Artikel "Privilegierte Frauen Schluss mit dem Quotengejammere!"

107 Beiträge in diesem Thema

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Aber jetzt mal zum Kernproblem "Wirtschaft und Frauen":

Schon mit 20 müssen Frauen fürchten, im Jobinterview illegalerweise nach "Zukunftsplänen" (Familienplanung) gefragt zu werden und werden schon vor dem 30. Geburtstag nicht mehr eingestellt, weil der Chef befürchtet, dass sie bald Kinder bekommen.

Genauso ist es.

Aber anstatt hier auf die "bösen Firmen" zu schimpfen, sollte man sich mal fragen warum das so ist.

Die Regierung sagt, dass Frauen mit Familienplanung geschützt werden müssen- das Risiko aber, trägt allein der Arbeitgeber.. Wenn eine Frau, die man eingestellt hat, plötzlich schwanger wird... wo ist der Staat dann? Für den wirtschaftlichen Schaden des Arbeitsgebers haftet niemand. Es gibt weder staatliche Hilfe noch eine Versicherung, die man für solche Fälle abschließen könnte.

Ich arbeite in einer solchen Firma, bzw in einer solchen Apteilung: Bei uns gibts keine Frauen in Fphrungspositionen.

Ist das unfair und sexistisch? Mit sicherheit.

Werden Frauen dadurch benachteiligt? Ja.

Aber bevor man eine Quote fordert, sollte man auch einmal die andere Seite betrachten (ich kenn die Geschischte von meinem Chef, der erzählt die ständig und jedem):

Es gab bei uns mal eine Projektleiterin. Hochqualifiziert und ziemlich gut.

Für unser Unternehmen lief es damals nicht so gut und wir standen in schwierigen Verhandlungen mit potentiellen Investoren. Das Projekt, welches sie betreute,

war gewissermaßen ausschlaggebend für unser Überleben.

Auf dem Höhepunkt der Verhandlungen, quasi in der heißen Phase, kam sie dann plötzlich an mit "suprise, suprise... ich bin schwanger. Sechster Monat. Der Stress gefährdet meine Schwangerschaft, also gehe ich jetzt in Mutterschutz."

Von einem Tag auf den andern war sie weg und die Firma am Arsch. Wegen dem scheiß sind wir fast pleite gegangen. Einige "gute Leute" (also Kumpels von meinem Chef) haben ihre Jobs infolge dessen verloren.

Hinterher kam dann noch raus, dass sie schon von ihrer schwangerschaft wusste, bevor sie das Projekt übernommen hat. Gesagt hatte sie allterdings nichts, weil die unbedingt die Leitung haben wollte und man ihr diese, nicht gegeben hätte, wenn man gewusst hätte, dass die die Verhandlungen nicht zuende führen kann.

Gegen die Kündigung im Anschluss hat sie dann auchnoch geklagt und eine fette Abfindung rausgeholt- eine Schwangerschaft ist privatsache und es darf deswegen nicht gekündigt werden.

Seit dem Tag, gibts zumindest in meiner Apteilung keine Frauen mehr in Führungspositionen.

Bezogen auf die gesammte Firma, übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für die Anti-Bayby-Pille. Frauen können ihre Abrechnungen einreichen und der Arbeitgeber erstattet das Geld. Das ist allerdings kein Angebot, sondern eher eine Pflicht: Wird das Angebot nicht angenommen, heißt das sehr oft "vorsorglich" Verwaltungsdienst.

Das ist nicht nur bei uns so.

Viele Firmen haben schlechte Erfahrungen mit "plötzlichen" Schwangerschaften gemacht. Und niemand geht ein Risiko ein, das sich verhindern lässt.

bearbeitet von grandmasterkermit
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Es ist bewusst, was 3 Punkte ausmachen können (für dich dann auch gerne auf männlicher oder weiblicher Seite)?

Isses. 3 Punkte entsprechen so ziemlich genau dem Standardmessfehler.

Können wir jetzt weiterjammern? ;-)

ääääh falsch. Der hängt von der Reliabilität des Tests ab. Ist keinesfalls immer bei 3.

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Es ist bewusst, was 3 Punkte ausmachen können (für dich dann auch gerne auf männlicher oder weiblicher Seite)?

Isses. 3 Punkte entsprechen so ziemlich genau dem Standardmessfehler.

Können wir jetzt weiterjammern? ;-)

ääääh falsch. Der hängt von der Reliabilität des Tests ab. Ist keinesfalls immer bei 3.

Klar. Manche haben einen höheren Standardmessfehler, andere einen etwas niedrigeren (2 bis 2,5).

Die Aussage, dass bei modernen Tests der Standardmessfehler bei etwa 3 liegt ist wie jede verallgemeinernde Aussage ungenau und eignet sich deshalb hervorragend für einen pissing contest ...

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Gast Funfun

Firmen wie ThyssenKrupp oder SAP oder die Deutsche Bank geraten unter Zugzwang. Jetzt MUSS nach oben befördert werden, was kann. D.h. es ist nicht mehr so, dass eien Frau bei gleicher Leistung vorgezogen wird, sie MUSS jetzt auch bei schlechterer Leistung vorgezogen werden, damit man die Vorgaben überhaupt erreichen kann.

Selber Schuld! Die Quote ist seit Jahren in aller Munde, die Firmen hatten über ein Jahrzehnt um qualifizierte Frauen zu befördern. Man hat allen Unternehmen erstmal die Chance gegeben, es so zu versuchen. Klappt nicht.

Um die 20 % der Absolventinnen in den Ingenieurswissenschaften sind weiblich.

Und was könnte daraus folgen? ;)

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@Kermit

Akademikerinnen bekommen doch kaum Kinder :)

Aber prinzipiell hast du Recht.

Zumal die Frau in dem Fall auch noch höchst egoistisch und verantwortungslos agiert hat.

Und somit eigentlich für Führungsaufgaben nicht geeignet war. Desweiteren hat sie im Projektmanagement voll versagt, denn sie muss

dafür sorgen, dass das Projekt auch ohne sie beendet werden kann. Irgendwas kann immer passieren.

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Firmen wie ThyssenKrupp oder SAP oder die Deutsche Bank geraten unter Zugzwang. Jetzt MUSS nach oben befördert werden, was kann. D.h. es ist nicht mehr so, dass eien Frau bei gleicher Leistung vorgezogen wird, sie MUSS jetzt auch bei schlechterer Leistung vorgezogen werden, damit man die Vorgaben überhaupt erreichen kann.

Selber Schuld! Die Quote ist seit Jahren in aller Munde, die Firmen hatten über ein Jahrzehnt um qualifizierte Frauen zu befördern. Man hat allen Unternehmen erstmal die Chance gegeben, es so zu versuchen. Klappt nicht.

