Hilfe! Meine Lebensgeschichte: absolut unzufrieden mit allen Lebensbereichen, besonders Selbstbewusstsein, Frauen ansprechen

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Nabend Leute,

ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so recht, wo ich eigentlich anfangen soll. Auf jeden Fall wird das ne ganze Wall of Text lesen, aber bitte nehmt euch trotzdem die Zeit, ich wäre euch sehr dankbar.

Ein paar Angaben zu mir:

Alter: 24

Beruf: Student

Beziehungen: 2

Hobbies: Fußball, Basketball, Fitnessstudio, bin bei Sport für viel zu haben, Filme, Serien, Kino, Sport schauen. Mit Freunden ausgehen, ab und zu Playstation (vorwiegend mit Freunden)

Interessen: Fußball, Basketball...quasi alle (amerikanischen) Sportarten, auch Tennis, Volleyball etc. Fotografie, Reisen, Medizin, Psychologie, Poker

Aussehen: Puh, ka irgendwas zwischen 5 und 8? Kann das echt nicht einschätzen

Ich wollte diesen Thread eigentlich schon seit Wochen, eher Monaten erstellen, aber einer meiner größten Feinde, das Prokrastinieren und meine Faulheit haben mich, wie so oft, daran gehindert was anzupacken und damit anzufangen mein Leben richtig zu ändern. Wie viele Dinge mich stören und wie lang ich das schon aufschiebe? Ich hab ca 300 Handynotizen im Handy, die ich immer wieder aufgeschrieben habe, teilweise stehen dort Sachen 10-fach, aber ich habs einfach nie geschafft das zu "Papier" zu bringen, damit sich das jemand wie ihr durchlesen kann.

Das wird ein sehr sehr langer Text, ich versuche ihn daher so gut wie möglich zu strukturieren und bitte euch ihn zu lesen und mir Hilfe, Tipps und Anregungen zu geben. Teilweise mag der Text sehr pessimistisch sein und ihr denkt euch vielleicht. "Der Kerl gehört in Therapie" damit habt ihr womöglich recht, andererseits schwanken die Zustände bei mir sehr arg, was ich auf zeitweise auftretende depressive Phasen zurückführe.*

Ich muss jetzt endlich was tun, weil ich merke, so gehts nicht weiter, ich will endlich ein erfülltes Leben ohne ständige Selbstzweifel, Minderwertigskeitsgefühle und mit vielen Freunden, Frauen, einfach leben.

Ich hab so viele Probleme zum Einen mit mir selbst, das bezieht sich sowohl aufs Äußere (Lächeln, Gesamtbild, Körperhaltung) als auch auf mein Innergame, Stichwort Selbstbewusstsein, (Gründe in Pubertät, Elternhaus), das extrem schwankt und meistens nicht vorhanden ist wie ich glaube, daher hab ich große Probleme auf neue Leute zuzugehen, Frauen anzusprechen oder oft auch einfachste Situationen zu meistern (Beispiel: Ich brauche oft ewig bis ich irgendwen bei einer Behörde anrufe oder fremde Leute in bestimmten, eigentlich normalen, Situationen etwas frage - leichte Sozialphobie?). Zum anderen habe ich momentan eine kleine Krise was meinen beruflichen Werdegang (Student im 7. Semester, der eigentlich lieber abbrechen würde) angeht und bin da relativ ratlos. Habe mir jetzt aber erstmal vorgenommen das Studium wenn möglich bis nächsten August abzuschließen und werde mich jetzt gleichzeitig für Ausbildungen im nächsten Jahr bewerben.

*möchte hier anmerken, dass ich bereits vor knapp 3 Jahren in einer anderen Stadt eine Therapie gemacht habe, diese dann aber auf Grund meines Studiums an einem anderen Ort abbrechen musste und irgendwie keinen anderen Therapeuten möchte momentan.

Jugend:

Ich denke mein absolutes Hauptproblem liegt darin, dass ich mit meinem Äußeren nicht so zufrieden bin und daher resultieren die meisten der anderen Probleme. Ich habe frücher eine ziemlich dicke Brille gehabt und wurde auf Grund dessen von der 7. bis zur 11. Klasse ziemlich gehänselt, ich hatte zwar "Freunde" und war jetzt auch nie der absolute Klassentrottel auf dem jeder rumgehackt hat, aber die Sprüche die kamen, gingen mir doch sehr nahe und führten dazu, dass mein Selbstbewusstsein gegen 0 ging. Vorher war ich eigentlich ziemlich zufrieden, habe mein Selbstbewusstsein wol größtenteils aus dem Sport gewonnen, da ich sehr gut im Fussball war.

Ich erinner mich noch: In der 7. oder 8. Klasse bekam ich einmal nen Zettel von nem Mädel das ich damals sehr mochte und wir haben uns auch gut verstanden. "Willst du mit mir gehen? Ja/Nein/Vielleicht". Daraufhin nannten mich die Jungs ne Zeitlang "Superstecher", ich weiß bis heute nicht, ob sie das ernst meinten und ob das Mädel den Zettel ernst meinte. Ich weiß nur noch, dass ich damals "vielleicht" angekreuzt habe, weil ich mich nicht getraut hab und mir sofort dachte "hm...will sie mich verarschen oder meint sie es ernst? dann würde ich vor der ganzen Klasse dastehen wie ein Idiot, ich kann nicht Ja ankreuzen." Wir haben da auch nicht mehr drüber geredet. Ein paar Wochen war sie mit einem späteren Freund von mir zusammen.

Das erste Mädchen in das ich so richtig verliebt war, wir haben damals viel im ICQ geschrieben über die Sommerferien, vorher in der Schule nie wirklich geredet, fragte ich dann, ob wir mal ins Kino gehen. Sie hat erst zugesagt und am nächsten Tag abgesagt, super Start oder?

Hinzu kommt, dass mein Bruder davon erfahren hat und mich dazu aufgezogen hat, generell sagte er mir früher oft, dass ich hässlich, blind sei etc.Selbstredend, dass das einen Jungen in der Pubertät stark beeinflusst. (Meine Mum hat mein Vertrauen auch oft missbraucht und meinem Bruder Sachen von mir erzählt, die ihn nichts angingen, also das mangelnde Selbstvertrauen und auch Anderen gegenüber hat viele Gründe).

Ich wurde immer verschlossener, spielte immer mehr Computer, habe sogar aufgehör meiner großen Leidenschaft Fussball nachzugehen, und bis ich 18 war sehr sehr selten was mit Freunden machte. Bin dann aber öfter mit Freunden in kleinere Bars und unsere Stammkneipe gegangen, wie das am Land halt so ist.

Mit 18 oder 19 hab ich mir dann Kontaktlinsen besorgt und mir immer ausgemalt, dass sich dann alles ändern wird. Mein Selbstbewusstsein würde automatisch auf einem ganz anderen Level sein usw. War teilweise auch so, aber eben nicht annähernd so, dass ich damit zufrieden wäre bzw. die anfängliche Euphorie ist irgendwann abgeflacht. (Beispiel: Ich treffe heute noch ungern abends alleine Leute, da ich Angst habe sie zu übersehen und wieder gehänselt zu werden, obwohl das eigtl nicht mehr vorkam seitdem ich Kontaktlinsen trage).

Frauen hab ich mich bis dahin eigentlich nie im echten Leben genähert, da ich mit mir selbst vorher nie zufrieden war und mich unattraktiv fand, andererseits habeich allerdings, heute auch wieder, oft die Gedanken gehabt: "Was denken meine Freunde jetzt von mir, wenn ich das Mäel dort anspreche, was denken die anderen Leute, was denken ihre Freundinnen?" Das hat mich immer sehr sehr gehemmt und tut es mittlerweile wieder.

Mit 19 hab ich meine erste Freundin kennen gelernt, online in nem Chat. War eine Fernbeziehung die ca. 4-5 Monate hielt, dann hab ich gemerkt, dass sie sowohl optisch als auch intellektuell nicht meinen Ansprüchen genügt. Mittlerweile würde ich sagen HB 3,5-4. Ich war damals einfach froh jemanden zu haben der mich so mochte wie ich bin, auch wenn ich ehrlich gesagt nie gern mit ihr rausgegangen bin. Deshalb waren wir auch meistens bei ihr.

Nach meinem Abi hab ich ein Semester Jura studiert, aber schnell gemerkt, dass das nichts war und bin ein halbes Jahr fast nur zu Hause geblieben, in der Zeit hatte ich ziemliche Depressionen und hab dementsprechend auch Hilfe in Anspruch genommen. Das musste ich dann abbrechen, da ich für mein neues Studium nach Österreich gegangen bin. Bin in der Zeit natürlich auch sehr selten fortgegangen, allerdings hab ich damals auch zum allerersten mal auch ein fremdes Mädchen angesprochen, zugegebenermaßen extrem unbeholfen, ich hab den ganzen Abend gebraucht bis ich mich kurz vorm Gehen überwinden konnte und sie hat mich garnicht richtig verstanden, ging also in die Hose, aber immerhin. Ich war stolz auf mich.

