Panikattacken! kann keinen Sport mehr machen.

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Ich kann kaum mehr ins Gym vor Angst obwohl ich kaum angst habe kommt die Angst plötzlich wieder, beim Trainieren merke ich direkt danach das  ich nicht schlucken kann und denke negativ das mir was passieren wird oder das ich jz wieder eine Panikattacke bekomme kann mir bitte jemand Tipps geben was ich dagegen tuhen soll.

bearbeitet von Mert38

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vor 5 Stunden, Mert38 schrieb:

Ich kann kaum mehr ins Gym vor Angst obwohl ich kaum angst habe kommt die Angst plötzlich wieder, beim Trainieren merke ich direkt danach das  ich nicht schlucken kann und denke negativ das mir was passieren wird oder das ich jz wieder eine Panikattacke bekomme kann mir bitte jemand Tipps geben was ich dagegen tuhen soll.

Zum Arzt gehen, körperliche Ursachen checken bzw ausschliessen lassen. Dann ggf Überweisung in Psychotherapie oder ähnliches. Ist keine Schande, lies doch mal den Thread hier durch. 

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Ich hatte exakt den selben scheiß.... habs auch nach ewiger Zeit erst in den Griff bekommen. Vorher immer gedacht ich bekomme gleich nen Herzinfarkt, wahlweise Schlaganfall

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same here. dachte ich bin der einzige.

dachte auch immer herzprobleme, kein plan warum das von einem tag auf den anderen getriggert wurde. hatte zeitlang nur noch halbgas gemacht, irgendwann zum arzt, der meinte alles ok. aktuell gehts wieder aber dennoch gebe ich keine 110% wie früher.

symptome sind mmn 95% kopfsache und 5% körperliche ursachen (flüssigkeitszufuhr, ernährung, allg. fitness, usw.).

vermute bei mir war es beim ersten mal wirklich was körperliches in das ich mich auch dummer weise reingestiegert habe. jedes weitere mal ist nun wohl nur noch psychosomatisch.

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Habe zwar keine Panikattacken befinde mich aber aktuell ein bisschen in einer Krise. Sport soll da ja helfen. Aufgrund der Corona Situation konnte ich jedoch keinen Platz im gewünschten Fitnessstudio bekommen. Früher hatte ich mal Kraftsport in einem anderen Studio gemacht. Was könnt ihr mir empfehlen unter der aktuellen Situation?

 

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Hast du dich schonmal mit kognitiver Verhaltenstherapie befasst? Also das A,B,C und D - Modell?

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Habe seit fast 6 Jahren mit Angstzuständen und Panikattacken zu tun.
Mal mehr, mal weniger... Alles Beschriebene ist mir sehr vertraut und es ist scheiß ängstigend, zu fürchten, der eigene Körper könne jederzeit versagen. Das hat mich beinah wahnsinnig gemacht. ABER, und das ist das Gute, durch Arbeit an sich selbst, Selbstliebe und viele therapeutische Gesprächsstunden kam bei mir wieder vieles ins Lot.
Kriegt den Arsch hoch, besorgt euch einen Therapieplatz! Das erfordert sau viel Kraft und Mut, aber verdammt, es lohnt sich! Und besonders wichtig als Mann: Haltet bis dahin immer mal inne: "Wie geht es mir eigentlich gerade? Was FÜHLE ich? Bin ich glücklich und zufrieden? Oder traurig? Ängstlich? Wütend?" Die Gefühle müssen raus und gelebt werden. Wir Wesen des starken Geschlechts neigen zum Verdrängen: Bier auf, Joint an, Exzess, über Tage und Wochen... Irgendwann wird uns dann die Rechnung präsentiert. da führt kein Weg dran vorbei. Bitterböses Erwachen.

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Gast
Am 4.6.2014 um 13:50 , Kolle47 schrieb:

Hey Leute 😄

Seit einem Jahr leide ich unter regelmäßigen Panikattacken die ich mittlerweile durch Antidepressiva und Psychotherapie während des Alltags gut im Griff habe.

