Verbittert - Enttäuscht - Neustart!

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Leute,

habe neulich ein ziemliches Fass wegen Lovoo usw. aufgemacht und schlicht weg aus Frust die ganze Dating-App-Geschichte schlecht geredet. Ja, aus Frust. Ich brauche dringend euren Rat und hoffe, dass es Leute gibt, die mir helfen können.

Gestern war ich feiern und sehe meine Ex (wobei Ex übertrieben ist: Wir waren 3 Monate offiziell zusammen, davor war sie mein FB). Ich war auch wegen ihr lange hier nicht online, weil ich viel um die Ohren hatte und ich eine kurze Zeit zufrieden war, weil es mal den Anschein hatte, es würde was werden. Unterm Strich war mir die Frau zu anstrengend (beleidigend, prollig, Typ "Mitten im Leben").

Nur kurz zu meiner Beziehungshistorie:

1. Beziehung mit 17; ca. 1 Jahr. Sie hat mich wegen einem anderen sitzen lassen. Ich musste sie noch zwei Jahre in 10 Kursen im Abi ertragen, mir ging's mies. Danach n bisschen rumgevögelt

2. Beziehung mit 20: Ich hatte eigentlich einen Lauf, mein Innergame hat gepasst, auch wenn es hier und da Unsicherheiten gab, hatte ich immer iwas am Start (meisten FB's bzw. Affairen, ONS waren nicht so mein Ding, auf den Grund komme ich später noch zu sprechen). Sie WAR dann die Prinzessin, mit der ich alt werden wollte. Sex war der Hammer, es ging immer und überall (sogar auf der Tanzfläche vor versammelter Mannschaft gevögelt :-)). Dann gemeinsame Wohnung zwecks Studium, nach zwei Semestern Schluss. Grund: Sie wollte feiern, fand die Beziehung langweilig. Zwar habe ICH Schluss gemacht, aber nur, um in der stärkeren Position zu sein. Parallel zu meinen Prüfungen ging sie mit meinen "Kollegen" feiern. Einer davon hat sie dann gefickt und war mit ihr ca. ein halbes Jahr zusammen. Der restliche Freundeskreis hat sich von mir abgewendet. Ich war alleine.

3. Siehe oben. Hauptsächlich ging es mir um's vögeln, dann kamen doch ein bisschen Gefühle, wobei ich merke, wie sehr alles in mir noch immer blockt. Der Typ, mit dem sie jetzt zusammen ist, hat vor zwei Monaten mal bei Ihr gepennt (Kumpel aus der Heimat) - ich war sauer, meinte, sie solle ehrlich sein, dann ist eben Schluss. Sie meinte es war nichts, wollte bei mir bleiben. Jetzt ist sie mit ihm zusammen (angeblich verliebt), hatte aber am letzten Samstag noch mit mir rumgemacht und meinen Schwanz massiert. Ich wollte mit zu ihr, dann hat sie aber einen Rückzieher gemacht. (Kann mir das bitte einer mal erklären? Oder steht die Frau einfach nur so sehr auf Schwänze?) Sie ist auch total durchgedreht, als ich mit einer ziemlich geilen 19 Jährigen Hand in Hand durch den Club gelaufen bin.

Von Beziehung Nummer 2 habe ich mich nicht wieder richtig erholt. Das liegt nun ca. 2 1/4 Jahre her. Das erste halbe Jahr danach ging bei mir GAR NICHTS. Als ich erfuhr, dass sie mit einem meiner "Kollegen" fickt und sogar mit ihm zusammen ist, war bei mir der Ofen aus. Selbstbewusstsein im Keller, keinen Humor mehr, komplett negativ eingestellt. Hätte ich meinen Freundeskreis behalten, wer weiß... Aber so war es verdammt hart, zumal ich im Studiengang niemanden auf gleicher Wellenlänge fand, mit dem ich um die Häuser hätte ziehen können. Oder sie hatten bzw. haben alle eine Freundin.

Das mit Abstand Schlimmste nach der Trennung von Beziehung 2 waren aber Probleme "untenrum". Am Anfang ging es irgendwie, wenn ich abgespritzt habe, war es aber ziemlich lustlos. Oder es ging gar nichts. Ich hatte was mit einer Designerin, sie 29, ich 26, die wirklich einen Traumkörper hatte. Aber mein Kopf und meine Gedanken sind so komplett negativ und schwarz gewesen - ich konnte mich einfach über nichts mehr freuen, auch nicht über Sex. Ich hatte schon Angst, ich würde "schwul" werden, weil ich einfach derartig im Arsch war (Depression trifft es wohl am besten), aber ich war einfach nur fertig, auch permanent krank. Wollte ich mit ihr schlafen, kamen immer wieder Bilder von meiner Ex in meinem Kopf hoch. Schlimmer Hirnfick, wirklich bitter. Ich komme nicht mehr an den Punkt, wo ich den Kopf einfach "frei" habe, einfach mal abschalten fällt mir schwer. Es gelingt mir schon noch manchmal, aber es sind so viele negative Gedanken, die mir durch den Kopf jagen und mich fertig machen - ich wünsche das NIEMANDEN, nichtmal meinem schlimmsten Feind.

Das für mich schlimmste: Ich sehe gut aus, bekomme es auch immer wieder zu hören. Nur haben sich in mir derartige Minderwertigkeitskomplexe und Ängste aufgebaut, dass ich eben total verkrampft bin. Ich könnte viel mehr Frauen haben und kennen lernen, aber ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Eigentlich bin ich Herzmensch. Mir hat die Idee von Haus, Familie, Job gut gefallen - etwas zusammen erreichen, aufbauen usw. Nur ist die Enttäuschung einfach so verdammt riesig...

Im zweiten Jahr, also 2014, wurde es schon besser. Freundeskreis wächst, ich finde auch wieder mehr Leute, die auf meiner Wellenlänge sind. Die Vögelei mit der Ex hat immerhin Spaß gemacht, es war teilweise so schlimm, dass ich sie zwei Mal am Tag gefickt habe und mir dann noch 2-3 mal einen runterholen musste. In diesem Jahr hatte ich 4 oder 5 Lays. Es geht schon, ich komme mit Frauen schon ins Gespräch, aber ich bin innerlich so verkrampft. Unter viel Alkoholeinfluss geht es - aber das kann ja nun auch nicht die Lösung sein. Klar, mal bisschen was trinken passt schon, aber zu viel ist scheisse.

Also, ich komme zu meinem Kernproblem: Mir ist irgendwas nach meiner zweiten, harten Trennung verloren gegangen. Alle um mich herum genießen ihr Leben, haben Spaß, erreichen ihre Ziele - und ich wache am Morgen meist schelcht gelaunt auf und weiß nicht worauf ich mich freuen soll. Ich habe alles probiert und gemacht, was einem geraten wird: Sport, Arbeit/Studium, Frauen/Daten (müssten mittlerweile so 10 gewesen sein, sogar ne Jungfrau war dabei :-D). Es könnte alles so schön sein, wenn ich nur nicht so schrecklich naiv und negativ eingestellt wäre.

Zusätzlich kommen Versagenängste hinzu, dass "er" wieder nicht will, wobei ich mehr und mehr an einen Punkt kommt, wo es mir egal ist. Auch die Geschichte ist total widersprüchlich: Ich bin eigentlich permanent geil (manche hier haben es ja schon mal am Rande mitbekommen). Nur wenn die Frau "neu" ist, bekomme ich irgendwie Schiss. Ich sage mir zwar, dass ich das schon 100 Mal gemacht habe, aber ich fange dann regelrecht zu zittern an und verkrampfe eben. Und hier beißt sich der Hund in den Schwanz: Mir macht Sex Spaß, aber ich traue mich nicht so Recht, zu mir zu stehen. Das Probleme hatte ich früher nicht und ich denke, es liegt einfach nur an einem Mangel an Selbstbewusstsein (?) einerseits und andererseits an meiner Verbitterung. Nicht nur von Frauen, sondern vom Leben. Ich bin wirklich hart gefickt worden und die Demütigung schmerzt. Ich wollte niemals irgendwem etwas Schlechtes, aber seit das passiert ist, bin ich einfach nicht mehr ich selbst.

