Sexismus im Alltag - Die Straße gehört den Männern - Dokumentation

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Ich finde das ist eine extrem spannende Doku, gerade wenn man sich Gedanken macht, wo die dünne Linie zwischen Belästigung und Daygame eigentlich verläuft und wie manches aus der Sicht der Frau aussieht...

Ich weiß es ist ein heikles Thema, finde es aber wirklich sehr passend und auch sehr wichtig und hoffe, dass es möglich ist hier dazu eine faire und respektvolle Diskussion zu führen ohne Beleidigungen und andere verbale Ausfälle. Haltet euch bitte an die Board Rules und die Nettiquette!

http://www.tagesspiegel.de/politik/sexismus-im-alltag-die-strasse-gehoert-den-maennern/6991178.html

Sexismus im Alltag Die Straße gehört den Männern

Auf der Straße seien Frauen immer noch Sexismus und Übergriffen bestimmter Männern ausgesetzt, schreiben die Aktivistinnen.

Eine junge Frau in Brüssel hat gefilmt, was Frauen passiert, sobald sie die Haustür hinter sich schließen. Nun debattieren Belgien und Frankreich über sexuelle Übergriffe - und Rassismus.

Sie trägt ein dezent dekolletiertes helles Sommerkleid und ihre Schritte in den halbhohen Stiefeln lassen eher an Nancy Sinatras grimmigen Song „These boots are made for walking“ denken als an eine, die, wie es eine verbreitete Auffassung will, Herrenbegleitung sucht. Doch es hilft nichts. „Kann ich Sie auf ein Glas einladen?“ fragt ein Passant. „Ich hab eine eigene Wohnung. Ein Bett.“ Er insistiert, obwohl sie ihn deutlich abweist, erst mit „Nein danke“, dann lauter. Vor einem Café folgt ihr ein Dutzend Augenpaare wie choreographiert – aber nicht nur das: „Hündin“ rufen die Männer ihr hinterher, „Schlampe“.

Sofie Peeters hat in Brüssel Film studiert und für ihre Abschlussarbeit mit versteckter Kamera gefilmt, was ihr passiert, wenn sie ihre Wohnung im Zentrum von Europas Hauptstadt verlässt: „Femme de la rue“ heißt ihr Film, der in Belgien und Frankreich gerade heiß diskutiert wird.

Auch weil er unter Rassismusverdacht steht: Die Männer, die Peeters bei ihren Verbalattacken aufgenommen hat, haben meist dunklere Haut als Durchschnittsbelgier. Und feministische Migrantinnen fragten denn auch in einem offenen Brief an ihre Abgeordneten, ob die junge Autorin auch wisse, wie viele Mädchen in selben Viertel vom Unterricht ausgeschlossen seien, nur weil sie ein Kopftuch trügen.

Die Frauen von „Osez le féminisme“ halten das für die falsche Sicht. Kampf gegen Rassismus und Frauendiskriminierung seien eng verbunden, man könne das eine nicht gegen das andere ausspielen. „Sexismus ist kein Phänomen einer Generation oder einer Kultur“, schreiben die Sprecherin der Bewegung Magali De Haas und ihre Mitstreiterinnen Anne-Cécile Mailfert und Hélène Assekour. „Er ist universell.“ Die Französinnen wissen, wovon sie sprechen; „Osez le féminisme“, was sich ins Deutsche gut mit „Mehr Feminismus wagen“ übersetzen ließe, gründete sich als Reaktion auf die Affäre um Dominique Strauss-Kahn, den Chef des Internationalen Währungsfonds, der im Mai 2011 nach einer Attacke gegen ein New Yorker Zimmermädchen sein Amt und alle Chancen auf die sozialistische Präsidentschaftskandidatur in Frankreich verlor. Ja, schreiben die Aktivistinnen, die Straße sei der Ort, an dem Frauen immer noch Sexismus und Übergriffen bestimmter Männern ausgesetzt seien. „Am meisten erstaunt uns, dass diese Feststellung noch so viel Erstaunen auslöst.“

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Vielleicht, weil man – und auch frau – darüber bisher nicht laut sprach. Sofie Peeters’ Film passt in die Reihe neuer Versuche jüngerer Feministinnen, die neben dem alten Kampf um gleiche Rechte auf Arbeit, Aufstieg, Lohn auch den um den Platz im öffentlichen Raum und im Alltag aufgenommen haben. Schon die Namen sind Programm und signalisieren: Jetzt wird’s laut – ob nun auf den „Schlampenmärschen“, mit denen sie vor einem Jahr weltweit ihr Recht reklamierten, auch in kürzesten Minis „Nein“ zu sagen, oder mit dem Auftritt der jungen Russinnen von „Pussy Riot“ (Muschi-Aufstand) in einer Moskauer Kirche.

