23 Beiträge in diesem Thema

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Die Fakten:

Ich: 30.

Sie: 23.

LTR: knappe 3 Jahre.

Art: Monogam.

Problem: Meine innerliche Zerrisenheit aufgrund Fernbeziehung.

Hallo zusammen,

Seit kurzem steht es fest: Meine LTR (knapp 3 Jahre) wird eine LDR. Die Distanz sind bald ca. 600 Km. Gründe: Meine Freundin will sich studientechnisch umorientieren und es gab Probleme mit der Anerkennung ihrer bisherigen Leistungen. Jetzt kann sie in zwei Jahren vollends ihr Studium zu Ende bringen ohne nochmals 2 - 3 Jahre wiederholen zu müssen. Das sehe ich ein.

Wir haben an sich eine gute Zeit – nur zickt sie immer wieder wegen Kleinigkeiten. Anfangs war es schlimmer (aber auch nur ne FB). Dann wurde es besser. Das Grundmuster ist aber noch da. Schlechte Laune führt zu unangenehmen Zickereien. Dann setze ich sie mit je nach Laune und Sitaution kurz und knapp (und in der Regel ruhig) auf den Pott. Oder ziehe es ins Lächerliche und wir lachen dann am Ende meist beide. Warum bin ich dann mit ihr zusammen? Weil ich ziemlich gelassen bin und von bisschen Muschiflattern keine Angst bekomme. Sex ist auch gut und ausreichend viel. Wir teilen beide eine große Leidenschaft. Also schon eine insgesamt gute Partnerschaft.

Sie ist eher extrovertiert, wenn sie weggeht. Viele meiner Freunde schieben da bereits Hirnfick. ine Frau im kurzen Kleidchen und hohen Schuhen, die gut aussieht und mal mit nem anderen tanzt ist gleich ein Flittchen. Muss selber zugeben, dass es auch schon ein paar Situationen gab, wo ich nicht sicher weiß, was/wie Dinge gelaufen ist. Ich hab sie, wenn sie wollte immer mit anderen treffen lassen. Es endete natürlich immer im "unerwarteten" (jaja... klar^^) Desaster. Die Typen waren natürlich IMMER geil auf sie. Mir war das alles ziemlich wurst. Sie muss halt wissen, wo die Grenzen sind. Die Typen sah ich nie als ernsthafte Konkurrenz, da ich eine verdammt gute Partie bin.

Insgesamt haben wir haben eine recht enge Beziehung und unternehmen viel zusammen. Nicht nur zusammen – aber eben auch nicht nur so ein Wochenend-Dingens.

Ich bin beziehungstechnisch eher unerfahren. Da ist mein großes Problem. Brainfuck, ob es anders besser sein könnte. Diese LTR ist die erste Beziehung die es über 6 Monate hinausgeschafft hat für mich. Eine Riesenerfahrung. Hab mich sehr sehr weiterentwickelt in Sachen Empathiefähigkeit und Führungsqualitäten. Hab von vorher eher den Ruf, ein "Schlimmer" zu seun. Ich war früher teilweise schon ein Idiot und hab da manches verbockt. Deshalb wohl auch der Brainfuck. Dass ich jetzt wieder etwas kaputtmache, was eigentlich gut ist. Die böse Stimme in meinem Kopf sagt halt: Sie geht 600 Km weit weg. Sie zickt immer mal wieder rum wegen sinnlosen Kleinigkeiten. Andere vielleicht nicht. Sie ist jung und manchmal ganz schön unsicher. Sie plagen schon öfters Zweifel (Das überspielt sie nach außen ganz gut – als Partner merkt man so etwas jedoch). Es baggern 1000 andere heisse Frauen dauernd an mir rum (ich würde nie Fremdgehen - vorher lieber nexten, wenn ich merke da fehlt was). Sie hat mich auch im Streit schon 2 oder 3 x beschimpft mit fiesen Wörtern. Sie hat ihren Ex mal betrogen nach nem Streit (das habe ich leider erst sehr spät erfahren). Also endgültig next. Im Guten. Bevor es hässlich wird.

Die gute Stimme sagt: Wir haben immer alles gut hinbekommen. Sie ist so verdammt süß. Ich mag sie mit allen ihren Ecken und Kanten.

