Wachsender Hass gegen best. Menschentypen - bald Menschenfeind?

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Ich kann gut verstehen, was du meinst, alphaplayer.

Mir ging es manchmal so, dass ich sie alle gehasst habe wenn ich so richtig schlecht drauf war, nicht nur die Bildungsfernen.

Da sind die Muttis im Supermarkt, die mit den breitesten Är** sammeln sich in den engsten Gängen und quatschen, der Opi, der nichts besseres zu tun hat, als sich über irgendeinen Blödsinn aufzuregen, die Omi, die an der Ampel gefühlte drei Minuten braucht, bis sie verarbeitet hat, daß es grün geworden ist, die Tussi, die glaubt, alle Welt liegt ihr zu Füßen, weil sie einen Mini trägt, die Supermutti, die es geschafft hat, ein Kind zu kriegen und meint, sie muss den Kinderwagen in die Menge rammen, damit alle zur Seite springen, diese ganze kleingeistige tägliche mittelmäßige Rücksichtslosigkeit, auf die man überall stößt.

Du willst nicht darüber lächeln oder schmunzeln, aber genau das ist es, was mir geholfen hat: Gelassenheit und lächeln. Das ist am Anfang nicht leicht, aber es ist der Königsweg.

Man kann die Menschen nicht ändern und das muss man auch nicht. Wahres Selbstbewusstsein bedeutet, dem mit Gelassenheit zu begegnen. Man registriert es, schüttelt den Kopf darüber und vergißt es gleich wieder. Verständnis, in dem Sinne, daß man weiß, warum jemand so ist, hilft dabei sehr.

Das ist ein Prozeß, aber ein selbstbewußter, in sich ruhender Mensch kann das. Du bist dir einer eigenen Schwäche bewußt geworden, wenn du sie überwunden hast, wirst du ein Stück gewachsen sein. Die Alternative ist der Quengelopi, der einen so aufregen kann. Der hat es nicht geschafft.

Für den Anfang hilft es, sich zu fragen: Wie würde ich reagieren, um eine Frau, die das beobachtet, zu beeindrucken? Schimpfen, Ärgern, einen Wehrlosen fertig zu machen, wären ganz schlechte Lösungen. Ein Schmunzeln, ein cooler Spruch, der ein inneres Kopfschütteln und Verständnis signalisiert, helfen weiter. Wenn man das lange genug -auch vor sich selber- vorgetäuscht hat, verliert sich die Täuschung und es wird zu einer echten und ehrlichen Einstellung.

Kurz: Fake it, till you make it.

bearbeitet von kami70
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Habe bisher noch gar nicht mit dem Gedanken gespielt so einen Thread über solch ein Thema zu eröffnen aber ich habe so langsam den Eindruck dass das ein wenig aus dem Ruder läuft. Daher wollte ich mir einfach mal Meinungen von Außenstehenden einholen und evtl. Tipps was ich genau tun kann um mein Problem zu bewältigen, auch wenn ich es gar nicht aus der Welt schaffen möchte wenn ich ehrlich bin.

Was genau ist das Problem? Ich entwickle immer mehr Hass gegen Mitmenschen. Genauer gesagt, gegen ganz bestimmte Menschen-Stereotypen. Um speziell zu nennen, welche Stereotypen: Die bildungsferne Schicht.

Wow! Das klingt extrem abwertend und arrogant aber es tut gut mal ganz ehrlich zu sein und es mal rauszulassen. Was ich noch an dieser Stelle unbedingt erwähnen möchte, ist, dass ich definitiv NICHT rassistisch bin, zumal ich Halb-Deutscher bin! Außerdem habe ich absolut nichts gegen Menschen per se, die sich gegen ein Studium entscheiden und eine Ausbildung o.Ä. machen wollen. Das allein ist niemals für mich ein Grund, einer Person gegenüber negativ eingestellt zu sein. Es ist eher die Art, wie sich bestimmte Personen geben!!!