Studium:

Mit also 21 Jahren bin ich dann zum ersten mal richtig oft fortgegangen in Clubs, aufgrund einer Facebookgruppe für Studienanfänger habe ich schnell viele Leute aus Deutschland und auch eine WG gefunden. Habe durch das Studium auch viele Mädels kennen gelernt. Ich war zu der Zeit einfach sehr offen, da mich ja eigentlich so richtig keiner kannte und ich mir nicht immer Gedanken machen musste, "was denkt XY jetzt, wenn ich mit dem und dem Mädel spreche etc" Mittlerweile habe ich dieses efühl leider wieder, da ich einen Social Circle habe und mir eben nicht egal ist, was die Leute von mir denken. Ich weiß zwar, dass vor allem auch Fremden Leuten das total egal ist, wie sich ein x-beliebiger Typ irgendwo im Club an ein Mädel ranmacht oder eben auf der Straße, sie haben es nach spätestens 2 Minuten vergessen, dennoch mach ich mir um sonen Mist Gedanken und es hemmt mich absolut.

Als ich also neu nach Wien kam, habe ich einer Studienfreundin dann mal halb ernst, halb aus Spaß gesagt, dass sie mir doch mal ne hübsche Freundin vorstellen solle, sie hat mir gleich ihre beste Freundin nahe gelegt. Sie gefiel mir auch sehr gut. Blond, sportlich, nicht blöd, genau mein Typ Frau. Wir waren dann mit meiner WG bei meiner Studienfreundin zu Gast, haben zu Abend gegessen und uns gut unterhalten. Später kam dann die Studienfreundin und meinte "V. findet dich echt nett". Das war dann der Moment wo ich mir dachte "jetzt oder nie". Sind dann mit ein paar Leuten getrennt in eine Bar gefahren, ich mit V und dem Mitbewohner der Freundin,der auch auf V stand. Naja, in der Bar noch ne andere Freundin getroffen, die mir auch Mut gemacht hat, bis ich mich dann immer mehr getraut hab, bis V und ich uns dann, nach ein paar Drinks, geküsst haben, sie mir ihre Nummer gegeben hat und ich sie irgendwann zur Straßenbahn brachte. Das war das allererste Mal, dass ich ein Mädel außerhalb des Internets kennen gelernt habe und am gleichen noch zum KC und #C kam. Ich war so stolz auf mich, mir gings großartig! Die Sache verlief sich dann in einer Affäre mit Oneitis meinerseits, haben keinen Kontakt mehr (Generell habe ich zu Frauen mit denen ich was hatte hinterher irgendwie nie ein normales Verhältnis, bzw. keinen Kontakt Liegt das an mir?). Die Geschichte hat mich dann doch sehr runtergezogen im Nachhinein, aber ich finde es wichtig zu erzählen wie es zu meinem ersten intimen Kontakt mit ner Frau außerhalb des Internets kam und weil ich weiß, dass ich es ja irgendwie doch kann scheinbar

Was ich daraus entnehme ist entscheidend und ein Grund, warum ich so extreme Probleme damit habe fremde Frauen anzusprechen:

Ich brauch einfach immer zuerst irgendein Signal, dass die Frau mich mag oder attraktiv findet, bevor ich mich was traue (sei es ansprechen oder tiefere Konversaton versuchen), selbst wenn ich betrunken bin. Das ist einer der Hauptpunkte den ich ändern möchte. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber dann bin ich wirklich schon wirklich sehr sehr sehr betrunken und meistens trau ich mich dann trotzdem nicht ne Frau anzusprechen oder es ist nur n ganz kurzes Gespräch.

Deshalb hab ich über 95% meiner Sexualpartnerinnen bisher übers Internet kennen gelernt. Nach dem Schreiben und wenn es zu nem Treffen kommt, weiß ich einfach schon "sie mag mich/sie findet es schön mit mir zu reden/ich darf mit ihr reden ohne dass ich sie nerve oder sie schlecht über mich denkt/mich auslacht" -> Ich fühl mich einfach sicherer, wenn ich mit Frauen aus dem Internet treffen habe, weil ein Grundinteresse da ist und mir das die Angst nimmt. Wie lässt sich das ändern?

Hatte dann irgendwann natürlich wieder ein paar online Sexdates, bis ich dann ca. 10 Monate später meine Ex-Freundin kennen lernte.

Habe dann in der

Die Ex, Trennung, tiefes Loch:

Ende 2012 hab ich dann über eine Singleplattform meine Ex-Freundin kennen gelernt. Zu der Zeit liefs bei mir eigentlich ganz gut was Uni, aber auch den Rest, angeht. Habe viel mit Freunden gemacht, angefangen Football zu spielen und war eigentlich recht zufrieden mit meinem Leben, auch wenn ich mich tief in meinem Inneren eigentlich nach einer Freundin gesehnt habe. Ich hab einfach das gemacht wozu ich Lust hatte. In der Zeit hab ich auch Lob des Sexismus gelesen und es war für mich wie ein Augenöffner. Habe das was darin stand relativ verinnerlicht, rausgeschrieben, notiert und oft visualisiert. Klappe ja ganz gut scheinbar, denn nach ein paar Dates landeten wir schließlich nach einem gemeinsamen Barbesuch im Bett.

Ich ziemlich happy, und hab mir schon eine Beziehung ausgemalt, was vom ersten Abend als ich sie traf mein Ziel war. Sie sah das scheinbar nicht so und nach 2 Monaten mit regelmäßigen Treffen und Übernachtungen bei mir meinte sie Weihnachten, dass sie das doch nicht so könne. (Sie hatte vorher noch keine Bez. wurde als Kind vergewaltigt etc.).

Haben uns als ich zurück in der Stadt war dann kurz nach Weihnachten nochmal getroffen und das wars für mich. Thema abgehkt, war zwar sehr traurig, aber hab mich einfach ins Lernen gestürzt und das war so in Ordnung. Ca 2 Wochen später schreibt sie mir, was ich am Abend vorhätte und, dass sie mich vermisse. Mit ihr und ihrer besten Freundin getroffen, geredet, getanzt, getrunken, gelacht, im Bett gelandet.

Seit da an waren wir eigentlich zusammen. Die Beziehung verlief sehr komisch, ich habe oft gemerkt, dass sie keine richtige Nähe zu lassen kann, wenn ich Sachen wie "ich hab dich lieb" oder "Ich liebe dich" sagte, konnte das nicht erwidert werden. Zumindest letzteres. Bei "hab dich lieb" kam manchmal ein ganz schnell genuscheltes "ich dich auch", super....

Wir haben viel gestritten, da wir beide sehr eifersüchtig waren. Bereits nach nem Monat hab ich sie dabei ertappt, wie sie meine SMS las und mir unterstellte ich hätte eine Freundin geschwängert. Ich würde nie fremdgehen.

Streits gab es wirklich fast jeden 2. Tag. Dafür war es ansonsten umso schöner. Ihre Eltern habe ich nie kennen gelernt, das wollte sie in den 9 Monate, die wir zusammen waren, nicht. Bei ihr zu Hause war ich auch nie. Kannte lediglich die Wohnung einer ihrer Schwestern, die Schwester und einen großen Bruder. Ich hab gemerkt wie es langsam immer mehr zum Druck für uns beide wurde, dass der andere so eifersüchtig war. Habe mich kontrolliert gefühlt, es war echt sehr ätzend teilweise, aber ich hab sie geliebt und wer schon einmal richtig geliebt hat, wird verstehen wies mir ging, sie war zu der Zeit trotz allem irgendwie meine Traumfrau, absolute Oneitis, und ich konnte mich nicht trennen, auch wenns mir oft noch so sehr gestunken hat und ich oft geweint habe und einfach nur sauer und ohnmächtig war ob ihres LSE-LD Charakters.

Im Sommer waren ich dann zunächst mit meinem Mitbewohner 3 Wochen im Urlaub und anschließend war ich mit ihr noch eine Woche in ihrem Ferienhaus. Die Woche verlief eigentlich, bis auf kleinere Streits und das phasenweise typische, ich ignorier dich jetzt, ihrerseits wirklich schön und ich hatte das Gefühl Jetzt sind wir über den Berg, alles wird gut, wir haben noch ne tolle Zukunft. Muss dazu sagen, dass ich im Urlaub mit meinem Mitbewohner teilweise extrem eifersüchtig war, wenn sie schrieb sie macht was mit XY, habe hinterher auch rausgefunden, dass sie mich belogen hat was Treffen anging, mir Sachen verschwiegen hat, wenn wer dabei war den ich nicht mochte etc. Allerdings hab ich je länger der Urlaub mit dem Mitbewohner dauerte immer mehr gemerkt, dass ich mir eigtl keine Sorgen machen brauche und wurde immer gelassener. Deshalb auch dieser optimistisch Gedanke nach dem Urlaub mit meiner Ex.

