Hood vs. anfängergeist - Ernährung vs. Sport

197 Beiträge in diesem Thema

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Ist nicht böse gemeint aber deine Postings lesen sich so als würdest du da aufhören, wo es anfängt ein wenig schwieriger zu werden.

Ich mein du hast volle Kontrolle über diesen Bereich.

Du kannst einfach so anfangen Wasser zu trinken, du brauchst keinen Tee darin und nichts, einfach pures Wasser.

Eventuell hast du einen Rückfall, gut fängst du halt wieder an.

Mit dem Fahrrad genauso. Setzt dich in deiner Freizeit einfach auf dein normales und fang an richtigen Sport zu machen.

Du wirst schnell Erfolge erzielen. Auch wenn es am Anfang wehtut.

Du wirkst so als wolltest du ein Thema erst 10mal breit quatschen statt es anzugehen.

Hör auf mit den halben Sachen. :)

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Gast Hoodseam

Ist nicht mein Weg.

Im Kern bin ich sehr hedonistisch veranlagt und ich kenne mich sehr genau.

Und ich verfalle nicht in puren Aktionismus aufgrund eines kurzfristigen Impulses, sondern probiere alle Interessen zu spüren, die sich in mir befinden und alle Interessen unter einen Hut zu bekommen. Das ist mein Weg und der funktioniert für mich.

Ich würde auch die Ernährung nicht durchhalten, hätte ich da nicht etwas gefunden, was ich viel attraktiver finde als meine vorherige Ernährung. Klar kann ich mich jetzt auf Sport fixieren. Aber dazu müsste ich dann den Fokus voll auf Sport nehmen. Dafür habe ich aber zu viele Interessen in meinem Leben und zu viele Baustellen offen. Klar wäre SS eine tolle Sache. Aber das hat nicht die Priorität im Moment.

Indem ich alle Interessen unter einen Hut bekomme muss ich mich nur 30-40 Tage auf etwas fokussieren. Es zur Gewohnheit machen. Und minimal gegensteuern, wenn es aus dem Ruder läuft.

Für mich ist das Thema "Abnehmen" erledigt. Es läuft. Ich konzentriere mich schon wieder auf andere Sachen. Zum Beispiel das eBike. Dennoch esse ich zwischen 1.000 und 1.200 Kcal pro Tag. Sollte ich da nicht irgendwann aus der Ernährung drohen zu fliegen, schaue ich mir meine Ernährung das nächste Mal bei U90kg an und fahre die Kalorien hoch.

Und genauso habe ich jetzt keine Lust, mich 12 Monate auf "Sport" zu fixieren. Anfängergeist hat da den entscheidenden Impuls gegeben. Das nehme ich auf und setze es für mich um. Wenn ich Lust auf mehr habe, mache ich mehr...

Für mich hat das als Ergebnis, dass ich sehr langfristig an Sachen dran bleiben kann. Mir fallen hier jetzt auch diverse Möglichkeiten ein, um schnelle an irgendwelche Ziele zu kommen. Aber ich mag eher Systeme, die auf "Autopilot" laufen. Erst dann kann ich viele Projekte parallel angehen. Immer mal wieder manche Sachen mehr fokussieren. Und doch über 2-5 Jahre ziemlich am Ball bleiben.

Ob ich nun Wasser oder Wasser mit Limette trinke. Scheissegal. Das ist cool - das hat mein Leben verbessert. Bevor ich mir die Limette anschaue (wozu?) schaue ich mir lieber mal die 40 Zigaretten an, die ich neben dem Wasser mit Limette noch nebenbei rauche. Da kann ich dann mehr erreichen, als mich mit ner Limette zu beschäftigen.

bearbeitet von Hoodseam

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Gast Hoodseam

U120kg (119,8KG)

Irgendwie reden mir alle mein e-Bike schlecht. Aber mal im Ernst: Hier schüttet es aus Kübeln. Wir haben 10°C. Übler Wind. Da würde ich jetzt genau 1x fahren und hätte keinen Bock mehr. Ja, ist pussyhaft - aber ich bin der Typ mit Ernährung. Soll der Geist bei dem Wetter fahren...

Ich suche den Spaß beim Sport. Mit Disziplin versuche ich es seit 10 Jahren und faile da immer wieder. Ich bin ne Pussy. Aber den Geist kassiere ich trotzdem ein... und für mich ist es ein riesiger Schritt Sport (pussyhaft oder nicht) regelmäßig in mein Leben zu bekommen.

Und (darauf pokere ich) je weniger das Gewicht wird und je mehr Kondition ich bekomme, desto mehr Spaß macht Sport auch.

bearbeitet von Hoodseam

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Hört sich eher so an als suchst du mit aller Gewalt nach Ausreden dich nicht anstrengen zu müssen. Redest dir das auch noch mit Hedonismus etc. schön. Du nennst es Hedonismus, die anderen hier nennen es Faulheit. Gerade bei deinem (Über-)Gewicht hast du kein positives Risikoprofil was bspw. kardiovaskuläre Krankheiten angeht.

Gehe davon aus, dass du nicht erst seit gestern "Fett" bist?!

Im Grunde ist es aber deine Entscheidung ob du faul bleibst und das erhöhte Risiko für Diabetes, Arteriosklerose (und damit Herzinfarkt bzw. Schlaganfall), Potenzstörungen etc. in Kauf nimmst oder nicht.

