Derjenige, der den anderen mehr braucht, verliert!

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Hallo Leute,

ich schreibe das hier, weil ich das jetzt gerade wieder sehr schön beobachten kann und weil ich es faszinierend finde, wie lehrbuchartig und vorhersehbar das ganze tatsächlich abläuft.

Man ist in einer Beziehung. Aus irgendeinem Grund bekommt Person A plötzlich Verlustangst. A hat Angst davor, dass die Beziehung zu Ende geht. A vermittelt dem Partner B unterschwellig (oder auch ganz bewusst), dass er sich nach seiner Liebe und Nähe sehnt. Dass er seine Liebe und Nähe braucht und dass er Angst hat, B zu verlieren. B bekommt das mit und wirklich wie aus dem Lehrbuch geht B auf Distanz zu A und entzieht ihm Liebe und Nähe, ja wird vielleicht sogar respektlos gegenüber A. Obwohl A jetzt genau das Gegenteil will und bräuchte, nämlich Nähe und Liebe. Und je mehr A signalisiert, dass er sich nach Liebe und Nähe von B sehnt, umso mehr geht B auf Distanz. Ändert A sein Verhalten nicht, wird die Beziehung früher oder später daran zerbrechen.

Ist jetzt nichts Neues, das ist mir klar, aber ich finde es wie gesagt faszinierend wie zuverlässig solche Verhaltensmuster tatsächlich ablaufen. Auch wenn man es selbst nicht für möglich hält, dass der Partner einem sowas jemals antun kann, weil er ja so lieb und nett ist - er kann es. Selbst der liebste Mensch auf Erden, der keiner Fliege was zuleide tun kann, wird in solchen Situationen zu einem gefühlskalten, distanzierten Menschen, der den nach Liebe und Nähe lechzenden Partner verletzt.

Und ich finde, man muss verdammt genau darauf achten, ob es jetzt echte Liebe ist, die man für den anderen empfindet oder ob es nur das Bedürfnis nach Nähe und Liebe ist, weil man nicht alleine sein kann bzw. will. Zweiteres führt in eine ungesunde Abhängigkeit mit den oben beschriebenen Verhaltensmustern.

Aber andererseits ist es auch verdammt schwer, bei einem Menschen, den man wirklich aufrichtig liebt, kein Bedürfnis nach Nähe und Liebe zu entwickeln. Denn wenn man einen Menschen wirklich liebt, will man ja automatisch auch Nähe und Liebe mit ihm teilen, denn sonst würde man ihn ja nicht lieben. Man will dem Anderen signalisieren, dass man ihn liebt und seine Nähe mag, aber man muss aufpassen, dass es nicht zuviel davon ist. Ich finde das ist eine heikle Gratwanderung, die nicht immer einfach zu bewältigen ist.

Wie löst ihr das für euch?

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Sich bewusst sein das man auch ohne den Partner kla kommt. Rein statistisch sogar sehr wahrscheinlich. Wenn auch meist nicht wünschenswert.

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Deiner Überschrift stimme ich zu. Wie kann man das lösen? Eine Beziehung auf Augenhöhe führen.

In meinen letzten 2 Beziehungen maßen die Mädels der Beziehung weit mehr Wert zu als ich es tat. Und ja ich brauchte Distanz. Sie Nähe und ich Distanz. Ständige Streitereien um dieses Thema bis die Beziehung zu Ende ging.

Hat natürlich viel mit der Psychologischen Verfassung, dem Stand des Selbstwertgefühls und so weiter zu tun.

Die beiden hatten in den beiden Punkten defizite. Seit kurzem kenne ich eine andere Frau. Bei ihr sieht es ganz anders aus. Ich hoffe auf eine Beziehung auf Augenhöhe.

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Ich hatte zu Letzt das Problem, dass wir eine offene Beziehung hatten, aber sie mehr und mehr Nähe brachte. Das ging so weit, dass sie mich mehrmals die Woche sehen wollte. Ständig bei mir schlafen wollte und sich total in mein leben gedrängt hat.

Als ich dann auf Distanz ging hat sie derbe das Drama geschoben. Anschließend bin ich wieder auf Nähe gegangen, weil ich nicht wollte das sie leiden muss.

Weist du was dann passiert ist? Sie hat mich "betrogen" wo sie nur konnte. Weist was echt verrückt ist? Obwohl offene Beziehung mit der sie auch einverstanden war hat sie es geschafft es so aussehen zu lassen, dass ich betrogen werde.

Naja ist halt ne Drama Queen die manipuliert. Jetzt kommt sie die letzten Monate immer wieder an und will wieder Kontakt haben. Leider ist mein leben so geil, dass ich kein Platz für sie habe.

Es gibt zwei Dinge die ich gerne wüsste. Wenn du von Anfang an weißt, dass du ersetzbar bist, dann ist das doch kein betrügen?

Zweitens, wenn ich auf Distanz gehe und sie fängt an mit allen Männern in meiner Umgebung zu flirten oder ficken, dann ist das doch ein hilfeschrei oder? Und ein ersetzen so kurzfristig hat mir noch nie was gebracht. Mag sein, dass es super Ersatz gibt, was einen richtig ablenkt, aber iwie holt einen früher oder später ja doch alles ein.

