Zwischenmenschliche Beziehungen in unserer Zeit - machen diese einen Sinn?

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Guten Abend die Damen und Herren,

dieser Thread soll eine extra Plattform bieten für eine Diskussion, die vor allem mich persönlich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Nämlich das Thema Beziehung zwischen Mann und Frau. Anstoß hierfür ist der Thread "Nach 7 Jahren ausgetauscht... und sucht ständig Kontakt".

Es geht hierbei um eine, zum einen sehr schlüssige, zum andern eine schockierende Theorie von einem Menschen dessen Beiträge ich sehr zu schätzen weiß. Um die dortige deplazierte Diskussion hier weiterzuführen, zitiere ich die Beiträge der diskutierenden User chronologisch.


[Erster diskussionsspezifischer Post]


Posted 25 September 2015 - 21:22 PM von Carver

Ich kann mir gut vorstellen, dass du dir nach dem ganzen Drama richtig das Hirn zermarterst. Erst mal sorry, nach sieben Jahren ist das der Hammer. Ich schreibe dir mal einige Ideen auf, die mir beim Lesen gekommen sind.

Viele Frauen sind krass egoistisch und das liegt in ihrer Natur begründet. Es äußerst sich unter anderem darin, dass sie alles, was in einer Beziehung schlecht lief, auf den Partner projezieren. Das Paradebeispiel für so eine Projektion ist der Satz, dass sie sich abends erstmal zusaufen muss, damit sie es mit dir aushält. Die Realität ist, dass sie mit ihrer Situation unglücklich ist und sie deshalb säuft. Sie hat ein Problem und in Verbindung mit dem Alkohol ein großes.

In diesen sehr tief verwurzelten Egoismus fällt auch, dass sie mit ihrem Weissen Ritter auf dem Cabriolet davonreitet. Mach dir bewußt, dass dies die Tragweite von DeAngelos "Attraction is not a choice" demonstriert. Wenn die Pussy pumpt, ist das Hirn ausgeschaltet. Übrigens auch nett, wenn man den alten Vorwurf der Männer, die nur mit dem Schwanz denken, als Projektion betrachtet. Halte dir vor Augen, dass es heute kaum mehr eine Beziehung über die 2,5 Jahre schafft. Danach gehen die Frauen, weil Muschi befiehlt, dass ein neuer her muss. Sieben Jahre ist eh schon sehr lange. Als Frau ist sie so geschaltet. Klar werden jetzt viele aufspringen und sagen, dass es auch andere Frauen gibt. Klar, es gibt immer die Ausnahmen.

Allerdings glaube ich auch, dass du viele Warnzeichen einfach übersehen hast. Z.B. die Streitereien. Das sind Red Flags, die dir das nahe Ende schon angekündigt haben. Mach mal eine Analyse, was du nicht wahr genommen hast. Erkunde die Toten Winkel.

Du schreibst, dass du ihr viel geholfen hast. Auch da greift der weibliche Egoismus. Sie nimmt das, wenn sie dich als festen Partner betrachtet, als selbstverständlich. Das geht so weit, dass du durchaus den Spruch hören könntest, dass du selbst schuld bist, wenn du so blöd bist und dich so vereinnahmen lässt. Letztendlich betrachtete sie dich als das Wurzel all ihres Übels und daher sieht sie sich als berechtigt an, dich so scheisse zu behandeln, auch wenn sie immer von dir profitiert hat.

Als Mann trägst du Werte wie Liebe, Loyalität, Ritterlichkeit etc in dir, die dir ein solches Verhalten völlig unverständlich machen. Im Gegenteil. Uns ist seit unserer Kindheit eingetrichter worden, was Frauen für wundervolle Engel sind, die wir als Männer auf Händen zu tragen hätten. Es ist uns aufgrund sozialer Normen strikt verboten, Frauen weh zu tun und wir sind verpflichtet, alles zu tun, dass sich die Frauen wohl fühlen. Natürlich ist das alles völliger Bullshit, der dazu führt, dass Männer zuviel geben und Frauen zuviel nehmen. Dieses Ungleichgewicht bringt viele langfristige Beziehungen in eine Schieflage. Hast du schon mal den Satz gehört, dass der böse wird, der zuviel nimmt?

Eine Warnung am Schluss: Nach so einer Geschichte hat man die Tendenz, in die Opferrolle zu verfallen und bitter zu reagieren. Schau, dass du da rauskommst. Denn diese Bitterkeit bindet dich an diese Frau. Du kannst noch Jahrelang deine Vorwürfe und deine Verbitterung wiederholen, aber das bringt dich nicht weiter. Mach dir stattdessen klar, dass die Situation für die ungeahnte Möglichkeiten bringt. Du hast z.B. die letzten sieben Jahre monogam gelebt, was dir als Mann eigentlich fremd ist. Ich glaube, dass du noch gar nicht begreifst, dass du durch sie in das Land wo Milch und Honig fließen, gesprengt worden bist. Mag schon sein, dass du momentan sauer und verletzt bist. Aber begreife es als Möglichkeit. Wobei warscheinlich weniger Milch und Honig fließen werden....lol. Du wirst auch sehr schnell merken, dass es angenehm ist, niemandem mehr verpflichtet zu sein.

Ich komme auch gerade aus einer Situation, wo die Beziehung nach sechs Jahren zuende ging. Ich kann dir sagen, es ist so befreiend, einfach alles selbst zu entscheiden. Davor war dieses ewige alles gemeinsam machen. Das war so unglaublich zäh und viele Sachen sind dann alleine schon wegen unterschiedlicher Termine einfach auf der Strecke geblieben. Ich entscheide so, wie es mir passt und da ich sehr entscheidungsfreudig bin, bleibt mir einfach viel mehr Zeit für das wesentlich.

Ein riesiger Pluspunkt der Trennung: Du hast die Streitereien los. Auch das ist eine tierische Erleichterung, denn niemand braucht Streit. Wer hat denn bei dir in der Beziehung die Streits vom Zaun gebrochen?

Ich würde an deiner Stelle mir auch etwas Tolles gönnen. Flieg doch nach Thailand. Nicht wegen der Muschis, sondern weil es ein geiles Land ist, in dem man sich unglaublich wohl fühlen kann. Strand, Tauche, Kajakfahren, Sightseeing......Oder sowas in der Art. Solche Verwöhnaktionen sind in deiner Situation enorm wichtig, weil du dir damit selbst zeigt, dass das Leben ohne ihr einfach auch richtig geil weiter geht. Gib dir viel gutes wie Sauna, Sport, Massge...etc.

Lies dich mal ein bißchen ein. Ich würde dir von Rollo Tomassi "The Rational Male" empfehlen. Tomassi beschreibt darin die egoistische Natur der Frau und erzählt sehr viel über die Beziehungsdynamik zwischen Mann und Frau, von außerhalb der "Matrix" gesehen. Sehr schön ist auch das Buch von Caleb Jones, einem amerikanischen Autor und Blogger: The Unchained Man: The Alpha Male 2.0: Be More Happy, Make More Money, Get Better with Women, Live More Free. In diesem Buch beschreibt Caleb Jones, Blogname Blackdragon, wie man sich von den Fesseln monogamer Beziehungen trennt. Monogame Beziehungen arbeiten immer Frauen zu und verleihen ihnen unglaublich große Macht. Blackdragon beschreibt ein Beziehungsmodell mit mehrern Frauen, um diese weibliche Vormacht zu durchbrehcne und er erklärt dabei genau die Spielregeln, die Vorgehensweise und die Wirkung eines solchen Lebenstils. Seinen Blog findest du unter "Blackdragonblog". Ich würde dir Buch und Blog unbedingt empfehlen.

Ich denke mal, beide Lektüren werden dir viel dazu helfen, das Ende dieser Beziehung anders zu sehen. Kümmere dich gut um dich und du wirst bald erkennen, wie sehr du von der neuen Situation profitierst. Als ein Typ, der seine sieben Sachen im Leben zusammen zu haben scheint, wird es dir sehr leicht fallen, PU Konzepte umzusetzen. Mir als 53-jährigen fällt es viel leichter, als mit 20 oder 30. Das hat viel damit zu tun, dass ich meinen Value gefunden haben. Und glaube mir, ich habe in einem Monat soviele Frauen, wie früher in einem Jahr.

In ein paar Monaten wird deine Ex die neue Beziehung an die Wand gefahren haben. Gaub mir, dann wirst du mit den Schultern zucken, dich umdrehen und die geilen Sachen machen, die seit der Trennung dein Leben geprägt haben. Das ist der Lauf der Dinge. Mir tut der Typ deiner Ex leid, denn er glaubt, das große Los gezogen haben. Sie wird in sehr schnell zerlegt und entsorgt haben und sie wird sehr schnell merken, was sie an dir verloren hat. Aber das braucht dich wirklich nicht zu interessieren.

Freu dich auf das, was kommt!

Alles Gute!

Carver

Seite 3 - Beitrag #40




Posted 07 October 2015 - 06:20 AM von Carver

Man man man, die Dame lässt nicht locker. Einerseits will sie unbedingt Kontakt mit mir, sagt aber im gleichem Atemzug, dass sie die Trennung garnicht wollte aber gehen musste?? Also ob sie jemand gezwungen hätte?!? Die verarscht mich doch - dabei hab ich nur geschrieben, dass sie das Zeug behalten kann...


