Mit 34 noch Student – Frage nach Beruf? Status?

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Hallo zusammen.

Falls ich das hier an der falschen Stelle poste, dann verschiebt mich bitte. Danke.

Ich bin 34 und offiziell Student (Ingenieurwesen). Inoffiziell hänge ich aufgrund chronischer (therapieresistenter) Depressionen ziemlich durch und komme nicht von der Stelle, habe keinen Antrieb, weiß nicht was ich möchte. Derzeit wohne ich wieder im Haus meines Vaters. Sozial habe ich mich ziemlich isoliert, meine (Studien-)Freunde wohnen weiter weg, heiraten, machen Karriere. Das Leben rauscht an mir vorbei.

Bis Ende zwanzig hatte ich kaum Erfahrungen mit Mädels. Dann hatte ich mich auf einer einschlägigen Internetseite angemeldet und Versäumtes nachgeholt, insgesamt knapp dreißig Mädels gedatet, zwischen 18 und 45, von der einfachen Verkäuferin bis zur Partnerin in einer Unternehmensberatung, mit gut der Hälfte in der Kiste gelandet, ein paar Affären gehabt. Auf der Seite hatte ich dann auch meine Ex kennengelernt, meine erste Beziehung. Vor gut einem Jahr haben wir uns nach knapp drei Jahren Beziehung getrennt, sie konnte aufgrund meiner beruflichen Situation keine gemeinsame Zukunft erkennen.

Außerhalb des „geschützten“ Internets bin ich häufig noch immer eher schüchtern und zurückhaltend, in erster Linie meinem (fehlenden)„Status“ geschuldet. Im „wahren Leben“ lerne ich kaum Frauen kennen, da ich selten unterwegs bin.

Aussehen, Auftreten, (Allgemein-)Bildung, Benehmen, Charakter usw. muss ich aber glücklicherweise nicht auch noch als „Baustellen“ bezeichnen ;-)

Folgendes Problem habe ich:

Wie bringe ich beim Kennenlernen / Date rüber, dass ich noch Student bin, nichts vorzuweisen habe? Frauen wollen schließlich einen Mann, der mit beiden Beinen fest im Leben steht. Dass ich nicht über meine Depressionen spreche und eine gewisse Zufriedenheit ausstrahlen muss ist klar, das bekomme ich hin. Und meine Frames (Profikiller und Callboy) kann ich im Internet abziehen, vielleicht auch noch beim ersten Date, aber irgendwann müssen die Karten ja auf den Tisch. Das Problem ist ja nicht, dass ich mit 34 studiere, sondern dass ich mit 34 NOCH studiere, nichts anderes gemacht habe. Wenn ich also sage, dass ich derzeit studiere, dann kommt natürlich auch die Frage, was ich vorher gemacht habe…

Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass ich – familiär bedingt - auch ohne Arbeit (und ohne Staat) nicht verhungern werde. (Theoretisch hätte ich also auch jetzt noch in meinem „hohen Alter“ die Möglichkeit, mir einen Weg der Selbstverwirklichung zu suchen. Aber das ist ein anderes Thema.)

Einerseits könnte ich bei der Berufsfrage erwähnen, dass ich davon lebe, „aus Geld mehr Geld zu machen“, was gewissermaßen ja auch stimmt, da ich mich zukünftig um die familiären Finanzen zu kümmern habe. Dagegen spricht aber, dass ich erstens keine geldgeilen Mädels anlocken möchte, zweitens mir dieses Geld (noch) nicht gehört und drittens „Angeben“ mit einer nicht selbst erbrachten Leistung armselig ist.

Bin gespannt, was Ihr dazu meint.

(Ach ja, das Problem mit der fehlenden eigenen Wohnung könnte ich leicht lösen, indem ich in unserem Haus eine Einliegerwohnung beziehe, unabhängig davon, wie es beruflich / mit dem Studium bei mir weitergeht. )

bearbeitet von horst0815

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Folgendes Problem habe ich:

Wie bringe ich beim Kennenlernen / Date rüber, dass ich noch Student bin, nichts vorzuweisen habe? Frauen wollen schließlich einen Mann, der mit beiden Beinen fest im Leben steht.

Wenn es nur dein Ziel ist, Frauen ins Bett zu kriegen: Lüge einfach, dass sich die Balken biegen. Gib den Frauen genau den Mann, den sie haben wollen.

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Ich denke nicht, dass es bei deinen ernsthafteren Problemen sinnvoll ist, mit Lügen an irgendwelche Ficks zu kommen. Da wird die gefühlte Leere noch schlimmer.

Mach eher Sachen, bei welchen du im gewissen Maße über deinen Schatten springen musst. Also sowas wie das DJBC.

Wenn ein Mädel fragt, sag halt klar, dass du noch Ing. zu Ende studierst, wenn die Frage nach dem Vorher kommt, kannste ja sagen, du hattest was anderes studiert, was dir nicht lag. (was ja soweit stimmt?)

Aber der Tipp wäre eher, im echten Leben hier und da mal direkt Mädels ansprechen und dich mehr auf dein Studium zu fokussieren.

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Du weißt doch was zu tun ist.

All die Antworten die du suchst stehen schon in deinem Post.

Und noch was. Frag dich mal lieber, wie es dazu kommt, das du denkst, das es schlimm ist mit 34 noch Student zu sein.

bearbeitet von Max--Power--
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Lüg einfach, dass Du die letzten Jahre MP3-Player aus China verkauft hast und davon gelebt hast und mach dein Studium fertig!

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Wen du nur ficken willst, ist Lügen angesagt. Wenn du Beziehung willst, ist Ehrlichkeit + laaanges und ausgiebiges Suchen angesagt, wahrscheinlich inklusive Downshifting auf der HB Skala. Das ´sind die Fakten.

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Auch wenn es etwas Offtopic ist:

Aber du solltest dich vielleicht wirklich erstmal mit dir beschäftigen und deinen Weg finden.

Auch wenn du die Mädels mit lügen evtl ins Bett bekommst löst das ja nicht deine Probleme.

Also wenn du nicht unbedingt Eltern mit Geld hast, wird es langsam Zeit auf die Füße zu kommen.

Ist ja auch gut für das Selbstbewusstsein wenn man es endlich geschafft hat...

Und das die Frauen (jedenfalls Ü20;)) nicht darauf stehen wenn er keine Perspektive hat, keine Zukunftspläne und weder sich noch eine Familie ernähren kann, ist logisch.

Umgekehrt fände ich das auch nicht toll.