Warum eigentlich kein Kraftsport? Da brauchst du auch keine großartige Kondition...

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Gast Hoodseam

Ich nehme Meinungen grundsätzlich ernst. Denke darüber nach.

Lasse mich da aber selten beeinflussen.

Die Kritik mit den Getränken habe ich sehr ernst genommen. Denn wenn ich 80% Wasser trinke und dann noch irgendwelche süße Limonade zum Ausgleich, dann lohnt es sich, da etwas zu suchen. Denn mein ganzer Geschmack hat sich durch LowCarb geändert. Ich nehme eine Kartoffel oder Karotte inzwischen als sehr süß wahr. Und so habe ich etwas experimentiert und einen Ersatz für Eistee und Limo gefunden. Passt.

Bei Sport hört der Spaß aber auf. Mir ist bewusst, dass es eine gesellschaftlich geprägte Sichtweise gibt, wie man Sport auszuführen hat. Zwischen dem "Ideal" und dem, wie ich bin, existiert eine Differenz. So "muss" ein "richtiger Mann" Sport machen. Ich bin seit Jahren zu der festen Überzeugung gekommen, dass der Schlüssel zu innerer Ausgeglichenheit darin besteht, auf sich selbst zu hören und sich diesen Zwängen und Meinungen nicht zu beugen.

Außerdem bin ich faul und kreativ. Das ist meine Kernstärke. Nicht meine Schwäche.

In Bezug auf Sport mit Sicherheit. Aber in anderen Lebensbereichen bringt mir das Vorteile.

Wird Dich jetzt nicht überzeugen. Aber mich überzeugt Deine Argumentation nicht.

Dieses Log beschreibt einen Wettstreit zwischen Sport und Ernährung. Ich bin der Typ mit der Ernährung.

Mit Sport auf Leistungslevel bitte an den Anfängergeist wenden. Ich bin beeindruckt von ihm. Würde gerne auch so sein. Aber schaffe das nicht, indem ich damit einfach voll durchstarte (und das habe ich oft genug versucht).

Dennoch habe ich ein paar Ziele, die ich mit dem Log verfolge. Und die sind auf 12 Monate gesehen sehr klar definiert:

- Gewichtsverlust von 129kg auf 85kg

- Rauchen von 40 Zigaretten auf 0

- Bewegung von 0 auf 3 Stunden Cardio pro Woche.

Und jetzt komm mir nicht an mit Gesundheit. Mein Hausarzt holt sich darauf einen runter, so geil findet der das. Und ich MUSS nicht bei Wind und Wetter zur Arbeit mit dem Fahrrad fahren, um diese Ziele zu erreichen. Und ich halte das sogar für kontraproduktiv - nicht um das Ziel zu erreichen, sondern um es dauerhaft in mein Leben zu integrieren.

Warum kein Kraftsport? Weil ich mit den Zielen genug zu tun habe, mein restliches Leben auch einiges an Zeit und Energie beansprucht und ich nun Saxofon spielen lerne. Weil ich das schon immer lernen wollte und nun angehe. Für Kraftsport muss ich erstmal Zeit investieren. Mich einlesen. Außerdem habe ich noch eine Epicondylitis Entzündung die nicht vollständig verheilt ist und ein angeknackstes Knie. Mit der Überbelastung durch das Gewicht auf das Knie zusammen mit der Entzündung darf ich dann in 2 Wochen sowieso pausieren wenn ich mit Kraftsport anfange. Und dann ist auch mein Plan mit dem E-Bike erstmal auf Eis gelegt.

bearbeitet von Hoodseam
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Gast Hoodseam

Jojo incoming. Trotzdem viel Erfolg :ermm:

Ich habe von 136kg auf 85kg abgenommen. Und das 8 Jahre gehalten. Ohne ein Problem. Warum ich wieder zugenommen habe, schildere ich am Anfang des Logs. Diese Variablen ändere ich in meinem Leben zurück und sorge dafür, dass mir das nicht noch mal passiert.

Es gibt keinen Grund, warum der Weg nicht funktionieren sollte.

Das geht jetzt nicht gegen Dich. Aber da ich das schon mal gemacht habe, weiss ich, dass plötzlich folgende Gruppen von Menschen in meinem Leben auftauchen:

I. Gruppe: "JoJo Effekt" Leute

Das funktioniert nicht, weil dann gibt es den JoJo Effekt.

II. Gruppe: "Sport" Leute

Abnehmen ohne Sport funktioniert nicht.

III. Gruppe: "Abnehmen mit massivem Kaloriendefizit funktioniert nicht" Leute

Der Körper geht auf Sparflamme. Da baust Du nur Muskeln ab. Du musst mehr Essen.

IV. Gruppe: "Genug abgenommen"

Du wirst zu dünn. Das Gewicht steht Dir so. Du siehst langsam krank aus. Du darfst nicht mehr abnehmen. Du wirst magersüchtig.

Je näher man seinem Ziel kommt. Je besser man wird, desto mehr dieser Leute kommen. Das hat mich mal verunsichert. Aber inzwischen liebe ich sie. Denn je mehr es werden, desto näher komme ich meinem Ziel. Und die Beobachtung habe ich in ganz vielen Bereichen meines Lebens gemacht.

