glaubt ihr an Verschwörungstheorien?

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Anders. Die Polizei hat am Kölner Hbf richtig reagiert. Im Vorfeld der NPD und Afd ne Absage für ihre Demos erteilt. Völlig Banane wenn die auch noch hätten betreut werden müssen. 

Dann die konkrete Situation vom letzten Jahr - in der größere Ansammlungen und Guppen von Menschen mit hoher Agressionsbereitschaft - total eskaliert sind nach den gleichen Kriterien wie sie im letzten Jahr zusammengesetzt war definiert und entsprechend kontrolliert. Wer von den kontrollierten Personen ein konkretes Ziel außerhalb der domplatte nennen konnte wurde sofort weiter durchgewunken. Der Rest kontrolliert und heim geschickt. 

Auffallend hierbei dass die Kölner Polizei dumm kommuniziert hat. 

Nafri ist überhaupt nicht einheitlich definiert. Einmal als "Nordafrikaner", einmal als "Tatverdächtiger nordafrikanischer Herkunft" und einmal als "Intensivtäter nordafrikanischer Herkunft" also drei vollkommen unterschiedliche Bedeutungen aka Personenprofile je nachdem wen man bei der Polizei fragt.

Durch die ausschließliche Verwendung in einem tweet ohne Definition bleibt nur der Schluss übrig die Polizei hätte allein nach äußerlichen und damit rassistischen Faktoren kontrolliert. Racial profiling eben. Das ist wie Trollhead festgestellt hat nicht rechtsstaatlich und kann daher durchaus kritisiert werden.

Jedoch wird in der ausführlicheren polizeimeldung deutlich betont dass entsprechende Gruppen am selben Abend bereits in zügen durch agressiv es verhalten aufgefallen sind und auch am bhf auffällig waren. Die Störenfriede wurden daher aussortiert kontrolliert und alle anderen Anderen weiter geschickt. Von den störenfrieden waren Dann die meisten nordafrikaner. Also deutlich differenzierter und besser begründet als im tweet kommuniziert.

Blättert man sich durch die Presse wird der Begriff meistens diskutiert und jeweils anders definiert. meist kritisiert und ja mittlerweile von polizeipräsidenten als "unbrauchbar für pressemeldungen" bezeichnet. Ungefiltert übernommen wird er natürlich nur von Medien wie compact-online. Die verwenden allerdings auch gerne rapefugee, Merkel lego, Merkel Regime etc. Er ist also klar gefärbt und wer die Artikel und den Tonfall der entsprechend entsprechend Medien kennt der weiß dass er hier sehr klar in seinem auf rassistischer Basis stigmatisierender Bedeutung hin verwendet wird.  Der Begriff "Nafri" wird außerhalb des Polizeisprechs durch die Rechte negativ besetzt und geprägt. 

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Ich sehne einer Zeit entgegen in der dumme 140 Zeichen Tweets oder einzelne Abkürzungen keine sinnlosen kurzfristigen Empörungsdebatten mehr befeuern können.. Mediales erwachsen werden ist dringend nötig. Dazu gehört auch eine gewisse Grundgelassenheit beim Konsumieren von Medien und nicht gleich bei einzelnen Signalworten maximal hohl zu drehen. Ein Polizist ist halt auch kein Medienprofi. Wäre ich seine Mutter würd ich ihm das Twittern verbieten.... Wieso Twittert eigentlich jemand?

Wenn das so weiter geht werden wir alle wahnsinnig...

--

Ich finde grundsätzlich hat die Polizei richtig gehandelt. Im Vergleich zum komplettem Vollversagen im letzten Jahr
(da gibts Mitschnitte der Notfallzentrale wo Anrufer die Straftaten meldeten nicht mal ernst genommen wurden).

Was mir nicht gefällt ist, wenn in Zukunft solche Maßnahmen normal werden müssten, um gesittet feiern zu können.
Dann müssten wir uns ganz ganz andere Gedanken machen falls es so sein sollte.

Desweiteren ist mir so ein Vorgehen der Polizei lieber als das etwas eskalliert und dann dafür irgendwelche Leute in Selbsthilfte
anfangen Körperverletzungen zu begehen. Und genau das hatte die Polizei auch im Sinne. Es galt dieses zu verhindern in der angespannten Situation. Es galt die Kontrolle zu behalten. Was glaubt ihr was da auf dem Platz los gewesen wäre wenn aufgrund von Zurückhaltung der Polizei auch nur ähnliches passiert wäre wie letztes Jahr... Wieviele Krankenwagen hat die Stadt Kölln?

bearbeitet von MrJack
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Andersrum. Man darf durchaus den Anspruch habe dass die Polizei nicht auf Pegida Niveau kommuniziert. Einerseits aus intellektuellen Gründen...das klingt echt bescheuert....andererseits weil solche Begriffe direkt von den einschlägigen Medien und Marktschreiern okkupiert werden. Wirf mal n Blick auf compact  online. Die haben ein neues Lieblingswort. Dann frage dich, was das für Leute sind. Dann frage dich, warum die sich über "Nafri" so freuen. 