Ich setze mich ziemlich unter Druck, bin oft unruhig, kann mich schelcht konzentrieren und jedem fällt auf, dass ich ziemlich zitternde Hände habe. Mir fehlt einfach ein Lebenskonzept. Einerseits möchte ich gerne rumvögeln wie ein wahnsinniger, anderereseits war das Gefühl von Nähe, Geborgenheit und verdammt guten Sex (nennt man wohl im Volksmund: Liebe) das intesivste und großartigste, dass ich jemals gehabt habe.

Ich bin ziemlich unglücklich im Moment, vor allem, weil ich eben unter diesem hausgemachten Druck stehe, ständig beweisen zu müssen, dass ich wer bin. Kaschieren meiner Minderwertigkeitskomplexe, die durch die Versagensängste entstehen.

Ich habe sowas von keine Lust mehr, im Selbstmitleid zu baden. Ich gehe seitdem Schluss ist (ca. 5 Wochen) im Club sargen, habe Spaß mit den Mädels, wobei es bei mir schon fast immer arg beleidigend wird. Also extremes c'n'f:

gestern hat sich eine an die Bar neben mich gequetscht und meinte "ganz schön eng hier" ich "du hast ja auch riesige Titten" - da hat sie sich bedankt. Draußen rede ich dann mit einer Frau in die 30 und frage sie, wie so die Wechseljahre sind, aber 40 geht es ja los (ich steche ihr in die Seite, sie lacht). wir reden weiter, sie meinte sie hat fünf Kinder, ich sage zu ihr "Pille ist eine Fremdwort oder? Adolf hättest du aber stolz gemacht ;-)", dann verschüttet sie aus Versehen ein bisschen von ihrem Longdrink auf meiner Hose, ich so "Du wolltest doch nur meinen Schritt treffen?! Hättest du dann aber auch ordentlich sauber machen müssen" usw.

Fazit: Ich hab die Schnauze voll davon, im Selbstmitleid zu baden. Das Forum hat schon viel geholfen. So auf den Punkt gebracht wie heute habe ich es aber noch nie. Mir fehlt einfach der tiefe Sinn.

Noch ein kleiner Nachtrag zu meiner Person:

Ich bin kein oberflächlicher Mensch. Seit meiner Kindheit habe ich unglaublich viel gelesen, ich meine wirklich gute Literatur (Tolstoi, Brest Easton Ellis, Ellroy, Mann usw.), war aber auch immer gern feiern. Eigentlich liebe ich Kultur, Theater, Kino, Musik - alles. Es zwingt einen dazu, sich zu reflektieren und erweitert ungemein den Horizont. Nur habe ich langsam die Vermutung, dass ich mir durch mein Wissen viel verbaue. Wenn ich mich umschaue, sind die Menschen am besten dran, die sich keine Waffel machen. Nicht, dass sie dumm oder ungebildet sind. Nur nehmen sie sich solche Ereignisse nicht so zu Herzen.

bearbeitet von Bondig
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Leute,

habe neulich ein ziemliches Fass wegen Lovoo usw. aufgemacht und schlicht weg aus Frust die ganze Dating-App-Geschichte schlecht geredet. Ja, aus Frust. Ich brauche dringend euren Rat und hoffe, dass es Leute gibt, die mir helfen können.

Hi,cool das du einsichtig bist. Ich bin nicht der krasseste im Onlinegame, aber durchaus auch Dates und Sex z.B. durch Lovoo gehabt, daher muss ich dir zustimmen das du die vllt. nur aus frust schlecht gemacht hast. Klar ist es besser wenn man selber raus geht aber bevor man sonst keine Frauen kennen lernt ist Lovoo in Ordnung finde ich.Gerade in der Mittagspause oderso.

Gestern war ich feiern und sehe meine Ex (wobei Ex übertrieben ist: Wir waren 3 Monate offiziell zusammen, davor war sie mein FB). Ich war auch wegen ihr lange hier nicht online, weil ich viel um die Ohren hatte und ich eine kurze Zeit zufrieden war, weil es mal den Anschein hatte, es würde was werden. Unterm Strich war mir die Frau zu anstrengend (beleidigend, prollig, Typ "Mitten im Leben").

Verurteile dich selber nicht zu hart dafür, in der anonymität kannst du gut und gerne möglichst direkt über deine Verflossenen reden, aber mit anderen Typen die du kaum kennst oder in größeren Gesprächsrunden würde ich nie über die Exen ablästern. Ich bin gerade wirklich müde, ich werde morgen den Beitrag ergänzen.

Nur kurz zu meiner Beziehungshistorie:

1. Beziehung mit 17; ca. 1 Jahr. Sie hat mich wegen einem anderen sitzen lassen. Ich musste sie noch zwei Jahre in 10 Kursen im Abi ertragen, mir ging's mies. Danach n bisschen rumgevögelt

2. Beziehung mit 20: Ich hatte eigentlich einen Lauf, mein Innergame hat gepasst, auch wenn es hier und da Unsicherheiten gab, hatte ich immer iwas am Start (meisten FB's bzw. Affairen, ONS waren nicht so mein Ding, auf den Grund komme ich später noch zu sprechen). Sie WAR dann die Prinzessin, mit der ich alt werden wollte. Sex war der Hammer, es ging immer und überall (sogar auf der Tanzfläche vor versammelter Mannschaft gevögelt :-)). Dann gemeinsame Wohnung zwecks Studium, nach zwei Semestern Schluss. Grund: Sie wollte feiern, fand die Beziehung langweilig. Zwar habe ICH Schluss gemacht, aber nur, um in der stärkeren Position zu sein. Parallel zu meinen Prüfungen ging sie mit meinen "Kollegen" feiern. Einer davon hat sie dann gefickt und war mit ihr ca. ein halbes Jahr zusammen. Der restliche Freundeskreis hat sich von mir abgewendet. Ich war alleine.

3. Siehe oben. Hauptsächlich ging es mir um's vögeln, dann kamen doch ein bisschen Gefühle, wobei ich merke, wie sehr alles in mir noch immer blockt. Der Typ, mit dem sie jetzt zusammen ist, hat vor zwei Monaten mal bei Ihr gepennt (Kumpel aus der Heimat) - ich war sauer, meinte, sie solle ehrlich sein, dann ist eben Schluss. Sie meinte es war nichts, wollte bei mir bleiben. Jetzt ist sie mit ihm zusammen (angeblich verliebt), hatte aber am letzten Samstag noch mit mir rumgemacht und meinen Schwanz massiert. Ich wollte mit zu ihr, dann hat sie aber einen Rückzieher gemacht. (Kann mir das bitte einer mal erklären? Oder steht die Frau einfach nur so sehr auf Schwänze?) Sie ist auch total durchgedreht, als ich mit einer ziemlich geilen 19 Jährigen Hand in Hand durch den Club gelaufen bin.

Von Beziehung Nummer 2 habe ich mich nicht wieder richtig erholt. Das liegt nun ca. 2 1/4 Jahre her.

Das erste halbe Jahr danach ging bei mir GAR NICHTS. Als ich erfuhr, dass sie mit einem meiner "Kollegen" fickt und sogar mit ihm zusammen ist, war bei mir der Ofen aus. Selbstbewusstsein im Keller, keinen Humor mehr, komplett negativ eingestellt. Hätte ich meinen Freundeskreis behalten, wer weiß... Aber so war es verdammt hart, zumal ich im Studiengang niemanden auf gleicher Wellenlänge fand, mit dem ich um die Häuser hätte ziehen können. Oder sie hatten bzw. haben alle eine Freundin.

