Immer spielen, egal wo... Report von weareyoung

83 Beiträge in diesem Thema

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Was ist das denn für ein vor orgasmischer Perfektion strotzender Text?

Ich hatte ebenfalls einen Harten. Das hier ist 50 Shades of Grey - in gut.

Man sollte die Konstellation der Sterne nach dir benennen.

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Wow, sehr gut geschrieben. Mittem beim Lesen dachte ich mir schon, verdammt ich muss mehr eskallieren. Einfach riskieren! Ich will mehr von dir lesen ;)

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Hallo liebes Forum,

ich möchte wieder etwas mit euch teilen. Das Motto lautet, wie könnte es auch anders sein:

Immer spielen, egal wo…

Gehen wir zurück:

Wir befinden uns in einer süddeutschen Großstadt, bekannt für die Wärme, Herzlichkeit und Offenheit ihrer Einwohner, ihre Gesprächigkeit und ihre Toleranz. Zudem werden hier Wunderwerke für den modernen Individualverkehr erdacht und erbaut.

Ein großes Volksfest geht auf sein letztes Wochenende zu, einer meiner liebsten Kollegen, und mittlerweile ein guter Freund, ist in der hiesigen Niederlassung zu Projektbesprechungen. Er übernachtet bei mir und wir wollen am Wochenende der Damenwelt Gutes tun.

Da er aus Mailand stammt und dort auch wohnt, nennen wir ihn hier: Mario.

Mario ist ein charmanter, warmherziger und verdammt gutaussehender Norditaliener. 1,86, dunkelblonde Haare, blau-graue Augen, athletischer Körper, sehr guter Modegeschmack und –stil. In allem ist er etwas besser als ich. Wäre ich schwul oder eine Frau, würde ich mich von ihm abschleppen lassen. Wir haben nicht nur eine sehr gute berufliche Verbindung, sondern konnten in den letzten Jahren eine sehr enge Freundschaft aufbauen.

Es ist Freitag, das Frühlingsfest endet am Sonntag, Mario will unbedingt hin. Er schwärmt davon auch schon mal auf dem Oktoberfest in München gewesen zu sein. Hier soll ja alles etwas kleiner sein, hat man ihm gesagt… Aber die Frauen tragen auch alle Kleider mit viel Dekollete… Tja… das erzählt man eben den Touristen. ;-)

Wir ziehen los, noch zwei weitere deutsche Kollegen im Schlepptau. Es ist erst 17 Uhr, noch nicht so viel los, es ist bedeckt und könnte vielleicht regnen. Mario ist recht begeistert, eher von den Dirndln, als von denen die es tragen. Viele Kinder, keine nennenswerten Ziele.

Wir gehen ins Tiroler Dorf, erstmal was trinken, schauen was der Tag so bietet. Die anderen beiden Kollegen wollen später essen und dann ins Nachtleben.

Mario sieht eine Blondine, Mitte 20, und schleift mich direkt mit, die beiden Kollegen bleiben stehen.

Marios Zielperson sieht gut aus, ist aber dumm wie Brot und spricht kein Englisch. Ihre Freundin könnte, ist aber von Gott nicht bevorzugt behandelt wurden, beide sind eher dem Prekariat zuzurechnen. Da ich keine Lust habe und Mario durch die Sprachbarriere kein Land sieht, verbrenn ich die ganze Lage mit den Worten: „Kleine, mein Freund ist nur noch heute in Deutschland. Er findet dich sehr süss und will bevor er fährt noch Sex mit einer Blondine haben.“

Mein Ziel ist erreicht: „Ihr spinned wohl!“ Und weg sind sie.

Mario fragt: „What have you said?” – “That you will leave tomorrow and want to fuck a blonde german girl.” – “You’re crazy!”

Mario und ich halten immer Ausschau nach potentiellen Gewinnerinnen, welche das Glück haben werden unsere Aufmerksamkeit zu erhalten. Unsere beiden deutschen Kollegen quittieren unsere Selbstbeweihräucherung mit Mimik und Gestik. Allerdings kennen Sie uns auch so von unseren Projekten. Mario und ich sind der felsenfesten Überzeugung, die Besten zu sein und alles erreichen zu können.

Mit diesem Mindset sehen wir zwei nette Mädels, Mario wählt wieder blond, ich mag die Dunkelhaarige.

„Ciao bella, come stai?“ – „bene, bene, grazie.” – ???

Mario, legt nach… Es sind Italienerinnen. Austauschstudentinnen aus Roma. Beide 24. Wir stellen uns vor. Giulia und Sofia.

Wir müssen unbedingt Italienerinnen mit dem Spruch ansprechen, den sie seit sie 14 sind, täglich fünfzig mal hören… Danke Gott… Wir werden uns bessern.

Ich wechsele mit Sofia ins deutsche, mit einigen Brocken italienisch, Mario gibt mächtig Gas, ich rede über Deutschland, wie es ihnen hier gefällt, während die Mädels Mario abwechselnd ihres auf italienisch übersetzen. Wir sprechen über Dirndl und die Betonung der Brüste. Sie würden so was nie anziehen, aber hier tragen es ja alle Frauen und die haben auch alle viel größere Brüste.

„Das liegt am Hefeweizen.“ Die drei schauen mich an. „Ja, was trinken die Frauen alle, schaut doch mal.“ – Tatsächlich sind im Umkreis einige Frauen mit Dirndl, schönem Dekollete und trinken Hefeweizen. „Altes deutsches Hausrezept.“ – „Das stimmt doch nicht.“ – „Im Bier sind weibliche Hormone enthalten. Und darum sind die Frauen hier alle sinnlicher geformt.“ Sie glauben mir alle drei noch nicht…

„Habt ihr es denn schon mal probiert?“ – „Nein, noch nicht.“ Wir nehmen beide die Mädels und bringen sie an einen Bierstand. Ich bestelle vier Weizen, wir stoßen an. Sofia sagt schmunzelnd: „Aber wenn das auch meinen Po dicker macht, will ich es lieber doch nicht.“ – „Dreh dich mal um, lass mich einen Vorher - Nachher Test machen.“ Böser Blick… das kenn ich schon… da war ein Grenzstein… „No!“.

Mario erkennt die Situation sofort und versucht zu retten, grob übersetzt sagt er so viel wie: „Nimm ihm das nicht übel, die Deutschen sind direkter. Barbaren, nie erobert wurden.“

Leider schaltet Sofia jetzt etwas zurück, Giulia gegenüber Mario auch.

Mario will weiter retten: „If this is good for the female body, what does it do with us? Do we get breast?” – “No, in men it causes that we can no longer drive a car and only talk nonsense.” Ein alter Witz, hier hilft er aber.

Die Mädels sind wieder bei uns, das haben wir doch noch retten können.

Sie fragen was wir machen, wieso Mario in Deutschland ist, ob ich auch öfters in Italien bin. Ob ich hier wohne. Es läuft ganz gut, wir sitzen auf einer Bierbank und haben Prosecco für die Mädels und noch Bier für uns bestellt. Sowohl Mario als auch ich kommen gut voran, wir sind zufrieden. Zwischendurch haben sich unsere beiden Kollegen verabschiedet. Wir waren damit beschäftigt weiter zu kommen, was ich über ein Lob ihrer Ohrringe, Kette und Haare auch konnte und Körperkontakt aufbaute. Mario wählte die italienische Art… Über Komplimente ihrer unglaublichen Schönheit, küsste er recht schnell ihre Hand und ihren Unterarm und ließ diese nicht mehr los.

Ich plante in ein Zelt zu gehen und den Mädels jeweils eine Maß anzubieten, soweit kommt es aber leider nicht mehr. Sie wollen gehen… Nein… sie gehen jetzt…

„Dann müssen wir uns jetzt wohl verabschieden.“ Kussversuch… Sie dreht sich weg… „No. Scusi. Wir kennen uns nicht.“ – „Wir haben uns doch eben schon kennengelernt.“ – „Ich bin nicht SO eine.“ – „Dann gib mir deine Nummer. Ich ruf dich mal an und zeige dir die Gegend.“ Sie zögert und tippt dann doch ihre Nummer in mein Handy ein. Es gibt noch einen Kuss auf die Wange und dann sind sie weg.

Mario hat es auch nicht geschafft, da Giulia meinen Kussversuch gesehen hat und gleich einen Schritt zurück gewichen ist. Ihre Handynummer bekommt er aber auch noch.

Mario ermahnt mich: „Don’t talk about sex, don’t talk about their body.“ – “They startet talking about boobs. And my joke with the beer was good.” – “Remind what i’ve said to you every time: You are not allowed to do something only because they do it.” – “We’re not barbarians… you were not able to beat us…” – Wir schauen uns an und lachen los…

Lageaufnahme… Wo sind wir, was bietet uns die Lokation, Uhrzeit, Hungergefühl?

Es ist nach halb acht, Wetter ist bescheiden… Gefühl gut…

Mario schaut sich um: „Where are the german girls… i want to fuck a german bitch tonight.“ – “Hey, be gentle… you talk about the woman who will potentially get my wife and the mother of my beloved children.” – Wir schauen uns an, prusten los vor lachen und schütten das halbe Bier aus unseren Gläsern.

Dies fällt einer Gruppe von vier Mädels auf, die ein wenig um die Ecke stehen. Mario macht mich darauf aufmerksam und wir gehen direkt zu ihnen.

„Ciao Bella, come stai?“ – Keine Antwort, keine Italienerinnen. Sehr gut. Mario wechselt gleich ins englische. „Hello Girls, nice to meet you. I’m Mario from Milano. It is very nice here in germany. Where you from.” Ich stelle mich auch auf englisch vor und betone die englische Form meines Namens.

Vier junge Frauen, 29 und 30, alle blond, alle im Dirndl, drei davon gut. Eine Rolle spielen nur Kathi und Claudia.

Ich überlasse Mario die Hauptarbeit. Ich will erstmal nicht zeigen, dass ich Deutscher bin und spreche daher mein bestes Oxford English um meinen Akzent zu verdecken. Ich kann nicht erkennen, welche von den dreien wie interessiert ist.

Mario macht Smalltalk über Dirndl und wie fasziniert er davon ist, die Mädels wollen wissen wieso wir hier sind: „We had some project meetings yesterday and today and now stay for the rest of the weekend here. And you. What are you doing.“ – „We are all teacher.“ – Ahh... ehemalige Kommilitoninnen. „Where you from.“ – „Stuttgart, Stuttgart, Mannheim, Bonn“.