Jedenfalls ist mein größtes Problem in dieser Hinsicht der ausbleibende Sex. Da ich weiß, dass ich nicht im Stande bin nach schwieriger Trennung gleich wieder neu zu lieben. Sondern erst meine Zeit brauche denke ich immer, dass diese zahllosen Affären ja nur dazu dienen um an Sex zu kommen. Das wiederum ist unbedeutender Sex und ist einfach nicht richtig. Das ist nur die Behandlung eines symptoms nicht der Ursache.

Die Ursache kann aber nicht von heute auf morgen kuriert werden. Andererseits brauch ich aber den Sex. Es ist ein Dilemma, denn der bedeutungslose Sex führt dann wieder dazu, dass ich mich noch schlechter fühle, aber die Hormone wieder passen. Was ist da nur der richtige weg?

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Hallo Leute,

ich schreibe das hier, weil ich das jetzt gerade wieder sehr schön beobachten kann und weil ich es faszinierend finde, wie lehrbuchartig und vorhersehbar das ganze tatsächlich abläuft.

Man ist in einer Beziehung. Aus irgendeinem Grund bekommt Person A plötzlich Verlustangst. A hat Angst davor, dass die Beziehung zu Ende geht. A vermittelt dem Partner B unterschwellig (oder auch ganz bewusst), dass er sich nach seiner Liebe und Nähe sehnt. Dass er seine Liebe und Nähe braucht und dass er Angst hat, B zu verlieren. B bekommt das mit und wirklich wie aus dem Lehrbuch geht B auf Distanz zu A und entzieht ihm Liebe und Nähe, ja wird vielleicht sogar respektlos gegenüber A. Obwohl A jetzt genau das Gegenteil will und bräuchte, nämlich Nähe und Liebe. Und je mehr A signalisiert, dass er sich nach Liebe und Nähe von B sehnt, umso mehr geht B auf Distanz. Ändert A sein Verhalten nicht, wird die Beziehung früher oder später daran zerbrechen.

Ist jetzt nichts Neues, das ist mir klar, aber ich finde es wie gesagt faszinierend wie zuverlässig solche Verhaltensmuster tatsächlich ablaufen. Auch wenn man es selbst nicht für möglich hält, dass der Partner einem sowas jemals antun kann, weil er ja so lieb und nett ist - er kann es. Selbst der liebste Mensch auf Erden, der keiner Fliege was zuleide tun kann, wird in solchen Situationen zu einem gefühlskalten, distanzierten Menschen, der den nach Liebe und Nähe lechzenden Partner verletzt.

Und ich finde, man muss verdammt genau darauf achten, ob es jetzt echte Liebe ist, die man für den anderen empfindet oder ob es nur das Bedürfnis nach Nähe und Liebe ist, weil man nicht alleine sein kann bzw. will. Zweiteres führt in eine ungesunde Abhängigkeit mit den oben beschriebenen Verhaltensmustern.

Aber andererseits ist es auch verdammt schwer, bei einem Menschen, den man wirklich aufrichtig liebt, kein Bedürfnis nach Nähe und Liebe zu entwickeln. Denn wenn man einen Menschen wirklich liebt, will man ja automatisch auch Nähe und Liebe mit ihm teilen, denn sonst würde man ihn ja nicht lieben. Man will dem Anderen signalisieren, dass man ihn liebt und seine Nähe mag, aber man muss aufpassen, dass es nicht zuviel davon ist. Ich finde das ist eine heikle Gratwanderung, die nicht immer einfach zu bewältigen ist.

Wie löst ihr das für euch?

Ist denn eigentlich schon gelöst warum das rot angestrichene überhaupt so ist wie es ist? 8-)

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Warum B auf Distanz geht meinst du? Nun, zum Beispiel weil A sich nicht ausreichend um die Beziehung und um B gekümmert hat, das Ganze schleifen hat lassen, alles als selbstverständlich angenommen hat, zu wenig in die Beziehung investiert hat und B nicht ausreichend das Gefühl gegeben hat, dass man sie liebt.

Nur wie am besten umgehen damit? Jetzt das Investment in die Beziehung erhöhen, sich mehr bemühen und dem anderen mehr zeigen, dass man ihn liebt? Ich denke das wäre kontraproduktiv oder was meint ihr?

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q.e.d.

Deine frage ist in meinem Post. Hast du ihn überlesen oder ignoriert?

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Ist jetzt nichts Neues, das ist mir klar, aber ich finde es wie gesagt faszinierend wie zuverlässig solche Verhaltensmuster tatsächlich ablaufen. Auch wenn man es selbst nicht für möglich hält, dass der Partner einem sowas jemals antun kann, weil er ja so lieb und nett ist - er kann es.

Ich will hier keinen Roman schreiben, aber es gibt zwei Aspekte, die in einer Beziehung ablaufen:

1.) Menschen leben nicht nur ihre positiven Vorstellungen von Liebe, sondern auch die negativen. Hol dir eine LSE-Bitch, dann weist du, was ich meine. Wenn Sie liebt, macht sie das Leben für alle zur Hölle. Das wird fast immer übersehen. Wenn dann ein Partner anfängt diese negativen Anteile zu leben, dann geht das Geschrei los. In der ersten Phase der Verliebtheit wurden sie nicht wahrgenommen.

