Nach 7 Jahren ausgetauscht... und sucht ständig Kontakt

142 Beiträge in diesem Thema

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Nun ja, klar das Schluss machen an sich kann man niemand ankreiden. Man darf ja niemanden dazu zwingen. Auch ich bei mir gab es Zeiten wo ich am liebsten alles hingeschmissen hätte. Aber mein Problem ist halt das ich extrem loyal bin... Tja mein Pech.

Das schlimme ist halt dieser warme Wechsel. Wobei der war ja kochend heiß ;-) ich hätte das glaub nicht hingekommen so ein Drama zu schieben. Ich für mich könnte das meiner Partnerin nicht antun. Und dann noch mit dem Arbeitskollegen aus der Nachbar Abteilung.

Jetzt nach einem halben Jahr schwanke ich jeden Tag zwischen mimimi flenn nicht so rum, bist selber schuld zu oh man wie konnte sie nur, zu ich will sie wieder haben. Was für ein geficke, das geht mir richtig auf den Sack!

Zum Glück hab ich ein bisschen Ablenkung, aber für mehr hab ich grade null Interesse.

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@Stardrink,

ich glaube, du hast meinen Beitrag nicht verstanden. Es geht hier nicht um Charaktertypen sondern um das unterschiedliche Verhalten von Mann/Frau in Beziehungen, also um geschelchterspezifisches Verhalten. Nirgends werden diese Unterschiede deutlicher, als in Beziehungen, auch wenn uns der Feminismus und das gesellschaftliche Geschwür des Gender Mainstreaming klar machen wollen, dass alles, auch das Geschlecht, nur das Ergebnis sozialer Konditionierungen sei. Das nur am Rande, ein Diskurs darüber wäre OT und würde den Rahmen dieses Threads inhaltlich sprengen.

Hey Carver,

das Verhalten was du beschreibst kommt mir sehr gut bekannt vor von meiner Ex. Ich hatte mir danach verpsrochen gehabt, dass ich mich nicht mehr so leichtsinnig auf eine Beziehung einlassen werde, und auch nicht meine Bedürfnisse zurückstellen werde.

Eine Sache verstehe ich aber nicht, vielleicht liegt es auch an meinen Jungen 20 Jahren. Ich bin seit einem Jahr in einer wundervollen Beziehung. Wir motivieren und gegenseitig und fördern uns gegenseitig. Sei es jetzt Uni, Freundeskreis oder Familie, wir sorgen dafür das jeder das beste aus sich herausholt. Der Sex ist wunderbar. Klar kriege ich mein eigenes Leben auch auf die Reihe, aber sie sorgt jedes Mal aufs neue, dass ich jeden Tag mehr Motivation habe, als am Tag zuvor. Vielleicht ist es auf der jetzigen Situation einfach zu beurteilen. Auch wenn Schluss wäre, wäre ich extrem dankbar für das letzte Jahr. Jedoch bin ich mir auch sicher, dass ich wieder lange suchen müsste um wieder so jemanden zu finden.

Wenn ich mir deine Erläuterungen durchlese frage ich mich, wo dann der Platz für die Familie bleibt? hast du Kinder? Wären diese mit deinem Lebenstil vereinbar? Vielleicht bin ich auch zu blind dafür, ich würde mich über eine Aufklärung von dir sehr freuen :)

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Zwei Dinge:

1. An den TE: nochmal die Frage - hab ich das richtig gelesen: Du hast die Alte wieder bestiegen?!? (Du schriebst, sie sei Prinz Cabrio mit Dir nach drei Wochen fremdgegangen?) - Vergiss diese Frau bitte ganz schnell. In weiteren sechs Monaten - so lange mag das durchaus nocg dauern - freust Du Dich nur noch, dass Du sie los geworden bist. Ihr Prinz wird so oder anders schon noch erleben, was für eine wundervolle Prinzessin er da an Land gezogen hat. Das ist nicht mehr Deine Sorge.

2. Was die klugen Beiträge von Carver betrifft: die von ihm geschilderte Erfahrung müssen viele einmal im Leben machen, manche sogar mehrfach. Spätestens im letzteren Fall ist es dann an der Zeit, sich selbst und die eigene Bedürftigkeit radikal zu hinterfragen. Allgemein ist es ein Gebot der Klugheit, jede Abhängigkeit von einer Frau zu vermeiden. Klar, wenn (und nur wenn!) das Screening stimmt und man sie lange genug kennt und erlebt hat, mag man eine Familiengründung wagen. Aber: bitte nur mit glasklarem Ehevertrag und mit Gütertrennung. Sonst droht ein harsches Schicksal, sollten ihre Emotionen drehen und sie mit einem Carlos durchbrennen, weil sie meint, das Paradies gefunden zu haben. Ich füge etwas Unpopuläres hinzu: hat das liebe Mädel ein promiskes Vorleben, dann wird Dich das irgendwann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einholen, solltest Du sie tatsächlich geehelicht haben. Aber das ist ein anderes Thema... genau wie diese (pseudo-)"wissenschaftlich" verbrämte Ideologie namens "Gender Mainstreaming"...

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1. An den TE: nochmal die Frage - hab ich das richtig gelesen: Du hast die Alte wieder bestiegen?!?

Ja in den ersten Wochen. Frag mich nicht warum...

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Die kommt irgendwann wieder angekrochen, bestimmt.

Aber willst mit einer zusammen sein, welche dich nach so langer Zeit, auf so eine miese Art abserviert hat? Wenn ja, gibst du ihr somit auch am besten automatisch deine zwei Nüsschen in einem Säckchen in die Hand und verabschiedest dich von deinem Stolz und deiner Unabhängigkeit. Klingt abgedroschen, ist aber so!

Ihr zu verzeihen -was bei einem zweiten Anlauf nötig wäre- ist gut und zeigt auch Größe deinerseits, jedoch ist das etwas schwierig, da dies für eure Beziehungsdynamik und für Sie folgendes bedeuten würde: ich kann tun und lassen was ich will, der Hampelmann hampelt sowieso für mich.

Mit der Dame solltest komplett abschließen, irgendwann wirst ihr den Scheiß auch verziehen haben, aber bitte tue dir selbst den Gefallen, und werde dir klar darüber, dass ein erneutes Zusammenkommen für dich nichts gutes bedeutet, im Gegenteil, da wirst du nur verlieren.

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Dann mach doch mal einen Thread auf und lass uns Teil deiner Weisheit werden :-)

Ich bin aber dennoch der Meinung das trotz neuen gesellschaftlichen Normen das Kinder bekommen immer noch sehr wichtig sein sollte!!

bearbeitet von _axel_

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Die Realität heut zu Tage ist doch, dass die Begriffe Silber- und Goldhochzeiten ins Museum gehören. Sie werden aussterben.