Und Deutschland? Da dreht, soweit bekannt, gerade keine einen Film über „harcèlement de rue“. Aber fragen Sie doch einfach einmal beliebige Frauen hierzulande nach ihren Erfahrungen...

Habe dazu auch noch den Tailer und einen Fernsehbeitrag gefunden:

http://www.dailymotion.com/video/xsknaq_femme-de-la-rue-sexism-in-the-streets-of-brussels-english-subtitles_webcam

http://dai.ly/xsknaq

EDIT: Gerade noch einen Beitrag gefunden:

Femme de la rue: Sexuelle Belästigung sichtbar machen

Sexuelle Belästigung und Übergriffe sind derzeit Thema in Frankreich und Belgien. Auslöser ist die Dokumentation „Femme de la rue“ – „Frau von der Straße“ von Sofie Peeters (Auszug beim Guardian zu sehen). Täglich wird sie auf dem Weg zur Arbeit in Brüssel mehrfach belästigt, so dass sie eines Tages beschloss, das Ausmaß zu dokumentieren. Dabei zeigte sich vor allem, wie sehr es an den Nerven der betroffenen Frauen zehrt und welche Vorsichtsmaßnahmen sie (vergeblich) treffen:

Das Ms. Magazine hat einige der Antworten, die die Täter Peeters auf Nachfrage gaben: Zwar wäre das Ansprechen zu 99 Prozent erfolglos, aber sie hätten nichts zu tun und es sei großartig, so Zeit rumzukriegen. Die Frauen sollten einfach nicht hinhören oder Kopfhörer tragen, jede Antwort würde als Ermutigung verstanden.

In Frankreich hat das Video ebenfalls Wellen geschlagen. Nachdem dort vor kurzem das Gesetz gegen Angrapschen gekippt wurde, da es zu unspezifisch geschrieben war, gibt es nun eines Neues: Sexuelle Belästigung kann mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden, berichtet dieStandard.at. Auch in Belgien wird nun überlegt, sexuelle Belästigung auf der Straße explizit unter Strafe zu stellen.

Leider wurde die Doku bereits von rassistischen und anti-muslimischen Seiten für ihre Zwecke eingespannt, da vor allem Männer mit Migrationshintergrund zu sehen sind. Dies übersieht aber, wie Peeters anmerkt, dass der Rassismus tiefer sitzt, wenn Migranten überdurchschnittlich häufig arbeitslos sind. Seit sie für den Film mit ihren Nachbarn gesprochen hat, sei die Situation besser geworden – eine Lösung für alle betroffenen Frauen ist dies allerdings nicht.

bearbeitet von Elia

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Steht im Artikel ja drin dass das hauptsächlich Einwanderer waren. Finde das jetzt nicht überraschend das eine nach deren kulturellen Maßstäben nuttig angezogene Frau angemacht wird.

Man kann halt nicht alles haben, Elia, entweder Masseneinwanderung oder Frauenrechte :)

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Ich hatte eben einen fast 2 Seiten langen Post verfasst welcher sogar in das Thema Politik, Weltanschauung und Moral einsteigte. Ich schaute mir nochmal die Überschrift an, löschte alles und möchte eigentlich nur noch eins sagen...

Ich wusste lange bevor es die Medien berichteten dass Femen von einem Kerl initiiert und koordiniert wird. WUSSTE, nicht glaubte :good:

Mehr kann ich nicht aber vorallem will ich nicht beisteuern. have fun

:hi:

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Falsch. Political corectness SUCKS.

Aber nicht doch. Als anständiger, aufgeklärter und kosmopolitischer Westeuropäer muss man politically correct sein. Und das bedeutet, dass man Menschen aus einer anderen Kultur/Religion und deren Verhaltensweisen gegenüber Frauen gefälligst nicht zu kritisieren hat.

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Falsch. Political corectness SUCKS.

Aber nicht doch. Als anständiger, aufgeklärter und kosmopolitischer Westeuropäer muss man politically correct sein. Und das bedeutet, dass man Menschen aus einer anderen Kultur/Religion und deren Verhaltensweisen gegenüber Frauen gefälligst nicht zu kritisieren hat.