( Ich weiß noch, dass ich damals solche Probleme überhaupt gar nicht hatte, nicht einmal im Ansatz. Ich habe eher Leute belächelt, die sich so geäußert hätten wie ich eben! Kam das alles mit PU? Es kam definitiv als ich angefangen habe, PU zu machen. PU selbst ist aber nicht der Grund dafür, vermutlich ist es eher das ich vielen vielen Menschen während des sargens ausgesetzt bin, sodass sich einige positive wie auch negative Eindrücke angehäuft haben bis es quasi das Fass zum Überlaufen brachte. )

OK, was stört mich denn genau an diesen Personen? So gut wie alles. Angefangen beim

Kleidungsstil: Dieser "Dorf-playboy"-Stil, aber auch diese Swagger-Klamotten

bis hin zu den Gesprächsthemen: Richtig oberflächliches dummes langweiliges Gelaber..ich weiß nicht mal grad was ich hier als Bsp anbringen kann

den Hobbies: Nämlich gar keine. Hauptsache im Internet unter jedes Lamborghini-Foto oder so posten "Ey warum fotografierst du mein Auto hähähähäh" ... oder "Bald meins" oder son Müll. Oh oder möglichst viele Abonnenten auf FB sammeln. WTF? Die Art der Profilierung (und Profilieren scheint denen SEHR wichtig zu sein) ist auch so dermaßen hirnlos..Facebook-Fame-Geil ..

diese Einheitlichkeit: Ja die sind sich extrem Ähnlich diese Menschen. Immer dieser komische Hang zum Luxus besonders weil es so unerreichbar ist, was das ganze noch viel komischer macht..

die Wortwahl und Ausdrucksweise: Ja da brauchen wir wohl nicht drüber reden.

Bei Frauen wie auch bei Männern gleichermaßen, wobei doch zugegebenermaßen es bei Frauen fast noch schlimmer ist.

Ganz besonders regen mich Frauen auf, die aus genau dieser Bildungsschicht sind, aber das Gefühl haben dass ihnen alles vor die Füße gelegt werden müsse, insbesondere Luxus. Ich komme aus einem relativ gutem Elternhause und mich ekelt das an, was dieser Status teilweise an Mädchen anzieht. Ich persönlich bin da gerade deswegen ziemlich bedeckt unterwegs, ein anderer Freudn von mir ist da offener und man sieht an den Likes auf FB der Fotos, die er postet, was für Mädchen das sind, die genau solche Pics liken und da sieht man auch zu 95% eben diese Asi-Weiber.

Zu allem Überfluss lebe ich leider in einer Stadt, in der man fast an jeder Ecke solche Personen begegnet, oder es kommt mir eben so vor, ich weiß es nicht.

Mit allen anderen habe ich absolut Null Probleme, verstehe mich blendend und alles ist gut!

Tut gut sowas mal rauszulassen. Ich weiß gar nicht was sonst genau der Sinn dieses Threads ist ausser vllt mal zu fragen, ob es anderen ähnlich geht und wie ihr mit so etwas umgeht.

Du sprichst wirklich aus, was ich schon lange denke. Ich lege solchen Menschen immer nahe, einen sozialverträglichen Suizid zu begehen!

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Ich hatte auch mal einen Hass gegen eine Minderheit, der hat sich aber behoben, indem ich auch viele gute und ehrliche Leute aus dieser Minderheit kennengelernt habe.

Ab da habe ich verstanden, dass jeder Mensch für sich anders ist. Der Hass hat sich gelegt, jedes mal wenn mir so einer über den Weg läuft, dann weiß ich, dass ich ihn gar nicht zu hassen brauche, denn er kann gut oder schlecht sein. Ich kenne ihn nicht und kann ihn dadurch gar nicht bewerten. Er ist mir somit egal.

Das Äußere hat ebenfalls nicht immer etwas zu sagen, dass wusste ich ab dem Moment als ich dem größten, gewissenlosestem Mensch begegnet bin. Er war in der tat ein Soziopath. Wusste sich sehr gut und geschickt auszudrücken, war immer top gepflegt und super schick angezogen. Er war übrigens Deutscher ^^. (gilt auch bei Frauen, ja du hast richtig gehört, es gibt auch richtig böse Frauen da Draußen).