Axel, sieben Jahre sind eine lange Zeit. Du kannst davon ausgehen, dass du nach sieben Jahren Beziehung betaisiert bist, während die Frau ein Maximum an emotionaler Macht über dich gewonnen hat. Sie weiß, welche Knöpfe sie bei dir drücken muss, um an ihr Ziel zu kommen. Die emotionale Macht übt sie direkt aber unter umständen auch passiv-aggressiv, unterschwellig aus. Ich weiß, dass in der Realität die Dinge nuancenreicher sind, aber als Arbeitsmodell verwende ich bewußt diese vereinfachte Darstellung.

Wenn die Frau spürt, dass du betaisiert wirst, geht dein Wert in der Beziehung runter, Schritt für Schritt. Das ist eine schleichende Dynamik, der du fast nichts entgegenhalten kannst. Anfangst sinkt dann die Attraction, der Sex wird weniger, die Qualität des Sexes nimmt ab. Parallel dazu steigert sich die Häufigkeit von ihrem negativem Verhalten, unbegründeten Streits etc. In deinem Selbstverständnis als Mann glaubst du, bis daher alles richtig gemacht zu haben. Du nimmst nicht wahr, dass das Kind bereits im Brunnen liegt und langsam absäuft.

Mit dem weiteren Fortschreiten der Betaisierung kippt die Dynamik noch mal. Wenn die Attraction endgültig im Arsch ist, kommt die Verachtung. Innerlich ist jede Frau auf der Suche nach dem ultimativen Lover und wenn sie merken, dass der göttliche Lover betaisiert ist, schlägt das Gefühl in Wut und Verachtung um. Frauen behandeln den Typen dann wie den letzten Dreck. Warum? Frauen hassen Betas!!! Da gibt es keine ethischen Überlegungen, wenn sie dich als Beta sieht, gilt das Gesetz des Dschungels. Das ist der Moment, wenn sie dir den Ring an den Kopf schmeisst oder vor deinen Augen (triumphierend und mit viel Drama) im Cabrio ihres neuen Lovers davonreitet oder dir sagt, dass sie dich noch nie geliebt hat und nur mit dir zusammen ist weil (abwertenden Grund einfügen). Den Wert des Partners in dieser Beziehungsphase erkennt die Partnerin nur durch Kontaktsperre und Entzug der Aufmerksamkeit. Aber zurück zu deiner Ex.

Im ersten Moment noch denkt sie, dass der neute Typ der Lottogewinn ist. Erinnere dich, dass sie instinktiv immer auf der Suche nach dem besten genetischen Material ist. Seien wir ehrlich, nach einer längeren Partnerschaft kann es richtig geil sein, mal wieder Sex mit einem anderen Typen zu haben. Sich vom Prinzen alle Körperöffnungen Druckbetanken lassen, was mit dir nicht mehr drin war, weil Frauen mit dem Beta nur wenig und qulitativ schlechten Sex haben. Aber dieser Rausch ist nur von kurzer Dauer.

Deine Ex hat, wie viele Frauen das tun, den Neuen völlig falsch und unrealisitisch eingeschätzt und ihn in die Prinzenrolle eingetütet. Wo sie vorher mit wehenden Fahnen im Cabrio triumphierend davongallopierte, merkt sie aber langsam, dass der Neue gar kein Prinz ist, sondern ein ganz normaler Typ. Vielleicht machen sich negative Eigenschaften bemerkbar? Die Zahnpastatube..... die Socken am Boden.....? Vielleicht erweist er sich als Weichei? So langsam schleichen sich Zweifel ein. Die nagen. Und die Erinnerung an dich ist auch noch frisch. Als du schriebst, sie sagt er sei viel zu nett, ist das eigentlich schon der Todesstoß für den.

Diese Zweifel kommen auch besonders schnell, da sie von mir nichts auf dir nichts zu ihm gezogen ist. Alleine das Zusammenziehen ist für viele Frauen ein Zeichen, dass der Typ betaisiert ist. "Was tun? Jedenfalls mal ein bißchen Kontakt zum Alten aufbauen. Der war doch gar nicht so schlecht. Puh, wenn das weiter geht, dann erweist sich der Neue der volle Fluffi, was mach ich denn dann? Hab voll die Arschlochkarte gezogen". Auf einmal hat sie einen direkten Vergleich, in dem du vermutlich gar nicht schlecht abschneidest. Dazu kommt, du stärkst auf einmal deine Position, indem du den Kontakt abbrichst. Kontaktabbruch ist für Frauen ungefähr so wie Sexentzug für Männer. Je länger sie mit dem anderen zusammen ist, desto mehr wird sie dich in einem positiven Licht sehen und ihre Angebote an dich werden zunehmen. Der Typ ist eine arme Sau und wird von ihr einfach benutzt.

Viele Frauen sind in Beziehungsfragen megaegoistisch. Sie würde ohne mit der Wimper zu zucken auch wieder mit dir zusammengehen und zwar nur aus einem einzigen Grund: Weil sie das beste genetische Material will und weil es ihr nutzt. Bis es in ihren Augen soweit ist, klopft sie dich spielerisch ab. Wenn du jetzt Alpha rüberkommst, kurz angebunden bist oder gar keinen Kontakt hält und auf ihre billigen "ich habe noch Sachen von dir"-Spielchen eingehst, desto stärker wird sie sich nach dir sehnen.

Ich finde dein Beispiel wirklich sehr wichtig. Es zeigt wie rücksichtslos Fauen nach dem besten genetischen Material streben Stichwort "Hypergämie", wobei die Definition des besten genetischen Materials für Frauen fließend und subjektiv ist. Was heute Top ist, kann morgen schon flopp sein. Das Beispiel deiner Freundin zeigt in hervorragender Weise, welche Risiken Männer eingehen, wenn sie blind vertrauen und warum es so enorm wichtig ist, die Freundin/ Frau nicht zum Mittelpunkt des eigenen Lebens zu meichen. Deine Freundin ist kein extremes Beispiel,vielleicht ist ihre Rücksichtslosigkeit etwas plump und blöd. Aber im Prinzip typisch. Ich bin heute 53 Jahre und ich habe viele Frauen gesehen, die diese Strategien fahren.

Frauen sind dabei sehr Janusköpfig. Einerseits sprechen sie die ganze Zeit über Romantik, Liebe, Kinder kriegen und gemeinsam alte werden. Andererseits arbeitet auf der Instinktebene die ständige Suche nach dem besten Typen. Auf dieser Ebene ist die Frau megaegoistisch und rücksichtslos. Ihr instinktives, rücksichtsloses Handeln steht in einem krassen Gegensatz zur Romantik und Liebe, die sie ständig propagierte. Das ist ein Punkt, den Männer überhaupt nicht verstehen. Eigentlich sind die Männer das romantische Geschlecht und sie glauben an Liebe und gemeinsames alt werden, wie dreijährigen an den Weihnachtsmann. Mach dich mit dieser Idee vertraut, ohne bitter zu werden und lerne daraus, wenn du in eine neue Beziehung gehst.

Seite 5 - Beitrag #65




Posted 11 October 2015 - 11:12 AM von Carver

Hey Carver,

das Verhalten was du beschreibst kommt mir sehr gut bekannt vor von meiner Ex. Ich hatte mir danach verpsrochen gehabt, dass ich mich nicht mehr so leichtsinnig auf eine Beziehung einlassen werde, und auch nicht meine Bedürfnisse zurückstellen werde.

Eine Sache verstehe ich aber nicht, vielleicht liegt es auch an meinen Jungen 20 Jahren. Ich bin seit einem Jahr in einer wundervollen Beziehung. Wir motivieren und gegenseitig und fördern uns gegenseitig. Sei es jetzt Uni, Freundeskreis oder Familie, wir sorgen dafür das jeder das beste aus sich herausholt. Der Sex ist wunderbar. Klar kriege ich mein eigenes Leben auch auf die Reihe, aber sie sorgt jedes Mal aufs neue, dass ich jeden Tag mehr Motivation habe, als am Tag zuvor. Vielleicht ist es auf der jetzigen Situation einfach zu beurteilen. Auch wenn Schluss wäre, wäre ich extrem dankbar für das letzte Jahr. Jedoch bin ich mir auch sicher, dass ich wieder lange suchen müsste um wieder so jemanden zu finden.

Wenn ich mir deine Erläuterungen durchlese frage ich mich, wo dann der Platz für die Familie bleibt? hast du Kinder? Wären diese mit deinem Lebenstil vereinbar? Vielleicht bin ich auch zu blind dafür, ich würde mich über eine Aufklärung von dir sehr freuen :)


Hi Wavestore,

ich kann dir auf deine Fragen keine endgültigen Antworten geben.

Gratuliere, dass du eine Freundin gefunden hast, mit der du dich super verstehst und mit der du glücklich bist, Genieße es einfach.

Ich habe in meinem Leben auch mehrfach solche Phasen erlebt und es war wunderschön. Dennoch kamen auch in diesen Beziehungen der Moment, wo das Positive in das Negative umschlug. Ich will gar nicht an deiner Beziehung rumkritteln. Jede ist anders. Aber innerlich solltest du dir klar machen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass auch deine Beziehung irgendwann kippt, enorm hoch ist.

Und damit bist du natürlich bei dem Gedanken, was mit Familie und Kindern sein soll.