Ich freue mich über jede Unterstützung. Über jede Kritik. Und ich denke da auch drüber nach.

Nicht falsch verstehen, aber wenn man etwas im Leben ändert, dann muss man ein gewisses Mindset mitbringen und seinen Weg unbeirrt gehen. Ich möchte keinem vor den Kopf stoßen. Aber wer ebenfalls den Weg gehen will den ich hier gehe, sollte das Video 20x anschauen:

bearbeitet von Hoodseam
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Ich bin seit Jahren zu der festen Überzeugung gekommen, dass der Schlüssel zu innerer Ausgeglichenheit darin besteht, auf sich selbst zu hören und sich diesen Zwängen und Meinungen nicht zu beugen.

Und ich halte das sogar für kontraproduktiv - nicht um das Ziel zu erreichen, sondern um es dauerhaft in mein Leben zu integrieren.

Und (darauf pokere ich) je weniger das Gewicht wird und je mehr Kondition ich bekomme, desto mehr Spaß macht Sport auch.

Alles richtig und gut durchdacht. Müßtest bloß mal anfangen. Runde um den Block laufen, paar Treppen im Alltag mitnehmen, sowas. Brauchst du kein E-Bike für.

Vielleicht auch Entscheidungsenergie/Verantwortung nach außen delegieren - sich einer Gruppe mit Termin anschließen, Personal Coach oder so (war da nicht was mit Rentnerschwimmen?).

Einfach damit du schnell an den Spaß-Punkt kommst.

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Gast Hoodseam

@Jingang:

Seniorenschwimmen läuft. Ich zock die inzwischen auch alle ab (bis auf eine, die faked aber bei der Technik) und darf offiziell bei den Fortgeschrittenen mitmachen. Cardio danach klappt auch gut. Hab da ne Weile geschaut, ob mein Knie das mitmacht, bevor ich die Entscheidung mit dem eBike getroffen habe.

Außerdem habe ich das e-Bike kostenneutral gerechnet. Hatte eigentlich Urlaub geplant. Hab den gecancelt und fahre nach etwas Grundtraining dann von Usedom nach Flensburg mit dem Fahrrad, sobald der Hintern sich an den Sattel gewöhnt hat. Hab sogar das Zelt schon gekauft. Das sind am Wasser lang ca. 550km und da habe ich nur 1 Woche Zeit für.

Ich brauche dieses Fahrrad UNBEDINGT. Außerdem WILL HABEN. WILL HABEN. WILL HABEN. :air_kiss:

Außerdem wollte ich schon immer ein e-Bike in der Qualität haben. Hatte mal eins aus dem Baumark. Das hat aber keine 1000km gehalten.

bearbeitet von Hoodseam
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@Hoodseam:

Ganz großes Kino ihr beiden.

Meiner anfänglichen Skepsis zum Trotz, war ich gespannt wie ihr und vorallem du - nachdem ich ein paar Posts von dir gelesen und deinen Werdegang verstanden habe - die Sache angeht.

Man kann in diesem Fred sehr viel lernen - und das VORALLEM nicht nur über Sport.

Bitte weitermachen, gerade auch die Gedankengänge - der Blick hinter die Onlinefassade, bringt viele Mitleser regelmäßig zum Kopfnicken.

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I. Gruppe: "JoJo Effekt" Leute

Das funktioniert nicht, weil dann gibt es den JoJo Effekt.

II. Gruppe: "Sport" Leute

Abnehmen ohne Sport funktioniert nicht.

III. Gruppe: "Abnehmen mit massivem Kaloriendefizit funktioniert nicht" Leute

Der Körper geht auf Sparflamme. Da baust Du nur Muskeln ab. Du musst mehr Essen.

IV. Gruppe: "Genug abgenommen"

Du wirst zu dünn. Das Gewicht steht Dir so. Du siehst langsam krank aus. Du darfst nicht mehr abnehmen. Du wirst magersüchtig.

Gruppe 1 hat einfach keine Ahnung in den meisten Fällen. Das sind Leute die 5000 kcal am Tag fressen, dann ne Diät machen, abnehmen und sich dann wieder ihre 5000 kcal reinhauen und wundern wieso sie denn wieder zunehmen. Die meisten sind einfach dumm und vorallem unaufgeklärt, dabei ist der Jojo Effekt recht simpel.

Bei Gruppe 2: Für das Abnehmen brauchst du den Sport nicht, das reguliert man erheblich besser über die Ernährung. Kraftsport ist aber sinnvoll wegen des Muskelerhalts. Ohne ist halt beim Gewichtsverlust der Anteil an Muskelmasse deutlich höher, was wohl keiner wirklich will. Zusätzlich tut Bewegung gut.

Gruppe 3 hat auch nicht so wirklich Ahnung. Defizit alleine gibt nicht vor in welcher Verteilung der Gewichtsverlust von Statten geht, da haben Makros und Training noch ein Wörtchen mit zu reden. Sparflamme passiert durchaus, aber erst nach einiger Zeit, deswegen funktionieren PSMF Diäten ja auch wunderbar mit ihren 6-8 Wochen. Wer 6 Monate im PSMF Defizit ist zerschießt sich halt schon den Stoffwechsel. Derjenige hat es dann aber auch net gerafft.