Um die 20 % der Absolventinnen in den Ingenieurswissenschaften sind weiblich.

Und was könnte daraus folgen? ;)

Das du auch mit nem 8 Stunden Tag und 3 Tagen Home Office die Woche befördert werden kannst :)

Das ist jetzt polemisch ich gebs zu :)

bearbeitet von MrJack

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Firmen wie ThyssenKrupp oder SAP oder die Deutsche Bank geraten unter Zugzwang. Jetzt MUSS nach oben befördert werden, was kann. D.h. es ist nicht mehr so, dass eien Frau bei gleicher Leistung vorgezogen wird, sie MUSS jetzt auch bei schlechterer Leistung vorgezogen werden, damit man die Vorgaben überhaupt erreichen kann.

Selber Schuld! Die Quote ist seit Jahren in aller Munde, die Firmen hatten über ein Jahrzehnt um qualifizierte Frauen zu befördern. Man hat allen Unternehmen erstmal die Chance gegeben, es so zu versuchen. Klappt nicht.

Um die 20 % der Absolventinnen in den Ingenieurswissenschaften sind weiblich.

Und was könnte daraus folgen? ;)

Wir brauchen mehr so Förderzeug wie den Girls Day, damit die Frauen sich trauen Ingenieur zu werden

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Firmen wie ThyssenKrupp oder SAP oder die Deutsche Bank geraten unter Zugzwang. Jetzt MUSS nach oben befördert werden, was kann. D.h. es ist nicht mehr so, dass eien Frau bei gleicher Leistung vorgezogen wird, sie MUSS jetzt auch bei schlechterer Leistung vorgezogen werden, damit man die Vorgaben überhaupt erreichen kann.

Selber Schuld! Die Quote ist seit Jahren in aller Munde, die Firmen hatten über ein Jahrzehnt um qualifizierte Frauen zu befördern. Man hat allen Unternehmen erstmal die Chance gegeben, es so zu versuchen. Klappt nicht.

Um die 20 % der Absolventinnen in den Ingenieurswissenschaften sind weiblich.

Und was könnte daraus folgen? ;)

Wir brauchen mehr so Förderzeug wie den Girls Day, damit die Frauen sich trauen Ingenieur zu werden

Dann ist es so wie bei mir in der Vorlesung, dass da 3 Frauen sitzen, die im 8. Semester noch keine Zeile programmieren können und auch kein

einziges Fachbuch privat besitzen.. Mal davon abgesehen, dass es ein Skandal ist so ein Studium beenden zu können (aber es geht sogar an Top Unis)

ist das die Folge von solchen Girls Days.

Da spielen die mal ein Computerspiel beim Girls Day und lassen sich was von "überbordenden Karrierechancen für Frauen" erzählen, weils da eben keien Frauen gibt (geile Argumentation) und entscheiden sich dann für ein IT Studium... Ohne Ahnung was sie da eigentlich tun. Das ist nicht das was wir brauchen.

Nein nein Girl Days sind nicht die Lösung. Wahrlich nicht!

Hier muss man ganz ganz anders ansetzen! Damit die geeigneten Frauen diese Fächer studieren. Nicht irgendwelche Frauen.

Aber es ist typisch für Deutschland alles mit Hauruck Aktionen erzwingen zu wollen ohne die Ursachen anzugehen !

Exkurs:

Beispiel Herdprämie: In Skandinavien wird sie gerade abgeschafft, weil sie nur von der Unterschicht genutzt wurde und es nur negative Folgen hatte..

Und wir führen sie ein.. Bravo :) So bekommen wir auch nicht mehr Frauen in Jobs. Und gut verdienende Frauen werden die paar Kröten im Monat eh nicht beeindrucken.

bearbeitet von MrJack

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Aber jetzt mal zum Kernproblem "Wirtschaft und Frauen":

Schon mit 20 müssen Frauen fürchten, im Jobinterview illegalerweise nach "Zukunftsplänen" (Familienplanung) gefragt zu werden und werden schon vor dem 30. Geburtstag nicht mehr eingestellt, weil der Chef befürchtet, dass sie bald Kinder bekommen.

Genauso ist es.

Aber anstatt hier auf die "bösen Firmen" zu schimpfen, sollte man sich mal fragen warum das so ist.

Die Regierung sagt, dass Frauen mit Familienplanung geschützt werden müssen- das Risiko aber, trägt allein der Arbeitgeber.. Wenn eine Frau, die man eingestellt hat, plötzlich schwanger wird... wo ist der Staat dann? Für den wirtschaftlichen Schaden des Arbeitsgebers haftet niemand. Es gibt weder staatliche Hilfe noch eine Versicherung, die man für solche Fälle abschließen könnte.

Ich arbeite in einer solchen Firma, bzw in einer solchen Apteilung: Bei uns gibts keine Frauen in Fphrungspositionen.

Ist das unfair und sexistisch? Mit sicherheit.

Werden Frauen dadurch benachteiligt? Ja.

Aber bevor man eine Quote fordert, sollte man auch einmal die andere Seite betrachten (ich kenn die Geschischte von meinem Chef, der erzählt die ständig und jedem):

Es gab bei uns mal eine Projektleiterin. Hochqualifiziert und ziemlich gut.

Für unser Unternehmen lief es damals nicht so gut und wir standen in schwierigen Verhandlungen mit potentiellen Investoren. Das Projekt, welches sie betreute,

war gewissermaßen ausschlaggebend für unser Überleben.

Auf dem Höhepunkt der Verhandlungen, quasi in der heißen Phase, kam sie dann plötzlich an mit "suprise, suprise... ich bin schwanger. Sechster Monat. Der Stress gefährdet meine Schwangerschaft, also gehe ich jetzt in Mutterschutz."

Von einem Tag auf den andern war sie weg und die Firma am Arsch. Wegen dem scheiß sind wir fast pleite gegangen. Einige "gute Leute" (also Kumpels von meinem Chef) haben ihre Jobs infolge dessen verloren.

Hinterher kam dann noch raus, dass sie schon von ihrer schwangerschaft wusste, bevor sie das Projekt übernommen hat. Gesagt hatte sie allterdings nichts, weil die unbedingt die Leitung haben wollte und man ihr diese, nicht gegeben hätte, wenn man gewusst hätte, dass die die Verhandlungen nicht zuende führen kann.

Gegen die Kündigung im Anschluss hat sie dann auchnoch geklagt und eine fette Abfindung rausgeholt- eine Schwangerschaft ist privatsache und es darf deswegen nicht gekündigt werden.

Seit dem Tag, gibts zumindest in meiner Apteilung keine Frauen mehr in Führungspositionen.

