Mein Leben zieht an mir vorbei - was kann ich tun?

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Hallo,

Ich bin schon lange stiller Verfolger dieser Comminuty und habe mich nun endlich dazu entschlossen auch mal mein Leid hier niederzuschreiben.

Mein größtes Problem ist nicht wie bei allen, der chronische Sexentzug. Mein Problem ist, was alles damit einhergeht. Dadurch, dass ich keine Erfolge bei Frauen habe fühle ich mich in meiner Entwicklung als Mensch stark eingeschränkt. Ich entwickel mich einfach nicht weiter...

Früher waren es in meinem Bekanntenkreis nur die absoluten Alphas, die eine Freundin hatten - mittlerweile haben selbst die Omegas, die ich früher ausgelacht habe weil sie "uncool und spießig" waren , eine Freundin. Das Problem was ich hier sehe ist, dass diese langsam aber sicher geistig alle an mir vorbeiziehen.

Dabei könnten meine Erfahrungen und das was mir Menschen zutrauen nicht gegensätzlicher sein: Ich war Landesmeister der Junioren im Schach in meiner Jugend. Gehe seit ich 16 bin regelmäßig zum Kraftsport und konnte dabei einen ansehnlichen Körper aufbauen. Früher liebten mich die Frauen, ich war einer der ersten der seine Erfahrungen gemacht hatte. Nur irgendetwas ist verschüttet gegangen, meiner Meinung nach kann man nie zum richtigen Mann werden, wenn man nicht sein 1. Mal hatte.

Ich brauche keine Freundin, habe mit dem Thema schon lange abgeschlossen (Anmerkung: 25 Jahre) und kann mir nicht in meinen kühnsten Träumen vorstellen noch einmal was mit einer Frau anzufangen, obwohl mein inneres Ich glaube ich einfach nur danach schreit geliebt zu werden und Liebe zu geben.

Nur was ich nicht akzeptieren kann ist, dass ich einfach nicht weiterkomme, weder beruflich, noch auf sprachlicher Ebene. Es ist alles wie festgefahren.

Wenn ich mal in der Stadt spazieren gehe oder allgemein unter Freunden bin macht sich in mir ein Gefühl breit- das Gefühl seiner Umwelt ausgeliefert zu sein - und damit einhergehend keine Chance irgendwie auf seine Umwelt Einfluss zu haben, sie mitzugestalten.

In letzter Zeit habe ich sehr oft vom Tod geträumt und über ihn nachgedacht. Was für manche nicht greifbar erscheint ist für mich die Hölle, denn was wäre wenn ich einfach von der Welt gehen würde ohne die wichtigste Erfahrung- Sex gehabt zu haben- von der Welt gehe.

Ich denke ebenfalls oft daran endlich mal zum Psychologen zu gehen, vielleicht kann der mir bei meinen doch oft perplexen Gedanken helfen. Glaube sowieso meine Gedankengänge und auch - Sprünge sind kaum für den durchschnittlichen Menschen nachvollziehbar...

Was ratet ihr mir speziell in meiner Situation? Es ist für mich ein Teufelskreis aus dem ich einfach nicht mehr rauskomme, ich war früher meiner Altersklasse in allen Belangen überlegen, heute ist davon nichts mehr übrig!?

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Ich brauche keine Freundin, habe mit dem Thema schon lange abgeschlossen (Anmerkung: 25 Jahre) und kann mir nicht in meinen kühnsten Träumen vorstellen noch einmal was mit einer Frau anzufangen, obwohl mein inneres Ich glaube ich einfach nur danach schreit geliebt zu werden und Liebe zu geben.

Deshalb auch dieser Beitrag in einem Pick Up Forum. Schritt 1: keine Realitätsverweigerung mehr!

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Gast Cadmium

Ich brauche keine Freundin, habe mit dem Thema schon lange abgeschlossen (Anmerkung: 25 Jahre) und kann mir nicht in meinen kühnsten Träumen vorstellen noch einmal was mit einer Frau anzufangen, obwohl mein inneres Ich glaube ich einfach nur danach schreit geliebt zu werden und Liebe zu geben.

Hmm, was willst du dann? Ich glaube grad in deinem Fall ist eine Freundin angebracht. Die dir Aufmerksamkeit und Zuneigung schenkt.

Kommst sehr vereinsamt vor. Wie siehts bei dir mit Freunden aus? Bist du arbeitslos und verbringst viel Zeit alleine?