Gruppe 4 ist mal total kontextabhängig. Wenn du 20 kg unter Größe - 100 bist haste schon zuviel abgenommen, aber jemand der seine Diät anständig plant und ordentliche Ziele steckt ist das no problem. Wer dann trotzdem sowas bringt hat ziemliche Probleme mit Veränderungen im Umfeld.

Ich schau ab und zu mal hier rein, gerade die Mahlzeiten Pics sehen immer wieder geil aus :D

Das wichtigste ist immer weiter dran zu arbeiten und vor allem nicht in die Beratungsresistenz zu fallen, wie so einige andere im Forum.

Viel Erfolg!

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Nimm's mir nicht übel, aber diese ganze "Go fuck yourself" Attitüde ist ziemlich fehl am Platz.

Du vergisst,dass ich keiner deiner fetten real-life-buddies bin, die Angst haben, dass du plötzlich dünner als sie selbst sind. Die Leute hier wollen dir dein Ziel nicht ausreden, sondern dir den (wissenschaftlich) besten Weg aufzeigen. Deswegen wirkt deine Ignoranz einfach ein bisschen dümmlich. No offense.

Kraftsport hat eben den Vorteil, dass dadurch selbst bei krassen Diäten wie der PSMF der Grundumsatz nicht sinkt, oder sogar steigt (gilt für stark Übergewichtige und Untrainierte). Außerdem hilft es gegen Insulinresitenz welche du sicher schon entwickelt hast und dadurch ein stark erhöhtes Risiko für Diabestes Typ II.

Ausdauersport hilft bei der Mobilisierung von Fett, so dass der Fettstoffwechsel angekurbelt wird und du schneller Fett verlierst.

Das wichtigste Argument ist und bleibt aber, dass du ohne Kraftsport bei fast 50Kg Gewichtsabnahme die du vor dir hast, sicher um die 20 Kg Muskelmasse verlieren wirst. D.h. du wirst dann selbst bei 85 Kg noch 'nen hohen KFA haben. Darum geht's. Durch die Verlust an fettfreier Masse wird auch dein Grundumsatz weiter sinken, da Fett nicht Stoffwechselaktiv ist. => JoJo-Effekt

Außerdem gibt's gefühlt tausende Studien die belegen,dass die meisten nach spätestens 5 Jahren das ganze Gewicht wieder draufhaben. Die beste Maßnahme dagegen ist und bleibt Sport (plus Umstellung der Ernährung). Aber soweit ich verstanden habe willst du das langfristig ja auch angehen.

Es geht also wie gesagt nicht darum,dass ich dir den Erfolg nicht gönne (lol), sondern dass es einen besseren Weg als deinen gibt.

Jede Bewegung ist besser als gar keine. Deswegen wäre bei deiner Konstitution selbst tägliches walken besser als nichts und insbesondere auch dein E-Bike.

Mein Punkt ist,dass in Sachen Fettverlust Kraftsport >>>>>>>>> Ausdauersport.

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Gast Hoodseam

@Lebesgue

Ging nicht gegen Dich. Deswegen habe ich das auch so deutlich geschrieben.

Klar hat Du recht, dass ich mit Krafttraining + PSMF schneller ans Ziel komme. Und Du hast auch recht, dass ich bei 1,91m und 85kg noch "speckig" bin. Und klar versuche ich hier dezent das Thema Sport in mein Leben zu bekommen. Aber es ist halt immer so leicht gesagt. Theoretisch musst Du ja jedem mit Übergewicht nur sagen: "Ess vernünftig und beweg Dich" und jedem Raucher "Hör auf mit dem Scheiss".

Im Detail sieht das dann aber irgendwie anders aus. Ich kann jetzt auch sagen, intermittierendes Fasten ist total simple. Aber genau das habe ich über Monate immer mal wieder versucht. Plötzlich ging es. Warum? Keine Idee.

Trotzdem habe ich so einige Ideen im Hinterkopf. Ich würde zum Beispiel gerne mal das Maximum aus meinem Körper raus holen. Und das habe ich mit 85kg nicht erreicht. Ich spiele hier mit einigen Gedanken in Richtung SS. Überlege, ob ich so was im Studio oder im Homegym mache. Und denke auch, dass hier im Forum so viel Support existiert und Mark Rippetoe so viel dazu schreibt, dass hier echt Potential besteht.

Das sind Ideen die im Hinterkopf reifen. Da möchte ich mich aber momentan nicht verheddern. Da muss eine ernste Motivation existieren. Momentan hätte ich gerne den Körper. Aber das muss zu einer tiefen Überzeugung, einer Lebenseinstellung werden. Sonst fange ich damit an, trainiere 1-2x und breche dann ab, weil die Motivation dahinter nicht passt.

Ich möchte einfach nicht zu viele Sachen starten. Eins nach dem anderen. Gut überlegt. Gut motiviert. Es zur Gewohnheit werden lassen.

JoJo kommt nicht. Ich esse so weiter. Statistisch verhungere ich, wenn ich da nichts ändere.

Die meisten fliegen wieder aus der Ernährung. Da mache ich mir keine Sorgen.

Aber klar: Muskelmasse baue ich ohne Ende ab. Aber Muskelmasse bekommt man (untrainiert) schnell aufgebaut und mit einem niedrigen KFA sieht man da auch schnell Fortschritte.