Im Sport jedoch bereiten sie mir viele Probleme. Nachdem mir vor einem Jahr an der Beinpresse leicht schwindelig geworden ist, schaffe ich es kaum mehr in Studio zum trainieren da ich nach 3-4 Sätzen egal welcher Übung plötzlich nicht mehr schlucken kann und den Drang habe mich an einer Säule oder ähnlichem festzuklammern.

Ich habe vorher 5 Jahre Kraftsport gemacht und mir eine sportliche Figur an gearbeitet. Von dieser ist nun durch die Medis und dem 10 Monatigen Sportverzicht nicht viel übrig. 96kg auf 179cm Körpergröße.

Als ich nun endlich wieder ins Studio ging um leicht ins Cardiotraining einzusteigen konnte ich diese "Panikattacke" nur wenige Minuten aushalten ehe ich mich setzen musste.

Meine Therapeutin ist hierbei keine große Hilfe weil Panikattacken beim Sport ihrer Meinung nach absurd klingen und nicht möglich seien. Sie vermutet das es eine physiologische Ursache haben muss was ich auch abklären lassen werde.

- Hat sie Recht? kann man beim Sport keine PA haben?

-Wie kann ich mir den Einstieg in den Sport vereinfachen?

Liebe Grüße Kolle

Erstmal: Deine Therapeutin ist scheiße. Ich arbeite selbst in dem Sektor und hatte Jahrelang eine soziale Phobie mit dementsprechenden Panikattacken. Eine Panikattacke kann generell immer auftreten. Wechsel die Therapeutin, vielleicht ist auch ein Mann für dich besser. Was du auf keinen Fall machen solltest ist die Situationen vermeiden. Du musst dich bei Panikattacken der Angst stellen. Je mehr und je konsequenter du das tust, desto besser wird die Angst. Sie wird nie ganz verschwinden, weil Ängste in dem Bewusstsein der Menschen aus sehr gutem Grund einen Platz haben. Heißt: Jeder Mensch hat Ängste. Wie diese ausarten ist vollkommen individuell. Finde raus in welchen Situationen du Angst hast und geh immer wieder in die Situation rein. An einer Panikattacke kann man nicht sterben. Irgendwann nach ein paar Stunden endet jede und danach fühlt man sich sehr gut und ausgeglichen, lacht viel, weil der Körper dann wieder Botenstoffe zur Beruhigung ausschüttet. 

Wenn du dich deiner Angst nicht stellen wirst, wird es immer schlimmer werden. Es gibt in BRD zahlreiche Leute die sich aufgrund von sozialen Phobien oder Ähnlichem nicht mehr vor die Tür trauen. Antidepressiva können auch helfen, aber das Problem nicht lösen.

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Kann das ganze sehr gut nachvollziehen, allerdings nie beim Sport. Ablauf ist aber exakt der selbe, meist gehen sie 5-10 Minuten. Dachte damals auch das ich damit der einzige bin.

Es hatte mal alles damit angefangen das ich Nachts wortwoertlich aus dem Schlaf gerissen wurde und sich das ganze somit extrem gesteigert hatte (Die Angst vor der Angst) und ich dann teilweise nicht mehr schlafen wollte. Als ich das einigermaßen in den Griff bekommen habe, unteranderem weil ich dann mit meiner damaligen Dirne eingeschlafen bin hat sich das aber anders ausgewirkt. Daraufhin verlagerte sich die PA auf Alltagssituationen wie z.B. mit der Dirne im Modehaus (Stressig, genervt, ungeduldig), ich dachte ich bekomme einen Herzinfarkt und war auf dem Weg raus als sie dann auf diesem Weg von jetzt auf gleich wieder aufhoerte und sich mein Herz blitzartig auf Normalmodus umschaltete. Mit der Zeit hab ich aber gelernt damit umzugehen und mittlerweile tritt sie kaum noch auf oder ich kann es leicht kommen sehen & kopfmäßig vermeiden. Achja auch hier ist allem vorausgegangen das ich dachte ich hätte ein Problem mit meinem Herzen...

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Das Buch von Dr. Harry Barry "Anxiety and panic" gibt eine gute Einführung in das Thema CBT - Cognitive behavioral therapy". 

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