Weil bei dir im Leben momentan sich nichts bewegt, hängst du an deinem vergangenen Leben fest,das dir mehr geboten hat als jetztiges. Muss loslassen, du bist jetzt erwachsen und keine 16 mehr. Nimm die Gestaltung und Verantwortung für dein Leben aktiv in die Hand, mach was draus.

Ich war vor drei Jahren in einer sehr ähnlichen Situation.

Der Ausweg daraus ist mit sehr viel Arbeit verbunden. Ich komme jetzt beruflich klar und voran, hatte in den letzten Jahren einige Frauen.

Und es wird immer besser und interessanter. PU hat mir viel geholfen bezüglich Frauen.

Gruß

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Pick up ist ein Set an Tools um zielführend Attraktivität zu erzeugen. Es hilft also auch vor allem dabei, beim anderen Geschlecht besser anzukommen. Es hilft NICHT dabei, alle psychologischen Defizite zu therapieren.

Solltest du also tatsächlich an schweren Depressionen leiden, rate ich dir den Gang zum Psychologen, dann ist das nicht das richtige hier für dich (Depressionen sind ernst zu nehmen!).

Handelt es sich lediglich um eine Phase, ist es möglich, durch Pick Up ne positive Rückkopplung zu etablieren (zB wenn der Gedanke besteht, ohne Frauen nicht vollwertig zu sein). Nachdem man den Arsch hochbekommen hat und sich endlich von dem Gedanken des Aufgebens gelöst hat ("It Aint't how hard you hit... it's how hard you can get hit and keep moving Forward"), wird's auch stetig besser (das versprech ich dir).

Schritte hierzu:

1. Gedankenzirkus stoppen: Freundin ja, Freundin nein, alles Bullshit. Natürlich lieben wir Frauen. Punkt. Es gibt so viel Liebe zu verschenken, warum nicht mal mehr geben, anstatt immer nur haben wollen.

2. InnerGame-Schatztruhe plündern

3. Arsch hochkiregen, Frauen gamen, Körbe abholen, Spaß haben

Hört sich zwar simpel an, ist es aber auch... so far

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Threadstarter, Du findest hier eine Reihe ausnahmslos guter Antworten! Nimm sie Dir zu Herzen. Du bist vom Sport Herausforderungen gewöhnt? Stell Dich einer neuen: mach ein Bootcamp. Auch wenn es Dir lächerlich erscheint zu üben, wie man nach der Uhrzeit fragt, mach es einfach mal. Du bist schlau genug um zu wissen, dass es Dir früher oder später Spaß machen wird, Dich zu sozialisieren. Mit fremden Menschen Gespräche anzufangen, mit Frauen zu flirten, einen neuen Freundeskreis aufzubauen. Du brauchst keine Frau? Prima, dann mach das alles, was ich Dir rate ohne den Druck, ein Ergebnis erziehlen zu müssen.

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Im gegensatz dazu habe ich nun ein top Job und werde von den Frauen ständig angemacht, sie stehen einfach auf diese Unabhängigkeit. Aber das habe ich nur, weils es mir inzwischen nicht mehr wichtig ist, was ich habe. Ich kann meinem Chef auch sagen, dass er scheisse gebaut hat, auch wenn ich weiß das er das nicht gerne hört. Aber so what? Soll er mich rausschmeissen, ich hab genug Alternativangebote (Unabhängigkeit). Und diese Unabhängigkeit ist im Job, wie in der Beziehung und in jedem anderen Bereich des Lebens der Schlüssel zum Glück. So wird nicht bewusst oder unbewusst erwartet, dass diese Sache einen glücklich machen muss, da man es schon ist. Alleine durch das Gefühl, dass man diese Sachen nicht braucht um zu existieren. Nur so kann man echte Liebe geben. Aber das erfordert, selbst erstmal seinen inneren Frieden zu finden. Jede Abhängigkeit, ob unter Freunden, der Beziehung zu einem Mädel oder im Job, vergiftet das was da ist mit Hirnfickerrei.

Frage: Wie hast du es geschafft diese Unabhängigkeit zu erreichen? Und bitte eine etwas detailiertere Beschreibung, als "Ich habe mich 3 Jahre lang mit mir selbst beschäftigt. Das ist ja wohl genau das, was die meisten hier erreichen wollen..