Selbst der liebste Mensch auf Erden, der keiner Fliege was zuleide tun kann, wird in solchen Situationen zu einem gefühlskalten, distanzierten Menschen, der den nach Liebe und Nähe lechzenden Partner verletzt.

Das Problem ist nicht der sog. gefühlskalte, distanzierte Mensch, sondern der nach LIebe und Nähe lechzende. Wer so drauf ist, liebt nicht, sondern ist abhängig und hat gewaltige Defezite in seiner Persönlichkeit. Ihm geht es um Aufmerksamkeit und Bestätigung, die er brauch, wie ein Junkie sein H.

Und ich finde, man muss verdammt genau darauf achten, ob es jetzt echte Liebe ist, die man für den anderen empfindet oder ob es nur das Bedürfnis nach Nähe und Liebe ist, weil man nicht alleine sein kann bzw. will. Zweiteres führt in eine ungesunde Abhängigkeit mit den oben beschriebenen Verhaltensmustern.

Wörter wie LIebe etc sind sehr abstrakt. Dennoch: Echte Liebe ist es dann, wenn du durch und durch Liebe bist. Bist du das, spielt es keine Rolle mehr, wie sich der Partner verhält. Im schlimmstenfalls trittst du einen Schritt zur seite (Freeze, Next). Um bei echter Liebe anzukommen, musst du dich zuallererst und immer liebevoll um dich und deine Neeiness kümmern.

Aber andererseits ist es auch verdammt schwer, bei einem Menschen, den man wirklich aufrichtig liebt, kein Bedürfnis nach Nähe und Liebe zu entwickeln.

Will darauf jemand verzichten? Dieser Gedanke entstand nur aus der Angst vor der eigenen Abhängigkeit heraus. Du bist Liebe. Warum sollst du das unterdrücken....und Menschen ohne Nähe gehen kaputt.

Denn wenn man einen Menschen wirklich liebt, will man ja automatisch auch Nähe und Liebe mit ihm teilen, denn sonst würde man ihn ja nicht lieben.

Ab hier geht deine Liebe schrittweise in einen Forderungskatalog an den Partner über.

Man will dem Anderen signalisieren, dass man ihn liebt und seine Nähe mag,

Nein, nicht signalisieren, sondern leben. Sei einfach die Liebe, die du bist. Leben deine Gefühle ........und kümmere dich um deine Abhängigkeiten.

aber man muss aufpassen, dass es nicht zuviel davon ist.

Da stimme ich dir voll und ganz zu! Ich habe mal vor Urzeiten mal hier geschrieben, dass Zeit ein ganz wichtiger Faktor ist. Einige haben mich daraufhin als PU-Robot bezeichnet.....(schluchz). Es ist so, dass zuviel Zeit mit der Beziehung letztendlich die Beziehung auslaugt. Der Partner wird selbstverständlich, er ist ständig verfügbar und irgendwann wird er langweilig. Verbringe weniger Zeit mit ihm (2-3 Tage pro Woche) und dafür aber Quality Time......sprich guter Sex, gute Gespräche, gute Aktionen.

Ich finde das ist eine heikle Gratwanderung, die nicht immer einfach zu bewältigen ist.

Wie löst ihr das für euch?

Ein Tipp zum Schluß: Achte auf das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen. Wenn einer zuviel gibt, muss er damit rechnen, dass der Nehmer irgendwann ziemlich Agro wird. Nice Guys können davon ein Lied singen.

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Hallo Leute,

Aber andererseits ist es auch verdammt schwer, bei einem Menschen, den man wirklich aufrichtig liebt, kein Bedürfnis nach Nähe und Liebe zu entwickeln. Denn wenn man einen Menschen wirklich liebt, will man ja automatisch auch Nähe und Liebe mit ihm teilen, denn sonst würde man ihn ja nicht lieben. Man will dem Anderen signalisieren, dass man ihn liebt und seine Nähe mag, aber man muss aufpassen, dass es nicht zuviel davon ist. Ich finde das ist eine heikle Gratwanderung, die nicht immer einfach zu bewältigen ist.

Wie löst ihr das für euch?

Hallo TE,

ich stimme deinem Text im Prinzip komplett zu, bis auf den Kusiv gefilterten Ausschnitt.

Der Umstand, das es ein Nähe/Abstandsverhältnis gibt, den jeder für sich selbst finden muss, lässt dich glauben du müsstest in einer Beziehung die gesunde Mitte für beide finden um Sie gut führen zu können. Das führt aber zur oben beschriebenen Problematik, du fragst dich dann suche ich zur Zeit zu viel Nähe oder halte ich zuviel Abstand.

Auf dauer macht dich dies genauso unglücklich, wie die Leute die unterbewusst handeln. Wenn du mehr Nähe brauchst, aber weißt das Sie diese gerade nicht möchte und dich deshalb selbst zurückziehst, hälst du ihr Näheverhältnis zwar auf einem grünen Zweig, aber dein Bedürfnis wird dadurch nicht befriedigt. Klar die Beziehung bleibt erhalten aber es ist keine die dich erfüllt!

