Religion und PU?

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Also ich wollte mal gerne wissen, wie ihr es mit der Religion haltet. Ganz allgemein, egal welche Religion, die meisten Religionen sind ja, sagen wir, nicht sehr PU-freundlich ;)

Achtung, wer sehr gläubig ist sollte den nächsten Absatz eventuell überspringen!

Ich persönlich halte wenig davon, mir alles mögliche vorschreiben zu lassen, auch in meiner Freizeit und ähnlichem. wobei ich sagen muss, satanismus hat mMn eine Sonderstellung, da er nicht mal auf einem Menschen aufbaut sondern auf einen höheren Wesen dass absolut keinen Plan hat, auch wenn das mit PU wsl noch am einfachsten zu vereinbaren ist.

Ende des potentiell Gläubigen-feindlichen Absatzes

Also dann mal los, ihr seid dran.

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Also ich persönlich bin Agnostiker und bei politischen/gesellschaftliche Fragen streng säkular.

Ich denke aber trotzdem nicht, dass Religion grundsätzlich mit PU bzw. einem "ausschweifenden" Leben unvereinbar ist. Letztendlich geht es darum, was man draus macht.

Und diese ganze Sexualfeindlichkeit kommt ja hauptächlich aus den drei monotheistischen Religionen. Es gab und gibt auch viele Religionen, die mit Sex überhaupt kein Problem haben.

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Ich spreche natürlich davon, wenn man die ganze Religion ansieht. Wenn man sich nur einen Teil aussucht und den Rest der Religion vernachlässigt, was ich absolut nicht verurteilen möchte, lässt sich jede mit PU vereinbaren.

Bezüglich der Sexualfeindlichkeit hab ich mich eventuell falsch ausgedrückt, mit 'den meisten Religionen' meinte ich die Religionen, welche die meisten Menschen betreffen, also die Weltreligionen (=monotheistische Religionen), sorry ;)

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Ende des potentiell Gläubigen-feindlichen Absatzes

Also dann mal los, ihr seid dran.

Allgemein fällt mir auf, dass sich viele nicht trauen, Religion oder Kirche zu kritisieren. Die Anhänger dieser werden mit Samthandschuhen angefasst, weil bei der leisesten Kritk eh wieder ein Totschlagargument wie "Lass die Leute doch, kann doch jeder halten wie er will." "Du bist voll intolerant lülülülü" folgt, nur damit sich die Kirche und die Gläubigen auch ja nicht beleidigt fühlen und sich nicht mit den Kritikpunkten ihrer Ideologie auseinander setzen müssen.

Ich bin katholisch getauft, aber überzeugter Atheist und dazu stehe ich auch und ich sage jedem - ob Gläubigem oder Ungläubigem - ganz offen meine Meinung, ja ich denke sogar es ist meine Pflicht die Kirche und Religion im Allgemeinen zu kritisieren, damit das Ganze hinterfragt wird und sich evtl. etwas ändert. Denn es wird wohl kaum einer leugnen, dass Religion für viel Scheiße und Gehirnwäsche gesorgt hat und noch immer sorgt.

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Die älteste Firma der Welt...

Bin passend zur Volljährigkeit damals ausgetreten. Jedem das seine, aber es ist nichts für mich.

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Ende des potentiell Gläubigen-feindlichen Absatzes

Also dann mal los, ihr seid dran.

Allgemein fällt mir auf, dass sich viele nicht trauen, Religion oder Kirche zu kritisieren. Die Anhänger dieser werden mit Samthandschuhen angefasst, weil bei der leisesten Kritk eh wieder ein Totschlagargument kommt.

Darum ging es mir hier gar nicht, aber ich hab schon Menschen erlebt die dadurch, dass ich ihre mitunter sehr konservativ-fundamentalistischen religiösen Ansichten angezweifelt/kritisiert habe Reaktionen über die ganze Palette von Wutanfällen mit Schimpfwortkaskade bis einer Art Sinneskrise, Heulkrampf etc gezeigt haben.

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Allgemein fällt mir auf, dass sich viele nicht trauen, Religion oder Kirche zu kritisieren. Die Anhänger dieser werden mit Samthandschuhen angefasst, weil bei der leisesten Kritk eh wieder ein Totschlagargument wie "Lass die Leute doch, kann doch jeder halten wie er will." "Du bist voll intolerant lülülülü" folgt, nur damit sich die Kirche und die Gläubigen auch ja nicht beleidigt fühlen und sich nicht mit den Kritikpunkten ihrer Ideologie auseinander setzen müssen.