Bingo – Kathi und Claudia kommen aus Mannheim bzw. Bonn und sind für das Wochenende zu ihren beiden Freundinnen nach Stuttgart, zum Frühlingsfest und Frauenwochenende gefahren.

In meinem schlechten italienisch sagte ich zu Mario, auch um den Schein aufrecht zu erhalten, ich wäre Italiener: „Mario, due dei quali sono solo durante il fine settimana. Questi sono gli obiettivi.” Was völlig falsch ist, aber sinngemäß heißen sollte. “Zwei von denen sind nur über das Wochenende hier. Das sind die Ziele.”

Mario verstand mich. Die Mädels wollten spielen, und wir waren bereit.

„We like the beer… how do you call it“ – Mario versucht Weizen auszusprechen. Die Mädels amüsiert es, sie erklären es uns. “Do you also like it. Do german women also drink beer like the men?“ – „Yeah sure, we like it too.” – “So let us get another beer. Everyone of you?”

Wir nehmen sie mit zu ein paar Bierbänken. Ich nehme Kathi und die vierte im Bunde, während Mario Claudia und die andere aus Stuttgart einhakt. Die Mädels sind also dabei. Alle vier können wir nicht spielen, ist auch nicht unser Ziel. Wir wollen Kathi und Claudia. Wir setzten uns auch so hin, dass die vier Damen zusammen sowie Mario und ich jeweils neben Kathi bzw. Claudia sitzen.

Wir lassen sechs Weizen kommen und fragen: „What do you plan for the evening.“ – „We want to make a girls night here and perhaps later we go to the city.” – “That sounds nice, we also planed this. How we get in one of this big tents?” – “That’s could be a problem when it is to crowded.”

Unser Ziel ist es jetzt die Mädels ins Zelt zu bekommen. Vorher bekommen wir aber noch ein starkes Feedback und ich verrate mich.

Bea, eine der Stuttgarterinnen, sagt zu Kathi: „Ihr seid ja jetzt versorgt, wollt ihr die probieren?“ Kathi: „Ja, das passt.“ Claudia nickt nur. Ich denke nicht nach, greife Kathis Hand und sage: „That sounds great.“ – Acht Augen schauen mich völlig verwundert an, Mario schaut perplex: „What did she say?“ – Bea: „Verstehst du deutsch!“ – „Ja.“ – „Warum sagst du nichts!“ – „Ihr habt nicht gefragt und ihr seid zufrieden.“ – Alle vier wechseln schlagartig die Gesichtsfarbe auf rot, Kathi nimmt ihre Hand weg und schlägt mir auf den Arm. „Das ist gemein.“ Ich umgreife ihre Hüfte und ziehe sie zu mir. „Du bist doch zufrieden mit dem was du bekommen hast.“ - Sie wehrt sich nicht. Ich sage zu Mario: „They are satisfied with the two of us. We only need two other guys.“ Die anderen beiden Mädels frischen ihre rote Gesichtsfarbe auf.

Die Stimmung ist gelöst, die Mädels sind nach meiner Ansicht froh über die klaren Fronten. Wir albern noch rum, ich bitte aber trotzdem darum, dass wir bei englisch bleiben, damit Mario uns folgen kann. Wir trinken aus und gehen zu einem der Zelte. Voll, es kommt niemand rein. Nächstes Zelt ähnlich, Mario fängt auf italienisch an zu schimpfen. Ich antworte ihm, dass wir hätten reservieren müssen. Den Mädels scheint es eher egal zu sein. Wichtig für uns ist erstmal das wir Kathi und Claudia jeweils an der Hand haben und sie zufrieden sind.

Mario mault weiter rum, ein Ordner spricht ihn auf italienisch an. Es entwickelt sich ein Gespräch zwischen ihnen, wo er her sei, Mario beschwert sich, er ist extra nach Deutschland gekommen und kommt nun nicht rein, die Mädels würden auch rein wollen… Die beiden reden und reden und plötzlich sehe ich wie Mario eine alte italienische Technik anwendet.

Er gibt dem Ordner drei oder vier 50er und der kommt mit sechs Bändchen wieder. So sind sie halt, die Südländer… ;-)

Die Mädels haben das auch gesehen und sprechen uns drinnen drauf an. Wir lassen ein paar Maß kommen und feiern. Die anderen beiden sind später auch mit zwei Jungs versorgt und ich mache mir Gedanken, wie wir weiter kommen. Küssen und fummeln ist hier nicht mehr erwähnenswert, Kathi und Claudia sind zufrieden… Nur wie kommen wir an und in die Pussy…???

Mario fragt ob die Mädels Spritz Aperol kennen, sie bejahen und er beschwert sich darüber, dass dieser in Deutschland falsch gemacht wird. In Spritz Aperol gehören Eiswürfel, Prosecco, Weißwein, Aperol, Soda, eine Orangenscheibe und ein Blättchen Minze. Die Mädels tun das was Mario erhofft hat, sie fragen wo man es hier denn trinken könnte wie in Italien.

„Weareyoung, you know the nice little VIP Bar where they serve the "originale" Spritz Aperol?“

Mein Bruder! Ich liebe dich! Ich hätte ihn auf der Stelle küssen können. Dieser Profi…

„Yeah sure, but we have to take a taxi.“ – “Do you think we get in easily and get a seat.” – “Ohh yeah, I know the owner. We will be like the only one there.” Die Mädels verstehen zwar, dass wir etwas übertreiben, sind aber sichtlich amüsiert. „Kathi, Claudia, wollen wir dahin?“ – „Ich weiß nicht, Bea und…“ – „Die sind beschäftigt, wir können uns mit denen ja später noch in der Stadt treffen.“ Es klappt, die beiden anderen sind auch der Meinung, wir können in die eine Bar gehen, wir treffen uns dann später in der Stadt.

Auf ins Taxi, dem Fahrer meine Adresse gegeben. Mario fummelt hinten schon. Scheinbar macht das Kathi aber auch spitz, da ich meine Hand zwischen den Sitzen nach hinten geschoben habe und sie sie die ganze Zeit hält und drückt. Wir steigen aus. Wir gehen Richtung Haustür, da schnallen es die Mädels. „Das ist eine Wohnung.“ – „Es ist auch eine der schönsten VIP Bars der Stadt, und nur hier gibt es echten italienischen Spritz Aperol.“

Die Mädels zögern, schauen sich an und stimmen dann doch zu. Wir gehen hoch, Mario macht Musik an geht mit dem Mädels auf den Balkon, ich bereite vier Spritz Aperol vor und bringe sie nach draußen, wir trinken. Ich verzieh mich kurz ins Bad, Mario nach mir. Als es kalt wird, gehen wir rein. Die Mädels gehen zusammen ins Bad.

Als sie wieder kommen schnappen wir uns jeweils die unsrige und ziehen sie auf die Couch. Wir sitzen ähm… liegen auf meiner großen Eckcouch, Claudia und Mario in der einen Ecke und Kathi mit mir auf dem Ottomanen. Mario gibt Vollgas… Als ich Kathi unter den Rock will, kommt Widerstand: „Also eigentlich mache ich so was nicht.“ – Ich ignoriere und küsse sie weiter. Ich spreche nur noch eine Sache an: „Mädels, wie offen seid ihr eigentlich. Sollen wir alle vier hier bleiben?“ - Beide rufen fast zeitgleich: „Nein!“ – Claudia schmeißt Mario vor Schreck fast runter. Ich stehe auf und nehme Kathi mit ins Schlafzimmer. Ich werfe Mario nur noch ein paar Kondome raus und schließe dann die Tür.

Kathi sitzt auf dem Bett - „Ich hab so was noch nie gemacht.“ – Ich öffne meine Hose und mein Kamerad ist bereit zum Dienst. Ich halte ihn ihr vors Gesicht. Doch! Sie hat so was schon mal gemacht, das merkt man(n).

Sie scheint auch wieder eine von denen zu sein, die mit einem Schwanz im Mund nur noch geiler werden. Mein Hemd fliegt weg, ich stoße sie aufs Bett, ziehe meine Hose aus, sie fängt an ihr Dirndl zu öffnen, ich ziehe ihre Schuhe, ihre Strumpfhose und ihren Tanga aus und schiebe den Rock nach oben. Sie schaut mich mit großen Augen an. Ich ziehe mir das Kondom über und nehme sie mir. Dann lasse ich sie hinknien, schiebe den Rock wieder hoch und genieße sie von hinten.

Ach wie schön, ein völlig unkompliziertes Ding, dann muss ich mich ja auch nicht zurückhalten. Als wir fertig sind, beschwert sie sich: „Du hättest mich ja ruhig auch ausziehen lassen können.“ – „Ohh, ich dachte du wolltest gefickt werden.“ – Sie streckt mir die Zunge raus. Ich schnapp sie mir und werfe sie aufs Bett, sie wehrt sich… Wir küssen uns… „Zieh das Ding jetzt aus und komm wieder zu mir… Wir können jetzt eh nicht raus.“ Sie liegt in meinem Arm, beteuert noch einmal, dass sie so was ja eigentlich nicht macht, aber das wäre schon eine Erfahrung. Sie streicht über meinen Bauch und an meinem Kameraden vorbei. Der meldet schon wieder Bereitschaft. „Einmal ist Keinmal, Kleines.“ Ich schiebe ihren Kopf nach unten. Ja, definitiv… Sie ist auch wieder so eine die abgeht, wenn sie den Mund voll hat.

Der Gedanke noch mal in die Stadt zu gehen wurde schnell verworfen. Wir machten uns noch einen schönen Abend bei mir und die Mädels blieben bis zum Frühstück. Als sie gingen haben wir fast vergessen Nummern auszutauschen. Abends trafen wir uns wieder und nahmen sie wieder mit zu mir. Am Sonntag verabschiedeten wir uns, ich brachte Mario zum Flughafen und dankte ihm für seine geile Idee mit der VIP Bar.

Mal schauen welche versaute Seite Kathi hat. Mannheim ist nicht das Ende der Welt. Leider wieder keine Bi-Ambitionen, keinen Vierer und kein Tausch. Ich arbeite dran.

bearbeitet von weareyoung
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Ich fande den zweiten Report vom Lernfaktor her besser als den ersten. Danke dafür.

Ich gebe auch gern mal den Fremden bzw. Ausländer und finde, dass dabei die Mädels viel aufgeschlossener sind. Jedoch muss man vor dem Pull sicj irgendwann offenbaren und dass dabei die HBs nicht verbrennen ist schon etwas herausfordernd. Wie sind eure Erfahrungen damit?