Falls dich Leute bei Facebook nerven, dann einfach blockieren oder löschen. Ich kenne persönlich sehr viele Menschen aus bildungsfernen Elternhäusern, die aber auf alle fälle überdurchschnittlich intelligent und sehr intellektuell sind. Wenn du aber einfach jemanden kennen lernst, der dir bildungsfern oder oberflächlich erscheint und du es an demjenigen nicht magst, dann kann man ihn doch einfach meiden und das Problem wäre gelöst.

bearbeitet von Abaddon

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Ich habe auch so meine Probleme mit einer gewissen Art von Menschen, das sind für mich vor allem die perspektivlosen Reality-TV schauenden Leute, welche ein so langweiliges Leben führen, dass es fast zum Schreien ist - mein Vater ist u.a. so ein Mensch. Heute Nachmittag hat er geschätzte drei Stunden "The biggest Loser" (oder so ähnlich) geschaut - wie beschissen muss ein Leben sein, wenn man sich kranke Menschen beim Leiden zu Gemüte führen muss. Ich verstehe es nicht... Schnapp dir ein Buch, triff Freunde zum Kaffee, geh spazieren, wenn dann noch stupide Beratungsresistenz hinzukommt, muss man wohl kapitulieren.

Am Arbeitsplatz habe ich ganz massiv Motivationsprobleme in die Mittagspause zu gehen, da unsere Assistentinnen nur über Dschungelcamp, Next Nobody oder den Bachelor reden (Angelina ist so arm, weil ja Katja schon lange seine Favoritin war... blablabla) - da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Wenn ich in der Früh in den Zug steige, hab ich das selbe Drama mit den Gratiszeitungslesern...

Ich habe mich damit arrangiert, dass es eben Leute gibt die einfach so vor sich hinexistieren können. Beschreiben kann ich diesen Bewusstseinszustand dieser Menschen nicht, mir wäre es zu oberflächlich, bedeutungslos und monoton. Die wenige Zeit die wir im Leben haben sollten doch sinnvoll genutzt werden, irgendwie bedauernswert.

An der Stelle möchte ich Ghandi zitieren: "Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst."

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Ich habe auch so meine Probleme mit einer gewissen Art von Menschen, das sind für mich vor allem die perspektivlosen Reality-TV schauenden Leute, welche ein so langweiliges Leben führen, dass es fast zum Schreien ist - mein Vater ist u.a. so ein Mensch. Heute Nachmittag hat er geschätzte drei Stunden "The biggest Loser" (oder so ähnlich) geschaut - wie beschissen muss ein Leben sein, wenn man sich kranke Menschen beim Leiden zu Gemüte führen muss. Ich verstehe es nicht... Schnapp dir ein Buch, triff Freunde zum Kaffee, geh spazieren, wenn dann noch stupide Beratungsresistenz hinzukommt, muss man wohl kapitulieren.

Am Arbeitsplatz habe ich ganz massiv Motivationsprobleme in die Mittagspause zu gehen, da unsere Assistentinnen nur über Dschungelcamp, Next Nobody oder den Bachelor reden (Angelina ist so arm, weil ja Katja schon lange seine Favoritin war... blablabla) - da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Wenn ich in der Früh in den Zug steige, hab ich das selbe Drama mit den Gratiszeitungslesern...

Ich habe mich damit arrangiert, dass es eben Leute gibt die einfach so vor sich hinexistieren können. Beschreiben kann ich diesen Bewusstseinszustand dieser Menschen nicht, mir wäre es zu oberflächlich, bedeutungslos und monoton. Die wenige Zeit die wir im Leben haben sollten doch sinnvoll genutzt werden, irgendwie bedauernswert.

An der Stelle möchte ich Ghandi zitieren: "Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst."