In welcher Welt lebst du? Kirchenbashing ist heutzutage doch Volkssport.

Egal ob die Titanic irgendwelche blasphemischen Titelbilder druckt oder irgendwelche durchgeknallten Feministen Kirchen entweihen.

Man muss natürlich differenzieren: Den Islam beleidigen die Leute nicht so leichtfertig, denn wenn sies doch tun, gibts unter Umständen auf die Fresse. Richtig so.

Denn es wird wohl kaum einer leugnen, dass Religion für viel Scheiße und Gehirnwäsche gesorgt hat und noch immer sorgt.

Ich leugne das und bin der Meinung, dass du mindestens so sehr in dogmatischen Glaubenssätzen gefangen bist wie irgendwelche religiösen Fundamentalisten.

Ich bin übrigens nicht gläubig.

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Die Kirche hat ihren Platz in der Welt. Genauso viele Muslim Bruderschaften und Verbände. Und Hinduistische Sekten sowie Buddhistische Sekten.

Und die ganzen evangelikalen Christentümer.

Ich halte es so: Religionsfreiheit bedeutet zweierlei: Erstens, ich darf mir aussuchen, was ich glaube. Zweitens, Ich habe das Recht auf Freiheit von Religion.

Ich bin ein durchaus spiritueller Mensch. ICh stehe morgens auf, zitiere Henley wie andere Gebete, neige mein Haupt, beobachte meinen Atem und dank "Whatever gods may ever be" am Leben zu sein. Ansonsten bin ich knallharter Atheist. Wir brauchen keine Religion und meiner Meinung ist jegliche Form von Religion ein tiefsitzendes, schädliches Gift, dass unter dem Deckmantel der "wahren" Werte eine Hülle für das Ausleben von Schwächen und Unterwerfung gegenüber etwas ist, was man bloss nicht ganz versteht, damit man keine Verantwortung abgibt. Das sehe ich gerade bei den Leuten, die es als Schutzmechanismus nutzen: Nach Krieg, Unfällen sonstwas verstehen sie nicht, dass ihr Überleben ein reiner Zufall ist. Ihre Unfähigkeit zum Verständnis oder auch der Widerstand dies so zu akzeptieren zwingt ihr Hirn zu einer alternativen Hypothese, dass sie etwas Besonderes sein und ihr imaginärer Freund sie gerettet habe und ihr imaginärer Freund nun Regeln aufstellt, die man zu befolgen hat.

Unter diesem Deckmantel haben IN DEUTSCHLAND eine Institution, die ein eigenes Arbeitsgesetz hat, ihren Mitarbeitern verbieten darf, zusammen zu ziehen, miteinander Sex vor der Ehe zu haben und das auch noch von Gerichten bestätigt kriegt.

Religion in dieser Variante, abseits ihrer philosophischen Bedeutung, ist eine Plage, eine Plage die nur zwei Gegenmittel hat:

1. Der pure Verstand. Logik, Vernunft. "Reason." Denn was auch auch immer für eine Idiotie aus der Ecke der radikalen Anhänger kommt, die Vernunft und Rationalität schneiden durch diese wie durch Butter.

2. Moral ausserhalb der Vorstellungen von Gesetz. Eine humanistische Moral, bedingt in dem Glauben an den Mensch in der Gesellschaft, in Akzeptanz menschlicher, anstatt christlicher oder anderer religöser Werte. Das Fördern eines Glaubens an den Menschen, statt an eine übersinnliche Macht. Das Zusammenleben in einer gelebten, verstandenen gemeinsamen Moral und auf gemeinsamen Werten aufgebaute Gesellschaft, die keinen Bedarf an Religion als Zusammenhalt hat.

Ich bin ein spiritueller Atheist aus Leidenschaft. Was Religion zu PU sagt? Zu meinem Leben? Ist mir völlig egal. Sie hat sich aus meinem Leben fernzuhalten, genauso wie ich sie in Ruhe lasse. Gleichzeitig akzeptiere ich aber keinerlei Respekt vor Weltanschauungen. Religiöse Weltanschauungen sind wie philosophische Weltanschauungen genauso ungeschützt und der Glauben daran bedarf keinerlei Schutzes. Ein Recht auf freie Religionswahl heisst nicht, dass irgendjemand ein Recht darauf hat, dass ich mich nicht darüber lustig mache, es für Blödsinn befinde oder aber dieses auch öffentlich mache.