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Richtig geil! Was mich wundert, nach dem ersten LMR "So was machen wir eigentlich nicht!", hätte ich die Routine gebraucht a là "Frauen sind für mich keine Schlampen, sie wollen nur wie wir Männer ihre Sexuailtät ausleben und ich verurteile sie deswegen nicht." Du hast es einfach hart durchgezogen, deinen Schlong rausgezogen und ihr vors Gesicht gehalten. Dass da kein LMR mehr kam, lol :D

Naja, respekt bro! Gute Arbeit, liest sich echt gut. Weiter so :)

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@ AmonLight

Ich habe in der Konstellation nie zu den Damen gesagt, ich wäre Italiener. Ich habe mich nur mit meinem Namen vorgestellt. Mario war es, der sagte er komme aus Mailand. Die Damen haben es einfach angenommen. Das war auch dann meine Argumentation, als sie mir vorwarfen ja alles von ihnen verstanden zu haben. Ich habe dahingehend argumentiert, ich wollte nur zu meinem Freund höflich sein, da er kein deutsch spricht, worum ich dann im Weiteren auch darum gebeten habe englisch zu sprechen.

@Free_hugs

Ich höre gerne genau auf die Worte der Frau.

"Ich bin mir nicht sicher, ob wir das tun sollten." - Heißt: Ich sage nicht Nein, aber... ich weiß noch nicht ob ich dir meine Pussy gebe... -> Weitermachen

"Denkst du, wir sollten das wirklich tun." - Heißt: Bestätige mich darin, dass das was wir tun richtig ist... -> Ihr nur ein zartes oder dreckiges "Ja" oder "Mhhhmmm" ins Ohr hauchen... -> Weitermachen

"Mein Kopf sagt das ist falsch." - Heißt: Mein Verstand sträubt sich noch, aber mein Körper ist rallig wie'd Sau... -> Weitermachen

"Ich tue das und das eigentlich nicht." - Heißt: Ich habe darauf schon Lust, aber mein Verstand meldet sich gerade noch. -> Weitermachen... nicht drauf eingehen. Irgendwelche Sprüche, wie von dir vorgeschlagen, werden dann wieder von ihrem Verstand aufgenommen... Sie weiterhin heiß zu machen, dämpft aber die Stimme ihres Verstandes im Kopf.

Nicht reden, handeln. Meiner Auffassung nach, stimulieren Gespräche nur die Regionen, welche auch für die Vernunft, für den "Verstand" und für ihre gesellschaftliche Prägung verantwortlich sind. Mache ich sie aber nur heiß, durch Küsse, streicheln, Gesten wie z.B. ihre Hand in meinen Schritt zu führen etc. rege ich nur ihre Libido an. Und wenn die dann so laut in ihrem Kopf dröhnt, gibt die Vernunft meist auf.

In dem Fall wollte sie es seit fest stand, wir gehen in meine Wohnung. Geschockt habe ich die beiden nur noch mal, als ich fragte ob wir alle vier auf der Couch bleiben. Vielleicht hätte ich diese Frage auch nicht stellen sollen. Laut Mario hat Claudia gar nicht geblockt. Sie wollte einfach nur ihren Spaß. Oder ihre Libido war schon viel zu laut in ihrem Kopf.

Den Geist und den Verstand der Frau sollte man solange stimulieren, bis sie Körperlichkeit und Nähe zulässt, dann drossele ich die Stimulation ihres Verstandes und stimuliere ihren Körper und ihre Phantasie.

Aber, das kann auch alles schief gehen... Weitere negative Feldstudien dokumentiere ich gerade und werde sie, inkl. meiner Fehler, hier veröffentlichen.

bearbeitet von weareyoung
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Hallo liebes Forum,

unter dem Motto:

Immer spielen, egal wo…

geht die Reise weiter. Ich habe mit meinen ersten beiden Beiträgen in diesem Themenstrang einmal eine für mich sehr aufreizende Erfahrung dokumentiert und einen schönen einfachen, durch Mario auch lustigen, Abend beschrieben.

Jetzt wird sich das Blatt wenden, da ich Boden betreten habe, auf dem ich nicht gewohnt war zu laufen. Ich habe gelernt wo meine Grenzen sind und wo ich Defizite habe. Damit meine ich nicht mein Italienisch, das ist schlecht, aber ausreichend…

Mario und ich hatten vor Pfingsten eine gemeinsame Präsentation in Padua. Nach unserem Frühlingsfestwochenende kam Mario mit dem Vorschlag, einfach nach dem Termin frei zu nehmen und Venedig unsicher zu machen. Es ist Biennale und damit erhoffen wir uns eine hohe Dichte an internationalen Kunststudentinnen.

Ich lege also meine Flüge so, dass die Anreise am Dienstag ist, wir damit den Abend und den ganzen Mittwoch in Venedig haben. Die Abreise erfolgte dann am Donnerstagvormittag.

Mit den Hotels haben wir ein kleines Problem, da wir zwei Doppelzimmer wollen, aber in Arsenale und um das Biennale Gelände alles weg oder uns zu teuer ist. Eines was ich hier im Forum gelernt habe, ist die Abklärung der möglichen Liebesnester vor Jagdbeginn. Daher schien mir ein Hotel nahe der Giardini am sinnvollsten. Unsere Wahl fiel dann auf ein Hotel welches vom Biennale Gelände und von San Marco aus hinter der Rialto liegt, damit die Bewegung mit den glücklichen Damen auch einfach gelenkt werden kann. Wir entschieden uns für ein kleineres Hotel in San Polo.

Mario kommt mit dem Auto und holt mich am Flughafen ab, wir erledigen unseren Termin, parken das Auto wieder am Flughafen und fahren mit einem Taxiboot in die Stadt rein.

Es ist 18 Uhr, wir werfen nur kurz etwas Parfüm nach und fahren mit dem Vaporetto zu den Giardini.

Unsere Ziele sind explizit keine Italienerinnen bzw. keine Venezianerinnen oder Studentinnen an der Kunstakademie in Venedig. Wir erhoffen uns von den internationalen Mädels mehr Bereitschaft für ein Abenteuer, da wir ja nur zwei Nächte in der Stadt sind.

Mario und ich sind gut drauf, wir haben nur den Schlips im Hotel gelassen und tragen beide noch unsere Anzüge vom Termin.

Da ich die jeweils italienischen Antworten nicht schreiben kann, dokumentiere ich sie hier in der sinngemäßen Übersetzung.

Uns kommen zwei Mädels entgegen:

Mario eröffnet mit seinem Standard: „Ciao bella, come stai?“ –“Was wollt ihr denn?“ – „Ihr seid uns aufgefallen. Ihr seid süß.“ – „Lasst uns in Ruhe.“

Die Mädels treten ab…Aber das wird doch einen Seemann nicht erschüttern.

Ich sehe mein nächstes Ziel alleine: „Scusi, Excuse me. Can i talk to you for a moment?“ – „???“ – „Do you speak englisch or german?“ – Sie runzelt die Stirn: „What do you want?“ – „I’ve seen you and you are very cute, i had to talk to you.“ – „I don’t want to speak to you.“ - Und weg…

Wir denken uns nichts dabei und laufen umher. Nochmals zwei und drei Mädels lassen uns genauso hängen.

„Mario, i think they don’t like our dresses, they don’t like our suits.“ – „Perhaps, get off the jacket.“

Wir ziehen unsere Jacketts aus und tragen es im Arm. Wirken wir wie zwei abgehobene Typen?

Mario versucht eine die ihm gefällt alleine und kommt auch gleich wieder. Wieder ein direkter Korb.

Gut, dann ändern wir mal die Taktik, wir holen uns was zu trinken und stehen an einem Stehtisch, versuchen wir doch mal die Aufmerksamkeit der Frauen auf uns zu lenken.

Nicht eine für uns attraktive Frau schaut uns auch nur an. Ein paar Asiatinnen kichern und schauen zu uns… aber entweder handelt es sich um Gruppen von 10 oder mehr, oder sie gefallen mir nicht. Mario mag generell keine Asiaten.

Ich versuche mehrere kleine Gruppen von 2-4 asiatischen Mädels alleine, ernte aber nur kichern und weglaufen. In einer Situation schauten mich zwei immer wieder kurz an und schauten weg als ich sie ansah, als ich dann zu ihnen laufen wollte, liefen sie schnellen Schrittes davon und hielten auch nicht auf mein „Wait a moment!“ an.

Unsere Laune ist im Keller. Keiner von uns hat nur ein winziges Interesse erzeugen können. Wir haben zu zweit 14 zweier – vierer Gruppen angesprochen, Mario allein fünf und ich vier Italienerinnen und die Asiatinnen.

Bis auf die Asia-Touristen, war keine einzige Ausländerin dabei, auf die wir es ja abgesehen hatten. Bei den Italienerinnen sind wir durchweg abserviert wurden. Ich schiebe es auf unsere Kleidung. Mario stimmt mir nicht zu.

Scheiß Abend. Wir fahren bis San Marco und schauen noch mal dort umher, haben aber wirklich keine Lust mehr. Auf dem Heimweg kehren wir noch in einen Irish Pub ein und Mario flirtet mit der Bedienung. Sie spielt auch mit, ich sehe aber über einen Spiegel, wie sie die Augen verdreht wenn sie weg geht. Er gibt sich sichtlich Mühe, ich weise ihn daraufhin: „She is playing with you, she rolls her eyes when she turns around.“ – „At least she is playing.“

Guinness vertreibt die Sorgen…

Wir schlafen aus und gehen zum Brunch zum Campo Santa Margherita, dieser liegt praktisch zwischen den Universitäten und der Kunstakademie und ist gesäumt von Bars, Cafés und kleinen Restaurants. Dort kann man günstig essen und trinken (Bruschetta 5 Euro, 0,3er Bier 3 Euro). Dort ist alles auf die Studenten, nicht auf die Touristen ausgelegt. Heute tragen wir auch nur Chinos und Hemden, sind also passender gekleidet.

Wir wollen uns ein paar Studentinnen rauspicken und kommen mit zwei Mädels an einem Nachbartisch ins Gespräch, wir fragen ob sie Studentinnen hier sind, und was man in Venedig gesehen haben muss. Sie erzählen ein paar Sachen: Fenice, San Marco Basilika, Dogenpalast… Mario wirft ein: „Ihr seid zwei hübsche Mädels, wir wissen noch nicht was wir heute Abend machen und reisen morgen wieder ab. Gebt uns eure Nummern, dann können wir für heute Abend was ausmachen.“ - Wir bekommen die Nummern. Bussi links, Bussi rechts, Ciao.