Eine Familie gründen wird oft mit Heiraten gleichgesetzt. Hier würde ich mich einfach weigern. Heutzutage sind Frauen derartig wechselhaft, dass für dich als Mann eine Ehe mit enormen finanzeillen und psychologischen Risiken einhergeht. Im Fall einer Trennung zahlst du die Rechnung! 80% der Trennungen gehen von den Frauen aus, so dass du, selbst wenn du der beste Ehemann der Welt bist noch immer ein gigantisches Risiko hast, eine Scheidung zu erleiden. Bewahre dir deine Unabhängigkeit von einer Frau. Im Fall einer Eheschließung gibst du deinen Verdienst als Pfand. Die Frau wird aus einer Scheidung zu 99 Prozent finanziell abgesichert hervorgehen, während du um das wirtschaftliche Überleben kämpfen wirst.

Kinder ja. Kinder bereichern dein Leben enorm und du kannst auch ein Kind mit großziehen, wenn du nicht mehr mit deiner Partnerin zusammen bist.

Ich lebe eigentlich wirklich gerne in einer festen Partnerschaft. Aber du wirst wie ich früher oder später feststellen, dass Frauen nach einer bestimmten Zeit, durchscnittlich sind es angeblich 2,5 Jahre, anfangen eine Beziehung zu demontieren. Serielle Beziehungen sind die Regel und die glückliche Ehe ist eine Utopie wie der Kommunismus. Es gibt kein "und sie lebten glücklich bis an das Lebensende".

Meinesachtens sind Frauen so gepolt, dass sie nach ein paar Jahren Partnerschaft sich einen neuen Suchen oder dass sie einfach in der Beziehung gelangweilt sind. Man liest, dass dies aufgrund der Förderung der genetischen Vielfalt von der Natur so gewollt sei.

Ich könnte noch sehr viel mehr dazu schreiben, aber ich will hier nicht den Thread hijacken.

Seite 6 - Beitrag #81




Posted 12 October 2015 - 08:06 AM von Carver

@PennyMonney, auch auf die Gefahr hin, vom Thema abzuwandern, aber auf deine Mail möchte ich doch eingehen, da einiges davon auch den TS interessieren könnte.

Die Realität heut zu Tage ist doch, dass die Begriffe Silber- und Goldhochzeiten ins Museum gehören. Sie werden aussterben.

Ich kenne in meinem durchaus großen SC, keine Beziehung die noch länger als 4 Jahre hält. In der Regel würde ich schon sagen, dass die Verfallszeit nach 2,5 Jahre vorbei ist.

Natürlich gibt es iwo Ausnahmen, aber ich kenne keine!


... Und der Grund allen Übels ( zumindest in Deinem beachtlichen SC) ist die Emanzipation der Frau?


Meinesachtens hat das eher mit der genetischen Anlage der Frau zu tun. Wenn Frauen befreit von wirtschaftlichen Zwängen sind und das Recht auf freie Wahl des Partners genießen, kommt dabei serielle Monogamie heraus.

Ich für meinen Teil kann diese Beobachtung ( in meinem beachtlichen SC) ganz und gar nicht machen. Langjährige Beziehungen benötigen u.a. Kompromissbereitschaft sowie seinen Partner nicht als temporäre Gegebenheit zu sehen und keine Pseudofakten von Menschen die sich selber gezielt emotional abgestumpft haben.


Das Märchen vom Kompromiss. PennyMonney, meine Beobachtung läuft in eine ganz andere Richtung: Je mehr ein Mann Kompromisse wegen seiner Partnerin eingeht, desto weniger wird sie ihn achten. Meist fängt das so an, dass sie verlangt, dass er weniger Zeit mit den Kumpels verbringt, das Motorradfahren weil gefährlich und so aufgibt, nicht mehr soviel Zeit ins Autobasteln oder ins Bergsteigen investiert etc. Wenn der Typ dem allen nachgibt und irgendwann völl isoliert und weichgewaschen dasteht, dann wird sie ihn abservieren, denn keine Frau wird einen Mann akzeptieren, der sich selbst aufgibt.

Das ist genau der Zwiespalt der Frauen. Sie sind ständig auf der Suche nach einem Alpha, den sie nach ihren Bedürfnissen verbiegen können. Verbiegt er sich.....hahahah..... dann next.

Der Begriff "Beziehung" wird so glorifiziert und es ist ein ewiges Hin und Her was denn nun die perfekte LTR ist. Handhabt ihr das bei Freundschaften ebenso?


Alle Phänomene haben einen Grund. Wenn sich die Typen hier wirklich einen Kopf über Beziehungen machen, dann liegt das in ihren Erfahrungen und ihrer Situation begründet. Ich glaube, dass Männer und Frauen eine völlig unterschiedliche Vorstellung von Loyalität haben. Für Frauen exisitiert Loyalität, solange sie attracted sind. Bei Männern geht das über das attracted sein hinaus. Männliche Loyalität ist ein langfristig angelegtes Gut. Es bedeutet eine feste emotionale Bindung im Sinne einer lebenslangen Gemeischaft. Damit geht ein Mann ein riesiges emotionales Risiko ein. Bindet er sich fest an eine Frau, und stellt sie die Beziehung auf den Kopf, dann fährt er mit seiner Loyalität erst einmal Achterbahn. Die meisten Männer haben das schon einmal erlebt und sind daher vorsichtig geworden.

Für Männer steht da viel auf dem Spiel.

Handhabt ihr das bei Freundschaften ebenso?


Nein, eine Freundschaft ist aber auch keine Partnerschaft. Beispiel: In einer Freundschaft verspreche ich keine Exklusivität. In einer Partnerschaft schon. Wenn ich Monogamie verspreche und sie den Sex einstellt, dann hast du eine Situation die es so in Freundschaften nie geben wird.

Lernt ihr im Gym/ Uni/ Arbeit jemanden kennen, versteht Euch großartig, habt feuchtfröhliche Abende.... Und denkt Euch " Aber in 2,5 Jahren wird mein Kumpel einen anderen coolen Freund haben und ich bin nicht mehr seine Nummer 1!"
Das wäre doch absurd...


Die meisten Typen haben es erlebt, dass Frauen, die sie wirklich liebten, nach ein paar Jahren ohne mit der Wimper zu zucken oder ohne dem Mann auch nur noch den geringsten Wert beizumessen, den Rücken kehrten. Aus dieser Erfahrung zu lernen, ist keineswegs absurd.

Die Parameter unserer Zeit haben sich geändert. Früher waren Mann und Frau in einer Existenzgemeinschaft verschweißt. Sie mussten, um zu überleben, zusammenzuarbeiten. Die Zeiten sind vorbei und es zeigt sich in den letzten Jahren deutlich, dass es mit Frauen eigentlich nur serielle Monogamie geben kann. Natürlich gibt es Ausnahmen, die wir alle irre romantisch finden. Aber die Regel ist anders.

Ich beobachte das Thema Mann-Frau Beziehungen schon lange Zeit. Mein Gefühl ist, dass Frauen wesentlich leichter aus Beziehungen rausgehen als die Typen. Selbst wenn eine von ihrem Lover genexted wird, erholt sie sich davon relativ schnell. Es gibt auch den Hinweis dass Frauen Oxyticinschwankungen viel besser verpacken als Männer. Jedenfalls ist es bei den Typen so, dass sie oft Monate oder sogar Jahre nicht von einer Frau loskommen, an die sie sich gebunden haben. Lies doch mal im Forum, wie Scheiße es vielen Typen deshalb geht.

Ich finde jeder Mann sollte sich intensiv über das Beziehungsthema machen und sich genau überlegen, wie tief er sich auf eine Frau einlässt. Die Messlatte sind dabei sicherlich die 2,5 Jahrer......

Seite 6 - Beitrag #88





Posted 12 October 2015 - 11:15 AM von PennyMoney

Ich auch noch mal :bunny:

Meinesachtens hat das eher mit der genetischen Anlage der Frau zu tun. Wenn Frauen befreit von wirtschaftlichen Zwängen sind und das Recht auf freie Wahl des Partners genießen, kommt dabei serielle Monogamie heraus.



Die Verallgemeinerung in diesem Satz macht es mir grade schwer. Die weibliche Genetik beinhaltet demnach für Dich, dass die Frau stets auf der Suche nach einem Versorger ist ( unterbewusst) und aufgrund des relativ neuen Phänomens der "Unabhängigkeit" ( Erlangen von Bildung, selbstständiges Geldverdienen etc) in einen Status der EntschlussUNfreudigkeit gerät in Sachen Partnerschaft?

Das deckt sich, für mich persönlich, nicht mit der Realität ( anders formuliert: mit meiner Realität)

Gehen wir doch einfach mal davon aus bei Frauen handelt es sich um Menschen. ( Ich weiß, ich weiß.... Das fällt hier dem ein oder anderen nicht besonders leicht).
Aber deswegen nahm ich eine Freundschaft als Beispiel: Ich kann niemanden als Ganzes wahrnehmen, bevor ich nicht die Zeit hatte diesen Menschen in allen Erdenklichen Situationen kennen zu lernen. Es kann sein, dass wir ein Leben lang besondere Momente teilen und uns blind vertrauen können. Kann aber auch sein, dass es nach einem Jahr ganz hässlich ändert. Es bringt mir aber auch nichts, jeder Person abschätzig gegenüberzutreten.

Das Märchen vom Kompromiss. PennyMonney, meine Beobachtung läuft in eine ganz andere Richtung: Je mehr ein Mann Kompromisse wegen seiner Partnerin eingeht, desto weniger wird sie ihn achten. Meist fängt das so an, dass sie verlangt, dass er weniger Zeit mit den Kumpels verbringt, das Motorradfahren weil gefährlich und so aufgibt, nicht mehr soviel Zeit ins Autobasteln oder ins Bergsteigen investiert etc. Wenn der Typ dem allen nachgibt und irgendwann völl isoliert und weichgewaschen dasteht, dann wird sie ihn abservieren, denn keine Frau wird einen Mann akzeptieren, der sich selbst aufgibt.