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Ich denke nicht, dass es bei deinen ernsthafteren Problemen sinnvoll ist, mit Lügen an irgendwelche Ficks zu kommen. Da wird die gefühlte Leere noch schlimmer.

Mach eher Sachen, bei welchen du im gewissen Maße über deinen Schatten springen musst. Also sowas wie das DJBC.

Wenn ein Mädel fragt, sag halt klar, dass du noch Ing. zu Ende studierst, wenn die Frage nach dem Vorher kommt, kannste ja sagen, du hattest was anderes studiert, was dir nicht lag. (was ja soweit stimmt?)

Aber der Tipp wäre eher, im echten Leben hier und da mal direkt Mädels ansprechen und dich mehr auf dein Studium zu fokussieren.

Zum Thema Lügen: komplett die Unwahrheit zu sagen, das ist nicht meine Welt. Aber wenn es nur ums Vögeln mit "Mandy aus der Dorfdisco" geht, dann würde ich das mit dem Studium wohl eher nicht erwähnen. Dann ist eine Halbwahrheit ("Finanzverwalter" o.ä.) vielleicht besser.

Du hast Recht, ich muss über meinen Schatten springen, dafür gibt es viele Möglichkeiten. Nur zu Hause sitzen und Trübsal blasen ist nicht der richtige Weg. ( Letzte Woche war ich seit langem wieder mal alleine auf der Piste und habe zwei Mädels angesprochen. Das werde ich jetzt häufiger machen. Auch StreetGame werde ich ausprobieren und wieder online aktiv werden.)

Wenn mich ein Mädel wirklich interessiert, dann werde ich das mit dem Studium irgendwann sagen. Auch wenn ich vorher etwas anderes studiert habe (richtig geraten), dann bin ich doch ein paar Jährchen zu alt fürs studieren. Eine Beziehung würde ich nicht auf eine Lüge aufbauen. Allerdings steht noch nicht fest, ob ich das Studium fortsetze.

Du weißt doch was zu tun ist.

All die Antworten die du suchst stehen schon in deinem Post.

Und noch was. Frag dich mal lieber, wie es dazu kommt, das du denkst, das es schlimm ist mit 34 noch Student zu sein.

Nun ja. Erkläre mal einer 26 jährigen Anwältin, die Du klarmachen willst, dass Du mit 34 NOCH studierst. Die hält Dich entweder für geistig unbewaffnet, oder für faul. Depressiv ist da auch nicht die bessere Erklärung ;-)

Es ist einfach unüblich, in dem Alter NOCH zu studieren. Meine Freunde sind alle längst fertig mit der Promotion, fast alle verheiratet, und verdienen zwische 86 und 120 t€. So war auch mein Leben geplant.

Wen du nur ficken willst, ist Lügen angesagt. Wenn du Beziehung willst, ist Ehrlichkeit + laaanges und ausgiebiges Suchen angesagt, wahrscheinlich inklusive Downshifting auf der HB Skala. Das ´sind die Fakten.

Ja, Du hast wohl Recht. Zum Lügen habe ich oben schon etwas geschrieben. Zum Thema Downshifting meinte ein Freund kürzlich zu mir, dass ich wohl eher keine Harvard-Absolventin mehr bekomme. Eine HB10 ist sicherlich mittlerweile auch weniger wahrscheinlich. Traurig, aber wahr. (Beides übrigens.)

Auch wenn es etwas Offtopic ist:

Aber du solltest dich vielleicht wirklich erstmal mit dir beschäftigen und deinen Weg finden.

Auch wenn du die Mädels mit lügen evtl ins Bett bekommst löst das ja nicht deine Probleme.

Also wenn du nicht unbedingt Eltern mit Geld hast, wird es langsam Zeit auf die Füße zu kommen.

Ist ja auch gut für das Selbstbewusstsein wenn man es endlich geschafft hat...

Und das die Frauen (jedenfalls Ü20;)) nicht darauf stehen wenn er keine Perspektive hat, keine Zukunftspläne und weder sich noch eine Familie ernähren kann, ist logisch.

Umgekehrt fände ich das auch nicht toll.

Du hast völlig Recht. Natürlich muss ich mein Leben in den Griff bekommen, natürlich schreckt das ab. Und natürlich fände ich das bei einer Partnerin auch problematisch. Allerdings ging es mir in der Zeit mit meiner Ex psychisch deutlich besser, so dass das Arbeiten an den eigenen Problemem deutlich leichter war. Mir fehlt schlicht und einfach eine Beziehung, und das Gefühl von Einsamkeit ist für mich absolut tödlich! Zu warten, bis ich einen tollen Beruf habe, kommt daher nicht in Frage, das muss parallel laufen.

Was sind "Eltern mit Geld"? Es ist so, dass ich mir jährlich mehr als das deutsche Durchschnittseinkommen werde auszahlen können ( - wenn ich mich beim Thema Geldanlage nicht völlig dämlich anstelle -), ohne jemals dafür arbeiten zu müssen. Allerdings möchte ich natürlich (!!!) einen guten Job, schließlich ist das eine Aufgabe, gibt einem die nötige Bestätigung, die Einbindung ins normale Leben, ist wichtig fürs Selbstbewusstsein. Die große Karriere ist mittlerweile ja kaum noch möglich, der Studienabschluss würde mir kaum weiterhelfen. Ich muss es also irgendwie schaffen, das zu finden, was ich wirklich machen MÖCHTE. Das bringt dann auch eine Zufriedenheit, die ich (-abgesehen von Phasen in meiner Zeit als Leistungssportler -) niemals hatte. (Puh, jetzt habe ich doch "meine Themen" vermischt)

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Das sollte auch absolut kein Angriff auf dich sein!

Ich selbst kenne das Problem mit dem Einsam fühlen recht gut.

Auch bei mir war die Motivation im Job etwas schlechter nach der Trennung!

Mit haben meine Kollegen geholfen, die aber auch mehr Freunde wie Kollegen sind...

Und auch wenn ich im Augenblick ein Mädel habe welches mich scheinbar anhimmelt (wobei das zum Problem werden kann), tollen Sex habe usw. bin ich im inneren doch häufig einsam...

Ich denke das wird mit der Zeit besser, bis dahin hilft Ablenkung (mit den Jungs raus, allein raus, in den Job / Studium reinknien) und Selbstreflexion...

Und beschränke die Phasen mit Selbstmitleid auf ein Mindestmaß ;)...

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Max--Power--, on 26 May 2015 - 10:05 AM, said:snapback.png

Du weißt doch was zu tun ist.

All die Antworten die du suchst stehen schon in deinem Post.

