44 Beiträge in diesem Thema

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Hola Chicos,

generell scheint ja Kraftsport hier ziemlich beliebt zu sein. Doch gibt es unter euch auch laufbegeisterte Menschen wie meine Wenigkeit?

Nächste Woche steht bei mir ein 10km-Lauf an. Mein Ziel: 53:00 oder weniger.

Im Mai dann ein Halbmarathon im Zuge der Big25 in Berlin. Ist erst mein zweiter HM. Beim ersten war das Ziel noch einfach anzukommen, dieses Mal ist das Ziel unter 2 Stunden ins Ziel zu laufen.

Im Juni steht noch ein kleinerer Firmenlauf an, 5,5 km.

Im Juli nochmal 10 km.

Damit endet dann mein Laufjahr auch erstmal. Ich habe im Herbst wieder angefangen zu laufen nach mehrjähriger Pause. Ziel war ursprünglich die letzten Grämmchen Fett loszuwerden, welche ich leider medikamenteninduziert (Appetitanregung) angesetzt hatte. Mein runtastic-Log vermeldet, dass ich damals im September mit 4,57 km begonnen hatte, heute laufe ich 2-3x pro Woche 10 km.

Wie sieht's bei euch aus?

Müsst ihr auch immer heulen, wenn euch das Runner's High packt und einfach alles möglich erscheint?

Bin gespannt auf eure Beiträge!

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Bin da noch nicht so vertieft aktiv, wollte es aber intensivieren.

Zur Zeit auf dem Laufband in der letzten Woche jeden Tag einen 10 km Lauf absolviert. Liege bei ~ 49 Minuten.

Sonst immer 5 km bei ~24 Min.

Runners High hab Ich nie erlebt.

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Sind aber ordentliche Zeiten, wobei ich nicht weiß, ob man Laufband und Straße 1:1 übertragen kann. Das RH tritt in der Regel, wenn überhaupt, meist erst nach etwa einer Stunde Belastung auf. Es ist das schönste, neben Sex, was es gibt!

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Ich gehöre auch eher zur Muckifraktion habe aber das sprinten für mich entdeckt, aber du meinst explizit Ausdauerlaufen oder? Sprinten, vor allem Hügelsprinten ist einfach nur geil,

wenn du einfach nur Vollgas gibst und das Tier in dir dich pusht. Soll übrigens die Waden und Hamstrings dick machen (Muckifraktion halt). Das einzige was mich nervt, ist dass ich

vorher Grundlagenausdauer trainieren müsste. Dieses langsame Joggen macht mich aber aggro. Frage an den Andersdenkenden: Was ist für dich der Reiz daran? Wie kannst du das toll finden?

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Zum einen, dass ich es immer und überall betreiben kann. Ich muss dafür keinen bestimmten Ort aufsuchen, Start und Ziel sind meine Wohnungstür. Es kostet nichts, außer das Geld, das du für Kleidung und Schuhe aufbringen musst. Zum anderen ist es dieses Sich-Durchbeißen und Kämpfen. Die frische Luft und die Wettergegebenheiten härten dich ab. Und du kannst, wenn dich das motiviert und dir Freude bereitet, praktisch jedes Wochenende an einem Wettkampf teilnehmen. Was war ich stolz, als ich meinen ersten Halbmarathon geschafft habe. Ich bin danach vollkommen glücklich in der S-Bahn eingepennt, so erschöpft war ich. Es ist so geil, wenn du mit dir kämpfst und überlegst einfach aufzugeben und dann stehen da Menschen am Straßenrand die dich (ja, genau DICH) anfeuern und dich dazu treiben, nochmal das Letzte aus dir rauszuholen.

Abgesehen davon macht der verbesserte Fitnessgrad sind natürlich im Alltag bemerkbar. Ich war übrigens auch lange der Muckibudenfreund. Mit 14 hatte ich damals angefangen, mit Einwilligung meiner Eltern. Ich habs viele Jahre betrieben, aber es tat mir nicht gut und damit meine ich nicht unbedingt das Körperliche. Es war dieser Narzissmus, der damit verbunden ist, dieses ständige Rumgepose vor dem Spiegel und der Zwang zum Training zu müssen, weil sonst die Muckis wieder abgebaut werden. Und diese widerlichen Eiweißshakes. Das alles war meiner Psyche nicht wohlgetan.

bearbeitet von Kohlhaas
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Gast Lopumbo

laufe ab und an bei Volksläufen mit

PB Halbmarathon 1:31h, da hab ich aber auch nur 74kg bei 1.88m gewogen

gestern seit langem mal wieder an den See: 10km in ~50min mit 2kg-Rucksack

bearbeitet von Lopumbo

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Gast Idioteque

Frage an den Andersdenkenden: Was ist für dich der Reiz daran? Wie kannst du das toll finden?