Hier ein wichtiger Punkt, der schön zeigt wie eine einseitige Betrachtungsweise ein Bild stimmig macht ( in keinster Weise anklagend oder verurteilend gemeint)

Du setzt "Kompromissbereitschaft" gleich mit "Selbstaufgabe". Hobbys und Freundschaften sollen gepflegt werden. Ich für meinen Teil diskutiere nicht ob ich Sport machen darf oder mit meinen Freunden durch die Stadt ziehe. Wenn mir der Sport/ das Hobby absolut nicht zusagt, dann werde ich das in meiner Entscheidung "LTR ja oder nein" mit einbeziehen ( Motorradfahren ist da zb ein K.O.- Kriterium, dass nur am Rande :blush: )

Jedoch ist diese Selbstaufgabe von der Du sprichst, kein rein männliches Phänomen. " Die Frau" neigt grade zu beginn einer Beziehung dazu einem Idealbild zu entsprechen. Sie möchte wertvoll erscheinen und durch geschlechtsspezifische Erziehung sieht das wie folgt aus : eine gute Frau ist häuslich. Sie feiert nicht bis in die Morgenstunden und ihre Geschlechtspartner kann man an einer Hand abzählen.

Der Mann schwebt auf Wolke sieben. Was für eine tolle Frau... Immer bei mir, immer verfügbar...
Aber eine Fassade lässt sich nun mal schlecht aufrecht erhalten und irgendwann kommt der Frust. Und dann kommen die Fragezeichen über Eure wunderschönen Köpfchen.

Ganz davon ab, dass es nicht immer passen kann: Ermutigt Eure Frauen auf sich zu achten, ihre Freundschaften zu pflegen, sich im Hobby zu entfalten und ein positives Beispiel zu sein.

Niemand kann erwarten verstanden zu werden, wenn er nicht klar kommuniziert was in ihm vorgeht.

Alle Phänomene haben einen Grund. Wenn sich die Typen hier wirklich einen Kopf über Beziehungen machen, dann liegt das in ihren Erfahrungen und ihrer Situation begründet. Ich glaube, dass Männer und Frauen eine völlig unterschiedliche Vorstellung von Loyalität haben. Für Frauen exisitiert Loyalität, solange sie attracted sind. Bei Männern geht das über das attracted sein hinaus. Männliche Loyalität ist ein langfristig angelegtes Gut. Es bedeutet eine feste emotionale Bindung im Sinne einer lebenslangen Gemeischaft. Damit geht ein Mann ein riesiges emotionales Risiko ein. Bindet er sich fest an eine Frau, und stellt sie die Beziehung auf den Kopf, dann fährt er mit seiner Loyalität erst einmal Achterbahn. Die meisten Männer haben das schon einmal erlebt und sind daher vorsichtig geworden.


Für Männer steht da viel auf dem Spiel.



Und Frauen sind vor emotionalen Verletzungen Immun und ein nur unbedeutender Anteil erlitt Trennungen die nicht von ihnen ausgingen?

Ich mag es nicht zu verallgemeinern, aber für eine Frau steht in einer ernsthaften Beziehung ( gehen wir mal von Ehe + Kindern aus) eine ganze Menge auf dem Spiel: In den meisten Fällen ist sie danach alleinerziehend. Wochenende und ggf abgesprochene Tage in der Woche für den Vater. Der Alltag mit Kind + Job liegt bei ihr, neue Partnerschaften gestalten sich schwierig, da Du mit Kind keine unverbindlichen Sachen eingehen möchtest.
Aber soweit sind ja die meisten hier gar nicht.

Kurz zusammengefasst: Nein. Männer haben keine stärkere emotionale Bindung an Ihre Frauen als Frauen an ihre Männer. Der Loyalitätsbegriff ist auch sehr interessant. Das ist ein absolut personenbezogener Begriff und kein geschlechtliches Attribut. Schaut Euch an wie Euer Weibchen mit ihrem Peers umgeht. Ist oft ein guter Anhaltspunkt grade in Bezug darauf ob sie sich direkt von diesem abschottet, wenn etwas neues auftaucht ( in dem Fall Du)

Seite 6 - Beitrag #89




Posted 14 October 2015 - 17:26 PM von pMaximus

Kann man denn nicht heiraten ohne Heiratsvertrag?

Ich mein ich sehe den tatsächlichen Sinn einer Heirat dann gar nicht mehr, wenn alles nur noch trocken schwarz auf weiß fest gelegt werden muss. Ich heirate ja jemanden den ich liebe und nicht irgendeinen Konzern um nur darauf zu achten, dass mir dieser nach X Jahren nicht irgendwelche finanzielle Schwierigkeiten mitbürgt.

Schließlich geht es bei einer Bindung doch letztendlich um die gemeinsame Partnerschaft zweier Menschen und nicht die der formellen und rechtliche Angelegenheiten. Dass so etwas außerdem total unsexy und abturnend ist (und ich eh nie eine heiraten werden, die einen Ehevertrag beansprucht), muss ich glaube ich gar nicht erwähnen.

Außerdem. Woher kommt es, dass soviele User eine ablehenende Haltung gegenüber Heirat und Ehe haben? Nur weil ein paar Männlein von einigen Frauen Menschen betrogen oder schlecht behandelt wurden, wird wieder einmal gegen den Wind gefahren und auf Teufel komm raus die Frau für allen Übels in einer Beziehung/Ehe dafür verantwortlich gemacht? Aja. Erinnert mich hier stark an etwas...

Sorry für Offtopic.

Seite 7 - Beitrag #96


Posted 14 October 2015 - 17:49 PM von Carver

Vorweg: Ich sprech hier über langfristige Beziehungen also alles über 3 Jahre.

pMaximus, deine Annahme ist falsch. "Machen sie sich bewußt, dass ihr bei der Ehe einen "bindenden Vertrag" eingehen," Das waren die Worte des Standesbeamten, der vor 14 Tagen eine Freundin von mir traute. Ein Konzern würde sich viel mehr an die vertraglichen Bestimmungen halten. Eine Frau hingegen kippt im Laufe einer Partnerschaft und wird sich nach ein paar Jahren emotional vom Partner völlig distanziert haben. Kennzeichen davon ist die fast völlige Absents von körperlicher Nähe und Sex, aber auch emotionaler Bindung.

Das sind nicht nur ein paar niedliche, kleine "Männlein", denen das passiert. Das so etwas nur schwachen Typen passiert, ist die Argumentation vieler Frauen. Doch es erleben gestandene Männer ganz genauso.

Und hier sind wir wieder beim Thread: Ich komme langsam zur Einsicht, dass jeder Mann, der eine Beziehung eingeht, wissen muss, dass sich die Frau nach ein paar Jahren von ihm distanziert. Serielle Monogamie ist die Regel. Wer etwas anderes annimmt, baut auf Sand. Ich finde das wichtig zu wissen, wenn ich eine Beziehung eingehe. Und nachdem die durchschnittliche Haltbarkeit von Beziehungen inzwischen relativ kurz ist, bin ich gut beraten, mich in Partnerschaftsdingen so zu betten, dass ich noch immer gut dastehe, wenn sie beginnt, im Boot zu schaukeln. Das betrifft vor allem große, gemeinsame Anschaffungen wie Auto, Steroanlage oder Fernseher und Verträge. Keine gemeinsamen Verträge. Keine privaten Darlehen, keine Bürgschaften. Kein Investment in Immobilien, in denen du nicht alleine den Vertrag oder Eigentumsrechte hast. Haltet Frauen raus aus euren Finanziellen Angelegenheiten, sie sind in der Beziehung langfristig instabil.

Jetzt werden gleich alle Cats aufspringen und schreien: Frauenhasser etc.... Nein, tue ich absolut nicht. Ich beobachte nur überall das selbe Muster und das zeigt mir deutlichst, dass Frauen nicht für wirklich langfristige LTRs geeignet sind. Franco, ein italienischer PUA, schreibt immer, dass Frauen sich sehr schnell langweilen: "Females are easily bored creatures". Wegen dieser Beobachtungen ändere ich gerade die Paradigmen unter denen ich eine Beziehung eingehe. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit dem Beziehungsmuster, das Caleb Jones alias Blackdragon in seinem Buch: "The unchained Man" beschreibt. Das ist ein sehr lesenswertes Buch für jeden Mann, vor allem aber für Männern in den 20ern.

TS, ich hoffe das geht nicht zu weit, aber ich finde, deinen Thread einen guten Anlass über diese Dinge zu schreiben. Ich hoffe, das ist ok für dich.

Seite 7 - Beitrag #98


Posted 14 October 2015 - 19:42 PM von pMaximus

Sorry wenn ich jetzt wieder offtopic gehe. Das wird etwas länger...aber @Carver und @D00mster:

Ich weiß wirklich nicht woher man(n)/ihr euer negatives Feindbild gegenüber der Frau her nimmt. Ich kenne genug Pärchen, die schon seit Jahren verheiratet sind und trotzdem noch eine wunderbare Ehe und Beziehung führen. Allein die Aussage "die Frauen nicht langfristig für LTRs geeignet sind..." bestätigt doch die krassen Vorurteile die hier immer wieder gerne im Forum verbreitet werden.