Ich flog nach 7 Tagen heim nach Deutschland, sie blieb noch eine Woche im Ferienhaus, da ihre Mum auch dorthin kam.

Zurück in Wien hatten wir direkt am ersten Tag als sie wieder da war einen Streit, da sie lieber bei ihrer Schwester schlafen wolle, da der Weg zur Fahrschule von dort 15 Minuten kürzer is am nächsten morgen, ich sie aber sehen woltle. Was ein dummer Streit im nachhinein, mich regte ihre Argumentation allerdings tierisch auf. Naja im verlaufe des Streits meinte sie dann, dass sie keine Lust mehr hat und schluss macht.

Ich war am Boden zerstört, alles zerfiel, meine ganze Zukunft hat sich in Luft aufgelöst in diesem Moment. Wir haben uns noch 2x gesehen, einmal bei ihrer Schwester, einmal bei mir als sie ihre Sachen geholt hat. Ich konnte sie nicht mehr umstimmen. Ich glaube im Nachhinein, dass sie mich nie wirklich geliebt hat und schon länger Schluss machen wollte.

Musste zu der Zeit auch umziehen und mir wuchs einfach alles über den Kopf, da ich in der Beziehung meine Freunde vernachlässigt habe, hatte ich nur noch 2 Leute zu denen ich Kontakt haben konnte in der Zeit.

Die Momentane Situation:

Das ist jetzt ca. ein Jahr her, seitdem habe ich im Studium nur ganze 6 Creditpoints gemacht. Ich konnte einfach nicht lernen, habe mich abgelenkt, war viel Fussball spielen, viel feiern, viel viel gesoffen, diverse Drogen ausprobiert, viele Frauen aus dem Internet gevögelt. Durch den Umzug in eine andere WG, habe ich zum Glück relativ schnell einen neuen Social Circle gehabt in dem ich mich eigtl die meiste Zeit recht wohl fühle.

Im Februar diesen Jahres habe ich über meinen Mitbewohner Mädel kennen gelernt mit der ich mich noch lange und gut unterhalten habe an dem Abend als wir uns kennen lernten. Direkt auf Fb geadded, geschrieben Date ausgemacht. Long story short: Es wurde auch nichts, sie hat zwar öfter hier übernachtet, aber wir hatten keinen Sex, sie war da irgendwie sehr komisch. Hier der Thread dazu: http://www.pickupforum.de/topic/130241-1-date-vorbei-werd-nicht-schlau-aus-ihrem-verhalten-mixed-signals/#entry1708040

Gibt dann noch 1-2 andere Threads danach von mir zu Frauen, die aber relativ unwichtig sind eigtl.

Sie war die erste, wo ich meine Ex mal vergessen konnte, aber seitdem verfiel ich immer wieder in Löcher und kleine Phasen in denen ich krass aktiv bei lovoo, badoo, tinder etc. bin weil ich einfach wen haben wollte. Mittlerweile hab ich das größtenteils abgelegt und schau nur ab und zu bei tinder rein, aber eher aus langeweile. Ich hab auch gemerkt, dass ich gar keine Lust mehr auf das Rumgevögel habe und auf diese ständigen Enttäuschungen im Onlinegame.

Es kam auch schon oft die Situation, dass ich neue Frauen bei einem Vorglühen kennen gelernt habe, mich aber nicht getraut habe sie anzusprechen oder nur ganz kurz mit ihnen geredet habe und sie dann bei FB geadded hab/adden wollte, da kam dann aber meist keine Bestätigung oder in dem Moment wo ich n Date ausmachen wollte keine Antwort mehr. Auch in meinem Job als Security hatte ich oft die Situation, dass ich mich nicht getraut hab ne Frau anzusprechen, hab dann 2x probiert eine bei FB zu adden, kam aber nie ne Bestätigung. OG ist mir einfach zu viel Arbeit und zu viel Enttäuschung, wenn man bei irgendner App mit nem hübscen Mädel schreibt und irgendwann keine Antwort mehr kommt, obwohl man schon whatsappt oder so.Ich habe SO VIEL Zeit damit verschwendet auf Nachrichten von Frauen zu warten, nutzlose SMS, Mails oder ähnliches an Frauen zu tippen, die mir keinen Indikator gegeben haben, dass sie Interesse haben...ich hab mich schon so oft mies, minderwertig etc. gefühlt deswegen, das muss aufhören!

Ein weiterer Grund für diesen Thread: Ich will weg vom OG und endlich die Frauen ansprechen können die mir auf der Straße/in der Uni etc. gefallen

Diesen Sommer hab ich mir jetzt viele Gedanken gemacht, ob ich mein Studium abbreche, was im 7. Semester aber saublöd wäre. Außerdem bekomme ich kein Bafög mehr und es wäre dumm das Geld so zu verschwenden. Momentan bin ich also recht motiviert und werde versuchen den Bachelor bis zum Sommer abzuschließen, was schwer genug wird, und dann entweder den Master machen oder ne Ausbildung, eigentlich hab ich Lust mein eigenes Geld zu verdienen.

So, das wars erstmal zu meiner Hintergrundgeschiche, bin natürlich für alles dankbar. Anregungen, Tipps wie ich Probleme in den Griff kriegen kann, Tipps welche Situationen die jeweiligen Probleme ausgelöst haben etc.

Jetzt noch ein paar ziemlich zusammengwürfelte Anmerkungen:

- Zeitweise fühl ich mich echt minderwertig gegenüber anderen Männern bzw. unterlegen. Aufgrund der Statur, des Aussehens, ihrer Frauenbekanntschaften etc.vor allem in Clubs, wenn Frauen anwesend sind die ich hübsch finde denke ich oft "die könnte d

- Habe das Gefühl, dass ich oft für andere kaum emotionen zeige, vor allem bei Fremden( weil ich vielleicht nicht auffallen will, da ich mich oft in solchen Situationen in meiner Haut nciht wohlfühle?) Is aber auch manchmal bei Bekannten so, denke ich.

- Fühle mich manchmal richtig uninteressant

- Ich würde gerne neue Leute kennen lernen, da mir mein Social Circle doch zeitweise auf die Nerven geht, aber selbst beim Sport bin ich mehr so der ruhige, der sich erst nach sehr sehr langer Zeit traut mit den Leuten auch während den Pausen zu reden, aber dann traue ich mich auch oft nicht zu fragen, was die Leute studieren oder sonst so privat machen, ob man mal ein Bier trinken gehen will oder sowas. Dass ich das gerade auch bei Leuten die die gleichen Interessen haben wie ich (Beispiel Fussball) mich nichtmal traue ist schon sehr beschissen. Aber ich weiß da oft einfach nicht was ich reden soll, mir fällt nix ein!

- verdammt nochmal, ich will mein Lächeln mögen und mich attraktiver fühlen. Fitnessstudio werd ich zwar wieder gehen die Tage, aber hat eigentlich dazu geführt, dass ich mich eher noch mehr verglichen habe was Oberflächlichkeiten angeht und mich dann oft noch schlechter gefühlt habe, deshalb war ich jetzt einfach mal 3 Monate nicht, obwohl ich vorher richtig gut durchtrainiert war,Sixpack etc.

- Warum lerne ich keine Frauen kennen?

- Habe nen Freund, der ein richtiger Natural ist, die Frauen fliegen auf ihn, ich würd mir ehrlich gesagt gern was bei ihm abschauen, aber er sieht eigtl nur gut aus und hat ne positive Ausstrahlung. Sonderlich klug ist er nicht. Was kann ich mir bei sojemandem abschauen?

Was ich ändern will und was ich vom Leben will:

- Lernen mich selbst zu lieben

- Ich will positiver Denken!

- mich selbst akzeptieren (mein Lächeln)

- Extrovertierter werden, Schüchternheit ablegen, keine Angst haben vor vielen Leuten (v.a. an der Uni) zu sprechen (Referate halten)

- Minderwertigkeitskomplexe ablegen

- Frauen anlächeln können (habs einmal auf der Arbeit gemacht und es kam gut an, aber ich trau es mich einfach nicht)

- Frauen ansprechen können, obwohl Kerle im Raum sind wo ich denke "wow, die steht sicher mehr auf den als auf mich, weil der echt n Topmodel ist. Mache mich ja lächerlich, wenn ich die anspreche"

- besseres auftreten (Lächeln, Körperhaltung)

- offen auf neue Leute zugehen ( smalltalken können/ Schlagfertigkeit verbessern

- Frauen ansprechen/kennen lernen können, egal wo.

