Noch keine Lust zu sterben

87 Beiträge in diesem Thema

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Es geht bei der Wahrheit auch nicht um Religion sondern um den Glauben. Die wahren Christen z.B. glauben nicht an die Religion, sondern an Gott, ganz einfach.

Das Glauben an Gott ist keine Religion aber den Leitfaden den du dazu wahrnimmst ist Religion.

Man kann es bei diesen Temperaturen auch mit Schwimmen vergleichen: Wenn du einen See entlang schwimmst ist das Schwimmen an sich weder Glaube noch Religion, aber die Schwimmflügelchen die du dabei tragen willst: Das nennt man Religion.

Du kannst also nicht an so ein System glauben.

Stimmt, weil ein System logisch und schlüssig ist brauche ich daran nicht zu glauben, denn ich bin schon eine Station weiter: Es ist wahrscheinlich. Religion ist kein glaubhaftes System aber bei wissenschaftlichen Modellen wirst selbst du plötzlich an sie glauben, wenn deine Wirklichkeit nicht allzu verklärt ist und du wirst eher die Sichtweise zur Religion anpassen. Dies geschieht am laufenden Band wenn man z.B. sagt, "Schwule sind total in Ordnung", "Emanzipation der Frau ist gut" (Jede Religion, mit der ich mich bisher beschäftigt habe ist aus einem historischen Verständnis heraus frauenverachtend) oder "rechtes Handeln und Lebenserwerb ist nicht immer möglich, aber ich gehe trotzdem den edlen achtfachen Weg".

Beschäftige dich besser mal mit seriösen religions'wissenschaftlichen' Büchern und du wirst deinem Glauben näher sein, als es jetzt der Fall ist.

Ich finde es immer lustig wenn alle sagen nee an Religionen glaub ich nicht weil da steht nur Mist drin... aber selber glauben sie an die Evolution. Ist klar dass man selbst auch göttliche Systeme ausblendet wenn man an so einen "Unsinn" glaubt.

Dringend einlesen!

Ich finde es schade, dass hier so viele Eindrücke und Gefühle als Fakten und Evidenz ausgegeben werden. Glaubt doch an was ihr wollt aber heult nicht in jeden Beitrag rum, wo der TE eine andere Sichtweise hat und seine Suche mit einem anderen Ergebnis beenden kann, als es bei euch der Fall war. Sicher, der Glaube an etwas höheres ist ein Weg, den man gehen kann, aber man sollte doch auf jedenfall mit offenen Augen durchs Leben gehen und nicht wie ein intolleranter Nazi, der seine Überzeugungen als einzige Wahrheit darstellt.

Eigentlich sind mir solche Beiträge auch egal, aber bei dem von mir zitierten fand ich es doch ein wenig traurig wie engstirnig und intolerant man durchs Leben gehen kann.

Das mit dem Leitfaden der Religion unterschreib ich mal so.

Nur wieso sollte eine Religion kein glaubhaftes System sein? Und wo ist bitte das Christentum frauenverachtend? Ich denke du solltest dich lieber mal etwas mit religiösen Schriften auseinandersetzen und dich darin einlesen. Außerdem ist es schwierig Religionen wissenschaftlich einzuordnen und für einen Gläubigen vor allem überhaupt nicht nötig, denn der Glaube besteht auch ohne wissenschaftliche Erkenntnisse.

Und worin soll ich mich einlesen?

Ich erkläre dir mal etwas. Ich heule hier bestimmt nicht rum, sondern habe nur meine Meinung zu EINEM Post abgegeben, indem es um den Glauben an etwas "Höheres" geht. Auch wenn es in einer Weise egoistisch oder so klingt, aber Ich lege dir meine Hand ins Feuer, dass ich mit den offensten Augen von allen hier durchs Leben gehe. Ich bin höchstwahrscheinlich dazu noch der Tolleranteste was dieses Thema angeht, ich habe lediglich die festeste Überzeugung von der mich niemand abbringen kann. Es kommt ein Beitrag über Religion/Glaube und schon wird man von dem am meisten Senf-dazugebenden User hier als intolleranter "Nazi" dargestellt. Also wer hat hier wohl die wenigste Tolleranz mein Lieber? ;)

Ich lese einen Anfangspost indem der TE rumheult dass er in irgendeiner Weise kein Bock mehr aufs Leben hat weil es ja eh sinnlos ist. Daraufhin kommen selbstverständlich 4 Seiten Posts über: biologischen Sinn der Fortpflanzung, Selbsterkennung, irgendwelche Existenzwahrnehmung, Zielanstrebung, Selbstverwirklichung, Glaubenssätze... dieser ganze Brei um dieses Thema stellt lediglich die Frage um den Sinn. Wieso leben wir überhaupt, was macht uns zu dem aus, und wieso ist wenn wir tod sind (angeblich) alles vorbei?

Dann kommen halt dann wieder die selbsternannten Hobbyphilosophen die in ihrer Freizeit gerne Texte über Spiritualität und Wissenschaft lesen um irgendwie den Sinn des Lebens erklären zu wollen.