Woher kommt denn die Annahme, dass Männer auch in einer langfristigen Beziehung die Spannung zur Partnerin nicht aufrecht erhalten kann?
Woher kommen Ängste oder gegeben die Auffassung, dass Frauen sich im allgemeinen immer langweilen bzw. als willenlose, charakterschwache Menschen dargestellt zu werden?

Die Sache ist doch die, dass nämlich sofern Mann obgleich während eines Dates oder in einer Beziehung sich nicht normgerecht beweisen können, die Attraction anfängt zu sinken. Das hat aber tatsächlich nichts mit der Auffassung zu tun, Frauen wären dafür verantwortlich.

Ich häge zum Beispiel auch lieber mit fröhlichen, lustigen und aufgeschlossene Kumpels ab als mit irgendeinem Langweiler der täglich nach der Arbeit vor der Glotze hockt.

Ganz ehrlich. Wer nach der Arbeit, so schwer sie auch sein mag, nach der Arbeit immer wieder in die gleichen Verhaltensmuster zurück fällt, dem ist doch selbst die Verantwortung für das Versagen sozialer Kompetenzen zu zuschreiben. Ich gehe nach der Arbeit fast immer mit Kollegen oder Freunden zu Abends essen oder etwas trinken. Das Leben ist nur sofern monoton, solange man es sich auch monoton gestaltet.

Kurzes Paradebeispiel:
Mittlerweile sind sie gute Freunde von mir und meiner LTR. Beide Ü50. Seit 24 Jahren verheiratet. Er Immobilienmakler. Sie Sekretärin. Beide sind noch heute bis über beide Ohren ineinander verknallt.

Fahren regelmäßig auf Urlaub und genießen jedes Wochenende ein anderes Abenteuer (tatsächlich sind die so reisefreudig, dass ich jedes mal neidisch werde).

SIE vor allem vergöttert ihn, sodass meine Freundin und ich uns schon manchmal schmunzelnd einen Blick austausche müssen und dabei lachen, wenn ER wieder einmal von ihr verwöhnt wird.

Woran liegt das wohl? Vielleicht daran, dass er auch noch in diesem Alter einfach standhaft und selbstwahrnehmbar ist?

Einfach sich selbst treu, selbstbewusst und einfach das tut was er will? Das hat alles nichts mit einer langjähriger Beziehung und des fehlenden Empathie und Einfühlungsvermögen des weiblichen Geschlechts zu tun.

Es liegt einfach daran dass viel zu viele Pärchen nach einiger gewissen Zeit in die 0815 monotone Beziehungsschiene rutschen und damit auf die Fresse fliegen. Und daran ist mit Sicherheit auch zum Großteil der Mann schuld.

Wenn ich so meine Arbeitskollegen angucke, die schon seit 5 Jahren oder länger in einer Beziehung sind, dann möchte ich denen auch am liebsten eine klatschen und das PUF vorschlagen.

Die unternehmen an ihrem freien Arbeitstagen oder Wochenende absolut gar nichts oder hauen sich nach der Arbeit anstatt mit uns einen heben zu gehen, jeden Tag vor die Glotze zur Freundin.

Kein Wunder dass sich seine Freundin dann bei der Weihnachtsfeier lieber mit mir und Peter gesellt und anfängt zu flirten. Aber noch einmal. Das hat lächerlicherweise nichts mit der Behauptung zu tun, Frauen würden sich nach einer gewissen Zeit langweilen. Bei solch einem Verhalten würde sich jeder langweilen. Übrigens gilt diese Schlussfolgerung auch umgekehrt. Auch ich habe eine langjährige Freundin schon abgeschossen, weil SIE mit der Zeit einfach langweilig, unflexibel und unkreativ wurde.

Die Argumente hier bestätigen doch wieder das völlig abstrus ignorante Frauenbashing und Diffamierung gewisser Personengruppen, welches nicht unbedingt unentbehrlich ist.

Abgesehen davon möchte ich die Dunkelziffer an männliche Fremdgeher gar nicht wissen. Wenn ich so die männlichen Freunde vs. die weiblichen vergleiche mit der Anzahl an Fremdvögeln, liegen hierbei deutlich meine männlichen Kollegen vorne. Dabei frage ich mich auch immer wieder, wo lernt ihr im Forum solche Frauen kennen?? Oder bestätigt hier nur die Ausnahme die Regel, dass hier im Forum anscheinend nur Extremfälle bearbeitet werden?

Es ist doch immer wieder die gleiche Leier.

Wenn ein Date, ein #Close oder sogar eine Beziehung nicht funktioniert, dann wird in allererster Linie erst einmal geraten an sich selbst zu arbeiten. Zumindest wird es im Forum hier so propagiert.

Fällt diese unter bestimmten Bedingungen aus oder wird die (seelische) Selbstaufarbeitung zu hart, schaltet das Hirn (auf rationaler und später auf subjektiver Ebene) um und versucht die Problemlösung bzw die Ursachenforschung nicht mehr bei sich selbst zu suchen sondern beim Gegenüber.

Nun fängt es halt an. Die Schuld vor allem der Frau oder dem Kontrahenten in die Schuhe zu schieben.

Probleme, die man(n) nicht selbst auf die Reihe bekommt oder über ungenügend Ressourcen verfügt, werden auf einmal zu Probleme des Anderen. Das sieht man doch hier im Forum zu genügend mit der idiotischen Annahme, dass alle Frauen nur auf durchtrainierte extreme Reiche Assis stehen. Irgendwann merken die Erhellten mit kurzer Intensität, dass doch die Frau an allem Schuld ist anstatt weiter den harten und steinigen Weg zu gehen. Darüber hinaus kommen dann solche Annahmen wie die der Heiratsbias und dass jegliche Ehe eigentlich nur schlecht für den armen Mann sein muss. Wer sich nach einer gewissen Zeit sich solch einem Selbstmitleidswert geben kann, der ist mit Sicherheit auch in der Lage die Situation strukturiert aufzufassen um ein einziges mal über beidseitiges Normverhalten zu reflektieren.

Aber lustigerweise springen halt eben genauso viele Männer auf das Klischee an, extrem gutaussehende attraktive Frauen flachzulegen. Double Standards? Ja, in diesem Fall schon. Siehe dazu "Postet euer Hot Babe" Thread. Würde das eine Cat hier im Forum machen, wäre der Aufschrei immens. Wir alle sind materialistisch. Nur wer auf dieser Ebene alleine hängen bleibt, der wird sich auch irgend einmal wundern warum er/sie auf die Schnauze fliegt. Beziehungen dienen nicht dem (rationalen) Zweck, sondern allen vorran einer emotionalen, ja fast spirituellen Bestimmung.

Und ich behaupte einmal, wer nur die eine Kehrtseite einer Beziehung sieht (nämlich dass "wir amen Männer immer den Provider spielen müssen und wir nur geben geben geben aber nichts zurück bekommen"), der führt ein leider zu sehr trauriges Leben. Auch wenn derjenige im Glauben lebt, die einzige rationale Wahrheit zu kennen.

Seite 7 - Beitrag #100


Posted 14 October 2015 - 21:00 PM von D00mster

@pMaximus:

Ich verstehe was du meinst und deinen Standpunkt. Ich kann und will hier auch nicht auf jeden deiner Punkte eingehen (auch wenn ich da einiges dazu zu sagen hätte). Aber lass mich dir trotzdem noch paar Gedanken mit auf deinen Weg geben:

Wenn du meine Einstellung als Frauen-Bashing brandmarkst, dann tust du mir unrecht. Ich liebe Frauen und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass bislang auch jede Frau die gemeinsame Zeit mit mir genossen hat und mehr als gut behandelt wurde. Aber das sind einfach meine bisherigen eigenen Erfahrungen und die Erfahrungen meines Freundes- und Bekanntenkreises. Dieser ist zwischen Anfang 20 und Mitte/Ende 30. Wenn du nun dein Musterpärchen jenseits der 50 anführst, ist das leider am Thema vorbei. Ich habe in meinen Postings immer auf Beziehungen der Generation Y Bezug genommen. Daher auch mein Ratschlag "...Jungs, lasst euch nicht auf ne Ehe mit Frauen in der heutigen Zeit ein..."

Ist vielleicht missverständlich, weil auch ü50er in der heutigen Zeit leben, zugegeben. Aber ich meine Pärchen zwischen 20 und 35, die zueinander finden und heiraten wollen. Die die mit Whatsapp Facebook usw. groß geworden sind. Immerhin sind DAS die Ehen, die nach ca. 3 Jahren geschieden werden. Die anderen Ehen bestehen ja idR länger.

Pärchen ü50 sind einfach anders sozialisiert und erzogen worden. Will nicht en Detail drauf eingehen, aber da gehörte eine Ehe oftmals zum Guten Ton und war für Frauen zur wirtschaftlichen Absicherung mehr als notwendig. Es gab schlicht keine Alternative wenn man dauerhaft zusammenleben wollte. Zudem wollte man damals ja auch keine "Bastarde" in die Welt setzen. Lacht ruhig, aber ich kenne viele Paare meiner Elterngeneration, die extra wegen Nachwuchses geheiratet haben, um nicht sozial gebranntmarkt zu werden. Das Umfeld, die Familie, die Kirche und Gemeinde hat es tunlichst verstanden, genau da Druck aufzubauen, weshalb Ehen aus der Zeit tatsächlich längeren Bestand haben. Aber in meinen Augen sind das auch nur noch bessere Zweckgemeinschaften, wenn man ganz genau hinsieht. Von deiner propagierten "emotionalen, ja fast spirituellen Bestimmung" ist da oftmals nicht mehr viel übrig.

Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich in letzter Zeit immer mehr Männer 45 Plus das Leben nehmen (Midlife-Crisis). Habe einen Bekannten bei der Polizei und der schneidet die armen Kerle regelmäßig von den Bäumen bzw. kratzt sie unter Brücken oder Zügen hervor. Er erzählt mir dann oft was die Gründe waren. Zum Beispiel wenn ein Abschiedsbrief gefunden wurde. Ich sags euch hier aus erster Hand:

Grund 1: Die Frau will sich trennen, weil sie nen neuen hat und der Mann (Provider) sieht keinen anderen Ausweg mehr, weil er seine Existenz flöten gehen sieht

Grund 2 (sehr viel seltener): unheilbare Krankheit diagnostiziert

Daher glaube ich, dass die Scheidungswelle gerade auch auf die Generation ü50 zurollt. Du kannst natürlich nun spekulieren wie du willst. Für mich liegt aber der Verdacht nahe, dass auch die älteren Frauen ihre sozialen Zwänge abstreifen und Alternativen suchen und Männer ebenfalls ihre Ehe hinterfragen. Nenn es Midlife-Crisis, Aufwachen, die Matrix sehen oder sonst wie...irgendwas muss ja der Grund dafür sein. Vielleicht hat ja auch nur irgendein Depp den Frauen ü50 Whatsapp und Facebook aufs IPhone geschmissen...who knows.

Zum Abschluss noch zu deiner Anmerkung mit der Gestaltung der Beziehung: Ich bin auch kein Freund dessen, dass manche Typen sich dermaßen gehen lassen in Beziehungen und ihr eigenes Leben teilweise aufgeben. Denen gehört es nicht anders. Was aber im Gegenzug auch nicht angehen kann, dass man sich 24/7 für die eigene Ehefrau den Arsch aufreißt, um die Attraction hochzuhalten, nur um gegen die (teils auch virtuellen) Verlockungen von Carlos anzukämpfen. Das kostet ohne Ende Energie und auch als Mann möchte man sich doch mal "fallen lassen" können. Da läuft doch dann was gewaltig schief.

Ist zwar sehr populistisch, aber ich bringe es mal mit einem Beispiel aus dem Tierreich, das so ziemlich meine Erfahrungen widerspiegelt: Der Mann ist eher ein Hund, die Frau eine Katze was die Loyalität betrifft. Der Hund ist ein treuer Begleiter (ja ja schreit nur, ich glaube dennoch, dass Frauen öfters bescheissen...sich aber cleverer im Vertuschen anstellen), der sich zur Not mit seinem Leben für sein Herrchen opfert. Die Frau ist eher wie eine Katze. Hat ihren eigenen (Dick)Kopf, hat Stimmungsschwankungen, würde sich selbst nie für Herrchen bzw. Frauchen opfern. Solange du sie fütterst, streichelst und unterhältst bist du ihr Held. Wenn das alles, - nur auch kurzzeitig - wegfällt, geht sie zum Nachbarn, der den Futternapf vor die Türe stellt und frisst dort. Natürlich sehr überspitzt dargestellt und man kann das auch nicht generalisieren wie immer. Aber ICH persönlich würde dann doch lieber einen weiblichen Hund nehmen ;-)

Seite 7 - Beitrag #101


Posted 14 October 2015 - 23:15 PM von pMaximus

@D00mster:

Trifft das nicht eher auf jungpopulistische Y Generationen zu, als eher auf mitte 20 bis ende 20 Jähriger?

Ich verstehe durchaus deine Kritik und Standpunkt. Ich sehe aber (für mich) noch lange keinen tendenziellen Anstieg an unzufriedene Gesellschaftsbeziehungen.

Zugegebenermaßen kann man deine Auffassung auch genauso anders herum interpretieren und folgendermaßen erläutern:

Nämlich dass "früher" (Ü50 Generation) Männer noch Männer waren und sich durchaus keine Gedanken über das Verführen bzw. das Versagen gemacht haben. Durch das soziale Netzwerk, dem stetigen Fortschritt der Technik und der sozialen Globalisierung, hat uns heutzutage die Gesellschaft ein Indoktrin in das männliche Wahrnehmungsbild geprägt, sodass viele bei Thema Verführung und Selbstbewusstsein auf der Strecke bleiben. Dem männlichen Geschlecht werden Urinstinkte genommen, wenn ihm zugleich andere Eigenschaften zugesprochen werden. Das ständige (falsche) Reflektieren und die gegenseitige Kritik hat heutzutage dazu geführt, dass manchen wortwörtlich die Eier abgefallen sind.

Siehst du auf was ich hinaus möchte? Man kann sich den gesellschaftlichen Wandel zu Recht biegen und interpretieren wie man möchte.

Fakt ist doch, dass man gewisse Tendenzen und gesellschaftskritische Wande nicht auf das allgemeine Wohl einer spezifischen Gesellschaft übertragen kann und darf.

Ich kann durchaus nachvollziehen was du, Carver und andere User mit der Zeit erlebt haben.

Aber auch ich kann mit fester Behauptung überzeugen, dass ich mehr erfolgreiche Beziehungen gesehen und erlebt habe, als welche die daran gescheitert sind. Zumindest welche, wo das Scheitern von der Seite der Frau ausging.

Es ist eher das Gegenteil. Der Großteil meiner männlichen Freunde (auch weibliche) haben in ihren Beziehungen einen Schlusstrich gezogen. Warum? Genau wie ich in meinem vorherigen Post schon beschrieben habe; weil die PartnerIn in diesen Fällen einfach gewisse Charakterzüge angenommen haben, die für meine Freunde (auch für mich) beziehungsuntauglich waren. Sei es öde homogene Charaktereigenschaften ob der Flexiblität, Leidenschaft oder einfach Unternehmenslust.

Wie du siehst, geht diese Tendenz obgleich auch in die andere Richtung. Dass nämlich Männer (die wissen was sie wollen) genauso gut eine Frau verlassen können. Und das auch aus guten Gründen. Heißt aber noch lange nicht, dass wir Männer in einer monogamen Beziehung IMMER auf der Strecke bleiben müssen.

Ich halte diese Ideologie für naiv, ignorant und auch gefährlich.

@zum Thema Ehevertrag:

Es gibt genügend Fälle wo Frauen nach einer Scheidung dem Mann finanziellen Nachlass übertragen müssen.

Und es gibt auch Pärchen, die ohne einen formellen Ehevertrag den Bund der Ehe eingehen.

Seite 7 - Beitrag #104


[ Zeitsprung von Post #104 bis Post #135]


Posted 26 November 2015 - 08:07 AM von Carver

Ich muss hier auch nochmal meinen Senf zum Thema negative Ansichten über Frauen dazugeben.

Vor ca. 25 Jahren habe ich beschlossen, in mir HSE zu kultivieren und ich habe dadurch enorm viel Potential erschließen können. Z.B. habe ich gelernt, meine Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche zu identifizieren, daraus Ziele abzuleiten und Pläne zu erstellen, die zu diesen Zielen hinfürhen; ich habe mich innerlich mit meiner Kindheit ausgesöhnt und habe entdeckt, dass ich die wundervollsten Eltern habe, dich man sich vorstellen kann; Habe meinen inneren Dialog positiv gestaltet, habe meditieren gelernt, mir die Fähigkeit erarbeitet, mit inneren Schmerz umzugehen und bin glücklich und ausgeglichen. Dass ich Laufe und in die Muckibude gehe, setzt dem noch eines drauf. Mit mir selbst habe ich einen Art inneren Vertrag abgeschlossen, dass ich mich umgehend liebevoll um mich selbst kümmere, sobald ich merke, dass es mir nicht gut geht. In diesen Jahren habe ich viel Wissen gesammelt über wie die menschliche Psyche funktioniert. Vor allem bin ich aber ein selbstbejahender, im Leben stehender, freundlicher und glücklicher Mensch geworden.

Ich bin mir daher durchaus der Wirkung von Glaubenssätzen bewußt. Ich sage das, da hier immer einige ansprechen, dass bei mir, Doomster und anderen evt. negative Glaubenssätze unsere Realität formen.

Lange Zeit habe ich mit mir gehadert, ob ich diese Beobachtungen an Frauen auch so annehmen soll. Ich bin mir bewußt, wie mächtig Gedanken sind und war da eine gewisse Zeit durchaus im Zwiespalt. Ich liebe Frauen und finde sie wunderbar. Was mir aber sauer aufstößt ist, dass die Realität der Mehrheit von Beziehungen eine ganz andere ist, als dass es die Disney Propaganda glauben lässt. Nur: Für mich ist das kein Grund bitter zu sein. Aber ich will auch wissen, was da eigentlich los ist. Warum werden z.B. Beziehungen nach einer bestimmten Zeit schwierig. Warum behandeln Frauen Lover und Provider unterschiedlich. Wie erklären sich diese ganzen irrationalen Dinge, die Frauen in Beziehungen machen (heute würde ich sagen Shittest...). Warum verändern sich Frauen bei bestimmten Auslösern sehr stark, ich denke da an Veränderunge nach einem Monogamieversprechen, nach dem Zusammenziehen, bei Schwangerschaft und Geburt und bei einer Heirat. Was spielen sich da für Dynamiken ab.