Das beste was du aus diesem Wissen ziehen kannst, ist es Konsequenzen zu ziehen. Angenommen dein Inner Game ist bereits gefestigt und dein Selbstwert hoch, sprich du willst auch für dich sein, dein Ding durchziehen und bist nicht auf eine LTR angewiesen. Gehst du mit dieser Voraussetzung eine LTR ein, lebe dein Nähe-/Abstandverhältnis einfach ganz normal aus. Merkst du dann, dass Sie dich eigentlich öfter sehen will oder Sie immer mehr auf Abstand geht weißt du, dass Ihr über kurz oder lang wohl ein Ablaufdatum habt. Daher kann man die Beziehung früher beenden, bevor es hässlich wird.

Das ist allerdings meine eigene Meinung zu diesem Thema, da du fragtest wie ich es für mich löse. Ich habe wirklich wirklich viel gescreent und sehr konsequent scheinbar gute Mädels wegen Kleinigkeiten abgeleht. Doch die Zeit es darauf ankommen zu lassen war mir einfach zu schade. Ich habe die ersten 5-6 Jahre verwirkt in meiner Pubertät und mich mit WoW oder anderem Kram beschäftigt, Spielereien wie 3 Jahre zusammen dann zusammenziehen und nach einem Jahr merken, dass ist mir alles zu eng kann ich mir einfach nicht mehr erlauben.

Frauenauswahl gibt es genug und daher habe ich immer weiter gesucht, bis ich die Frau gefunden hatte, an der ich nichts auszusetzen hatte.

Meine LTR geht zwar erst 2,5 Jahre, aber in meinen Augen ist die Beziehung immer noch perfekt. Sie passt einfach ideal zu meiner Person und das ist gescreent und nicht eine Oneitis aussage! Wir hatten bisher keinen Streit! Wir haben die selben Pläne für die Zukunft und scheinbar immer der selben Meinung. Das wäre für manche Leute evtl. langweilig doch für mich ist es ein das, was ich immer wollte.

Entwickel dich zu der Person die du sein willst und wenn du eine LTR eingehst änder diese Person nicht für deinen Partner sondern ziehe die einfache Konsequenz. Wenn es nicht passt, dann passt es nicht.

Ich muss mir eingestehen, dass dies sehr Gefühlskalt ist, doch ich bin tatsächlich ein seeehr rationaler Mensch und früher als AFC konnte ich es nicht verhindern mich in die falsche zu verlieben doch seitdem ich die Hochphase meiner PU-Zeit hatte kam es quasi nicht infrage eine LTR aus liebe einzugehen sondern nur aus Kompatibilität, erst danach konnte ich Gefühle zulassen, aber wie gesagt das klappt für mich persönlich halt super. Ich liebe mein Leben und wie es zur Zeit verläuft, Ich habe keine Angst vor der Zukunft sondern freue mich darauf, ich habe mir das Leben erkämpft, welches ich immer Leben wollte (mit bewussten und unterbewussten Wünschen) und welches ich mir vor 7 Jahren als 20 jährige Jungfrau niemals in meinen feuchtesten Träumen gewagt hätte zu erhoffen.

MfG PuPucky

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Zuerst einmal muss man festhalten, es ist höchstwahrscheinlich so, muss aber nicht so kommen. Es gibt bei sowas nicht die eine Realität, sondern nur Meinungen.

Deine Auslegung ist ein wenig Bitmuster artig.. 0101.

Grundsätzlich hast Du damit aber von der Tendenz her Recht, dass jemand, der mehr liebt ggf. auch ungesund mehr liebt die Beziehung langfristig zerlegen könnte. Dies liegt im Grunde daran, dass der oder die, die jetzt mehr Bedürftigkeit in diesem Bereich ausstrahlt eine gewisse Abhängigkeit im Außen signalisiert. Die Dosis macht das Gift und jemanden die kalte Arschbacke zeigen ist genauso wenig ratsam, wie fünf WhatsApp Smiley's mit Herzchen jeden Tag.

Jemand der anhänglich wirkt, kommt rüber, als drehen sich alle Gedanken nur noch um die LTR. Er / sie verliert zunehmend Selbstreferenz, also Entscheidungen und Konsequenzen von Handlungen übersehen und für sich einschätzen zu können. Jeder kennt das, man ist verliebt und plötzlich beherrschen wir nicht unsere Gedanken, sondern diese beherrschen uns. Beispiel: Man weiß, es ist nicht ratsam jetzt viele WhatsApp Nachrichten zu schreiben, man macht es trotzdem, oder trifft sich übermäßig häufig, obwohl eigentlich Montag Abend fest das Fitti im Kalender steht mit den Kumpels.

Weiterer Aspekt:

Wer sich selbst abwertet, durch solche Handlungen zeigt implizit, du kannst mich schlecht behandeln "es ist okay so, ich bin nichts wert". Menschen übernehmen i.d.R. die Hinweise wie sie jemanden behandeln sollen von der Person. Wenn du also selber auf dich scheißt, krass formuliert, dann tun es auch Frauen. So einfach ist die Metrik des Systems, für 95% der restlichen Fälle heißt es einfach: Locker bleiben und eine positive Gleichgültigkeit kultivieren.