Das mit Abstand Schlimmste nach der Trennung von Beziehung 2 waren aber Probleme "untenrum". Am Anfang ging es irgendwie, wenn ich abgespritzt habe, war es aber ziemlich lustlos. Oder es ging gar nichts. Ich hatte was mit einer Designerin, sie 29, ich 26, die wirklich einen Traumkörper hatte. Aber mein Kopf und meine Gedanken sind so komplett negativ und schwarz gewesen - ich konnte mich einfach über nichts mehr freuen, auch nicht über Sex. Ich hatte schon Angst, ich würde "schwul" werden, weil ich einfach derartig im Arsch war (Depression trifft es wohl am besten), aber ich war einfach nur fertig, auch permanent krank. Wollte ich mit ihr schlafen, kamen immer wieder Bilder von meiner Ex in meinem Kopf hoch. Schlimmer Hirnfick, wirklich bitter. Ich komme nicht mehr an den Punkt, wo ich den Kopf einfach "frei" habe, einfach mal abschalten fällt mir schwer. Es gelingt mir schon noch manchmal, aber es sind so viele negative Gedanken, die mir durch den Kopf jagen und mich fertig machen - ich wünsche das NIEMANDEN, nichtmal meinem schlimmsten Feind.

Das für mich schlimmste: Ich sehe gut aus, bekomme es auch immer wieder zu hören. Nur haben sich in mir derartige Minderwertigkeitskomplexe und Ängste aufgebaut, dass ich eben total verkrampft bin. Ich könnte viel mehr Frauen haben und kennen lernen, aber ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Eigentlich bin ich Herzmensch. Mir hat die Idee von Haus, Familie, Job gut gefallen - etwas zusammen erreichen, aufbauen usw. Nur ist die Enttäuschung einfach so verdammt riesig...

Im zweiten Jahr, also 2014, wurde es schon besser. Freundeskreis wächst, ich finde auch wieder mehr Leute, die auf meiner Wellenlänge sind. Die Vögelei mit der Ex hat immerhin Spaß gemacht, es war teilweise so schlimm, dass ich sie zwei Mal am Tag gefickt habe und mir dann noch 2-3 mal einen runterholen musste. In diesem Jahr hatte ich 4 oder 5 Lays. Es geht schon, ich komme mit Frauen schon ins Gespräch, aber ich bin innerlich so verkrampft. Unter viel Alkoholeinfluss geht es - aber das kann ja nun auch nicht die Lösung sein. Klar, mal bisschen was trinken passt schon, aber zu viel ist scheisse.

Also, ich komme zu meinem Kernproblem: Mir ist irgendwas nach meiner zweiten, harten Trennung verloren gegangen. Alle um mich herum genießen ihr Leben, haben Spaß, erreichen ihre Ziele - und ich wache am Morgen meist schelcht gelaunt auf und weiß nicht worauf ich mich freuen soll. Ich habe alles probiert und gemacht, was einem geraten wird: Sport, Arbeit/Studium, Frauen/Daten (müssten mittlerweile so 10 gewesen sein, sogar ne Jungfrau war dabei :-D). Es könnte alles so schön sein, wenn ich nur nicht so schrecklich naiv und negativ eingestellt wäre.

Zusätzlich kommen Versagenängste hinzu, dass "er" wieder nicht will, wobei ich mehr und mehr an einen Punkt kommt, wo es mir egal ist. Auch die Geschichte ist total widersprüchlich: Ich bin eigentlich permanent geil (manche hier haben es ja schon mal am Rande mitbekommen). Nur wenn die Frau "neu" ist, bekomme ich irgendwie Schiss. Ich sage mir zwar, dass ich das schon 100 Mal gemacht habe, aber ich fange dann regelrecht zu zittern an und verkrampfe eben. Und hier beißt sich der Hund in den Schwanz: Mir macht Sex Spaß, aber ich traue mich nicht so Recht, zu mir zu stehen. Das Probleme hatte ich früher nicht und ich denke, es liegt einfach nur an einem Mangel an Selbstbewusstsein (?) einerseits und andererseits an meiner Verbitterung. Nicht nur von Frauen, sondern vom Leben. Ich bin wirklich hart gefickt worden und die Demütigung schmerzt. Ich wollte niemals irgendwem etwas Schlechtes, aber seit das passiert ist, bin ich einfach nicht mehr ich selbst.

Ich setze mich ziemlich unter Druck, bin oft unruhig, kann mich schelcht konzentrieren und jedem fällt auf, dass ich ziemlich zitternde Hände habe. Mir fehlt einfach ein Lebenskonzept. Einerseits möchte ich gerne rumvögeln wie ein wahnsinniger, anderereseits war das Gefühl von Nähe, Geborgenheit und verdammt guten Sex (nennt man wohl im Volksmund: Liebe) das intesivste und großartigste, dass ich jemals gehabt habe.

Ich bin ziemlich unglücklich im Moment, vor allem, weil ich eben unter diesem hausgemachten Druck stehe, ständig beweisen zu müssen, dass ich wer bin. Kaschieren meiner Minderwertigkeitskomplexe, die durch die Versagensängste entstehen.

Ich habe sowas von keine Lust mehr, im Selbstmitleid zu baden. Ich gehe seitdem Schluss ist (ca. 5 Wochen) im Club sargen, habe Spaß mit den Mädels, wobei es bei mir schon fast immer arg beleidigend wird. Also extremes c'n'f:

gestern hat sich eine an die Bar neben mich gequetscht und meinte "ganz schön eng hier" ich "du hast ja auch riesige Titten" - da hat sie sich bedankt. Draußen rede ich dann mit einer Frau in die 30 und frage sie, wie so die Wechseljahre sind, aber 40 geht es ja los (ich steche ihr in die Seite, sie lacht). wir reden weiter, sie meinte sie hat fünf Kinder, ich sage zu ihr "Pille ist eine Fremdwort oder? Adolf hättest du aber stolz gemacht ;-)", dann verschüttet sie aus Versehen ein bisschen von ihrem Longdrink auf meiner Hose, ich so "Du wolltest doch nur meinen Schritt treffen?! Hättest du dann aber auch ordentlich sauber machen müssen" usw.

Fazit: Ich hab die Schnauze voll davon, im Selbstmitleid zu baden. Das Forum hat schon viel geholfen. So auf den Punkt gebracht wie heute habe ich es aber noch nie. Mir fehlt einfach der tiefe Sinn.

Noch ein kleiner Nachtrag zu meiner Person:

Ich bin kein oberflächlicher Mensch. Seit meiner Kindheit habe ich unglaublich viel gelesen, ich meine wirklich gute Literatur (Tolstoi, Brest Easton Ellis, Ellroy, Mann usw.), war aber auch immer gern feiern. Eigentlich liebe ich Kultur, Theater, Kino, Musik - alles. Es zwingt einen dazu, sich zu reflektieren und erweitert ungemein den Horizont. Nur habe ich langsam die Vermutung, dass ich mir durch mein Wissen viel verbaue. Wenn ich mich umschaue, sind die Menschen am besten dran, die sich keine Waffel machen. Nicht, dass sie dumm oder ungebildet sind. Nur nehmen sie sich solche Ereignisse nicht so zu Herzen.

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Das Problem ist, dass du versucht glücklich/selbstbewusst zu werden durch Frauen/Sex. Das passt aber nicht, zumindest nicht langfristig. Sagst es ja selber als du Beziehung 2 eingegangen bist "mein Innergame hat gepasst, auch wenn es hier und da Unsicherheiten gab"

Das schreit doch schon nach Fake. Du machst dir was vor. Man steht nicht montags auf und hat ein hammer Selbstbewusstsein und Dienstags ist es dann wieder weg. Das denken viele, gerade hier, ab auf die Tanzfläche, krasses Innergame. Spätestens nach dem 1. Korb wars das dann.