Ich kenne in meinem durchaus großen SC, keine Beziehung die noch länger als 4 Jahre hält. In der Regel würde ich schon sagen, dass die Verfallszeit nach 2,5 Jahre vorbei ist.

Natürlich gibt es iwo Ausnahmen, aber ich kenne keine!

bearbeitet von motiflow85

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Dann mach doch mal einen Thread auf und lass uns Teil deiner Weisheit werden :-)

Ich bin aber dennoch der Meinung das trotz neuen gesellschaftlichen Normen das Kinder bekommen immer noch sehr wichtig sein sollte!!

Hier steht alles. :)

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Die Realität heut zu Tage ist doch, dass die Begriffe Silber- und Goldhochzeiten ins Museum gehören. Sie werden aussterben.

Ich kenne in meinem durchaus großen SC, keine Beziehung die noch länger als 4 Jahre hält. In der Regel würde ich schon sagen, dass die Verfallszeit nach 2,5 Jahre vorbei ist.

Natürlich gibt es iwo Ausnahmen, aber ich kenne keine!

... Und der Grund allen Übels ( zumindest in Deinem beachtlichen SC) ist die Emanzipation der Frau?

Ich für meinen Teil kann diese Beobachtung ( in meinem beachtlichen SC) ganz und gar nicht machen. Langjährige Beziehungen benötigen u.a. Kompromissbereitschaft sowie seinen Partner nicht als temporäre Gegebenheit zu sehen und keine Pseudofakten von Menschen die sich selber gezielt emotional abgestumpft haben.

Der Begriff "Beziehung" wird so glorifiziert und es ist ein ewiges Hin und Her was denn nun die perfekte LTR ist. Handhabt ihr das bei Freundschaften ebenso?

Lernt ihr im Gym/ Uni/ Arbeit jemanden kennen, versteht Euch großartig, habt feuchtfröhliche Abende.... Und denkt Euch " Aber in 2,5 Jahren wird mein Kumpel einen anderen coolen Freund haben und ich bin nicht mehr seine Nummer 1!"

Das wäre doch absurd...

Lieber TE,

Eine Trennung tut weh. Und Deine Ex wird nicht fair gehandelt haben.

Vielleicht ist es aber auch gut so und Du gehst positiv und offen in Deinen neuen Lebensabschnitt. Du hast jetzt deine Sachen bekommen und hast alle Zeit der Welt eine neue Frau zu finden mit der Du dich wohl fühlst. Und diese Frau kann nichts für das was Deine Ex getan hat.

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Na ja ich würde es jetzt nicht überdramatisieren. Nach dem Statistischen Bundesamt werden aktuell 35% der Ehen in den ersten 25 Jahren geschieden https://www.destatis...cheidungen.html

Würdest du Aktion kaufen, wo du weist, dass sie mit 35%iger Wahrscheinlichkeit abstürzen?

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@PennyMonney, auch auf die Gefahr hin, vom Thema abzuwandern, aber auf deine Mail möchte ich doch eingehen, da einiges davon auch den TS interessieren könnte.

Die Realität heut zu Tage ist doch, dass die Begriffe Silber- und Goldhochzeiten ins Museum gehören. Sie werden aussterben.

Ich kenne in meinem durchaus großen SC, keine Beziehung die noch länger als 4 Jahre hält. In der Regel würde ich schon sagen, dass die Verfallszeit nach 2,5 Jahre vorbei ist.

Natürlich gibt es iwo Ausnahmen, aber ich kenne keine!

... Und der Grund allen Übels ( zumindest in Deinem beachtlichen SC) ist die Emanzipation der Frau?

Meinesachtens hat das eher mit der genetischen Anlage der Frau zu tun. Wenn Frauen befreit von wirtschaftlichen Zwängen sind und das Recht auf freie Wahl des Partners genießen, kommt dabei serielle Monogamie heraus.

Ich für meinen Teil kann diese Beobachtung ( in meinem beachtlichen SC) ganz und gar nicht machen. Langjährige Beziehungen benötigen u.a. Kompromissbereitschaft sowie seinen Partner nicht als temporäre Gegebenheit zu sehen und keine Pseudofakten von Menschen die sich selber gezielt emotional abgestumpft haben.

Das Märchen vom Kompromiss. PennyMonney, meine Beobachtung läuft in eine ganz andere Richtung: Je mehr ein Mann Kompromisse wegen seiner Partnerin eingeht, desto weniger wird sie ihn achten. Meist fängt das so an, dass sie verlangt, dass er weniger Zeit mit den Kumpels verbringt, das Motorradfahren weil gefährlich und so aufgibt, nicht mehr soviel Zeit ins Autobasteln oder ins Bergsteigen investiert etc. Wenn der Typ dem allen nachgibt und irgendwann völl isoliert und weichgewaschen dasteht, dann wird sie ihn abservieren, denn keine Frau wird einen Mann akzeptieren, der sich selbst aufgibt.

Das ist genau der Zwiespalt der Frauen. Sie sind ständig auf der Suche nach einem Alpha, den sie nach ihren Bedürfnissen verbiegen können. Verbiegt er sich.....hahahah..... dann next.

Der Begriff "Beziehung" wird so glorifiziert und es ist ein ewiges Hin und Her was denn nun die perfekte LTR ist.

Alle Phänomene haben einen Grund. Wenn sich die Typen hier wirklich einen Kopf über Beziehungen machen, dann liegt das in ihren Erfahrungen und ihrer Situation begründet. Ich glaube, dass Männer und Frauen eine völlig unterschiedliche Vorstellung von Loyalität haben. Für Frauen exisitiert Loyalität, solange sie attracted sind. Bei Männern geht das über das attracted sein hinaus. Männliche Loyalität ist ein langfristig angelegtes Gut. Es bedeutet eine feste emotionale Bindung im Sinne einer lebenslangen Gemeischaft. Damit geht ein Mann ein riesiges emotionales Risiko ein. Bindet er sich fest an eine Frau, und stellt sie die Beziehung auf den Kopf, dann fährt er mit seiner Loyalität erst einmal Achterbahn. Die meisten Männer haben das schon einmal erlebt und sind daher vorsichtig geworden.

Für Männer steht da viel auf dem Spiel.

Handhabt ihr das bei Freundschaften ebenso?

Nein, eine Freundschaft ist aber auch keine Partnerschaft. Beispiel: In einer Freundschaft verspreche ich keine Exklusivität. In einer Partnerschaft schon. Wenn ich Monogamie verspreche und sie den Sex einstellt, dann hast du eine Situation die es so in Freundschaften nie geben wird.