Man fühlt sich nach dem Laufen wirklich besser, das habe ich beim Krafttraining so nicht. Es ist eine angenehme Erschöpfung, die man danach spürt. Außerdem macht es extrem Spaß bei gutem Wetter durch die Natur zu laufen. Ich hatte damals auch gemerkt, dass man sich wirklich fitter fühlt, z.B. bin ich wenn abends nachm Suff kein Bus fuhr, immer nach Hause gelaufen, hat mir durch das Training überhaupt nichts ausgemacht.

Sprints und Intervalltraining sind natürlich Pflicht.

bearbeitet von Idioteque

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Gast

Servus zusammen,

ich laufe auch 1x jährlich zu Hause bei einem 10-KM Lauf (offizielle Strecke)mit - letzte Zeit lag bei 46:03. Ohne Vorbereitung oder ähnliches. Ist glaube ich gar nicht so schlecht.

Aber nur vor mich hinjoggen interessiert mich leider gar nicht. Würde das gerne machen, um meine Grundkondition ein bisschen zu steigern - aber wie motiviert ihr euch dafür ? Mit Musik ?

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Gast Lopumbo

Ich trainiere meinen Pace, den will ich immer steigern, das ist meine Motivation. Die ersten 20min denk ich trotzdem immer "warum tust du das eigentlich"

Aber danach, völlig relaxed mit einem kalten Glas Coke abchillen belohnt total

Musst öftr laufen, der Körper hat ein Suchtgedächtnis ;)

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Stimmt.

Ab dem Moment, wo es normal für dich ist an Tag X und Y eine Stunde laufen zu gehen, ist es auch keine große Qual und Überwindung mehr, sondern eher Genuss. Erst Recht, wenn du eben auf Wettläufe hintrainierst.

@Lopumbo: Im Training immer mit Musik. Bei Wettläufen nicht. Ich brauche die Trommler am Streckenlauf und die Anfeuerungsrufe. :-)

bearbeitet von Kohlhaas

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Ich muss sagen, dass Ich das Laufen seit einiger Zeit liebe. War sozusagen meine einstiegsdroge in Sachen Sport. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass die erfahrenen member recht haben, wenn sie sagen, dass joggen alleine nicht reicht, wenn man wirklich auf Zeit laufen will. Seit Ich Intervalltraining und functional Fitness betreibe, mache ich ungleich bessere Fortschritte. Shao (schreibt man das so?) Hat da einen sehr coolen Beitrag zu verfasst.

Marathon bzw Halbmarathon in Berlin ist übrigens Mein Ziel für 2016. Man könnte ja mal ins Auge fassen, sich dort über den weg zu laufen. by the way gutes bild....der Film war spitze ;-)

Urlaubsgrüße aus dem badischen

LeGrand

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Hab den Film nie gesehen. ;-)

HM März 2016 machen wir! Ich glaube, Marathon würde ich nie wirklich packen, dafür bin ich zu launisch, was Sport angeht. In der Regel folgt auf sportlichen Erfolg bei mir immer eine Phase, wo ich keinen Bock mehr habe.

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generell scheint ja Kraftsport hier ziemlich beliebt zu sein. Doch gibt es unter euch auch laufbegeisterte Menschen wie meine Wenigkeit?

Mukibude ist so mit das Langweiligste überhaupt. Nur Kachelzählen beim Schwimmen ist noch öder.

Laufen ist da schon OK. Quatschen, Wald angucken, entspannen. Nur bin ich halt aufm Rad aufgewachsen und komm da nicht von weg. Drum kram ich die Laufschuhe meist nur im Herbst raus. Für was Abwechslung und für die Knie. Und für die Crosssaison. Dann wetz ich auch mal so nen Volkslauf mit.