Du schriebst selbst dass manche zu Gott wie zu einem Vater reden und die anderen wundern sich wieso sie von diesem weisen Wesen keine Antworten bekommen. Der Punkt ist, dass solche Leute nicht hinterfragen, WIESO sie keine Antwort bekommen. Sie sagen "jaa ok, hab nichts gehört, dann gibts da auch wohl nichts". Manche glauben dass es irgendwie einen Gott schon gibt, aber stellen sich täglich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Wieso richten sie diese Frage nicht einfach an ihren Schöpfer? Gebe wohl keinen anderen der diese Frage besser beantworten könnte... naja aber das ist halt die Logik dieser überaus intelligenten Menschen :)

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Ich lese einen Anfangspost indem der TE rumheult dass er in irgendeiner Weise kein Bock mehr aufs Leben hat weil es ja eh sinnlos ist.

Der TE heult nicht rum, das ist ein Thema, über das jeder mal nachgedacht hat.

Mich kotzt es jedes Mal an sowas zu lesen. 0 Empathie.

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Ich lese einen Anfangspost indem der TE rumheult dass er in irgendeiner Weise kein Bock mehr aufs Leben hat weil es ja eh sinnlos ist.

Der TE heult nicht rum, das ist ein Thema, über das jeder mal nachgedacht hat.

Mich kotzt es jedes Mal an sowas zu lesen. 0 Empathie.

Mädel war natürlich nicht direkt so gemeint und sollte auch nicht so rüberkommen. War nur so ausgedrückt weil Jables diesen Vorwurf zuvor schon gebracht hat.

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Falsch,

Es geht bei der Wahrheit auch nicht um Religion sondern um den Glauben.

die Wahrheit ist in mir. Das was ich als wahr definiere, ist wahr.

Und da ich glaube das es wahr ist, werde ich es immer und immer wieder als wahr erleben. Solange bis die Veränderung statt findet.

Die wahren Christen z.B. glauben nicht an die Religion, sondern an Gott, ganz einfach.

Wohl deshalb gab es auch Hexenverbrennungen? weil diese Menschen ebend nicht die "wahren" Christen waren?

Wurden Kinder in den Kreuzzügen eingesetzt um das Land von den "nicht wahren" Christen zu befreien?

Wie wird man eigentlich ein "wahrer Christ"? durch Geburt?

Falsch,

Bei Atheisten die gleiche Frage... wenn sie nicht an Engel, höhere Wesen, eine unsichtbare Welt glauben etc., wieso gibt es dann unsichtbare Kräfte auf dieser Erde in Form von Dämonen zum Beispiel?

wenn ich nicht an Engel glaube, dann glaube ich auch nicht an Dämonen. DB?

Falsch,

Ich finde es immer lustig wenn alle sagen nee an Religionen glaub ich nicht weil da steht nur Mist drin... aber selber glauben sie an die Evolution.

was hat natürliche Auslese mit Religion zu tun?
Falsch,

Du kannst also nicht an so ein System glauben. Was glaubst du denn dann?

die Bibel schreibt vor, was richtig und was falsch ist.

Tue dies, dann kommst Du in den Himmel.

Tue jenes, dann kommst Du in die Hölle.

Wie kann ein Mensch sich eigentlich dazu erdreisten, dem Irrglauben unterliegen, er könne jemanden erzürnen, beleidigen, ihn hintergehen oder sonst wie ihm gegenüber in Ungnade fallen, einem allmächtigen Wesen wie Gott?

DAS IST BLASPHEMIE!

bearbeitet von EndlessPerdition

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die Wahrheit ist in mir. Das was ich als wahr definiere, ist wahr.

Und da ich glaube das es wahr ist, werde ich es immer und immer wieder als wahr erleben. Solange bis die Veränderung statt findet.

Man kann nur die eigene Wahrheit predigen. Ich meine bei dem Thema Religion/Glaube ging es bei der Wahrheit nicht speziell um Religionen sondern an sich um den Glauben.

Wohl deshalb gab es auch Hexenverbrennungen? weil diese Menschen ebend nicht die "wahren" Christen waren?

Wurden Kinder in den Kreuzzügen eingesetzt um das Land von den "nicht wahren" Christen zu befreien?

Man sagt immer Christen sind Schuld an den Hexenverbrennungen... dabei steht nichts davon in der Bibel.

Wie wird man eigentlich ein "wahrer Christ"? durch Geburt?

Wiedergeburt bzw. Umkehr

Falsch,

wenn ich nicht an Engel glaube, dann glaube ich auch nicht an Dämonen. DB?

So? und wie erklärt man sich Dinge die aus der unsichtbaren Welt aus geschehen?

was hat natürliche Auslese mit Religion zu tun?
Damit dass die natürliche Selektion mit der Evolution zu tun hat und es somit der Schöpfungsgeschichte widerspricht?

die Bibel schreibt vor, was richtig und was falsch ist.

Tue dies, dann kommst Du in den Himmel.

Tue jenes, dann kommst Du in die Hölle.

Wie kann ein Mensch sich eigentlich dazu erdreisten, dem Irrglauben unterliegen, er könne jemanden erzürnen, beleidigen, ihn hintergehen oder sonst wie ihm gegenüber in Ungnade fallen, einem allmächtigen Wesen wie Gott?

DAS IST BLASPHEMIE!

Was ist daran denn bitte Blasphemie? :D So steht es doch geschrieben xD

Glaubst du nicht daran dass du z.B. deinem leiblichen Vater auch in Ungnade fällst wenn du ihn beleidigst oder hintergehst?

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Das mit dem Leitfaden der Religion unterschreib ich mal so.

Nur wieso sollte eine Religion kein glaubhaftes System sein?