Du kennst doch den Spruch:

leben und leben lassen.

Sollen die Leute machen was sie wollen, was stört dich das?

Schlimm sind Soziopathen (die sogar teilweise hier im forum generiert werden )

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Großes Drama! Ich finde ja dass man alles und jeden scheiße finden darf, und das auch sagen darf (wenn man denn das Echo verträgt). "Ich finde Rothaarige eklig" darf man sagen, kommt dann aber ggf. nicht in den Himmel ... oder pfeift drauf ;-).

Ich habe auch so meine Probleme mit einer gewissen Art von Menschen, ...

Am Arbeitsplatz habe ich ganz massiv Motivationsprobleme in die Mittagspause zu gehen, ...

Wenn Du Dich für was Besseres hälst - sehr gut. Dann zieh's durch! Macht Dich aber auf lange Sicht gesehen recht einsam und unbeliebt.

An der Stelle möchte ich Ghandi zitieren: "Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst."

Das wäre dann der schwierige(re) Weg, aber der, den es wohl zu gehen gilt, wenn man nicht als "Menschenfeind" enden will.

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Schlimm sind Soziopathen (die sogar teilweise hier im forum generiert werden.

Soziopathen werden ganz sicher nicht durch dieses Forum "generiert". Diese Leute können nur beschränkt Mitgefühl empfinden. Das hat nichts damit zu tun, dass man sich bewusst dazu entscheidet, sonder ist eher eine Art "Defekt".

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Großes Drama! Ich finde ja dass man alles und jeden scheiße finden darf, und das auch sagen darf (wenn man denn das Echo verträgt). "Ich finde Rothaarige eklig" darf man sagen, kommt dann aber ggf. nicht in den Himmel ... oder pfeift drauf ;-).

Ich habe auch so meine Probleme mit einer gewissen Art von Menschen, ...

Am Arbeitsplatz habe ich ganz massiv Motivationsprobleme in die Mittagspause zu gehen, ...

Wenn Du Dich für was Besseres hälst - sehr gut. Dann zieh's durch! Macht Dich aber auf lange Sicht gesehen recht einsam und unbeliebt.

An der Stelle möchte ich Ghandi zitieren: "Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst."

Das wäre dann der schwierige(re) Weg, aber der, den es wohl zu gehen gilt, wenn man nicht als "Menschenfeind" enden will.

Ich habe nie gesagt, dass ich etwas besseres wäre, sondern lediglich festgestellt, dass die Lebenswelten dermaßen unterschiedlich sind, dass eine Überschneidung ausgeschlossen ist.

Dass man da auf Dauer keinen Bock hat teilzunehmen ist doch naheliegend. Man wird ja einen Rocker auch nicht permanent auf Technoparties antreffen, das passt einfach nicht und hat nichts mit Standesdünkel oder Ähnlichem zu tun.

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Schlimm sind Soziopathen (die sogar teilweise hier im forum generiert werden.

Soziopathen werden ganz sicher nicht durch dieses Forum "generiert". Diese Leute können nur beschränkt Mitgefühl empfinden. Das hat nichts damit zu tun, dass man sich bewusst dazu entscheidet, sonder ist eher eine Art "Defekt".
Noch schlimmer wenn man sich bewusst dazu entscheidet cool zu wirken und ein falsches Alphaverständniss verinnerlicht hat. bearbeitet von Aleppo

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Schlimm sind Soziopathen (die sogar teilweise hier im forum generiert werden.

Soziopathen werden ganz sicher nicht durch dieses Forum "generiert". Diese Leute können nur beschränkt Mitgefühl empfinden. Das hat nichts damit zu tun, dass man sich bewusst dazu entscheidet, sonder ist eher eine Art "Defekt".
Noch schlimmer wenn man sich bewusst dazu entscheidet cool zu wirken und ein falsches Alphaverständniss verinnerlicht hat.

Das ist natürlich ein meist sehr unsympathisches Verhalten, aber etwas anders als ein Soziopath.