Lernt ihr im Gym/ Uni/ Arbeit jemanden kennen, versteht Euch großartig, habt feuchtfröhliche Abende.... Und denkt Euch " Aber in 2,5 Jahren wird mein Kumpel einen anderen coolen Freund haben und ich bin nicht mehr seine Nummer 1!"

Das wäre doch absurd...

Die meisten Typen haben es erlebt, dass Frauen, die sie wirklich liebten, nach ein paar Jahren ohne mit der Wimper zu zucken oder ohne dem Mann auch nur noch den geringsten Wert beizumessen, den Rücken kehrten. Aus dieser Erfahrung zu lernen, ist keineswegs absurd.

Die Parameter unserer Zeit haben sich geändert. Früher waren Mann und Frau in einer Existenzgemeinschaft verschweißt. Sie mussten, um zu überleben, zusammenzuarbeiten. Die Zeiten sind vorbei und es zeigt sich in den letzten Jahren deutlich, dass es mit Frauen eigentlich nur serielle Monogamie geben kann. Natürlich gibt es Ausnahmen, die wir alle irre romantisch finden. Aber die Regel ist anders.

Ich beobachte das Thema Mann-Frau Beziehungen schon lange Zeit. Mein Gefühl ist, dass Frauen wesentlich leichter aus Beziehungen rausgehen als die Typen. Selbst wenn eine von ihrem Lover genexted wird, erholt sie sich davon relativ schnell. Es gibt auch den Hinweis dass Frauen Oxyticinschwankungen viel besser verpacken als Männer. Jedenfalls ist es bei den Typen so, dass sie oft Monate oder sogar Jahre nicht von einer Frau loskommen, an die sie sich gebunden haben. Lies doch mal im Forum, wie Scheiße es vielen Typen deshalb geht.

Ich finde jeder Mann sollte sich intensiv über das Beziehungsthema machen und sich genau überlegen, wie tief er sich auf eine Frau einlässt. Die Messlatte sind dabei sicherlich die 2,5 Jahrer......

Lieber TE,

Eine Trennung tut weh. Und Deine Ex wird nicht fair gehandelt haben.

Vielleicht ist es aber auch gut so und Du gehst positiv und offen in Deinen neuen Lebensabschnitt. Du hast jetzt deine Sachen bekommen und hast alle Zeit der Welt eine neue Frau zu finden mit der Du dich wohl fühlst. Und diese Frau kann nichts für das was Deine Ex getan hat.

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Ich auch noch mal :bunny:

@PennyMonney, auch auf die Gefahr hin, vom Thema abzuwandern, aber auf deine Mail möchte ich doch eingehen, da einiges davon auch den TS interessieren könnte.

Die Realität heut zu Tage ist doch, dass die Begriffe Silber- und Goldhochzeiten ins Museum gehören. Sie werden aussterben.

Ich kenne in meinem durchaus großen SC, keine Beziehung die noch länger als 4 Jahre hält. In der Regel würde ich schon sagen, dass die Verfallszeit nach 2,5 Jahre vorbei ist.

Natürlich gibt es iwo Ausnahmen, aber ich kenne keine!

... Und der Grund allen Übels ( zumindest in Deinem beachtlichen SC) ist die Emanzipation der Frau?

Meinesachtens hat das eher mit der genetischen Anlage der Frau zu tun. Wenn Frauen befreit von wirtschaftlichen Zwängen sind und das Recht auf freie Wahl des Partners genießen, kommt dabei serielle Monogamie heraus.

Die Verallgemeinerung in diesem Satz macht es mir grade schwer. Die weibliche Genetik beinhaltet demnach für Dich, dass die Frau stets auf der Suche nach einem Versorger ist ( unterbewusst) und aufgrund des relativ neuen Phänomens der "Unabhängigkeit" ( Erlangen von Bildung, selbstständiges Geldverdienen etc) in einen Status der EntschlussUNfreudigkeit gerät in Sachen Partnerschaft?

Das deckt sich, für mich persönlich, nicht mit der Realität ( anders formuliert: mit meiner Realität)

Gehen wir doch einfach mal davon aus bei Frauen handelt es sich um Menschen. ( Ich weiß, ich weiß.... Das fällt hier dem ein oder anderen nicht besonders leicht).

Aber deswegen nahm ich eine Freundschaft als Beispiel: Ich kann niemanden als Ganzes wahrnehmen, bevor ich nicht die Zeit hatte diesen Menschen in allen Erdenklichen Situationen kennen zu lernen. Es kann sein, dass wir ein Leben lang besondere Momente teilen und uns blind vertrauen können. Kann aber auch sein, dass es nach einem Jahr ganz hässlich ändert. Es bringt mir aber auch nichts, jeder Person abschätzig gegenüberzutreten.

Ich für meinen Teil kann diese Beobachtung ( in meinem beachtlichen SC) ganz und gar nicht machen. Langjährige Beziehungen benötigen u.a. Kompromissbereitschaft sowie seinen Partner nicht als temporäre Gegebenheit zu sehen und keine Pseudofakten von Menschen die sich selber gezielt emotional abgestumpft haben.

Das Märchen vom Kompromiss. PennyMonney, meine Beobachtung läuft in eine ganz andere Richtung: Je mehr ein Mann Kompromisse wegen seiner Partnerin eingeht, desto weniger wird sie ihn achten. Meist fängt das so an, dass sie verlangt, dass er weniger Zeit mit den Kumpels verbringt, das Motorradfahren weil gefährlich und so aufgibt, nicht mehr soviel Zeit ins Autobasteln oder ins Bergsteigen investiert etc. Wenn der Typ dem allen nachgibt und irgendwann völl isoliert und weichgewaschen dasteht, dann wird sie ihn abservieren, denn keine Frau wird einen Mann akzeptieren, der sich selbst aufgibt.

Das ist genau der Zwiespalt der Frauen. Sie sind ständig auf der Suche nach einem Alpha, den sie nach ihren Bedürfnissen verbiegen können. Verbiegt er sich.....hahahah..... dann next.

Hier ein wichtiger Punkt, der schön zeigt wie eine einseitige Betrachtungsweise ein Bild stimmig macht ( in keinster Weise anklagend oder verurteilend gemeint)

Du setzt "Kompromissbereitschaft" gleich mit "Selbstaufgabe". Hobbys und Freundschaften sollen gepflegt werden. Ich für meinen Teil diskutiere nicht ob ich Sport machen darf oder mit meinen Freunden durch die Stadt ziehe. Wenn mir der Sport/ das Hobby absolut nicht zusagt, dann werde ich das in meiner Entscheidung "LTR ja oder nein" mit einbeziehen ( Motorradfahren ist da zb ein K.O.- Kriterium, dass nur am Rande :blush: )

Jedoch ist diese Selbstaufgabe von der Du sprichst, kein rein männliches Phänomen. " Die Frau" neigt grade zu beginn einer Beziehung dazu einem Idealbild zu entsprechen. Sie möchte wertvoll erscheinen und durch geschlechtsspezifische Erziehung sieht das wie folgt aus : eine gute Frau ist häuslich. Sie feiert nicht bis in die Morgenstunden und ihre Geschlechtspartner kann man an einer Hand abzählen.