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hab ich doch geschrieben:

Geholfen dabei hat mir vorallem die Bücher und Hörbücher von Eckhart Tolle.

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Hallo Ed Prib,

meinen großen Respekt für Dich, hier Deine Gedanken so zu formulieren.

Das ist Dir hoch anzuerkennen.

Ich denke, Du hast einen ersten sehr wichtigen Schritt getan,

den von Dir beschrieben Teufelskreis durchbrechen zu können.

Ich denke nicht, dass Dein Problem PU oder Frauen oder

das Verbinden Deines Lebensinhaltes mit materiellen Dingen ist.

Beides ist nach meinem Endruck nicht das, was Dich wirklich beschäftigt.

Was Dich von Deiner Umwelt und Deinen Freunden unterscheidet,

sind die von Dir angesprochenen Gedankengänge und auch - sprünge.

Diese Gedanken können sich Dir in den Weg stellen.

Hintern diesen Gedanken kann sich der Sinn des Lebens verstecken.

Viele Menschen leben ohne solche Gedanken.

Viele Menschen leben einfach in den Tag hinwein.

Getrieben von spontanen Aktionen und Gewohnheiten.

Nach einem Wertesystem, dass die Massenmedien vermitteln.

Du könntest den Teufelskreis durchbrechen, in dem Du lernst, diese Gedanken zu lenken.

Nutze diese Gedanken für Dich, in dem Du lernst, wie Du sie zu Deinen Gunsten verwendest.

Wie Du das machst, kann ich Dir hier nicht darstellen.

Deine Idee, zum Psychologen zu gehen, halte ich für sehr gut.

Nur um einmal mit ihm zu sprechen. Schau mal, was er sagt.

Vielleicht hat er ein paar Tipps oder sagt, alles halb so schlimm.

In jedem Fall wird der Besuch Dir wieder einen Schritt weiter helfen,

Dich zu verstehen.

Es gibt auch einschlägige Literatur, die Dir helfen kann.

Lesen im Forum bereichert auch. Manchmal.

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Fang mal mehr an zu lachen im Alltag, achte auf dein Umfeld, nimm dir 10 Minuten Zeit fuer dich und koch ab und an mal völlig konzentriert einen Tee.

Ich schliesse mich zu 100% Mr. Baxxter an, bis auf die obere Stelle....

Ich würde lieber sagen du gehst zu einem Psychologen / terapeuten und redest mit jemandem über deine Probleme der dafür geschult worden ist Leuten aus der mentalen Scheisse zu helfen.

Und wichs dir nicht die Birne wegen den Frauen, mit dehnen klappt es nie, die kommen und gehen nur bedeutend häufiger wenn du dich mit Pu befasst, zurück bleibt immer dein eigenes Leben mit dem du im einkalng sein darfst/kannst/sollst. Fastlane hat das sehr schön auf den Punk gebracht,

Alles gute.

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Ed -

den wichtigsten Schritt hast Du schon getan: erkannt dass sich was ändern muss. Lies in diesem Forum ein wenig und Du wirst sehen, dass Du lange nicht der einzige bist (und auch nicht der letzte sein wirst), der mit 25 noch keinen Sex hatte. Deine Probleme kennen hier viele, und "da draußen" auch!

JEDE® findet etwas an sich unpassend, unattraktiv, langweilig, etc. Das gilt es zu überwinden! Arbeite an Dir! Poliere Dich systematisch auf, dann gehst Du auch mit einem besseren/lockereren Gefühl an die Sache ran. Lies die empfohlene PU-Literatur um Dich zu motivieren und auf Ideen zu kommen, frag hier herum und mach das beste aus Dir.

Hier noch ein paar Streicheleinheiten für Dein Ego (Den Rest musst Du selbst machen *G*):

- Du gehst zum Sport? Dein Körper muss also ganz passabel sein!

- Deine "sprachliche Ebene" ist in Ordunug. Du kannst uns in geraden Sätzen (und recht fehlerfrei) vermitteln was Du möchtest. Man muss kein Rhetorik-Genie sein, um was klar zu kriegen!

- Deine "komplexen Gedanken" kann jede® nachvollziehen! Das sind menschliche Grundbedürfnisse!

Ein Besuch beim Psychologen ist nie verkehrt. Erwarte A) eine lange Warteliste und B) ... NICHT, dass diese Person Dein Leben ändern wird. Man bringt Dich dort auf Ideen, aber losziehen und etwas ändern musst DU SELBST! Je eher Du das erkennst, zugibst und angehst, desto besser ist es!