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Schlimm sind Soziopathen (die sogar teilweise hier im forum generiert werden.

Soziopathen werden ganz sicher nicht durch dieses Forum "generiert". Diese Leute können nur beschränkt Mitgefühl empfinden. Das hat nichts damit zu tun, dass man sich bewusst dazu entscheidet, sonder ist eher eine Art "Defekt".
Noch schlimmer wenn man sich bewusst dazu entscheidet cool zu wirken und ein falsches Alphaverständniss verinnerlicht hat.

Das ist natürlich ein meist sehr unsympathisches Verhalten, aber etwas anders als ein Soziopath.
"

Techniken bzw manche verhaltensmuster des Soziopathen ähneln hier gelehrtes,(muss einer nur mal secrets pussy threat wörtlich nehmen und verinnerlichen) wenn du zeit und lust hast lies das hier:

http://www.hedwig-v-knorre.de/Home/soziale-verhaltenswissenschaften/der-soziopath-von-nebenan---buchbesprechung

Ist schon klar, das dies hier ungern thematisiert wird.

Gewisse parallele kann man hier erkennen,da hilft auch keine schönrederei.

bearbeitet von Aleppo

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Misanthropie führt nirgendwohin als in die eigene Isolation! Ja, ich werde auch menschenfeindlicher, stimmt schon, hab keinen Bock mich mit den ganzen Schwachmaten zu umgeben, aber.... was bringt das? Gar nix!

Aber der Mensch ist ein Herdentier und braucht andere Menschen, sonst wird er verrückt. Wenn du denkst, du bist nur von Idioten umgeben, ist es immer DEIN FEHLER, weil du dich in die falschen Umgebungen begibst, okay? :-) Geh woanders hin!!!!!!!!

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Ich finde, der Haß/Neid/Angewidertsein auf/von dem beschriebenen Geprolle fühlt sich genauso an, wie als AFC der Haß auf Frauen, die es bei der Partnerfindung so unendlich viel leichter haben und alles hintenreingeschoben bekommen.

Auf Sachebene betrachtet stimmts ja auch: Selbst die dümmste, fetteste und häßlichste Frau bekommt Angebote ohne Ende, jedenfalls mehr als der AFC im ganzen Leben. Ähnlich geht's dem Gebildeten: Da hat er nun in einem Fachgebiet jahrelang gelernt, und dann kommt irgendein ein Hirnamputierter daher und negiert mit einem kräftigen "Ach was, in der BILD stands ganz anders!" die gesamte Lebenserfahrung des Gebildeten. Und der Depp steht vor seinen Prollkumpels auch noch als der da, der recht hat.

Das fühlt sich einfach *ungerecht* an.

Vielleicht sogar wenn man gar nicht betroffen wäre, also nur als externer Beobachter. Aber im realen Leben gibt es immer Berührungspunkte, und daher hängt man noch mehr drin. Ich habe aufgrund eigener Erfahrungen sehr feine Antennen für Ungerechtigkeit, und ich finde sie stets himmelschreiend und "da muß man doch was tun!"

Je mehr ich mich aber in den letzten Jahren entwickelt habe, desto *egaler* wird mir das. Es interessiert mich weniger, es geht mir nicht mehr nahe, ich will es gar nicht mehr wissen. In jedem Moment geschieht überall auf der Welt tausendfaches Unrecht, wird jemand ausgeraubt, zusammengeschlagen oder einem süßen Robbenbaby ein Eispickel in den Schädel geschlagen. Dieses abstrakte Wissen hat mich noch nie emotional empört. Aber wenn der Mitschüler mit den abgeschriebenen Hausaufgaben die bessere Note kriegt als man selber, der sie erarbeitet hat, *das* kotzt einen an. Oder wenn ein Depp lauter Dreck erzählt und dafür soziale Anerkennung erntet. Bei vielen Dingen mein(t)e ich auch, sie können ja passieren, man kann sie nicht verhindern, aber *dann* muß wenigstens Gerechtigkeit geschehen (also wenn z.B. eine häßliche Frau mit ihrem Männerhaß jahrzehntelang ein ganzes Land vergiftet und auch noch Millionen an Steuern hinterzieht, *dann* muß sie hinterher wenigstens bestraft werden.)