Momentan wären es mir zu viele Baustellen, die ich aufmachen muss.

Essen ist simple. Das war jahrelang Gewohnheit. Ich lasse Pizza und Eis und Stückchen weg und mal abgesehen davon, dass ich sie aus (irgendwelchen Gründen) in mich rein gestopft habe, fand ich alles schon immer ekelhaft.

Dennoch ist die Umstellung nicht so einfach. Ich habe aber bei der ersten Abnahme fast 6 Monate experimentiert, bis ich eine für mich passende Ernährung hatte. Eins nach dem anderen ersetzt, leid geworden, wieder ersetzt.

Mit Sport werde ich einen ähnlichen Weg gehen (müssen).

bearbeitet von Hoodseam

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Gast Hoodseam

Nichts Neues, daher keine Beiträge.

Viel zu arbeiten. Essen läuft. Und der Radhändler ist ein Idiot. Hat sich zumindest seit 1 Woche nicht gemeldet.

Bin irgendwie gewillt, am Wochenende das Fahrrad zu kaufen.

Leider sehr viel ausverkauft, auch wenn man auf andere Marken geht. Hab eben mal recherchiert und werde dann Morgen mal Shops deutschlandweit durchtelefonieren.

Manchmal verstehe ich Händler einfach nicht. Ich bin sicher niemand, der ein 3.000 EUR Bike im Internet kauft ohne Beratung und Probefahrt. Ich verstehe, dass lokale Händler höhere Kosten haben. Räder vorrätig halten müssen. Bin bereit, das zu entlohnen. Immerhin habe ich inzwischen 2 Stunden Zeit in Anspruch genommen. Aber ich will es halt haben. Am liebsten letzte Woche. Und es ist halt dumm für einen Händler, den Kunden schlau zu machen und dann nicht in die Gänge zu kommen. Ich weiss 100%ig, was ich brauche. Und im Internet bekomme ich es in 2 Tagen Versandkostenfrei und 100-300 EUR günstiger. Sicher bezahlt mit PayPal. Und mit 14 Tagen Widerrufsrecht.

Und das Argument dass ich Service brauche... bekomme ich doch auch mit einem fremden Rad. Wenn nicht bei ihm, dann locker bei den anderen 10 Fahrradhändlern in Marburg.

Hmm...

Wir haben auch so ein Kaufhaus in Marburg. Finde das super lustig. Ich sehe. Ich teste. Ich will haben. Dann heisst es: Muss bestellt werden. Das ist nur das Ausstellungsmodell und darf nicht verkauft werden. Dauert 7-10 Tage. Dann ist es 17:00 Uhr. Bis 19:00 Uhr kann ich mit "Morning Express" bei Amazon bestellen und hab es am nächsten Vormittag. Und trotz Express ist es noch günstiger. In die Stadt fahren muss ich auch nicht.

Und dann heisst es, der Kunde nutzt die Beratung und kauft dann im Internet. Und Internet macht den Einzelhandel kaputt.

Kann da irgendwie nur den Kopf schütteln.

bearbeitet von Hoodseam
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Gast Hoodseam

Habe gestern einen Händler 250km entfernt gefunden, der das Rad im Laden hatte.

Dachte mir, scheiss auf 4 Stunden Fahrt. Hol es ab. Leider waren irgendwie die Osterferien zu Ende und zusammen mit Berufsverkehr und gefühlt 100 Unfällen und Sperrungen war ich nach 9 Stunden und einer Polizeikontrolle wieder in Marburg. Zum Glück haben sie mich erst kurz vor Marburg rausgezogen. Meine Ladungssicherung gelobt und etwas gemeckert, weil man das Nummernschild nicht mehr lesen konnte.

Heute bin ich dann gemütlich von Händler zu Händler in Marburg. Hab mir ein Schloss gekauft. Ne Umhängetasche, die man am Gepäckträger befestigen kann und war dann auch noch Einkaufen. Hat Spaß gemacht und am Ende waren es 30km.

Hintern tut weh. Werde meinen alten Sattel noch montieren - Stevens Sättel sind nicht kompatibel mit meinem Hintern. Hatte das schon bei meinem alten Rad und mich da 3 Monate gequält (ist normal, gewöhnt man sich dran).

Nun bin ich ein wenig am überlegen, wie ich das sportlich logge. Wahrscheinlich schreibe ich Kilometer auf. Durch die Unterstützung des e-Bikes fahre ich sowieso gefühlt immer im selben Pulsbereich und gehe von der Unterstützung hoch, wenn der Puls zu hoch geht. Gefahrene Kilometer sollten da am ehesten passen.

Macht auf jeden Fall super Spaß. Und meine Kondition ist so grottig. Ich bekomme nach 10 Minuten Probleme die Frequenz beim Treten zu halten. Das ist schon krass, auch wenn nicht viel Watt an Leistung notwendig sind. Das sollte sich aber in 2-3 Wochen komplett erledigt haben.

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Warum willst du denn km loggen? Dir geht es doch vor allem drum, Spaß an der Bewegung zu entwickeln. Beim Krafttraining logge ich auch, Laufen mache ich zur Entspannung und ohne jeden Leistungsgedanken.