Du machst mit deiner Freundin Schluß, um in der besseren Position zu sein. Was für eine bessere Position? Sie fand dich/eure Beziehung langweilig. Wollte feiern und andere Kerle haben. Wo ist da deine Position besser, wenn du dich von ihr trennst? Ich wette sie macht heute nicht noch Threads deswegen auf.

Dein Innergame wird sich nicht verbessern, wenn du im Club ein paar Erfolge hast. Die wirst du nämlich eh nicht haben, wenn du dich selber nicht lieben und schätzen kannst und immer Angst hast zu versagen.

Ich weiß nicht, ob dir Einlesen etwas bringt oder ob du professionelle Hilfe brauchst... immerhin hast du ja nun schon einige Threads aufgemacht, ua wegen "Die Welt steht vor dem Abgrund weil Leute sich über Lovoo kennenlernen und alles andere auch doof ist".

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Wie gesagt, ich bin halt frustriert gewesen und hab ja auch im ersten Satz darauf verwiesen, dass ich mich da künstlich aufgeregt habe. Körbe interessieren mich nicht, wenn mir danach ist spreche ich auch Frauen auf der Straße an. Wie du richtig sagst: über Sex definieren bringt nichts, es soll ja Spaß machen und nicht Druck erzeugen.

Einfach mein Leben genießen wäre echt toll. Und ich wirke arrogant, damit verbaue ich mir auch viel.

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gestern hat sich eine an die Bar neben mich gequetscht und meinte "ganz schön eng hier" ich "du hast ja auch riesige Titten" - da hat sie sich bedankt.

Großes Tennis! :good:

Habe herzlichst gelacht, danke! :rofl:

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Ich hab laut lachen müssen, als ich las, dass du vom Leben und von Frauen "hart gefickt wurdest".

Polemisch zu sagen, schau dir mal andere Schicksale an, bringt selten wirklich etwas, aber ehrlich kalibriere mal deine Wahrnehmung.

Du suhlst dich in deinen als schlecht empfundenen Erlebnissen und doch habe ich nirgendwo etwas von dem gelesen, was du daraus gelernt haben könntest.

Ich lese in deinem Post nur zwei Dinge. Du bist unglücklich und versuchst das durch Äußerlichkeiten zu übertünchen.

Weder Sex noch Frauen im allgemeinen können das gefühlte Elend in einem langfristig reparieren.

Und folgendes ist wirklich ein Klassiker, bekommt man immer wieder zu lesen.

"Ich bin kein oberflächlicher Mensch. Seit meiner Kindheit habe ich unglaublich viel gelesen, ich meine wirklich gute Literatur (Tolstoi, Brest Easton Ellis, Ellroy, Mann usw.), war aber auch immer gern feiern. Eigentlich liebe ich Kultur, Theater, Kino, Musik - alles. Es zwingt einen dazu, sich zu reflektieren und erweitert ungemein den Horizont. Nur habe ich langsam die Vermutung, dass ich mir durch mein Wissen viel verbaue. Wenn ich mich umschaue, sind die Menschen am besten dran, die sich keine Waffel machen. Nicht, dass sie dumm oder ungebildet sind. Nur nehmen sie sich solche Ereignisse nicht so zu Herzen."

Ich kenne solche Gedanken und sie sind ein Selbstbetrug. Die Ursache fürs unglücklich sein steckt nicht im vielen Denken, das tun viele andere Leute auch, sondern darin mit sich nicht im Reinen zu sein.

Das kann an Bedürfnissen liegen, die man nicht bewusst kennt oder aber ignoriert. An Dingen, die man besser aus seinem Leben schmeißen sollte. An allgemein empfundener Sinnlosigkeit.....

Meine Sätze sind sehr aggressiv formuliert, weil ich denke, dass du dir etwas vormachst. Du bist der arrogante harte Kerl, der sich seiner empfundenen Schwäche ignorant entgegenstellt. Dadurch verschwindet sie nur nicht.

Es ist leicht gesagt, aber lerne deine Bedürfnisse kennen und versuche sie umzusetzen. Und höre auf deine Schwäche vor DIR zu verstecken, indem du ein scheinbar tolles Leben führst ( viele Frauen blablblablba...)

Und zu guter Letzt folgt die Relativierung, das sind Gedanken, die mir beim Lesen deines Postes kamen und sollen nur einem Zweck dienen, dir die Möglichkeit zu geben, die "eingedachten" Wege deines Kopfes zu verlassen und anderen Bahnen zu folgen.

Lang anhaltende Unzufriedenheit ist immer ein Grund etwas zu verändern.

bearbeitet von Luape

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Auch wenn man meint, einen selbst würde das Leben am schlimmsten ficken ist das schon so ziemlich der Klassiker hier im Forum.

Es ist richtig nach Deinem Sinn zu suchen. Ich kann dir da nur David Deida ans Herz legen. Der behandelt das Thema mit dem Sinn ganz gut.

Wenn du nach dem Sinn sucht, ist es wichtig erstmal Abstand von vielen Dingen, die dich ablenken, zu nehmen. Ich würde Dir dazu raten kein Fernsehen mehr zu schauen, keine Computerspiele zu spielen und dich einfach nur mit Dir zu beschäftigen.

Das Leben ist so viel mehr als Frauen. Frauen sind das i-Tüpfellchen, sie Sahne auf der Torte, Luxus. Sie können Dein Leben bereichern. Definiere Dich nicht durch deren Reaktion auf Dich.

Dein ganzes Rumgeficke schreit eigentlich nur nach danach, dass du dich dadurch ablenkst.

Und ja beim "hart gefickt" musste ich auch schmunzeln. Meinst du wie viele meiner Freunde schon gesagt haben, dass sie hart gefickt wurden, nur weil ihre Freundin sie verlassen haben. So etwas darf Dich nicht aus der Bahn werfen. Was passiert, wenn du erstmal auf richtige Probleme im Leben stößt.

Also arbeite an Dir! Und nur an Dir und schraube erstmal an Dir rum! Nicht an irgendwelchen Pussys!!

Du musst erstmal wieder zu Dir selbst zurück finden.

bearbeitet von profit
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Hast du es mal mit Meditation versucht?Oder wirklich mal professionelle Hilfe in Betracht gezogen?

Wie stehts mit Urlaub?

Du schreibst sehr positiv über deine ersten Anfänge zu lesen und dass du es richtig magst.

Aber hast du mal versucht das als Hobby auszüben?

Geschichten schreiben, Theaterstücke schreiben oder sowas in der Art.

Weisst du ich versuche dir etwas zu raten was nicht mit Frauen zu tun hat.

Denn du musst unabhängig davon versuchen etwas zu machen was dich erfüllt.

Und ich habe das Gefühl du brauchst Leute die die gleichen Interessen haben, wo du dich einfach mal fallen lassen kannst und nur du bist. Theaterverein oder Sportverein. Eine Gemeindschaft auf jedenfall.(Lair?)

Wie siehts aus mit Kamfsport um deine Emotionen rauszulassen?

Ein anderes Land besuchen , Kontakte knüpfen, Kulturen erforschen und darüber schreiben?

Und fühlst du dich nachdem du im Forum geschrieben hast erleichtert?Dann wäre es echt eine gute Idee mehr zu schreiben und dich so auszudrücken.

bearbeitet von Shangtsung
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Tja, dass "zu sich selbst finden" klappt irgendwie nicht. Ausprobiert habe ich auch etliches, auch Kampfsport usw.