Das mit dem glaubhaften System war überspitzt dargestellt, aber wenn man heutzutage so allerhand Fantastisches in Geschichten unterbringt, ist man meistens entweder ein Fantasy-Autor oder man wird auf Esowatch (mittlerweile Psiram) wiederlegt. Schlimmer ist, dass man wenn man es glaubhaft und als Lebensratgeber darstellt, man sowieso in die Esoterik-Ecke eingeordnet wird, was nichts anderes ist als Scharlatanerie, die zwar niemanden Weh tut und einem sehr helfen kann, aber auch von anderen wiederum zurecht nicht akzeptiert wird. Ich weiß natürlich, dass die wenigsten Christen alles was in der Bibel steht für bare Münze nehmen und das dies für die Grundsätze und Denkmuster keine Relevanz hat. Die Bibel ist ja schließlich ein Beweis des Glaubens und kein Sachtext. Dennoch wenn man das gesamte System betrachtet, finde ich es gibt bessere Theorien und flexiblere Grundsätze eines Wertesystems, die auf keinem dogmatischem Niveau argumentieren.

Und wo ist bitte das Christentum frauenverachtend?

Diesbezüglich habe ich dir eine PN geschrieben, denn diese Diskussion führt zu gar nichts, denn man kann diese Angelegenheit von so vielen Seiten aus betrachten, dass sich jeder was auf dieser Behauptung zurecht legen kann, was auch überhaupt nicht verkehrt ist. Wenn es diesbezüglich Interesse gibt, bitte nicht hier in diesem Thread besprechen, denn gerät diese Unterhaltung vollkommen aus den Rudern, und niemanden (vor allem nicht dem TE) ist geholfen. Besser PN.

Außerdem ist es schwierig Religionen wissenschaftlich einzuordnen und für einen Gläubigen vor allem überhaupt nicht nötig, denn der Glaube besteht auch ohne wissenschaftliche Erkenntnisse.

Religionen wissenschaftlich einzuordnen und zu analysieren ist überhaupt nicht schwierig, doch das verrät nichts über das konkrete Gefühl zu Glauben und wird auch nur aus reinem Interesse an der Sache selbst heraus betrieben. Es führt aber zweifellos zu einem besseren Verständnis für all jene, die eben nicht glauben. Das heißt aber auf keinem Fall, dass Gläubige damit falsch beraten sind, denn das Interesse an der Religion und eventuell anderen Religionen ist ja auf jedenfall vorhanden.

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Hey,

So steht es doch geschrieben xD

Die Bibel wurde von Menschen verfasst und immer wieder verändert, gekürzt, ergänzt und neu ausgelegt. Jenachdem, wie es demjenigen, der gerade das Sagen hatte, in den Kram passte.

Hier einige Beispiele:

Die Dreieinigkeit? Beschlossen auf dem Konzil von Nicäa. 325 (!) Jahre nach Christi Geburt. Das ist in etwa die Zeitspanne von der Geburt Benjamin Franklins bis hin zum heutigen Tag.

Maria als Mutter Gottes? Entschieden 431 auf dem Konzil von Ephesus.

Unbefleckte Empfängnis? 1854 n. Chr. beschlossen durch Papst Pius IX

Es ist doch immer dasselbe: Mach den Menschen Angst. Dann zeige ihnen einen einfachen Ausweg, den du - selbstverständlich ganz uneigennützig - kontrollierst. Und schon tanzen sie nach deiner Pfeife.

Versteh mich nicht falsch. Ich glaube an eine höhere Macht. Ebenso weiß ich als Naturwissenschaftler, dass die Evolution Tatsache ist. Das passt für mich auch wunderbar zusammen. Die Schöpfungsgeschichte ist ein für die damalige Zeit erstaunlich durchdachter, metaphorischer Verständnisansatz. Und Gott das ordnende Prinzip. Aber dass er existiert, heißt nicht, dass ich ihn durch Nichtbefolgen irgendwelcher ach so irdischen Regeln erzürnen könnte.

Weißt du woher beispielsweise das muslimische Verbot, Schweinefleisch zu essen kommt? Schweine beherbergen eine Vielzahl gefährlicher Parasiten (Trichinen, Schweinebandwurm) und ihr Fleisch ist im warmen Klima nicht gut konservierbar, verdirbt schnell und gefährliche Bakterien machen sich breit. In einer Zeit ohne Kühlschränke, Pökelsalz und Antibiotika ein echtes Risiko für Leib und Leben. Sagte man dem Bäuerlein damals, "iss das Fleisch nicht, das macht dich krank", hätte er wahrscheinlich nichts darauf gegeben. Sagte man allerdings, "iss das Fleisch nicht, sonst kommt Gottes Zorn über dich" überlegte er es sich eventuell zweimal.

So ist es auch mit den zehn Geboten. Alles äußerst praktische Hinweise, um ein friedliches Zusammenleben zu erleichtern. Und damit keiner aus der Reihe tanzt, beruft man sich auf eine höhere Macht. Das soll nicht heißen, dass sie schlecht sind. Aber so bekommt man Ideen in Köpfe. Und manchmal sind das halt auch Ideen, die denjenigen Personen und Institutionen, die Gott im Munde führen, Vorteile verschaffen. Seien das die Kreuzzüge (Territorium und Einfluss), die Hexenverbrennung (Andersdenkende und Unbequeme loswerden) oder das Verbieten von Verhütung (Schäfchen sollen sich mehren, scheiß auf HIV in Afrika - zum Kotzen!) Deus vult und so.