Ich glaube daher, daß daher solche Gefühle, wie sie der TE beschreibt, ein Indikator für eigene Schwierigkeiten sind. Eigene Unzufriedenheit, Probleme mit dem Selbstwert o.ä. Ich halte 80% der Menschen für völlig verblödet. Früher war das ein Aufreger, mittlerweile nehm ichs eher gelassen als Tatsache. Aufgeregt hat mich auch, wenn mir nicht geglaubt wurde, obwohl ich recht hatte, während den Deppen ja auch im Unrecht immer geglaubt wird. Mich regts zwar immer noch auf, aber ich bin mittlerweile innerlich nicht mehr so sehr auf die Anerkennung durch andere angewiesen, und ich habe Alternativen, ich kennen nämlich Leute, die mich und meine Äußerungen einfach respektieren.

Also ich kann nicht abschließend beurteilen, ob diese Haß/Abneigungsgefühle veränderbar sind und durch eigene Weiterentwicklung, Selbstwertsteigerung und Gelassenheit geringer werden und schließlich verschwinden. Oder ob sich das Erleben von Dummheit *immer* so anfühlen wird wie ein kalter Waschlappen im Gesicht.

Ein Beispiel noch, das die beiden Pole verdeutlicht: Wenn mir in der Fußgängerzone ein spielendes Kind vor die Füße läuft, dann weiche ich dem mit der gleichen inneren Gelassenheit aus wie einem Laternenmast. Läuft mir dagegen so eine rücksichtslose Handytuss in den Weg, die zu dumm ist, drei Schritte geradeauszulaufen, dann regt mich das tierisch auf. Obwohl äußerlich in beiden Fällen dasselbe passiert: Ich muß stehenbleiben und ein paar Ausweichschritte machen.

bearbeitet von HerrRossi

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Die graue Masse unserer Menschheit ist sehr bildungsresistent und nicht offen für Veränderung, ausser es ergibt sich Profit daraus in Form von Reichtum oder Status.

Meine Eltern (aufgewachsen im jugoslawischen Kommunismus) sagten mir stets, dass wir am Schluss alle mit leeren Händen in den Sarg kommen und dass daher meine erste Priorität sein sollte mir

Intellekt & Charakter anzueigenen, wofür ich bis heute sehr dankbar bin.

Die Menschen kapieren leider nicht, dass wir nichts davon mitnehmen, wenn wir von dieser Welt gehen.

Menschen sind zu ichbezogen. Wir denken und handeln weder human noch nachhaltig, nur weil wir uns nach Liebe & Anerkennung sehnen.

Wir wollen gefallen, wir wollen anerkannt werden, Frauen sollen uns zu Füssen liegen, Männer sollen uns allen Luxus finanzieren. Wir wollen besitzen und mächtig sein.

Ich frage mich manchmal schon warum unsere Spezies überhaupt ein Bewusstsein bekommen hat, wir missbrauchen es nämlich, um unseren Menschen und unserer Umwelt zu schaden.

Ich bin auch ein grosser Menschenhasser. Aber ich habe genügend Leute in meinem Leben kennen gelernt, die genau so weit sind wie ich und das sind die Menschen auf die es ankommt.

Facebook würd ich sowieso raten zu löschen. Es dient lediglich der Selbstporträtierung. (Das Phänomen SELFIES deklassiert sich ja schon selber, wir fotografieren uns möglichst attraktiv aus der Perpektive unseres Beobachters, eigentlich voll krank)

Anstatt sich sein Leben lang um eine virtuelle Selbstporträtierung zu kümmern, sollten wir uns lernen weiterzuentwickeln und unseren Planeten zu einem lebenswerteren Ort machen.

Ich schweife mal wieder ab. Just some input.

bearbeitet von Alakay

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