Das Forum hilft auf jeden Fall, auch weil Leute mit ähnlichem Erlebnisse hier sind und man sich Rat holen kann von Leuten, die einfach mehr Durchblick haben als ich.

Ich war übrigens vor zwei Wochen beim Neurologen/Psychotherapeuten, der meinte, dass ich aufgrund der Versagensängste wohl an einem Perfektionsstreben leide. Daher auch der Druck. Das ergibt alles Sinn, rational kann ich das auch fassen, aber emotional fühle ich mich irgendwie taub oder sehr negativ eingestellt, ich sehe in den meisten Dingen eher das Schlechte als das Gute, das war früher definitiv nicht der Fall.

Siehe letzte Ex: Sie hat mich (wahrscheinlich) mit dem anderen betrogen. Gut, sie hat ihn dann quasi wieder mit mir betrogen (ich denke, eine Schwanzmassage kann man da durchaus mit reinzählen), aber das erschüttert einfach meine Wertevorstellungen. Ich sollte wütend auf sie sein, genauso wie auf meine Exen davor. Nur bin ich eher enttäuscht und sehe die Schuld eher bei mir. Wäre ich so toll, wie ich gerne sein würde, dann wäre es mir a) egal oder b) würde ich einen Hass auf sie schieben. Wobei mir a) lieber wäre, kostet weniger Energie. Man sollte natürlich niemals nie sagen was das Thema "Fremdgehen" betrifft, aber ich könnte es glaube ich nicht übers Herz bringen. Ich bin einfach zu gutmütig. Warum sollte ich sie verletzten? Wegen fünf Minuten Spaß?

Nur: je älter ich werde und je mehr ich vom Leben mitbekomme, desto mehr sehe ich, wie alleine ich mit meiner Einstellung dastehe. Meine moralischen Ansichten und Werte wurden derartig erschüttert, dass ich darauf einfach nicht klar komme. Ich gehe Streitigkeiten nicht aus dem Weg. Es dauert zwar, mich zu reizen, aber wenn ich an den Punkt komme ist es bei mir dann auch vorbei. Diese Desillusionierung nach der Trennung strahle ich auch aus und letztendlich fehlt mir im Moment meine Lebensfreude. In den ersten paar Monaten nach meiner vorletzten Ex ging es mir wirklich so mies, dass ich Suizidgedanken hatte. Das hat sich dann gottseidank wieder gelegt, ich konnte irgendwann wieder hoffen, dass es besser wird. Man lernt doch immer wieder Menschen kennen, die passen und die einen verstehen, den richtigen Humor haben usw.

Ihr sagt das schon absolut richtig: durch Äußerlichkeiten bekomme ich meine Lebensfreude nicht zurück. Kein ONS, kein Sport, keine Beschäftigung erfüllt mich gerade. Ich habe mich damals komplett über die Beziehung definiert, seitdem das weggebrochen ist, fühle ich mich unvollständig. Nur: Wie hier schon viele (vor allem RealGentleman, dem ich an der Stelle für die Kritik und sein offenes Ohr danken möchte - allen anderen hier natürlich auch) richtig geschrieben haben, bringt es nichts, sich wieder durch eine Beziehung besser fühlen zu wollen. Man begibt sich wieder in diese Abhängigkeit. Und je abhängiger man ist, desto größer ist der Verlustschmerz. Genau das ist der Grund, warum ich erstmal mit mir selbst klar kommen möchte. Mir egal wie lange es dauert und wie lange dieses Gefühl noch anhält, aber ich will wieder mit mir selbst ins Reine kommen.

Insofern betrachte ich das, was mir widerfahren ist, auch positiv. Vielen genießen Ihre Jugend ohne eine feste Bindung einzugehen (und ich war sehr stark auf meine Ex fixiert, habe sie ja auch aufrichtig geliebt. Leider neige ich dazu, die schlechten Dinge auszublenden). Ich würde mich auch gerne wieder verlieben, nur habe ich eben Angst, dass es wieder passiert. Und ich wieder leide. Wenn ich so im Ü30 Forum rumlese erkenne ich ja auch, wie viel schlimmer es sein kann. Wenn es um Haus, Kinder oder Geld geht. Wieviel Leid da hoch kommt. Darauf möchte ich gerne verzichten. Erstmal mit sich selbst klar kommen und einen Weg finden, sind unabhängig machen von der Meinung anderer, von Erfolgen bzw. Misserfolgen, von Zurückweisung usw.

Meine Gedankengänge sind ziemlich negativ, dass weiß ich. Vieles Grübeln Warum?, Wieso?, Was ist falsch an mir? usw. lähmt mich. Besonders schlimm eben, weil damals mein Freundeskreis, auf den ich gebaut hatte, mich hängen gelassen hat. Das hat wirklich heftige Reaktionen bei mir ausgelöst. Man fragt sich eben, warum diese Menschen so handeln? Ich würde aus Prinzip auch nicht eine Frau angraben, die einen Freund hat, zumindest wenn ich es weiß. Leider sind Frauen aber so, dass sie die Beziehung laufen lassen und sich dann einen "Orbiter" auswählen, der schon längere Zeit aktiv war. Asoziales Verhalten in meinen Augen. Aber da schließt sich wieder der Kreis: Ich blockiere mich selbst durch meine Wertevorstellungen. Ich versuche einfach ein anständiges und aufrichtiges Leben zu führen, dass ich zumindest noch am Morgen in den Spiegel schauen und mir sagen kann: "Du hast es versucht." Sex und Gefühle sind (seit der großen Liebe) ziemlich eng miteinander verbunden. Das kotzt mich schon ziemlich an, weil ich, wie gesagt, Spaß am Sex habe. Ich merke diese Verunsicherung auch bein den ONS, selbst bei der letzten Ex gab es Moment, wo ich mich unter Druck gesetzt gefühlt habe und den Sex einfach nicht genießen konnte. BIN ich aber erstmal in Fahrt, kann ich auch wieder abschalten und es genießen. Das positive Kribbeln vor dem Sex hat sich in eine Gefühl der Verunsicherung und Fahrigkeit verwandelt. Immer die Hirnfickerei. "Gefällt ihr das?" "Mache ich etwas falsch?" "Der muss jetzt hart werden!" usw. Ich bin einfach verkrampft geworden und dadurch frustiert.

Und ich will das ändern.

bearbeitet von Bondig

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Man kann negative Gedankengänge und einen allgemein negativen Seins-Zustand (Kopf, Gefühl..) nicht durch Denken lösen.

Du steckst grad mitten drin in einem Strudel der Negativität. Und alle versuche dich daraus zu quatschen/denken/diskutieren werden scheitern.

Was du brauchst ist Aktivität und neuen Input. Positive Erlebnisse, die dich in deinem Wert bestätigen, die dir unabhängig von anderen beweisen: "Du bist jemand!"

Vielleicht eine Reise an den Ort, wo du allein schon immer einmal hin wolltest? Neue Sportart? Tanzen? Es geht nicht darum, das ultimativ passende zu finden, sondern neue Dinge auszuprobieren und sich selbst als aktiv und fähig zu erleben. Und das über einen längeren Zeitraum hinweg.

Wenn dein allgemein Zustand sich ins positive gewandelt hat, ist die richtige Zeit fürs Innehalten, um sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

In deinem letzten Post dreht sich abermals alles nur um Frauen und dein Leid. Ändere deinen Fokus.

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Man kann negative Gedankengänge und einen allgemein negativen Seins-Zustand (Kopf, Gefühl..) nicht durch Denken lösen.

Du steckst grad mitten drin in einem Strudel der Negativität. Und alle versuche dich daraus zu quatschen/denken/diskutieren werden scheitern.

Was du brauchst ist Aktivität und neuen Input. Positive Erlebnisse, die dich in deinem Wert bestätigen, die dir unabhängig von anderen beweisen: "Du bist jemand!"