Daher, selbst nachdenken, selbst Meinungen bilden. Glaube und Werte sind enorm mächtig, dafür geht man durchs Feuer, dafür stirbt und tötet man. Und wer die Deutungshoheit seines Glaubens anderen überlässt, muss sich nicht wundern, wenn er dadurch manipuliert wird wie es damals die Kreuzritter wurden und heute beispielsweise diejenigen, die mit einer Bombe um den Bauch und in freudiger Erwartung des Paradieses in einen Schulbus steigen...

Und selbstverständlich ist es mir bewusst, dass ich hier keinen Gläubigen von seinem Glauben abbringen kann. Und das will ich auch nicht. Glaube ist Hoffnung, und Hoffnung ist etwas, das man gar nicht genug haben kann. Doch der Glaube lässt sich leider auch erschreckend einfach instrumentalisieren. Daher kann "blinder" Glaube äußerst gefährlich sein und es schadet auch überhaupt nicht, einmal die Augen zumindest einen Spalt breit zu öffnen...

Herzliche Grüße,

Tsukune

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Hey,

So steht es doch geschrieben xD

Die Bibel wurde von Menschen verfasst und immer wieder verändert, gekürzt, ergänzt und neu ausgelegt. Jenachdem, wie es demjenigen, der gerade das Sagen hatte, in den Kram passte.

Hier einige Beispiele:

Die Dreieinigkeit? Beschlossen auf dem Konzil von Nicäa. 325 (!) Jahre nach Christi Geburt. Das ist in etwa die Zeitspanne von der Geburt Benjamin Franklins bis hin zum heutigen Tag.

Maria als Mutter Gottes? Entschieden 431 auf dem Konzil von Ephesus.

Unbefleckte Empfängnis? 1854 n. Chr. beschlossen durch Papst Pius IX

Dass die Bibel von Menschen verfasst wurde und immer wieder neu ausgelegt wird, stimmt natürlich, ist aber auch mittlerweile jedem klar (es sei denn es handelt sich um eigenartig fundamentalistische Menschen, die eindeutig die Minderheit in unserer Gesellschaft darstellen), dass die Bibel eine Geschichtensammlung ist, die keinen Anspruch auf Richtigkeit hat. Es gibt Ausnahmen, wie z.B. den Weihnachtskram und so etwas, aber das ist auch nur deshalb so, weil es immer noch einen massiven kulturellen Einfluss auf unser Privatleben für die wenigen Tage hat und sich darin nur wenige stark verwerfliche Sachen finden lassen. Aber selbst da gibt es genug 'realistische' Gläubige, so dass man da an einer falschen Stelle ansetzt für eine sinnvolle Argumentation. Die Bibel ist ein Beweis des Glaubens, denn sie zeigt, dass die Verfasser geglaubt haben, dass es immernoch Gläubige gibt (so gut wie das auf der Erde verteilt ist) und dass eben dieser Leitfaden heute noch für Gläubige eine Bedeutung hat, die aufgrund unserer westlichen Aufklärung, abstrahiert wird. Soll heißen, dass heutzutage mehr interpretiert wird als die Jahrhunderte zuvor, was uns sehr zu Gute kommt, wenn man da mal auf andere Länder schaut.

In dieser Form die Vergangenheit für die Hinterfragung des allgemeinen Glaubens heranzuziehen ist nicht konstruktiv.

bearbeitet von Jables

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Hey jables,

versteh mich nicht falsch, auch ich halte die Bibel für ein unglaublich wertvolles Buch. Mir ging es eher darum darzustellen, dass mit dem Glauben von Menschen leider sehr viel Schindluder getrieben werden kann.

Theologische Grundsatzdiskussionen sind einfach auch ein undankbares Thema.

Herzliche Grüße,

Tsukune

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Tsukune, wie Jables schon geschrieben hat werden Schriften von Menschen mit der Zeit immer verändert und die Dreieinigkeit ist ja wohl schon in der Bibel entstanden.

Was ich mit dem Satz "es steht geschrieben" meinte, dass ich mich auf die Ursprungsquelle beziehe. Nun kann man wieder diskutieren welche Version der Bibel die erste war. Aber das im Prinzip auch irrelevant, denn die Bibel an sich, egal in welcher Version/Übersetzung ist Gottes Wort, welches er von den Menschen aufschreiben ließ.

Und damit sich Laila jetzt beruhigt beenden wir das Thema mal, Tsukune kannst mir aber noch gern persönlich schreiben.

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Wohl deshalb gab es auch Hexenverbrennungen? weil diese Menschen ebend nicht die "wahren" Christen waren?

Wurden Kinder in den Kreuzzügen eingesetzt um das Land von den "nicht wahren" Christen zu befreien?

Man sagt immer Christen sind Schuld an den Hexenverbrennungen... dabei steht nichts davon in der Bibel.

In der Bibel steht auch nicht geschrieben, was Jesus jeden Morgen zum Frühstück aß und ich denke wir beide können darin überein kommen das er nicht am Hungertod gestorben ist?

Wie wird man eigentlich ein "wahrer Christ"? durch Geburt?

Wiedergeburt bzw. Umkehr

Warum sollte ich als Christ der das Paradies anstrebt auf diese Erde zurück kehren wollen?

Wie kann dann jemand wie Jesus Christus, der von Geburt an Jude war, da zu der Zeit der jüdische Glaube bestand, dann Christ werden? Vorallem mit einer jüdischen Mutter?

Glaubst Du allen ernstes das all Deine Vorfahren christlichen Glaubens waren, bis hin zu der Zeit in dem das Christentum noch gar nicht existierte?