- Ich wünschte mir oft, ich wäre nochmal in dem Mindset in dem ich am Anfang war als ich nach Wien kam, als ich kaum wen kannte und es mir relativ wurscht war, was die Anderen dachten.

-> Wenn ich Leute an mich ranlasse, kann ich das irgendwie dann nicht mehr so gut

- Mich in sozialen Situationen gegenüber gutaussehenden Kerlen (z.B. beim Sport, im Club ) nicht minderwertig fühlen und mich trauen die Kerle kennen zu lernen und vllt. coole Freunde zu finden die meine Interessen haben,

- Hübsche, humorvolle und intelligente Freundin

- meinen Weg finden was das Leben, die Menschen, die Liebe und den Beruf angeht

Und jetzt sitz ich hier, nach über 5 Stunden über 2 Tage verteilt, eröffne diesen Post und weiß, dass ich morgen vor dem Semesterbeginn vom Seminar wieder ein bisschen ein flaues Gefühl im Magen hab, weil ich offen sein will und neue Leute kennen lernen will, es aber irgendwie nicht kann und vor allem davor Schiss habe frei zu sprechen und mir ziemlich sicher bin, dass wir spontane 2Minutenreferate oder so halten müssen und uns in 5er Gruppen zusammenfinden müssen. Ich hab manhmal das Gefühl, dass ich mich mit solchen Gedanken und Ängstens selbst in solchen Situationen davor bewahre "dazuzugehören" und mich ein bisschen zum außenseiter mache. Eine Self-fulfilling Prophecy quasi.

Danke, schonmal an jeden der sich die Mühe macht das hier durchzulesen und ich hoffe auf viele Antworten, Hilfestellungen, Meinungen etc.

Aber bitte nicht nur "Einlesen" schreiben, das habe ich über Monate verstreut getan und ich weiß auch, dass ich viel mehr zu Personal Development etc. lesen muss, aber so ein Post allein würde mir nicht helfen, da ich ja extra so ausführlich wie möglich geschrieben habe. Links, sind aber natürlich gerne gesehen.

Ich will endlich ein besseres Leben, hoffe dieser für mich große und echt anspruchsvolle Schritt war endlich der Anfang, nachdem ich es so lange vor mir hergeschoben habe.

bearbeitet von primetime.

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Echt keiner der sich das durchlesen mag?^^ Bzw. Tipps/Ratschläge geben kann?

Seminar lief übrigens super, in der Straßenbahn n Studienkollege getroffen der die gleiche Lehrveranstaltung besucht und auch keine Probleme gehabt mich vor den Leuten vorzustellen etc.

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Finds gut. Schön selbstreflektierend. Was mich aber fehlt, bei Deinen Zielen, ist Konkretheit. Es fehlt das Wie. Dabei ist das doch so wichtig. Nur Vorträge halten WOLLEN reicht nicht. Such Dir Möglkichkeiten. Wann. In welchem Rahmen. Usw. Selbiges gilt für die anderen Punkte. Die Ziele sind gut, aber wenn Du nicht weißt, wie Du sie umsetzen wirst (und nicht willst!) sind sie wertlos.

E

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Echt keiner der sich das durchlesen mag?^^ Bzw. Tipps/Ratschläge geben kann?

Seminar lief übrigens super, in der Straßenbahn n Studienkollege getroffen der die gleiche Lehrveranstaltung besucht und auch keine Probleme gehabt mich vor den Leuten vorzustellen etc.

Überreflektiert bist Du. Selbst professionelle Hilfe (die Du mMn nicht brauchst) würde das nicht ändern. Es ist eigentlich ganz einfach: krieg Deinen Arsch hoch und bring Dein Leben in Ordnung, setz Prioritäten neu und verabschiede Dich von Dingen und Gewohnheiten, die Du nicht mehr brauchst. Habe 1 großes Ziel und arbeite immer wieder daran. Und nochmal: krieg Deinen Arsch hoch.

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Bring dein Leben auf die Reihe, dann kommen Freunde von alleine und wenn du mit deinem Leben zufrieden bist und gute Freunde hast, kommen die Frauen von alleine

  • TOP 1

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Du bist zu hart zu dir selber. Bis zu dieser LTR 2012 ist das alles vollkommen normal, 0815 halt. Aus dem was du schreibst habe ich bis dahin null Ansatzpunkte, dass du vor 2012 auch nur im geringsten besonders auffällig gewesen wärst. Leichte Schüchternheit, etc... das kennt doch fast jeder. Ja, etwas sehr introvertiert, etwas sehr OG-lastig, aber deine Entwicklung war doch alles in allem konstant positiv. Dann bist du an eine ziemliche LSE-Tussi gekommen. Das Ding hättest du VIEL früher beenden müssen, aber den Fehler machen sehr viele anständige Jungs, wenn sie das erste mal an eine LSE-LTR geraten. Das du danach ein wenig durchhängst ist auch normal, okay, bei dir war es etwas heftiger aber auch da waren einige Sachen dabei, da schneidest du deutlich besser als der Durchschnittsforenbesucher ab (schnell Social Circle wieder aufgebaut, Lays durch OG).

Im großen und ganzen ist dein Entwicklungsstand für dein Alter doch vollkommen in Ordnung. Du bist jetzt nicht der Super-Player, aber ich seh keinen Grund jetzt dich selber zu haten und und in Selbstmitleid zu verfallen. Das ist der größte Fehler den du machst: Du legst eine zu hohe Latte an dich selbst und du zerfließt in Selbstmitleid. Mach doch einfach mit deiner Entwicklung weiter!

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Zunächst muss ich sagen, dass der Text zu lang ist, ihn genau durchzulesen.

Dennoch scheint mir, dass darin viel von Problemen und Sachen in der Vergangenheit, und Wünschen steht, aber wenig von Ideen, was du selbst als Optionen siehst.

Deshalb die Frage: Was denkst du denn selbst, dass hilfreiche Schritte wären?

Oder anders gefragt: Wenn ein guter Freund dir die Lage so schildern würde, wie du oben, welche Optionen würdest du sehen?

Wenn du das mit uns teilst, könnte vielleicht noch anderes konstruktives Feedback von Leuten im Forum kommen.

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Marcio hat Recht.

Sehe viel Parallen zu mir, nur halt anders. Schau ich habe damals immer so 40 ECTS gemacht, aber nie irgendwas flachgelegt und nie soviel Sport etc.

Jeder hat seine Baustellen.

Du bist interessiert, wirkst intelligent und hast schon einige Erfahrungen gesammelt, studierst und machst viel Sport etc.

Mach dich einfach nicht so abhängig von andern Typen. Die Frau ist das schöne Geschlecht, nicht der Mann. Was gibst du darauf viel wie einer aussieht?
Denk mal an Tyler oder Style und mach dir bewusst dass die ankommen ohne Ende, obwohl die echt keine schönen Männer sind.

Du bist weder dein ECTS Konto, noch dein Aussehen, hör einfach auf darauf dein Fundament zu bauen und akzeptier dich wie du bist, dann wird alles von allein seinen Weg nehmen.

LG

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Also dass du dir selber mehr zutrauen musst und dich dazu bringst mehr von den Dingen für deine Ziele zu tun, haben dir die anderen ja schon mitgeteilt.

Du sagtest es ja schon im Text, du hast einen Freund der gut aussieht und viele Frauen flachlegt und du möchtest ja anscheinend auch so sein. Glaubst du er macht sich solche Vorwürfe für sein Leben?

Also sehe ich das so:

Beim Onlinegaming versteckt man sich halt zuerst hinter dem was man auf der Seite oder in der App angibt.

Im echten Leben geht das nicht und deshalb kriegst du Angst, dass dich die Frauen oder andere Menschen ablehnen können.

Deine Baustelle ist also deine Angst.

Da fallen mir jetzt so Stichworte ein wie: Selbstwert,Selbstliebe,Aktzeptanz.

Du hast Angst davor, dass die anderen deine Furcht sehen könnten.

Das musst du überwinden und das geht halt am besten durch Training.

Am Anfang ist es ungewohnt aber mit der Zeit fühlst du dich ein.

Würdest du jemanden der dein Leben gelebt hat jeden Tag in seinen Gedanken dafür fertig machen wie er es gelebt hat?

Nein. Also mach das gleiche auch nicht bei dir.

Du musst also lernen dich selber zu respektieren und zu lernen dass du genau so wertvoll und wichtig bist wie alle anderen.

Egal was die Menschen so denken.