Fragen: Bin ich ein PU-verseuchter Herzensbrecher? Brainfuck? Oder sind meine Zweifel berechtigt und ein next ist gar nicht so abwegig? Meine Freunde, mit denen ich gesprochen habe, sind auch eher auf dem next-Trip... ich kann mir das alles nicht so vorstellen... Weder in die eine noch in die andere Richtung. Ja, ich klinge ganz schön unentschlossen. Das kommt eben alles recht plötzlich. Ich werde mir eine Meinung bilden und das dann durchziehen. Vielleicht habt Ihr jedoch etwas sinnvollen Input. Vielleicht hat ja einer was ähnliches erlebt und teilt seine Erfahrungen mit mir.

Danke für's Lesen.

Viele Grüße

Ling Ling

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Hab mir das eben auch überlegt... Ganz ganz tief in mir bin ich glaube ich ein Mensch, der gerne über alles die "Kontrolle" hat. Ob das gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt. So bin ich halt. Und der Gedanke, dass sie bald weit weit weg sitzt und ich, wenn sie rumzickt, dass alles nicht mehr so easy beruhigen kann wie jetzt (von Angesicht zu Angesicht), ist am unangenehmsten für mich. Ich weiß, es klingt bescheuert.

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Was wiegt in Deinen Überlegungen schwerer, die Zickereien oder die 600km Entfernung?

Würdest Du generell eine gute Beziehung aufgeben, sobald es eine Fernbeziehung wird?

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Klingt alles einfach nach jemandem, der seine Freundin liebt und sich jetzt Gedanken macht - völlig normal. 2 Jahre LDR über 600km mit einer 23 jährigen werden aber schwierig bis unmöglich, da ihr viel weniger Zeit miteinander verbringen werdet und sie vermutlich eher die "Party-Phase" überkommen wird. Für dich gilt natürlich das gleiche. Sie ist 600km weit weg, und um dich herum viele schöne Mädels - das geht vielleicht die erste Zeit gut, aber dann stellen sich die ersten Zickereien ein, die ihr nicht unter 4 Augen klären könnt.

Deine Beschreibung über sie klingt auch ein wenig so, als hätte sie sich noch nicht ganz ausgelebt, ist ja auch schwierig mit 23 (bzw 20 vorher).

Für mich persönlich käme eine solche Beziehung niemals in Frage, weil ich nichts mehr ablehne als dieses "Es ist WE, ab jetzt müssen wir Zeit miteinander verbringen, weil wir sonst keine haben." eben dein zitiertes Wochenend-Dingens, wenn überhaupt.

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Wir sollten uns lieber darauf konzentrieren, wie wir dem TE helfen können.

Allerdings scheint er mir noch nicht genug reflektiert, wo genau sein Problem steckt.

Du redest von Kontrolle. Steckt dahinter doch die Angst vor Fremdgehen?

Schließlich hast du erwähnt, dass sie mal nach einem Streit fremdging. Das machst du ja nicht einfach so.

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Hey :)

Unabhängig von den ganzen anderen Dingen die dich so beschäftigt mal rein von der nüchtern objektiven Seite betrachtet:

1. Monogame LDR sind die Hölle. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen wie das irgendjemand aushalten soll. Ich hatte selbst an der nicht monogamen LDR zu knabbern und da gings nicht die ganze Zeit drum das man chronisch untervögelt ist.

2. Wie einige andere auch schon gesagt haben ist die Dame etwas zu jung um statistisch wahrscheinlich eine längere Beziehung zu führen. Das kann bei ihr natürlich ander sein - ich rede hier nur von Wahrscheinlichkeit.

3. Drei Jahre sind so eine magische Grenze. Viele Beziehungen gehen nach drei Jahren kaputt. Weil zu dem Zeitpunkt der Hormonrausch für gewöhnlich nachlässt. Ist also auch ein bisschen die Frage warum sie genau jetzt geht. Und was ihr als Basis abgesehen von den Hormonen habt.

Alle drei Punkte in Kombi: Sorry man, ich glaube das wird nix :/ Ich kann verstehen dass du es trotzdem versuchen wirst, aber jo... kp. In nem halben Jahr fliegt dir das um die Ohren. Oder ihr geht halt beide fremd oder so, aber dann isses natürlich auch nicht garantiert.