Falsch,

wenn ich nicht an Engel glaube, dann glaube ich auch nicht an Dämonen. DB?

So? und wie erklärt man sich Dinge die aus der unsichtbaren Welt aus geschehen?

Ich muss nichts erklären können, woran ich nicht glaube.

was hat natürliche Auslese mit Religion zu tun?
Damit dass die natürliche Selektion mit der Evolution zu tun hat und es somit der Schöpfungsgeschichte widerspricht?

Dann glaubst Du also noch immer daran, das sich die Sonne um die Erde dreht? weil das würde ja auch dem alten Weltbild widersprechen?

die Bibel schreibt vor, was richtig und was falsch ist.

Tue dies, dann kommst Du in den Himmel.

Tue jenes, dann kommst Du in die Hölle.

Wie kann ein Mensch sich eigentlich dazu erdreisten, dem Irrglauben unterliegen, er könne jemanden erzürnen, beleidigen, ihn hintergehen oder sonst wie ihm gegenüber in Ungnade fallen, einem allmächtigen Wesen wie Gott?

DAS IST BLASPHEMIE!

Was ist daran denn bitte Blasphemie? :D So steht es doch geschrieben xD

Glaubst du nicht daran dass du z.B. deinem leiblichen Vater auch in Ungnade fällst wenn du ihn beleidigst oder hintergehst?

Ich denke das ist der Teil dem sich die wenigsten Christen bewusst sind, das sie eigentlich selber die größten Blasphemisten sind.

Da sie damit selber an der Allmacht ihres Gottes zweifeln.

Jemand der Himmel und Erde erschaffen hat. Den Tag und die Nacht. Dem wird es wohl keinesfalls entgehen wenn eines seiner Schäfchen mal sündigt. Also kann ich ihn in diesem Zusammenhang gar nicht hinter gehen, da er dies bereits schon weiß, bevor ich es getan habe.

Was meinen Vater betrifft, ist er wie die meisten Väter oder ebend die meisten Eltern. Egal was ich tun werde, ich werde immer deren Sohn bleiben und dafür alleine lieben sie mich. Ganz gleich welchen Weg ich in meinem Leben einschalgen werde.

Warum sollte das beim himmlischen Vater anders sein? Jemandem, der all die menschliche Schuld auf sich genommen hatte?

Wie soll ich bei solch einem Wesen in Ungnade fallen können? Jemandem der bereits alle Sünden für sich erleben durfte?

Wie soll eigentlich je eine Ameise, im Vergleich, jemals unseren Zorn und Verachtung auf sich laden können?

Deshalb sind sie SELBER die größten Blasphemisten, weil sie mit derlei Gedankengut an ihrem Gott zweifeln, wenn wohl auch für die meisten unbewusst.

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Gott braucht keine Religion - Osho

Kontrollfreaks brauchen Religion - Satsang

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(1) Auf die „Sinnfrage“ mit biologischen Argumenten zu antworten, ist eine Themenverfehlung. Der Mensch ist biologisch, leibhaft und insofern auch beispielsweise in den Kategorien der Evolutionstheorie zu entschlüsseln – aber der Mensch ist eben auch stets Mehr als das. Und dieses Mehr stellt ja gerade die Frage nach dem Sinn. [Daher halte ich auch die Entschlüsselung aller zwischenmenschlichen Probleme mit Verweise auf evolutionstheoretische Erkenntnisse für Humbug. Leider ist diese Schiene der Pick-Up-Theorie in weiten Teilen tief eingeschrieben. Da läuft nicht nur jeder Philosoph davon. Da schütteln auch Evolutionsbiologen selbst die Köpfe.]

(2) Für mich hat die Existenzphilosophie [oder auch: Existentialismus] mit die besten Überlegungen zur Frage nach dem Sinn in einer Welt ohne Gott angestellt. Ganz berühmt und dringende Leseempfehlung: „Albert Camus – Der Mythos des Sisyphos“. Aber vorsichtig: Das Buch bietet keine Kalendersprüche, die auf ein „Carpe diem“ oder „Yolo“ hinauslaufen oder so tiefgründige Weisheiten wie „Den Sinn muss jeder selber finden“ anbieten. Aber… man lese selbst.

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oder so tiefgründige Weisheiten wie „Den Sinn muss jeder selber finden“ anbieten.

Ob der Spruch jetzt tiefgründig ist, oder ausgelutscht, da schon genauso vom Verstand adaptiert wie das Wort Gott, ändert nichts an der Tatsache, dass jedes Individuum seinen Sinn selbst konstruiert.

Von daher gibt es entweder einen indoktrinierten Sinn einer anderen (meta)Person, oder (Meta)Institution, oder einen selbst gewollten Sinn. So etwas wie den Sinn des Lebens gibt es meiner Meinung nach nicht. Aber so lange man sich noch an Ideologien und Aussagen anderer klammert , um seinen Wert Sicherheit angstfrei zu halten, solange wird wohl noch darüber diskutiert werden, was der Sinn des Lebens ist.

AUs meiner Erfahrung minimiert sich der Wunsch nach der Lösung dieser Frage proportional mit dem Grad des Wachstums an Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis .

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Ich glaube zu sowas muss ich wenig schreiben.


In der Bibel steht auch nicht geschrieben, was Jesus jeden Morgen zum Frühstück aß und ich denke wir beide können darin überein kommen das er nicht am Hungertod gestorben ist?

Das ist der dümmste Vergleich den ich je gehört habe, wirklich. Brauch man nicht großartig zu kommentieren.