Und noch was. Frag dich mal lieber, wie es dazu kommt, das du denkst, das es schlimm ist mit 34 noch Student zu sein.

Nun ja. Erkläre mal einer 26 jährigen Anwältin, die Du klarmachen willst, dass Du mit 34 NOCH studierst. Die hält Dich entweder für geistig unbewaffnet, oder für faul. Depressiv ist da auch nicht die bessere Erklärung wink.gif

Es ist einfach unüblich, in dem Alter NOCH zu studieren. Meine Freunde sind alle längst fertig mit der Promotion, fast alle verheiratet, und verdienen zwische 86 und 120 t€. So war auch mein Leben geplant.

Gibts für dich etwas, was keinen Wert hat, ausgenommen dein eigenes Leben?

Therapieresistente Depression? Sowas gibt es nicht, wenn dann bist du therapieresistent. Deine Sprache verrät dich.

Hör auf dich zuvergleichen und mach dich auf die Suche nach deinen individuellen Bedürfnissen.

Ich fang jetzt, mit 27 jahren an, mein Abitur zu machen und dann zu studieren, wenn ich dann irgendwann mal fertig bin, bin ich auch über 34 Jahre alt, und? Was denkst du, ist besser. Mit 19 Jahren fertig mit der Lehre sein und den Rest seines Lebens(mittlerweile werden es wohl 50 Jahre werden) im Hamsterrad gefangen sein oder das was DU dir als Ideal-Leben vorstellst?

Solange du Geld ausgibst und dir jedes zweite Jahr ein neues Auto und ein neuen Fernseher kaufst, bist ein mehr als wertvolles Schaf für unseren Stall oder machen deine Eltern langsam Druck?

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Das sollte auch absolut kein Angriff auf dich sein!

Ich selbst kenne das Problem mit dem Einsam fühlen recht gut.

Auch bei mir war die Motivation im Job etwas schlechter nach der Trennung!

Mit haben meine Kollegen geholfen, die aber auch mehr Freunde wie Kollegen sind...

Und auch wenn ich im Augenblick ein Mädel habe welches mich scheinbar anhimmelt (wobei das zum Problem werden kann), tollen Sex habe usw. bin ich im inneren doch häufig einsam...

Ich denke das wird mit der Zeit besser, bis dahin hilft Ablenkung (mit den Jungs raus, allein raus, in den Job / Studium reinknien) und Selbstreflexion...

Und beschränke die Phasen mit Selbstmitleid auf ein Mindestmaß ;)...

Ich habe mich auch nicht von Dir angegriffen gefühlt ;-)

Und ja, Selbstmitleid ist sinnlos.

Gibts für dich etwas, was keinen Wert hat, ausgenommen dein eigenes Leben?

Therapieresistente Depression? Sowas gibt es nicht, wenn dann bist du therapieresistent. Deine Sprache verrät dich.

Hör auf dich zuvergleichen und mach dich auf die Suche nach deinen individuellen Bedürfnissen.

Ich fang jetzt, mit 27 jahren an, mein Abitur zu machen und dann zu studieren, wenn ich dann irgendwann mal fertig bin, bin ich auch über 34 Jahre alt, und? Was denkst du, ist besser. Mit 19 Jahren fertig mit der Lehre sein und den Rest seines Lebens(mittlerweile werden es wohl 50 Jahre werden) im Hamsterrad gefangen sein oder das was DU dir als Ideal-Leben vorstellst?

Solange du Geld ausgibst und dir jedes zweite Jahr ein neues Auto und ein neuen Fernseher kaufst, bist ein mehr als wertvolles Schaf für unseren Stall oder machen deine Eltern langsam Druck?

Ja, es gibt für mich viel, das keinen Wert hat, nicht nur mein eigenes Leben.

Meine Sprache verrät mich? Du bist lustig :-) "Chronifizierte therapieresistente Depression" ist eine gängige Diagnose im der Medizin, aber Du weißt es ja sicher besser ;-)

Ja, das Vergleichen bringt mich nicht weiter.

Hut ab, dass Du jetzt noch durchstartest. Das meine ich ernst.

Ich lebe extrem sparsam, und meine innerfamiliären Verhältnisse hier noch breitzutreten würde sicher zu weit führen.

Außerdem habe ich eine konkrete Frage gestellt, deren Beantwortung mich interessiert. ( Das Vorhandensein einiger Baustellen in meinem Leben ist mir durchaus bewusst, auch dass deren Beseitigung mich in eine andere Lage versetzen würde. )

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Außerdem habe ich eine konkrete Frage gestellt, deren Beantwortung mich interessiert.

Das habe ich dir versucht klar zumachen.

Dein InnerGame ist das Problem.

Du denkst, das jeder so denkt wie du.

Wie bringe ich beim Kennenlernen / Date rüber, dass ich noch Student bin, nichts vorzuweisen habe?

Es gibt mehr als genug Menschen auf diesem Planeten und hier in Deutschland(Ich trenn das ganz klar :rofl: ), die auch Frauen ohne Ende abschleppen und kein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sind, um mal eine Sprache zu benutzen, die ich lieber nicht benutzen würde, aber ich kann es gerade nicht anders ausdrücken.

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Folgendes Problem habe ich:

Wie bringe ich beim Kennenlernen / Date rüber, dass ich noch Student bin, nichts vorzuweisen habe? Frauen wollen schließlich einen Mann, der mit beiden Beinen fest im Leben steht. Dass ich nicht über meine Depressionen spreche und eine gewisse Zufriedenheit ausstrahlen muss ist klar, das bekomme ich hin.

Du hast zwei Möglichkeiten:

a) Entweder du bist ehrlich und verjagst damit die meisten Frauen, da die meisten Frauen (wie du selbst schreibst) nun mal einen beruflich erfolgreichen Mann wünschen, der mitten im Leben steht.

b) Oder du bist halt unehrlich und bastelst dir einen fiktiven perfekten Lebenslauf, mit dem du die Damen beeindruckst - womit du die Wahrscheinlichkeit erhöhst, bei ihnen zu landen.

Jetzt kannst du einfach wählen.