Da brauchst keinen Champagneröko von den Grünen der dir erklärt warum es kritisch ist wenn eine offizielle Behörde so kommuniziert. Reicht wenn hart rechts wild geklatscht wird.

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Das kann man von beiden Seiten betrachten.

Etwas Gelassenheit beim Konsumieren von Medien ist da trotzdem anzuraten. Generell. Nicht nur in diesem Zusammenhang.

Ich persönlich bin im Zweifel gegen eine vorauseilende Selbstzensur wegen evtl. falschem Beifall.
Drückt sich der Typ zu vage aus wirds ihm auch wieder aufs Brot geschmiert....

Ich gehe mal davon aus die Polizisten wissen evtl. gar nicht alle wie welches Wort in welchen Kreisen besetzt ist.
Wer da die Deutungshohheit über Begriffe hat, wenn man das immer wissen will..... Fulltime Job...

Darf man nicht vergessen. Das kann ein Mensch auch gar nicht immer wissen. Ich kannte das Wort zum Beispiel gar nicht.
Wir leben in einer Zeit in der egal was man man kommuniziert und welche Worte man benutzt. Irgendwer wird sich über irgendwas im Netz aufregen...Das ist sicher.

--

Über die Grünen...... Reden wir lieber net drüber.... :)

bearbeitet von MrJack

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"Die" Grünen stehen bis auf Peter ziemlich hinter der Polizei. Zumindest nach dem was man von den Vorsitzenden und Sprechern so hört. Auch diese kritisiert lediglich das sogenannte Racial profiling. Das durch "Nafri" in einer twittermeldung suggeriert wird. Warum dieses racial profiling auch zu kritisieren ist, hat Trollhead ja bereits ausgeführt. Ausführlicher wird es auf anderen Medien beleuchtet. Warum die Polizei deutlich komplexer als bloß nach "Nafri" kontrolliert und entscheidet habe ich ausgeführt. Aber auch das wird auf anderen Seiten besser und ausführlicher erklärt. Insofern ist von Seiten der Polizei hier alles gut und richtig gemacht worden. Bis auf die Kommunikation. 

Mir war der Begriff ebenfalls nicht geläufig. Den gibt es wohl vereinzelt in den Medien seit ca 2015. In der WikipediaDiskussion zu dem Begriff (Habe eine einheitliche Definition gesucht) steht, dass er seit 2015/16 im Umlauf ist. Wirklich bekannt wurde er demnach erst seit dieser einen twittermeldung. Für den Verfasser bei der Polizei ist er das sicherlich schon länger. Und eben normal. Weiß allerdings auch nicht ob die sonst auch mit VOP oder TO twittern. 

Anyway. Fragt man wie Bömermann " was ist der unterschied zwischen Neger und Nafri?" Trifft das egtl schon ziemlich den Punkt. Zumindest auf Compact online wird er bereits begeistert in eben diesem negativen Sinne verwendet. Und mein rechtes Ei drauf, dass er bei den gleichen leuten gefeiert wird die auch "Gutmensch" "linksversifft" etc pp verwenden. Also eben vor allem und fast ausschließlich in den Neusprech der Rechten eingehen wird. 

Medienkompetenz aka medial erwachsen werden, ist also genau das was aktuell betrieben wird. Gucken was ein Begriff bedeutet, wer ihn verwendet und warum. Und warum bestimmte Begriffe ungeeignet sind um sie zu verwenden. Es sei denn mal will klar in und aus einer Richtung kommunizieren. Wie compact-online. 

 

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Gast _deleted_

Lieber Gewalt- und Sexualverbrechen zulassen, als rassistisch zu gelten? Seltsame Prioritäten sind das. Ich denke die verantwortlichen Polizisten haben genug Berufserfahrung, um eine realistische Lageeinschätzung vor Ort abzugeben. Realistischer als jeder. Leider gibt es Klugscheisser die es meinen besserzuwissen als ausgebildete Polizisten. Aber die Besserwissen sind glücklicherweise in der Minderheit, und selbst die unausstehlichen Unkenrufer der Grünen gehen weitestgehend d'accord mit dem Vorgehen.

Womöglich kann man am Tonfall etwas ändern. Kann man sicher so argumentieren, aber an einer "gelakten" internen Bezeichnung jetzt Rassismus hochziehen zu wollen ist absurd. Profiling scheint doch gut geklappt zu haben. Vielleicht ist ja auch einfach die Realität rassistischer, als man sich eingestehen will? Im Vorjahr wurden die Polizisten noch kritisiert, weil sie die Vergewaltigungen zugelassen haben. Jetzt gelten sie als rassistisch.