Gruß,

Antidote

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Hey, ich kann es dir nur von der anderen Seite sagen. Ich bin 24 und führe seit ca 8 Monaten eine glückliche, liebevolle LDR (Deutschland-England). Ich habe auch "meine zickereien" und tatsächlich kann mein Freund von der ferne aus schlechter damit umgehen. Wir kommen aber trotzdem gut aus. Wenn er im "falschen Moment" anruft, sagt er, dass ich nochmal in 5 Minuten anrufen soll. Dann sammle ich mich und bin wieder "normal". Manchmal sage ich auch von selbst, dass ich jetzt kurz Zeit zum sammeln brauche und dann geht es auch. Manchmal will ich auch erst am nächsten Morgen reden. Kann sie ihre "zickigen Phasen" reflektieren? Möchte sie daran arbeiten? Wenn ja, könnt ihr das auf jeden Fall in den Griff bekommen.

Das mit den anderen Typen und der Gefahr des Betrugs ist nochmal eine andere Sache, aber so wie ich das jetzt verstanden habe, geht es dir ehe um das gezicke.

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Was wiegt in Deinen Überlegungen schwerer, die Zickereien oder die 600km Entfernung?

Würdest Du generell eine gute Beziehung aufgeben, sobald es eine Fernbeziehung wird?

Schwerer ist definitiv die Entfernung. Ich kann mit bisschen Rumgezicke umgehen, wenn ich will. Wenn die Beziehung das positiv überwiegt. Du wirst NIE jemanden komplett ohne Macken finden. Ich bin auch nicht perfekt.

Generell würde ich eine Beziehung auch nicht aufgeben wegen einer Entfernung. Ich kann aber nicht sagen, ob wir das zwei Jahre so packen werden. Ich bin immer derjenige gewesen, der führt. Meine Freundin braucht das. Ein klassissches "Weichei" würde sie in wenigen Wochen/Monaten fertig machen und nexten. Nicht aus böser Absicht - aber weil sie selbst sonst schon sehr dominant wird. Und dann kommt bei Ihr eben manchmal der "Kurz-Brainfuck". Und den musst Du handlen können. Das kann ich - wenn sie neben mir liegt. Das Problem ist aber, wie führe ich aus 600 Km Distanz? Ich hab einfach ein schlechtes Gefühl und das macht mich traurig.

Klingt alles einfach nach jemandem, der seine Freundin liebt und sich jetzt Gedanken macht - völlig normal.

Das denke ich ehrlich gesagt auch. Kommt schon. Klar schiebe ich bisschen Kopfkino. Vielleicht bin ich ja auch zu analytisch. Dennoch: So ein Schnitt, dass man ewig weit auseinanderzieht, ist schon eine Veränderung, wenn man eine innige Beziehung hat.

"Party-Phase" [...] Sie ist 600km weit weg, und um dich herum viele schöne Mädels - das geht vielleicht die erste Zeit gut, aber dann stellen sich die ersten Zickereien ein, die ihr nicht unter 4 Augen klären könnt.

Deine Beschreibung über sie klingt auch ein wenig so, als hätte sie sich noch nicht ganz ausgelebt, ist ja auch schwierig mit 23 (bzw 20 vorher).

Volltreffer. Sie hatte ihre Ex-Freunde mega im Griff (sie war auch immer die, die sich getrennt hat). Und mit mir hat sie 1000 neue Dinge erfahren, da hat sie vor unserer Zeit definitiv nicht viel Spannendes mitbekommen. Ich hab mein bestes getan, ihren Horizont zu erweitern ;-) Es gibt natürlich immer mehr... immer was was Neues...

Wir sollten uns lieber darauf konzentrieren, wie wir dem TE helfen können.

Allerdings scheint er mir noch nicht genug reflektiert, wo genau sein Problem steckt.

Du redest von Kontrolle. Steckt dahinter doch die Angst vor Fremdgehen?

Schließlich hast du erwähnt, dass sie mal nach einem Streit fremdging. Das machst du ja nicht einfach so.

Nana... Ena war schon ebenfalls auf nem guten Dampfer - auch wenn er in eine andere Richtung geschrieben hat als Du.