Es geht also schon besser los. Als wir gehen, sprechen wir wieder zwei an: „Scusi, Excuse me. Can i ask you a question?“ – „Yes, sure. What do you want to know.“ – „What is the fastet way to the biennale?“ – „You can take a vaporetto, Linea Uno.“ – „Thank you, you are nice. And you are also cute girls.“ – „Grazie.“ – „Are you studying or do you live in venice.“ – „We both studying planning and urban design at the IUAV.” – “That sounds great. You will plan the next century living areas.” – “Perhaps. What are you doing here?” – “We had a business presentation yesterday in Padova and staying here till tommorow, going to the biennale, enjoying the city, enjoying talking to realy cute girls like you.” – “Do you often ask women out on the street?” – “Only if they are as cute as you, and there are not soooo much women like you.”- Mario grinst nur noch, da wir die Kurve schön genommen haben. “So perhaps we can meet this evening, give us your mobile numbers.”

Auch hier bekamen wir die Nummern. Es folgte noch ein bißchen Smalltalk und Bussi links, Bussi rechts, Ciao.

Es floppten noch drei oder vier weitere Anläufe, bis wir uns mit dem Vaporetto auf den Weg zu den Giardini machten.

Wir waren deutlich lockerer, wir tranken was, versuchten zu flirten, sahen aber nicht wirklich etwas was uns gefiel. Auf Gruppen von Asiatinnen hatte ich keine Lust und Mario maulte rum wenn ich zweier und dreier anging. Raus kam dabei nämlich nichts. Es kam keine Rückmeldung von Asiatinnen. Sie sind zu ängstlich, zu schüchtern.

Ich gehe in eine Ausstellung, niemand drin… oder doch… ja, eine Göttin schlendert lustlos herum… Vielleicht 1,60 – 1,65 groß, leicht braune schulterlange Haare, braune großen Augen, eine tolle schmale Figur, sie trug einen leichten Rock mit Bluse und Jackett. Als sie mich bemerkt nimmt sie Haltung an, sieht mich an und unsere Blicken treffen sich, bis sie zur Seite weg schaut. Ich gehe in den nächsten Raum, stelle mich vor ein Exponat und betrachte es. Sie stellt sich 2 Meter neben mich.

Ohne Sie anzuschauen sagte ich: „Bellissima“ – „Sì… irgendwas. Künstler, Ausdruck… irgendwas“ – „Scusi, english or german please, my italian is very bad.“ - „Oh sorry, yes. As you say, it is very beautiful.“ – Ich drehe mich leicht zu ihr und schaue sie an: „I didn’t mean the sculpture. Sei bellissima.“ – Sie lächelt „Grazie“ –…– „You are from Germany or Austria!“ – „Germany“

Plötzlich poltert jemand rein: „Weareyoung, where are you?“ - Mario kommt hinzu… „Oh, Ciao bella.“ – Ich schaue ihn schräg an und wende mich wieder ihr zu. „As you heard, my name is weareyoung.“ Ich gebe ihr die Hand. „Whats your Name“ – „Gioia“ – „Gioia, nice to meet you. God, you are so beautiful.“ – „Grazie, nice to meet you too.“ – „This is Mario, my friend, he isn’t interested in arts, like i do.“ – Mario guckt mich nur schief an und verabschiedet sich, er warte draußen. „Is Mario italian?“ – „Yes, we are colleagues and friends. Gioia, let us take a drink or a coffee.“ – „I can’t, i’m so sorry, i have to work.“ – „Until when you have to work?“ – „4 pm.“ – „Give me your mobile number, we can meet us in San Marco after your work.“

Nummer bekommen, Bussi links, Bussi rechts, Ciao.

Bis hierhin läuft es. Wir gehen essen und planen den Abend. Mario will die vier Mädels von heute Mittag anrufen und mit ihnen was ausmachen. Wir denken an Abendessen und irgendeine Bar, leider sind das alles Mädels die in Venedig studieren, daher können wir keine Bonuspunkte mit unseren Kenntnissen herausschinden.

Mario will den Mädels schreiben, ich sage ihm er solle anrufen… zwei gehen nicht ran, die anderen beiden schon. Also laden wir diese ein. Zur Sicherheit schicke ich noch je eine SMS an die beiden die nicht rangingen, wir brauchen ein Backup. Außerdem schreibe ich Gioia, ich würde sie gerne zum essen einladen und frage sie ob wir nicht mit einer ihrer Freundinnen oder Kolleginnen ein Doppeldate machen wollen.

Es ist mittlerweile 17 Uhr, wir fahren wieder in den Canale Grande und gehen ins Hotel, duschen, ziehen uns um. Die ersten beiden Mädels melden sich nicht mehr, die anderen beiden sagen bisher nicht ab.

Ich bin an Gioia dran, habe ihr Uhrzeit und Ort geschrieben und hier kommen meine Fehler.

18:50 - Gioia: I’m so sorry, but i cant meet you this evening.

18:56 - WAY: I will leave Venice tommorow, we only have this evening.

19:02 - Gioia: I know, but i’m tired and i have to sleep.

19:04 - WAY: It could be a very nice evening, where we can get to know each other. I see you at 8pm. I'm on my way in a few minutes.

19:05 - Gioia: Noooooooooooo, weareyoung, you missunderstood me. You have to hear what im saying.

19:15 - WAY: 8 pm.

19:25 - Gioia: You twist the facts. I have to sleep and eat. I am the third night in a row at 4h sleep ...

19:32 - WAY: We can eat at 8pm, you’re invited.

19:37 - Gioia: You'll don’t have any favors. I'm tired, cranky and fall asleep on the spot.

19:41 - WAY: I have to deal with Mario, you can’t be harder then he is for me.

20:07 - Gioia: Oh no, I hope you're not really there now.

20:10 - WAY: Just take my place at the table, it is 10 past 8. You're late.

20:25 - Gioia: All right. I'm assuming you have met an attractive woman in the meantime. (Anm. Hier kommt der Freeze Out)

20:40 - Gioia: You have not answered my other question. (Anm. Sie meint damit eine Frage bzgl. was Mario und ich in Venedig treiben.)

20:59 - Gioia: Are you snapped now? : D

21:08 - Gioia: Hmmm, I would take care of you tonight with MMS ...

21:32 - Gioia: Oh come on ...

8:30 - WAY: Your yesterday's behavior was disrespectful.

8:45 - Gioia: I’ve told you, that I have to sleep and that I was very tired.

8:55 - WAY: You send me SMS all the evening. So you wasn’t sleeping. (Anm. FO)

9:05 - Gioia: It is also interesting how you ignore your opponent.

9:25 - Gioia: I have clearly said yesterday. You've taken the liberty to interpret instead of listening to the plaintext with a person who you do not know, And honestly I can not need you to tell me how my things are. For example, I naturally slept. because three days with very little sleep with my professional responsibilities are a bit tiring and then you come without a clue and recognition of a larger context in which we both stuck, and we can not know, and think you know everything, and when you realize that is not the case, you ignore me and make me reproaches.

9:45 - Gioia: So. And then you know as well as I do how misleading is this written communication, and perhaps because I thought that people who are aware of the problem, are extra tolerant. " You'll don’t have any favors " you not listen and go with, even though I canceled.

12:30 - Gioia: Why you do not answer. I want to know that.

15:40 - Gioia: I do not believe this. It's really you serious? Do you really act like this?

16:00 – WAY: I was at the airport and took my flight back to germany this morning. (FO)

Ja, ich habe mich da etwas verrannt. Ich weiß nicht ob ich sie nochmal anschreiben kann, denn prinzipiell wäre sie eine Option wenn ich wieder in Padua wäre.

Mich hat aufgeregt, dass sie sagte, sie wäre müde, schreibt mir aber dann weiter SMS. Zudem dieser Test mit den MMS.

Der Abend war zusätzlich noch sehr unbefriedigend. Ich hatte Mario um 20:30 Uhr angerufen und gesagt, ich komme zu ihm in das andere Restaurant um uns mit den Mädels vom Mittag zu treffen. Sie meldeten sich aber gar nicht mehr.

Wie schon zu lesen, ich flog zurück, Mario fuhr heim. Es war nicht das was wir uns versprochen hatten.

Ehe ihr jetzt LSE etc. schreibt. Das ist eine Italienerin. Das ist normal. Die sind so. Zum einen sind sie wirlich interessiert, aber wenn du sie dann mal ingoriest, werden sie zu Furien. Bisher gab es keinen weiteren Kontakt mir ihr. Ich werde den Freeze Out nicht beenden, wenn sie sich nicht meldet, soll es mir auch egal sein.

bearbeitet von weareyoung

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Liebe Gemeinde,

unter dem Motto:

Immer spielen, egal wo…

möchte ich Euch weitere Erlebnisse präsentieren. Hier können wieder Erkenntnisse aus meinen Fehlern gezogen werden.

Zudem sei dieser Feldbericht Frau S. aus B. für ihr unermüdliches Berichtswesen über das Paarungsverhalten großstädtischer Singles gewidmet. Ihr Aufenthalt war zwar deutlich angenehmer, zu einem Stich kam sie aber auch nicht.

Von unseren Eskapaden in Venedig deprimiert, suchte ich nach einem Strohhalm. Schon im Frühjahr hatte ich Anfragen zum WGT abgelehnt, da ich eigentlich beruflich unterwegs gewesen wäre, auf der anderen Seite aber auch mal ein Jahr Pause machen wollte.

Karin wollte, wie die letzten beiden Jahre, mit mir gemeinsam am Freitag das Picknick im Clara-Zetkin-Park bzw. die Alternativveranstaltung und Partys am Samstag und Sonntag besuchen. Ich sagte ihr schon im Februar ab. Zwischendurch fragte Lea nach, ob wir uns sehen würden, was ich auch ihr gegenüber verneinte. Carsten wiederum ließ nichts unversucht mich doch noch irgendwie zu überzeugen. Er versuchte mir immer wieder den Mund wässrig zu machen. Am Mittwochabend in Venedig, nach zwei Tagen voller Versagen, entschloss ich mich doch zu fahren. Flüge waren zu teuer, die Alternative war die Autobahn, ich meldete einen Tag Homeoffice für Freitag an und buchte ein Hotel in Leipzig.