Vielleicht eine Reise an den Ort, wo du allein schon immer einmal hin wolltest? Neue Sportart? Tanzen? Es geht nicht darum, das ultimativ passende zu finden, sondern neue Dinge auszuprobieren und sich selbst als aktiv und fähig zu erleben. Und das über einen längeren Zeitraum hinweg.

Wenn dein allgemein Zustand sich ins positive gewandelt hat, ist die richtige Zeit fürs Innehalten, um sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

In deinem letzten Post dreht sich abermals alles nur um Frauen und dein Leid. Ändere deinen Fokus.

Nur wie den Fokus ändern? Das mit dem positiven Input - da gebe ich dir Recht. Im Moment geht mir nur durch den Kopf, dass mich die letzte wieder betrogen hat. Das zehrt wieder ganz schön an meinem Ego. Es fehlt an positiven Erlebnissen.

Finanziell sieht es wegen Studium auch ziemlich lau aus. Hier sind keine großen Sprünge möglich. Am Studium habe ich auch ziemlich an Freude verloren. War in den ersten Semestern Matrikelbester, weil es mir Spaß gemacht hat. Ich lasse mich von Rückschlägen einfach zu sehr runterziehen.

Habe jetzt noch zwei Prüfungen offen und die Bachelor-Arbeit. Und ich kann mich nicht aufraffen,was zu tun. Konzentrieren läuft nicht mehr so richtig, die Prüfungen drücken aber.

Wie gesagt: Mir egal wie lange der ganze Scheiss dauert. Je eher ich mit solchen Ereignisse zu kämpfen habe, desto besser. Wenn ich aus dem Loch raus bin weiß ich, was mir mein Leben wert ist und denke, dass ich dann ziemlich fit bin für zukünftige Rückschläge ;-)

Wie du richtig sagst, ich muss mal an meinen Fokus was drehen, einfach eine neue Perspektive bekommen. Hätte nur nicht gedacht, dass es so anstrengend wird. Wenn ihr schon mal in so einer Lage wart, was hat euch geholfen?

bearbeitet von Bondig

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Das Problem siehst Du selbst, erkennst es jedoch nicht. Du warst eine kurze Zeit zufrieden, weil es den Anschein hatte, Deine Beziehung würde etwas werden. Du solltest zufrieden sein, weil Du Dich mit Dir selbst wohl fühlst, ohne Frau. Ein Klassiker des Forums, aber keine Panik, vollkommen normal und absolut lösbar.

Dein "Kollege", der Deine zweite Beziehungsdame danach vögelte, der dürfte eventuell auch ein Knackpunkt sein. Du schreibst, dass sie sich von Dir abgewandt haben, war dem wirklich so, oder hast Du Dich einfach weiterentwickelt und eventuell keinen Bock mehr gehabt oder die Spinner dadurch indirekt aussortiert? Echte Freunde wenden sich nur ab, wenn Du massiv Blödsinn anstellst, was Du anscheinend nicht hast.

Weiterhin solltest Du Dir die Frage stellen weshalb Du Dir von Deiner Ex noch die Eier massieren lässt, ich vermute da ein kleines Egoproblem. Er erschien Dir sicherlich ziemlich cool, dass sie das tut, obwohl die Frau vermutlich echt ne Assibraut ist. Hat einen Freund, geht Dir aber in den Schritt. Tolle Frau, wirklich. Du kannst froh sein, dass sie weg ist.

Deine zweite Beziehung hat Dir wohl den Stecker gezogen und den hast Du selbst nie wieder eingesteckt, sondern versucht Deinen Heroinentzug (Trennung) mit Methadon (andere Frauen) zu kompensieren. Dann kan noch der Schlag mitten in die Fresse mit besagtem "Kollegen" und schon zündete die H-Bombe. Du bewertest die Trennung von besagtem "Freundeskreis" auch so dermaßen negativ, weshalb? Versuche eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen. Studienkollegen sind meist temporäre Begleiterscheinungen, mehr nicht. Von allen mit denen ich im Laufe meines Studiums um die Häuser gezogen bin, ist eine Frau übrig geblieben, die ich als echten "Freund" bezeichne, sonst niemand. Entweder es passt, oder eben nicht. Manchmal scheiden sich bereits an solchen Dingen wie eben Trennungen die Geister. Ein Schlussstrich könnte Dir gut tun.

Die negative Grundeinstellung kann ich nachvollziehen, ich hatte selbst letztes Jahr ein ähnliches Erlebnis, dazu kannst Du gerne einmal einen meiner ersten Threads hier im Forum durchlesen. Und was ist über ein Jahr später? Die Leute gehen mir am Arsch vorbei, ich grüße ab und zu und gehe meinen Weg, ich mache gemeinsam mit meiner Ex Staatsexamen und freue mich sie zu sehen. Es geht immer darum wie Du die Dinge bewertest, Deine Gedanken erschaffen Deine Realität. Wer sich aus Deinem Leben verabschiedet, der hatte darin auch nichts zu suchen, Reisende soll man nicht aufhalten.

Und dann kommt natürlich auch irgendwann mal eine Depression ins Haus, weil es innerlich einfach nicht stimmt. Haarausfall, Krankheiten, Hautprobleme, Dein Körper wird Spiegelbild der Seele. Diese negativen Gedankenspiralen ziehen Dich runter, Du willst wieder glücklich sein, nimmst eine Frau als Mittel und setzt Dich damit selbst unter Druck. Der Teufelskreis wird immer kleiner und enger, Deine Gedanken drehen sich im Kreis. Ich selbst hatte vor 5 Jahren ein solches Loch, dass ich wirklich dachte, mein Leben wäre zuende. Der Grund waren eine Frau und mein Job, wiederholt in ähnlicher Form hat sich das letztes Jahr, aber irgendwann ist dann auch einmal gut. Dein Leben ist zu kurz um es an diese Dinge zu verschwenden.

Und genau bei Deinen Dir selbstzugewiesenen Werten wie "Herzmensch" und "Haus, Familie, Job" solltest Du ansetzen. Du besitzt nämlich Deine Wertvorstellungen, die nicht einmal negativ sind. Es ist Dein Leitfaden und davon scheinst Du Dich wegbewegt zu haben, daher bist Du eventuell auch unglücklich. Deine Ex meinte sie wolle Party machen und die Beziehung sei langweilig, na und? Dann vögelt sie noch mit einem Bekannten und die nächste Frau zieht ähnliches durch. Es zieht Dir den Stecker weil Du denkst: "was geht denn eigentlich ab?" Ja, es verletzt Dich, weil es Deinen Vorstellungen entgegensteht, Dir respektlos erscheint. Warum fängst Du denn nicht damit an besser zu screenen, Freunde, Beziehungen etc.?

Meine allererste Freundin, mit der ich 4 1/2 Jahre zusammen sein durfte, kam nach unserem Beziehungsende mit einem meiner Freunde zusammen. Aber sie ließ sich damit fast ein Jahr Zeit (und er auch), weil sie wusste, dass alles andere nur Schaden angerichtet hätte. Ich bin ihr noch heute für diese Rücksicht dankbar und weiß, dass dies genau meine Wellenlänge war und ist.

Und dann passierte in meinem Leben etwas, dass mir die letzten Jahre viel Kummer und Sorgen bereitete, ich begann weniger zu selektieren bei der Wahl meiner Mitmenschen und bekam oftmals die Rechnung präsentiert.

"Show me your friends and I will show you your future" soll irgendjemand mal gesagt haben. Wer sich Assis ins Haus holt, der hat eben Assis im Haus.

Ja, die zweite Trennung hat etwas kaputt gemacht in Dir.