Traust du dich eigentlich auch wirklich deine Meinung zu sagen, oder versteckst du dich durchgehen hinter dem bissigen Zynismus?

In dem Bericht geht es um Sexismus auf der Straße und der hat weder etwas mit der Herkunft der Männer noch mit der Herkunft der Frau zu tun. Die Frau hat ihren Weg zur Arbeit gefilmt. Da sie in einem Viertel lebt, in dem ein großer Anteil Migranten wohnt, sind viele Männer mit dunklen Haaren zu sehen. Das ist es auch schon. Der gleiche Sexismus lässt sich vor jeder deutschen Baustelle beobachten.

bearbeitet von Elia

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Traust du dich eigentlich auch wirklich deine Meinung zu sagen, oder versteckst du dich durchgehen hinter dem bissigen Zynismus?

Ich verstecke mich durchgehend hinter bissigem Zynismus.

In dem Bericht geht es um Sexismus auf der Straße und der hat weder etwas mit der Herkunft der Männer noch mit der Herkunft der Frau zu tun. Die Frau hat ihren Weg zur Arbeit gefilmt. Da sie in einem Viertel lebt, in dem ein großer Anteil Migranten wohnt, sind viele Männer mit dunklen Haaren zu sehen. Das ist es auch schon.

Dann sollte sie mal durch ein anderes Viertel laufen, um zu sehen, ob sie dort die gleichen oder andere Erfahrungen macht.

Der gleiche Sexismus lässt sich vor jeder deutschen Baustelle beobachten.

Vor meinem Haus war zwei Wochen lang eine Baustelle. Meine Frau ist jeden Tag daran vorbeigegangen. Es ist nichts passiert. Und schon gar nicht wurde sie als Hündin oder Schlampe beschimpft.

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Erstens, sind die meisten der Aufnahmen keine 'sexuelle Belästigung', zweitens, wohnen ungebildete Migranten nur in armen Vierteln, also ist es ein poor People Issue, genauso wie hunderttausend anderer Sachen die kein Schwein interessieren.

Typischer Feminismus Film - non Issues und poor People Issues. Mit einem Pfefferspray/Messer und gesundem Menschenverstand hat eine Frau in Europa nichts zu befürchten, und wenn sie sich von einer Einladung auf nen Drink belästigt fühlt, dann hat sie andere Probleme.

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Traust du dich eigentlich auch wirklich deine Meinung zu sagen, oder versteckst du dich durchgehen hinter dem bissigen Zynismus?

In dem Bericht geht es um Sexismus auf der Straße und der hat weder etwas mit der Herkunft der Männer noch mit der Herkunft der Frau zu tun. Die Frau hat ihren Weg zur Arbeit gefilmt. Da sie in einem Viertel lebt, in dem ein großer Anteil Migranten wohnt, sind viele Männer mit dunklen Haaren zu sehen. Das ist es auch schon. Der gleiche Sexismus lässt sich vor jeder deutschen Baustelle beobachten.

Sehe ich jetzt so nicht.

Da gibt es in meinen Augen einen kulturellen Unterschied.

Vor einer deutschen Baustelle muss sich eine Frau nicht als Hündin oder Schlampe beschimpfen lasse.

Klar gibt es auch andere Sprüche, die haben zu mindestens für mich aber nicht das Niveau der oben genannten.

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Hab mal noch nen Artikel gefunden, in dem auch nochmal auf den Vorwurf eingegangen wird:

Street Harassment Fuels a Viral Documentary

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One day, during a typical 15-minute walk from her office to her apartment in the center of Brussels, 25-year-old graduate film student Sofie Peeters was harassed 11 times.

To channel her frustration with her inability to commute in peace, she produced a short documentary for her final school project called Femme de la Rue (Woman of the Street). The undeniable display of street harassment in the film made it and her story go viral, drawing global attention to the problem.

Using a hidden camera, Peeters captured men saying, “sexy butt” and “naughty slut,” leering and making “pssst” sounds as she walked by. A few men marched alongside her, repeatedly asking for her phone number or a date and then calling her a slut or a whore when she politely refused. In the film, Peeters also interviewed women about their similar experiences.

While the documentary was filmed in Brussels, the behavior captured occurs in cities worldwide, as demonstrated by the stories women share on the Hollaback chapter blogs and websites such as Stop Street Harassment, HarassMap and Blank Noise. The 1998 documentary War Zone captures similar behavior in four major U.S. cities.