Ist ganz witzig. Teamkollege macht eigentlich nix anderes als Trainieren. Wenn der nicht den halben Tag aufm Rad sitzt, fehlt dem was. Nur wenn seine LTR ihn zu nem Einkaufsbummel zwingt, und er ein paar Kilometer gehen muss, dann jammert der ne halbe Woche über Muskelkater.

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generell scheint ja Kraftsport hier ziemlich beliebt zu sein. Doch gibt es unter euch auch laufbegeisterte Menschen wie meine Wenigkeit?

Mukibude ist so mit das Langweiligste überhaupt. Nur Kachelzählen beim Schwimmen ist noch öder.

Ach nö, so schlimm is das auch nich.

Mit n paar bekannten quatschen, n bisschen gossip aufgreifen, überall Chicks in Legins, is eigentlich ganz nett :)

Laufen hab ich mal probiert, liegt mir aber wirklich nich. Rad fahren Tuh ich dagegen ganz gern, zur Zeit leider n bisschen weniger (weil faule Freunde) aber hin und wieder ist das ganz cool.

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Wollte ja eigentlich nichts schreiben, aber wo jetzt auch noch Kraftsport gebasht wird...

Habe selbst 5 Jahre Ausdauerlaufsport(Kindheit/Jugend), 2 jahre Parkour und 3 Jahre Kraftsport gemacht, habe also Vor- und Nachteile der einzelnen Sportarten am eigenen Leib erfahren.

Mein SUBJEKTIVES ERLEBEN:

TRAINING:

Laufsport:

pro: Motivation durchs Schritt für Schritt steigern. Entspannend durchs gemütliche Plaudern oder meditier-artiges "Gedanken freien Lauf lassen"; angenehmer Kontrast zu einem stressigen Alltag.

contra: Super langweilig. Das einzige, was ich während dem Training mitbekommen habe, waren Umgebung, die eigenen zum hundertsen male durchgekauten Gedanken sowie die eigene Erschöpfung/Schmerzen. Und die Erschöpfung/Schmerzen sind absolut unlustig. Bei einem 5 mal 5min Intervalltraining sind das jedes mal 2 Minuten Hölle, bei einem 10km Wettkampf(50 min) sind das 20 Minuten, bei einem Marathon(5 Stunden) 3 Stunden pures Leiden. Das einzige Training, welches ich als noch schlimmer als Laufen empfinde, ist Wettessen und Luftanhalten. Danach fühlte ich mich jedes mal einfach nur scheiße oder zumindest ok, egal ob Training oder Wettkampf.

Parkour

pro: Motivation durchs Schritt für Schritt steigern. Abwechslungsreich und viel Spaß durch die Beteiligung von kreativem Denken.

contra: -

Kraftsport:

pro: Motivation durchs Schritt für Schritt steigern. Intellektuelle Beschäftigung mit Technik und Trainingsplanung. Bei genügend Gewicht fühlt man sich sogar beim Training wie ein richtiges Tier. Evtl Adrenalinkick bei Squats uä.

contra: Immer wieder ~5 sek leiden. Evtl Angst zu sterben bei Squats uä.

KÖRPER:

Laufsport:

pro: Manche Leute sind beeindruckt, wenn sie wissen, dass man Marathon gelaufen ist. 1 oder 2 mal im Jahr kommen die hart antrainierten Fähigkeiten zum Vorschein, wenn man mit Freunden/Verwandten Wandern oder Fahrradfahren geht.

contra: Man ist permanent mit "Do you even lift konfrontiert?". Man ist entweder skinny oder skinny fat. Man sieht also nicht mal aus wie jemand der trainiert. Trotz 4 mal die Woche Training. Man ist nur ausdauernd, aber man ist trotzdem langsam und weak as fuck. Entsprechend fühlt man sich auch. Jeder 60kg Fußballer könnte einen verprügeln oder vor einem davonlaufen, beides stärkt nicht gerade das Selbstbewusstein.

Parkour:

pro: Man fühlt sich rund um die Uhr geschmeidig und jederzeit bereit, seinen Sport anzuwenden(schnell eine hüfthohe Absperrung überwinden, irgendwo draufspringen, irgendwo zum Spaß raufklettern,...). Sieht cool aus, ist auch für den Laien beeindruckend. Gutes Körpergefühl, auch aufgrund der zunehmenden Körperbeherrschung. Man ist schnell, hat eine gute Sprungkraft und hat eine akzeptable Oberkörperkraft.

contra: DYEL ist auch eine Thematik, aber nicht so schlimm wie beim Laufsport.