Frauen tendieren dazu den Mann ein wenig umzudrehen, in einer liebevollen Art und Weise, bis er jeden Reißzahn verloren hat und irgendwo betaisiert in der Ecke hockt, dann trennen sie sich von ihm. So die Lehrmeinung in vielen Büchern mal unreflektiert wiedergegeben. Meiner Praxiserfahrung nach ist es so, dass ein Sonnenstrahl keinen Sommer macht, soll heißen, es muss schon kontinuierlich Berg ab gehen und selbst da haben sich bei mir die Frauen nie getrennt. Sicherlich wurde dann mehr Drama geschoben und die Beziehung war nicht mehr leicht, aber es kam nie zur Trennung von ihr. Es muss also etwas gegeben haben, was noch mit Berücksichtigung findet, selbst wenn man in der Beta wurde. Ob die Beziehung da noch gut ist, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Ansonsten würde ich mich immer mal wieder folgendes fragen, meiner Meinung nach die beste Versicherung, aber auch die beste Versicherung nicht ständig in Angst zu leben, man wird zum Beta Männchen?

- Bin ich souverän, kann ich selber entscheiden?

- Fühle ich mich wohl mit ihr, an ihrer Seite?

- Respektiere ich mich selbst, führe ich oder werde ich geführt und sitze auf dem Rücksitz meines eigen Lebens?

- Kann ich mich völlig entspannen, wenn ich bei ihr bin / mit ihr was unternehme? (-> läuft es einfach)

Grundsätzlich würde ich mich davon verabschieden der LTR etwas klar zu machen, bestimmerisch zu werden etc., du hast deine Vision vom Leben, du führst und entweder ist dein Weg ihr Weg oder eben nicht. Leute die mit sich selbst nicht im reinen sind müssen ständig an ihrer Freundin herumdoktern, statt einfach die Konsequenzen zu ziehen. Das sage ich solchen Kandidaten dann auch "geh doch einfach" und das können sie dann auch nicht, stattdessen wird das Drama wöchentliche Agenda gelebt, bis beide entnervt aufgeben.

Sie kann jeden Tag wegflattern, aber kommt freiwillig zu dir zurück. Deine Unabhängigkeit und dein Glück sollten dir aber deine ersten Ziele sein.

Nicht wenige drehen den Spieß um, sie verrohen, werden kalt und meinen möchten aus Verzweifelung lieber unantastbar sein, als bringe dies sie näher an das Herz ihrer LTR.

Dies ist doppelt falsch und das auf zweierlei Weise:

1.) Giving to get Mindset "weil ich pseudo cool und abgeklärt bin" -> erhalte ich Kontrolle über sie -> Manipulationsversuch

2.) Kein Zugang zu den eigenen Emotionen, kein Zugang zu ihrem Herzen: Wenn es eines gibt, wo ich mich wirklich völlig von dem Gro vieler unterscheide, dann ist es völlig frei über Emotionen / Schwächen / Fehler sprechen zu können. Liegt vielleicht auch wenig am Job, da ich hier stark kritikfähig sein muss, sonst scheppert es. Wichtig ist, dass es nicht als Technik eingesetzt wird, sondern das du eben einen Zugang zu dir selbst einfach hast. Zweitens gehört dazu eine gewisse Reife und Selbstentwicklung sich selbst so zu lieben , wie man ist, mit allen menschlichen Ausnahmeschwächen.

"Praxistaugliche" und ausgeglichene Frauen, die für mich in Frage kommen können sehr gut zwischen Eigenschaften die man hat und die man nicht hat aber künstlich erzeugen möchte (das berühmte Kartenhaus) unterscheiden. Im Gegenzug erkennst du eben die Energie Vampire die nur ihre Bestätigung suchen und schiebst sie einmal über den Dorn und gut ist, naja ich hab das auch mal anders gesehen aber inzwischen ist das ganz klar mein Standpunkt. Wir entwickeln uns ja weiter..

Schau dich einfach mal um, wie viele Menschen souverän und positiv gleichgültig durchs Leben gehen, ihr Leben trotz Widrigkeiten im Griff haben und wahrhaft innere Zufriedenheit ausstrahlen oder zumindest nicht weit weg davon sind. Die überwiegende Mehrzahl sucht das Glück stattdessem im Außen, im Konsum von Gegenständen oder Frauen. Sie machen ihren Selbstwert davon abhängig, wie cool es mit den Frauen oder im Job läuft. Die meisten Menschen sind unglücklich, man blickt im Lidl etc. immer mehr in ausdruckslose Gesichter, traurige Entwicklung.

bearbeitet von Thamsite
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Schau dich einfach mal um, wie viele Menschen souverän und positiv gleichgültig durchs Leben gehen, ihr Leben trotz Widrigkeiten im Griff haben und wahrhaft innere Zufriedenheit ausstrahlen oder zumindest nicht weit weg davon sind. Die überwiegende Mehrzahl sucht das Glück stattdessem im Außen, im Konsum von Gegenständen oder Frauen. Sie machen ihren Selbstwert davon abhängig, wie cool es mit den Frauen oder im Job läuft. Die meisten Menschen sind unglücklich, man blickt im Lidl etc. immer mehr in ausdruckslose Gesichter, traurige Entwicklung.

Neulich in nem Hostel für 15€ die Übernachtung gepennt bei knapp 3k Verdienst im Monat, war das einer geilsten Urlaube ever. Hätte auch ein Sterne Hotel am Stadtplatz sein können, wie so ein Affe hinterm Fenster, aber innerlich Zufriedenheit und positive Gedanken sind viel geiler. Die Erfahrungen an so einem Ort bringen dich innerlich weiter. Es gibt sogar einen wissenschaftlichen Artikel der herausgefunden haben will, dass die neue Bildungsschicht lieber teilt, obwohl sie das nicht nötig haben.