Supporting the stories and film footage, the few studies on the subject reveal that more than 80 percent of women experience street harassment in Canada, Egypt, Israel, Pakistan, Yemen and the U.S., and a recent poll found that four in 10 young women were street-harassed in London just last year.

Street harassment negatively impacts women’s lives. A recent survey for Gallup conducted in 143 countries shows that significantly more women than men feel unsafe walking alone at night, and street harassment is undoubtedly a large reason why. In the film, women that Peeters interviewed shared how, because of street harassment, they avoid eye contact with men, change how they dress, alter their routes, stay off public transportation at night and listen to iPods. One woman said street harassment led her to move neighborhoods.

While the documentation of street harassment and its impact is growing, we know less about why it happens. What little we know mostly comes from women such as War Zone producer Maggie Hadleigh-West who interview their harassers. Showing off for friends, “Just saying hi,” and, “I don’t know” (because it’s so culturally ingrained), are examples of responses she received.

Peeters asked the men in her neighborhood, “Why do you do that?” One admitted that 99 percent of the time his tactics “never succeed” in helping him meet women, but, “There’s time to be filled. It’s great to fill it like that.”

Sexual frustrations and being inundated by media and advertising images of women in sexually suggestive poses were other reasons men gave for their sexually aggressive behavior.

A few told Peeters that the only way women can avoid harassment is to have a man with them or to wear a wedding ring and say they are married. When Peeters asked if there was nothing else she could do, one man said, “You just need to remain silent. [His friends laugh.] If you respond, then they will consider you someone asking for it. Put earphones on, like all the other girls. And let them talk.”

The men in Peeters’ film are primarily Arab (several of the women she interviewed are, too) and she faces criticisms of racism. She responded by saying only a small portion of foreign men are harassers, and her film is a testament to the social situation of some immigrants: There are a lot of foreign men with little more to do than sit in cafes and in parks and bother women.

Given how universal street harassment is, I wonder if the actuality is that Peeters’ film only looks at one area of Brussels, and as cities are often at least loosely segregated by nationality or race or socioeconomic status, a similar film produced in other neighborhoods of the city would pinpoint different kinds of harassers. Street harassment, after all, is a symptom of and contributor to patriarchy, and most modern cultures, not just Islamic ones, are patriarchal.

Whatever its limitations, the documentary is having an impact.

Joëlle Milquet, Belgian interior minister, saw the film in late July and reaffirmed her plans to introduce a bill before Parliament next month that will legally define sexism, including street harassment, and attach penalties for committing it. A fine of €250 is one possibility. It is unclear how legislators plan to enforce the law, and some activists fear it may have a disproportionate impact on immigrants.

Even if a well-written law against sexism passes, it is the discussions about street harassment that will do the most to stop it since they raise people’s awareness and can change mindsets.

In this sense, the film is having a great impact, too. Its coverage in international news and social media is sparking conversations globally. In France, for example, one man on Twitter thought Peeters’ experience was unusual until scores of women in France responded with their stories using the hashtag #harcelementderue.

For Peeters, just by talking to men in her neighborhood for the film made them think about their behavior and Peeters differently. She said the men respect her now. If her film can inspire initiatives and conversations that will increase men’s respect for women, that may be its most important contribution.

bearbeitet von Elia

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Mit einem Pfefferspray/Messer und gesundem Menschenverstand hat eine Frau in Europa nichts zu befürchten

Ich kann nicht glauben, dass spätestens der 9. Beitrag bereits ein Witz sein soll. Das ist eine Beleidigung an alle Frauen, vorallem denjenigen, denen schon etwas passiert ist. Pfefferspray? Messer? Wer hat denn Zeit, dass zu zücken, wenn er angegriffen wird? Messer und Schlüssel funktionieren auch erst als Waffe, wenn man dem Täter sehr nah ist.

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Gast 11223344

Schon wieder so Zeug? Such dir ne Beschäftigung, du kannst echt nicht ausgelastet sein.

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@IC: Willkommen im RL, wo Menschen Sachen passieren. Es sind (gottseidank) nicht an jeder Ecke Kameras und Polizisten, sodass man manchmal auch auf sich selber aufpassen muss.

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Wollen wir doch mal eine Lösung finden. Ich habe vorgeschlagen, tolerant und kultursensibel zu sein. Kam nicht so gut an. Na gut, dann einigen wir uns doch wenigstens darauf, Frauen nicht als Schlampen und Hündinnnen zu beschimpfen.