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Gast Hoodseam

Warum willst du denn km loggen? Dir geht es doch vor allem drum, Spaß an der Bewegung zu entwickeln. Beim Krafttraining logge ich auch, Laufen mache ich zur Entspannung und ohne jeden Leistungsgedanken.

Es gibt erstmal ein Ziel: 3 Stunden Ausdauersport pro Woche (egal welcher Art) spassig in mein Leben zu bekommen. Sei es Radfahren, Aquajogging oder was auch immer ich noch finde.

Das muss ich loggen, sonst merke ich nicht, wenn es einreisst und am Ende nicht hin kommt. Du glaubst nicht, wie bewegungsfaul ich bin und wie schnell ich rationale Gründe finde, warum Bewegung gerade nicht geht. Und da gibt es immer Sachen, die dagegen sprechen. Aktuell killt mich mein Hintern. Grundsätzlich kann ich kurze Fahrten schnell mit dem Auto machen und muss dann mein Rad nicht aus dem Keller holen.

Das kann schnell einreissen und muss erst zur Gewohnheit werden.

Ich möchte mir da keine festen Ziele wie Mo. Mit. und Do. Sport setzen. Habe ich Lust, dann fahre ich. ABER: Hatte ich keine Lust und die ganze Woche nichts gemacht, dann steht Sonntag um 21.00 Uhr 3 Stunden Rad fahren an. Auch wenn es regnet. Das ist Erziehung des inneren Schweinehundes. Das darf der hassen wie die Pest. Solange ich das mit Disziplin durchziehe komme ich automatisch auf die Idee, am nächsten Dienstag bei strahlenden Sonnenschein zum See Abends zu fahren, um nicht wieder in die Situation zu kommen, Sonntag Nacht fahren zu müssen.

Außerdem gibt es ja auch ein gutes Gefühl, ein Ziel zu erreichen. Mehr Kondition zu bekommen.

Loggen ist auch keine Arbeit. Der Fahrradcomputer logged KM und Durschnittsgeschwindigkeit daraus kann ich die Zeit ausrechnen.

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Gast Hoodseam

Was mir auch auffällt, weswegen loggen eine gute Idee ist:

Das Bauchgefühl täuscht mich momentan total. Mir fehlt hier seit 2 Wochen so ein größerer Sprung. Ich bin zwar unter die 120kg gekommen, momentan aber wieder leicht drüber. Mein Kopf baut da immer "totaler Stillstand" draus. Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass abnehmen mit 35 Jahren viel schwerer ist als damals mit 24 Jahren. Gefühlt esse ich wesentlich disziplinierter. Ist auch logisch, weil der Stoffwechsel mit dem Alter runter geht. Man hört von allen Seiten immer wieder, dass es immer schwerer wird, je älter man wird.

Eigentlich wollte ich darüber schreiben.

Aber ich habe noch mein Log aus 2004. Damals hatte ich im ersten Monat 6KG runter. Im zweiten weitere 4KG. Also 10KG in 2 Monaten. Danach ging es stabil mit 4KG pro Monat weiter, auch wenn ich da immer mal wieder Stopps drin hatte. Aktuell habe ich -9KG in 6 Wochen.

Das sind die Zahlen. Mein Gefühl sagt mir, ich esse seit 4 Wochen absolut sauber weit im Kaloriendefizit und nehme nicht ab. Und aus diesem Gefühl kann ganz schnell etwas umschlagen in "bingt doch nix", "lass es sein" oder "der Aufwand ist es nicht wert". Sind ganz komische Gedanken. Mir kommt es echt so vor, als ob da ein Suchtgedächnis existiert, ein kleines Männchen im Gehirn, das immer mal wieder versucht, über welchen Hebel es das ganze Ding canceln kann.

Mal hocke ich hier tagelang und finde es so simple. Ich meine, es ist nur essen. Ich esse es gerne. Wirklich. Und ich habe keinen Hunger. Es gibt ein gutes Gefühl. So simple. Und dann gibt es plötzlich total unerwartet Phasen, manchmal über einen ganzen Tag, oft nur Minuten oder Stunden, in denen es maximale Kraft erfordert, da durch zu kommen.

Und "optisch" fehlt da jede Motivation. Was bockt es mich, ob die Hose schlabbert. Ich sehe optisch nix. Und das wird auch lange so bleiben, weil Körperwahrnehmung hinter her zieht. Mit 95kg ist das einfach. Da sieht man jedes KG und in einem Monat kann man locker auf 90kg runter. Das sind WELTEN. Von 90KG auf 87KG. Da werde ich von jedem drauf angesprochen. Von 87 auf 84kg merke ich extrem krass in der Reaktion von Mädels. Von 129kg auf 119kg ist effektiv nicht spürbar.

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Ich lese nur noch wall-of-text after wall-of-text

nicht, dass es nicht interessant wäre

aber wie schauen die nackten Zahlen aus?

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Gast Hoodseam

Ich reflektiere für mich momentan viel. Sorry wg. der Wall ;-).

Der Geist war letzte Woche krank. Aktuelles Gewicht hat er erst heute wieder gepostet.

Mein Gewicht heute Morgen war 121,xKG. Allerdings mit kaum Schlaf.

Fasse Morgen zusammen. Denke, dass ich mit vernünftig Schlag (und Wasserverlust über Nacht) auf 119,x rum dümpele. Vllt. ganz knapp über 120kg.