Wenn du also mit deinen Kommolitionen die Arbeiten machst und sprichst, denk daran dass du das kannst und es keinen Grund deinen Wert runter zusetzen.

Bei den Frauen , hilft vielleicht einfach mal die 3 Sekunden Regel?Am Ende zählt hauptsache du hast es versucht, danach wenn du dich daran gewöhnt hast kannst du an deinem Verhalten genauer arbeiten.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass du mit der Zeit und Übung das schaffst.

Das und deinen Bachelor natürlich zu ende bringen.

bearbeitet von Shangtsung

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Danke erstmal für eure Antworten, bin sehr froh doch viel positives zu lesen!

Ich geh heute Nachmittag genauer auf eure Antworten ein, aber was mir direkt einfällt:

Ja, mein Hauptproblem ist meine Angst (vor Zurückweisung, Spott und Versagen hauptsächlich). Ich hab mich zum Beispiel bis jetzt nach meinem ersten Post nicht getraut in den Thread zu schauen, weil ich Schiss davor hatte, dass irgendwas drinsteht, das mich runterzieht. Das hab ich oft. Und das mit der 3-Sekunden-Regel...ich traus mich nicht. Wenn ich n hübsches Mädel sehe klappt das einfach nicht, die Angst ist zu groß als, dass ich mich das trauen würde.

Ich mache momentan n Onlinekurs gegen Prokrastination. Am Anfang macht man dort nen Test und es kam raus, dass ich bei Ängstlichkeit als PErsönlichkeitseigenschaft wirklich am absolut oberen Ende liege. Bei Stanine 9. Wer sich nicht mit Statistik auskennt: Das heißt so ca. dass 0-20% der Menschen ängslicher als ich sind. Da mein Wert schon fast außerhalb der Skala lag, geht der Anteil an Leuten die ängslicher als ich sind eher gegen 0. Ich hab da also echt ein enormes Problem.

bearbeitet von primetime.

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So, hat leider etwas länger gedauert, krieg das mit dem Aufschieben noch nicht so in den Griff, wie ich gerne möchte.

Naja jedenfalls ist mir, diese Woche im Seminar wieder aufgefallen, dass ich, wohl begründet durch geringes Selbstbewusstsein, oft zu leise rede, das wurde die Tage wiedermal während einer Kurzpräsentation bemängelt.

@ Effectio:

Deshalb hab ich doch den Thread eröffnet um Anregungen und Hilfe bei dem WIE zu bekommen, verstehst du? :D Das wat ja der primäre Sinn des Threads, neben der Tatsache, dass ich natürlich auch mal Kommentare zu meinem Werdegang hören wollte.

@ roien:

Danke, ich bin gerade dabei mir ne Liste an Sachen zu machen, die mir Spaß machen und die ich schon immer machen/lernen wollte. Natürlich steht da auch mein Studiumsabschluss drauf. Ebenso mach ich ne Liste mit Gewohnheiten und Sachen, die ich nicht mehr machen will. Z.B. stundenlang Zeit beim Onlinegame verschwenden, Telefonsex mit Mädels die ich dort kennen lerne oder sowas. Alles Zeitverschwendung. Generell will ich OG eigtl ganz abstelen, auch wenn das heißt, dass ich dann erstmal keine Frauenkontakte habe die über Freundschaft hinausgehen.

Zu der Sache mit dem einen großen Ziel: Da bin ich ehrlich gesagt momentan ziemlich ratlos was das sein könnte, habe eher 2 Ziele:

1. Mein Studium abzuschließen, was jedoch noch mind. 1 Jahr dauert, ich aber eigentlich so schnell wie möglich hinter mich bringen muss. Deshalb werd ich dieses Semester ziemlich organisiert lernen und meine Hobbies etc. alles relativ strikt planen.

2. ein selbstbewusster Mann zu werden, der auf seine Fähigkeiten vertraut und sich auf Grund eines viel größeren Selbstvertrauens traut auf fremde Menschen und vor allem Frauen die mir gefalen zuzugehen.

Und genau darum gehts mir ja hier, wie eben schon erwähnt, um Tipps und Rat wie ich die Sachen auf dieser Liste am besten anpacke und umsetzen kann. Threads, Methoden, Übungen etc. alles sehr willkommen.



Was ich ändern will und was ich vom Leben will:

- Lernen mich selbst zu lieben

- Ich will positiver Denken!

- mich selbst akzeptieren (mein Lächeln)

- Extrovertierter werden, Schüchternheit ablegen, keine Angst haben vor vielen Leuten (v.a. an der Uni) zu sprechen (Referate halten)

- Minderwertigkeitskomplexe ablegen

- Frauen anlächeln können (habs einmal auf der Arbeit gemacht und es kam gut an, aber ich trau es mich einfach nicht)

- Frauen ansprechen können, obwohl Kerle im Raum sind wo ich denke "wow, die steht sicher mehr auf den als auf mich, weil der echt n Topmodel ist. Mache mich ja lächerlich, wenn ich die anspreche"

- besseres auftreten (Lächeln, Körperhaltung)

- offen auf neue Leute zugehen ( smalltalken können/ Schlagfertigkeit verbessern

- Frauen ansprechen/kennen lernen können, egal wo.

- Ich wünschte mir oft, ich wäre nochmal in dem Mindset in dem ich am Anfang war als ich nach Wien kam, als ich kaum wen kannte und es mir relativ wurscht war, was die Anderen dachten.

-> Wenn ich Leute an mich ranlasse, kann ich das irgendwie dann nicht mehr so gut

- Mich in sozialen Situationen gegenüber gutaussehenden Kerlen (z.B. beim Sport, im Club ) nicht minderwertig fühlen und mich trauen die Kerle kennen zu lernen und vllt. coole Freunde zu finden die meine Interessen haben,

- Hübsche, humorvolle und intelligente Freundin

- meinen Weg finden was das Leben, die Menschen, die Liebe und den Beruf angeht

@ Marcio:

Weiß nicht, ob ich das als "leichte Schüchternheit" abtun würde. Etwas sehr introviertiert, das kommt schon hin bei Fremden Leuten zumindest. Ich rede bei Parties auch meistens nur mit den Leuten mit denen ich hinkomme oder, wenn ich da halt welche kenne. Ich glaub ich hab n nur sehr kleines Fenster zwischen "Ich bin zu nüchtern und trau mich nicht wen anzusprechen" und "Ich bin so voll, dass ich garnicht mehr daran denk mich mit fremden zu sozialisieren" also so richtig kennen. Momentan trink ich erstmal fast nix und würde natürlich am liebsten nüchtern Fremde (v.a. Frauen) ansprechen können.

Ich merk aber auch wie ich, wenn ich viel mit meinen Leuten abhänge auch oft einfach mal ein paar Tage Ruhe brauche, weil ich, im Gegensatz zu meinem Mitbewohner nicht jeden Tag irgendwelche Leute um mich haben will oder zumindest nicht 7 Tage die Woche, nach 3-4 Tagen will ich dann auch wieder mal 2 Tage Ruhe. Die hängen halt oft einfach in der WG ab, was mich dann schon nervt, wenn ich Zeit für mich will.

Und ja du hast Recht: ich bin überreflektiert und viel zu selbstkritisch nur wie krieg ich die 2 Sachen in den Griff?

@ Oh Johnny:

Was denkst du denn selbst, dass hilfreiche Schritte wären?

Oder anders gefragt: Wenn ein guter Freund dir die Lage so schildern würde, wie du oben, welche Optionen würdest du sehen?

Hilfreich....wie gesagt, das weiß ich ja nicht so recht. Konfrontation mit Ängsten ist sone Sache. z.B. in der Uni meld ich mich die letzten Tage immer freiwillig, wenns irgendwas zu präsentieren gibt, auch wenns nicht meine Leidenschaft is, aber ich arbeite daran.

Wenns aber darum geht einfach mal auf der Straße n Mädel anzusprechen das mir gefällt, dann ist die Barriere für mich zu groß fürchte ich. Da spielt ja auch wieder mit rein, dass ich z.B. mein Lächeln nicht wirklich mag und gerne wissen würde wie ich lernen kann es zu akzeptieren oder dass ich mir oft denke "viel zu hübsch für dich, die steht eher auf schönere Kerle". Deshalb wären da andere Methoden sicher hilfreicher, nur welche?

Einem Freund würde ich vermutlich sagen er soll sie einfach ansprechen, aber wie gesagt da ist die Barriere bei mir riesig. Vermutlich würde ich ihm auch mal ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten empfehlen um zu hören was er dazu sagt.

@Fabian!

Wer sind Tyler und Style?

Es geht ja gerade darum wie ich lerne mich zu akzeptieren? Wenn das so leicht wäre, müsste ich den Thread ja nicht aufmachen. Habe das ja sogar selbst als Ziel "Lernen mich selbst zu lieben" formuliert. Mir geht es ja lediglich um Rat wie ich das erreichen kann.