Wenn man jetzt schon vorauseilenden Gehorsam beim Beschreiben der Wirklichkeit zeigt und auf Eierschalen geht, nur aus Angst "mit den Rechten" in Verbindung gebracht zu werden ist es schon äußerst dünnhäutig. Vielleicht ist die Realität ja doch rechter als man denkt?

Auch wenn der Einsatz erfolgreich war, war die Aktion unter dem Strich mehr ein PR-Stunt, der die Ursachen einer Immigrationspolitik "aus dem Bauch heraus" nicht angeht. Wenn die Polizei schon ein systemisches Problem mit nordafrikanischen Intensivtätern vermerkt, stellen sich viele Fragen. Eine davon ist: Was machen die eigentlich hier?

Ich warte mal auf die nächsten Tage, wenn durchsickert was in anderen Städten so abging. Malmö scheint zB. interessant zu werden. Wer das wohl war? I've got a raging clue.

bearbeitet von _deleted_

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vor 6 Minuten schrieb brudi!:

Aber die Besserwissen sind glücklicherweise in der Minderheit, und selbst die unausstehlichen Unkenrufer der Grünen gehen weitestgehend d'accord mit dem Vorgehen.

Falsche Dichotomie. Ausnahmslos alle haben die Polizei für ihre tatsächliche Arbeit gelobt. Kritische beurteilt wurde dabei lediglich die Kommunikation. Das eine schließt das andere in keinster Weise aus.

Zitat

Ich denke die verantwortlichen Polizisten haben genug Berufserfahrung, um eine realistischere Lageeinschätzung vor Ort abzugeben. Als jeder. Leider gibt es Klugscheisser, die es meinen besserzuwissen als ausgebildete Polizisten. Im Vorjahr wurden die Polizisten noch kritisiert, weil sie die Vergewaltigungen zugelassen haben. Jetzt gelten sie als rassistisch.

Argumentum ad auctoritatem.

Du immunisierst die Polizei gegen Kritik alleine weil sie eben... nun ja... Polizeiarbeit macht (respektive Erfahrung darin hat)? Ich bin oft der Erste in Diskussionen, der sich solidarisch mit der Staatsgewalt zeigt. Aber genau so muss man konkretes Fehlverhalten kritisieren, denn sonst können die Probleme ja gar nicht angegangen werden. Gerade aktuell hat sich ja gezeigt, dass die Polizei bei den Überprüfungen und Einstellungen ihrer Beamten Fehler begeht. So fanden sich in mehreren Landespolizeien Reichsbürger, die den Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung deutlichst verlassen haben. Müsste ich jetzt auch ausgebildeter Personaler mit Studium im Bereich Human Ressources sein um das zu kritisieren? Nein, es gilt die Vorwürfe an sich zu prüfen, statt sich lediglich auf die Autorität der verantwortlichen Personaler zu berufen.


Seit wann sind Polizisten Kommunikationsexperten? Besser gesagt: Wieso hat die Polizei keine solchen ausgebildet oder externe Kompetenz eingekauft/eingestellt? Von einer staatlichen Behörde muss man Zurückhaltung und Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes erwarten. Dazu ist die Polizei durch Gesetzung, Vorschrift und Weisung verpflichtet. Wenn das die Kommunikation nicht schafft, dann läuft da etwas schief.

Zitat

Kann man sicher so argumentieren, aber an einer "gelakten" internen Bezeichnung jetzt Rassismus hochziehen zu wollen ist absurd.

Nein, die "geleakte" (bzw. selbst veröffentlichte) Bezeichnung NAFRI war gar kein Gegenstand öffentlicher Kritik. Das habe ich ja bereits in meinem ersten Post deutlich gemacht. Die Notwendigkeit dieser und ähnlicher Einordnungen für potentielle und tatsächliche Täter ist notwendig.

Das Problem war, diese Bezeichnung auf eine noch zu kontrollierende Menschenmenge anscheinend rein aufgrund der äußeren Erscheinung anzuwenden. Hier wurde zumindest in der Öffentlichkeitsarbeit die Unschuldsvermutung missachtet. Es kommt einer kommunikativen Vorverurteilung gleich, die die Prinzipien des Rechtsstaates und der Polizei verletzten. Hier sollte daran gearbeitet werden, den eigenen Standards gerecht zu werden. Man kann nicht immer nach Law and Order schreien und dabei die Grundprinzipien von eben diesem Law and Order verletzen.

Gut, dass das an entsprechender Stelle innerhalb der Landespolizei ebenfalls so gesehen wird.

 

Zitat

Wenn die Polizei schon ein systemisches Problem mit nordafrikanischen Intensivtätern vermerkt, stellt sich doch die Frage: Was machen die eigentlich hier?