Alles Gute für Dich!

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Und hier haben wir mal wieder das Kernproblem von den meisten Leuten :

Da bin ich und da ist mein Leben.

Letzteres ist meistens eine zusammengewichste Vorstellung im Kopf, eine Ausmalung der " Selbstfindung "in der Zukunft.

Es kann viel Sex sein, Geld, Ansehen, der Bentley, das Haus , Gesundheit, ein geiler Body, toller Job oder whatever.

Keypoint ist aber, das man innerlich getrennt ist.

Denn : Man hat das Ziel noch nicht erreicht - oder sogar nicht schnell genug.

Dann zieht das Leben an einem vorbei und man ist passiv gestresst, wie der TE hier.

Dan fuckt man die Sache mit den Frauen ebenso leicht ab, weil man nicht offen, easy und im Flow durchs Leben geht.

Es ist schon sehr alltagseinschneidend, wenn man alle seine Besitztuemer und " Beziehungen " dazu, die mit einem " mein "zusammengehalten werden, auflöst indem man sagt " Nichts ist meins " oder man streicht in Gedanken das " M " vor dem " Ein" weg, geht in sich und bemerkt, was fuer eine Gelassenheit entsteht.

TE, dein Leben zieht keinesfalls an dir vorbei.

Denn du und das Leben sind Eins.

Was an dir vorbei zieht oder eventuell durch "Auflösung " stirbt, ist deine zusammengewichste Lebensstory die zu 99,999% illusion ist und nur in deinem Kopf existiert, du jedoch deinen Selbstwert daraus beziehst und dich daran festklammerst.

Das scheinst du jetzt ansatzweise zu merken und bist erstmal gestresst, unter Druck.

Aber was kommt, wenn du erkennst, das du einem geistlichen Phantom , deinem Ego hinterherlaeufst und es ablegst ist mit keinem erreichten Erfolg und der darauffolgenden Extase zu vergleichen.

Fang mal mehr an zu lachen im Alltag, achte auf dein Umfeld, nimm dir 10 Minuten Zeit fuer dich und koch ab und an mal völlig konzentriert einen Tee.

Zieh nach 3 Monaten Bilanz und sehe, was passiert

Kann SyrusBaxxter nur wieder zustimmen.

Die rationale Erkenntis kam bei mir früh, aber die emotionale Erkenntnis, die innere Ruhe von den Gedanken, die einem genau diese "abgetrennten" Gefühle geben kam erst ein paar Jahre später.

Ich rede jetzt mal von meiner Beobachtung:

mit 20-21-22 wollte ich umbedingt eine feste Freundin, wie die ganzen anderen coolen Jungs. Mit 22 hatte ich dann eine, und die Illussion "es geschafft zu haben", "angekommen zu sein" war auf einmal da. Ein tolles Gefühl. Natürlich hielt dieses nur kurz an und als die Beziehung auseiannder ging, war das alte Chaos, die abgeschiedenheit vom Leben wieder da. Das was hier alle als eine Oneitis beschreiben. Ganz logisch, dadurch das die Freundin das Gefühl des angekommen sein vermittelt hat, war ich abhängig von ihr. Diese Abhängigkeiten ist das, was die Jungs hier kaputt macht. Ich habe mich anschließend 3 Jahre nur mit mir beschäftigt und dabei, das was Syrusbaxxter hier oft beschreibt kennengelernt. Das Gefühl der Unabhängigkeit. Geholfen dabei hat mir vorallem die Bücher und Hörbücher von Eckhart Tolle.

Heute sehe ich klar auf die meisten Beziehungen und erkenne, dass die Jungs in meinem Alter (26-27-28) irgendwann mit ihrer Entwicklung aufgehört haben, vielleicht weil sie alles hatten. Eckhart Tolle beschreibt auch, ähnlich wie Erich Fromm, dass der Schmerz dazu da ist, aufzuwachen aus den alten Schematas und an sich zu arbeiten. Aber den Schmerz hatten die Jungs nicht und stecken nun in teilweise total kaputtenen Beziehungen und kommen da emotional nicht raus. Dazu nen kack Job und die Hölle ist da. Aber gehandelt wird trotzdem nicht.