Bezogen auf die gesammte Firma, übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für die Anti-Bayby-Pille. Frauen können ihre Abrechnungen einreichen und der Arbeitgeber erstattet das Geld. Das ist allerdings kein Angebot, sondern eher eine Pflicht: Wird das Angebot nicht angenommen, heißt das sehr oft "vorsorglich" Verwaltungsdienst.

Das ist nicht nur bei uns so.

Viele Firmen haben schlechte Erfahrungen mit "plötzlichen" Schwangerschaften gemacht. Und niemand geht ein Risiko ein, das sich verhindern lässt.

Und da soll mir nochmal einer mit "Frauen und Männer sind ja gleichgestellt" kommen. Methoden wie im Mittelalter, wo scheinbar nur die Pille als Verhütungsmittel zählt, statt sich an die Medien und Politiker zu wenden, statt firmeninterne Kindergärten zu bauen, mehr Teilzeit und arbeit von zu Hause einzuführen, wird alles "firmenintern" = diskriminierend geregelt und darüber, was ihr später vielleicht mal bereit wärt, für eure Kinder zu tun, darüber scheint sich auch niemand Gedanken gemacht zu haben.

Es gibt ja auch Frauen, die mit 35 die Familienplanung abgeschlossen haben. Wieso kommen die nicht für Fühungspositionen in Frage? Oder muss da erst der Wisch zur Sterilisation/Unfruchtbarkeit vorgelegt werden?

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Und somit eigentlich für Führungsaufgaben nicht geeignet war. Desweiteren hat sie im Projektmanagement voll versagt, denn sie muss dafür sorgen, dass das Projekt auch ohne sie beendet werden kann. Irgendwas kann immer passieren.

Das Hauptproblem mit Schwangerschaften ist ja, technisch gesehen ist eine Schwangerschaft wie Krebs: Der Arbeitnehmer fällt mindestens für mehrere Monate aus

und kommt unter Umständen vielleicht garnicht wieder.

Der Unterschied ist nur: Wenn du weißt, dass du krankheitsbedingt ausfällst bzw ausfallen wirst, musst du deine Firma informieren. Bei einer Schwangerschaft nicht.

Und das selbst dann, wenn die Schwangerschaft länger geplant war.

Und da soll mir nochmal einer mit "Frauen und Männer sind ja gleichgestellt" kommen. Methoden wie im Mittelalter, wo scheinbar nur die Pille als Verhütungsmittel zählt, statt sich an die Medien und Politiker zu wenden, statt firmeninterne Kindergärten zu bauen, mehr Teilzeit und arbeit von zu Hause einzuführen, wird alles "firmenintern" = diskriminierend geregelt und darüber, was ihr später vielleicht mal bereit wärt, für eure Kinder zu tun, darüber scheint sich auch niemand Gedanken gemacht zu haben.

Ohja... die bösen Firmen wieder.

1. Kindergärten:

Ich kanns echt nichtmehr höhren, wenn irgendwelche Feministinnen so eine Scheiße labern. Firmenintere Kindergärten in Deutschland?

Hast du auch eine Idee wie die finanziert werden sollen? Kein anderes Land der Welt hat höhere Lohnnebenkosten.

Tatsache ist, deutsche Unternehmen zahlen hohe Abgaben. Tatsache ist, wir (die Wirtschaft) schieben dem Staat schon soviel Kohle rüber, dass man locker zwei Kindergartenplätze pro Kind anbieren könnte.

Wenns in Deutschland nicht ausreichend Kindergartenplätze gibt, dann liegt das nicht daran, dass kein Geld dawäre, um die zu bauen- es scheitert daran, dass die Regierung kein Geld dafür ausgeben will.

2. Teilzeitarbeit

Teilzeitarbeit in Führungspositionen... träum weiter. Wie soll das laufen? Morgens verhandelt "Manager A" und nach der Mittagspause kommt "Manager B"?

Für Führungsaufgaben, braucht man zuverlässige Menschen. Eine Position mit einer Aufgabe- ein Mitarbeiter.

Führungskräfte müssen über alle Vorgänge in ihrem Zuständigkeitsbereich informiert sein. Wer nur die halbe Zeit vor Ort ist, kriegt nur die Hälfte mit.

Posten werden zwar immer doppelt besetzt, dann aber mit Verantwortlichem plus Stellvertreter. Hat man zwei Verantwortliche besteht das Risiko, dass die Verantwortung

hin und hergeschoben wird.

Es hat sich im Verlauf der Geschichte einfach herausgestellt, dass es ineffektiv ist, einen Posten auf zwei Menschen zu verteilen.

3. Anti-Baby-Pille

Hast du eine bessere Idee, wie sich Arbeitgeber vor spontanen Schwangerschaften schützen können?

Frauen werden schwanger, wenn sie Bock drauf haben... bzw wenn sie grad mal keinen Bock mehr auf ihren Job haben. Schwanger werden ist Auszeit mit

Kündigungsschutz. Das volle Risiko trägt der Arbeitgeber.

Es heißt immer, es darf nicht gekündigt werden... es muss Rücksicht genommen werden... bla bla bla.

Aber wenn in der Firma dann Personal fehlt ist man auf sich allein gestellt. Find mal eine Ersatzführungskraft für eine schwangere Frau: "Wir suchen "Hochqualifizierten

Spezialisten für einen Zeitraum von ...keine Ahnung wann die Frau wiederkommt".

Viele Frauen melden erstmal an: "Ich komm schnell wieder, 3 Monate reichen"- dann wird erst auf 6 und anschließend auf 12 Monate verlängert. Das ist richtig

angenehm für die Personalplanung. Im elften Monat kommt dann die Ansage ich bleib zwei Jahre. Manchmal wird dann noch kurzfristig auf drei verlängert...

und am Ende kommt sie garnicht wieder. Nur gut, dass man die Position (oder eine vergleichbare) freihalten muss.

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Ich glaube nicht das Schwangerschaften jetzt die Maßgabe sind für das Problem mit Quote und Führungspositionen.

Das ist nicht das Problem, deswegen zieht das Thema Schwangerschaft den Thread in ne falsche Richtung. Das ist ein alter Hut

und die meisten Akademikerinnen bekommen eh keine Kinder. Das machen ja die Inder ganz gut, da funktioniert das Offshoring schon :)

Schwangerschaften sind auch nicht der Grund wieso in manchen Branchen wenig Frauen sind. DIe Einbildung

jedoch man würde in einem kleinen Pool Kandidaten genau so viele Spitzenleute finden wie im großen Pool sind. Ist grotesk.

Haben wir dann überall völlig unfähige und inkompetente Quotenkräfte wie die von der Leyen oder Kristina Schröder? Gott bewahre..

Zumal die Zukunft ganz neue Herausforderungen wie Mobilität und Internationalität mit sich bringt. Da ist Schwangerschaft noch das geringste

Problem. Das größte Problem ist eher, dass sich Frauen auf Jobs mit "hoher Reisebereitschaft" gar nicht erst bewerben (das ist ein Fakt!).