Bleibt nur noch zu sagen, dass du im Falle b) wenigstens gekonnt lügen solltest - die ausgedachten Details müssen schon stimmig sein. Sei gewappnet, wenn die Frauen nachhaken, damit du dich nicht in Widersprüchen verhedderst. Und sei natürlich besonders vorsichtig bei Frauen, die aus deinem Fachgebiet kommen (dürfte bei Ingenieurswissenschaften ja eher weniger der Fall sein - was das Lügen einfacher macht).

bearbeitet von mehrvomleben

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Folgendes Problem habe ich:

Wie bringe ich beim Kennenlernen / Date rüber, dass ich noch Student bin, nichts vorzuweisen habe? Frauen wollen schließlich einen Mann, der mit beiden Beinen fest im Leben steht. Dass ich nicht über meine Depressionen spreche und eine gewisse Zufriedenheit ausstrahlen muss ist klar, das bekomme ich hin.

Du hast zwei Möglichkeiten:

a) Entweder du bist ehrlich und verjagst damit die meisten Frauen, da die meisten Frauen (wie du selbst schreibst) nun mal einen beruflich erfolgreichen Mann wünschen, der mitten im Leben steht. (Nach dem Motto: "Der Ehrliche ist der Dumme.")

b) Oder du bist halt unehrlich und bastelst dir einen fiktiven perfekten Lebenslauf, mit dem du die Damen beeindruckst - womit du die Wahrscheinlichkeit erhöhst, bei ihnen zu landen.

Jetzt kannst du einfach wählen.

Bleibt nur noch zu sagen, dass du im Falle b) wenigstens gekonnt lügen solltest - die ausgedachten Details müssen schon stimmig sein. Sei gewappnet, wenn die Frauen nachhaken, damit du dich nicht in Widersprüchen verhedderst. Und sei natürlich besonders vorsichtig bei Frauen, die aus deinem Fachgebiet kommen (dürfte bei Ingenieurswissenschaften ja eher weniger der Fall sein - was das Lügen einfacher macht).

Ernsthaft, ihr ratet dem TE zu lügen?

Spätestens wenn es heißt lass zu dir gehen und die in Papas Bude landen, fliegt die Lüge auf und auf kurz oder lang, kann dieses ständige Lügen sehr belastend sein

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Wie Max Power ja schon gesagt hat, liegt das Problem vor allem beim (im PU-Sprech) Inner Game des TE. Da wäre planmäßiges Lügen natürlich doppelt kontraproduktiv, erst recht in Kombination mit der geschilderten psychiatrischen Problematik.

Lieber TE, die harte Realität ist, dass Du schlicht und ergreifend eine - strukturell - ähnliche Schwierigkeit mit Dir herumschleppst wie jemand, der mit 20 bei einem Arbeitsunfall ein Bein verloren hat. Da wir nicht wissen, wie Deine Depression sich konkret bemerkbar macht und wie Deine Therapiesituation ist (Medikation hilft nicht? Wie läuft das Studium?), können wir das nicht wirklich einschätzen. Ist aber auch egal, denn die simple Wahrheit ist, dass es keinen einfachen "Kniff" gibt. Wenn Du zufrieden sein willst, wirst Du eine Frau suchen müssen, die Deine Erkrankung akzeptiert.

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Ernsthaft, ihr ratet dem TE zu lügen?

Spätestens wenn es heißt lass zu dir gehen und die in Papas Bude landen, fliegt die Lüge auf und auf kurz oder lang, kann dieses ständige Lügen sehr belastend sein

Und wenn der TE dank der einen oder anderen Lüge erfolgreich im Bett von Frauen landet, kann dies auch sehr motivierend sein - womöglich die ersten Schritte raus aus dem Depressionsloch.

Klar, ohne Lügen ist immer besser. Aber wer's nötig hat, der kommt halt nicht umhin. Und der TE hat's halt bitter nötig, wenn er bei Frauen landen will.

Auf dem Partnermarkt wird doch ständig gemogelt, getrickst und getäuscht. Schon Push-up-BHs, Toupets oder falsche Zähne sind "Lügen", um sich beim anderen Geschlecht "besser" darzustellen, als man ist. Genauso wie man das Aussehen pimpen kann, kann man halt auch den Lebenslauf pimpen.

Einer HB (die man nach nem Fick vielleicht sowieso nie wieder sieht) die Hucke vollzulügen, was man für ein toller Karriere-Hecht ist, mag nicht die ganz saubere Art sein - verboten isses aber nicht.

bearbeitet von mehrvomleben

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Eigentlich sollte dir deine therapieresistente Depression die größten Kopfschmerzen bereiten, denn hier liegt die Ursache all deiner Probleme. Ich nehme an, die hast schon eine Odysee hinter dir, aber gib trotzdem nicht auf, auch wenn du zum 20. Arzt musst und die 100. Therapie anfängst. Du darfst dich damit nicht einfach abfinden. Es kommen auch ständig neue Medikamente auf den Markt, vielleicht ist das richtige ja dabei.

Was den Frame gegenüber Frauen angeht, würde ich einen Mittelweg zwischen Lügen und der totalen Wahrheit wählen. Stell dich als Freigeist dar, der gesellschaftliche Zwänge ablehnt und nach eigenem Gusto lebt. Offiziell bist du zwar noch als Student eingeschrieben, aber du definierst dich nicht darüber, was du machst, sondern wer du bist. Das verleiht dir etwas rebellisches, was bei vielen Frauen sehr gut ankommt. Und rede über deine Ambitionen. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Frauen weniger der aktuelle Status interessiert, sondern eher die Pläne und die Ambitionen eines Mannes. Auch, wenn die nicht realistisch sind.

Alternativ könntest du auch den Frame "Privatier" fahren, aber ohne Kohle und wenn du bei deinem Vater wohnst, kommt das nicht so glaubwürdig rüber.

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Gast

Es ist nicht immer die Lösung, aber vielleicht in deinem Fall: Depressionen (die wie in deinem Fall NICHT durch mangelnde finanzielle Ressourcen ausgelöst wurden) verschwinden in der Regel sehr schnell, wenn es keine warme Couch mehr gibt und kein leckeres Essen... sondern du dir diese Dinge selbst besorgen musst oder sonst hungerst, frierst und am Boden schläfst. Allein schon die Vorstellung kann dich beflügeln. Sonst mach ein Survivaltraining oder sonstwas...

Wenn du dann irgendwann dein Studium abschließt, interessiert mit 40 und deiner finanziellen Situation keinen Schwanz mehr, was du mit 25 gemacht hast... egal ob Leistungssport, Studium, wie Joschka Fischer Steine auf Polizisten werfen... etc.

Spür das Leben jenseits deiner Absicherungswelt. Das ist das Beste, was du für dich tun kannst...

Und den Mädels sagst du, du bist Privatier.

bearbeitet von Gast

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Klar, dass die Depressionen hier das Haupt-Problem sind. Da die sich jedoch offensichtlich nicht so einfach wegzaubern lassen und der TE trotzdem Bock auf Frauen hat seh ich zwei Möglichkeiten, von denen jede ihre Vor- und Nachteile hat.