Bei all meiner Positivität erkenne ich einige sehr problematische Dinge. Zum Beispiel erlebe ich es immer wieder, dass Frauen sich eine Art Freifahrtschein für beschissenes Verhalten ausstellen. Und die Gesellschaft unterscheibt den auch noch. Es wird inzwischen schon fast als normal angesehen, dass Frauen sich total bescheuert aufführen. Die Frau ist halt ein emotionales Wesen. Und überhaupt ist dann der Mann dran schuld. Ich weiß, dass ist jetzt wieder sehr verallgemeinert.

Was ich festgestellt habe ist, dass es ein gesellschaftliches Tabu ist, irgendetwas "schlechtes" über Frauen zu sagen. Das geht schon los, wenn man sagt, dass 80% der Frauen sich aktiv von ihrem Partner trennen. Bringt man diese Zahl heißt es entweder, dass die Frauen das tun, weil die Männer so Idioten sind oder dass man eine Problem mit Frauen hat, weil man sowas sagt. Ähnliche Beispiele könnte ich zu genüge aufführen. Niemand aber hat ein Problem zu sagen, dass Männer beziehungsunfähig sind oder Männer nicht in der Lage sind Gefühle zu zeigen oder zu kommunizieren. Männerbashing gehört fast schon zum guten Ton. Aber wehe, jemand wagt es negative Verhaltensweisen von Frauen anzusprechen. Da geht die Kritik sofort los.

Ich beschäftige mich mit dem Thema sehr intensiv, weil ich Erkenntnisse haben möchte für bessere Entscheidungen in meinen Beziehungen. Ich bin da sicher an keinem Endpunkt meiner Reise angelangt und ich bin offen für alle Anregungen und Ideen. Mir liegt das Opfersein auch sehr fern. Wenn ich hier schreibe, dann aus dem Bewußtsein heraus, dass ich in diesem Austausch heraus lerne. Ich brauche keinen Müllhalde für LSE und Opfergedanken. Außerdem will ich einen Beitrag leisten, für all jene, die ihre ersten Beziehungen haben und gerade merken, dass das mit den Frauen ganz anders ist, als man es ihnen immer erzählt hat.

Seite 9 - Beitrag #135


Bis hier hin.

Meine Gedanken zum Thema:

Serielle Monogamie - der Begriff brannte sich in mein Hirn als ich die für mich schockierenden Sachen las, die Carver schrieb. Es klingt alles in sich so schlüssig.. überall höre und lese ich dass Beziehungen scheitern. Viele Trennungen ließen sich einfach vermeiden, aber im Endeffekt trennen die sich doch noch. Immer und immer wieder bis es nicht mehr geht. Selbst in meinem Familiekreis beobachte ich seit Jahren die Entwicklung, dass die Frau anfing herumzuspacken und ihren Ehremann bis auf die Knochen auszerrt. Mein Neffe hat stark abgenommen seit seine Frau ihn mit dem Kind am Sack hat. Der kleine Bursche ist gerade mal 3, ein intelligentes und süßes Kind. Nur die Mutter.. mein halber Familienkreis ist beinahe der selben Meinung dass diese Frau einfach nur eine Fotze ist. Andere Geschichte: Mein Cousen schwängert seine erste Freundin. Das Kind kann nicht auf normalem Wege zur Welt kommen und die Mutter wollte um's Verrecken keinen Kaiserschnitt aufgrund ihrer Figur. So wurde das Baby mit einer Zange rausgeholt und ist jetzt gehbehindert. Herzlichen Glückwunsch, dein Sohn ist jetzt behindert du dumme Bitch..

Meine Halbschwester und ihre zwei Kinder wurden von ihrem damaligen Ehemann - auch egoistischer Wichser genannt - verlassen, wegen einer anderen. Nun hat sie eine neuen gefunden der sie mit Zwillingen schwängerte. Ein Beta-Provier-Typ - viel Spaß Schwesterherz ^_^

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gehen Beziehungen in die Brüche wie am Laufband. "Zwei Jahre waren wir zusammen" antworten sie mir, wenn ich frage weshalb sie sich trennten. Weißte, während einer Beziehung übelst einen auf vergeben tun und "meine Freundin" hier und "ich bin vergeben" da, aber wenn Schluss ist, war alles umsonst? Dann ist alles scheiss egal oder was?

Weshalb lässt man sich dann noch auf LTRs ein, wenn es sowieso am Zeitpunkt am Arsch gehen wird? Weshalb verschwendet man noch Lebenszeit, Geld und Energie in einen Menschen der einen sowieso wieder verlässt? Screening hin oder her, aber was soll dieser Wahnsinn?!

Da wird man doch Irre!! :wallbash:


Und zu guter Letzt..

P.S.: @Carver: find ich ganz schwierig, deinen Post. Ganz, ganz schwierig. Aber darauf einzugehen würde den Thread sprengen. Gern an anderer Stelle.

Here you go! :hi:

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Gast Idioteque

Das einzige, was man machen kann, ist sich einzulesen, Dinge zu beobachten und eine gewisse Awareness zu kriegen.

Wenn man weiß, wie gewisse Dynamiken ablaufen, kann man das zu seinem eigenen Vorteil nutzen. Pragmatisch heißt das z. B. keine juristische Heirat eingehen oder einfach sich absolut nicht gehen lassen in der Beziehung oder einfach nicht an "ewige Liebe" zu glauben.

Beziehungen wird man immer mal führen müssen. Das ist ein Grundbedürfnis und dagegen wird sich auch langfristig keiner wehren können. Dann aber anschnallen und Airbag haben.

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@Idioteque: Sobald man keine Juristische Heirat eingeht und "nur" kirchlich heiratet gilt man gesetzlich als unverheiratet, damit fallen also auch die ganzen Vorteile weg wie z.b Sorgerecht, Steuern etc pp.

bearbeitet von tothefullest

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Mädels - das unendliche Rätsel ...

Hat offenbar schon endless enigma erkannt.

Natürlich wird Mann weiterhin Beziehungen mit ihnen eingehen. In jeder denkbaren Form. So soll s auch sein. Spricht nix dagegen. Und der Mensch ist nicht geschaffen, allein zu leben. Aber dabei ist es äußerst hilfreich ne Ahnung zu haben, wie Frauen im allgemeinen so ticken. Erspart einem so manch böses Erwachen ...

Insofern soll sich doch jeder das aus den Beiträgen raus ziehen, das für ihn nen Mehrwert darstellt! Und getrost das ignorieren, das ihn nicht weiter bringt! In diesem Sinne - lasset die Diskussion beginnen!

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Nichts ist richtig und nichts ist falsch. Die Annahmen treffen sicher auf irgendjemanden zu, aber eben nicht auf alle. Es kommt auf unseren Blickwinkel, unsere Genetik, unsere Sozialisation ect. an.

Ich bin zum Beispiel eine sehe loyale, treue Frau, die an die ewige Liebe glaubt. Und das liegt vermutlich daran, dass ich in einer Sozialisation aufgewachsen bin, in der es so gut wie nur funktionierende Ehen und lange Beziehungen gibt. Ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Andere werden dieses Glück nicht gehabt haben und verteufeln Beziehungen oder glauben nicht an Monogamie oder oder oder. Aber auch das trifft nicht auf alle zu. Jemand, der so sozialisiert ist wie ich, kann auch die Monogamie verteufeln und jemand, der nur schlechtes über Beziehungen erfahren hat, kann trotzdem an die große Liebe glauben.

Und mal ehrlich. Egal, welchen Menschen du kennenlernst oder mit wem du in einer Beziehung bist und egal, ob es klappt oder nicht, die Zeit ist nie verschwendet, denn du lernst immer und ständig dazu. ?

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Gast Idioteque

Irgendwie sind eure Antworten so unbefriedigend. Ihr relativiert die Aussagen von Carver ohne überhaupt darauf im Detail einzugehen, mit Argument das es noch mehr Faktoren gibt und nicht alle Menschen gleich sind. Anschließend folgt eine Rede darüber dass es zugegebenermassen alles suboptimal ist, aber die Bedürfnis und Triebbefriedigung letztendlich eh gewinnt.

Da fehlt mit einfach die Kritik. Es gibt Mindsets und Wirklichkeitsauffassung, beide haben unterschiedliche Zwecke. Ersteres maximalen Erfolg beim Handeln zu haben, letzteres möglichst genau die Realität zu beschreiben. Deswegen wirkt eure Herangehensweise eher wie ein Buffer, der darauf abzielt wenig Hirnfick zu generieren und glücklich zu werden.

Mir reicht das nicht. Deswegen ziehe ich persönlich auch mehr Konsequenzen daraus. Sprich keine juristische Ehe oder Fanatasie vom ewigen Glücklichsein, kein Zurücklehnen in der LTR, man hat sie nie sicher.

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@Indioteque

Und die Kritik/Diskussion bringt dir was genau? Du wirst nicht heiraten und wirst dir immer denken "irgendwann ist sie eh weg". Aha. Und nun? Was macht eine Diskussion da für einen Sinn? Erinnert mich an die Politiker, die seit Monaten darüber reden, wie man die Flüchtlingswelle aufhält. Zaun hier Zaun da. Geht alles seit Monaten am Thema vorbei und flüchten werden die Leute weiterhin. Genau so wie sie weiterhin Europa/Deutschland erreichen werden. Da hört man seit Jahren alle Bürger ab. Und bemerkt dann, dass Terroristen gar nicht so blöd sind und einfach mal via PS3 Netzwerk oder sowas kommunizieren.

Wieso nicht also einfach mal die Ursachen angehen und positiv in die Zukunft schauen? Genau wie hier. Wieso nicht einfach mal an sich selber und am Thema Screening arbeiten. Das reduziert die eigentlichen Probleme, die Männer mit Frauen und Frauen mit Männern haben. Dann muss ich auch nicht mein Leben lang mit einem negativen Mindset und Hirnfick rumlaufen, dass alle Männer/Frauen oder Beziehungen doof sind.

