicht schreiben ja noch mehr Leute ihre Meinungen dazu, dann kann ich die konsolidieren. Ansonsten recherchier ich bei Gelegenheit mal in die Richtung und hol mir ein-zwei Flaschen.

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Ich hab folgende amerikanische Bourbons zuhause und die sind super

- Blantons straight from the Barrel (ca 60 euro)

- Bookers (ca. 60 euro)

- Woodford Reserve (ca35 Euro)

- Knob Creek (ca 35 Euro)

- E.Craig 12 und 18 Jahre (25 und 50 Euro)

- Makers Mark (für Cocktails)

- diverse andere...

alle namentlich genannten sind zu empfehlen.

Was mich an dem Thread stört:

Es gab bereits einen guten Thread. Ich weiss nicht was das hier soll.

bearbeitet von MrJack

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