Du wirst es in dieser Form vielleicht nicht wieder finden, aber Du kannst andere DInge finden. Ich hatte einen ähnliches Punkt im Leben, der mich vor vielen Jahren einmal umgehauen hat und nur indirekt mit Frauen zu tun hatte. Aber genau dieses Ereignis ließ mich von der Liebe zu Frauen abhängig werden, weil meine damalige Freundin einer meiner Haltepunkte war. Vor diesem Erlebnis war ich das, was wir hier Forum als "Natural" bezeichnen dürften. Die Menschen scharten sich im mich, in meiner Gegenwart fühlte sich jeder wohl, sowohl Mann als auch Frau. Mir gelang alles. Mein Leben war voller Fülle, bis etwas zerbrach. Ich konnte diese Zeit nicht zurückholen, aber ich konnte wieder dort ansetzen, wo ich aufgehört hatte zu existieren. Ich genieße wieder mein Leben. Ein wichtiger Baustein dazu war ein Sommer für mich, der alles in den Schatten stellte. Ich war mental am Ende, nahm mir ein Urlaubssemester und suchte mir wieder eine Sache, die nur mir gehörte, bei der ich absolute Ruhe empfinden konnte. Da ich die ganzen Trullas davor zu sehr an mich und meine Hobbies herangelassen hatte, musste also etwas neues her. In meinem Fall war es das Wellenreiten. Ich hatte mich davor immer über die ganzen Surferdudes aufgeregt, weil sie so unfassbar entspannt und locker waren, dazu das ganze Gehabe und das Image. Die langen Haare, der Bart, die Musik, der ganze Kram. Bis ich irgendwann begriff, dass ein Großteil dieser Typen (die "echten") mir eines voraus hatten. Sie waren ganz sie selbst, ohne Druck und ohne Stress. Und dann probierte ich es aus und war erstaunt. Dieser Sport forderte mir mehr ab als ich bisher erlebt hatte. Ich entschloss einen Großteil der Energie, der Zeit und des Geldes, die ich bis dahin mit Blödsinn verschwendet hatte darin zu investieren. Es veränderte mich. Auf einmal wurden meine Haare länger, ich wurde entspannter, die Sonne in meinem Leben wurde leuchtender. Es wurde mir auf einmal wieder egal wie ich aussehe, weil ich so aussehe, wie ich aussehe, weil ich so bin, wie ich bin und immer sein werde. Ich ging auf Reisen, die ich bis dahin nicht einmal erträumt hatte, traf wunderbare Menschen, hörte Geschichten aus derem Leben zu, saß plötzlich in der eiskalten Nordsee mit dickem Neoprenanzug, bei 4 Meter hohen eiskalten Wellen und pisste mir fast in die Hose vor lauter Angst, aber es half. Ich hatte wieder etwas gefunden, das mich erfüllte. Ich dachte, dass meine bis dahin durchlebten Trennungen das Schlimmste waren, was mir wiederfahren war. Dann ließ ich mich bei einer unnötigen Aktion über ein Steinriff voller Seeigel ziehen und meine Lunge war voller Wasser, ich war kuriert. Klingt nach selbstmörderischen Aktionen, aber es half mir den Fokus von dem ganzen "Weiberkram" weg zu bekommen.

Der Fokus rückte weg von den Frauen, auf mich selbst. Du scheinst viel zu sehr an den Frauen zu hängen um davon loszukommen. Natürlich sollst Du jetzt nicht brennend über glühende Kohlen laufen, aber versuche einen Bereich zu finden, in dem Frauen überhaupt keinen Raum einnehmen, niemand außer Dir selbst bekommt dort diesen Raum, keiner. Und dieser Bereich sollte Dir gute und intensive Gefühle bereiten, Musik, Sport, irgendetwas, aber komm davon weg, dass nur eine Frau Dir diese intensiven Momente verschaffen kann.

Du sagst, dass Dich das Leben gefickt hat. Das Leben wird Dich noch so dermaßen ficken, dagegen sind die Mädels nur ein Sandkorn auf der Tischplatte des Universums. Ich unterhalte mich gerne mit Menschen der Jahrgänge 1920-30, weil diese andere Erfahrungen gemacht haben und es immer weniger davon gibt. Und diese Menschen haben in unserem Land, in dem es uns an nichts fehlt, schlimme Dinge erlebt und schlimme Dinge angerichtet. Aber es sind Erfahrungen, die wir nicht besitzen und diese Menschen sind trotz all dieser negativen Dinge meist fröhlich und lebensbejahend. Meine Großmutter wurde dieses Jahr 94 Jahre alt, wenn ich ihr zuhöre und sie aus ihrem Leben erzählt, dann erkenne ich sehr viel Lebensfreunde, trotz Trennungen, Mangel, Verlusten und Verzweiflungen.

Deine Vorstellung von Liebe hat direkt mit Frauen zu tun, Du scheinst Liebe somit an Frauen zu koppeln. Auch ich kenne das. Und ich bearbeite dieses Problem mittlerweile in einer Gesprächstherapie mit analytischer Ausrichtung. Ich habe für mich selbst erkannt, dass ich lange versucht habe die Liebe meiner Mutter zu erreichen, die ich nie erreichen konnte. Bei Dir kann es etwas anderes sein, gehe der Sache nach, eine Therapie muss nicht zwigend notwendig sein. Sehr geholfen haben mir auch Bücher dazu, etwa Leimbachs "Männlichkeit leben".

Es geht darum, dass diese Liebe aus Dir selbst erwächst, Du der Sache nicht mehr nachjagen musst, was Du ja gerade noch immer tust.

Und so langsam bekommst Du auch eine gewisse arrogante "scheißegal" Haltung gegenüber Frauen, allerdings geht sie in die falsche Richtung. Du wirst auf diese Art an kaputte Frauen geraten, die extreme Vaterkomplexe aufweisen und bei denen Du im passenden Moment natürlich perfekt ins Schema passt.

Es nicht darum Frauen arrogant zurückzuweisen, die Frauen, die darauf anspringen haben genügend eigene Baustellen. Nein, es geht darum, dass Du unabhängig davon wirst und Frauen trotzdem mit einer Form von gesundem Respekt begegnen kannst, dann werden Beziehungen überhaupt erst möglich.

Du scheinst eher der Denker zu sein. Nimm Dir aber mal mehr Zeit für schöne Dinge und weniger für Gedankenkonstrukte. Es geht nicht darum, dass Du intelektuelle Schmöker verschlingst, sondern Literatur, die Dich weiterbringt.

Sehr geholfen haben mir dabei gute Comics, Kinderbücher und direkte und ehrliche Literatur und Darstellungen von Vertrauen und Selbstwert. Es gab eine Phase in der ich studienbedingt Kants "Metaphysik der SItten" bearbeitete. Viel mehr als dieses Werk voll von komplexen Denkstrukturen hat mir jedoch beispielsweise Janoschs "Oh, wie schön ist Panama" gegeben, ein Werk, das Freundschaft und Umgang in zwischenmenschlichen Beziehungen (in diesem Fall eher zwischentierische, absurd, ne? ;) ) sehr gut veranschaulicht. Es geht nicht darum, sich keine Waffel zu machen, sondern darum, sich die Waffel im richtigen Moment zu machen. Ich bin mittlerweile dankbar für meinen Zugang zu intelektuellen Denkstrukturen und Darstellungen, aber vielmehr können diese auch meine Phantasie begrenzen und einschränken. Der "Denker" kann zum Feind werden. Es sind manchmal einfache Dinge, die einem Hilfe bieten. Für mich sind es minimalistische Einrichtung, Formen und klare Strukturen. Das fängt damit an, dass ich die Schrift Helvetica für all meine Textbearbeitungen nutze, weil sie für mich so viel Ruhe und Klarheit ausstrahlt. Meine Bilderwand ist zwei kleinen Fotografien gewichen, zu viele Eindrücke sind manchmal nicht gut.

