Sich nicht entscheiden können zwischen Arbeit und Freizeit

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Hallo Leute,

ich weiß nicht wie es euch so geht, aber ich stehe sehr oft vor der Entscheidung ob ich lieber Freizeit bzw. Freizeitaktivitäten genießen sollte oder ob ich doch lieber arbeiten sollte, sprich Zeit für meine Karriere investieren sollte. Klar, es ist sicherlich eine Frage der Zielsetzung und Prioritäten. Wenn jemandem die Karriere super wichtig ist, dann wird er sich natürlich öfters dafür entscheiden, Zeit für die Karriere zu investieren. Ist jemandem Freizeit wichtiger, dann wird er sich sicher öfters dafür entscheiden.

Aber was ist wenn einem beides ungefähr gleich wichtig ist? Das ist nämlich bei mir der Fall. Auf ein gewisses Maß an Freizeit möchte ich nicht verzichten, genauso wenig will ich aber auf's Karriere machen verzichten. Darum stehe ich sehr oft vor der Entscheidung, wofür ich denn nun meine Zeit investieren soll. Lieber am Abend vor Büchern und Skripten sitzen und so die Karriere voranbringen oder lieber mit Freunden was unternehmen, herumchillen usw.

Meist ist es auch so bei mir, wenn ich jetzt Zeit für die Karriere investiere, denke ich mir dann oft, dass es jetzt eigentlich auch schön wäre Freizeit zu genießen. Und umgekehrt, wenn ich meine Freizeit genieße, denke ich mir oft, es wäre jetzt eigentlich besser wenn ich was für die Karriere machen würde. Egal wofür ich mich entscheide, ich habe dann ständig irgendwie ein schlechtes Gewissen, das mir sagt ich solle eigentlich das andere machen.

Wie löst ihr das bzw. wie würdet ihr das lösen wenn euch Freizeit und Karriere irgendwie gleich wichtig ist? Irgendwelche Tipps und Ideen?

Grüße

dragonflyer

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Do what you want.

Das ist doch das selbe Spiel wie mit der Prüfungszeit im Studium. Lernst du mal einen Tag nicht, kommt er dir verschwendet vor. Lernst du einen Tag nur, dann kommt er dir auch verschwendet vor.

Finde da ein gutes Verhältnis. Wenn du mal keinen Bock auf weiterbildung hast, dann genies den Luxus zu sagen: "Fuck it, heut nicht."

Viele meiner Komillitonen sind von früh 7:00 uhr bis abends 20:00 Uhr in der Uni. Ist zwar bestimmt sehr lernintensiv, aber was hast dann noch vom Leben?

Überleg dir mal wie du in 10-20 Jahren auf jetzt zurück blickst und wie du dann deinen Werdegang beurteilst. Gefällt dir das Ergebnis behalte den Kurs bei, ansonsten ändere ihn.

PS: Möglicherweise hilft auch das Stichwort "Pareto-Prinzip" weiter

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Beides.

Du solltest unbedingt beides in den Wochenablauf einplanen !

Zeitmanagement ist hier das Stichwort.

Außerdem solltest du dir mal Gedanken darüber machen, ob du überhaupt so eine Karriere in deinem gegenwärtigen Bereich haben möchtest.

Scheint mir so als würde der Beruf dich nicht richtig interessieren.

JR

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Gast 11223344

Also erst mal muss man wirklich vernünftig lernen... mit Fokus auf dem Ziel z.B. guter Note d.h. kein Zeug machen das Zeit kostet aber nichts zum Ziel beiträgt. Und da kann man viel machen, angefangen dabei sich sofort die Prüfungen zu besorgen und zu schauen was wichtig ist und was nicht und wie man lernt. Keine Zeit verschwenden durch Internet, sinnloses Gequatsche in der Uni etc. entweder konzentriert arbeiten oder gar nicht arbeiten. Wer täglich 7-20 Uhr in der Uni ist der macht einfach etwas falsch. Der ist anwesend aber produktiv bestimmt nicht. Und dann halt immer kontinuierlich etwas machen das ganze Semester und nicht 4 Wochen Masochismus am Ende des Semesters.

Aber mit dem Zeug kann man Bücher füllen: z.b. study-survival-guide oder study essentials

Mit dem Lernen machen es sich Leute einfach selbst schwer. Und das schlechte Gewissen kommt weil man keinen Plan hat wie viel man macht oder ob man genug macht. finde einen Kompromiss/Plan für dich und füll den mit den Lernzeiten mit denen du dich gut fühlst. Der Rest ist dann Freizeit und zwar echte Freizeit ohne schlechtes Gewissen. Vorlesungen sind ja unterschiedlich lang aber sagen wir zusätzlich dazu noch

mo-fr 4 Stunden pro Tag zusätzlich für die Uni

sa+so 6 Stunden pro Tag

das sind kontinuierlich pro Woche 32 Stunden ECHTE ARBEITSZEIT zusätzlich. Das sollte reichen. Und das kann man auch einschieben zwischen den Vorlesungen und am Wochenende 8-16 uhr mit Pausen und dann ist Freizeit. Also ich finde da bleibt genug Freizeit und man ist immer auf der Höhe und fühlt sich gut weil man das auch weiß.

  • TOP 2

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Karriere und Leben sind nicht unbedingt zu trennen voneinander. Außer du hast das falsche Fach zum Studieren gewählt.

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