Kraftsport:

pro: Man fühlt sich wie ein Übermensch, und das strahlt man auch aus. Zu wissen, dass man gerade jeden einzelnen Menschen auf der Straße problemlos tragen, ein halbes Auto hochheben oder 70kg Baumstämme(Caber Toss) herumwerfen könnte gibt einem unheimlich viel Selbstvertrauen. Errybody mirin. Außerdem fühlt es sich einfach gut an, in einem kräftigen Körper zu leben. Man merkt die Kraft auch praktisch jeden Tag, sei es beim Tragen von 20kg Einkaufstaschen oder beim Transportieren von unhandlichen Möbelstücken. Man hat auch eine gute Körperbeherrschung und eine gut Flexibilität. Akzeptable Power, sofern man auch ein wenig auf Schnellkraft trainiert. Man sieht gut aus.

contra: -

TLDR: Finde Laufsport superätzend, in allen Kategorien. Zum Glück habe ich damit aufgehört. Ich wünschte, ich hätte niemals damit angefangen und stattdessen in meiner Kindheit mit irgendeinem Schnellkraft- oder Kraft-Sport angefangen; hätte super Viech sein können.

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Ein Jahrzehnt Leichtathletik hinter mir, wobei der Fokus aber weniger auf großen Distanzen lag denn auf Zehnkampf. Momentan laufe ich das, was ich auf Arbeit leisten muss und sonst mache ich hauptsächlich Kurzstrecken und Sprints als Teil meines CrossFit Programmings.

Man kann beim Laufen ganz gut in den Flow kommen, aber das gelingt mir mit anderen Disziplinen noch besser. Längere Strecken als 10 km werde ich im Wettkampf nicht mehr laufen, bzw. auch diese vermeiden - außer mein Team braucht mich. 3 km laufe ich aktuell wieder unter 10 min und 400 m in 52 sec - bei einem Bodyweight von 89 kg. Bei den bisherigen Benchmark WODs, die Running enthielten, liegt mein Whiteboard Score zwischen 95 und 99.

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Parkour

Warum haste damit aufgehört?

Hatte einmal Außenbänderriss, dann einmal Knieverletzung. Wurde deshalb extrem paranoid vor Verletzungen. -----> übervorsichtig nur noch barfuß trainiert + Krafttraining. Das hat mir dann nicht mehr so viel Spaß gemacht und bin dann später komplett auf Krafttraining umgestiegen.

Abgesehen davon bin ich extrem untalentiert in Sachen Schnellkraft/Sprungkraft, was auch eine Motivationsbremse war.

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War früher ziemlich übergewichtig und schon immer ne Niete im Sport, vor allem im Laufen. Nachdem ich abgenommen habe hab ich mir den Firmenlauf als Motivation rausgesucht und daraufhin trainiert weil ich unbedingt "laufen können wollte".

War mein erstes Rennen, ich hatte mir für die 6,3km ne Zielzeit von 35 Minuten gesetzt. War aber beim Trainieren faul und bin die Distanz nicht einmal vor dem Lauf gelaufen - meine schnellste Zeit im Training waren (hochgerechnet, da ich nur knapp 6km gelaufen bin) ca 43 Minuten.

Dann kam das Rennen und tada - 34:xx Minuten. Das war ein extremer Motivationsschub und von da an bin ich öfter gelaufen. Das Jahr darauf beim Stadtlauf (5km in 22:21) und wieder beim Firmenlauf (6,3km in 31:xx) teilgenommen.

Hatte dann ewig das Ziel, die 10km in 60Min mal zu schaffen, war aber immer zu faul so weit / lang zu laufen (und hab auch immer wieder Pausen im Training, grade im Winter. Bin so ein typischer Sonnenscheinläufer). Letztes Jahr hab ich mich dann auf meine ersten beiden Spartan Races vorbereitet (13 und 21km) und im Zuge dessen im Training dann natürlich auch die 10km geknackt. Aktueller Rekord im Training lag bei 55 Minuten. Ich denke in einem Rennen an einem guten Tag könnte ich die 50min unterbieten.