Das ist was ich zum Thema Religion denke. Und ich finde, man sollte hier mal richtig aufräumen. Angefangen beim Arbeitsrecht der Kirchen, welches dem "normalen" Arbeitsrecht massiv entgegensteht. Zusammenziehen mit dem Freund als legitimer Kündigungsgrund? HALLO?!?!?! ( Man sieht, ich rede hier von meinem Umfeld. Wäre ich davon betroffen, wäre ich wohl weit fassungsloser noch...)

  • TOP 3

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Ich bin ein durchaus spiritueller Mensch.

Worüber definiert sich deine Spiritualität, wenn nicht über Religion oder religionsähnliche Vorstellung.

1. Der pure Verstand. Logik, Vernunft. "Reason." Denn was auch auch immer für eine Idiotie aus der Ecke der radikalen Anhänger kommt, die Vernunft und Rationalität schneiden durch diese wie durch Butter.

Die religiöse Ebene ist dem Zugriff des Verstandes prinzipiell entzogen.

2. Moral ausserhalb der Vorstellungen von Gesetz. Eine humanistische Moral, bedingt in dem Glauben an den Mensch in der Gesellschaft, in Akzeptanz menschlicher, anstatt christlicher oder anderer religöser Werte. Das Fördern eines Glaubens an den Menschen, statt an eine übersinnliche Macht. Das Zusammenleben in einer gelebten, verstandenen gemeinsamen Moral und auf gemeinsamen Werten aufgebaute Gesellschaft, die keinen Bedarf an Religion als Zusammenhalt hat.

Wie soll Moral ohne einen Gott möglich sein?

Schon Dostojewski wusste:"Wen es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt." :/

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Ich hänge seit vielen Jahren einer östlichen Religion an. Diese macht mir keine speziellen sexualmoralischen Vorschriften - nicht dass ich mir welche machen lassen würde.

Und da ich mich auch nicht zum Zölibat verpflichtet habe bin ich in diesem Punkt völlig frei in meinem Tun und Lassen.

Andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass es grundsätzlich besser ist, sich bei Frauen in Glaubensfragen relativ bedeckt zu halten, vor allem in der Phase des ersten Kennenlernens. Das ganze Thema kommt sonst nur als DLV rüber und bietet der Frau jede Menge Projektionsfläche für Vorbehalte und Vorurteile, womit man dann seinen Ärger hat. Wenn man sich jedoch schon gut kennt und es sich so etwas wie eine Herzensverbindung entwickelt hat, dann gibt es keinen Boden mehr für diese zähen und völlig unnötigen Diskussionen.

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Also ich wollte mal gerne wissen, wie ihr es mit der Religion haltet. Ganz allgemein, egal welche Religion, die meisten Religionen sind ja, sagen wir, nicht sehr PU-freundlich ;)

Also dann mal los, ihr seid dran.

Also Buddhismus z.B. ist die Religion die Pu am nächsten ist, beim Buddhismus geht es darum die Wahrheit und das Glück in sich zu finden

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beim Buddhismus geht es darum die Wahrheit und das Glück in sich zu finden

Weder noch.

Und beim PU geht es ums Frauen aufreißen.

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Ohne Gott ist nicht alles erlaubt. Mord ist aus Vernunftgründen schon nicht erlaubt. Wäre es erlaubt, gäbe es immer noch Blutsfehden und dadurch bedingt auch keine richtige Zivilisation und nur das pure Chaos.

Zufälle gibt es nur für Menschen, die nicht mit der mathematischen regelmäßigkeit von Wahrscheinlichkeit und Statistik vertraut sind, sowie mit dem Prinzip von Ursache und Wirkung.

Natürlich wie immer nur meine Meinung

Edit: @hansa3, Ziel des Buddhismus ist sehr wohl das Glück in sich selbst zu finden, auch wenn das oft durch PU-untypische Methoden versucht wird.