Warum sollte ich als Christ der das Paradies anstrebt auf diese Erde zurück kehren wollen?

Wie kann dann jemand wie Jesus Christus, der von Geburt an Jude war, da zu der Zeit der jüdische Glaube bestand, dann Christ werden? Vorallem mit einer jüdischen Mutter?

Glaubst Du allen ernstes das all Deine Vorfahren christlichen Glaubens waren, bis hin zu der Zeit in dem das Christentum noch gar nicht existierte?

Du kehrst doch nicht in die Welt zurück. Oh man wer denkt dass es im Christentum eine Wiedergeburt gäbe im Sinne von "wieder auf die Erde zurückkommen" der hat sich anscheinend noch nicht einmal mit dem Christentum beschäftigt.

Dann glaubst Du also noch immer daran, das sich die Sonne um die Erde dreht? weil das würde ja auch dem alten Weltbild widersprechen?

Natürlich nicht, und nur weil eine Textstelle in der Bibel gibt die sich so liest, heißt dass noch nicht dass es als solches gemeint ist.


Ich denke das ist der Teil dem sich die wenigsten Christen bewusst sind, das sie eigentlich selber die größten Blasphemisten sind.

Da sie damit selber an der Allmacht ihres Gottes zweifeln.

Jemand der Himmel und Erde erschaffen hat. Den Tag und die Nacht. Dem wird es wohl keinesfalls entgehen wenn eines seiner Schäfchen mal sündigt. Also kann ich ihn in diesem Zusammenhang gar nicht hinter gehen, da er dies bereits schon weiß, bevor ich es getan habe.

Was meinen Vater betrifft, ist er wie die meisten Väter oder ebend die meisten Eltern. Egal was ich tun werde, ich werde immer deren Sohn bleiben und dafür alleine lieben sie mich. Ganz gleich welchen Weg ich in meinem Leben einschalgen werde.

Warum sollte das beim himmlischen Vater anders sein? Jemandem, der all die menschliche Schuld auf sich genommen hatte?

Wie soll ich bei solch einem Wesen in Ungnade fallen können? Jemandem der bereits alle Sünden für sich erleben durfte?

Wie soll eigentlich je eine Ameise, im Vergleich, jemals unseren Zorn und Verachtung auf sich laden können?

Deshalb sind sie SELBER die größten Blasphemisten, weil sie mit derlei Gedankengut an ihrem Gott zweifeln, wenn wohl auch für die meisten unbewusst.

Wo zweifeln denn wahre Christen an ihrem Gott?

Natürlich weiß kennt Gott uns und weiß schon alles. Trotzdem hat er uns unseren eigenen Willen gegeben, durch den wir auch sündigen können.

Und erst fragst du selber wieso es da anders sein sollte bei dem Vaterverhältnis und dann fragst du das Gegenteil wie man bei Gott in Ungnade fallen kann. Gott hat immer Gnade.

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Ich glaube zu sowas muss ich wenig schreiben.

In der Bibel steht auch nicht geschrieben, was Jesus jeden Morgen zum Frühstück aß und ich denke wir beide können darin überein kommen das er nicht am Hungertod gestorben ist?

Das ist der dümmste Vergleich den ich je gehört habe, wirklich. Brauch man nicht großartig zu kommentieren.

Diesen Vergleich ziehst Du selber heran, in dem Du meinst Dinge nicht anerkennen zu müssen, die nicht in der Bibel geschrieben stehen. So ebend auch das Frühstück. Seine Friseurtermine, oder wann und von wem er sich die Fussnägel hat schneiden lassen.

Auch wenn es in einer Weise egoistisch oder so klingt, aber Ich lege dir meine Hand ins Feuer, dass ich mit den offensten Augen von allen hier durchs Leben gehe.

Schliesslich gehst Du ja mit den offensten Augen von allen hier durchs Leben. Da dürfte es für Dich ein umso leichteres sein, Deine Perspektiven mal zu erweitern.

Dann glaubst Du also noch immer daran, das sich die Sonne um die Erde dreht? weil das würde ja auch dem alten Weltbild widersprechen?

Natürlich nicht, und nur weil eine Textstelle in der Bibel gibt die sich so liest, heißt dass noch nicht dass es als solches gemeint ist.

Stimmt, eventuell wurde dort auch nur von einer auf Dope berichteten Reisen, in die unsichtbare Welt beschrieben. Wer weiß, wer weiß :crazy:.
Ansonsten kommt DAS Deinem Ansatz sehr nahe, all das unter den Tisch zu kehren, was einem irgendwie unbequem erscheint. Siehe Hexenvebrennungen.

Ich denke das ist der Teil dem sich die wenigsten Christen bewusst sind, das sie eigentlich selber die größten Blasphemisten sind.

Da sie damit selber an der Allmacht ihres Gottes zweifeln.

Jemand der Himmel und Erde erschaffen hat. Den Tag und die Nacht. Dem wird es wohl keinesfalls entgehen wenn eines seiner Schäfchen mal sündigt. Also kann ich ihn in diesem Zusammenhang gar nicht hinter gehen, da er dies bereits schon weiß, bevor ich es getan habe.

Was meinen Vater betrifft, ist er wie die meisten Väter oder ebend die meisten Eltern. Egal was ich tun werde, ich werde immer deren Sohn bleiben und dafür alleine lieben sie mich. Ganz gleich welchen Weg ich in meinem Leben einschalgen werde.