Gibt es hier überhaupt jemand, der sowas macht? Nein? Prima, Problem gelöst.

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Lasst euch nicht von der Political Correctness ins Bockshorn jagen. Sexismus ist entweder von Frauen erfunden oder es war ein Ausländer. Wir deutschen Männer machen grundsätzlich immer alles richtig.

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Sexismus ist erfunden.

Ziel und selbsterklärte Aufgabe des Feminismus ist, die Erfindung der Frau rückabzuwickeln und Frauen wieder zu neutralisieren. In Gender-Sprache heißt das »Geschlechterrollen zu dekonstruieren«. Deshalb empfindet man alles, was sich auf diese Rollen bezieht, als kontraproduktiv, reaktionär, unterdrückungsverfestigend, weil es der Dekonstruktion im Wege steht und an den Rollen festhält. Das nennt man »sexistisch«.

Das hört sich bescheuert an. Ist es auch. Es ist frei erfundener Blödsinn. Wie aus Trash-Science-Fiction. Weil die zugrundeliegende Gender-Ideologie frei erfundener Blödsinn ist. Es gibt bis heute keinerlei Erklärung oder Herleitung dafür. Sie ist frei aus der Luft gegriffen.

Daher gibt es diese Biologie-freie Umformung natürlicher, freier, neutraler, geschlechtsloser Wesen zur „als unterdrückt konstruierten Frau” (wie die Feministinnen es ausdrücken) nicht.

Und wenn es diese Umformung nicht gibt, dann gibt es auch keinen Sexismus, denn der Begriff bezeichnet diese Umformung.

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Feminismus laut Wiki:

Feminismus ist sowohl eine politische Weltanschauung als auch eine politische Bewegung innerhalb der Frauenbewegung. Verschiedene Strömungen des Feminismus treten unter anderem für Gleichberechtigung, Menschenwürde und Selbstbestimmung von Frauen ein sowie für das Ende aller Formen von Sexismus. Der Begriff bezeichnet heterogene Denkansätze und Theorien, deren gemeinsamer Ausgangspunkt das Aufbegehren gegen die Identifizierung von Frauen als einer Männern nachgeordneten Gruppe ist. Ziel ist die Veränderung der Lebenssituation von Frauen als auch der Strukturen, die eine Nachrangigkeit von Frauen hervorbringen. Feminismus grenzt sich von Gleichstellungspolitik durch die Vorstellung ab, dass die geschlechtergerechte Teilhabe an der gesellschaftlichen Gestaltung nicht ohne eine Veränderung der Machtverhältnisse zu realisieren sei. Feministische Theorien greifen Themen und Erkenntnisbedarf der Frauenbewegungen auf.

Sexismus laut Wiki:

"Als Sexismus wird die auf das Geschlecht (engl. sex) bezogene Diskriminierung bezeichnet."

Wieso spricht mein Vorposter so viel von "Gender"?

Man muss nicht an die Genfer-Theorie glauben um FeministIn zu sein.

Ist Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Alter, usw. auch nicht real?

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Sexismus ist erfunden.

Das grenzt ja schon an Irrsinn. "Sexismus" bezeichnet die Diskriminierung einer Person auf Grund ihres Geschlechts. Nicht mehr und nicht weniger. Genauso könntest du behaupten Rassismus sein "erfunden". Beides hat wohl jeder Mensch (der bei klarem Verstand und im Besitz von Ohren und/oder Augen ist) schon oft genug beobachten können oder selbst erfahren.

bearbeitet von Elia

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Der Begriff Sexismus wurde in den 60´ern erfunden - Belegbar - Punkt.

@Individualchaotin

Diskriminierung hat nichts mit dem Begriff "Sexismus" zu tun.

@Elia

Rassismus hat nichts mit dem Begriff "Sexismus" zu tun.

Zitat: Beides hat wohl jeder Mensch (der bei klarem Verstand und im Besitz von Ohren und/oder Augen ist)

Wer deine Posts etwas länger verfolgt. Kommst da schon zum zweifeln.

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Der Begriff Sexismus wurde in den 60´ern erfunden - Belegbar - Punkt.

@Individualchaotin

Diskriminierung hat nichts mit dem Begriff "Sexismus" zu tun.

@Elia

Rassismus hat nichts mit dem Begriff "Sexismus" zu tun.

Lieber Mind_os

Diskriminierung hat natürlich etwas mit "Sexismus" zu tun.

Und "Sexismus" als Begriff ist sogar in der Entstehung mit Rassismus verbunden.