@Shangstung

Klar, du hast mit allem Recht was du schreibst. Aber wie sieht das Training aus?

Selbstwert, Selbstliebe, Akzeptanz, wie soll ich das "lernen"? Affirmationen? gibts dazu Übungen?

Ich weiß ja dass meine Angst das größte Problem ist, ich weiß nur nicht wie ich sie überwinden kann bzw. was ich genau machen muss.

Die 3 Sekunden Regel...ich glaube das hilft bei mir nicht, hab das schonmal probiert und das endete dann in der Story wo ich zum ersten mal n Mädel angesprochen hab, nachdem ich sie den ganzen Abend beobachtet und mich nich getraut hab. Ich glaub ich bin dazu viel zu verkopft..

Zu dem Freund: Ich würde ihn ehrlich gesagt eher als Person einordnen die nicht sonderlich viel im Kopf hat und sich daher keine Gedanken um sowas macht, ohne das abwertend zu meinen. Den Eindruck haben mehrere Leute. Deshalb hilft mir der Ansatz wohl relativ wenig, denn wenn ich es einfach abstellen könnte mir Gedanken zu machen, ich würde es tun.

Ich merke gerade:

- Mein Post trieft von Angst, aber was kann ich dagegen tun diese abzubauen und dann vllt. langsam anzufangen und irgendwann auch beim Thema Frauen ansprechen zur Konfrontationstherapie überzugehen? Gibts dazu Threads die empfehlenswert sind?

- Meine Antworten auf fast alle eure Posts lesen sich gleich, nämlich dass ich nach Strategien und Tipps frage. Klar ihr gebt mir Anhaltspunkte, aber ich frag ja eher konkret wie ich beginnen soll die einzelnen Probleme und Ängste in den Griff zu kriegen.

Bin wie gesagt zu allen Themen über Anregungen und Threads etc. dankbar.

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Bring dein Leben auf die Reihe, dann kommen Freunde von alleine und wenn du mit deinem Leben zufrieden bist und gute Freunde hast, kommen die Frauen von alleine

Was ist der Threadstarter dir für diese Perle der Weisheit schuldig?

entweder trägt man was konstruktives bei zum Thema oder man lässt es einfach, aber solche Allgemeinplätze bringen keiner Sau was.

  • TOP 1

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[...]

@ roien:

Danke, ich bin gerade dabei mir ne Liste an Sachen zu machen, die mir Spaß machen und die ich schon immer machen/lernen wollte. Natürlich steht da auch mein Studiumsabschluss drauf. Ebenso mach ich ne Liste mit Gewohnheiten und Sachen, die ich nicht mehr machen will. Z.B. stundenlang Zeit beim Onlinegame verschwenden, Telefonsex mit Mädels die ich dort kennen lerne oder sowas. Alles Zeitverschwendung. Generell will ich OG eigtl ganz abstelen, auch wenn das heißt, dass ich dann erstmal keine Frauenkontakte habe die über Freundschaft hinausgehen.

Zu der Sache mit dem einen großen Ziel: Da bin ich ehrlich gesagt momentan ziemlich ratlos was das sein könnte, habe eher 2 Ziele:

1. Mein Studium abzuschließen, was jedoch noch mind. 1 Jahr dauert, ich aber eigentlich so schnell wie möglich hinter mich bringen muss. Deshalb werd ich dieses Semester ziemlich organisiert lernen und meine Hobbies etc. alles relativ strikt planen.

2. ein selbstbewusster Mann zu werden, der auf seine Fähigkeiten vertraut und sich auf Grund eines viel größeren Selbstvertrauens traut auf fremde Menschen und vor allem Frauen die mir gefalen zuzugehen.

[...]

Bin der Meinung, dass die Ziele einen selbstbewussten Mann machen. Das mit Studium abschließen ist doch schon was. Aber ich meinte eher etwas in Aussicht stellen, was tief in Dir brennt. Kreatives, falls Du gern schreibst, zB ein Buch. Hast Du 'n ein besonderes Hobby, dass über allen anderen steht? Mach dieses eine Ziel aber nicht von (wirtschaftlichem) Erfolg abhängig, sondern tue es, weil Du es tun möchtest.

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Ich kann dir das Buch "Jetzt" von E.Tolle empfehlen. Auch wenn du es (wie ich) vielleicht erst im dritten, vierten Anlauf und nach Jahren verstehst, es bringt genau dieses Überreflektieren auf den Punkt.

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@Marcio:

Sicher gut gemeint, aber Bücher wie diese bewirken eher das Gegenteil. Es handelt vom Leben im Jetzt, grübelt darüber nach und schießt sich somit ein Eigentor. Der TE weiß ja schon alles Theoretische. Das Naheliegendste ist das Simpelste und Schwerste zugleich: A.R.S.C.H. H.O.C.H.K.R.I.E.G.E.N. und umsetzen, ohne wenn und aber.

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Ich weiß ja nicht alles theorethische, deshalb frag ich doch hier grade um Hilfe :D oder was meinst du? Ich weiß, dass ich den Arsch hochkriegen muss bzw. ich bin ja dabei, aber ich würde gern explizit noch ein paar Tipps kriegen, was ich vor allem tun kann um die Ängste zu überwinden.

Da gibts doch sicher gute Threads hier auch oder so? Steht doch eigentlich alles in meinem letzten Post. Das mit dem Arsch hochkriegen hab ich schon verstanden in deinem letzten Post.

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aber ich würde gern explizit noch ein paar Tipps kriegen, was ich vor allem tun kann um die Ängste zu überwinden.

Genau das was er geschrieben hat: Arsch hochkriegen und Dinge tun vor denen du dich fürchtest.

Nur so funktioniert es in der realen Welt.

Du hast Angst Vorträge zu halten --> Dann musst du Vorträge halten

Du hast Angst Frauen anzusprechen --> Dann musst du Frauen ansprechen

Du hast Angst vor Konfrontationen --> Dann musst du Konfrontationen eingehen

Du hast Höhenangst --> Dann musst du Fallschirmspringen usw.

Du brauchst Referenzerlebnisse - du musst selbst Dinge erleben und reflektieren, dadurch verlierst du deine Angst allmählich.

Die meisten Ängste erzeugen Stress und damit können viele Menschen nicht umgehen. Da hilft keine Theorie. Stresstoleranz entwickelst durch stetiges Wiederholen von Dingen, die bei dir Stress erzeugen. Stichwort: Adaption.

Tipps bringen dich nicht weiter. Du weißt schon mehr als du wissen musst. Mach endlich! Ich bin schon tausende Male auf die Nase gefallen, habe mich sicherlich schon hunderte Male blamiert und dennoch bin ich noch am Leben und mir geht es ganz gut. Wovor hast du Angst? Sterben werden wir alle einmal und jeder macht irgendwie sein Ding. Du interessierst niemanden da draussen, wenn du auf's Maul fliegst, dann lachen alle kurz und in ein paar Minuten gehen sie wieder ihren eigenen Problemen nach. Heute hast du eine abstrakte Angst und fürchtest dich davor zu Tode, morgen hast du Krebs und dich interessiert die gestrige Angst nen Scheiß. Wir nehmen uns und unser Umfeld so wichtig, dass wir den Blick für das Wesentliche verlieren: in spätestens 70 Jahren sind ca. 90% der Menschen hier tot. Keinen wird interessieren ob du nackt in die Einkaufspassage gekackt hast und anschliessend nackt Fallschirm gesprungen bist. Alles sportlich sehen und einfach machen ;-)

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Literatur zum Thema:

(Soziale) Ängste:

  • Borwin Bandelow - Das Buch fur Schüchterne - Wege aus der Selbstblockade
  • Borwin Bandelow - Das Angstbuch. Woher Ängste kommen und wie man sie bekämpft
  • Susan Jeffers - Feel the fear and do it anyway

Selbstakzeptanz:

  • Sylvia Löhken - Leise Menschen - starke Wirkung (Zum Thema "seine Introversion akzeptieren")
  • Susan Cain - Quiet - The Power of Introverts (Zum Thema "seine Introversion akzeptieren")
  • Stefan Brunhoeber - Keine Angst vorm Spiegel: Der Weg zur Körperakzeptanz (Zum Thema "Körperakzeptanz")
  • Stefan Brunhoeber - Kognitive Verhaltenstherapie bei Körperdysmorpher Störung: Ein Therapiemanual (Zum Thema "Körperakzeptanz")
  • Russ Harris - The Confidence Gap (allgemein zum Thema Selbstvertrauen)
  • Russ Harris - Wer dem Glück hinterherläuft, läuft daran vorbei (Einführung in die Akzeptanz- und Commitment-Therapie - Im Grunde genommen geht es darum, negative Gefühle wie Ängste innerlich zu akzeptieren, ihnen Raum zu geben, sie bewusst wahrnehmen - anstatt zu versuchen sie mit Gewalt zu unterdrücken, denn das funktioniert nicht. Der zweite Schritt besteht darin, sich von diesen Gefühlen nicht im Handeln leiten zu lassen, sondern sie zwar wahrzunehmen aber dennoch entsprechend seiner eigenen Werte zu handeln... Das ist natürlich nur eine sehr verkürzte Form)