Was in der Tat nicht geht ist eine hohe Position und Job Sharing oder Teilarbeit. Das ist praktisch einfach nicht drin.

Meistens findest du mit ach und Krach in einer Abteilung einen der für etwas anspruchsvolles gut geeignet ist.

DIese ganze Quoten Sache wird den Frauen nicht gut tun. Jede etwas unischere Frau (die Mehrheit) wird sich tagtäglich

fragen müssen was die anderen denken. Ob sie wegen Quote oder weil sie was kann den Job hat. Das wird ein totales Eigentor !

bearbeitet von MrJack
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Ich bin gegen Gleichberechtigung und gegen Gleichstellung. Warum? Weil es meine Position als Mann verschlechtert, es macht für mich also keinen Sinn dafür zu sein. Außerdem gelten einige Vorteile aus dem Artikel(dem ich nicht ganz zustimme) auch ohne Gleichstellung, wie z.B. das Aussehen reicht um Aufmerksamkeit zu haben.

Was ich auch nicht verstehe, wie es möglich war, das Gleichberechtigung "gesellschaftlicher" Konsens wird. Warum haben die Männern das mit sich machen lassen? Warum werht sich keiner dagegen?

bearbeitet von Blubberman321

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Ich glaube nicht das Schwangerschaften jetzt die Maßgabe sind für das Problem mit Quote und Führungspositionen.

Das ist nicht das Problem, deswegen zieht das Thema Schwangerschaft den Thread in ne falsche Richtung. Das ist ein alter Hut

und die meisten Akademikerinnen bekommen eh keine Kinder. Das machen ja die Inder ganz gut, da funktioniert das Offshoring schon :)

Naja in meinem Bereich arbeiten schon mehr Frauen, Akdemikerinnen, und natürlich werden die auch Schwanger, auch wenn sie weniger Kinder bekommen. So bekamen wir als dreri Schwangersachaften auf einmal auftauchten massive Probleme. Und wenn die Kinder erstmal da sind, verlieren die Frauen den Anschluss,weil die Kinderbetreuung extrem schwierig ist. Vereinbarkeit von Familie und Beruf,mehr Betreuungsplätze,. auch mehr Akzeptanz, dass der Mann vielleicht eine Zeit daheim bleiben darf, und wider in den Beruf findet ist angebracht. So bleiben eben Frauen auf mittlerer Ebene stecken,die sie sich bis Anfang 30 erarbeitet haben. Die Anwältin wird nicht Kanzleichefin und die Ärztin eben nicht Chefärztiun aus genau diesen Gründen.

Die Qupote ist nur ein Alibi, dass wie du sagt einfach zu extremer Ungerechtigkeit führt und nichts an dem grundsätzlichen Problem ändert. Mit der Quote kann die Politik aber sagen, sie macht etwas gegen die Mißstände, ohne wirklich komplizierte Reformenanzugehen und Geld ausgeben zu müssen.

Und noch wahnwitziger ist das Betreuungsgeld und Quote gemeinsam vorangetrrieben werden. Einerseits werden Frauen vom arbeiten abgehalten und der Pool von Frauen, die dann für die Quote ausgewählt werden, ist noch kleiner.

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Du hast keine Ahnung wovon du sprichst. Deine Aussage ist falsch und demonstriert sehr gut, dass dir die Entwicklungsmethodik eines Intelligenztests NICHT geläufig ist.

Du zeigst auch keinen Willen, dich damit zu beschäftigen, sondern bleibst bei deiner falschen Aussage. Sie ist aber nicht haltbar. Warum also sollte irgendjemand auf so eine Behauptung noch eingehen?

Ich wollte kein OT starten und habe keine Quellen genannt, aber auch deine Quellen reichen um Selbiges von dir zu behaupten. Es ist bewusst, was 3 Punkte ausmachen können (für dich dann auch gerne auf männlicher oder weiblicher Seite)?

3 Punkte sind 0,18 Standardabweichungen. Ein Z Score von .18 ist jetzt irgendwie nicht besonders problematisch, oder?

Ich habe gerade eine riesige Abhandlung darüber schreiben dürfen, wieso diese Geschlechtsnormierung faszinierend und problematisch ist. Unter anderem werden Tests gesplittet und Item Reduktionen durchgeführt, die nicht genderkonform sind. D.h. durch das Streamlining von Tests wird heutzutage vor allem auf eine Gleichbehandlung innerhalb des Tests statt auf Aussagefähigkeit des unterliegenden Kriteriums geachtet.

Bei g ist das unproblematisch, da man genug Items untersucht hat, ähnlichen prädiktiven Value hatten. Gehen wir aber auf spezifische Items ein, d.h. in die Subscales eines 20 Skalen Tests oder entsprechend zu Work performance tests (work sample tests) dann wird es schnell ein Problem, weil wir gar nicht richtig mehr aussortieren können. Differential Item Functioning und Test Score Banding (Die beiden Möglichkeiten, adverse impact zu reduzieren) haben einfach ihre Grenzen darin, dass es durchaus sein könnte, dass es entsprechende Funktionsunterschiede GIBT.

Keine Frau wird bestreiten, dass Körperkraft unter Männern durchschnittlich höher verteilt ist. Geht es aber um kognitive Leistungen, ist die Gesellschaft schuld, jeder Test ist nicht mehr reliabel und so weiter. Ich habe da auch schon mit einigen Forschern aus England zu dem Thema gesprochen die in dem Bereich stark forschen. Es ist durchaus problematisch, da ein Ergebnis, wenn es noch so korrekt ist, nicht publiziert werden darf oder unter unglaublich schweren Bedingungen, wenn ein echter Gender Unterschied da ist. Es ist politisch nicht korrekt, dass Frauen in bestimmten Arealen, die nicht offensichtlich sind, wie Körperkraft, ein Geschlecht besser performt. Es ist genauso politisch unkorrekt darauf hinzuweisen, dass die AUSWAHL bestimmter Jobs und Tätigkeiten bereits im Säuglingsalter entschieden anders ist. Dass die Auswahl der Branche in den Ländern stärker polarisiert, in denen freie Jobwahl herrscht und eine Gleichheit in Studium und Beruf in den Ländern vorherrscht, die nicht so frei sind. (In Tunesien sind in Maschinenbau 50% der Studenten Frauen, in Deutschland unter 5%. Habe da mit meiner alten Chefin lange drüber diskutiert, die genau das erlebt hat.)

http://www.tagesschau.de/inland/elterngeld-destatis100.html

Und da soll mir nochmal einer mit "Frauen und Männer sind ja gleichgestellt" kommen. Methoden wie im Mittelalter, wo scheinbar nur die Pille als Verhütungsmittel zählt, statt sich an die Medien und Politiker zu wenden, statt firmeninterne Kindergärten zu bauen, mehr Teilzeit und arbeit von zu Hause einzuführen, wird alles "firmenintern" = diskriminierend geregelt und darüber, was ihr später vielleicht mal bereit wärt, für eure Kinder zu tun, darüber scheint sich auch niemand Gedanken gemacht zu haben.