Was mich gerade halt auch ordentlich abfucked.

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nein, nein

Ernährungstagebuch

wie viel von was geht rein

Eier auf den Tisch

Du bist vor 46 Tagen bei 128kg bei 40% KFA gestartet

Grob gerechnet, brauchst täglich 3000kcal zum Halten. Bei 140g Eiweiß, paar Carbs aus Gemüse und minimal Fett, sind wir da bei rund 750kcal

Das sind gesparte 87.750kcal, also gute 12,5kg, in 39 Tagen. Hab jetzt mal großzügig eine Woche zur Anfangsorientierung abgezogen.

Stand müsste deswegen sein: 115,5kg.

Bei 120kg, sind das 31.500kcal Unterschied, also täglich etwa unnötige 800kcal mehr.

Warum?

Ich mein, is dein Bier, aber effizienz sieht anders aus. Das würde mich stören. Du musst ja nichtmals Kraftwerte halten.

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Gast Hoodseam

nein, nein

Ernährungstagebuch

wie viel von was geht rein

Eier auf den Tisch

Du bist vor 46 Tagen bei 128kg bei 40% KFA gestartet

Grob gerechnet, brauchst täglich 3000kcal zum Halten. Bei 140g Eiweiß, paar Carbs aus Gemüse und minimal Fett, sind wir da bei rund 750kcal

Das sind gesparte 87.750kcal, also gute 12,5kg, in 39 Tagen. Hab jetzt mal großzügig eine Woche zur Anfangsorientierung abgezogen.

Stand müsste deswegen sein: 115,5kg.

Bei 120kg, sind das 31.500kcal Unterschied, also täglich etwa unnötige 800kcal mehr.

Warum?

Ich mein, is dein Bier, aber effizienz sieht anders aus. Das würde mich stören. Du musst ja nichtmals Kraftwerte halten.

Wenn es gewünscht ist, schreibe ich täglich wirklich 1:1 auf was ich esse.

Ich spar es mir einfach, weil ich im Kern sehr ähnlich esse und momentan nur ganz wenige Sachen variiere:

I. 300g Steak oder Fisch mit Salat oder Ofengemüse

In diversen Variationen. Salat mit Steakstreifen. Steak mit Gemüse. Fisch und Gemüse.

II. Geschnetzeltes mit einer selbstgemachten Zaziki Soße aus Magerquark.

Bin ich unterwegs esse ich

a) Dönerfleisch mit homöopathischer Dosis Soße und Salat ohne Dressing

b) Steakhaus ode Restaurant wie I.

c) Mexikaner und mal abgesehen von Soßen ähnlich I.

Kalorien aus Getränken habe ich seit gut 1 Woche auf 0 (bis auf WE)

Warum Deine Kalkulation nicht stimmt, hat mehrere Gründe. Zum einen verbrauche ich keine 3.000kcal. Ich verbrauche unter 2.000kcal bei Idealgewicht. D.h. ich muss weniger essen als eine Frau, um Gewischt zu halten. Das habe ich mal ausprobiert. Hängt mit unter damit zusammen, dass generell wohl ganz gut Nahrung verwerte, aber vor allem mich EXTREM wenig bewege. Ich habe das mit einem Schrittzähler mal gemessen - das sind unter 300 Schritte am Tag. Ich gehe vom Schlafzimmer ins Bad ins Homeoffice in die Küche ins Homeoffice ins Bad und dann ins Bett. Jetzt mit externem Büro noch zum Auto. Meine Ex-Freundin ist Hebamme. Und wenn die einen Tag hat, wo sie "nur rumsitzt", hat sie schon über 4.000 Schritte.

Ein weiterer Grund ist, dass ich zwar nicht schmächtig aussehe. Also eher wie ein bulliges Tier und auch mit Idealgewicht in Klamotten aussehe, als ob ich richtig trainiere. Aber sicher recht wenig Muskelmasse habe.

Das sind schon mal die Gründe, die "Bewegung" in meinem Leben ziemlich spannend machen. Deswegen gebe ich auch 3.000 EUR für ein Fahrrad aus, weil ich da echt eine Menge positiv verbessern möchte.

Es gibt noch einen Punkt: Wochenende. Alkohol. Ich gehe momentan sehr selten weg. Aber ich trinke ohne Probleme 2-3.000kcal mal mit Cocktails wenn ich unterwegs bin.

Mir geht es hier auch nicht um maximale Effektivität. Mir geht es um Lifestyle.

Wenn ich bei 85kg 1.800kcal / Tag verbrauche dann bin ich auf 12.600kal pro Woche. Mit Essen nehme ich 750kcal zu mir (5250kcal) + Alkohol 3.000kcal + vllt. mal Buffett auf einer Party 1x pro Woche (zzgl. 500kcal). Damit habe ich 8.750kcal pro Woche und immer noch ein Defizit von knapp 4.000kcal.

Empfohlen ein Defizit von 500kcal pro Tag. Das habe ich dann bei 90kg immer noch.

Je näher ich meinem Ziel komme, desto weniger Gewicht habe ich und desto weniger Kalorien verbrauche ich. Mein Kaloriendefizit wir daher immer weniger und der Körper kann sich da über sehr lange Zeit anpassen und den Stoffwechsel wieder hoch fahren.