Konsum und speziell das amerikanische System zielt auf die Eitelkeit der Menschen ab. Der Kick für den Moment ist aber nur ein Kick im Moment. Wahr Zufriedenheit kann nur aus einer ausgeglichenen Seele entstehen. Leider hat sich dieses kapitalistisch geprägt Konsumverhalten auch auf Beziehung ausgewirkt. Ich gebe dir Nähe, dafür gibst du mir Sex. Das hier iwann ein Ungleichgewicht entstehen kann ist ja nachvollziehbar, weil Menschen die so denken, auch iwie implizieren, dass sie automatisch immer darauf bedacht sind maximal viel zu erreichen. Das ist eben das System und lässt iwann dann das Kartenhaus zusammen brechen.

bearbeitet von 2cents
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PErson A muss Distanz aufbauen, heisst sein Leben mehr gestalten das es Person A mehr erfüllt und er weniger auf den Partner angewiesen ist, und Person B muss mehr auf Person A mehr zugehen und trotz dem unterbewussten Gefühl das er Distanz braucht empathie aufbringen um Person A mehr Sicherheit zu geben... So kommt wieder GLeichgewicht rein, deswegen liegt es auch an beiden.. und beide haben verantwortung für die Beziehung. Wenn Person B jetzt unbewusst und egoistisch ist nutzt er solche Situationen natürlich aus um sein Selbstwertgefühl zu pushen und das von Person A niedrig zu halten, haben dann im Endeffekt beide nichts von ausser das die Beziehung krachen geht.

PS: Solche Schwankungen gibt es immer mal in Beziehungen, das hat nicht gleich was mit Lse oder sonstwas zu tun. Person B muss nur seinen job verloren haben, krank werden, hobby und nen freund verloren und er kann ganz schnell in die Rolle von Person A kommen. Man sollte sich in einer Beziehung gegenseitig unterstützen und nicht nur strikt sein Ding durchziehen, brauch man sich nicht wundern wenn es krachen geht.

bearbeitet von Hokuto

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Deiner Überschrift stimme ich zu. Wie kann man das lösen? Eine Beziehung auf Augenhöhe führen.

In meinen letzten 2 Beziehungen maßen die Mädels der Beziehung weit mehr Wert zu als ich es tat. Und ja ich brauchte Distanz. Sie Nähe und ich Distanz. Ständige Streitereien um dieses Thema bis die Beziehung zu Ende ging.

Hat natürlich viel mit der Psychologischen Verfassung, dem Stand des Selbstwertgefühls und so weiter zu tun.

Die beiden hatten in den beiden Punkten defizite. Seit kurzem kenne ich eine andere Frau. Bei ihr sieht es ganz anders aus. Ich hoffe auf eine Beziehung auf Augenhöhe.

Kann sein das die beiden defizite hatten, aber du hattest anscheinend auch welche die Beziehung mit Nähe und Aufmerksamkeit wieder auszugleichen.

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Für Partner gilt das gleiche wie für Eltern. Die besten sind die, die sich gut um sich selbst kümmern können. Die, die am besten für sich sorgen. Das ist auch schon die ganze Lösung.

Solange man den anderen nicht für seine Bedürfnisse (emotional) missbraucht gibt es kein Problem.

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danke für die vielen Antworten, war viel Hilfreiches dabei, das mich schon mal weiterbringt. Ich denke, ein entscheidender Punkt ist, warum die andere Person auf Distanz geht und ihr Investment in die Beziehung reduziert. Wenn man selbst needy und bedürftig geworden ist und den Partner mit seinem Bedürfnis nach Liebe und Nähe quasi erdrückt und der Partner dann deshalb auf Distanz geht, dann ist es klar, wie man sich selbst verhalten sollte: Ebenfalls Investment rausnehmen, auf Distanz gehen, sein eigenes Leben leben, seinen Hobbies nachgehen usw.

Aber was ist mit dem Fall, wenn der Partner deshalb auf Distanz geht, weil man sich nicht ausreichend um ihn und um die Beziehung gekümmert hat, sich zu wenig bemüht hat um ihn und zu wenig in die Beziehung investiert hat? Sollte man dann das Investment in die Beziehung erhöhen, sich mehr bemühen usw. damit der Partner wieder das Gefühl bekommt, dass einem die Beziehung wichtig ist und dass man ihn liebt?

Oder sollte man dann noch mehr auf Distanz gehen? Aber ich denke, das wäre dann nicht zielführend weil man dann dem Partner ja noch mehr signalisiert, dass einem die Beziehung nicht wichtig genug ist. Was meint ihr dazu?

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Da ist was dran. Mir hat das Buch "Ich lieb' dich nicht, wenn du mich liebst" von Dean. C. Delis und Cassandra Phillips zu dem Thema die Augen geöffnet.

Absolute Kaufempfehlung zu dem Thema. Die 9,95€ sind gut angelegt.

bearbeitet von Phos4*

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Derjenige, der den anderen mehr braucht, verliert!

In PU-Zeitrechnung seit Jahrtausenden bekannt.