Ich habe keine Angst vor dem Fremdgehen. Ich sehe ein Problem in manchen Punkten in ihrer Streitkultur. Mir macht Bauchschmerzen, dass, solange ich sie dahabe, das alles geregelt werden kann - ich hab sie da notfalls schon im Griff. Sie kann eher impulsiv sein, wenn Stress ist. Das wollte ich damit zum Ausdruck bringen. Der Fremdf*ck war der Extrem-Fall von "ich bin sauer und zeige jetzt mal, wie der Hase läuft" (ihr Freund hatte damals auch Mist gemacht). Naja - ich denke halt: Lass mal ein Zicken über Skype oder das Telefon kommen. Es muss nicht fremdgehen sein. Sie dreht am Rad. Ich koche sie kurz & knapp ab. Oder nehme es nicht ernst... Sie brodelt. Und jetzt haben wir nicht wie sonst direkten Kontakt. Es ist einfach ein qualitativer Unterschied, ob ich sie dahabe - oder nur auf dem Bildschirm beim skypen. Vielleicht überschätze ich dieses Element ja aber auch und alles easy. Verstehst Du meinen Punkt? Ich schiebe nicht Kopfkino wegen der FOLGEN. Ich will keine schwierige Beziehung führen müssen und zum Scheitern verurteilt sein. Und da habe ich derzeit ein paar Bedenken.

Hey :)

Unabhängig von den ganzen anderen Dingen die dich so beschäftigt mal rein von der nüchtern objektiven Seite betrachtet:

1. Monogame LDR sind die Hölle. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen wie das irgendjemand aushalten soll. Ich hatte selbst an der nicht monogamen LDR zu knabbern und da gings nicht die ganze Zeit drum das man chronisch untervögelt ist.

2. Wie einige andere auch schon gesagt haben ist die Dame etwas zu jung um statistisch wahrscheinlich eine längere Beziehung zu führen. Das kann bei ihr natürlich ander sein - ich rede hier nur von Wahrscheinlichkeit.

Da sehe ich etwas das Problem bei ihr :( Punkt drei ist gut - wir haben eine solide Basis, uns verbindet viel mehr als nur Vögeln. Ich schätze sie aber als Menschen ein, der viel Nähe braucht. Und das wird schwieriger.

Hey, ich kann es dir nur von der anderen Seite sagen. Ich bin 24 und führe seit ca 8 Monaten eine glückliche, liebevolle LDR (Deutschland-England). Ich habe auch "meine zickereien" und tatsächlich kann mein Freund von der ferne aus schlechter damit umgehen. Wir kommen aber trotzdem gut aus. Wenn er im "falschen Moment" anruft, sagt er, dass ich nochmal in 5 Minuten anrufen soll. Dann sammle ich mich und bin wieder "normal". Manchmal sage ich auch von selbst, dass ich jetzt kurz Zeit zum sammeln brauche und dann geht es auch. Manchmal will ich auch erst am nächsten Morgen reden. Kann sie ihre "zickigen Phasen" reflektieren? Möchte sie daran arbeiten? Wenn ja, könnt ihr das auf jeden Fall in den Griff bekommen.

Das mit den anderen Typen und der Gefahr des Betrugs ist nochmal eine andere Sache, aber so wie ich das jetzt verstanden habe, geht es dir ehe um das gezicke.

Sie kann das schon reflektieren. Sonst wäre sie schon längst wieder solo. Betrugsgefahr halte ich eher für gering. Ich denke, sie würde im Zweifel eher schlussmachen und dann ab die Post. Mir ging's um das etwas Impulsive an ihr (s.o.) generell.

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Einfach probieren, wie es läuft, ist keine Option?

Aber na gut, ohne massiven Brainfuck vorher und theoretisches Ausgedüdel aller Möglichkeiten wäre das Leben auch zu einfach. Oder alles ist ohnehin schon irgendwie scheiße, dann ist das nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und Dir den Grund (= die Rechtfertigung vor Dir selbst) liefert, die Beziehung zu beenden.

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Ich scheine bisher nichts darüber gelesen zu haben, wie ihr die Entfernung überbrücken wollt?! Bahncard und immer abwechselnd am Wochenende besuchen?

Und besteht die Option, nach der Fernbeziehung wieder zusammnzuziehen? Oder sind eure Ausbildungen/Studiengänge so spezifisch, dass ihr nur in bestimmten Städten in Deutschland arbeiten könnt, die keinen Überschneidungsort haben?

Das sind doch zwei der wichtigsten Dinge, bei einer Fernbeziehung: Kurzfristige Ziele (Wann sieht man sich wieder?) und ein langfristiges Ziel (Wann zieht man wieder in die Nähe?).