Du wirst Zeit brauchen und hast nun die Chance Dich weiter zu entwickeln. Lies Dir mal einige Beiträge des Users Thamsite durch, der für sich einen Weg der Transformation gefunden hat. Keine Panik, Dein Leben ist noch jung, es wird viel besser werden als das, was es jetzt gerade ist. Springe manchmal auch einfach aus der Komfortzone und betrete Terrain, das unbekannt ist.

viel Erfolg

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Man kann negative Gedankengänge und einen allgemein negativen Seins-Zustand (Kopf, Gefühl..) nicht durch Denken lösen.

Du steckst grad mitten drin in einem Strudel der Negativität. Und alle versuche dich daraus zu quatschen/denken/diskutieren werden scheitern.

Was du brauchst ist Aktivität und neuen Input. Positive Erlebnisse, die dich in deinem Wert bestätigen, die dir unabhängig von anderen beweisen: "Du bist jemand!"

Vielleicht eine Reise an den Ort, wo du allein schon immer einmal hin wolltest? Neue Sportart? Tanzen? Es geht nicht darum, das ultimativ passende zu finden, sondern neue Dinge auszuprobieren und sich selbst als aktiv und fähig zu erleben. Und das über einen längeren Zeitraum hinweg.

Wenn dein allgemein Zustand sich ins positive gewandelt hat, ist die richtige Zeit fürs Innehalten, um sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

In deinem letzten Post dreht sich abermals alles nur um Frauen und dein Leid. Ändere deinen Fokus.

War in den ersten Semestern Matrikelbester

Darf ich fragen, woher du das weißt? Ihr werdet doch keine Liste haben mit der Auflistung wer am besten und wer am schlechtesten ist oder? Alleine aus Datenschutzgründen darfst du eigentlich nicht mal wissen, was die anderen für Noten haben.

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Man kann negative Gedankengänge und einen allgemein negativen Seins-Zustand (Kopf, Gefühl..) nicht durch Denken lösen.

Du steckst grad mitten drin in einem Strudel der Negativität. Und alle versuche dich daraus zu quatschen/denken/diskutieren werden scheitern.

Was du brauchst ist Aktivität und neuen Input. Positive Erlebnisse, die dich in deinem Wert bestätigen, die dir unabhängig von anderen beweisen: "Du bist jemand!"

Vielleicht eine Reise an den Ort, wo du allein schon immer einmal hin wolltest? Neue Sportart? Tanzen? Es geht nicht darum, das ultimativ passende zu finden, sondern neue Dinge auszuprobieren und sich selbst als aktiv und fähig zu erleben. Und das über einen längeren Zeitraum hinweg.

Wenn dein allgemein Zustand sich ins positive gewandelt hat, ist die richtige Zeit fürs Innehalten, um sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

In deinem letzten Post dreht sich abermals alles nur um Frauen und dein Leid. Ändere deinen Fokus.

War in den ersten Semestern Matrikelbester

Darf ich fragen, woher du das weißt? Ihr werdet doch keine Liste haben mit der Auflistung wer am besten und wer am schlechtesten ist oder? Alleine aus Datenschutzgründen darfst du eigentlich nicht mal wissen, was die anderen für Noten haben.

Habe im dritten Semester ein Leistungsstipendium bekommen, mein Prof, der mir mein Empfehlungsschreiben aufgesetzt hat, hat es mir so zumindest gesagt - ich sehe keinen Grund, warum er mich anlügen sollte. Ich reite aber auf so was nicht rum oder bilde mir darauf was ein. Ich bin stolz darauf und es ist beruhigend zu wissen, dass ich zu solchen Leistungen im Stande bin. Nur merke ich eben, wie sehr alle Lebensbereiche unter meiner aktuellen Situation leiden und das will ich eben ändern. Je mehr ich hier schreibe und je mehr Feedback zurückkommt, desto mehr ändern sich meine Perspektiven.

Dafür bin ich wirklich dankbar. Jedem hier, der sich die Mühe macht.

Habe ich gestern auch endlich mal umgesetzt. Jeder hier im Forum schreibt mir, dass ich weniger Wert auf Sex legen und das ganze entspannter angehen sollte. Gestern im Club mit Frauen unterhalten (macht sogar ziemlich viel Spaß, wenn man einfach "ins Blaue schießt" und keine Erwartungen hat ?). Ich unterhielt mich mit einer 22- und einer 32-jährigen. Beide hübsch, so ne 8 auf der Richterskala. Fazit: Junior war langweilig, nervig, aufgedreht. Die 32-jährige dagegen wusste, wer sie ist, hatte Selbstbewusstsein und war attraktiv.

Ich sollte mir eingestehen, dass ich so meine Ansprüche habe und dass ich nicht mit jeder Frau schlafen muss bzw. will. Ich habe dass noch nie gekonnt, also einfach nur ficken mit einer Frau, bei der die Chemie nicht stimmt.

Und wenn ich es auf Teufel komm raus probiere, dann geht das Ding gegen die Wand.

Was mir gestern auch wieder bewusst geworden ist: ich umgeben mich lieber mit Menschen, die älter sind als ich, als mit jüngeren oder gleichaltrigen. Die Entwicklung begann bei mir schon mit 16. Ich finde es einfach unglaublich interessant, wenn ich mich mit Leuten unterhalten kann, die schon was erreicht bzw. die schon was im Leben erlebt haben. Außerdem sind sie meistens wesentlich entspannter. Ich lerne eben gerne dazu.

@wasch-Saloon:

Ich werde mir deinen Post heute bestimmt noch zwei mal durchlesen. Große Klasse und ich freue mich aufrichtig für dich, dass du dein Ding gefunden hast. Katharsis trifft es wohl ganz gut.

bearbeitet von Bondig

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@ wasch-saloon

Vielen Dank für deinen aufbauenden Post. Ich habe mir auf Empfehlung am WE "Der Weg des wahren Mannes" zugelegt und bin gerade in Kapitel 2 angelangt. Kapitel 1 finde ich - bis auf ein paar spirituelle Ausrutscher - ziemlich gut geschrieben. Er schreibt es sehr emotional und das ist auch gut so.

Am Wochenende wieder weg gewesen, ab und an schaffe ich es, mal aus diesem Negativ-Denken auszubrechen. Leider geht es mir beim Gamen noch immer viel zu sehr um Bestätigung und Ergebnisse. Ich merke es immer wieder. Es läuft noch immer etliches schief oben im Kopf. Leider belastet mich die Geschichte mit der letzten Ex doch mehr als gedacht. Rational ist die Geschichte für mich durch, aber emotional denke ich, brauche ich noch eine Ecke. Es stimmt schon: Man sollte auf seine Bedürfnisse hören und vor allem zu sich selbst finden.

Ich hoffe, dass ich endlich wieder die richtige Einstellung zum Leben finde. Rückschläge wirken sich auf mich einfach unglaublich negativ aus. Und dieses Bedürfnis nach "Bestätigung", nach dem Gefühl, dass ich etwas wert bin - das kann ich mir im Moment nicht selbst geben. Und dieser Scheiss von wegen: "Schau in den Spiegel und sage dir selbst, dass du dich liebst", wirkt auf mich aufgestzt und künstlich. Ich dachte, dass es nach 2 Jahren besser wird, leider drehe ich mich noch immer im Kreis...

Gerade hat mir die Ex auf FB geschrieben und will sich mit mir auf nen Kaffee treffen. Ich kann die Frau einfach nicht für voll nehmen. Sie nimmt sich was sie will und ist ziemlich rücksichtslos. Je schlechter ich sie behandelt hatte, desto eher kam sie wieder auf mich zu. Ich kapier es nicht, ich versteh es einfach nicht.

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