  1. Die Wahrheit, mit der Konsequenz, dass die Ausgangslage für eine Verführung denkbar schlecht ist. Gibt aber genug Frauen, die selbst verzeifelt und daher nachsichtig sind. Dennoch die Auswahl ist dadurch begrenzt, aber vielleicht findet sich ja was passendes.
  2. Die Lüge, mit der Konsequenz, dass man sich durch Lügen meist selbst auch nicht besser fühlt, allerdings lässt sich damit zumindest ein kurzfristiger Erfolg erzielen.

Beide Varianten sind nicht optimal, spielt aber bei den Rahmenbedingungen auch nur eine untergeordnete Rolle.

bearbeitet von Ben Solo
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Hey lieber TE! Dein Thread ist ein schönes Beispiel dafür, wie die eigene Wahrnehmung ein ungünstiges Bild schaffen kann.

Du sagst sinngemäß Frauen suchen einen Mann, der sie auch ernähren kann. Du hast einen familiären Hintergrund, der dir das erlaubt. Dieser Punkt ist doch schon mal abgehakt.

Ich kenne da einen, der sein Millionärsdasein recht bodenständig verbringt (ca. 55 Jahre alt). Wo kam die Kohle her? Der Vater (schon verstorben) hat mal im Lotto gewonnen, irgendwann in den 70ern oder 80ern. Der Mann (also der Sohn) hat das Vermögen verwaltet, mal dies und mal das gemacht, oft und lange hat er hausmeistermäßig die Instandhaltung der Immobilien übernommen, ist gereist, hat sogar nach der Wende einen Container Bananen gekauft um damit in den Osten zu fahren und sie zu verkaufen :-D, hatte eine Eisdiele, hatte als junger Typ einen Gebrauchtwagenhandel, .... Wenn du ihn fragst, was er so macht, sagt er: "Isch sin keene arme Jung" (er kommt aus Köln)

Er macht überhaupt nicht auf schicki micki, von seiner Art her ist er sogar mein Vorbild Alpha.

Beruf? Karriere?

Er kümmert sich um das Vermögen, und macht das gut. Jo. Das langt doch.

Ehrlich, ich selbst bin fast fertig mit dem Studium, und freue mich auch auf den beruf. aber ich glaube es hat schon was, wenn man sich auch bewusst dafür entscheiden kann, dass man diesen ganzen Karriere-Kram nicht braucht. Dass man sich nicht vergleichen muss, keinen Hierarchien aussetzen muss, usw.. Alles hat eben Vorteile und Nachteile.

Wenn es dich interessiert, studiere dein Fach zu ende. Ansonsten würde ich an deiner Stelle einfach das Geld verwalten, vielleicht ein Start-up Gründen, (es gibt mehr als genug risikokapitalgeber zZt.)

Bedingt durch dein familiäres Umfeld "musst" du doch gar keine große Leistung bringen, um im Leben zu stehen.

Und genau so würde ich das den Frauen auch verkaufen.

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Außerdem habe ich eine konkrete Frage gestellt, deren Beantwortung mich interessiert.

Das habe ich dir versucht klar zumachen.

Dein InnerGame ist das Problem.

Du denkst, das jeder so denkt wie du.

Wie bringe ich beim Kennenlernen / Date rüber, dass ich noch Student bin, nichts vorzuweisen habe?

Es gibt mehr als genug Menschen auf diesem Planeten und hier in Deutschland(Ich trenn das ganz klar :rofl: ), die auch Frauen ohne Ende abschleppen und kein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sind, um mal eine Sprache zu benutzen, die ich lieber nicht benutzen würde, aber ich kann es gerade nicht anders ausdrücken.

Ja, mein "InnerGame" ist wirklich EIN Problem. Je höher die eigenen Ansprüche an sich selbst sind, desto schlimmer fühlt sich das Verpassen der eigenen Ziele an. Etwas "Lockerheit" wäre da von Vorteil (, wie auch immer man diese erreicht).

Du meinst also, ich sollte zu meiner Studiensituation stehen?

(...)

b) Oder du bist halt unehrlich und bastelst dir einen fiktiven perfekten Lebenslauf, mit dem du die Damen beeindruckst - womit du die Wahrscheinlichkeit erhöhst, bei ihnen zu landen.

Jetzt kannst du einfach wählen.

Bleibt nur noch zu sagen, dass du im Falle b) wenigstens gekonnt lügen solltest - die ausgedachten Details müssen schon stimmig sein. Sei gewappnet, wenn die Frauen nachhaken, damit du dich nicht in Widersprüchen verhedderst. Und sei natürlich besonders vorsichtig bei Frauen, die aus deinem Fachgebiet kommen (dürfte bei Ingenieurswissenschaften ja eher weniger der Fall sein - was das Lügen einfacher macht).

Das ist mir viel zu stressig!

Zum Lügen hatte ich vorher schon geschrieben:

"Komplett die Unwahrheit zu sagen, das ist nicht meine Welt. Aber wenn es nur ums Vögeln mit "Mandy aus der Dorfdisco" geht, dann würde ich das mit dem Studium wohl eher nicht erwähnen. Dann ist eine Halbwahrheit ("Finanzverwalter" o.ä.) vielleicht besser."

Ernsthaft, ihr ratet dem TE zu lügen?

Spätestens wenn es heißt lass zu dir gehen und die in Papas Bude landen, fliegt die Lüge auf und auf kurz oder lang, kann dieses ständige Lügen sehr belastend sein

Zum Lügen s.o. Und ich gebe Dir Recht, das wäre belastend für mich.

Das mit der Bude ist ein lösbares Problem. Bei Interesse könnte ich wohl eine Einliegerwohnung von uns nutzen, 65qm 3ZKDB. Ein paar Möbel rein und gut ist. Die Küche ist auch nicht vollständig, aber die Wohnung muss ja nicht perfekt sein.

(Warum habe ich das noch nicht gemacht? Weil mein Gefühl von Einsamkeit dann noch stärker wäre. Bei meinen Affären und ONSs war ich bisher immer bei den Mädels zu Hause, bei mir zu Hause war nur meine Exfreundin. Die eigene Bude wäre aber sicher gut, um alle Optionen zu haben!)

Wie Max Power ja schon gesagt hat, liegt das Problem vor allem beim (im PU-Sprech) Inner Game des TE. Da wäre planmäßiges Lügen natürlich doppelt kontraproduktiv, erst recht in Kombination mit der geschilderten psychiatrischen Problematik.