Der Mann schwebt auf Wolke sieben. Was für eine tolle Frau... Immer bei mir, immer verfügbar...

Aber eine Fassade lässt sich nun mal schlecht aufrecht erhalten und irgendwann kommt der Frust. Und dann kommen die Fragezeichen über Eure wunderschönen Köpfchen.

Ganz davon ab, dass es nicht immer passen kann: Ermutigt Eure Frauen auf sich zu achten, ihre Freundschaften zu pflegen, sich im Hobby zu entfalten und ein positives Beispiel zu sein.

Niemand kann erwarten verstanden zu werden, wenn er nicht klar kommuniziert was in ihm vorgeht.

Der Begriff "Beziehung" wird so glorifiziert und es ist ein ewiges Hin und Her was denn nun die perfekte LTR ist.

Alle Phänomene haben einen Grund. Wenn sich die Typen hier wirklich einen Kopf über Beziehungen machen, dann liegt das in ihren Erfahrungen und ihrer Situation begründet. Ich glaube, dass Männer und Frauen eine völlig unterschiedliche Vorstellung von Loyalität haben. Für Frauen exisitiert Loyalität, solange sie attracted sind. Bei Männern geht das über das attracted sein hinaus. Männliche Loyalität ist ein langfristig angelegtes Gut. Es bedeutet eine feste emotionale Bindung im Sinne einer lebenslangen Gemeischaft. Damit geht ein Mann ein riesiges emotionales Risiko ein. Bindet er sich fest an eine Frau, und stellt sie die Beziehung auf den Kopf, dann fährt er mit seiner Loyalität erst einmal Achterbahn. Die meisten Männer haben das schon einmal erlebt und sind daher vorsichtig geworden.

Für Männer steht da viel auf dem Spiel.

Und Frauen sind vor emotionalen Verletzungen Immun und ein nur unbedeutender Anteil erlitt Trennungen die nicht von ihnen ausgingen?

Ich mag es nicht zu verallgemeinern, aber für eine Frau steht in einer ernsthaften Beziehung ( gehen wir mal von Ehe + Kindern aus) eine ganze Menge auf dem Spiel: In den meisten Fällen ist sie danach alleinerziehend. Wochenende und ggf abgesprochene Tage in der Woche für den Vater. Der Alltag mit Kind + Job liegt bei ihr, neue Partnerschaften gestalten sich schwierig, da Du mit Kind keine unverbindlichen Sachen eingehen möchtest.

Aber soweit sind ja die meisten hier gar nicht.

Kurz zusammengefasst: Nein. Männer haben keine stärkere emotionale Bindung an Ihre Frauen als Frauen an ihre Männer. Der Loyalitätsbegriff ist auch sehr interessant. Das ist ein absolut personenbezogener Begriff und kein geschlechtliches Attribut. Schaut Euch an wie Euer Weibchen mit ihrem Peers umgeht. Ist oft ein guter Anhaltspunkt grade in Bezug darauf ob sie sich direkt von diesem abschottet, wenn etwas neues auftaucht ( in dem Fall Du)

Lieber TE,

Eine Trennung tut weh. Und Deine Ex wird nicht fair gehandelt haben.

Vielleicht ist es aber auch gut so und Du gehst positiv und offen in Deinen neuen Lebensabschnitt. Du hast jetzt deine Sachen bekommen und hast alle Zeit der Welt eine neue Frau zu finden mit der Du dich wohl fühlst. Und diese Frau kann nichts für das was Deine Ex getan hat.

bearbeitet von PennyMoney
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Na ja ich würde es jetzt nicht überdramatisieren. Nach dem Statistischen Bundesamt werden aktuell 35% der Ehen in den ersten 25 Jahren geschieden https://www.destatis...cheidungen.html

Würdest du Aktion kaufen, wo du weist, dass sie mit 35%iger Wahrscheinlichkeit abstürzen?

Carver, viele deiner Argumente sind ja richtig - aber nun übertreibe es nicht mit den Bildern.

Wo ist der Unterschied zwischen Ehe & LTR rein beziehungstechnisch, also nicht aus Vertragssicht?

Und auch ne Ehe kann man so aufsetzen, dass man alles regelt.....dazu gibts den o.g. Thread

Der eigentliche Punkt an dem der TE arbeiten sollte für die Zukunft, ist nicht ne LTR-Paranoia eingeredet zu bekommen, sondern beim screening mehr darauf zu achten wie die Frau so tickt.

Ich bezweifle nämlich, dass ne Frau die so ne Nummer durchzieht nicht auch vorher schon, hier und da mal im Kleinen, Ihr Potenzial fürs ganz große Drama blicken lassen hat.

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Wo ist der Unterschied zwischen Ehe & LTR rein beziehungstechnisch, also nicht aus Vertragssicht?

Dann mach ich das jetzt mal.

Gibt einen bekannten Paartherapeuten -ich weiss nicht mehr welcher, Jellouschek könnte es sein- der die Erfahrung macht, dass sich die Dynamiken zwischen Paaren im Zusammenhang mit Heirat häufig und oft auch gravierend verändern.

Der erlebt nicht selten Paare, die sich komplett und dauernd beharken, aus ihm unerfindlichen Gründen heiraten wollen, vor der Trauung kurz vor der Trennung stehen - und komplett harmonisch werden, sobald sie unter der Haube sind.

Gleichzeitig ist es ihm immer wieder passiert, dass er langjährige Paare fragt, warum sie noch nicht verheiratet sind - und er damit die Trennung anstösst.

Was da bei den Paaren rennt, dazu hat er keine Idee. Aber jedenfalls scheint sich durch Heirat oder nicht-Heirat einiges an Dynamik zu verändern.

Quelle: http://www.pickupforum.de/topic/143613-eure-meinungen-zum-thema-ehe/page-27

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Wo ist der Unterschied zwischen Ehe & LTR rein beziehungstechnisch, also nicht aus Vertragssicht?

Dann mach ich das jetzt mal.