Im gegensatz dazu habe ich nun ein top Job und werde von den Frauen ständig angemacht, sie stehen einfach auf diese Unabhängigkeit. Aber das habe ich nur, weils es mir inzwischen nicht mehr wichtig ist, was ich habe. Ich kann meinem Chef auch sagen, dass er scheisse gebaut hat, auch wenn ich weiß das er das nicht gerne hört. Aber so what? Soll er mich rausschmeissen, ich hab genug Alternativangebote (Unabhängigkeit). Und diese Unabhängigkeit ist im Job, wie in der Beziehung und in jedem anderen Bereich des Lebens der Schlüssel zum Glück. So wird nicht bewusst oder unbewusst erwartet, dass diese Sache einen glücklich machen muss, da man es schon ist. Alleine durch das Gefühl, dass man diese Sachen nicht braucht um zu existieren. Nur so kann man echte Liebe geben. Aber das erfordert, selbst erstmal seinen inneren Frieden zu finden. Jede Abhängigkeit, ob unter Freunden, der Beziehung zu einem Mädel oder im Job, vergiftet das was da ist mit Hirnfickerrei.

Was mich bei euren Aussagen mit "nicht dem Ego nachlaufen" "Job Unabhängigkeit" interessieren würde ist, wie ihr euch noch motiviert in eurem Leben etwas umzusetzen? Möchte ich etwas an meinem Körper verändern motiviere ich mich damit mir vorzustellen, wie ich nachher aussehe. Im Job hab ich diese Unabhängigkeit erreicht. Ich hab eine Führungsposition und müsste eigentlich die nächsten drei Jahre nicht mehr arbeiten. Wenn ich mich nicht permanent damit motivieren würde, wo ich noch hin will würde ich nun wohl drei Jahre das Leben genießen und stehe dann auf der Straße. Ich wünsche mir eure Einstellung aber hab wie gesagt Angst dann meinen Antrieb zu verlieren. Sry konnte nicht besser zitieren geht mit dem Handy sehr schlecht.

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Ganz einfacher Tipp: Hoch mit dem Arsch, Augen auf und mach was du für Richtig hälst. Und hör auf zu jammern wie ne Pussy.

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Ed, ich rate dir auch einen Gang zum Psychologen an. Du wirst schnell merken, dass einige Gedanken (auch wenn sie sich auf- und du sie kaum verdrängen kannst), unvernünftig sind und du Herr dieser werden kannst.

Damit ist es aber wie viele hier schon beschrieben haben bei weitem nicht getan, aber das wirst du wissen.

Achte aber besonders darauf, dass du das Gefühl hast, der Therapeut kann dich individuell nachvollziehen und du dich ihm dementsprechend (bis ins kleinste Detail, auch wenn es schwer fällt) öffnen kannst.

Im Falle deines Problems ist eventuell ein männlicher Therapeut geeigneter, das sollte man nicht außer Acht lassen. Wenn du dann eher weißt wo es langgehen soll, schließ ich mich der Aussage von Meteora an: Arsch hochkriegen und an den Defiziten arbeiten. Ist nicht einfach und braucht Zeit, Rückschläge und dieses Gefühl "der Umwelt ausgesetzt zu sein" werden immer wiederkehren, aber geringer werden.

Noch ein letzter Gedanke: Hör auf alles vom Erfolg bei Frauen abhängig zu machen und hör verdammt nochmal auf über den Tod nachzudenken. Das ist das kontraproduktivste was du machen kannst und killt dir jegliche Motivation, Dinge zu ändern!

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Antriebslosigkeit gibts nur in deinem Kopf, weil du zu viel denkst. Wenn man sich von den Konsequenzen seines Handelns befreit, dann ist man auch nicht antriebslos.

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Antriebslosigkeit gibts nur in deinem Kopf, weil du zu viel denkst. Wenn man sich von den Konsequenzen seines Handelns befreit, dann ist man auch nicht antriebslos.

Den Spruch kannste jedem Depressiven auf die linke Arschbacke tättowieren, wird dennoch wenig ändern. Erstmal die Ursachen abchecken und an denen arbeiten. Aber das muss der TE für sich heraus finden, was jetzt genau sein Problem ist und was er eigentlich erreichen will.

bearbeitet von susshii

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Den Spruch kannste jedem Depressiven auf die linke Arschbacke tättowieren, wird dennoch wenig ändern. Erstmal die Ursachen abchecken und an denen arbeiten. Aber das muss der TE für sich heraus finden, was jetzt genau sein Problem ist und was er eigentlich erreichen will.