Das, was Intensivtäter eben so machen. Alles von Ordnungswidrigkeiten bis hin zu Verbrechen regelmäßig und wiederholt begehen. Ist nun weder ein neues, noch ein rein nordafrikanisches Phänomen. Viel eher scheint es nach Aussage der Polizei ein Phänomen zu sein, dass sich die Straftaten der gesamten Gruppe "Nordafrikaner" auf wenige, dafür aber umso auffälligere Täter konzentrieren, während die restlichen 99,5% (idF bei der Gruppe der syrischen Immigranten) abseits vom illegalen Grenzübertritt (der btw nur eine OWi darstellt) nicht straffällig werden. Dabei zeigen Flüchtlinge die um 2015 nach Deutschland gekommen sind in der Gesamtzahl der Rechtsbrüche keine statistisch signifikanten Auffälligkeiten gegenüber anderen Gruppen. Lediglich die Verteilung der Straftaten unterscheidet sich zu anderen Gruppen.

Mit der Frage, was "die" eigentlich hier machen, suggerierst du entweder eine Pauschalisierung ("alles Intensivtäter") inkl. einer Vorverurteilung oder die Behauptung, eine entsprechende Selektion nach Straftäter oder Rechtstreuem wäre in irgendeiner Weise bereits vor/bei der Einreise möglich. Weder ist sie das, noch hat der Rechtsstaat keine Antworten auf die Kriminalität.

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Gast _deleted_
Zitat

Dabei zeigen Flüchtlinge die um 2015 nach Deutschland gekommen sind in der Gesamtzahl der Rechtsbrüche keine statistisch signifikanten Auffälligkeiten gegenüber anderen Gruppen. Lediglich die Verteilung der Straftaten unterscheidet sich zu anderen Gruppen.

Ich beziehe mich auf den BKA Bericht für den Zeitraum 01.01. - 30.06.2016.

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Kurzmeldungen/lage-kriminalität-kontextzuwanderung-1-2016.pdf?__blob=publicationFile

Im Rahmen dieses Berichts wurde von der Pressesprecherin die Aussage getätigt, dass Migranten nicht krimineller als Deutsche sind, woraufhin diese Aussage quasi in aller Munde war.

Aber sie lässt sich durch keine der im Bericht getätigte Aussagen bestätigen.

Im November 2015 gab es eine ähnliche Aussage zum BKA Bericht. Diese hat nur Fälle von Januar bis September behandelt, was bereits problematisch ist. Und wenn man den Anteil der Tatverdächtigen mithilfe der PKS und der Bevölkerungsstatistik ausrechnet, kommt heraus, dass Nicht-Deutsche aus kritischen Ländern bis zu 4-5x öfter straffällig werden. Quelle: http://www.citizentimes.eu/2015/11/16/kriminalitaet-fluechtlinge/

Die Berechnungen und Zahlen sehen plausibel aus, habe ich im Detail noch nicht selber nachgeprüft. Wenn aber jemandem etwas dazu einfällt, nur zu.

Ansonsten sehe ich aber nicht, womit man die Aussage, dass es keine statistisch signifikanten Anstieg der Migrantenkriminalität gibt, belegen möchte.

Dass im Übrigen eine neue Dimension der Kriminalität erreicht ist, lässt sich bei 1.500 Polizisten am Hauptbahnhof und nie dagewesenen Terroranschlägen nicht von der Hand weisen. Selbst wenn es keine statistisch häufigen Straftaten sind, sind sie doch keine Outlier, sondern soziokulturell begründet und damit systemisch. Und ich habe noch keine Lösungsstrategie gesehen, die das anerkennt und über ein sinngemäßes "wir müssen das aushalten" hinausgeht.

bearbeitet von _deleted_

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Die Düsseldorfer Polizei hat sich in den letzten 5 Jahren einen Stamm von 5000 Intensivtätern nordafrikanischer Provenienz herangezogen und gehätschelt, bei denen sie salopp gesagt gar keine Anzeigen mehr schreibt, damit die Staatsanwaltschaft nicht soviele Verfahren einstellen muß. (Edit: Ich stelle diese Aussage mal unter Vorbehalt, bis ich das Dokument bei mir gefunden und nochmal gelesen habe. Denn falls zahlenmäßig zutreffend entwertet diese hemmungslose Übertreibung von mir den mir doch außerordentlich sachlichen und gut gelungenenen Rest meines Beitrags ;) ) Quelle die wenige Tage nach Silvester 2015 veröffentlichten Dokumente vom Polizeipräsidium Düsseldorf bzw. vom Innenministerium an den Landtag. Gab dazu 2 fette amtliche PDFs im Netz. Mittlerweile müßte es eigentlich dazu noch die Berichte des/der Untersuchungsausschüsse zu dem Thema geben.