Gibt einen bekannten Paartherapeuten -ich weiss nicht mehr welcher, Jellouschek könnte es sein- der die Erfahrung macht, dass sich die Dynamiken zwischen Paaren im Zusammenhang mit Heirat häufig und oft auch gravierend verändern.

Der erlebt nicht selten Paare, die sich komplett und dauernd beharken, aus ihm unerfindlichen Gründen heiraten wollen, vor der Trauung kurz vor der Trennung stehen - und komplett harmonisch werden, sobald sie unter der Haube sind.

Gleichzeitig ist es ihm immer wieder passiert, dass er langjährige Paare fragt, warum sie noch nicht verheiratet sind - und er damit die Trennung anstösst.

Was da bei den Paaren rennt, dazu hat er keine Idee. Aber jedenfalls scheint sich durch Heirat oder nicht-Heirat einiges an Dynamik zu verändern.

Quelle: http://www.pickupforum.de/topic/143613-eure-meinungen-zum-thema-ehe/page-27

ist ja Thema im verlinkten Thread, meine Frage beantwortet es aber nicht........

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Wo ist der Unterschied zwischen Ehe & LTR rein beziehungstechnisch, also nicht aus Vertragssicht?

Ein großer!

Es findet ein Transfer von Macht und Einflußnahme statt. Bei einem ONS oder einer FB bleiben sie beim Mann. In einer festen Beziehung kommen Verbindlichkeiten dazu, die die Freiheit bereits einschränken. Nächste Stufe ist zusammenziehen. Wohnt man zusammen, hat die Frau immer den direkten Zugriff auf den Mann. In der Ehe kommen die vertraglichen Komponenten und ein gewisser sozialer Druck dazu. Eine Trennung ist nur noch mit großem finanziellem Aufwand möglich.

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Wo ist der Unterschied zwischen Ehe & LTR rein beziehungstechnisch, also nicht aus Vertragssicht?

Ein großer!

Es findet ein Transfer von Macht und Einflußnahme statt. Bei einem ONS oder einer FB bleiben sie beim Mann. In einer festen Beziehung kommen Verbindlichkeiten dazu, die die Freiheit bereits einschränken. Nächste Stufe ist zusammenziehen. Wohnt man zusammen, hat die Frau immer den direkten Zugriff auf den Mann. In der Ehe kommen die vertraglichen Komponenten und ein gewisser sozialer Druck dazu. Eine Trennung ist nur noch mit großem finanziellem Aufwand möglich.

Absolute Zustimmung Carver. Aber das alles kann wahrscheinlich nur jemand nachempfinden, der auch tatsächlich dermaßen auf die Schnauze geflogen ist mit ner Frau, quasi auf die "unsanfte Art geweckt" wurde. Nach einem halben Jahr oder Jahr trennt es sich nunmal viel leichter, als nach 6-9 Jahren.

Meine eigene Erfahrung ging genau in die geschilderte Richtung: Loyalität, Zusammenhalt, Harmonie, Sex, gemeinsame Familienpläne, verwobener Freundeskreis und Elternhäuser...das alles bedeutete meiner Ex plötzlich nichts mehr, bloß weil ein "neuer Arbeitskollege" kam, mit dem sie auch eine Woche nach unserer Trennung und Scheidung zusammengezogen ist. Schwupp war sie fort, ein paar Monate vorher war noch (gefühlt) alles in Ordnung.

Jungs, lasst euch nicht auf ne Ehe mit Frauen in der heutigen Zeit ein...ihr könnt nur verlieren. Serielle Monogamie auf beidseitig komplett freiwilliger Basis ist für mich momentan der absolute Königsweg. Da ich leider mitbekommen habe, dass Frauen auch in LTRs oft nicht mehr zuverlässig sind, bin ich am liebäugeln mit dem Konzept einer offenen Beziehung. Aber da kämpfe ich noch mit mir selbst, ob es das richtige für mich ist und sich für mich gut anfühlt. Und ob das dann insgesamt besser ist als einfach Single zu bleiben.

Aber noch ein wichtige Info bezüglich Ehe:

Auch mit Kindern ohne Ehe müsst ihr vorsichtig sein, weil es in Deutschland inzwischen einen sogenannten "Betreuungsunterhalt" (§1570 BGB) gibt. Zum einen zahlt ihr für eure Kinder (was absolut in Ordnung und richtig ist).

ABER: Ihr zahlt auch an die Mutter eurer Kinder, mit der ihr nicht verheiratet seid (!!!). Von daher ist die Ehelosigkeit in diesem Punkt nicht viel attraktiver als die Ehe selbst. Einzig der Versorgungsausgleich und der Zugewinn (je nach Eheart) usw. fallen bei Ehelosigkeit weg...und natürlich eine teure Scheidung die mich alles in allem 6000 Euro für 3 Jahre Ehe (und 6 Jahre Beziehung davor) gekostet hat.

bearbeitet von D00mster
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Wo ist der Unterschied zwischen Ehe & LTR rein beziehungstechnisch, also nicht aus Vertragssicht?

Ein großer!

Es findet ein Transfer von Macht und Einflußnahme statt. Bei einem ONS oder einer FB bleiben sie beim Mann. In einer festen Beziehung kommen Verbindlichkeiten dazu, die die Freiheit bereits einschränken. Nächste Stufe ist zusammenziehen. Wohnt man zusammen, hat die Frau immer den direkten Zugriff auf den Mann. In der Ehe kommen die vertraglichen Komponenten und ein gewisser sozialer Druck dazu. Eine Trennung ist nur noch mit großem finanziellem Aufwand möglich.

Absolute Zustimmung Carver. Aber das alles kann wahrscheinlich nur jemand nachempfinden, der auch tatsächlich dermaßen auf die Schnauze geflogen ist mit ner Frau, quasi auf die "unsanfte Art geweckt" wurde. Nach einem halben Jahr oder Jahr trennt es sich nunmal viel leichter, als nach 6-9 Jahren.

Meine eigene Erfahrung ging genau in die geschilderte Richtung: Loyalität, Zusammenhalt, Harmonie, Sex, gemeinsame Familienpläne, verwobener Freundeskreis und Elternhäuser...das alles bedeutete meiner Ex plötzlich nichts mehr, bloß weil ein "neuer Arbeitskollege" kam, mit dem sie auch eine Woche nach unserer Trennung und Scheidung zusammengezogen ist. Schwupp war sie fort, ein paar Monate vorher war noch (gefühlt) alles in Ordnung.

Jungs, lasst euch nicht auf ne Ehe mit Frauen in der heutigen Zeit ein...ihr könnt nur verlieren. Serielle Monogamie auf beidseitig komplett freiwilliger Basis ist für mich momentan der absolute Königsweg. Da ich leider mitbekommen habe, dass Frauen auch in LTRs oft nicht mehr zuverlässig sind, bin ich am liebäugeln mit dem Konzept einer offenen Beziehung. Aber da kämpfe ich noch mit mir selbst, ob es das richtige für mich ist und sich für mich gut anfühlt. Und ob das dann insgesamt besser ist als einfach Single zu bleiben.