Es hört sich jetzt irgendwo gemein an. Aber je mehr diese Forderungen kommen, desto mehr werde ich liberaler. Ein Unternehmen ist ein Vehikel dass im Grundsatz zwei Zwecke hat: Kunden anziehen und verkaufen. That's it. Das sind die beiden Grundfunktionen eines Unternehmens.

Unternehmen in Deutschland geht es gut. Sehr gut sogar. Was daran liegt, dass Profil und Netzwerk noch einzigartig in der Welt sind. Was wir aber im Moment tun, ist diese Firmen immer mehr zu belasten. Sicher geht das wahrscheinlich gut eine zeitlang, aber es gibt Grenzen. Und die sind aus meiner Sicht bald erreicht. Wenn Firmen nun gezwungen sind, Kindergärten an jedem Standort (Die Großen haben sowas meistens in ihren Zentralen, aber nur dort) einzuführen, gibt es ein Problem. Teilzeitarbeit ist gut und schön und die Frage nach einem Teilzeitmanager gab es sehr oft, auch von Männerseite. Aber leider geht das kaum. Die Struktur leidet in den meisten Firmen massiv darunter und auch die Teams, denn Teilzeitmanager heisst, es müsste mehrere Teamleiter geben mit gleichen Konsequenzen um die Vollzeitarbeit auszuführen. Es gäbe mehrere Leader für ein Team. Sowas funktioniert so gut wie nie. Arbeit von Zuhause gibt es zuhauf. Ich mach das ständig, fast jeder meiner Kumpels kann 60% Home Office machen. Je höher sie aber kommen, desto mehr sind sie mit Führungsaufgaben betraut. Und hier wird es dann interessant. Ich kenne ganz wenige, die das gebacken kriegen. "Leading virtual teams" ist unser neustes großes Aufgabenfeld im leadership Training. Ein internationales Team von zuhause führen, geht das? Ja, klar gehts, aber die Infrastruktur ist eher verrückt. Als Teilzeitmanager mit Virtual Team braucht man dann ein komplettes, kompliziertes Konstrukt in dem alles mit den anderen festgehalten wird, in dem klare Vorgaben herrschen und sehr viel Autonomie herrscht und auch funktioniert. Das ist sicher ein Ideal aber zur Zeit kann ich nur sagen: Es hat sich noch nicht etabliert, es ist eine wichtig Randerscheinung, die bisher sehr schwer gehandlet werden kann. Investment Banker können davon ein Lied singen, wenn sie um 23 Uhr nach Hause wollen, der Managing Director gerade in Übersee ist und beschliesst, er möchte einen Report in den nächsten 2 Stunden überarbeitet haben ;)

Und wenn die Kinder erstmal da sind, verlieren die Frauen den Anschluss,weil die Kinderbetreuung extrem schwierig ist. Vereinbarkeit von Familie und Beruf,mehr Betreuungsplätze,. auch mehr Akzeptanz, dass der Mann vielleicht eine Zeit daheim bleiben darf, und wider in den Beruf findet ist angebracht

Funktioneirt doch:

http://www.tagesschau.de/inland/elterngeld-destatis100.html

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Der Eingangsartikel ist schon gut, wenn vielleicht auch stellenweise übetrieben.

Aber so ist die Realität, macht ja auch keinen Sinn die Augen zu verschließen.

Wenn man weiß wie die Dinge in der Gesellschaft "funktionieren",

dann kan man auch entsprechend handeln und für sich das Beste

daraus machen. :-)

Peace

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Sexismus ist in Maßen gut. Sonst würden Frauen ständig auf die Fresse kriegen. Ich glaube, dass Frauen absolute Gleichstellung weder wollen noch wirklich ertrügen.

Zu einseitig gedacht. In mehrerlei Hinsicht. Zum einen bekommen Männer nicht ständig auf die Fresse. Auch nicht symbolisch. Zum anderen bedeutet Gleichstellung nicht, dass Frauen wie in der Männerwelt behandelt werden (und Männer wie in der Welt der Frauen).

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Sexismus ist in Maßen gut. Sonst würden Frauen ständig auf die Fresse kriegen. Ich glaube, dass Frauen absolute Gleichstellung weder wollen noch wirklich ertrügen.

Zu einseitig gedacht. In mehrerlei Hinsicht. Zum einen bekommen Männer nicht ständig auf die Fresse. Auch nicht symbolisch. Zum anderen bedeutet Gleichstellung nicht, dass Frauen wie in der Männerwelt behandelt werden (und Männer wie in der Welt der Frauen).

Was denn dann? Freiheit, Chancengleichheit und co. haben wir. Faktisch. Gleiche Rechte, inzwischen auch gleiche Pflichten, da kein Wehrdienst mehr.

Wenn du weiter gleichstellst, heisst es doch genau das?

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Wenn du weiter gleichstellst, heisst es doch genau das?

Ich würde mir wünschen, dass dann dieses ewige Geheule beider Seiten aufhören würde, dass das andere Geschelcht es doch SO VIEL besser hat.

Das ist ja schrecklich, ich mag Alice Schwarzer ja schon nicht, aber im Gegensatz zu manch schwer betroffenem Männerrechtler hier, ist sie ja ne Heilige.

Und das zweite was ich mir wünchen würde: Dass Fortpflanzung wieder als etwas gesehen wird, für das beide Geschlechter verantwortlich sind. Familiengründung ist ein Akt boshafter Faulheit, das find ich schon ne gwagte These. Frage mich, was der Vater des Kindes wohl dazu sagen würde.

Ich bin gegen Gleichberechtigung und gegen Gleichstellung. Warum? Weil es meine Position als Mann verschlechtert, es macht für mich also keinen Sinn dafür zu sein. Außerdem gelten einige Vorteile aus dem Artikel(dem ich nicht ganz zustimme) auch ohne Gleichstellung, wie z.B. das Aussehen reicht um Aufmerksamkeit zu haben.

Was ich auch nicht verstehe, wie es möglich war, das Gleichberechtigung "gesellschaftlicher" Konsens wird. Warum haben die Männern das mit sich machen lassen? Warum werht sich keiner dagegen?

Ja, genau! Hab ich auch schon zur Befreiung der Sklaven gesagt. Wär für mich als Weiße eigentlich auch viel vorteilhafter, wenn wir Schwarzen die Rechte verweigern würden. :rolleyes:

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http://www.cicero.de...e/52610?seite=2

Na was sind eure Gedanken dazu?