Er hat schon realisiert das er ein Loser/Depressiver ist. Somit hat er die Basis geschaffen was zu tun. Das einzige was ihn jetzt noch davon abhält was aus sich zu machen ist er selbst. Weil er nicht konform mit der Gesellschaft sein können, oder das eh nicht klappt oder sonstiger Scheiß. Ein psychologe ist am Ende auch nur ein emotionaler Tampon. Ohne die Mitarbeit des Patienten passiert nichts. Also Geld sparen, und seine inneren Kräfte ausschöpfen.

Ich hab einfach nen full Tilt ab 21 gemacht. Ich rede nicht mehr von der Zeit davor und denke auch nicht mehr dran.

Vielleicht etwas radikal, aber für mich war es die beste Lösung. Das ist bei jedem anders.

Das habe ich alleine, vor einer Pizza und einem Glas Wein in einer vollkommen Fremden Stadt an meinem Geburtstag in nem Restaurant beschlossen. Weil ich gemerkt habe, das es so nicht weitergehen kann. Ich bin absolut unzufrieden obwohl ichn Knaller Berufsleben habe. Nur fehlt mir ein anderer wichtiger Teil.

Ich hab seit nem Monat keinen Sex mehr gehabt nurn BJ, springe trotzdem vor Freude im Kreis. Weil ich einen Fokus auf meine Ziele habe und busy bin. Ich fühl mich erfüllt. Könnt ihr das selbe behaupten? Kann er es? Man brauch keine Frauen nageln um Glücklich zu sein. Ich verbringe gerne Zeit mit ihnen. Nur definiert ein guter Abend für mich nicht resultierender Sex.

Das letzte Jahr war einfach nur toll. Ich bin froh es so gemacht zu haben. Ich hab auch gedacht ich werd nie ne Freundin finden oder auch nur irgendeine Frau berühren. Ich hatte innerlich auch mit den Frauen abgeschlossen und als ISS im Dauerorbit meinen Platz gefunden bei jeglichen Frauen. Ich kenne diese Situation sehr gut. Deswegen kann ich dem TE diese Gefühle nachvollziehen.

Man muss es dann auch nur durchziehen, wenn man sich zu etwas entschließt. Den Weg dazu, muss man selber finden.

Jeder kann das werden, was er will. Jeder Mensch ist gleich. Das muss man lediglich realisieren und dann sich an die Arbeit machen.

bearbeitet von Meteora
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Geld auf dem Konto fuer Miete, Essen , Kleidung und ab und an Fun = Gut

Ab und an mal ein Fick in einer lockeren Beziehung = Gut

So is das Leben eigentlich relativ easy und entspannt, Leute sterben ja nicht aus und so befindet man sich immer in einem konstanten sozialen Netz, sofern man denn offen und ehrlich durchs Leben geht.

Thats all you need.

Alles andere : Add - On, zu viel Stress und meistens Hirnfickerei und frueher oder spaeter Chaos, Verzweiflung oder Selbsthass.

Es bringt Spass, seinen Körper durch Sport auf Trab zu halten, ihn gut zu pflegen und zu bewundern so lange es nur geht.

Auch in sich zu gehen und zu beobachten wie Emotionen kommen und gehen.

Generell gilt aber fuer ein entspanntes Dasein:

Keinerlei Zielsetzen in der Zukunft - das verkrampft und kostet Anstrengung!

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uhh ich fühl mich zu 100% in dich hineinversetzt!

auf Freundin hatte ich keine lust

SC ging mir auf den Sack

Beruflich war ich am stagnieren

eine allgemeine unzufriedenheit machte sich breit!

Was habe ich getan?

Frühjahrsputz! Den Leuten in meinem SC gesagt was ich denke und haufenweise Freundschaften gekillt, alle FB´s an die Wand gehauen und erstmal zu Hause versauert!

Ich rolle alles neu auf... und ich sag dir, es ist besser als ic je gedacht hatte! Ich such mir aus was passt und ich nehme es - ich hab ne Abendschul angefangen und in 1-2 Monaten hat mein Chef die Kündigung auf seinem Schreibtisch!

Das problem an solchen depresiven Phasen ist der, dass man seltenst was dagegen tut! Und da ist das eigendliche Problen, sei proaktiv und dicht degenerierend passiv!