Lieber TE, die harte Realität ist, dass Du schlicht und ergreifend eine - strukturell - ähnliche Schwierigkeit mit Dir herumschleppst wie jemand, der mit 20 bei einem Arbeitsunfall ein Bein verloren hat. Da wir nicht wissen, wie Deine Depression sich konkret bemerkbar macht und wie Deine Therapiesituation ist (Medikation hilft nicht? Wie läuft das Studium?), können wir das nicht wirklich einschätzen. Ist aber auch egal, denn die simple Wahrheit ist, dass es keinen einfachen "Kniff" gibt. Wenn Du zufrieden sein willst, wirst Du eine Frau suchen müssen, die Deine Erkrankung akzeptiert.

Da Deiner Meinung nach mein "InnerGame" das Problem ist, meinst Du, ich sollte offen dazu stehen, dass ich studiere?

Meine Depressionen machen sich nach außen nur insoweit bemerkbar, dass ich (in bestimmten Phasen) ruhig und etwas melancholisch werde. Sonst merkt man mir das absolut nicht an.

Ich hatte bisher mehrere Verhaltenstherapien, eine medikamentöse Behandlung, einen längeren Klinikaufenthalt, einen PersonalCoach, alles ohne Erfolg.

An der Uni war ich seit einem Jahr nicht mehr. Zu schwer ist das Studium defintiv nicht, wenngleich die Grundlagen über zehn Jahre zurückliegen, und ich mich in einige Themen von Grund auf wieder einarbeiten müsste. Könnte ich "normal" studieren, dann wäre ich in einem Jahr fertig. "Augen zu und durch" geht aber nicht, das habe ich schon probiert. Die Gefühle von Sinnlosigkeit, Traurigkeit und Einsamkeit bremsen mich aus, das Studium erscheint mir dann völlig sinnlos. Mittlerweile kommt hinzu, dass ich (aufgrund der Studiendauer) selbst mit einem Abschluss schlechte Karten habe.

Eigentlich sollte dir deine therapieresistente Depression die größten Kopfschmerzen bereiten, denn hier liegt die Ursache all deiner Probleme. Ich nehme an, die hast schon eine Odysee hinter dir, aber gib trotzdem nicht auf, auch wenn du zum 20. Arzt musst und die 100. Therapie anfängst. Du darfst dich damit nicht einfach abfinden. Es kommen auch ständig neue Medikamente auf den Markt, vielleicht ist das richtige ja dabei.

Was den Frame gegenüber Frauen angeht, würde ich einen Mittelweg zwischen Lügen und der totalen Wahrheit wählen. Stell dich als Freigeist dar, der gesellschaftliche Zwänge ablehnt und nach eigenem Gusto lebt. Offiziell bist du zwar noch als Student eingeschrieben, aber du definierst dich nicht darüber, was du machst, sondern wer du bist. Das verleiht dir etwas rebellisches, was bei vielen Frauen sehr gut ankommt. Und rede über deine Ambitionen. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Frauen weniger der aktuelle Status interessiert, sondern eher die Pläne und die Ambitionen eines Mannes. Auch, wenn die nicht realistisch sind.

Alternativ könntest du auch den Frame "Privatier" fahren, aber ohne Kohle und wenn du bei deinem Vater wohnst, kommt das nicht so glaubwürdig rüber.

((( Die Gründe für meine Depressionen und meine Situation sind mir genauestens bekannt, deswegen können mir die Therapeuten leider nicht viel neues erzählen. Vielleicht bin ich einfach nicht dumm genug für eine übliche Verhaltenstherapie ;-) Eine analytische Psychotherapie wäre noch eine Möglichkeit, aber da ist man jahrelang (!) gebunden, bei mehreren Terminen pro Woche. Bisher hatte ich immer gedacht," die Kurve noch irgendwie zu bekommen". )))

Die Idee gefällt mir: wichtig ist nicht was ich mache, sondern wer ich bin.

Das mit den Ambitionen und Zielen stimmt auch, im gewissen Maße. Zumindest für die ersten Monate einer Beziehung könnte das ausreichend sein.

Die Formulierung "Privatier" hatte ich auch schon im Kopf. Das würde auch zu der Idee "Finanzverwalter Familienvermögen" passen. Die eigene Bude wäre ja relativ leicht realisierbar, und mit Geld muss man ja nicht um sich werfen, auch wenn man es hat / hätte. Dafür kenne ich genug Beispiele.

Es ist nicht immer die Lösung, aber vielleicht in deinem Fall: Depressionen (die wie in deinem Fall NICHT durch mangelnde finanzielle Ressourcen ausgelöst wurden) verschwinden in der Regel sehr schnell, wenn es keine warme Couch mehr gibt und kein leckeres Essen... sondern du dir diese Dinge selbst besorgen musst oder sonst hungerst, frierst und am Boden schläfst. Allein schon die Vorstellung kann dich beflügeln. Sonst mach ein Survivaltraining oder sonstwas...

Wenn du dann irgendwann dein Studium abschließt, interessiert mit 40 und deiner finanziellen Situation keinen Schwanz mehr, was du mit 25 gemacht hast... egal ob Leistungssport, Studium, wie Joschka Fischer Steine auf Polizisten werfen... etc.

Spür das Leben jenseits deiner Absicherungswelt. Das ist das Beste, was du für dich tun kannst...

Und den Mädels sagst du, du bist Privatier.

Alles ist besser als nichts zu machen, sei es ein Job, eine Sprachreise, VHS-Kurse, durch die Welt reisen,...

Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich auf den von Dir benannten Mangel anders reagieren würde. Das hat mit meiner Familiensituation zu tun. Ich würde nicht um mein Leben kämpfen.

Das Leben jenseits meiner "Absicherungswelt" zu spüren ist sicher trotzdem eine gute Idee. Eine theoretische Möglichkeit wäre auch ein freiwilliges soziales Jahr o.ä.

Allerdings sind mir die meisten Sachen und Lösungsideen vom Verstand her bewusst, aber ich bleibe sitzen, wie das Kanninchen vor der Schlange, und warte darauf gefressen zu werden.

Klar, dass die Depressionen hier das Haupt-Problem sind. Da die sich jedoch offensichtlich nicht so einfach wegzaubern lassen und der TE trotzdem Bock auf Frauen hat seh ich zwei Möglichkeiten, von denen jede ihre Vor- und Nachteile hat.