Warum sollte das beim himmlischen Vater anders sein? Jemandem, der all die menschliche Schuld auf sich genommen hatte?

Wie soll ich bei solch einem Wesen in Ungnade fallen können? Jemandem der bereits alle Sünden für sich erleben durfte?

Wie soll eigentlich je eine Ameise, im Vergleich, jemals unseren Zorn und Verachtung auf sich laden können?

Deshalb sind sie SELBER die größten Blasphemisten, weil sie mit derlei Gedankengut an ihrem Gott zweifeln, wenn wohl auch für die meisten unbewusst.

Wo zweifeln denn wahre Christen an ihrem Gott?

Natürlich weiß kennt Gott uns und weiß schon alles. Trotzdem hat er uns unseren eigenen Willen gegeben, durch den wir auch sündigen können.

Und erst fragst du selber wieso es da anders sein sollte bei dem Vaterverhältnis und dann fragst du das Gegenteil wie man bei Gott in Ungnade fallen kann. Gott hat immer Gnade.

Eventuell mag es auch einfach nur daran liegen, das ich viel weniger in einer gut <--> schlecht verhafteten Welt gefangen bin.

Tue jenes, dann kommst Du in den Himmel,

Tue dieses, dann kommst Du in die Hölle.

Der Spruch alleine macht schon wenig Sinn, wenn ich Deinen Worten glauben schenken kann. Da ich bei Gott der immer Gnade hat, somit gar nicht in Ungnade fallen kann und somit das Szenario der Hölle mir erspart bleibt.

Es sei denn es sind Blasphemisten, welche der Meinung sind ich könnte bei Gott in Ungnade fallen und somit doch in die Hölle auf Grund meines für ihn Fehlverhaltens kommen. Was ihn dann im Umkehrschluss fehlbar macht. --> Blasphemie.

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Ich hab mal irgendwo ein schönes Zitat gelesen das ungefähr so lautete:

"Die Götter sollten uns beneiden, denn die Endlichkeit macht jeden Moment des Lebens lebenswerter. Jeder Geschmack ist stärker. Jede Farbe farbiger. Jeder Wind erfrischender. Jede Liebe intensiver!

Die Götter leben gefangen, weil sie den Wert des Moments nicht kennen!"

Wenn wir von dieser Welt gehn, nehmen wir nichts mit uns mit. Es bleibt nur die Erinnerung. Unsere Erinnerungen, unser Jetzt und unsere Visionen prägen unser Bewusstsein und unsere Lebensart.

Es hört sich immer wieder kitschig an, doch man sollte einfach jeden Moment des Lebens geniessen. Alles was man macht, soll man aus einer positivien Energie heraus machen.

Und damit meine ich nicht, jeden Tag wie den letzten zu leben, sondern bewusst zu leben.

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Die Dreieinigkeit stand z.B. bereits im alten Testament und war also schon vor Jesu Geburt bekannt. Der Rest ist ähnlich. Also gab es diese Vorstellungen schon vor den genannten Daten.

Was? Nee. Das Judentum kennt keine Dreifaltigkeit. Das eine aus dem Neuplatonismus entlehnte Idee sein, weil weder Judentum noch das frühe Christentum über einen eigenen Begriff von Hypostasen verfügten.

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Die Dreieinigkeit stand z.B. bereits im alten Testament und war also schon vor Jesu Geburt bekannt. Der Rest ist ähnlich. Also gab es diese Vorstellungen schon vor den genannten Daten.

Was? Nee. Das Judentum kennt keine Dreifaltigkeit. Das eine aus dem Neuplatonismus entlehnte Idee sein, weil weder Judentum noch das frühe Christentum über einen eigenen Begriff von Hypostasen verfügten.

Stimmt, da habe ich nicht richtig drüber nachgedacht. Natürlich hat das Christentum diesen Gedanken uunterstützt und nicht das Judentum. Habe da nicht aufgepasst denn ich hatte schon von gehört. was mich aber überascht sind die zweianderen beispiele auf die ich mich auch bezog. Die jungfräulichegeburt zum beispiel. Ich bin verwundert und beim flüchtigen überprüfen auch null aufgefallen...

je später es wird desto mehr überfliege ich leider :/

bearbeitet von Jables

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Die Frage nach dem Sinn der Existenz auf einer logisch nachvollziehbaren Grundlage zu beantworten ist nicht einfach. Es hat mich viel Zeit gekostet einen Weg zu finden. Der Weg verlangt allerdings, dass man seine eigene Identität und Individualität größtenteils aufgibt. Man könnte also auch sagen, dass mein Konzept erst greift wenn das Problem schon behoben ist… :)

Das ist der aktuelle Stand meiner Überlegungen:

Ein Perspektivenwechsel

Wir nehmen die Welt als subjektive Personen wahr. Somit ist unser Erscheinen auf dieser Welt der Anfang und unser Verschwinden das Ende. Dazwischen bilden wir unsere Persönlichkeit aus und sammeln subjektive Erfahrungen. Diese Persönlichkeit und alle Erfahrungen sterben schließlich mit uns, was aus subjektiver Sicht logischerweise zur Sinnfrage führt.

Ich denke, dass alles was wir Persönlichkeit, Charakter oder Individuum nennen komplexe Gefüge evolutionsbedingter Mechanismen sind, die unser Überleben garantieren sollten. Es ist somit auch klar, dass der Verlust des subjektiven Bewusstseins eine starke Reaktion hervorruft, was bewirken soll, dass dieser Verlust vermieden wird (-> Threadtitel: „Noch keine Lust zu sterben“). Unsere Selbsterhaltung kann somit gewährleistet werden.