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Was mich bei euren Aussagen mit "nicht dem Ego nachlaufen" "Job Unabhängigkeit" interessieren würde ist, wie ihr euch noch motiviert in eurem Leben etwas umzusetzen? Möchte ich etwas an meinem Körper verändern motiviere ich mich damit mir vorzustellen, wie ich nachher aussehe. Im Job hab ich diese Unabhängigkeit erreicht. Ich hab eine Führungsposition und müsste eigentlich die nächsten drei Jahre nicht mehr arbeiten. Wenn ich mich nicht permanent damit motivieren würde, wo ich noch hin will würde ich nun wohl drei Jahre das Leben genießen und stehe dann auf der Straße. Ich wünsche mir eure Einstellung aber hab wie gesagt Angst dann meinen Antrieb zu verlieren. Sry konnte nicht besser zitieren geht mit dem Handy sehr schlecht.

Die Angst kann ich nachvollziehen, ich dachte auch, wenn mir das alles nicht mehr so wichtig ist, ärger ich mich vielleicht im nachhinein, dass ich das alles nicht so hochpriorisiert gesehen habe. Aber es ist genau andersrum. Es ist wie bei den Mädels, wenn du aufhörst, unbedingt welche haben zu wollen, hörst du nicht auf, dich für sie zu interessieren. Es tut dir nur nicht mehr im Herzen weh, wenn es nicht klappt. Es ist ein angenehmes Addon, aber keine Bedingung mehr zum glücklich sein.

Ebenso ist es auch im Job, es ist nicht so, dass die Motivation dann schwindet, wenn man diesen "nicht mehr brauch" um glücklich zu sein. Im Gegenteil, man macht plötzlich Arbeitsabläufe die man ggf. vorher doof fand, gerne. Ein Studium nebenbei hat mir immer das Hirn gefickt "oh scheisse den Abgabetermin verpasst, für die Klausur nicht gelernt usw.". Nun mache ich es automatisch, wenn ich gerade Lust habe, und die Lust mich daran zu setzen ist plötzlich automatisch da, wo vorher der ständige druck und die Hirnfickerrei war. Unterm Strich bin ich so produktiver als vorher, gemäß den Satz der Ärzte: Du bist immer dann am besten, wenn es dir eigentlich egal ist. Und die Erfahrung habe ich auch gemacht

Es schlägt sich durch jedem Bereich des Lebens: Mädels, Karriere, Studium, Freundschaften... sobald der Druck "man benötigt dieses unbedingt um glücklich zu sein" und somit die Abhängigkeit schwindet, ist es auf einmal schön und fließend.

.

Dazu gibt es auch ein Buch, was ich sehr gut finde:

http://www.amazon.de...61782083&sr=8-2

Es ist von dem Geschäftsmann, dem es monetär usw. sehr gut ging, aber von heute auf morgen nach einem überlebten Autounfall die prioritäten komplett anders setze, alles verschenkte und ein paar Jahre Bettelmönch wurde, um rauszufinden, was wirklich wichtig im Leben ist. Das zeigt auch nur, dass die gesellschaftlich auferlegten Ziele: Haus, Job, Frau, Kinder, Alt werden und Sterben eben nicht unbedingt DAS Traumleben ist, sondern das es da mehr geben muss.

bearbeitet von rick86
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. Nur irgendetwas ist verschüttet gegangen, meiner Meinung nach kann man nie zum richtigen Mann werden, wenn man nicht sein 1. Mal hatte.

[...] Welt gehen würde ohne die wichtigste Erfahrung- Sex gehabt zu haben- von der Welt gehe..

beherzige die Tipps meiner Vorredner- aber ich glaub du hast da eine Hürde die du dadurch nur sehr schwer erklimmen kannst.

Du bist 25 Jahre alt und Jungmann. Das ist an Sich nichts schlimmes- nur hemmt es dich auserodentlich da du deine komplette weitere Entwicklung davon abhängig machst?

Entweder du arbeitest an dir, schiebst diesen Nebenfakt beiseite und wirst automatisch irgendwann das Hindernis überwinden, oder...

...oder du legst dir ein bisschen Geld zur Seite, gehst in ein gehobenes Etablissment oder Eskortservice und befreist dich von den Fesseln!

bearbeitet von climaXXX
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Ed, du setzt dich selbst zu sehr unter druck. Chill mal richtig hart. Akzeptiere deine Festgefahrenheit und schaue was passiert.

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