Lösung: Diese Partei nicht sein.

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Aber was ist mit dem Fall, wenn der Partner deshalb auf Distanz geht, weil man sich nicht ausreichend um ihn und um die Beziehung gekümmert hat, sich zu wenig bemüht hat um ihn und zu wenig in die Beziehung investiert hat? Sollte man dann das Investment in die Beziehung erhöhen, sich mehr bemühen usw. damit der Partner wieder das Gefühl bekommt, dass einem die Beziehung wichtig ist und dass man ihn liebt?

Schwer zu sagen. Wie gesagt, am einfachsten ist die Beziehung, wenn beide auf gleichem Verhältnis sind. Das Heißt nicht, dass es nicht mal so ist, dass der eine mal mehr oder mal weniger Investiert, das heißt nur, dass es nicht ausartet und die andere Person bedrängt wird.

Doch mal angenommen ich würde noch weitere Jahre meine LTR haben und Kinder kriegen. Ein Kind ist 6 und ein Kind ist 3 Jahre und das Verhältnis meiner Frau schlägt auf mehr Zuneigung um, als mir lieb ist, einfach weil Sie sich so entwickelt hat mit der Zeit. Würde ich dann alles Aufgeben oder würde ich mich persönlich zurückstellen um die Familie zusammen zu halten und wie würde sich das auf meine Attraction auswirken?

Ich kann es wirklich nicht beantworten.

Ich denke ich würde 2teres versuchen aber damit nur das unvermeidliche rauszögern.

Warst du schon mal in einer Beziehung, in der du mehr Zeit für dich willst und dich zurückziehst? Frauen können einem den letzten nerv rauben und sog. "Kletten" ist auch ein Begriff den jeder AFC kennt. Eventuell meint der AFC zwar dann es gibt ja wohl nichts schöneres, als diese Art von bedingungsloser Liebe, doch es ist purer Stress und ist wirklich unangenehm! Viele rAFCs leisten sich hier ja schon Beiträge wo dann mal Handychats durchgelesen wurden oder sonstiges, Frauen sind da gerne eine Spur härter, bestimmt auch dadurch bedingt, dass Sie dann Freundinnen haben die ähnlich ticken und Sie bestärken im Kontroll/Zuneigungswahn, aber nagut ich schweife mit Mutmaßungen ab.

Naja kurzum, zieh dein Ding durch. Wenn das Verhältnis stimmt, dann wirst du nicht groß Notiz davon nehmen und wenn es nicht stimmt muss man Konsequenzen ziehen. Durch Betasierung, wird die Frau immer versuchen dich evtl. klein zu halten oder zu ändern, aber das merkt man ja schnell. Jede Frau klopft ab und an den Frame des Mannes ab.

MfG PuPucky

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Systemanalytiker bei der Arbeit. Analyse, als würdest Du für eine Diplomarbeit recherchieren Dragonflyer. Warum bist du so unsicher? Distanz hin oder her, wenn man eine Wissenschaft daraus macht und sich häufig solche Gedanken selbst produziert ist ein wenig Distanz zu Frauen mal angebracht und Arbeit am Inner Game fällig.

Entweder es läuft smooth aus der Hand, oder man geht eben besser getrennte Wege, was auch eine positive glückliche Entscheidung sein kann, Hauptsache man zieht sein Ding durch, statt sich immer anzupassen, war das jetzt genug Nähe, oder doch mehr Distanz?! Beziehungen sollen Spaß machen und nicht zum Strategie Game verkommen, alles andere fällt mittelfristig eh zusammen wie ein Kartenhaus, die innere Unsicherheit, die Abhängigkeit und vor allem versteckte Ängste vor echter Freiheit und nicht zu genügen. Innere Leere nicht gut genug zu sein. Wo wir wieder beim Ego sind. Der wahre Feind steckt doch in uns selbst, sonst würden soviele nicht mit Handbremse unterwegs sein.

Wie reagiert sie, wenn ich jetzt den Move mache, was wenn so, ach dann doch besser so. Genau, dass ist echte Authentizität und zeigt Charakter.

Würdest du dir in anderen Bereichen auch so unsicher vorkommen, soll ich jetzt um 16 Uhr gehen, oder denken alle, ich bin faul? Doch besser nachdem Chef? Nimm das Thema Frauen nicht so ernst, dass Thema ist dir ungesund wichtig geworden.

Vielen fehlt es leider immer wieder an echter Identität und gesunder Selbstreferenz. Man möchte sie schütteln und aufwecken.

Nichts für ungut. Thamsite

bearbeitet von Thamsite
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Hallo Leute,

ich schreibe das hier, weil ich das jetzt gerade wieder sehr schön beobachten kann und weil ich es faszinierend finde, wie lehrbuchartig und vorhersehbar das ganze tatsächlich abläuft.

Man ist in einer Beziehung. Aus irgendeinem Grund bekommt Person A plötzlich Verlustangst. A hat Angst davor, dass die Beziehung zu Ende geht. A vermittelt dem Partner B unterschwellig (oder auch ganz bewusst), dass er sich nach seiner Liebe und Nähe sehnt. Dass er seine Liebe und Nähe braucht und dass er Angst hat, B zu verlieren. B bekommt das mit und wirklich wie aus dem Lehrbuch geht B auf Distanz zu A und entzieht ihm Liebe und Nähe, ja wird vielleicht sogar respektlos gegenüber A. Obwohl A jetzt genau das Gegenteil will und bräuchte, nämlich Nähe und Liebe. Und je mehr A signalisiert, dass er sich nach Liebe und Nähe von B sehnt, umso mehr geht B auf Distanz. Ändert A sein Verhalten nicht, wird die Beziehung früher oder später daran zerbrechen.