Es wurde natürlich etwas hektisch, bis ich meine Klamotten gepackt hatte, Carsten mich für Freitag und Samstag noch auf Gästelisten setzen ließ und ich zumindest einen Teil meiner E-Mails abarbeiten konnte. Um 11 fuhr ich los, das Navi zeigte mir 4 ½ Stunden Fahrzeit an.

Ich steuerte meinen Roadtrain auf die Route 81 nach Nord-Westen, lies den Fahrtrichtungsanzeiger auf links einrasten und gab dem Gaspedal ein digitales Signal: 1!
Da schoben sich nun 2,2 to über den Asphalt und mein linker Mittelfinger zuckte periodisch am Hebel. Die Momentanverbrauchsanzeige war konstant bei 19 Litern. ;-)

Nach den negativen Erfahrungen der Vortage, versprach ich mir einfaches Spiel, allein weil die Personen, die Umgebung und das Setting mein Spielfeld waren. Aus den Boxen dröhnte mir Apocalyptica entgegen, ich gab anderen Fahrern, mit kleineren und langsameren Gefährten, - freundlich, aber bestimmt, taktische Zeichen.

Die Freisprecheinrichtung läutet… ein kurzer Blick verriet mir: Die Anwältin.

„Weareyoung.“ – „Hi, Anwältin hier. Bist du wieder zurück?“ – „In Deutschland, ja.“ – „Wie war Italien?“ – „Der Termin war sehr gut, habe dann noch andere Projekte mit einem italienischen Kollegen begonnen, da gab es ein paar kleinere Startschwierigkeiten, aber normal in neuen Projekten.“ – „Klingt interessant, musst mir mal genau erzählen was du machst. Ich rufe an, weil ich wissen wollte ob du am Wochenende schon was vor hast.“ – „Ja, bin gerade auf dem Weg ins Wochenende.“ – „Ohh, wo geht’s denn hin?“ – „WGT.“ – „Was, wohin?“ – „WGT, Leipzig.“ – „Was ist das?“ – „Wave Gotik Treffen – Schwarze komische Leute, Fetisch“ – Ich höre ihre Fingernägel über eine Tastatur klimpern. – „Du gehst zu so was? Du hast einen Fetisch?“ – „Nein, ich gehe zu anderen Partys.“ – „Andere? Du bist ja sehr vielschichtig.“ – „Warte nur bis ich dir die wirklich verrückten Seiten an mir zeige.“ - Sie wird einsilbig am Telefon… ich lenke ab… - „Lass uns was für nächste Woche ausmachen.“ – „Wie wäre es mit Montag?“ – „Nein, da kann ich nicht, muss erstmal wieder ins Büro. Aber am Mittwochabend hätte ich Zeit. „Ort“, 20 Uhr?“ – „Warte, ja… Essen?“ – „Ja, dann machen wir ein Abendessen draus. Das kleine Schwarze bitte.“ – „Scherzkeks, doch nicht im „Ort“.“ – „Mach dich hübsch, und bring nicht wieder Ungeziefer mit.“ – „Darüber müssen wir noch reden mein Lieber.“ ;-) – „Jaja… wünsch dir ein schönes Wochenende, muss mich hier auf den Verkehr konzentrieren.“ – „Wünsch dir auch ein schönes Wochenende, fahr vorsichtig und viel Spaß bei den ganzen schwarzen Leuten.“

Gut, nebenbei ein zweites Date mit der Anwältin ausgemacht. Ich bin mittlerweile auf der Route 6 nach Osten und passe mich den sehr schlechten Straßenverhältnissen an. Plötzlich meldet sich mein Navi: „Verkehrsbehinderung auf der Route.“ – Die Verzögerung schießt auf zwei Stunden. Der Stau ist nach Feuchtwangen, also wende ich mich am Kreuz über die Route 7 nach Norden, nehmen wir eben die Route 3 ab Würzburg. Dazu wird es nicht kommen. Ich stehe auf der 7 in einer Baustelle nach der anderen. Teilweise ist nur eine Spur frei. Dann knallt es. Vollsperrung! Ich stehe. Super… Da gar nichts geht, setze ich mich hinten rein und fange an E-Mails zu beantworten und zu telefonieren. Zwischenzeitlich kommen Feuerwehr und Abschlepper durch. Es ist 15:00 Uhr, seit 2 Stunden stehe ich. Gegen 15:30 geht es langsam weiter.

Kurz vorm Kreuz Biebelried fahr ich raus und prüfe Alternativrouten. Überall Stau und Baustellen, es gibt keinen Königsweg, also quäle ich mich durch. Erst kurz vor 19 Uhr bin ich auf der 9 Richtung Norden. Meine Laune ist sonst wo, den Event als Ausweichveranstaltung zum Picknick kann ich knicken, Carsten berichtet mir später am Abend, dass das Abendprogramm mehr oder weniger ein Reinfall war. Ich telefoniere mit dem Hotel. Check-In ist bis 23 Uhr möglich. Gut, ein Problem weniger. Gegen halb Zehn am Abend trifft mich der nächste Schock. Das Hotel hat nur eine 2m Tiefgarage. Wo park ich jetzt meinen Roadtrain? Die Rezeption organisiert eine Unterstellung in einem anderen Hotel, um 22:30 Uhr bin ich auf dem Zimmer. Der Tag ist durch, ich bin am Ende, völlig fertig und gebe Carsten noch kurz per SMS die Info meiner Ankunft und das ich heute nirgendwo mehr hingehe.

Dem Barkeeper der hoteleigenen Bar klage ich mein Leid, da es recht ruhig ist und kaum „normale“ Gäste da sind. Die paar WGT Besucher, die sich ein Hotel leisten sind unterwegs. Drei Bier später liege ich im Bett und schlafe innerhalb von Minuten ein.

Neuer Tag, neues Glück. Ich frühstücke ausgiebig und schmeiß mich in die Klamotte, welche ich für Freitag geplant hatte. Da ich kein Bändchen für den eigentlichen Event habe, streife ich durch die Straßen und genieße zur Abwechslung mal die Stadt. Es sind viele Paare unterwegs und natürlich auch viel Preßwurst im Netz. Beim Gothic liegen Licht und Schatten nah beieinander. Ich sitze gerade bei einem Rotwein und mit meiner Pfeife in einem Café, als mir zwei Mädels auffallen.

Sie wollen flirten, ich geh mit, steh auf, nehme mein Glas sowie die Pfeife und gehe zu ihnen.

„Hey ihr beiden. Tolle Outfits. Ich bin Weareyoung.“ – „Hi, daonke, du bischt aber au ned schlöecht…“ – Meine Cojones verziehen sich… „Danke… wie lange seid ihr schon in Leipzig. Ich bin heute Nacht erst angekommen.“ – „Jo nohh, mir sünd seidem Dohnerschdag da. Aber mir sün ausch Dreschden.“

Ich kann nicht… Sächsisch ist für mich katastrophal. Es ist Antiviagra, mein Kryptonit. Ich bleibe Gentleman, mache Smalltalk, trinke meinen Wein sehr schnell und verabschiede mich.

Die waren echt süß, aber ich kann nicht… ;-)

Es passiert nichts Aufregendes mehr, ich gehe wieder ins Hotel, esse zu Abend und mache mich für den Event fertig. Meine Vorfreude ist grenzenlos. Ich lege absolutes Augenmerk auf Schminke und zupfe mir meine Klamotte immer wieder hin und her, bis ich zufrieden bin und mich vor dem Spiegel bewundere. Das wird mein Abend! Ich lasse die Rezeption ein Taxi rufen und gebe die Adresse weiter.

Die Kommunikation, gerade mit Taxifahrern in einer Stadt, in der ein spezielles Event oder eine Con läuft, finde ich immer wieder grandios. Bei ihm belustigt mich sein sächsischer Dialekt. Es wurde eine Stadtvilla gemietet, mit einem ansehnlichen Garten und Blick auf einen See. Das ist doch mal die richtige Lokation.

Ich bin da – die Party kann starten. Ich begrüße draußen schon Bekannte, hole mir was zu trinken und besichtige die Innenräume. Da sehe ich einen süßen kleinen Po. Ja… der gehört Lea. Sie steht mit dem Rücken zu mir und unterhält sich mit einer Anderen. Ich stelle mein Glas im Vorbeigehen auf einem Tisch ab und greife mit beiden Händen ihren kleinen süßen Apfelpopo mit den Worten: „Na du kleines Stück!“.

BÄÄÄMMMM!!! Sie dreht sich um und ich fange eine schallende Ohrfeige…

Das beginnt ja wieder gut. Ist der Ruf erst ruiniert… Weareyoung gibt seinen Einstand…

Entsetzte Gesichter. Die Frau mit der Lea bis eben geredet hat, richtet einen als tödlich zu interpretierenden Blick auf mich. Umstehende schauen schier fassungslos.

„Weareyoung…?“ „WEAREYOUNG…!“ – (gequält) „Jaa…!“ – „Tut mir leid, tut mir leid… tut mir leid…“

Lea streichelt meine Wange, überschüttet mich mit Entschuldigungen, ich gehe einen Schritt zur Seite und setze mich auf ein Sofa… Sie sitzt, kniet halb neben mir, nimmt mich bei einer Hand, ihre andere streicht sanft über mein Gesicht.

„Es tut mir so leid… Ich wusste doch nicht, dass du es bist. Was machst du überhaupt hier, ich dachte du kommst nicht!“ – „Langsam Kleines. Eines nach dem anderen!“ – Ich dachte nach… „Es sollte eine Überraschung für dich werden, und du bist doch mein „kleines Stück“!“ – „Ja, aber… och… man…“ – „Pssssttttt.“ – „Du bist einer… wenn ich gewusst hätte das du kommst.“ – „Ich wusste es bis Mittwoch auch noch nicht und die Anreise gestern war die Hölle!“

Sie entschuldigte sich weiter und freute sich mich zu sehen. Ihre Gesprächspartnerin war abgemeldet, was deren Meinung über mich nicht verbesserte. Ihr Blick traf mich weiterhin, sie versuchte wohl meinem Kopf zum platzen zu bringen. ;-)

„Lea, ist Er auch da.“ – „Ja. Warte!“ Lea ging weg, ich stand auf und wollte mir was zu trinken holen. Ich ging an der Furie vorbei, zwinkerte ihr zu und sagte: „Locker bleiben…“ und grinste sie an. Ja, sie wünschte definitiv meinen Tod…

Warum fragte ich nach Leas Freund? Er hatte die Sache damals zwar so nicht mitbekommen, aber mir war es wichtig mit Lea klare Fronten zu haben. Sie lebten in einer offenen Beziehung, er war ihr Herr. Sehr introvertiert, aber er bot ihr andere Sachen, welche sie nach eigener Aussage schätzte. Außerdem liebten sie sich, wie sie mir versicherte. Daher war unser Treffen im Hotel damals von Ihm auch abgesegnet. Lea sagte mir nach unserem Wochenende im April, dass ich nicht ihre masochistische Ader befriedigen konnte, ich sie aber auf eine Art befriedige und behandele, die sie sucht und auch braucht. Für ihre starke masochistische Neigung, hat sie ihren Freund. Wir waren also der Meinung, ich sei eine gute Ergänzung, was mir natürlich ausgesprochen entgegen kam.