Aber noch ein wichtige Info bezüglich Ehe:

Auch mit Kindern ohne Ehe müsst ihr vorsichtig sein, weil es in Deutschland inzwischen einen sogenannten "Betreuungsunterhalt" (§1570 BGB) gibt. Zum einen zahlt ihr für eure Kinder (was absolut in Ordnung und richtig ist).

ABER: Ihr zahlt auch an die Mutter eurer Kinder, mit der ihr nicht verheiratet seid (!!!). Von daher ist die Ehelosigkeit in diesem Punkt nicht viel attraktiver als die Ehe selbst. Einzig der Versorgungsausgleich und der Zugewinn (je nach Eheart) usw. fallen bei Ehelosigkeit weg...und natürlich eine teure Scheidung die mich alles in allem 6000 Euro für 3 Jahre Ehe (und 6 Jahre Beziehung davor) gekostet hat.

Yo danke für die Erfahrungsberichte bzgl. Heirat und co - sonst wär ich vlt in 10 Jahren böse auf die Schnauze gefallen, wenn ich mich nur auf Disneyland und co. verlassen hätte. Das macht deutlich, dass man sich gut überlegen sollte, ob man freiwillig die Provider Rolle übernehmen will. War mir vorher gar nicht bewusst wie das läuft, wenn die Heirat in die Brüche geht. Bild des männlichen Providers immer für selbstverständlich genommen. Macht ja bis zu einem gewissen Grad auch Sinn, da die Mutter die erste Bezugsperson für die Kinder ist. Deswegen finde ich es um so wichtiger die Männer heutzutage dafür zu sensibilisieren, dass sie die Provider Rolle nicht übernehmen müssen. Damit Mann eine bewusste Entscheidung trifft, und sich nicht bei einer Scheidung schwarz ärgert, dass Frau aus gefühlter emotionaler Vereinsamung Carlos Schwanz lutschen muss, da der Mann Überstunden schuften muss um die Familie zu ernähren und Fräulein noch schön Geld für diesen Spaß am Ende kassieren darf. Ne dann lieber: wir schaffen das - liebe Syrier, erschuftet mir bitte meine Rente, damit ich selbst keine Kinder in die Welt setzen muss. Oder die Erkenntnis: Monogamie is a bitch :-D

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Kann man denn nicht heiraten ohne Heiratsvertrag?

Ich mein ich sehe den tatsächlichen Sinn einer Heirat dann gar nicht mehr, wenn alles nur noch trocken schwarz auf weiß fest gelegt werden muss. Ich heirate ja jemanden den ich liebe und nicht irgendeinen Konzern um nur darauf zu achten, dass mir dieser nach X Jahren nicht irgendwelche finanzielle Schwierigkeiten mitbürgt.

Schließlich geht es bei einer Bindung doch letztendlich um die gemeinsame Partnerschaft zweier Menschen und nicht die der formellen und rechtliche Angelegenheiten. Dass so etwas außerdem total unsexy und abturnend ist (und ich eh nie eine heiraten werden, die einen Ehevertrag beansprucht), muss ich glaube ich gar nicht erwähnen.

Außerdem. Woher kommt es, dass soviele User eine ablehenende Haltung gegenüber Heirat und Ehe haben? Nur weil ein paar Männlein von einigen Frauen Menschen betrogen oder schlecht behandelt wurden, wird wieder einmal gegen den Wind gefahren und auf Teufel komm raus die Frau für allen Übels in einer Beziehung/Ehe dafür verantwortlich gemacht? Aja. Erinnert mich hier stark an etwas...

Sorry für Offtopic.

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Kann man denn nicht heiraten ohne Heiratsvertrag?

Ich mein ich sehe den tatsächlichen Sinn einer Heirat dann gar nicht mehr, wenn alles nur noch trocken schwarz auf weiß fest gelegt werden muss. Ich heirate ja jemanden den ich liebe und nicht irgendeinen Konzern um nur darauf zu achten, dass mir dieser nach X Jahren nicht irgendwelche finanzielle Schwierigkeiten mitbürgt.

Schließlich geht es bei einer Bindung doch letztendlich um die gemeinsame Partnerschaft zweier Menschen und nicht die der formellen und rechtliche Angelegenheiten. Dass so etwas außerdem total unsexy und abturnend ist (und ich eh nie eine heiraten werden, die einen Ehevertrag beansprucht), muss ich glaube ich gar nicht erwähnen.

Außerdem. Woher kommt es, dass soviele User eine ablehenende Haltung gegenüber Heirat und Ehe haben? Nur weil ein paar Männlein von einigen Frauen Menschen betrogen oder schlecht behandelt wurden, wird wieder einmal gegen den Wind gefahren und auf Teufel komm raus die Frau für allen Übels in einer Beziehung/Ehe dafür verantwortlich gemacht? Aja. Erinnert mich hier stark an etwas...

Sorry für Offtopic.

Das hat nichts damit zu tun, der Frau die "Schuld" für irgendwas zu geben. Oft ist auch der Mann "schuld" weil er sich betaisieren lässt.

ABER: Es ist nunmal einfach der Gang der Natur, Stichwort Hypergamie, dass die Frau auf Dauer sehr schwer bei der Stange (welch Wortspiel..) zu halten ist. Wenn du das mit der Liebesheirat so siehst, dann sehr gut. Behalte es dir bei. Aber wundere dich nicht, wenn es dir mal um die Ohren fliegt. Will jetz keinen Teufel an die Wand malen oder sowas, aber wie Carver auch schon geschildert hat, verändert sich die Balance Mann - Frau in einer Ehe einfach zu krass. Manche bezeichnen es als Betaisierung, aber ich würde das nicht so nennen. Es ist einfach schwierig, in einer Ehe als Mann noch die "Oberhand" oder "Führung" zu behalten, weil dich deine Ehefrau einfach in zu vielen Bereichen unter Kontrolle hat.

Krass gesagt, du kannst nimmer Motorradfahren wann du willst, furzen wann du willst, vögeln wen du willst und obendrein darfst auch noch für alles zahlen. Etwas überspitzt aber du verstehst...