Und bei PU geht es verdammt nochmal nicht nur ums Frauen aufreissen oder wenigstens sollte das nicht der ganze Sinn davon sein.

bearbeitet von Luke_xx

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Mord ist aus Vernunftgründen schon nicht erlaubt.

Erläutere bitte. Wenn du in einer Situation bist, in der du einen Vorteil daraus ziehst, jemanden umzubringen, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen, was hindert dich daran?

Zufälle gibt es nur für Menschen, die nicht mit der mathematischen regelmäßigkeit von Wahrscheinlichkeit und Statistik vertraut sind, sowie mit dem Prinzip von Ursache und Wirkung.

Seit Heißenberg wissen wir mehr.

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Mord ist aus Vernunftgründen schon nicht erlaubt.

Erläutere bitte. Wenn du in einer Situation bist, in der du einen Vorteil daraus ziehst, jemanden umzubringen, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen, was hindert dich daran?

wenn du bitte den ganzen Absatz lesen möchtest, anstatt einen einzelnen Satz aus dem Zusammenhang zu reißen? ;)

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hansa3 schrieb am 21 March 2013 - 21:36 PM:

Zitat

Mord ist aus Vernunftgründen schon nicht erlaubt.

Erläutere bitte. Wenn du in einer Situation bist, in der du einen Vorteil daraus ziehst, jemanden umzubringen, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen, was hindert dich daran?

wenn du bitte den ganzen Absatz lesen möchtest, anstatt einen einzelnen Satz aus dem Zusammenhang zu reißen? ;)

Hab ich doch. Der Teil mit den Blutfehden ist aber im Sinne der Fragestellung nicht relevant.

Es geht hier nicht darum, welche Regeln gesamtgesellschaftlich vernünftig sind, sondern um dein individuelles ethisches Verhalten.

Deshalb nochmal: Was würde dich davon abhalten jemanden umzubringen, wenn du nicht mit negativen Konsequenzen wie z.B. Strafverfolgung zu rechnen hast und einen Vorteil daraus ziehst?

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Gast Johanna100

Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis das Christentum in Deutschland die Rolle von einem Sack Reis in China spielt - und das ist auch gut so. Selbiges kann man leider nicht vom Islam behaupten, der gesellschaftlichen Zündstoff ohne Ende bietet und diesen in naher oder ferner Zukunft entfalten wird. (s. aktuelle Entwicklung Myanmar) Der Buddhismus dagegen interessiert mich gewissermaßen schon und ich glaube, dass bestimmte buddhistische Praktiken (zum Beispiel die Meditation) deutlich zu einer Steigerung des Allgemeinwohls beitragen können. Wie ein User über mir sagte, glaube ich auch, dass der Buddhismus PU am nähesten kommt. (zumindest von den großen Religionen)

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Ganz einfach, diese Situation existiert nicht. Müsste ich nicht mit Strafverfolgung etc rechnen würde wieder das "Rechtssystem" der Blutsfehde aus alter Zeit greifen, da Mord dann legal wäre und automatisch Rache und "Auge um Auge" zum obersten Rechtsprinzip werden.

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Ganz einfach, diese Situation existiert nicht. Müsste ich nicht mit Strafverfolgung etc rechnen würde wieder das "Rechtssystem" der Blutsfehde aus alter Zeit greifen, da Mord dann legal wäre und automatisch Rache und "Auge um Auge" zum obersten Rechtsprinzip werden.

Erstens bewegen wir uns hier in abstrakten Gefilden. Zweitens, benutze doch mal deine Fantasie. Es ist doch nicht schwer eine Siutation zu konstruieren, in der man straflos eine Mord begehen kann. ODer ich ändere die Situation dahingehend, dass dir die Konsequenzen einfach egal sind.

Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis das Christentum in Deutschland die Rolle von einem Sack Reis in China spielt - und das ist auch gut so.

Da hast du wahrscheinlich Recht. Warum ist das gut so?

Selbiges kann man leider nicht vom Islam behaupten, der gesellschaftlichen Zündstoff ohne Ende bietet und diesen in naher oder ferner Zukunft entfalten wird.

Richtig. Es ist auch recht offensichtlich, dass das Schwinden der gesellschaftlichen Dominanz des Christentums mit einer erhöhten Anziehungskraft des Islams korreliert.