Viel spannender als das Hirngewichse von grünen Soziopädopathen oder wie deren Studienfach heißt finde ich allerdings, daß in Tunesien sowohl die Geheimpolizei als auch, ob freiwillig oder gesteuert, Teile der Bevölkerung sich ganz offen dagegen stellen, diese "Kriminellen aus Deutschland" wieder aufzunehmen, da sie" eine Gefahr für den Staat" wären, wie anläßlich Breitscheidplatz durch die Medien ging. Tatsächlich trägt Tunesien, wenn auch koinzidentiell und nicht ursächlich, die Verantwortung für den Terroranschlag, weil sie wie üblich erstmal geleugnet haben, daß Amri ihr Staatsbürger ist und dann einfach monate- und jahrelang keine Papiere schicken. Deutschland belohnt sie dafür mit mehreren 100 Millionen Euro Entwicklungshilfe über die Jahre.

Als nach dem Anschlag der Name Amri fiel, hat die tunesische Regierung wohl schnell einen Lakaien zur Paßstelle geschickt und 2 Tage später der Merkel den rückdatierten Ersatzpaß auf den Tisch geknallt, mit der Behauptung, sie hätten ihn ja zufällig gerade vor dem Anschlag fertig gehabt und verschicken wollen. Gut, den Leichnam Amris können die Italiener damit nun vielleicht etwas schneller nach Tunesien überführen.

Von den anderen Tausenden ausreisepflichtigen und davon meist kriminellen Algeriern, Marokkanern und Tunesiern wird wie seit Jahrzehnten weiterhin von ihren Regierungen deren Staatsbürgerschaft geleugnet, keine Ersatzpapiere ausgestellt und damit aktiv deren Abschiebung verhindert. Speziell bei diesen drei Ländern muß die Straftäterquote exorbitant hoch sein, dagegen geht selbst der Freiburger Mord auf Flüchtlinge/Syrer/Afghanen gerechnet im statistischen Grundrauschen unter.

Polizeilicher Alltag seit 20 Jahren in Deutschland. Politischer Alltag sind warme Sonntagsreden und Millionenhilfen für die korrupten Regierungen dort, die irgendwo in Privatschatullen versickern, während die Bevölkerung darbt und von den Regimes geknechtet wird.

In Kenntnis dieser seit Jahrzehnten von mehreren Bundes- und Landesregierungen verantworteteten Sachlage kann man *so* einen Hals kriegen, auch ganz ohne rassistische Einstellung gegenüber Schwarzen.

Daß auf Twitter die 140 Zeichen nichtmal ausreichen, um den aktuellen politisch korrekten Begriff für "Neger" bzw. "Intensivstraftäter ehemaliger arabischsprachiger Königreiche mit ausreisepflichtigem Aufenthaltsstatus" auszuschreiben, geschweige denn da herum dann einen Satz zu bilden, sollte eigentlich jeder Nutzer dieses Mediums verstehen. Muß dann sowohl für die Polizei als auch für die Künast gelten, bei ihrer vielkritisierten Erschießungsfrage zu Würzburg.)

Mir war der Begriff Nafri seit der 1. oder 2. Woche 2016 geläufig, eben aus den erwähnten Dokumenten wg. Köln. Daß er nun erst ein Jahr später aufgrund eines Tweets an die empörte Öffentlichkeit gelangt, spricht Bände darüber, wieviel die Leute, auch die umgeschulten Taxifahrer in den Redaktionen, lesen und vor allem über den Kenntnis- und Bildungsstand insbesondere der Politiker, deren Aufgabe es ist, diese Landtagsdrucksachen (die mit Sicherheit auch in diversen Bundestagsdokumenten inkl. dem Begriff Nafri verarbeitet wurden) zu lesen.

bearbeitet von HerrRossi

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Na klar glaub ich an Verschwörungen, klingt zwar seit 2001 eher negativ, aber ist auch leider eine Tatsache der Zeitgeschichte, das diese existieren. Finde es nur oft befremdlich jedem Irsinn zu glauben, sei es Flat Earth mist usw.

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vor 14 Stunden schrieb chillipepper:

Meinst du die Leute die jetzt wegen "Racial Profiling" rumflennen?

Interessante Ausdrucksweise.

Da werden Menschen am Ausgang des Bahnhofs nach Hautfarbe sortiert, alle Nicht-Weißen in einen Polizeikessel getrieben, stundenlang in der Kälte fest gehalten und von der Polizei offiziell als "Nafris" gebrandmarkt – und wenn sich deutsche Staatsbürger dann vollkommen zurecht über diese rassistische Diskriminierung und Misshandlung beschweren, bezeichnet man dies als "rumflennen".

Witzig ist, dass solche Begriffe dann von den gleichen Leuten benutzt werden, die man sonst zwei Stunden lang trösten muss, wenn ein Journalist es gewagt hat kritisch über die AfD zu berichten.

bearbeitet von Juice Terry
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vor 8 Minuten schrieb Juice Terry:

Interessante Ausdrucksweise.

Da werden Menschen am Ausgang des Bahnhofs nach Hautfarbe sortiert, alle Nicht-Weißen in einen Polizeikessel getrieben, stundenlang in der Kälte fest gehalten und von der Polizei offiziell als "Nafris" gebrandmarkt – und wenn sich deutsche Staatsbürger dann vollkommen zurecht über diese rassistische Diskriminierung und Misshandlung beschweren, bezeichnet man dies als "rumflennen".