Verändern wir also die Perspektive vom Subjektiven zum Objektiven, um klarer zu sehen.

Objektiv gesehen sind wir Lebewesen, die sich über mehrere Millionen von Jahren aus der Materie unseres Planeten entwickelt haben. Das Leben hat sich differenziert und in dem Menschen ein ausgeprägtes Bewusstsein hervorgebracht. Man könnte auch sagen der Planet habe sich weiterentwickelt. Er ist nun nicht mehr leblose Materie, sondern hat ein Bewusstsein ausgeprägt, das in Form von mehreren Milliarden Menschen auf dessen Oberfläche nach Lösungen für den Erhalt des Planeten sucht. Sollte der Mensch es schaffen andere Planeten zu besiedeln, wäre es unserer Erde durch dieses ausgeprägte Bewusstsein gelungen, über sich hinauszuwachsen.

Wenn man den Sinn unserer Existenz hinterfragt ist es also vielleicht sinnvoll das Leben im Gesamtkontext zu sehen. Mit unserem Tod endet für jeden Einzelnen von uns sein individuelles Bewusstsein. Wenn man sich jedoch als kleinen Teil in der Masse des Weltbewusstseins versteht ist dadurch nichts verloren.

Betrachtet man die menschliche Entwicklung der letzten 100 Jahre relativ zu den 3,5 Millionen Jahren die es schon Leben auf der Erde gibt, so wird klar, dass wir weiterhin sehr rasante Fortschritte zu erwarten haben. Möglicherweise schafft es der Mensch sich so weit zu erhalten und zu entwickeln, dass wir einen höheren Sinn hinter allem entdecken. Möglicherweise werden wir auch selber zu dem Sinn, den wir suchen.

In diesem Sinne halte ich es für erstrebenswert die Erhaltung und Entwicklung des Planeten zu fördern.

Die Sache mit den Chicks wird dadurch aber nicht einfacher... ;)

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Der Tod macht die Dinge für mich Sinnlos. Und er macht für mich das Leben an sich Sinnlos. Andererseits habe ich die Schnauze vom Leben wohl noch nicht voll bzw. noch keine Lust zu sterben.

Was bringt es mir bestimmte Dinge zu tun wenn ich genau weiß, das sie eines Tags Sinnlos sein werden?

Ich kenne solche Gedanken. Sie sind ein Anzeichen dafuer, dass einem im Leben etwas fehlt bzw. man das Leben irgendwie umorganisieren muss. Wenn man sein Leben interessant, abwechslungsreich und ausgeglichen fuehrt, dann kommen solche Gedanken nicht auf.

Philosophische Gedanken koennen interessant und hilfreich sein, aber manchmal sind sie nur ein Ausdruck der depressiven Stimmung, die man hat und fuehren zu nichts.

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Der Tod macht die Dinge für mich Sinnlos. Und er macht für mich das Leben an sich Sinnlos. Andererseits habe ich die Schnauze vom Leben wohl noch nicht voll bzw. noch keine Lust zu sterben.

Was bringt es mir bestimmte Dinge zu tun wenn ich genau weiß, das sie eines Tags Sinnlos sein werden?

Ich kenne solche Gedanken. Sie sind ein Anzeichen dafuer, dass einem im Leben etwas fehlt bzw. man das Leben irgendwie umorganisieren muss. Wenn man sein Leben interessant, abwechslungsreich und ausgeglichen fuehrt, dann kommen solche Gedanken nicht auf.

Es ist ein Anzeichen das Liebe fehlt.

Innere Leere kann man nicht mit einem interessanten, abwechslungsreichem Leben füllen, denn dann läuft man von den Problemen davon.

Erst sich selbst lieben und dann diese Liebe mit einer anderen Person teilen.

Meine Meinung.

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Hi,

ich glaube nich an ein Leben nach dem Tod an eine Seele oder an die Wiedergeburt oder an irgendetwas was in diese Richtung weisen könnte. Wenn ich sterbe ist alles vorbei für mich und hört auf, für mich zu existieren. Das ganze führt dazu das ich bei jeder Entscheidung die ich treffe mir mehr oder minder bewusst bin das ich dadurch sterben könnte.

Außerdem glaube ich daran, das wenn man für sich selbst keine höhere Macht definiert hat, sich den Sinn des eigenen Lebens selbst definieren muss.

Der Tod macht die Dinge für mich Sinnlos. Und er macht für mich das Leben an sich Sinnlos. Andererseits habe ich die Schnauze vom Leben wohl noch nicht voll bzw. noch keine Lust zu sterben.

Was bringt es mir bestimmte Dinge zu tun wenn ich genau weiß, das sie eines Tags Sinnlos sein werden?

Vielleicht wisst ihr ja was ich meine und habt was für mich.

Grüße,

Passerby

Sinnsuche hat immer etwas mit dem Gedanken an die Zukunft zu tun.

Macht für Die Tätigkeit die Du JETZT gerade tust keinen Sinn?

Sollte sie, den mehr hast Du nicht..

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ich glaube nich an ein Leben nach dem Tod an eine Seele oder an die Wiedergeburt oder an irgendetwas was in diese Richtung weisen könnte. Wenn ich sterbe ist alles vorbei für mich und hört auf, für mich zu existieren.

Du wirst wahrhaftig dein blaues Wunder erleben, wenn es so weit ist ;-)

bearbeitet von Lancelot

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