Positive Aspekte:

1) Der Artikel zeichnet sich dadurch aus, in vorbildlicher Weise implizite Zensur zu umgehen.

2) Der Autor stellt die Situation für bestimmte Personenegruppen (siehe auch: negativbe Aspekte) vorbildlich und zutreffend dar.

3) Schon für seine offene, direkte Sprache hat er meine Hochachtung. Verdrehte Sprachpropaganda liest man ja oft genug, das langweilt vor allem, weil einem als kompetenter Leser unterstellt wird drauf hereinzufallen. Da ist mir offener(!) Meinungsjournamlismus lieber.

Negative Aspekte:

1) Der Autor fällt auf den kulturellen shit-test (pseudo-demokratische Auseinandersetzung über Mediendebatten; "Diskussion" mit feministischen Standpunkten/Gesellschaftsbildern überhaupt eingehen) herein

2) Der Autor (und das ist mein grösster Kritikpunkt) beschränkt seine lebensweltlich-subjektive Darstellung auf eine ganz bestimmte Gruppe: Weiß, heterosexuell, ethnisch deutsch, bürgerlich-höflich erzogen, lange Bildungsbiographie/Studium. Seine Schilderung dürfte z.B. für Männer der Arbeiterklasse, naturals, Oberschicht und Unterschicht völlig unzutreffend sein.

Zwar ist die von ihm gewählte Gruppe die wichtigste (und eigentlich im Kern einzig relevante) und der stärkste Leistungsträger in funktionierenden westlichen Gesellschaften (zumindest was Wirtschatfskraft, militärische Macht und wissenschaftliche Entwicklung angeht - soziale Leistungen in Pflege, Kinderaufzucht usw. bleiben unberücksichtigt), aber der Artikel übergeht diese Einschränkung ohne sie zu nennen.

Auf der (ebenfalls nur implizit angesprochenen) weiblichen Seite beschränkt sich der Autor auch auf ein ganz bestimmtes Klientel:

Die typische, pseudo-linksprogressive (bei der Partner- und Berufswahl sowie Lebensführung aber in Wirklichkeit kernkapitalistische bzw. hochgradig hypergame) Bürgertumszicke mit 08/15-Studium - die Engländer bennen das treffender und kürzer: "entitlement bitch/princess".

Andere, positiv-weibliche und natürliche Frauentypen oder Lebensentwürfe blendet er ebenfalls ungenannt aus, von denen es ja überraschenderweise noch recht viele als starke Minderheiten gibt.

Auch golddigger-Apsekte werden von ihm stark überbewertet, den Zusammenhang zwischen weiblicher sexueller Erregung und Status des Mannes macht er ausschließlich an Geld fest, was wohl seiner eigenen ebenfalls stark bürgerlichen Perspektive geschuldet ist.

_______________

Persönlich finde ich mich da in ganz vielem wieder, was er beschreibt.

Allerdings lässt er positive Beispiele ganz weg - so gibt es etwa sogar in dem Milieu, was er ungenannnt voraussetzt zunehmend Ausnahmen, etwa Frauen die sich ganz bewusst für andere Wege als die propagierten entscheiden. (Was ihnen den Hass/Neid der Femi-bitches und eine nicht endend wollende Reihe an bindunsgi9nteressierten m-Interessenten verschafft)

Inklusive der positiven Wende - wobei das m.M.n. nichts mit dem konkreten Alter zu tun hat, sondern eher damit wann man ernsthaftes Geld verdient und entsprechende Freiheiten (vom Umfeld, vor allem aber von zu viel Arbeitszeit) hat.

Natürlich werden wieder alle üblichen Verdächtigen über dem Artikel herumtoben und dem Autor die üblichen Psychokrankheiten unterstellen, ist ja klar.

Am schlimmsten natürlich die PC-white knights, die selber zero pussy bekommen und glauben das würde sich durch die Assimilation von Femi-Leitsätzen ändern.

Wirklich bahnbrechendes habe ich durch den Artikel nicht erfahren - mir erscheint es eher wie eine Kombination aus praktisch angewendetem, aber noch zu sehr in AFC-Vorstellungen verhaftetes pseudo-PU-Wissen plus eine Einschränkung auf die übliche Biographie ganz bestimmter Frauen, die aber meiner pers. Meinung nach nur unter studierten Frauen (=lange Indoktrinationszeit) eine wirklich große Gruppe sind.

Aber gut - grober Klotz, grober Keil halt...

_______________________

Was ich auch nicht verstehe, wie es möglich war, das Gleichberechtigung "gesellschaftlicher" Konsens wird. Warum haben die Männern das mit sich machen lassen? Warum werht sich keiner dagegen?

Zwei Trends/Interessengruppen:

1) Weil dieser Prozess zwar gesellschaftlich und auf Völker gesehen extrem zerstörerisch ist, aber abstrakt-wirtschaftlich enorme Gewinne verspricht: Quasi-Verdoppelung der Arbeitnehmer (Löhne drücken. Pool vergrößern), Verdoppelung der potentiellen Kunden für Konsumgüter und Lifestyle-Produkte...wieviele High-End-Plasma-crap-Fernseher, wieviele dutzend Shampoo-Sorten oder widget-doodles-pay-per-view-Bullshit wird eine funktionierende normale bürgerliche Familie kaufen? Eben, kaum bis keine. Zwei (im Idealfall) gut verdiendende, geschiedene Singels mit ein bis zwei Kindern bedeuten dagegen eine "Verdoppelung" (naiv gesagt) des Konsumbedarfs plus eventuelle low-end-Dienstleister für Kinderbetreuung, Therapie, Anwälte usw. usf.

Besonders der wachsende Markt virtueller Produkte mit (naturalistisch gesehen) "100% Gewinn aus Nix" braucht dysfunktionale soziale Strukturen - wer mit realer Verantwortung mitten im (naiv-traditional gedachten) Leben steht hat doch weder Zeit noch Geld für Sky, riskikoreiche Geldanlagen und kurzfristigen, hochpreisigen Konsum bzw. Elektronik-Spielzeug.

2) Über google hinaus recherchieren: Frankfurter Schule, K-Gruppen in Deutschland, sozialistisches Frauenbild, Familie in der marxistischen Dialektik usw. usf.

Zwei bis drei Bibliotheksgänge könnten nötig sein, ich empfehle gerne die Zusammenstellung der prominentesten Vorträge von Adorno (durch Kadelnbach) das erste Werk von Dworkin und die schönen Stichwörter "marxistische Psychoanalyse" sowie "Reeducation".

Interessant ist es dabei auch, die Ansichten (vor allem privat, sexuell und "religiös") von Abendroth, Horkheimer und Marcuse anzuschauen.