Hier noch mal kurz zur Klärung:

DEFINITION SEXISMUS:

Duden aktuell:

"Vorstellung, nach der eines der beiden Geschlechter dem anderen von Natur aus überlegen sei, und die [daher für gerechtfertigt gehaltene] Diskriminierung, Unterdrückung, Zurücksetzung, Benachteiligung von Menschen, besonders der Frauen, aufgrund ihres Geschlechts"

Brockhaus (1984):

aus dem Amerik. übernommener kritischer Begriff, der die Formen der Benachteiligung und Unterdrückung der Frau auf Grund ihrer Geschlechtszugehörigkeit bezeichnet.

Duden (1990):

Haltung, Grundeinstellung, die darin besteht, einen Menschen allein auf Grund seines Geschlechts zu benachteiligen; insbesondere diskriminierendes Verhalten gegenüber Frauen.

free Dictionary:

Sexismus

Diskriminierung aufgrund des Geschlechts

Historisch gesehen wurde der Begriff „Sexismus“ in den 60er Jahren von der us-amerikanischen

Frauenbewegung in Analogie zum Begriff des Rassismus entwickelt und sollte ein Unterdrückungsverhältnis

überhaupt erstmals benennbar machen. Ebenso wie es die vorrangige Politik des US-Antirassismus war

zunächst den Ausschluss von Schwarzen aus gesellschaftlichen Räumen und Institutionen

anzuprangern (Woolworth - Blockade), konzentrierte sich die Sexismus-Kritik auf die

Benachteiligungs- und Ausschlussriten von Frauen als FRAUEN.

So. Damit hätten wir also deine beiden Behauptungen mit Verweisen widerlegt.

Sofern du jetzt nicht behaupten möchtest, der Duden, der Brockhaus und Wikipedia lügen uns die Hucke voll und nur Mind_os ausm PickUpForum kennt die wahre Bedeutung von "Sexismus" wäre das dann hoffentlich geklärt...

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Sexismus ist erfunden.

Der Begriff Sexismus wurde in den 60´ern erfunden - Belegbar - Punkt.

Hier ist mal wieder die überlegene männliche Logik am Werk.

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Der Begriff Sexismus wurde in den 60´ern erfunden - Belegbar - Punkt.

Der Begriff hat sich in einer bestimmten Epoche der Ideengeschichte herauskristallisiert. Ja. Aber was willst du daraus nun ableiten?

(Der Begriff des „sozialen Netzwerks“ hat sich auch erst im 20. Jahrhundert gefunden. Hat es vorher also keine „sozialen Netzwerke“ wie Freundschaften, Kollegenschaft, das Zusammenleben in einem Ort oder in einem Stamm gegeben?)

Begriff ist nicht gleich Phänomen.

Phänomene können existieren, wenn auch noch kein Begriff dafür gefunden wurde.

Und noch verwirrender: Wir können Begriffe für Phänomene finden, die uns „plötzlich“ wichtig werden. Denken wir an „Menschenrechte“ oder „Menschenwürde“. Zwei Begriffe, die völlig „erfunden“ sind. Die es im Mittelalter so nicht gab. Sollen wir nun daraus ableiten, dass sie nicht existieren? Dass sie eh nur aus strategischen Gründen in den Diskurs eingeschleust worden sind und im Grunde eh unberücksichtigt bleiben können?

Ich wäre erfreut, wenn Du mir/uns Deine Argumentation erläutern könntest.

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Erstens, sind die meisten der Aufnahmen keine 'sexuelle Belästigung', zweitens, wohnen ungebildete Migranten nur in armen Vierteln, also ist es ein poor People Issue, genauso wie hunderttausend anderer Sachen die kein Schwein interessieren.

Typischer Feminismus Film - non Issues und poor People Issues. Mit einem Pfefferspray/Messer und gesundem Menschenverstand hat eine Frau in Europa nichts zu befürchten, und wenn sie sich von einer Einladung auf nen Drink belästigt fühlt, dann hat sie andere Probleme.

Mann, Du hast so was von keiner Ahnung. Sofern Du nicht selber mal unverhofft in so einer Situation warst kannst Du doch gar nicht mitreden.

Ich weiß ja nicht auf welchem Dort Du lebst aber für Frauen ist Städten ist das real.

Was jemand als belästigend erlebt, das ist seine persönliche Sache. Meist bleibt es ja nicht dabei. Wenn Du noch nie bedroht wurdest kannst Du das auch nicht verstehen.

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