Die Ehe beeinhaltet einfach zu viele betaisierende Elemente. Kleines Beispiel: Im PU lernen wir, dass es manchmal besser ist, nicht auf ein Date zu gehen, wenn man nicht so gut drauf ist, Probleme hat etc.. Wenn man auf das Date/Sargen gehen würde, dann strahlt man das dann auch aus (unbewusst), was die Attraction bei der Dame mindert bzw. überhaupt kein reizvoller Kontakt zustande kommt. VErsuch mal in der Disco eine anzusprechen wenns dir mies geht. Das klappt nicht.

Und in einer Ehe? Da ist deine Herzensdame IMMER um dich rum. Du bist schlecht drauf --> ihre Attraction sinkt --> Carlos reibt sich die Hände. In der Theorie könnte eine Ehe schon funktionieren (siehe LdS), aber nur, wenn du es schaffst, IMMER einen positiven Vibe auszustrahlen, IMMER die Führung zu behalten (Fels in der Brandung) und straight dein eigenes Ding durchzuziehen. Sorry, aber jeder hat mal schlechte Tage...auf Dauer klappt das einfach nicht, schon gar nicht über 30/40/50 Jahre hinweg.

Und Carlos ist halt immer gut drauf, wenn er deine Noch-Ehefrau trifft. Weil wenn er mal down ist, dann ist deine Ehefrau meistens nicht bei ihm und kriegt es mit bzw. es kommt erst gar nicht zum Sextreff. Daher ist Carlos immer reizvoller als ein Ehemann, der manchmal völlig geschafft von der Arbeit heimkommt und manchmal einfach keinen Sex-Marathon mit vorangegangenem hinreißenden Date mehr hinbekommt. Ergebnis: Frau fühlt sich "vernachlässigt" und der Mann kapiert net mal warum, weil er denkt, doch alles für die gemeinsame Beziehung/Ehe zu tun.

bearbeitet von D00mster
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Vorweg: Ich sprech hier über langfristige Beziehungen also alles über 3 Jahre.

pMaximus, deine Annahme ist falsch. "Machen sie sich bewußt, dass ihr bei der Ehe einen "bindenden Vertrag" eingehen," Das waren die Worte des Standesbeamten, der vor 14 Tagen eine Freundin von mir traute. Ein Konzern würde sich viel mehr an die vertraglichen Bestimmungen halten. Eine Frau hingegen kippt im Laufe einer Partnerschaft und wird sich nach ein paar Jahren emotional vom Partner völlig distanziert haben. Kennzeichen davon ist die fast völlige Absents von körperlicher Nähe und Sex, aber auch emotionaler Bindung.

Das sind nicht nur ein paar niedliche, kleine "Männlein", denen das passiert. Das so etwas nur schwachen Typen passiert, ist die Argumentation vieler Frauen. Doch es erleben gestandene Männer ganz genauso.

Und hier sind wir wieder beim Thread: Ich komme langsam zur Einsicht, dass jeder Mann, der eine Beziehung eingeht, wissen muss, dass sich die Frau nach ein paar Jahren von ihm distanziert. Serielle Monogamie ist die Regel. Wer etwas anderes annimmt, baut auf Sand. Ich finde das wichtig zu wissen, wenn ich eine Beziehung eingehe. Und nachdem die durchschnittliche Haltbarkeit von Beziehungen inzwischen relativ kurz ist, bin ich gut beraten, mich in Partnerschaftsdingen so zu betten, dass ich noch immer gut dastehe, wenn sie beginnt, im Boot zu schaukeln. Das betrifft vor allem große, gemeinsame Anschaffungen wie Auto, Steroanlage oder Fernseher und Verträge. Keine gemeinsamen Verträge. Keine privaten Darlehen, keine Bürgschaften. Kein Investment in Immobilien, in denen du nicht alleine den Vertrag oder Eigentumsrechte hast. Haltet Frauen raus aus euren Finanziellen Angelegenheiten, sie sind in der Beziehung langfristig instabil.

Jetzt werden gleich alle Cats aufspringen und schreien: Frauenhasser etc.... Nein, tue ich absolut nicht. Ich beobachte nur überall das selbe Muster und das zeigt mir deutlichst, dass Frauen nicht für wirklich langfristige LTRs geeignet sind. Franco, ein italienischer PUA, schreibt immer, dass Frauen sich sehr schnell langweilen: "Females are easily bored creatures". Wegen dieser Beobachtungen ändere ich gerade die Paradigmen unter denen ich eine Beziehung eingehe. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit dem Beziehungsmuster, das Caleb Jones alias Blackdragon in seinem Buch: "The unchained Man" beschreibt. Das ist ein sehr lesenswertes Buch für jeden Mann, vor allem aber für Männern in den 20ern.

TS, ich hoffe das geht nicht zu weit, aber ich finde, deinen Thread einen guten Anlass über diese Dinge zu schreiben. Ich hoffe, das ist ok für dich.

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Ne passt, aber wenn ich die letzten Beiträge so lese, fällt mir ein alter Spruch ein: Wahre liebe besteht nur zwischen Männer ;-)

Also ich finde Ehe an sich nichts schlechtes. Ausserdem gibt's ja Eheverträge!

Irgendwie muß man sich aber schon fragen ob das so stimmt, wie ihr das sieht. Im Grunde ist ja die Message das eine Beziehung mit einer Frau immer ein Spiel mit dem Feuer ist. Wenn ich all die Zeit mit solch einer Paranoia im Hinterkopf Leben müsste würde ich ja garnicht mehr leben können.

In meinem Fall gab es viele Anzeichen. Mehrmals - hat sogar im 1 Jahr angefangen. Das ich jetzt daran so am rumkrebsen bin liegt wohl daran das ich mich selbst in den letzten 2 Jahren aus den Augen verloren habe. Dazu natürlich dieser warme Wechsel. Das ist Balsam für das Ego ;-)

Grade muss ich auch noch feststellen das die Wintermonate es auch noch verstärken.

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Sorry wenn ich jetzt wieder offtopic gehe. Das wird etwas länger...aber @Carver und @D00mster:

Ich weiß wirklich nicht woher man(n)/ihr euer negatives Feindbild gegenüber der Frau her nimmt. Ich kenne genug Pärchen, die schon seit Jahren verheiratet sind und trotzdem noch eine wunderbare Ehe und Beziehung führen. Allein die Aussage "die Frauen nicht langfristig für LTRs geeignet sind..." bestätigt doch die krassen Vorurteile die hier immer wieder gerne im Forum verbreitet werden.

Woher kommt denn die Annahme, dass Männer auch in einer langfristigen Beziehung die Spannung zur Partnerin nicht aufrecht erhalten kann?
Woher kommen Ängste oder gegeben die Auffassung, dass Frauen sich im allgemeinen immer langweilen bzw. als willenlose, charakterschwache Menschen dargestellt zu werden?