______________

Ich falle auch mal drauf rein:

Zu einseitig gedacht. In mehrerlei Hinsicht. Zum einen bekommen Männer nicht ständig auf die Fresse. Auch nicht symbolisch

Jede Statistik über Tode im Beruf, Tode in Katastrophgenfällen und Tode zum Schutz von Gemeinschaften bzw. in Kriegseinsätzen bis hin zu schlichten Selbstmorden ... would like to have a word with you.

Eine Welt, in der Männner so gesundheits- und körperbewusst sind wie Frauen (was an sich ja sehr positiv für das Individuum ist) will keine Frau dieser Welt erleben - denn so eine "Welt" würde sehr schnell von den "Welten der anderen" mit natürlich-agressiven Männern überrollt werden. (Ob friedlich [Einwanderung, Demographie] oder feindlich [div. Varianten möglich] spielt da nicht wirklich eine Rolle)

Männer, die sich (vor allem symbolisch und sozial) nicht "auf die Fresse geben lassen" (=sich in Konkurrenz und/oder auch mal in Gefahr begeben) werden von Frauen schlicht sexuell verachtet - das ganz Konzept von social proof, DHV usw. usf. lässt grüssen. Geanu darum gehen z.B. noch junge Frauen lieber mit halbdebilen K********-Discoassis (ein Extrempol) mit als mit AFC-Romantik-Angsthasen (anderer Extrempol).

Egal was Frauen verbal sagen, keine relevate Zahl von Frauen will ein "Weichei" - auch (und bei uns: gerade) kein "soziales Weichei".

. Zum anderen bedeutet Gleichstellung nicht, dass Frauen wie in der Männerwelt behandelt werden (und Männer wie in der Welt der Frauen).

Natürlich nicht - dann würde ja das rauskommen, was jahrtausendelang immer herausgekommen ist, wenn männliche und weibliche Prinzipien der Realitätswahrnehmung und Gestaltung in offene (=ungeschütze) Konkurrenz treten.

Das rationale Ergebnis (im Sinne gesellschaftlicher Gesamtleistung und Reproduktion) daraus wäre ja dann eine (natürlich modernisierte und offenere, weil wir nicht mehr in Höhlen leben und Technologie sehr viel verändert; aber weiterhin bestehende) funktionale Aufteilung gesellschaftlicher Aufgaben nach Geschlecht, wobei die Grenzen sicher permissiver wären als früher.

Da Geschlecht aber ja "total erfunden" ist und so...kann ja nicht sein, was nicht sein darf. :-D

Na ja, das hat ja schon Konrad Lorenz bei der Möglichkeit der Sackgassenentwicklung von Gruppen bei reiner Dominanz weiblicher sexueller Selektion ohne äußere Hemnisse demostriert - der fiese Biologist, der wollte bestimmt Frauen unterdrücken weil [hier irgendwas einsetzen]!!!111 ;-)

_____________

Und das zweite was ich mir wünchen würde: Dass Fortpflanzung wieder als etwas gesehen wird, für das beide Geschlechter verantwortlich sind.

Einfachste Grundlagen der Spieltheorie:

Je mehr man Partei A mit X Punkten Vorsprung in eine Spielsituation schickt, umso stärker wird Partei B die Spielsituation (oder das spezifische Regelset für eine ungleiche Unter-Situation)

a) meiden

b) zu modifizieren versuchen

c) im Extremfall die Interaktion abbrechen

Überträgt man diese echt totsimplen Erkenntnisse auf "Fortpflanzung" muss man sich nur (tatsächlich ideologiefrei) die reinen realen Nettoergebnisse anschauen.

Ohne "ja, aber..:", "ohne es sollte, könnte, müsste" und ähnliche Konjunktive.

Ohne "es ist aber vorgeshene" und "wir bräuchten" - sondern ganz blank und banal nur, wie es jetzt konkret im Ergebnis ist.

Eine simple Tabelle mit vier Feldern (Fortpflanzung verläuft auf DAUER erfolgreich für A, das gleiche für B, vberläuft nicht erfolgreich für A, nicht erfolgreich für B) ist in nicht einmal 10 Minuten gemacht...

...und dann versteht man auch die unlängst breit diskutierte Bertelsmann-Studie, die ab einem IQ von ca. 100 plus formale akademische Bildung der Seite m eine mittlerweile fast schon phobische Abneigung (zusammen ~40%) gegen die Kombination "Heirat mit w plus real erfolgreiche Fortpflanzung" attestiert.

Komisch- ich brauche dafür nur vier Tabellenfelder.

Ich bin ein Goootttttt :-p

bearbeitet von Vierviersieben
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Am schlimmsten natürlich die PC-white knights' date=' die selber zero pussy bekommen und glauben das würde sich durch die Assimilation von Femi-Leitsätzen ändern.

[/quote']

Da ist leider was dran.

Ich saß während meines Studiums (aus genuiner Affinität) auch mal in einschlägigen Feminismus-Seminaren und pflege auch nach wie vor (im stillen Kämmerlein) meine Interessen an Gender-Theorie, Poststrukturalismus, Frankfurter Schule, marxistischer Ideologiekritik u.ä.

Aber dass ich über diese Interessen interessante Frauen kennenlernte, die sich auch für mich interessierten war natürlich nicht der Fall. Kann Pech gewesen sein. Oder auch Glück.

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1) Weil dieser Prozess zwar gesellschaftlich und auf Völker gesehen extrem zerstörerisch ist, aber abstrakt-wirtschaftlich enorme Gewinne verspricht: Quasi-Verdoppelung der Arbeitnehmer (Löhne drücken. Pool vergrößern),

Ich denke, das ist auch der Grund, wieso die Wirtschaftsliberalen (bei uns: Schwarz-Gelb) mit den Sozialliberalen (bei uns Rot-Grün) gleichziehen, und mit aller Gewalt versucht wird, die Kinderaufzucht aus der Familie out-zu-sourcen

[Das Betreuungsgeld (in der Höhe von 100€/Monat für Mittel- und Gutverdiener sowieso nicht relevant) ist nur ein kleines Zugeständnis an die Konservativen (CSU)].

Gut ausgebildete Frauen mit stetiger Erwerbsbiographie -> von der Wirtschaft akzeptierte Fach- und Führungskräfte -> hohes Angebot an Arbeitskräften -> schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne (für alle, Männer und Frauen).

Genau aus diesem Grund wird auch nichts unternommen, Männer an der Kinderaufzucht signifikant beteiligen zu lassen. Zwei "Vätermonate" über das Elterngeld: Naja...

Richtige Gleichstellung wäre dann erreicht, wenn Väter an der Kinderaufzucht genau so beteiligt wären, wie die Mütter, d.h. wenn es "normal" wäre, dass Männer kinderbedingt die gleichen Ausfallzeiten hätten wie Frauen.