Ist jetzt nichts Neues, das ist mir klar, aber ich finde es wie gesagt faszinierend wie zuverlässig solche Verhaltensmuster tatsächlich ablaufen. Auch wenn man es selbst nicht für möglich hält, dass der Partner einem sowas jemals antun kann, weil er ja so lieb und nett ist - er kann es. Selbst der liebste Mensch auf Erden, der keiner Fliege was zuleide tun kann, wird in solchen Situationen zu einem gefühlskalten, distanzierten Menschen, der den nach Liebe und Nähe lechzenden Partner verletzt.

Und ich finde, man muss verdammt genau darauf achten, ob es jetzt echte Liebe ist, die man für den anderen empfindet oder ob es nur das Bedürfnis nach Nähe und Liebe ist, weil man nicht alleine sein kann bzw. will. Zweiteres führt in eine ungesunde Abhängigkeit mit den oben beschriebenen Verhaltensmustern.

Aber andererseits ist es auch verdammt schwer, bei einem Menschen, den man wirklich aufrichtig liebt, kein Bedürfnis nach Nähe und Liebe zu entwickeln. Denn wenn man einen Menschen wirklich liebt, will man ja automatisch auch Nähe und Liebe mit ihm teilen, denn sonst würde man ihn ja nicht lieben. Man will dem Anderen signalisieren, dass man ihn liebt und seine Nähe mag, aber man muss aufpassen, dass es nicht zuviel davon ist. Ich finde das ist eine heikle Gratwanderung, die nicht immer einfach zu bewältigen ist.

Wie löst ihr das für euch?

Derjenige, der anderen mehr geben kann ohne etwas zu erwarten besitzt völlige Outcome Independance.

Natürlich kannst du dich needy as fuck in einer LTR hingeben und dich betaisieren lassen - wenn du als erfahrener Verführer da auch wieder raus kommst .

Das geht aber in der Regel nur dann weil du den Sinn einer erfüllenden LTR im Geben siehst, nicht im Nehmen wie eine Wussy die sich den geilen Blowjob oder viel Sex wünscht.

Mit anderen Worten : Sie zu lecken, zu vögeln und zu sehen wie es ihr gefällt macht dich noch viel geiler und gerade das ist attraktiv.

Das ist so ziemlich das Beste Mindset für den Start einer Beziehung.

Das Ego einfach mal fallen lassen, weniger an sich denken.

Jetzt stell dir vor du hast eine hammergeile Frau, sie erfüllt dir deine ganzen Fantasien , du weißt bei ihr gehts ab wie Sau und sie tut es nur weil es ihr gefällt .

Welcher Mann wird da kurzfristig nicht needy oder lammfromm?

Das ist vollkommen menschlich.

Diese PU Scheiße von wegen nicht needy werden, bloss nicht abhängig sein oder Verlustangst schieben ist nichts anderes als Realitätsverblendung und Ignoranz gegenüber eigenen tiefen Emotionen die man gegenüber dem Partner hat.

Angst vor Nähe, Verletzt werden, Allein Sein.

Ich könnte drauf wetten das nicht ein " Alphaplayer " hier ist der keine kalten Füße kriegt wenn seine Alte abspringt oder fremdfickt.

Wer trotz gutem Sex verlassen wird weil er Verlustangst hat oder den anderen mehr braucht, hat schlicht und einfach beschissen gescreent.

bearbeitet von SyrusBaxxter
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Oh man traurig...Genau so hab ich es bei meiner Oneitis gemacht und sie hat einen andeanderen,wollte am Ende eine Freundschaft aber das konnte ich nicht. Auch wenn ich es gern haben würde habe ich seit einem Monat jeglichen Kontakt abgebrochen weil ich wieder klammern würde. Man versucht den scheiss zu verarbeiten...

Am Ende bekommt man gesagt dass man nicht schuld is. Sie wollte mich als Mensch nicht verlieren... Ich hab sehr viel geklammert und es deshalb kaputt gemacht. Hätte ich lieber am Anfang gesagt "verpiss dich zu deinem neuen" wäre es vielleicht nicht so gekommen.

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Zur Info: Du bist wieder im Selbstmitleidsmodus, komm da wieder raus, das bringt dich nicht weiter.

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no offense, dem Rest stimm ich zu aber kurze Verständnisfrage zu diesem hier:

Wer trotz gutem Sex verlassen wird weil er Verlustangst hat oder den anderen mehr braucht, hat schlicht und einfach beschissen gescreent.

Wieso beschissen gescreent?

Verlustangst und "den anderen mehr brauchen" sind doch alles Dinge an denen ich arbeiten muss.

Dafür ist doch nicht die Frau/ Partner verantwortlich. Für meinen Emotionen bin nur ich verantwortlich. Grob gesagt löse ich das Problem in dem ich an meinem Selbstwert arbeite.

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