Man darf halt eins nicht vergessen:

Mein Körper ist bei dem Kaloriendefizit sicher im Hungerstoffwechsel. Stichwort: Hungeradaption. Herzfrequenz, Blutdruck geht runter. Ich habe momentan zum Beispiel einen Ruhepuls von 65. Vor ein paar Wochen war der noch auf knapp 80. Da tut sich also was. Hat schon einen Grund, warum PSMF mit Cheatmeals und Refeeds arbeitet und nach 6-12 Wochen eine Pause von 2 Wochen vorschlägt.

Mir ist es aber wichtiger, die Gewohnheit zu halten und ich kenne meinen Körper gut genug um zu wissen, dass ich das aussitzen kann.

"Effektiv" wäre 1:1 PSMF mit Refeed und Cheatmeals zu machen. Pausen nach 6-12 Wochen. Wenn man aber parallel nicht trainiert behaupte ich mal, dass man auch mit 500-1000kcal Defizit LowCarb den selben Erfolg hat.

Meiner Meinung nach fahre ich ein zu hohes Kaloriendefizit, um wirklich schnell abzunehmen über einen sehr langen Zeitraum. Aber den weg kenne ich, der passt zu mir und er funktioniert.

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Wir reden aber vom hier und jetzt. Und nur liegen/sitzen heißt 24/7 nur Bett, kein Aufstehen, nix. Bettlägerigkeit.

3000kcal über Cocktails. LOL trink halt keine 6 Stück?! Und wenn doch, IIFYM.

Ne PSMF ist kein verfickter Lifestyle, das ist ne Methode für rapiden Gewichtverlust.

1800kcal Vebrauch auf 85kg entspricht ca. 35% KFA bei absoluter Bettlägerigkeit. Daher stimmt keine deiner Folgerechnungen. Ziemlich krasser Hirnfick.

Was in den letzten 6 Zeilen steht.. Dude, facepalm.

Zu hohes Kaloriendefizit wäre wenn du alle 24h mal ein kg Erbsen oder so futterst.

Dringende Einleseempfehlung zu sämtlichen Grundlagen: http://fitness-experts.de/

Ich will dir nix böses, nur zeigen, da sind noch diverse Denkweisen, die dich und deinen Fortschritt behindern.

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Gast Hoodseam

Ich weiss nicht, ob ich da nicht tiefer im Thema bin als Fitness-Experts.de.

Hungeradaption ist unstrittig. Genau wie man Kalorien nicht zu einfach sehen darf. Nicht jedes Nahrungsmittel wird gleich verstoffwechselt. Und Deine 3.000kcal aus Tabellen sind eben auch nur Durchschnittswerte, die massiv nach oben oder unten abweichen.

Die 1.800kcal bei 85kg stimmen. Vllt. nicht über Deine Rechnung. Aber Du rechnest mit Durchschnittswerten. Ich habe die 1.800kcal über eine indirekte Kalorimetrie damals bestimmen lassen und das deckte sich auch mit gezählten Kalorien. Konnte ich damals einfach nicht glauben. Kosten sind überschaubar und ich habe das damals ein paar Mal machen lassen. Das sind einfach Werte die stimmen. Auch wenn ich rechnerisch knapp 1.000kcal mehr verbrauchen müsste. Aber genau diese Abweichungen +-1.000kcal hast Du eben in den statistischen Werten. Weswegen man da auch nur grob mit rechnen sollte.

Ansonsten geht es mit hier NICHT um PSMF. Ich orientiere mich an der Ernährung und baue daraus einen Lifestyle, der mir Spaß macht. Mir geht es nicht um Effektivität. Mir geht es darum im Minimum ohne gefühlte Einschränkung und als Ziel mit einer Verbesserung des Lifestyles mein Ziel zu erreichen. Ich werde kein System mir versuchen anzugewöhnen, das mich einschränkt oder mit Lebensqualität nimmt um dieses dann 50 Jahre durchzuziehen.

Ich gestalte hier einen geilen, coolen Lifestyle für meine nächsten 50 Jahre.

Gewicht läuft automatisch. Ich muss aufgrund meiner kleinen "Absicherung" mit meinem Bekannten nur 2kg im Monat runter bekommen. Sonst wird es teuer. 120,8KG müssen daher am 30.04. auf der Waage stehen. Das ist knapp diesen Monat aber sollte auch kein größeres Problem werden. Aber Du kannst sicher sein, dass ich Morgen auf ausreichend Schlaf und Magenfüllung achte. Und im Notfall so lange Sport mache, bis ich genug Wasser verloren habe, um da runter zu kommen.

bearbeitet von Hoodseam

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Gast Hoodseam

Muss gerade schmunzeln:

Bin gerade mal testweise ins Büro gefahren. Klappt gut. Brauche 16 Minuten einfache Strecke.

Hab leider den Akku nicht richtig fest gemacht und der hat sich während der Fahrt gelöst und ist einmal über die Straße gerutscht. Akkugehäuse angesprungen und ziemlich zerkratzt. Bevor ich losgefahren bin, hab ich das Rad noch versichert. Versicherungsschaden 5 Minuten nachdem die Versicherung deckt hatte ich noch nie.

Neuer Sattel funktioniert auch super. Mir tut zwar noch der Hintern weh von gestern. Aber fahren kann ich so.

Alles gut ;)

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