Es ist aber halt einfacher Frauenquoten einzuführen. So löst man zwar keine Probleme, bzw. man schafft sie sich nur, weil für die Besetzung von Schlüsselstellen nunmehr das Geschlecht der ausschlaggebende Faktor sein wird, und nicht Qualifikation/Talent/Leistung - allerdings lässt sich dadurch die breite Feministenfront zufrieden stellen.

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Würde ich zwar in großen Anteilen auch so sehen, aber wenn ich eins aus PU gelernt habe, dann ist es das: Gesunder Egoismus.

Von daher verfolge ich das alles noch aus abstrakt-intellektuellem Vergnügen (old sql nerd, Denken macht mir halt Spaß), gebe aber auf diese ganze Lol-Gesellschaft einen nach Jasmin und Bachblüten duftenden Furz ;-) und mache schlicht was mir gut tut bzw. mir nützt.

Sollen sich doch diejenigen, die ständig natürliche Verhältnisse ins Ungleichgewicht stürzen (bzw. das passiv oder aktiv befürworten durch verbale Zustimmung oder life choices) mit den Folgen rumschlagen.

Ich sehe auch irgendwie garnicht, was das alles mit mir zu tun haben sollte, seit ich beruflich so ziemlich 100% abgesichert bin und meine "Produktivität steigere" auch über das hinaus was verlangt wird.

Hat man das game einmal durchschaut ist das alles auf einmal total locker.

Das Leben ist schön, wozu es unnötig kompliziert machen.

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Hat man das game einmal durchschaut ist das alles auf einmal total locker.

Das Leben ist schön, wozu es unnötig kompliziert machen.

Bei meiner LTR und mir gibt's ab und zu kleine "Streits" darüber, wer die (hypothetischen, da Kinder nicht konkret gesplant) Elternmonate nehmen darf:

Ich selbst würde durchaus gerne den Großteil dieser Zeit zuhause sein. Neben der Kindererziehung (heute dank Hipp-Babykost und Fertigwindel wohl eher nicht 24/7 zeitfüllend) über eine Neuorientierung meiner beruflichen Zukunft nachdenken, Projekte wie berufliche Selbstständigkeit eruieren bzw. Grundsteine dazu legen usw. Es auch als "Auszeit" bzw. "Sabbatical" sehen.

Meine LTR dagegen würde diese Zeit auch gerne nehmen, da Babys so süß sind, usw. Sie argumentiert dann auch mit "Mutterinstinkt", "besondere Beziehung zu Kind", etc.

Es kann gut sein, dass sie das Rennen um den Großteil der Elternmonate machen würde, da

a) als Mann vor dem Arbeitgeber eine Elternzeit schwerer durchzusetzen ist (weil, zumindest in unserem Unternehmen, für Männer sehr unüblich)

b) sie etwa 1/3 netto weniger verdient als ich (sie ist nicht ganz so gut ausgebildet und auch noch 10 Jahre jünger).

Da dies gewichtige Argumente sind (die nichts mit unseren individuellen Präferenzen zu tun haben, sondern eher gesellschaftlich-politischer Natur sind), schätze ich mal, dass meine Partnerin das Rennen um die begehrten Elternmonate machen würde...

Willkommen in der Welt der Nicht-Gleichstellung!

Da ist doch der Hund begraben; und daran würden irgendwelche blödsinnigen Quotenregelungen jetzt auch nichts ändern.

bearbeitet von Tomcat74

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Soweit denke ich da (noch) garnicht, bin eh erstmal mittelfristig auf FBs fixiert.

LTR irgendwann mal, wenn halt eine richtig passt.

Monate bekommen würde ich und würde die natürlich auch aus schon aus purem Egoismus (Hallo, sich um seine Kinder kümmern versus auf Arbeit sein? Was für eine Frage ist das bitte...Arbeit macht Spaß aber der eigene Nachwuchs ist doch wohl "etwas" wichtiger...) voll auskosten.

Sachen wie "Hausarbeit teilen", "Kinder betreuen" usw. spielen in meinem Denken eigentlich keine Rolle.

Hausarbeit macht man als erwachsener Mensch doch sowieso (wie soll es auch anders gehen? Würde richtig teuer werden als Singel :crazy: ) und wenn man Kinder hat will man die natürlich auch so oft wie möglich sehen, ist doch logisch.

(Wer statt bei den eigenen Kindern lieber auf Arbeit ist sollte man das wohl vorher mal überdenken bevor man welche zeugt...muss echt nicht jeder Kinder haben)

Jetzt mal ernsthaft, kennt hier irgendjemand im realen Leben persönlich irgendwelche Männer unter ca. 75, die davon ausgehen bzw. zickig werden, wenn die Frau nicht (wie in den Femi-Märchen) den ganzen Haushalt+Essen+Routinehaushaltssachen plus plus plus... macht?

Totale Fiktion in meinen Augen - reine Geschlechterkampfthese, was die jüngere Vergangenheit betrifft.

(Und jo, in der nicht-jüngeren Vergangenheit war diese Aufgabenteilung völlig gerecht weil beide Seiten ihr Scherflein zu tragen hatten...muss man sich nur die Todesraten anschauen, da hätte mancher Landsknecht/Stahlarbeiter/Dampflokomotiveisenbahner/Matrose aber gerne getauscht...)

Was daran echt ironisch ist: :-D

Obwohl ich Hausarbeit & Co. (ist ja scheinbar bis heute im Femi-Bereich das ganz große Diskussionsthema und so) völlig pragmatisch sehe (den Müll weggemacht & gesäubert haben schon die alten Germanen wenn's auf Raubzug ging, sonst wären eh alle an Seuchen & Parasiten krepiert) ist jede w, die sowas von vorneherein (im typischen Duktus am besten) "fordert" oder auch nur groß thematisiert bei mir für LTR sofort unten durch - nicht wegen dem sachlichen Gehalt der verbalen Aussagen, sondern wegen der Indikatorfunktion, die so eine "verbale Betaisierung bevor auch nur irgendwas gelaufen ist" bei mir schon sofort den "Och nö, die sollen sich dauerhaft andere ans Bein binden!"-Reflex auslöst...

Diese ganzen Diskussionen um Sachverhalte des völlig pragmatischen Lebensvollzugs ist für mich emotional gesehen völlig unverständlich.

Sowas sind Basiskompetenzen eines normalen, erwachsenen Menschen, wenn man darüber schon groß reden muss liegt eh schon was ganz dick im Argen.

Das sind halt Sachen die erledigt werden müssen und zum Teil mühsam sind (jedenfalls bei 3+ Personen und/oder Kleinkindern, sollte wohl jeder wissen der mal in 'ner Kaserne gelebt hat...), aber die eben auch Spaß machen (mit Kindern Sachen machen/beibringen).

bearbeitet von Vierviersieben

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