Vor ein paar Wochen hab ich nach der "Winterpause" wieder mit Lauftraining angefangen (noch zu unregelmäßig) um mich für die diesjährigen Spartan Races vorzubereiten und konnte den Pace in den ersten drei Sessions von 6:20min/km über 5:59min/km auf heute 5:42min/km (jeweils über 8km) steigern.

Ich bin jetzt zwar kein extremer Läufer aber für jemanden mit meiner Vergangenheit ist einfach das Gefühl extrem geil, eine Stunde lang über 10km/h laufen zu können. Ich erinnere mich noch genau wie ich in der Schule irgendwann mal beim 1000m Lauf gerade so mit 5:56 ins Ziel gekeucht bin und dort fast gestorben. Und genau DAS motiviert mich daran (+ Sonne :)). Und Rennen machen auch sehr viel Spaß, egal ob Hindernis oder normal. Werde dieses Jahr alle 3 Spartan Races machen und bin auch schon für den Toughmudder angemeldet.

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Heute 10km-Wettkampf. Alles gegeben, keine Ahnung, wie die Zeit war, das erfahre ich erst in den nächsten Tage. Die letzten 300 Meter schleppe ich mich mit höllischen Seitenstechen und einer schmerzenden Blase am linken Fuß in Richtung Ziel. 150 Meter vor dem Ziel zieht noch ein Läufer mit Marathonshirt an mir vorbei. 100 Meter vor dem Ziel denke ich mir nur: "Fick dich!" und unterdrücke den Schmerz. 50 Meter vor dem Ziel gebe ich nochmal alles, jetzt oder nie! 5 Meter vor dem Ziel hol ich den Dreckskerl noch ein und komme vor ihm ins Ziel.

Es sind diese verdammten Scheißmomente, wenn alles wehtut, wenn der Mund ausgetrocknet ist und dir Schweiß ins Auge läuft und brennt. Dafür laufen wir. Und das find ich hundertmal geiler als bei Sonnenschein in der Muckibude zu hocken und mir auf mich selbst im Spiegel einen zu keulen. Ich keule mir heute einen, weil ich meine verfickte Bestzeit auf die Strecke gelaufen bin, nämlich vom Gefühl her sauber unter 0:50:00.

Edit: Zeit exakt 0:48:00. :-)

bearbeitet von Kohlhaas
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Komisch, wieso wusstest Du Deine Zeit nicht pi mal Daumen?

Geheimtipp: Pulsuhr mit Stop-Funktion, z.B. von einer gewissen Firma Polar ...

Also mal ohne Witz: Es ist doch bei einem Wettkampf auch ganz gut zu wissen, wie man so in der Zeit liegt, um die Kräfte einzuteilen ...

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Es gab zu meinem Erstaunen keine Zeitanzeigen am Streckenrand und auch nicht am Ziel. Ich bin die exakte Streckenlänge jetzt knapp einen Monat im Training gelaufen um in etwa abschätzen zu können, wie es "anzufühlen" hat. Beim HM im Mai nehme ich dann natürlich meine GPS-Uhr mit um Tempo und Zeit im Blick zu behalten. War leider insgesamt 'ne schwierige Strecke mit viel Schotter in den Parks und Kopfsteinpflaster in den Straßen. Zudem praktisch keine Zuschauer, deshalb auch kaum Support, was ich ja immer sehr wichtig finde. Glücklich... :-)

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Ja, so eine jubelnde Menge im Zieleinlauf ist schon geil, hehe.

Also ich lauf eigentlich immer mit Uhr, ist doch total motivierend. Ein Mann ohne Stopp-Uhr, wie geht denn das? ;-) Oder willst Du unbedingt Dein Zeitgefühl trainieren?

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Ja, Mann, jetzt hast du mich soweit es zuzugeben. Ich liebe meine Garmin-Uhr, nur weiß ich leider nicht, was mich damals da geritten hat, dass ich mir die in hellgrün geholt habe. Und heute war eben ein Unilauf, da muss man ob der ganzen HBs natürlich optisch was her machen. Jetzt hats du mich aber solange penetriert, bis ich mich outen musste. Na herzlichen Glückwunsch... Du Arsch!

;-)

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