Konkrete Übungen um soziale Ängste abzubauen:

Hier gibt's eine Menge, im Grunde genügt es, wenn dir diese Bücher als Inspiration dienen. Du weißt selbst am besten, wovor du dich fürchtest, bzw. gegen welche Ängste du "etwas unternehmen" möchtest. Wichtig: Du musst nicht jede Angst überwinden. Wenn du z. B. Angst vor Schlangen hast, aber weder im Dschungelcamp mitmachen möchtest noch nach Australien auswandern, dann sollte es dir ein leichtes sein, diese Angst zu akzeptieren. Ich schreibe das nur, weil viele Übungen, die in Richtung "Komfortzone sprengen" möglicherweise für dich etwas zu weit gehen und dich dan nur unnötig unter Druck setzen, wenn du sie nicht erfüllen kannst. Wenn du nicht nackt durch die Straßen laufen möchtest, musst du dich dieser Angst auch nicht stellen! Andererseits solltest du dennoch offen und unvoreingenommen beim Bewerten dieser Übungen sein. Unter Umständen kann es natürlich auch von Vorteil sein, vom 10er zu springen, wenn du keine Angst mehr vorm 5er haben willst. Wer weiß, vielleicht gefällt dir der 10er sogar besser... Auch ist es möglich, dass eine Übung dir auf den ersten Blick schwachsinnig erscheint, aber sich im Nachhinein als hilfreich herausstellt. Es kann auch sein, dass du ein vorgefertigtes "Programm" mit Übungen brauchst, weil du dich sonst einfach nicht aufraffst... Hör am besten auf dein Bauchgefühl bzw. nutze deinen gesunden Menschenverstand. Denn: Mit allem, was du tust, wirst du später leben müssen...

  • Andreas Brede - Das Komfortzonenbuch
  • Don Juan Boot Camp
  • Demonic Confidence / Super Confidence
  • Neil Strauss - Der Aufreisser: So kriegt Mann jede Frau rum
  • Brad P - 180 degrees to social

Du kannst auch Seminare/Kurse in der Uni/an der Volkshochschule oder von professionellen Anbietern (meist sehr (zu) teuer, hier würde ich mich im Vorfeld sehr genau überlegen, wem ich mein Geld in die Hand drücke!) zu dem Thema besuchen. Oder Selbsthilfegruppen. Schlagworte: Selbstsicherheitstraining, Soziales Kompetenztraining, Soziale Phobie etc.

Das wären die Bücher, die ich an deiner Stelle lesen würde und die Schritte, die ich an deiner Stelle unternehmen würde. Den Arsch hochkriegen musst du selbst.

Achso, noch ein Tipp: Setz dich nicht zu sehr unter Druck und hinterfrage auch ehrlich deine Motive (unter anderem deswegen würde ich dir dringend auch die Bücher von Cain bzw. Löhken empfehlen). Wenn du wirklich introvertiert bist (nicht gleichzusetzen mit Schüchternheit!), ist das zunächst mal ein sehr stabiler Charakterzug mit dem du grundsätzlich zu leben lernen solltest (Das heißt natürlich nicht, dass du dich immer in dein Zimmer verkriechen und Bücher lesen sollst, natürlich kannst du rausgehen, Leute ansprechen und Spaß haben - du solltest nur nicht die Erwartung haben, irgendwann zu einem zweiten Tony Stark zu werden ;))

Selbst Schüchternheit bzw. soziale Angst haben erst dann einen "Krankheitswert", wenn du wirklich darunter leidest. Natürlich ist es gut und sinnvoll, sich in dem Bereich weiterzuentwickeln und über deine Ängste hinauszuwachsen. Aber bedenke, dass du nur begrenzt Zeit und Energie hast. Wenn du nun, sagen wir 2 Jahre dort hineininvestierst, hast du danach vermutlich gewisse Fortschritte gemacht. Vielleicht wärst du aber glücklicher geworden, wenn du dich in den 2 Jahren in erster Linie auf ein Hobby/eine Leidenschaft fokussiert hättest. Du musst nicht der selbstbewussteste, draufgängerischste Ficker auf diesem Planeten werden mit 1000 Freunden, Weibern ohne Ende etc. Wenn es dein Herzenswunsch ist, dann versuch es - aber wenn du eigentlich lieber andere Dinge tust und die Ängste nur so weit einschränken möchtest wie sie dich eben im Alltag behindern - dann ist das genauso legitim!

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[...]

@ roien:

Danke, ich bin gerade dabei mir ne Liste an Sachen zu machen, die mir Spaß machen und die ich schon immer machen/lernen wollte. Natürlich steht da auch mein Studiumsabschluss drauf. Ebenso mach ich ne Liste mit Gewohnheiten und Sachen, die ich nicht mehr machen will. Z.B. stundenlang Zeit beim Onlinegame verschwenden, Telefonsex mit Mädels die ich dort kennen lerne oder sowas. Alles Zeitverschwendung. Generell will ich OG eigtl ganz abstelen, auch wenn das heißt, dass ich dann erstmal keine Frauenkontakte habe die über Freundschaft hinausgehen.

Zu der Sache mit dem einen großen Ziel: Da bin ich ehrlich gesagt momentan ziemlich ratlos was das sein könnte, habe eher 2 Ziele:

1. Mein Studium abzuschließen, was jedoch noch mind. 1 Jahr dauert, ich aber eigentlich so schnell wie möglich hinter mich bringen muss. Deshalb werd ich dieses Semester ziemlich organisiert lernen und meine Hobbies etc. alles relativ strikt planen.

2. ein selbstbewusster Mann zu werden, der auf seine Fähigkeiten vertraut und sich auf Grund eines viel größeren Selbstvertrauens traut auf fremde Menschen und vor allem Frauen die mir gefalen zuzugehen.

[...]

Bin der Meinung, dass die Ziele einen selbstbewussten Mann machen. Das mit Studium abschließen ist doch schon was. Aber ich meinte eher etwas in Aussicht stellen, was tief in Dir brennt. Kreatives, falls Du gern schreibst, zB ein Buch. Hast Du 'n ein besonderes Hobby, dass über allen anderen steht? Mach dieses eine Ziel aber nicht von (wirtschaftlichem) Erfolg abhängig, sondern tue es, weil Du es tun möchtest.

Naja, hm...ich spiel Fussball und Basketball, aber nur noch in Uniangeboten just for fun.

Ich war früher was Fußball angeht ziemlich talentiert (heute stech ich da nicht mehr raus) und hätte es ziemlich weit bringen können, wie mir von vielen Leuten gesagt wird. Ist jetzt leider schon zu spät und viel zu lang her. Das hab ich übrigens noch garnicht erwähnt. Ich ärger mich ziemlich, dass ich aufgehört hab, manchmal denk ich das war mein einziges wirkliches Talent und ich hab die Chance vertan, das nagt ziemlich an mir, wenn ich drüber nachdenke.

Klar, ich bin immer noch sportlich und nicht der dümmste, aber so richtig habe ich sonst bisher nix gefunden, wo ich wirklich herausragend bin/war.

Bevor ich den Arsch auch draußen hochkriege, würd ich einfach gern ein paar Sachen zur Selbstvertrauensstärkung machen, hab schon öfter die Erfahrung gemacht, dass es mir dann leichter fällt. Ich mein, ich schaffs halt einfach nicht spontan ein Mädel auf der Straße anzusprechen. Kann mir halt nicht vorstellen, dass ein "hi wie gehts" gut ankommt.

Welche guten Threads gibts dazu? Auch zum Thema sich akzeptieren gibts hier doch sicher Threads?

Hab da z.B. mal einen zum Thema selbstbewusstsein gelesen hier der ganz gut war, leider erinner ich mich nicht mehr so gut an den genauen Inhalt. Weiß nur noch, dass man seine Stimme verstellen sollte und den inneren Schweinehund so nachzuäffen und lächerlich zu machen etc.

Glaube mit ein paar hreads mit Übungen, Tipps etc. würd ich mich am Anfang sicherer fühlen.

Zu den Posts auf Seite 2 schreib ich später was, werd jetzt pennen gehen.

bearbeitet von primetime.