Lea kommt zurück: „Alles ok, Er hat nichts dagegen wenn ich den Abend mit dir verbringe.“ – „Gut Kleines, aber ich will erstmal ne Runde machen und Carsten suchen. Außerdem will mich deine Gesprächspartnerin von vorhin immer noch mit ihren Blicken töten.“ Ich zeige auf jene und Lea fängt an zu lachen. „Ich kläre das… wir sehen uns dann.“

Mit Lea als Backup, schaue ich mir das Angebot des Abends an. Ich starte meine Runde mit einem neuen Glas Wein und begrüße erstmal weitere Leute, Smalltalk, Gerede, der Abend ist lustig. Leas Freund läuft mir über den Weg, wir grüßen uns wortlos mit den Gläsern. Irgendwann finde ich Carsten und wir haben einiges zu bequatschen. Seine Frau steht dabei und ich erzähle über meine Eskapaden in Venedig. Sie entgegnet: „Du bist kein guter Umgang für meinen Mann. ;-)“ – „Dein Mann war damals kein guter Umgang für mich… ;-)“ – Carsten hat sich in die Monogamie begeben und dazu auch ein ganz süßes kleines Stück gewählt. Er sagt, sie wären glücklich, den Anschein hat es für mich auch und ich gönne es ihnen.

Ich finde nicht wirklich was und verliere immer wieder das Interesse, vorrangig weil ich irgendwie kein Interesse der Damen erzeugen kann oder mir aufgrund von Lea der Antrieb fehlt. Sie läuft mir über den Weg, sie will mit mir raus. Draußen sprechen wir darüber, wieso wir bisher keine Zeit für ein weiteres Treffen finden konnten und wieso ich nun doch hier bin. Ich beschreibe es als eine Art spontanen Entschluss und ständige Aufforderungen seitens Carstens. Lea ist etwas angeheitert und wie es mir scheint, äußerst rallig: „Ich freu mich das du doch gekommen bist.“ Draußen geht sie mir an die Wäsche… Wir stehen da und rauchen, sie sucht starken Körperkontakt. „Wo übernachtest du?“ – „Ich habe ein Doppelzimmer in der Stadt.“ – Sie saugt an dem Strohhalm ihres Cocktails und sieht mich von unten an, ihre Augen leuchten und für mich ist der Rest des Abends klar.

Lea: „Da hat es doch bestimmt Platz für uns beide“ – „Sicher. Ist das klar mit Ihm?“ – „Ja, eine Nacht darf ich mit dir haben.“ – „Freut mich, aber wir bleiben noch.“ – „Ooochhh…“ – „Wir bleiben!“.

Lea kommt sofort wieder auf Tuchfühlung und beschwichtigt mich, sie will mich heiß machen. Ich halte an mir.

Es schallt durch die Nacht - „DU bist ein unglaublicher Lügner!“

Ich kenne die Stimme, was ist hier los? Ich drehe mich um. Karin steht ca. 4m von uns weg, ihr ganzes Gesicht, ihre Augen sind grotesk in Hass und Wut: „Mit DER bist du hier, du verdammtes Arschloch.“ – Sie kommt auf mich zu… ihr Gesicht ist keine 30cm von meinem entfernt. – „Mit mir wolltest du nicht her, weil du DIE ficken willst.“ – „Karin, beruhige dich. Das stimmt nicht. Ich bin allein hier.“ – „Du hast mir abgesagt weil du angeblich keine Zeit hast.“ – „Ja, das war bis letzte Woche auch so.“ – „Und jetzt bist du mit ihr hier und hast mich nicht mal angerufen ob ich mit dir her will oder wir uns treffen.“ – „Beruhige dich, dann erkläre ich dir alles.“ – „Da gibt es nichts zu erklären. Du hast mich immer nur mitgenommen, wenn du was zum ficken gebraucht hast, und nun hast du ja was Neues.“ –

„Jetzt reichst Fräulein. Du spinnst wohl dich hier und vor allem gegenüber Lea so aufzuführen. Du hast nicht die leiseste Ahnung um was es geht. Wenn du dich wieder benehmen kannst, darfst du dich melden.“

BÄÄÄMMMM

Die zweite Ohrfeige an diesem Abend, dieses Mal aber deutlich kräftiger, mir dröhnt der Schädel, meine Wange brennt, ich muss mich fangen.

„HAST DU DEN VERSTAND VERLOREN! BIST DU VÖLLIG VERRÜCKT!“

Ich fange ihren Arm ab, als sie mir wieder eine knallen will.

Als ich versuche ihren anderen Arm zu greifen , dreht sie den Spieß um, sie packt zuerst meinen Daumen und wendet einen Griff an, der mir unglaublichen Schmerz in Daumen und Hand verursacht, ich versuche mich zu wehren, sie drückt fester, ich erhebe meine Hand, sie dreht mich und dreht meinen Arm nach oben. Unglaublicher Schmerz, ich gehe nach vorne, sie drückt mich nach unten, ich versuche dagegen anzugehen… sie hebelt nur noch härter.

Ich schreie vor Schmerz, ich schreie sie an. Sie drückt umso fester. Ich gehe auf die Knie, sie löst den Hebel etwas. Lea schreit die ganze Zeit nur Karins Namen, die Leute herum sind völlig versteinert. Keiner reagiert, keiner macht was. Von dem Geschrei strömen weitere Gäste nach draußen. Carsten ist dabei!

Er und seine Frau sehen Karin und mich. Sie hören Lea schreien, ihr Freund kommt und nimmt sie weg. Sie alle reden auf Karin ein.

„Du hast mich die ganze Zeit nur verarscht, du hast mich immer nur zum ficken mitgenommen. Ich dachte wir wären Freunde. Ich dachte wir hätten etwas Gemeinsames.“

Ich kann nicht reden, ich versuche mich zu beruhigen, mir ist schlecht.

„Ich hab dir das in Belgien durchgehen lassen, weil ich weis wie du spielst. Du hast mir damals versprochen, dass du mir gehörst.“

„Ich bin ALLEINE hier!“

„Du bist ein LÜGNER. Du bist mit ihr da. Sie nimmst du jetzt mit.“

Lea weint, sie schreit Karin weiter an… Leas Freund drückt sie weg… Carsten redet auf Karin ein, versichert ihr, ich wäre wirklich alleine gekommen. Leas Freund schreit von hinten, Er ist mit ihr da. Ich bin allein.

Karin lässt sich nicht beruhigen, ich kann mich nicht wehren, immer wenn ich mich bewege, zieht sie den Hebel wieder an. Mein Arm brennt, meine Schulter fühlt sich an, als würde sie gleich explodieren. Carstens Frau redet auf Karin ein, versucht sie zu beruhigen… ich spüre wie ihr Griff sich lockert.

Ich spüre Wut, in mir muss es gerade Unmengen an Adrenalin geben. Mir ist heiß, mein Puls hämmert in meinem Schädel, in meiner Schulter, ich fühle mich, als müsste ich mich gleich übergeben. Karin hebelt noch immer, wird aber langsam ruhiger, sie weint.

Ihre Stimme schreit nicht mehr, sie ist leise, sie wimmert, sie macht mir Vorwürfe. Lügner, Arschloch, Schwein… Das wäre Unseres gewesen… wieso habe ich sie nicht mitgenommen, wieso nehme ich eine andere…

Ich versuche ruhig zu werden, versuche ruhig und besonnen zu reden, wehre mich nicht gegen ihren Griff.

„Karin, es ist nicht so wie du denkst. Ich kann dir alles erklären. Lass mich bitte los, du tust mir sehr weh.“… „Bitte Karin.“ – „Warum hast du mich nicht angerufen, warum hast du mir nicht gesagt das du kommst?“ – „Das war alles sehr kurzfristig. Ich hatte diese Woche den Kopf voll, die Fahrt gestern war der Horror.“

Sie wendet sich Carsten zu: „Wieso hast du mir gestern nicht gesagt das er kommt?“ – „Ich habe nicht gedacht, dass das so wichtig für dich ist.“

Carstens Frau umarmt Karin, tröstet sie, spricht leise mit ihr. Ich bin gepeitscht vom Geschehen, mein Körper läuft auf Hochtouren, ich spüre meinen Arm nicht mehr, meine Schulter schmerzt und pocht. Karin lässt los, ich drehe mich zur Seite und falle nach hinten weg, da ich mich nicht abfangen kann.

Carsten hilft mir auf. Drückt mich weg, Karin wird in die andere Richtung geschoben.

Lea kommt zu mir, sie umarmt mich, sie weint weiter. Ihr Freund kommt, sieht mich vorwurfvoll und straffend an, er zieht Lea weg und geht mir ihr ins Haus.

Carsten schiebt mich mit Steffen, einem weiteren Freund, in den Garten hinein. Wir reden nicht. Beide schieben nur, ich halte meinen Arm. Mein Schädel hämmert, meine Schulter fühlt sich an wie nach einem Hammerschlag auf den Knochen.

Verdammt, ich spüre meinen Arm nicht. Ich kann ihn nicht bewegen. Und dieser Schmerz.

Die Beiden setzen mich auf eine Bank. Ein Bekannter kommt mit vier Bier und öffnet sie.

„Hat von euch einer ne Kippe für mich?“

Ich rauche, meine rechter Arm hängt herunter. Abwechselnd ziehe ich an der Zigarette und nehme dann einen großer Schluck aus der Flasche.

Mein Bier ist leer, der Bekannte läuft los und holt neue Flaschen. Ich leere die zweite Flasche mit weiteren Zigaretten im gleichen Zug.

Wut, ich spüre unglaubliche Wut in mir. Ich kann zwar meine Finger wieder bewegen, dafür zittere ich am ganzen Körper. Mir rasen Karins Worte durch den Kopf. Ihr Gesicht, wie sie mich hasserfüllt ansieht. Die Vorwürfe, ihre Schreie und ihr Verhalten.