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Gast J.Who

Wenn ne Beziehung aus mehr als regelmäßigem Vogeln besteht sollte man das doch zumindest mal auf sich zukommen lassen. Beenden kann mans ja trotzdem noch wenn's nicht klar geht. Hab nach 3 Jahren LTR auch auf LDR umswitchen müssen weil meine Ex zum Studium weg ist. War jetzt nicht so das Problem, wir standen halt zueinander und da änderten auch 300km nichts dran.

Wenn man mal weg kommt von diesem hirnfick den sich hier manche geben bzgl alles muss immer optimal und perfekt sein kann man auch mal über den Tellerrand blicken und eben auch weniger optimale Dinge ausprobieren.

Mal ganz doof gesagt würde ich ja auch nicht die Freundschaft zu meinem besten.Kumpel in Frage stellen nur weil der umzieht.

Aber naja... Läuft hier eh wieder völlig aus dem ruder wahrscheinlich...

Also musst du jetzt schluss machen, dann die Beziehung öffnen, hundert andere Frauen ficken damit dir keiner nachsagt es sei ne Oneitis und zu deiner Männlichkeit finden indem du dir keine pornos mehr ansiehst... Ironie off.

Liegt dir was an der Frau probier es zumindest. Wenn's nicht geht, dann geht's nicht. aber man muss ja nicht immer gleich den Teufel an die wand malen nur weil man Angst davor hat das es eben schlecht laufen könnte... Mal etwas Mut beweisen und sich auf das einlassen was sicj richtig anfühlt.

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Stuttgart, 600km, sie will nicht zufällig in Osnabrück studieren? ;-)

Ihre Streitkultur kannst du persönlich nicht änden, die ist geprägt von Charakterzügen und Erfahrungen. Um die zu ändern, muss sie eben erst andere Erfahrungen machen. Vielleicht hilft ihr die Entfernung dabei, anders zu reflektieren als bisher - vielleicht aber auch nicht.

Ich befürchte einfach, dass genau das, was eure Beziehung bisher ausgemacht hat, auf die Entfernung nicht funktioniert. Diese Kombination aus Führung & abkochen deinerseits. Wie habt ihr denn vor, euch zu sehen? Das ginge ja nur am WE.

Unabhängig davon würde ich das ganze einfach mal auf dich zukommen lassen. Einen cut ziehen könnt ihr immer noch, wenn du merkst es funktioniert nicht.

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Einfach probieren, wie es läuft, ist keine Option?

Aber na gut, ohne massiven Brainfuck vorher und theoretisches Ausgedüdel aller Möglichkeiten wäre das Leben auch zu einfach. Oder alles ist ohnehin schon irgendwie scheiße, dann ist das nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und Dir den Grund (= die Rechtfertigung vor Dir selbst) liefert, die Beziehung zu beenden.

Natürlich ist es eine Option. Aber da meine Freunde alle eher negativ drauf sind, bin ich schon besorgt. Mehr besorgt, als wenn alle gesagt hätten: Easy. Ist vielleicht falsch - weil man nach sich selber schauen muss. Dennoch sind meine Freunde natürlich alles andere als Dummies und kennen uns gut.

Ich scheine bisher nichts darüber gelesen zu haben, wie ihr die Entfernung überbrücken wollt?! Bahncard und immer abwechselnd am Wochenende besuchen?

Und besteht die Option, nach der Fernbeziehung wieder zusammnzuziehen? Oder sind eure Ausbildungen/Studiengänge so spezifisch, dass ihr nur in bestimmten Städten in Deutschland arbeiten könnt, die keinen Überschneidungsort haben?

Das sind doch zwei der wichtigsten Dinge, bei einer Fernbeziehung: Kurzfristige Ziele (Wann sieht man sich wieder?) und ein langfristiges Ziel (Wann zieht man wieder in die Nähe?).

Ich denke, Bahncard wäre im Moment zu teuer. Eher Mitfahrgelegenheit. Wir wollen versuchen, dass man sich etwa alle zwei Wochen sieht. das heisst, man hat selber alle 4 Wochen den "Reisestress". Das geht hoffentlich.

Wenn ne Beziehung aus mehr als regelmäßigem Vogeln besteht sollte man das doch zumindest mal auf sich zukommen lassen. Beenden kann mans ja trotzdem noch wenn's nicht klar geht. Hab nach 3 Jahren LTR auch auf LDR umswitchen müssen weil meine Ex zum Studium weg ist. War jetzt nicht so das Problem, wir standen halt zueinander und da änderten auch 300km nichts dran.