Witzig ist, dass solche Begriffe dann von den gleichen Leuten benutzt werden, die man sonst zwei Stunden lang trösten muss, wenn ein Journalist es gewagt hat kritisch über die AfD zu berichten.

Wirklich witzig ist, dass ausgerechnet Du hier am lautesten Krach gemacht hättest wenn sich die Vorfälle vom letzten Jahr wiederholt hätten.

Jetzt hat die Polizei das verhindert - ist Dir natürlich auch nicht Recht. Leute wie Du schaffen es zwar stets wortreich zu Kritisieren - haben aber interessanter weise niemals auch nur den Hauch eines Vorschlages wie es besser zu Lösen wäre. 

Ich nehm es zurück - das ist gar nicht witzig!

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Gast Juninho

Der Nafri Begriff ist doch schon seit Jahren bekannt. Wieso einige jetzt mit dem Verbieten wollen eines Begriffs wieder Werbung für die AfD machen, ist mir schleierhaft.

Das Wort Nafri ist kein Problem, sondern Nafris sind seit Jahren ein Problem in Köln. Sie sind Teil der globalen Unterschicht, würden selbst in ihren Ländern zur Unterschicht gehören und halten sich hier mit Straßengeld über Wasser. Selbst wenn da wieder ein politisch korrekter Begriff gefunden wird -auch wenn ich nicht weiß was an Nafri falsch ist- ändert sich an den Verhältnissen gar nichts. Diese Menschen können nach momentanen Stand keine normalen Bürger werden und deswegen ist racial profiling in diesem Fall vollkommen notwendig. Da das Resultat aus diesem Missstand nicht sein kann, dass normale Bürger an Silvester zu Freiwild werden. 

 

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vor 2 Minuten schrieb Juninho:

Der Nafri Begriff ist doch schon seit Jahren bekannt. Wieso einige jetzt mit dem Verbieten wollen eines Begriffs wieder Werbung für die AfD machen, ist mir schleierhaft.

Das Wort Nafri ist kein Problem, sondern Nafris sind seit Jahren ein Problem in Köln. Sie sind Teil der globalen Unterschicht, würden selbst in ihren Ländern zur Unterschicht gehören und halten sich hier mit Straßengeld über Wasser. Selbst wenn da wieder ein politisch korrekter Begriff gefunden wird -auch wenn ich nicht weiß was an Nafri falsch ist- ändert sich an den Verhältnissen gar nichts. Diese Menschen können nach momentanen Stand keine normalen Bürger werden und deswegen ist racial profiling in diesem Fall vollkommen notwendig. Da das Resultat aus diesem Missstand nicht sein kann, dass normale Bürger an Silvester zu Freiwild werden. 

 

"Normaler" Bürger darf also nur werden wer nicht zur Unterschicht gehört? 

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Gast barsky
vor 55 Minuten schrieb Juice Terry:

Da werden Menschen am Ausgang des Bahnhofs nach Hautfarbe sortiert, alle Nicht-Weißen in einen Polizeikessel getrieben, stundenlang in der Kälte fest gehalten und von der Polizei offiziell als "Nafris" gebrandmarkt – und wenn sich deutsche Staatsbürger dann vollkommen zurecht über diese rassistische Diskriminierung und Misshandlung beschweren, bezeichnet man dies als "rumflennen".

Gibts dafür Quellen? Hätte das so noch in keinem Bericht gelesen.

Racial Profiling... haben wir da echt kein deutsches Wort für? ^^

Immer nach dem Motto, wer zuerst Rassist schreit, gewinnt...

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vor 2 Stunden schrieb Juice Terry:

Da werden Menschen am Ausgang des Bahnhofs nach Hautfarbe sortiert, alle Nicht-Weißen in einen Polizeikessel getrieben, stundenlang in der Kälte fest gehalten und von der Polizei offiziell als "Nafris" gebrandmarkt – und wenn sich deutsche Staatsbürger dann vollkommen zurecht über diese rassistische Diskriminierung und Misshandlung beschweren, bezeichnet man dies als "rumflennen".

Genau, einfach so hat die Polizei grundlos die armen nicht-weißen abgefangen.
Nicht weil sich exakt diese Tätergruppe vor exakt einem Jahr am exakt gleichen Ort verabredet hat und anschließend die schwersten sexuellen Massenübergriffe gestartet hat die wir jemals in Deutschland gesehen haben. Nein das ist eindeutiger Rassismus der Polizei gewesen...

Hätten wir mal lieber alles so gemacht wie letztes Jahr als man die Gruppen nicht rechtzeitig abgefangen hat. Dann wären zwar wieder tausende unschuldige Frauen schwer belästigt worden, aber immerhin hätte man die Täter dann nicht diskriminiert und das ist ja das wichtigste. Manche haben echt Prioritäten...