„Verdammt noch mal, was ist in sie gefahren.“

Steffen: „Das weist du nicht? Wie wäre es damit, dass du sie verletzt hast, indem du mit Lea rummachst?“ - „Ich bin alleine hier und habe Lea getroffen.“ – „Und wie wäre der Abend ausgegangen? Karin kennt dich. Sie war immer in dieser Position.“ – „Ich will Karin doch nichts nehmen, ich habe nicht daran gedacht, dass sie auch kommt.“

Ja, diese Situation war von mir verschuldet. Hätte ich Karin anrufen sollen? Ich denke schon.

War ihr Verhalten unangebracht und überzogen? Ja, über die Maßen!

Weitere Zigaretten, ein weiteres Bier. Carsten, Steffen und ich reden über die Situation.

Ich schicke den Bekannten los, Karin und Carstens Frau zu suchen und ihnen auszurichten, ich wolle mit Karin reden und dies klären.

Er kommt zurück und verneint, Karin will nicht.

Ich bitte ihn nochmals zu fragen, mir tue es leid, ich will mit Karin reden. Nein, Karin will nicht. Ich will aufstehen, Carsten und Steffen halten mich fest: „Ich werde mit ihr reden!“ Steffen drückt mir auf die Schulter.

Dieses Mal zieht er sich meine Wut zu: „Fängst du jetzt auch an.“ – „Du bleibst hier sitzen, bleibst ruhig und wartest bis sie mit dir reden will.“

Carsten stimmt dem mit deutlichen Worten zu. Seine Frau kommt.

„Ich will mit Karin reden.“ – „Du bleibst hier sitzen.“

Carsten geht mit ihr weg, Steffen ist deutlich kräftiger als ich. Er würde mich auch ohne lädierte Schulter einfach stoppen können. Ich versuche es erst gar nicht.

Ein weiteres Bier später, kommen sie zurück. Karin ist mit ihrem Begleiter gegangen. Sie will nicht mit mir reden. Ich krame mein Handy raus, versuche sie anzurufen. Spreche ihr auf die Mailbox, dass mir der Abend und die Umstände leid tun, ich mit ihr reden und das aus der Welt schaffen will. Das sie mir etwas bedeutet und ich sie nicht verlieren will.

Ich versuche eine SMS zu schreiben: „Es tut mir leid. Bitte rede mit mir.“

„Zigarette und Bier bitte…“

Ich zittere am ganzen Körper, ich bin die Witzfigur des ganzen Events. Freunde stehen bei mir und reden mit mir. Eine Freundin sitzt neben mir, sie redet leise und ruhig auf mich ein. Sie lässt mich runter kommen. Nur Lea fehlt mir. Ich bitte Carstens Frau sie für mich zu holen.

Sie kommt nicht. Sie will nicht kommen. Es ist ihr zuviel.

Ihr Freund kommt raus: „Lass Lea bitte in Ruhe. Kontaktiere sie bitte nicht wieder.“

Was für ein trauriges Häuflein Elend muss ich sein, wie ich da sitze. Meinen Arm immer noch nach unten hängen lassend, in mich zusammen gesunken.

„Noch ein Bier bitte. Carsten, rufst du mir bitte ein Taxi?“

Ich verabschiede mich und lasse Carsten und die Umstehenden wissen, dass die Situation mir sehr leid tut und ich mich dafür entschuldige.

Als ich im Hotel bin, plündere ich die Minibar. Klare, Kräuter, den Prosecco und das Bier.

Ich schreibe Karin noch eine längere SMS, ich entschuldige mich und möchte die Situation aufklären. Ich schreibe ihr, dass sie eine wichtige Person für mich ist, für die ich tiefe Gefühle empfinde.

Dies habe ich ihr in den letzten Jahren immer gezeigt und gesagt.

Am nächsten Morgen brennt meine Schulter immer noch. Vor Schmerz und Gedanken konnte ich kaum schlafen, wachte immer wieder auf. Ich hatte einen Kater und mir ging es dreckig.

Keine Antwort von Karin. Keine Nachricht von Lea.

Ich frühstücke, lass mir noch belegte Brötchen einpacken und fahre. Der Verkehr ist gut, heute fahre ich auf der rechten Spur, den Tempomat auf 130 gesetzt. Es läuft MAXIM: Meine Soldaten in Endlosschleife. Meine Gedanken sind bei Karin… und meinen Fehlern.

Am Montag sage ich der Anwältin ab und begründe es mit zu viel Arbeit. Ich muss sie anlügen, aber ich kann gerade kein Date mit ihr haben. Die Wahrheit ist in diesem Fall nichts für sie.

Aus heutiger Sicht, war das ein brutaler Tiefschlag für mich. Ich hätte Karin zumindest kurz informieren müssen, dass ich auch komme. Aus Rücksicht auf ihre Gefühle, die da waren, die sie für mich hatte und die sie immer wieder aufbrachte, um mich doch irgendwie in eine monogame Beziehung zu bringen. Sie zeigte aber nie, dass die Ablehnung einer monogamen Beziehung emotional schwierig für sie wäre. Vielleicht habe ich deshalb keine Gedanken daran verschwendet sie anzurufen oder sie zu informieren. Hätten wir uns getroffen, hätte ich es, wie gegenüber Lea, auch als Überraschung thematisiert.

Fakt ist: Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, ob mein Verhalten für sie oder andere Personen verletzend sein könnte. Ich habe nur an mich gedacht und allein meinen Vorteil gesucht.

Ich hatte Karin, nach unserem Event im April, ein ganzes Wochenende nur mit ihr versprochen. Diesen Wunsch habe ich ihr bis dato nicht erfüllt und dies auch nicht mit ihr geplant.

Vor 2 Wochen rief sie mich gegen 3 Uhr Nachts an. Sie war betrunken, sie weinte, sie machte mir wieder Vorwürfe. Ich bat sie dies nicht am Telefon und nicht in ihrem Zustand zu diskutieren. Ich legte auf und schrieb ihr am nächsten Tag, ich würde dies gerne Vis-a-vis und nüchtern besprechen. Ich käme gerne zu ihr. Keine Antwort.

Auch Lea schweigt bisher.

Lektion: Behandelt eure Frauen immer gut! Spielt nicht mit aller Gewalt um des Spielens willen!

Wer hoch steigt, kann tief fallen!

bearbeitet von weareyoung
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Aus heutiger Sicht, war das ein brutaler Tiefschlag für mich. Ich hätte Karin zumindest kurz informieren müssen, dass ich auch komme. Aus Rücksicht auf ihre Gefühle, die da waren, die sie für mich hatte und die sie immer wieder aufbrachte, um mich doch irgendwie in eine monogame Beziehung zu bringen. Sie zeigte aber nie, dass die Ablehnung einer monogamen Beziehung emotional schwierig für sie wäre. Vielleicht habe ich deshalb keine Gedanken daran verschwendet sie anzurufen oder sie zu informieren. Hätten wir uns getroffen, hätte ich es, wie gegenüber Lea, auch als Überraschung thematisiert.

Fakt ist: Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, ob mein Verhalten für sie oder andere Personen verletzend sein könnte. Ich habe nur an mich gedacht und allein meinen Vorteil gesucht.

Ich hatte Karin, nach unserem Event im April, ein ganzes Wochenende nur mit ihr versprochen. Diesen Wunsch habe ich ihr bis dato nicht erfüllt und dies auch nicht mit ihr geplant.

Vor 2 Wochen rief sie mich gegen 3 Uhr Nachts an. Sie war betrunken, sie weinte, sie machte mir wieder Vorwürfe. Ich bat sie dies nicht am Telefon und nicht in ihrem Zustand zu diskutieren. Ich legte auf und schrieb ihr am nächsten Tag, ich würde dies gerne Vis-a-vis und nüchtern besprechen. Ich käme gerne zu ihr. Keine Antwort.

Auch Lea schweigt bisher.

Lektion: Behandelt eure Frauen immer gut! Spielt nicht mit aller Gewalt um des Spielens willen!

Wer hoch steigt, kann tief fallen!

Wenns scheiße läuft, läufts scheiße..

Jedenfalls toll reflektiert und vor allem die Fehler nicht nur bei anderen gesucht!

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Ich denke, Dein wirklicher Fehler war, wie ein weinerliches Mädchen um Vergebung zu bitten bzw. Dich vor allen auch noch zu rechtfertigen und needy-like Smsn, Nachrichten über Leute und Anrufe on masse hinterher zu jagen. Damit hast Du zum einen Karin direkt in den Frame gespielt, dass Du mit Lea da warst bzw. allgemein Scheisse gebaut hast und ihre emotionale UND körperliche Überreaktion auch noch legitimiert (Mal ehrlich, ihr nicht zu sagen, dass Du in der Stadt bist, nach einem stressigen Tag und einer spontanen Entscheidung ist keine Totsünde, maximal ein kleiner Fauxpas), und zum anderen vor Lea wie die letzte Pussy dagestanden und INSTANTLY sämtliche attraction und "Male dominance" auf die sie so steht, über Bord geworfen. Sei jetzt Mal von der unglücklichen Arm-Hebel-Aktion abgesehn die schon nicht grad großartig wirkt, war Dein folgendes betteln angehört zu werden, der Todesstoß. Ein echter Kerl mit Selbstrespekt und starkem Frame hätte Karin für Ihr Fehlverhalten (Denn das war es!) bestraft durch Entzug von Aufmerksamkeit und nicht dem AFC-Like Stalker approach, wenn ich das mal so nennen darf. Weil die machen das in etwa auch so. :) Nicht melden - Kleinerer Fehler. Reaktion direkt bzw. während der Aktion - Großer Fehler. Die einzige Möglichkeit da halbwegs cool rauszukommen, nachdem sie dich losgelassen hat, wäre direkt wegzugehen und möglichst unbeeindruckt zu wirken. Nicht sein, aber zumindest bis Du ausserhalb des Blickfeldes von Karin und Lea bist, so tun und ein mega Freezout von Karin, was vielleicht noch Lea gerettet hätte.

Edit: Ich hoffe das kommt nicht zu grob rüber grad. Ich hab schon den ein oder anderen FR von Dir gelesen. Und auch dieser war recht packend und ich hab richtig gemerkt, wie es mich selbst aufgewühlt hat deine Beschreibung zu lesen. Es ist leicht zu sagen Du hast falsch reagiert, hier entspannt auf meinem Sessel in der Nachtschicht, statt mitten im Fegefeuer des Dramas Deiner Chicas und mit einer gefickten Schulter. Nichtsdestotrotz meine Bescheidene Sichtweise. ;) Viel Glück Bro.

bearbeitet von Millien

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Sehr schöner FR

Hoffentlich werd ich auch mal so alt :D

Mit den ollen 20 Jährigen kann man sowas halt nicht machen.