  1. Die Wahrheit, mit der Konsequenz, dass die Ausgangslage für eine Verführung denkbar schlecht ist. Gibt aber genug Frauen, die selbst verzeifelt und daher nachsichtig sind. Dennoch die Auswahl ist dadurch begrenzt, aber vielleicht findet sich ja was passendes.
  2. Die Lüge, mit der Konsequenz, dass man sich durch Lügen meist selbst auch nicht besser fühlt, allerdings lässt sich damit zumindest ein kurzfristiger Erfolg erzielen.

Beide Varianten sind nicht optimal, spielt aber bei den Rahmenbedingungen auch nur eine untergeordnete Rolle.

Jep.

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Hey lieber TE! Dein Thread ist ein schönes Beispiel dafür, wie die eigene Wahrnehmung ein ungünstiges Bild schaffen kann.

Du sagst sinngemäß Frauen suchen einen Mann, der sie auch ernähren kann. Du hast einen familiären Hintergrund, der dir das erlaubt. Dieser Punkt ist doch schon mal abgehakt.

Ich kenne da einen, der sein Millionärsdasein recht bodenständig verbringt (ca. 55 Jahre alt). Wo kam die Kohle her? Der Vater (schon verstorben) hat mal im Lotto gewonnen, irgendwann in den 70ern oder 80ern. Der Mann (also der Sohn) hat das Vermögen verwaltet, mal dies und mal das gemacht, oft und lange hat er hausmeistermäßig die Instandhaltung der Immobilien übernommen, ist gereist, hat sogar nach der Wende einen Container Bananen gekauft um damit in den Osten zu fahren und sie zu verkaufen :-D, hatte eine Eisdiele, hatte als junger Typ einen Gebrauchtwagenhandel, .... Wenn du ihn fragst, was er so macht, sagt er: "Isch sin keene arme Jung" (er kommt aus Köln)

Er macht überhaupt nicht auf schicki micki, von seiner Art her ist er sogar mein Vorbild Alpha.

Beruf? Karriere?

Er kümmert sich um das Vermögen, und macht das gut. Jo. Das langt doch.

Ehrlich, ich selbst bin fast fertig mit dem Studium, und freue mich auch auf den beruf. aber ich glaube es hat schon was, wenn man sich auch bewusst dafür entscheiden kann, dass man diesen ganzen Karriere-Kram nicht braucht. Dass man sich nicht vergleichen muss, keinen Hierarchien aussetzen muss, usw.. Alles hat eben Vorteile und Nachteile.

Wenn es dich interessiert, studiere dein Fach zu ende. Ansonsten würde ich an deiner Stelle einfach das Geld verwalten, vielleicht ein Start-up Gründen, (es gibt mehr als genug risikokapitalgeber zZt.)

Bedingt durch dein familiäres Umfeld "musst" du doch gar keine große Leistung bringen, um im Leben zu stehen.

Und genau so würde ich das den Frauen auch verkaufen.

Ein wirklich sehr interessanter zum Nachdenken anregender Text, vielen Dank dafür!!

Ich wurde von Geburt an auf Leistung gedrillt, und da liegt auch ein Kern des Problems. Aber es ist schwer, das wieder aus dem Kopf zu bekommen.

Ich werde nicht "reich" sein, "Vermögen" klingt vielleicht etwas zu pompös. Wenn ich mich nicht dumm anstelle, dann reicht es ohne Arbeit für ein durchschnittliches Leben. Aber ich möchte mehr. Und natürlich möchte ich einen Beruf, ein normales Leben als Teil der Gesellschaft.

Frauen wollen zwar i.a. eine gewisse finanzielle Absicherung, aber auch einen (zumindest halbwegs) erfolgreichen Mann, der mit beiden Beinen fest im Leben steht. Dafür braucht man(n) mehr als Geld.

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Gast

Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich auf den von Dir benannten Mangel anders reagieren würde. Das hat mit meiner Familiensituation zu tun. Ich würde nicht um mein Leben kämpfen.

Ich kann und zudem will ich dir nicht sagen, wie du dich fühlen und wie du reagieren würdest. Vielleicht kann es sein, dass du selbst noch nicht weisst, was alles in dir steckt. Als jemand, der auch mal Leistungssport gemacht hat, bei dem ein sog. Hungerast im Training oder Wettkampf schon mal passieren kann, kann ich dir sagen, dass sich meine Bedürfnis-, Gefühls- und Handlungsprioritäten ganz drastisch innerhalb von 2-3 Stunden hartem Training ändern können. Und ich kenne eine ganze Menge Leute, denen es so geht. Ein Freund kratzte mit Hungerast schon Kaffereste aus einem Kaffeeautomaten an der Tanke, damit er es beim Radtraining (kein Geld dabei) noch heim auf die warme Couch und zum gefüllten Kühlschrank schaffte. Alle Entbehrungen machen die Dinge für uns wertvoll. Dabei geht es nicht um darüber nachdenken, sondern um tun und gelebte Erfahrung. Denken simuliert nur aufgrund deiner bisherigen Erfahrungen.

Depressionen (=ewiges Nachdenken ohne zu tun) sind die Suche nach einer Problemlösung auf Verstandesebene, während in Wirklichkeit das Problem auf der Erfahrungsebene (Dinge tun und erleben) liegt. Sich die Frage nach dem Sinn des Lebens zu stellen ist nicht clever. Zu verstehen, dass du dir die Frage nach dem Sinn nur dann stellst, wenn du zu wenig Spass im Leben hast, ist clever. Wenn du keinen Bock mehr hast, nachzudenken, sorg für mehr Spass in deinem Leben und die Sinnsuche wird zu einem kleinen Nebenhobby deines Lebens...

Deinen Körper und Geist in der harten Natur neu zu eichen, kann helfen.

Das Leben jenseits meiner "Absicherungswelt" zu spüren ist sicher trotzdem eine gute Idee. Eine theoretische Möglichkeit wäre auch ein freiwilliges soziales Jahr o.ä.

Es ist dein Leben... Einen kleinen Tipp noch: Gedanken an Aktivitäten sind kein Ersatz für Aktivitäten. Mache jetzt einen kleinen Schritt, der zu einer spannenden Reise werden kann und freue dich uber diesen kleinen Schritt, der mehr Wert hat als jeder Gedanke, denn er gibt dir neue Erfahrungen.

Allerdings sind mir die meisten Sachen und Lösungsideen vom Verstand her bewusst, aber ich bleibe sitzen, wie das Kanninchen vor der Schlange, und warte darauf gefressen zu werden.