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vor 49 Minuten schrieb chillipepper:

Genau, einfach so hat die Polizei grundlos die armen nicht-weißen abgefangen.
Nicht weil sich exakt diese Tätergruppe vor exakt einem Jahr am exakt gleichen Ort verabredet hat und anschließend die schwersten sexuellen Massenübergriffe gestartet hat die wir jemals in Deutschland gesehen haben. Nein das ist eindeutiger Rassismus der Polizei gewesen...

Blöd ist halt nur, dass es eben nicht exakt diese Tätergruppe war. Höchstens das Land aus dem diese Leute kamen war gleich. Aber ansonsten waren es ja scheinbar andere Menschen.
Und da hier die Unschuldsvermutung gilt... 

Wenn Menschen aufgrund der gleichen Nationalität und Abstammung verdächtigt werden ist das schon problematisch.

Wenn dieses WE Fans auf Schalke sich daneben benehmen kann ich nicht nächste Woche den Schalkefans Stadionverbot erteilen nur weil sie auch Schalketrikots anhaben.

AFDler bitten ja auch immer darum, dass nicht alle von ihnen rechts und populistisch sind. Es sind ja auch nicht alle "Ossis" (Achtung Wort beabsichtigt benutzt) rechts nur weil montags in Dresden Pediga Stimmung macht.

Problem ist halt, dass man dadurch großen Schaden anrichtet und jetzt viele Leute glauben, dass Leute aus Nordafrika idR alles Vergewaltiger und Kriminelle sind. Der Thread hier ist doch der beste Beweis. Hier wird dauernd davon gesprochen, dass die Polizei Straftaten wie die aus dem letzten Jahr verhindert hat. Woher wisst ihr das? Wurden hier Leute beim aktiven Begehen einer Straftat erwischt? Oder hätte es nur sein können, dass sie eine Straftat begehen? 

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vor 11 Stunden schrieb RealGentleman:

 

Wenn Menschen aufgrund der gleichen Nationalität und Abstammung verdächtigt werden ist das schon problematisch.

Wenn dieses WE Fans auf Schalke sich daneben benehmen kann ich nicht nächste Woche den Schalkefans Stadionverbot erteilen nur weil sie auch Schalketrikots anhaben.

kurze Anmerkung dazu. Prinzipiell richtig. ABER 

Wird aber getan.

Ich wurde schon öfter von der Polizei ins Stadion begleitet nur aus "Sicherheitsgründen".

Einfach weil alle Fans der Gastmannschaft so behandelt werden.

Randalieren die Ultras mal... Bin ich nächstes Mal als Fan auch unter Generalverdacht..

Beschwert sich aber keiner drüber :)

Ist also nicht soooo ungewöhnlich so ein Polizeivorgehen.

 

 

 

bearbeitet von MrJack
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vor 13 Minuten schrieb MrJack:

kurze Anmerkung dazu. Prinzipiell richtig. ABER 

Wird aber getan.

Ich wurde schon öfter von der Polizei ins Stadion begleitet nur aus "Sicherheitsgründen".

Einfach weil alle Fans der Gastmannschaft so behandelt werden.

Randalieren die Ultras mal... Bin ich nächstes Mal als Fan auch unter Generalverdacht..

Beschwer sich aber keiner drüber :)

Ist also nicht soooo ungewöhnlich so ein Polizeivorgehen.

Aber du wirst nicht in deiner Bewegung eingeschränkt. Blöd wäre es halt, wenn du nicht ins Stadion reinkommst und man dich draußen festhält, weil du ja theoretisch Probleme machen könntest. Dann würdest du dich wahrscheinlich auch aufregen.

Ich habe das nicht alles genau verfolgt. Weiß nicht, ob hier Menschen aufgehalten worden sind und einen Platz nicht betreten durften oder nicht feiern durften. Wenn ja dann muss man sagen, dass das eigentlich nicht korrekt ist. 

bearbeitet von RealGentleman

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vor 7 Minuten schrieb RealGentleman:

Aber du wirst nicht in deiner Bewegung eingeschränkt. Blöd wäre es halt, wenn du nicht ins Stadion reinkommst und mein dich draußen festhält. Dann würdest du dich wahrscheinlich auch aufregen.

Ich habe das nicht alles genau verfolgt. Weiß nicht, ob hier Menschen aufgehalten worden sind und einen Platz nicht betreten durften oder nicht feiern durften. Wenn ja dann muss man sagen, dass das eigentlich nicht korrekt ist. 

Natürlich.

Mein harmloser Kumpel wollte sich am Bahnhof frei bewegen, weil er das nicht einsah, und hat den Tag dafür als "Störenfried" direkt in der Polizeiwache verbacht. Er hatte nur Hunger, wollte nicht 1-2h am Bahnsteig rumstehen und dachte "das kann doch net sein hier".