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Mir ist schleierhaft warum so wenig Feedback kommt. Manches finde ich absolut Schatzkisten tauglich. Vielen Dank fürs teilen.

Mich würde interessieren wie du dahin gekommen bist, wo du jetzt bist. Vielleicht gibt es ja eine Geschichte, die du im nachhinein für dich als Durchbruch bewertest?

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Ich finde es auch toll geschrieben und sehr lehrreich. Grade kinky Hintergründe findet man nicht in so vielen FRs :-)

Freue mich schon auf weitere Beiträge!

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Diese Reports sind wie eine HB 10, keiner traut sich sie anzusprechen ;)

Aber so ein paar Schwänke aus deinen frühen Jahren, würden mich auch interessieren. Besten Dank und weiter so.

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Es gibt aus meiner Sicht keine Formel, keine Anleitung und oder eine Wegbeschreibung. Ich bin "Ich", das Ergebnis der Gene meiner Eltern und der Sozialisierung, die ich erlebt habe.

Ich hatte diesen Text schon mal in einem anderen Thema geschrieben, möchte ihn aber aufgrund von Nachfragen nochmals teilen.

Fragt euch, wieso der Account Manager/Vertriebsbeauftragte X bessere Abschlüsse erzielen kann als Y.

Beruflicher und sozialer Erfolg, Durchsetzungsvermögen aufgrund Fachkompetenz, erarbeitetes Ansehen und Wertschätzung, Loyalität und Aufrichtigkeit gehen in allen Lebenslagen einher.

2009 war schrecklich. Die Krise war überall. Meine damaligen Kollegen und ich scheiterten in der Akquise nur noch. Entweder konnten Bestands- und Neukunden oder Organisationen nicht investieren, da sie kurz vor der Insolvenz standen oder keinerlei Mittel mehr auftreiben konnten, oder sie wollten nicht, da niemand mehr einen Kurs durch diesen Sturm bestimmen konnte. Bei meinem damaligen Arbeitgeber war die Stimmung katastrophal, die Zielerreichung meiner Kollegen und auch meine, konnte als schlecht bis sehr schlecht bewertet werden. Es gab vereinzelte Panik, aber zumindest viele Gespräche zwischen den Kollegen, in denen einige ihre Sorgen äußerten.

Ich saß 2009 in einem Seminar für internationales Projektmanagement. Teilnehmerkreis meist Juniors oder Quereinsteiger. Die meisten Mathematiker, Informatiker und Physiker.

Ich hatte bis dahin keine Probleme Frauen anzusprechen. Das war zumindest meine Vorstellung.

Tat ich es? Nein, ich tat es nicht.

Ich wusste nicht, wie ich Zeichen von Frauen wirklich werten konnte, nährte mich ihnen also auf einer Ebene, die man als „Nice Guy“ beschreiben könnte. Nur nicht zu offensiv. Damit hatte ich Erfolg. Das reichte mir auch. Meine Partnerinnen waren attraktiv. Ich war erfolgreich weil meine damaligen Partnerinnen stark an mir interessiert waren, und geduldig warteten, bis ich endlich mal in die Gänge kam.

Der Trainer (Spanier) sagte etwas wichtiges (sinngemäß): "Lead acquisition is like attracting a woman. You want to get her to choose you for having a relationship or just an ONS, so you also want your customer to choose you for this assignment/appointment/project."

Er wollte uns beibringen, potentielle Kunden wie eine schöne Frau zu sehen und den Kunden am Telefon oder auf einer Messe genau so anzusprechen, wie wir eine schöne Frau auf der Straße ansprechen würden.

Es war etwas nach der Mittagspause, fast alle lümmelten in ihren Stühlen und hörten nur zu. Er sagte das und mein Gehirn fing an zu rattern... Ich sah aus den Augenwinkeln wie zwei Kollegen sich aufrecht hinsetzten und tuschelten. Ich meldete mich und unterbrach den Trainer.

Ich bat den Trainer es zu wiederholen und fragte ihn ob er damit sagen will, wir sollen Frauen wie potentielle Kunden sehen.

Er verneinte. Wir sollen Kunden ansprechen wie wir eine schöne Frau ansprechen würden.

Wir sollen die Akquise für einen Termin mit dem Kunden so angehen, wie wir eine schöne Frau auf der Straße ansprechen würden, um sie z.B. auf ein Date einzuladen.

Ich sagte ihm, dass ich das schon verstanden hätte, aber das würde ja bedeuten, wir sollen eine schöne Frau auf der Straße ansprechen und uns ihr so präsentieren, wie wir es bei der Telefonakquise ggü. einem potentiellen Kunden machen, um einen Termin oder auf einer Messe, ein Lead zu generieren.

Meine Kollegen waren sofort bei mir, sie hatten genau den gleichen Gedanken und stimmten fröhlich mit ein. Man sah, dass anderen der Gedanke auch gerade kam, denn sie richteten sich auf und waren plötzlich wieder konzentriert dabei.

Der Trainer meinte wieder das Gegenteil, wir sollen den Kunden ansprechen wie wir eine Frau ansprechen würden. Es dauerte etwas bis wir das Missverständnis aus dem Weg geräumt hatten. Dafür ging es dann bis Ende des Tages nur noch darum, wie wir Frauen ansprechen indem wir unser Know-how in der Kaltakquise auf Frauen übertragen.

Abends saßen wir dann beim Essen und ein paar Gläsern Wein zusammen mit dem Trainer und theoretisierten das Ansprechen von Frauen.

Wir stellten fest, dass wir an Akquisetagen 20 - 30 cold calls machen und je nach Tag und Laune, Laune und Zustand des Kunden und seines Ansprechpartners 0 - 10 Termine rausholen. Es gibt Tage die laufen gut, es gibt Tage die laufen schlecht. Da bekommen wir nur Abfuhren. Es gibt Tage an denen wir uns nicht gut fühlen, dann bringt es nichts in dieser Situation Kaltakquise zu betreiben. Wenn ich mich nicht wohl fühle, dann bringe ich auch auf der Messe keinen Lead zustande, weil ich den Interessenten, den ich auf dem Gang anspreche, nicht "attracten" kann.

Das Wissen war immer da, nur habe ich (wir) es nicht verbunden.

Ich bin das Produkt/Dienstleistung/Projekt. Die Frau ist mein Kunde/Auftraggeber. Ich will sie/ihn davon überzeugen, dass ich der/das richtige bin, um ihre/seine Bedürfnisse zu stillen. Ich muss mich/meine Lösung so präsentieren damit die Frau/der Kunde überzeugt ist, mich/meine Lösung zu wollen und es zum Abschluss bringen -> Sex/Beziehung/Auftrag/Unterschrift.

Der Trainer meinte auf den Einwand eines Kollegen, dies wäre ja der Stein der Weisen den wir hier gefunden hätten: Nein, das machen andere schon länger -> nennt sich PickUp :rofl:

Ich bin das Produkt. Ich mache 20-30 cold calls und hole 3-6 Termine raus. Ich spreche 20-30 Frauen an und hole 3-6 Dates raus. Sie werden mich wollen, ich muss sie an dem Termin/Date überzeugen das ich das/der richtige für sie bin. Dann bekomme ich auch den Abschluss.

Scheitere ich? Natürlich. Ich habe Tage wo nix raus kommt. Weder Termine noch Dates. Scheitere ich im weiteren Verlauf. Natürlich. Selbst wenn ich es gut begonnen habe, habe ich oft Fehler gemacht und es dadurch kaputt gemacht oder Sympathie verspielt. Oft waren auch andere besser, die es besser verstanden sich zu präsentieren. Waren Kunden und Frauen von mir enttäuscht, weil sie sich mehr versprochen hatten, weil sie mehr verstanden als ich sagte, oder weil ich vielleicht manchmal etwas zu viel versprach? Ja, natürlich.

Das Leben ist ein ewiges Lernen. Das Leben ist ein ewiges Scheitern. Das Wichtigste ist aufzustehen, sich den Staub abzuklopfen, die Krawatte gerade zu rücken, weiterzugehen und sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Dann fing ich an, mal ein wenig über PU zu lesen, ein paar Theorien zu sichten und zu verstehen. Ich fing an, mein Vertriebswissen, wie ich aus einem Nichtkunden, einen Interessenten und Kunden mache, auf Frauen zu übertragen.

Ab da änderte ich mich langsam im Bezug auf Frauen, übertrug allerdings auch Sachen in die andere Richtung.

„Hr. weareyoung, obwohl Sie uns aufgrund Ihrer Referenzen empfohlen wurden und auch ihre Projektpräsentation überzeugend war, hatten wir nicht mit diesen Tagessätzen und den von Ihnen veranschlagten Manntagen gerechnet. Ich kann Ihnen daher im Moment keine Zustimmung von unserer Seite überbringen.“ – „Lieber Hr. Kunde, ich freue mich außerordentlich, über das durch Sie und Ihre Organisation bisher entgegengebrachte Vertrauen. Aufgrund der von Ihnen definierten und in unseren Projektgesprächen gemeinsam erarbeiteten Zielsetzung, bedarf es von unserer Seite der Einbindung von drei bis vier Residents, welche wir an die jeweils aktuell stärksten betroffenen Standorte verlegen müssen, was meine Person und die Übernahme von Teilaufgaben sowie die Führung der jeweils Beteiligten von einem der Standorte aus beinhalten wird. Ich freue mich, mit Ihnen an dieser Stelle eine offene Kommunikation führen zu können und danke Ihnen daher für diese Information, welche mir erlauben, meine Kolleginnen und Kollegen anderweitig einzusetzen.“

Jetzt kommt erstmal der „Freeze-Out“. Mal sehen wer hier wen will.

Heute mache ich weder Kaltakquise, noch spreche ich 20 Frauen auf der Straße an. Ich spreche die an, dir mir gefallen, ohne in dieses ansprechen etwas zu projizieren.

Manchmal meldet sich mein Ego noch, dann probiere ich es eben doch wieder mit Masse.

Ich bin im internationalen Projektmanagement tätig, verbinde verschiedenste Branchen und Dienstleister in Teams und koordiniere Projekte sowie verschiedenste Standorte innerhalb der EU, vorrangig aber DACH, Italien, UK, Irland.

bearbeitet von weareyoung
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