Wenn man mal weg kommt von diesem hirnfick den sich hier manche geben bzgl alles muss immer optimal und perfekt sein kann man auch mal über den Tellerrand blicken und eben auch weniger optimale Dinge ausprobieren.

Mal ganz doof gesagt würde ich ja auch nicht die Freundschaft zu meinem besten.Kumpel in Frage stellen nur weil der umzieht.

Aber naja... Läuft hier eh wieder völlig aus dem ruder wahrscheinlich...

Also musst du jetzt schluss machen, dann die Beziehung öffnen, hundert andere Frauen ficken damit dir keiner nachsagt es sei ne Oneitis und zu deiner Männlichkeit finden indem du dir keine pornos mehr ansiehst... Ironie off.

Liegt dir was an der Frau probier es zumindest. Wenn's nicht geht, dann geht's nicht. aber man muss ja nicht immer gleich den Teufel an die wand malen nur weil man Angst davor hat das es eben schlecht laufen könnte... Mal etwas Mut beweisen und sich auf das einlassen was sicj richtig anfühlt.

Ja. Echt scheisse man. Endlich versteht mich einer. Entweder glückliche Beziehung mit heisser 23-jähriger oder nur rumficken mit 100 anderen. Egal wie es kommt - es ist so verdammt schlimm mein Leben :D Nee, klar. Natürlich lasse ich erstmal laufen. Zwingt mich ja keiner, jetzt direkt alles vorherzusagen und ne Entscheidung zu treffen.

das ganze einfach mal auf dich zukommen lassen. Einen cut ziehen könnt ihr immer noch, wenn du merkst es funktioniert nicht.

Nicht Osnabrück ;-) Und: Ja.

Schonmal hier: Danke für Eure Gedanken.

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Hi,

das Einzige was dir in dieser Situation helfen wird ist INDIFFERENZ, will sagen, schraub deine Emotionen etwas herunter, erwarte das Schlimmste (Worst case) und stelle keine Anforderungen. Dann wirst du nie enttäuscht sein. Wenn nichts passiert, ist es super und du warst wenigstens auf der sicheren Seite. Du bist 30, sie 23. Sie ist wie ein Fohlen, dass jetzt das erste Mal auf die Koppel darf und 100%ig allerlei Blödsinn anstellen wird. 600 km, du hast KEINERLEI Kontrolle. Geh NICHT in einseitige Vorleistung, sprich lebe selbstverordnet monogam, wenn sie das eventuell NICHT TUN wird. Hey, 23, hübsch und Studentin!!! Was würdest DU machen, wenn du in einer Studentenstadt als Erstsemester eingeschrieben wärst? Richtig! Party ohne Ende!!!

Sei vorsichtig und schütze dich selbst, sonst "verlierst" du indem du dich selbst verletzt!

Weise Entscheidungen wünscht Cowboy

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Gast J.Who

+1 @ TTT

Ich krieg von diesem Wahn das Leben "Gewinnen" zu wollen auch immer schwerste Kopfschmerzen.

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Und besteht die Option, nach der Fernbeziehung wieder zusammnzuziehen? [...] langfristiges Ziel (Wann zieht man wieder in die Nähe?).

Das hab ich nicht vollständig beantwortet vorhin: Ja. Die Möglichkeit besteht, nach den zwei Jahren zusammenzuziehen - in den zwei Jahren aber ist es kaum möglich (berufliche Gründe).

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In der heutigen Zeit sind Fernbeziehungen so alltäglich wie der Sonnenaufgang. Und nichts anderes gilt für sie: Es kann funktionieren, muss aber nicht.

Ich sehe so viele dunkle Prognosen hier und frage mich, weshalb so viele ausschließlich die negativen Seiten einer LDR hervorheben? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich auch sehr viele Chancen bieten. Man kann auf diese Weise in zwei Städten "gleichzeitig" leben und so viele neue Dinge entdecken. Man hat die Chance den anderen auch mal zu vermissen, weil man sich nicht 24/7 auf der Pelle sitzt. (Btw: Für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit gar nicht mal das Schlechteste) Ich sehe so viele Paare, die erst in der selben Stadt und am Ende in der gleichen Wohnung sitzen. Viele davon merken noch nicht einmal wie sehr sie aneinander vorbei leben und sich ankotzen.