Da ist nix mit frei bewegen, wenn die Polizei dich am Bahnhof / Bahnsteig abholt und einkesselt. Sicherheitslage geht vor...

Da wurdest du ins Stadion geführt und sonst durfest du in der Stadt nichts machen. Auch nicht frei bewege. Nicht mal am Bahnhof.

Wollte das nur mal als Vergleich in die Diskussion werfen. Ist nicht so als gäbe es nie solche Aktionen.

---

Seit dem ist er nie wieder mit den offiziellen Zügen gefahren.

bearbeitet von MrJack
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Gast barsky
vor 12 Minuten schrieb RealGentleman:

Blöd ist halt nur, dass es eben nicht exakt diese Tätergruppe war. Höchstens das Land aus dem diese Leute kamen war gleich. Aber ansonsten waren es ja scheinbar andere Menschen.
Und da hier die Unschuldsvermutung gilt...

Woher weißt du das es nicht genau exakt die selben Personen waren? Ist nur eine Vermutung oder? ^^

Man könnte natürlich auch mal schaun welche Leute (also ganz gezielt die Personen als solche) dieses, sowie letztes Jahr einen Platzverweis am HBF bekommen haben und weshalb, bzw. ob die Personen, welche schon unter Anklage standen auch wieder vor Ort waren. Hast du schon  was drüber gelesen? Link bitte.

 

Problem ist halt, dass man dadurch großen Schaden anrichtet und jetzt viele Leute glauben, dass Leute aus Nordafrika idR alles Vergewaltiger und Kriminelle sind. Der Thread hier ist doch der beste Beweis. Hier wird dauernd davon gesprochen, dass die Polizei Straftaten wie die aus dem letzten Jahr verhindert hat. Woher wisst ihr das? Wurden hier Leute beim aktiven Begehen einer Straftat erwischt? Oder hätte es nur sein können, dass sie eine Straftat begehen?

Also überall Kameras aufstellen und hoffen das Straftaten aufgezeichnet werden und die Aufnahmen dann auch so vor Gericht als Beweis geltend gemacht werden können?

 

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Irgendwie wird viel aneinander vorbei geredet. Daher mach ich mal auf Vorbild und arbeite mit Quellen:

https://www.google.de/amp/www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_79961960/tid_amp/silvester-in-koeln-mathies-bedauert-nafri-tweet-der-polizei.html?client=ms-android-hms-vf-de

 

Tl: Dr

Begriff ist missverständlich. Wurde zurück genommen.

Screening der Polizei differenzierter als hier dargestellt. 

 

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11 hours ago, MrJack said:

Ich sehne einer Zeit entgegen in der dumme 140 Zeichen Tweets oder einzelne Abkürzungen keine sinnlosen kurzfristigen Empörungsdebatten mehr befeuern können.. Mediales erwachsen werden ist dringend nötig. Dazu gehört auch eine gewisse Grundgelassenheit beim Konsumieren von Medien und nicht gleich bei einzelnen Signalworten maximal hohl zu drehen. Ein Polizist ist halt auch kein Medienprofi. Wäre ich seine Mutter würd ich ihm das Twittern verbieten.... Wieso Twittert eigentlich jemand?

Wenn das so weiter geht werden wir alle wahnsinnig...

--

 

Naja, schwierig, da die Medien darüber ja funktionieren. Debatten, emotionaler Kontent, Klicks…

Und da werden so Scheindebatten halt noch getriggert. Nicht umsonst rennt nahezu jede „Mainstream“ Onlinepräsenz und jeder Medienfuzzi wild wichsend durch die Gegend sobald das Wort „Trump“, „Nafri“, „AFD“ , „Antifa“ etc hört.

Zum Vorgehen der Polizei, schwierig. Aber in der Summe schon ok. Natürlich schwingt da ein bisschen Diskriminierung mit. Aber um ein Beispiel aus einem Nachrichtenforum aufzugreifen: Beim Fussball werden auch alle Gästefans eingekesselt und separiert zum Block gebracht. Bekannte Gesichter rausgezogen, Pöbler entfernt und und und. Dabei werden auch friedliche unter Generalverdacht gestellt. Rassismuss und Diskrimminierung schwingt bei dem Verhalten mit. Aber lässt sich bei so Großveranstaltungen im präventiven Handeln vielleicht nicht ganz ausschließen, da es sich als gänige Praxis erwiesen hab. Deshalb muss es nicht richtig sein, aber hier gibt es wohl ohnehin keinen Konses über ein vollkommen richtiges Vorgehen.

 

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vor einer Stunde schrieb chillipepper:

Genau, einfach so hat die Polizei grundlos die armen nicht-weißen abgefangen.
Nicht weil sich exakt diese Tätergruppe vor ...

Alle Menschen, deren Hautfarbe nicht weiß ist, sind die "exakte Tätergruppe"? Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein.

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