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Die Buchtipps zur Bekämpfung von Ängsten sind ja alle recht gut und schön, haben aber alle als wesentlichen Kernpunkt den Ansatz, dass man sich seinen Ängsten stellen muss um sie zu überwinden. Diese Empfehlung wirst du in so gut wie jedem Buch zum Thema Angstbekämpfung finden. Es bringt dir daher nichts, wenn du erst 20 Bücher zum Thema Angstbekämpfung lesen willst. Dann bist du zwar vollgestopft mit Theorie bis über beide Ohren, weißt theoretisch wie man es angehen muss, es hat aber deine Ängste noch kein bisschen bekämpft. Es nützt nichts, du musst dich deinen Ängsten stellen, das kann dir auch kein Buch abnehmen. Wie schon der Titel des Buches von

Susan Jeffers sagt: "Feel the fear and do it anyway!" Sagt im Prinzip alles, was du fürs Erste wissen musst, um deine Ängste anzugehen. Also: Keine zig Bücher lesen, sondern dich deinen realen Ängsten stellen - trotz deiner Angst. Nur so kann sie verschwinden!

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Hi dragonflyer,

ist an sich ein guter Punkt, aber ich möcht dir teilweise doch widersprechen.

Ich kann nur von meiner eigenen Erfahrung berichten, aber die bisher beste Zeit meines Lebens (d. h. als ich am meisten Neues gewagt, mich am deutlichsten weiterentwickelt und am meisten Erfolg mit Frauen gehabt habe) hatte seinen Ausgangspunkt durchaus im Lesen von entsprechenden Büchern (damals eher PU-orientiert, "the book of pook", LdS, Tyler Durden - The blueprint etc., was ich heute durchaus kritisch sehe, aber damals hat es seinen Zweck erfüllt).

Vielleicht hängt es mit der Art zusammen wie ich ticke (ich bin von Natur aus introvertiert, eher ängstlich und sehr analytisch veranlagt), aber um mich aufzuraffen etwas Ungewohntes zu tun, brauche ich erst mal eine Erklärung. Warum sollte ich das tun, wie sollte ich es tun, besteht denn überhaupt eine berechtigte Hoffnung, dass es sich auszahlen wird, gibt es erfolgreiche Fallbeispiele etc.

Ich brauche also Motivation, eine klare Anleitung und die berechtigte Hoffnung, dass es sich am Ende auszahlen wird. Du hast im Grunde genommen Recht: Am Ende läuft es immer darauf hinaus, sich seinen Ängsten zu stellen. Aber hätte mir damals jemand gesagt: "Hey, stell dich einfach deinen Ängsten": Ich hätte garantiert nichts unternommen! Erst nachdem ich einige Bücher verschlungen habe, war ich bereit dazu und willens, entsprechende Dinge anzupacken (Sport, Theater, neue Frisur, Dates, ...). Dazu kommt: Es muss kein Entweder-Oder sein - Man kann auch lesen und parallel dazu rausgehen (vielleicht sogar die effektivste Variante).

Allerdings hast du in jedem Fall in einem Punkt Recht: Der TE sollte rausgehen, sobald er bereit dazu ist. Bücher können, genau wie eine Therapie, immer nur Unterstützung, also Hilfe zur Selbsthilfe sein.

bearbeitet von tonystark

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aber ich würde gern explizit noch ein paar Tipps kriegen, was ich vor allem tun kann um die Ängste zu überwinden.

Genau das was er geschrieben hat: Arsch hochkriegen und Dinge tun vor denen du dich fürchtest.

Nur so funktioniert es in der realen Welt.

Du hast Angst Vorträge zu halten --> Dann musst du Vorträge halten

Du hast Angst Frauen anzusprechen --> Dann musst du Frauen ansprechen

Du hast Angst vor Konfrontationen --> Dann musst du Konfrontationen eingehen

Du hast Höhenangst --> Dann musst du Fallschirmspringen usw.

Du brauchst Referenzerlebnisse - du musst selbst Dinge erleben und reflektieren, dadurch verlierst du deine Angst allmählich.

Die meisten Ängste erzeugen Stress und damit können viele Menschen nicht umgehen. Da hilft keine Theorie. Stresstoleranz entwickelst durch stetiges Wiederholen von Dingen, die bei dir Stress erzeugen. Stichwort: Adaption.

Tipps bringen dich nicht weiter. Du weißt schon mehr als du wissen musst. Mach endlich! Ich bin schon tausende Male auf die Nase gefallen, habe mich sicherlich schon hunderte Male blamiert und dennoch bin ich noch am Leben und mir geht es ganz gut. Wovor hast du Angst? Sterben werden wir alle einmal und jeder macht irgendwie sein Ding. Du interessierst niemanden da draussen, wenn du auf's Maul fliegst, dann lachen alle kurz und in ein paar Minuten gehen sie wieder ihren eigenen Problemen nach. Heute hast du eine abstrakte Angst und fürchtest dich davor zu Tode, morgen hast du Krebs und dich interessiert die gestrige Angst nen Scheiß. Wir nehmen uns und unser Umfeld so wichtig, dass wir den Blick für das Wesentliche verlieren: in spätestens 70 Jahren sind ca. 90% der Menschen hier tot. Keinen wird interessieren ob du nackt in die Einkaufspassage gekackt hast und anschliessend nackt Fallschirm gesprungen bist. Alles sportlich sehen und einfach machen ;-)

Super Beitrag! Vor allem der letzte Absatz.

Muss teilweise revidieren, tonystark hat da schon Recht, von daher: hol Dir Theoretisches Wissen, ABER, mach's dann genau so, wie aufmich beschrieben hat. Die Gefahr bei zu viel Theorie ist, dass man glaubt, man kann's, aber wirklich effektiv wird's, wenn Du auf Konfrontation gehst. Theorie = Comfortzone.

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Vielleicht solltest du auch erstmal bei dir anfangen.

Du könntest ein Gerüst bauen, Säulen für den Selbstbewusstsein.

Denn sich seiner selbst , bewusst zu sein heisst ja Selbstbewusstsein , vergiss das nicht.

Du findest dich ja anscheinend nicht schön, das würde ich sehr schnell ändern.

Aktzeptiere was du bist und wenn du dich dafür vor den Spiegel stellst (Was Schauspieler im übrigen auch machen).

Finde dich irgendwo kreativ ein , mach was nur für dich. Musik oder Kunst.

Wenn du Angst vor Frauen im speziellen hast , Berührungsängste oder so, schonmal daran gedacht tanzen zu lernen?

Macht spaß und du kriegst automatisch Kontakt. Wenn du sogar ganz ehrlich bist, werden die dich auch gefühlsam einführen ;).

Aber vorallem, alle deine Ängste gehen auf deine Ansichten über dich selber zurück.

Du musst dich sozusage neu erfinden.

Du bist nicht mehr der junger Mann der was mit einer Frau hatte die ihn nicht geschätzt hat und selber kaputt war.

Du bist ein erfahrenerer Mann, der seine ersten Schritte in richtung Verführung getan hat und es vollkommen ok ist erstmal zu lernen!

Denn , dass musst du dir bewusst machen, jeder fängt woanders an!

Manche sind so erzogen und damit geboren, Menschen für sich zu gewinnen und sich als das Wertvollste zu sehen.

Andere haben leider nicht so das Glück! Aber in keinem Falle du bist Schuld sondern du hast Fehler gemacht und das ist ein immenser Unterschied.

Ich habe das Gefühl ,bei dir muss es "klick" machen , obwohl alle Vorraussetzung körperlich stimmen und du gesellschaftlich auch angesehen bist.

Du solltest nur echt , nicht so hart mit dir selber umgehen und zweitens Misserfolge nicht persöhnlich nehmen.

Der Thread hilft dir vielleicht:

http://www.pickupforum.de/topic/7742-das-mindset-eines-verfuhrers/

Übrigens hab ich von so gut wie allen Frauen gehört: Sie haben immer respekt vor Leuten die es versuchen, egal ob korb oder nicht.Weil derjenige sich wenigstens getraut hat.

EDIT: http://www.pickupforum.de/topic/7314-das-mindset-eines-verfuhrers/ der erste teil.

bearbeitet von Shangtsung
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Sorry, dass ich bisher nicht geantwortet hab, hab ne stressige Woche gehabt, werd das am Nachmittag nachholen.

@Sangtsung: Zu dem letzten Satz: Hm..ich hab grad mal überlegt, sowas hab ich noch nie von ner Frau gehört glaub ich, wenn dann waren das eher abwertende oderneutrale Kommentare was Typen anging die sie angebaggert haben, an denen sie aber kein Interesse hatten.

Wo gibts übrigens den 1. Teil zu dem Mindsetlink? Das ist scheinbar Teil 2 ;)

bearbeitet von primetime.

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