Die Sache ist doch die, dass nämlich sofern Mann obgleich während eines Dates oder in einer Beziehung sich nicht normgerecht beweisen können, die Attraction anfängt zu sinken. Das hat aber tatsächlich nichts mit der Auffassung zu tun, Frauen wären dafür verantwortlich.

Ich häge zum Beispiel auch lieber mit fröhlichen, lustigen und aufgeschlossene Kumpels ab als mit irgendeinem Langweiler der täglich nach der Arbeit vor der Glotze hockt.

Ganz ehrlich. Wer nach der Arbeit, so schwer sie auch sein mag, nach der Arbeit immer wieder in die gleichen Verhaltensmuster zurück fällt, dem ist doch selbst die Verantwortung für das Versagen sozialer Kompetenzen zu zuschreiben. Ich gehe nach der Arbeit fast immer mit Kollegen oder Freunden zu Abends essen oder etwas trinken. Das Leben ist nur sofern monoton, solange man es sich auch monoton gestaltet.

Kurzes Paradebeispiel:
Mittlerweile sind sie gute Freunde von mir und meiner LTR. Beide Ü50. Seit 24 Jahren verheiratet. Er Immobilienmakler. Sie Sekretärin. Beide sind noch heute bis über beide Ohren ineinander verknallt.

Fahren regelmäßig auf Urlaub und genießen jedes Wochenende ein anderes Abenteuer (tatsächlich sind die so reisefreudig, dass ich jedes mal neidisch werde).

SIE vor allem vergöttert ihn, sodass meine Freundin und ich uns schon manchmal schmunzelnd einen Blick austausche müssen und dabei lachen, wenn ER wieder einmal von ihr verwöhnt wird.

Woran liegt das wohl? Vielleicht daran, dass er auch noch in diesem Alter einfach standhaft und selbstwahrnehmbar ist?

Einfach sich selbst treu, selbstbewusst und einfach das tut was er will? Das hat alles nichts mit einer langjähriger Beziehung und des fehlenden Empathie und Einfühlungsvermögen des weiblichen Geschlechts zu tun.

Es liegt einfach daran dass viel zu viele Pärchen nach einiger gewissen Zeit in die 0815 monotone Beziehungsschiene rutschen und damit auf die Fresse fliegen. Und daran ist mit Sicherheit auch zum Großteil der Mann schuld.

Wenn ich so meine Arbeitskollegen angucke, die schon seit 5 Jahren oder länger in einer Beziehung sind, dann möchte ich denen auch am liebsten eine klatschen und das PUF vorschlagen.

Die unternehmen an ihrem freien Arbeitstagen oder Wochenende absolut gar nichts oder hauen sich nach der Arbeit anstatt mit uns einen heben zu gehen, jeden Tag vor die Glotze zur Freundin.

Kein Wunder dass sich seine Freundin dann bei der Weihnachtsfeier lieber mit mir und Peter gesellt und anfängt zu flirten. Aber noch einmal. Das hat lächerlicherweise nichts mit der Behauptung zu tun, Frauen würden sich nach einer gewissen Zeit langweilen. Bei solch einem Verhalten würde sich jeder langweilen. Übrigens gilt diese Schlussfolgerung auch umgekehrt. Auch ich habe eine langjährige Freundin schon abgeschossen, weil SIE mit der Zeit einfach langweilig, unflexibel und unkreativ wurde.

Die Argumente hier bestätigen doch wieder das völlig abstrus ignorante Frauenbashing und Diffamierung gewisser Personengruppen, welches nicht unbedingt unentbehrlich ist.

Abgesehen davon möchte ich die Dunkelziffer an männliche Fremdgeher gar nicht wissen. Wenn ich so die männlichen Freunde vs. die weiblichen vergleiche mit der Anzahl an Fremdvögeln, liegen hierbei deutlich meine männlichen Kollegen vorne. Dabei frage ich mich auch immer wieder, wo lernt ihr im Forum solche Frauen kennen?? Oder bestätigt hier nur die Ausnahme die Regel, dass hier im Forum anscheinend nur Extremfälle bearbeitet werden?

Es ist doch immer wieder die gleiche Leier.

Wenn ein Date, ein #Close oder sogar eine Beziehung nicht funktioniert, dann wird in allererster Linie erst einmal geraten an sich selbst zu arbeiten. Zumindest wird es im Forum hier so propagiert.

Fällt diese unter bestimmten Bedingungen aus oder wird die (seelische) Selbstaufarbeitung zu hart, schaltet das Hirn (auf rationaler und später auf subjektiver Ebene) um und versucht die Problemlösung bzw die Ursachenforschung nicht mehr bei sich selbst zu suchen sondern beim Gegenüber.

Nun fängt es halt an. Die Schuld vor allem der Frau oder dem Kontrahenten in die Schuhe zu schieben.

Probleme, die man(n) nicht selbst auf die Reihe bekommt oder über ungenügend Ressourcen verfügt, werden auf einmal zu Probleme des Anderen. Das sieht man doch hier im Forum zu genügend mit der idiotischen Annahme, dass alle Frauen nur auf durchtrainierte extreme Reiche Assis stehen. Irgendwann merken die Erhellten mit kurzer Intensität, dass doch die Frau an allem Schuld ist anstatt weiter den harten und steinigen Weg zu gehen. Darüber hinaus kommen dann solche Annahmen wie die der Heiratsbias und dass jegliche Ehe eigentlich nur schlecht für den armen Mann sein muss. Wer sich nach einer gewissen Zeit sich solch einem Selbstmitleidswert geben kann, der ist mit Sicherheit auch in der Lage die Situation strukturiert aufzufassen um ein einziges mal über beidseitiges Normverhalten zu reflektieren.

Aber lustigerweise springen halt eben genauso viele Männer auf das Klischee an, extrem gutaussehende attraktive Frauen flachzulegen. Double Standards? Ja, in diesem Fall schon. Siehe dazu "Postet euer Hot Babe" Thread. Würde das eine Cat hier im Forum machen, wäre der Aufschrei immens. Wir alle sind materialistisch. Nur wer auf dieser Ebene alleine hängen bleibt, der wird sich auch irgend einmal wundern warum er/sie auf die Schnauze fliegt. Beziehungen dienen nicht dem (rationalen) Zweck, sondern allen vorran einer emotionalen, ja fast spirituellen Bestimmung.

Und ich behaupte einmal, wer nur die eine Kehrtseite einer Beziehung sieht (nämlich dass "wir amen Männer immer den Provider spielen müssen und wir nur geben geben geben aber nichts zurück bekommen"), der führt ein leider zu sehr trauriges Leben. Auch wenn derjenige im Glauben lebt, die einzige rationale Wahrheit zu kennen.

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