Summa summarum gibt es, wie bei allen Beziehungsformen, Vor- und Nachteile. Wenn ihr es schafft sowohl eure gemeinsame Zeit als auch die Zeit, in der ihr getrennt seid, positiv zu gestalten, dann sehe ich keinen Grund, weshalb solch eine Beziehung schlechtere Karten haben sollte als andere. Zumal ja auch die Perspektive besteht nach zwei Jahren wieder in der gleichen Stadt zu leben.

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Hey, also ich würde dir bzgl der LDR gerne etwas Mut machen! Ich habe wirklich viele schöne Erfahrungen gemacht. Über skype zu kommunizieren kann auch richtig toll sein. Manchmal treffen wir uns online und bestellen dann beide eine Pizza, manchmal trinken wir zusammen eine Flasche Wein, wir treffen uns zum frühstücken, manchmal schauen wir beide eine polittalkshow vor dem Gespräch und diskutieren darüber, manchmal überrasche ich meinen Freund in dessous, mein Freund fragt mich online Sachen für die Uni ab...- man kann auch über die Entfernung Abwechslung und Alltag miteinander erleben! Und bei diesem gemeinsamen erleben kannst du ja immer noch "führen". Wichtig ist eben, dass man sich bewusst ein, zwei Abende die Woche Zeit füreinander nimmt.

Ich finde aber auch wichtig, was indivudualchaotin gesagt hat: man braucht etwas, worauf man hinlebt, ein kurzfristiges Wiedersehen und eine etwas längerfristige Planungen können gut helfen, schwere Phasen, in denen man den anderen sehr vermisst, zu überBrücken.

Wie denkt sie eigentlich über die Sache? Stellt sie die Beziehung in Frage oder ist sie optimistisch(er als du)? Und sieht sie ihre streitkultur ebenfalls als Problem für die ferne? Ist ihr bewusst, dass du dir darüber Gedanken machst?

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Danke vor allem tine - das klingt zumindest einen Versuch wert. Und mir ist auch klar, dass man ein Ziel braucht. Nur mal schauen, wie sich das so entwickelt ohne Aussicht darauf, dass man wieder zusammenzieht - das halte ich auch für ein Unding.

Sie denkt auch, dass es eine Herausforderung ist. Sie war auch etwas unsicher zunächst - wir haben aber ein paarmal über unsere Gedanken gesprochen, was uns gut gefällt, was nicht, wo wir uns Sorgen machen, etc. Also ist sie schon voll im Bilde. Alles andere wäre auch feige von mir. Und Irgendwie auch gemein. Hintenrum mega zweifeln - und es nie aussprechen und dann vielleicht sogar einfach trennen aus "heiterem Himmel". Nene... Sowas würde ich nicht können bzw. wollen.

Ihre ab und an auftretenden Emotionsausbrüche, wenn es nicht so läuft, wie sie sich das vorstellt, hat sie schon als Problem begriffen. Nur gebe ich da den Postern hier im Thread Recht, die sagen: den Charakter wirklich ändern kann man meistens nicht. Ich denke, da geht es eher darum: kann ich damit umgehen. Sieht sie ein, dass sie da manchmal Unsinn an den Sackhaaren herbeizieht. Und das kann ich schon bejahen. Ich habe halt trotzdem etwas Respekt davor, was denn sein wird, wenn sowas mal passiert und man sich das nächste Mal erst in zwei Wochen oder so sehen kann. Ich lasse mich halt nur ungern anpampen. Und ich weiß nicht, wie ich dann reagieren würde. Wahrscheinlich Ansage - Freeze. Und das kann dann auch nach hinten losgehen, schätze ich. Schau mer mal.

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Ihr könnt closen.

Wir haben uns eigentlich nen schönen Abend machen wollen. Trafen uns in der Stadt. Saßen dann einfach da. Und dann driftete alles erst ins Schweigen. Und dann kam alles auf den Tisch. Wir haben uns einvernehmlich getrennt. Manchmal ist nur zu "wollen" leider nicht genug... Gefühle können eine B*tch sein.

Es war auf jeden Fall ne Hammer Zeit für uns beide und alles ging auf Augenhöhe und fair zu Ende. Mehr kann man nicht erwarten. Der Blick geht nach vorn.

Danke an alle, die sich Mühe gegeben haben mit meinem Anliegen... I'll be back.

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