Denken über Denken ist auch nur Denken. Mach Erfahrungen. Und wenn du Angst hast, lass sie zu. Sie ist Erfahrung. Wenn du Freude haben kannst, lass sie zu, denn sie ist Erfahrung.

Und von meinem Unbewussten an dein Unbewusstes: Ich glaube du hast einen Hungerast. Hunger nach neuen Erfahrungen.

bearbeitet von Gast

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na, auf Seite 2 des Threads kommen wir der Sache doch schon näher. Was du ganz konkret beruflich machst interessiert die wenigsten Menschen, es gibt wirklich wichtigere Dinge. Und die meisten überschätzen es völlig wie wichtig dies den Mädels sei.

Zuerst der direkte Bezug zu deiner Frage:

Genau, du solltest eine Mischung aus positiver, selbstbewusster Ausstrahlung, Reframing und dem "Zurechtbiegen" ( wer ma soll es halt Lügen nennen) einiger Details wählen.

Also jetzt nicht eine Story erfinden du seist Pilot, Arzt oder Anwalt, sondern dein leben etwas ins rechte Licht rücken.

Ansätze dafür: Was hast du früher gemacht? Kann man das etwas ausschmücken? Was machst du heute neben dem Studium? Irgendwelche Hobbies oder Nebenjobs? Kann man davon etwas ausschmücken? Vielleicht arbeitest du bereits nebenbei als Werkstudent in deinem fach oder bist freiberuflich in Projekte irgendwie involviert ( in deiner Fantasie). Du könntest bei irgendetwas was du tatsächlich tust/unternimmst schon dazudichten dass du dabei auch ein "bisschen" Geld verdienst.

Spiel auch ein bisschen die mysteriöse Karte, halte dich etwas bedeckt und mach damit die Frauen umso neugieriger.

Oder wo würdest du gern stehen, was hättest du gern erreicht oder warst gar schon nahe dran bevor dir deine Krankheit einen Strich durch die Rechnung gemacht hat?

Erfinde in deiner Fantasie ein besseres selbst von dir und gehe auf in diesem Frame, fühle dich wohl darin. neben der Zufriedenstellung der Mädels kann dir das sicher auch neue Motivation und einen hoffnungsfrohen Blick auf die Zukunft verschaffen.

Wie gesagt, du brauchst keine Musterkarriere erfinden, sei ruhig du selbst. Aber ich an deiner Stelle würde in dem Punkt lügen, dass du selbst für dich sorgen kannst. Nur auf Kosten von Papa zu leben kommt meist nicht gut an. Einer gerade kennen gelernten Person bist du keine Rechenschaft über deine persönlichen Finanzen schuldig.

Spiele wie schon gesagt den Frame des nonkonformen Freigeists, etwas Badboy. Das kann richtig Alpha sein wenn man es gut verkauft. Sehr viele Menschen träumen gerade davon nicht Tag für Tag von früh bis spät in einem langweiligen Büro zu sitzen. Und oft finden Frauen das auch eher langweilig (viel zu nett!), auch wenn sie es so nicht sagen. Dann müsste als Ausgleich wenigstens ne tolle Karriere und richtig Kohle her. Du hast etwas wofür dich, Leute seid ehrlich, ein Grossteil der hier anwesenden voll Berufstätigen hier beneidet. Du kannst an einem Mittwoch vormittag durch die Stadt spazieren und Frauen approachen. Du kannst heute nacht, an einem Mittwoch, Party machen gehen bis in die Puppen, denn du musst nicht morgen um sieben fit im Büro aufkreuzen.

Du kannst für ein paar Tage eine Reise machen ganz spontan. ( oder ein paar Wochen, ein paar Monate , oder für immer , ganz wie du willst).

Im Gespräch mit Frauen rede mehr über interessante Dinge die dich und sie begeistern, dann tritt das Karrieregeschwafel automatisch in den Hintergrund.

Und lerne Frauen im realen Leben kennen, da wirst du viel weniger "abgeklopft" als bei Internetbekanntschaften.

Zum allgemeinen Teil deiner Beiträge: Zur Depression kann ich nichts beitragen, bin kein Psychologe. Aber sonst finde ich sehr interessant was du schreibst.

Wenn du wirklich das riesige Glück hast von deinen Eltern genug zu erben um nicht mehr arbeiten zu müssen, woher dann der Druck?

Ich verstehe schon dass es nicht erfüllend sein kann Tag für Tag auf der Couch zu sitzen und fernsehen zu schauen. Aber das Leben bietet doch jede menge spannende herausforderungen. Und du kannst dir davon etwas aussuchen ohne den Druck dass dies unbedingt in kurzer Zeit zu Geld werden muss. Du kannst verschiedenes ausprobieren, in verschiedenen berufen arbeiten oder etwas selbstständig aufziehen ohne Zwang zum Erfolg. Stelle ich mir toll vor.

Ich denke nicht dass es zeitgemäss ist seinen Wert in dieser Gesellschaft daran festzumachen ob du täglich in einem Büro sitzt oder nicht.

Es gibt genug womit man heutzutage seine Zeit verbringen kann.

Mich würde interessieren was du vor diesem Studium gemacht hast? Und was waren deine Beweggründe ein Ingenieursstudium zu beginnen? und was ist das Ziel was dir vorschwebt?

bearbeitet von Andywolf
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Freut mich für dich wenn du finanziell abgesichert bist! Und das ist ehrlich gemeint!

leider kann das nicht jeder von sich behaupten, teilweise trotz job...

Was ich vielleicht als "problem" sehe, das du nichts dafür getan hast.

Auch hier sage ich es lieber vorab: das ist weder ein angriff noch böse gemeint!!!!

Ich habe im weiteren bekanntenkreis ein paar Männer mit mehr geld, etwa hohe 6 bis 7 stellige Summen.

Teils mit 2 ferrari und villa, teils recht bescheiden mit gebrauchtem 911er und einfamilienhaus...

was man aber recht gut beobachten kann: die selfmade-"millionäre" kommen bei frauen besser an.

Ich habe keine ahnung woran es liegt, ob es eine andere ausstrahlung ist oder weil die anderen etwas verwöhnter rüberkommen...

Keine frage, alle kommen recht problemlos an frauen, aber die damen die sich angesprochen fühlen sind aus unterschiedlichen niveau-schichten (gold-digger etc...)

Was ich sagen möchte: beende dein studium und versuch dir auch etwas eigenes aufzubauen worauf DU stolz sein kannst!

das muss kein hoch dotierter job sein! vielleicht auch etwas völlig anderes als dein studium... aber wenn dir das gelingt wirst du für dich zufriedener sein und das strahlst du dann auch aus...

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