Der Buddhismus dagegen interessiert mich gewissermaßen schon und ich glaube, dass bestimmte buddhistische Praktiken (zum Beispiel die Meditation) deutlich zu einer Steigerung des Allgemeinwohls beitragen können.

Einem Buddhisten ist das Allgemeinwohl egal.

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WENN mir die möglichen Konsequenzen eines Mordes egal wären, würde ich mir über keine Handlung mehr Gedanken machen.

Wenn du damit allerdings implizieren wolltest, dass wirklich allein durch Religion nicht unendlich viele Morde von jedem Menschen begangen werden, wie lief das dann in der Steinzeit? Und wie stellst du dir eine Gesellschaft vor, in der jeder jeden ungestraft, grundlos und wann immer ihm grade danach ist einfach abstechen darf ihne irgendwelche Konsequenzen zu bedenken bzw bedenken zu müssen? -> Chaos pur, nach kurzer Zeit benötigt man schon ein Flugzeug um neue potentielle Mordopfer zu finden.

Ein anderer Ansatz: Ich habe noch nie gehört, dass ein Reh ein anderes Reh getötet hat, welche Religion haben Rehe?

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WENN mir die möglichen Konsequenzen eines Mordes egal wären, würde ich mir über keine Handlung mehr Gedanken machen.

Es geht hier einzig und allein um die ETHISCHE Dimension.

Wenn du damit allerdings implizieren wolltest, dass wirklich allein durch Religion nicht unendlich viele Morde von jedem Menschen begangen werden, wie lief das dann in der Steinzeit?

Will ich nicht implizieren. Evolutionär hat sich im Menschen eine Hemmschwelle herangebildet andere Menschen umzubringen.

Und wie stellst du dir eine Gesellschaft vor, in der jeder jeden ungestraft, grundlos und wann immer ihm grade danach ist einfach abstechen darf ihne irgendwelche Konsequenzen zu bedenken bzw bedenken zu müssen? -> Chaos pur, nach kurzer Zeit benötigt man schon ein Flugzeug um neue potentielle Mordopfer zu finden.

Du verstehst irgendwie nicht worauf ich hinauswill. Es geht mit hier NICHT um gesellschaftliche Spielregeln, sondern um ein Gedankenexperiment. (Wobei es dennoch so ist, dass gottlose Regime den größten Bodycount der Menschheitsgeschichte aufzuweisen haben)

Beispiel: Dein reicher Onkel hat dich als Erbe eingesetzt, du magst ihn aber nicht besonders. Ihr seid auf einer Bergtour, er klettert dir vorran. Du könntest ihn in die Schlucht schubsen, ohne, dass dir das jemand als Mord nachweisen könnte. Warum tust du es nicht?

bearbeitet von hansa3

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Ich bin katholisch aufgewachsen. War auch Ministrant. Aber gläubig war ich nie. War mir alles zu abstrakt.

Später interessierte ich mich stark für Buddhismus u. Wiedergeburt. Hatte dann auch sehr abgehobene Ansichten (Spiritualität, New Age, ... las viel von Osho, Krishnamurti, etc.).

Dann interessierte ich mich wieder mehr für Wissenschaft. Das "Magische" trat in den Hintergrund. Hinterfragte Alles, bis ich an überhaupt nichts mehr glaubte (kompletter Werteverfall, Nihilismus, ..).

Mittlerweile würd' ich mich als Agnostiker bezeichnen. Aber im Grunde ist mir das Alles so was von egal ... Ich glaub' an Eigenverantwortung, eigene Freiheit, Vernunft u. dass man niemanden Schaden zufügen darf. Neohumanistische Tendenzen, würd' ich sagen.

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Mittlerweile würd' ich mich als Agnostiker bezeichnen.

Vernünftig.

dass man niemanden Schaden zufügen darf.

Warum nicht?

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Was einen davon abhält, anderen Leid anzutun, ist ganz einfach Empathie. Es ist (normalerweise) einfach kein schönes Gefühl, jemandem wehzutun.

Für alle anderen Fälle gibt es Gesetze und Strafen.

Für alles was dann noch übrig bleibt, bräuchte man tatsächlich Moral. Soetwas wie eine objektive Moral kann es, da stimme ich dir zu, ohne Gott nicht geben, jeder Mensch muss für sich herausfinden, was (abgesehen von den Gesetzen) richtig und falsch ist.

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