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Standhaft. Ich mag dich, du bist ein witziger Kerl. Aber manchmal verstehe ich nicht was du hier genau machst. Auf der einen Seite lese ich, dass du traurig bist weil du lang nicht gevögelt hast oder sowas und auf der anderen machst du hier einen dieser Threads auf wo direkt alle Theoretiker und Welterklärer des Forums angefixt werden um ihre Sicht der Dinge über Beziehungen loszuwerden.

Pragmatismus bitte. Guck, dass du einen Lifestyle erlangst der diese Art der Diskussion überhaupt in sich birgt.

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schöne Zusammenfassung, vieles davon kann ich in mehreren Jahren Beziehung zu unterschiedlichen Damen bestätigen(es gibt auch Ausnahmen!!!), das Unterbewusste, der Instink oder nennen wir es Natur ist zum Teil sehr stark, da kann man noch so tiefgreifend und intelligent sein, es gibt da eine Macht die uns steuert, die sich fortpflanzen will und seine Gene verteilt.. wer ein ruhigeres, bewussteres etc. Leben führen will, der sollte sich die Geschlechtsteile entfernen lassen oder einfach Älter werden bis der Trieb nachlässt, bis dahin gelten die Naturgesetze! bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger(die Ausnahmen).

bearbeitet von Hokuto
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Aus eigener Sicht ist immer der andere der Egoist. Das ist perspektivisch fast nicht anders möglich, es sei denn, man ist extrem reflektiert und auch solche Leute reflektieren nicht instant.

Zurücklehnen in einer LTR, sagt Idiotique. Was bedeutet das?

Es bedeutet, ich betreibe irgendeine Art von aktivem Aufwand, den ich als Belastung empfinde. Das ist eine sehr weite Umschreibung dieses "Fake it as you don´t make it" - das hat aber nie irgendwer geraten! "Fake it TILL you make it" und das aus gutem Grund.

Was für eine "Arbeit" passiert denn da?

Wenn ich mich entwickle, insbesondere als soziale Persönlichkeit, inwiefern könnte ich mich da "zurücklehnen" im Sinne von irgendetwas nicht mehr tun, das quasi Arbeit ist? Man wird zum sog. "Natural". Das ist doch der Kern, die goldene Beere und die schwarzweiße Flagge im PU. Wenn man es wirklich begreift, verinnerlicht, an sich arbeitet, dann wird man irgendwann zum Natural. Dann ist es einfach normal, ständig Menschen kennen zu lernen, zu flirten, zu selektieren, es gibt einfach keinen Angebotsmangel, weil es den in der Realität schlicht nicht gibt - der entsteht im inneren Erleben und in der eigenen sozialen Inkompetenz.

Diese bescheuerte Angst, vielleicht "nie mehr eine abzukriegen" verschwindet. Grundsätzlich verschwindet die Angst, alleine zu sein, weil man sich im Idealfall selbst leiden lernt. Es nicht mehr braucht. Den Luxus hat zu wollen statt zu brauchen.

Und dann ist es gar nicht schwer, die innere Gelassenheit zu entwickeln, sich einfach mal "zurückzulehnen" weil es nichts ändert. Warum sollte es?

Wer sich in einer Beziehung gehen lässt, sein Leben quasi stoppt, in einen Wir-Matsch verschmilzt und dann irgendwann panisch feststellt, er oder sie kann aus dieser Beziehung quasi nicht mehr raus, weil er oder sie ohne diese Beziehung Stand jetzt gar nicht mehr existiert, kein Leben hat, nichts, das sich vom Partner abspalten und weiterführen ließe - der hat dieses "Fake it as you don´t make it" betrieben. Da liegt der Fehler. Nicht im Konstrukt Beziehung. Oder in der latenten Angst, alleine zu sein.

Wenn du nicht die coolste Gesellschaft bist, die du kennst, dann ist bei dir was nicht im Lot. Nicht draußen.

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@Idioteque

Dann werde ich hier mal versuchen etwas detaillierter auf die Aussagen von Carver einzugehen. Das Problem ist, man kann nicht sagen alles was er schreibt sei falsch. Er predigt u.a. man soll seine Entscheidungen im Leben nicht von einer Frau abhängig machen, sich selbst nicht aufgeben etc. und das ist ja grundsätzlich auch richtig. Ich möchte mir an dieser Stelle auch nicht anmaßen all seine Aussagen als komplett "falsch" abzustempeln, denn denn zum einen hat er sicherlich in seinem Leben Erfahrungen gemacht die ihn zu eben diesem Welt- und Beziehungsbild geführt haben, welches er nun hat und zum anderen hat er 30 Jahre mehr an Lebenserfahrung als ich. Das Problem an seinen Aussagen ist aber, dass diese ziemlich verallgemeinernd und pauschalisierend sind und durch diese ein eher negatives Frauen- und Beziehungsbild verbreitet wird. PennyMoney hat in der Diskussion meistens bereits den Nagel auf den Kopf getroffen. Du sagst zwar jeder hier kommt mit dem Argument, dass Menschen nicht gleich seien und dass dich dieses Argument stört, aber genau daraus resultieren eben auch die unterschiedlichen Ansichten und Wahrnehmungen hier Forum. Ich werde hier einfach mal einige Punkte auch an meinen persönlichen Erfahrungen erörtern.

Carver:

Das Märchen vom Kompromiss. PennyMonney, meine Beobachtung läuft in eine ganz andere Richtung: Je mehr ein Mann Kompromisse wegen seiner Partnerin eingeht, desto weniger wird sie ihn achten. Meist fängt das so an, dass sie verlangt, dass er weniger Zeit mit den Kumpels verbringt, das Motorradfahren weil gefährlich und so aufgibt, nicht mehr soviel Zeit ins Autobasteln oder ins Bergsteigen investiert etc. Wenn der Typ dem allen nachgibt und irgendwann völl isoliert und weichgewaschen dasteht, dann wird sie ihn abservieren, denn keine Frau wird einen Mann akzeptieren, der sich selbst aufgibt.

Zitat PennyMoney:


Hier ein wichtiger Punkt, der schön zeigt wie eine einseitige Betrachtungsweise ein Bild stimmig macht ( in keinster Weise anklagend oder verurteilend gemeint)

Du setzt "Kompromissbereitschaft" gleich mit "Selbstaufgabe".

Der letzt Satz trifft es komplett. In einer langfristigen Beziehung müssen eben auch die Interessen der Partner übereinstimmen und falls es nicht möglich ist diese Interessen in Einklang zu bringen muss man evtl. auch zu der Erkenntnis gelangen, dass man einfach nicht zusammenpasst. Bestes Beispiel hierbei meine Eltern (beide 56, seit über 25 Jahren verheiratet): Hier hat keiner seine Hobbies aufgeben müssen, ganz im Gegenteil, sie haben das hier erwähnte Bergsteigen z.B. als gemeinsames Hobby entdeckt und vor 3 oder 4 Jahren zusammen eine Alpenüberquerung gemacht und gehen immer noch zusammen Bergsteigen. Gleichzeitig kann aber jeder auch noch seinen eigenen Interessen nachgehen.

Carver:

Alle Phänomene haben einen Grund. Wenn sich die Typen hier wirklich einen Kopf über Beziehungen machen, dann liegt das in ihren Erfahrungen und ihrer Situation begründet. Ich glaube, dass Männer und Frauen eine völlig unterschiedliche Vorstellung von Loyalität haben. Für Frauen exisitiert Loyalität, solange sie attracted sind. Bei Männern geht das über das attracted sein hinaus. Männliche Loyalität ist ein langfristig angelegtes Gut. Es bedeutet eine feste emotionale Bindung im Sinne einer lebenslangen Gemeischaft. Damit geht ein Mann ein riesiges emotionales Risiko ein. Bindet er sich fest an eine Frau, und stellt sie die Beziehung auf den Kopf, dann fährt er mit seiner Loyalität erst einmal Achterbahn. Die meisten Männer haben das schon einmal erlebt und sind daher vorsichtig geworden.


Für Männer steht da viel auf dem Spiel.

Hier wird zwischen einer männlichen Loyalität und einer weiblichen Loyalität unterschieden, was meiner Meinung nach Schwachsinn ist. Ich wurde zwar auch schon einmal von einer vergangenen LTR hintergangen, allerdings hält sich das Fremdgehen in meinem Freundeskreis zwischen Mann und Frau inetwa die Waage bei 50:50. Loyalität hängt keineswegs vom Geschlecht ab, sondern vom Charakter einer Person, davon wie eine Person erzogen wurde, welche Erfahrungen sie gemacht hat usw.

Carver:

"Und hier sind wir wieder beim Thread: Ich komme langsam zur Einsicht, dass jeder Mann, der eine Beziehung eingeht, wissen muss, dass sich die Frau nach ein paar Jahren von ihm distanziert. Serielle Monogamie ist die Regel. Wer etwas anderes annimmt, baut auf Sand. Ich finde das wichtig zu wissen, wenn ich eine Beziehung eingehe. Und nachdem die durchschnittliche Haltbarkeit von Beziehungen inzwischen relativ kurz ist, bin ich gut beraten, mich in Partnerschaftsdingen so zu betten, dass ich noch immer gut dastehe, wenn sie beginnt, im Boot zu schaukeln. "

Der letzte Teil dieses Posts, dass man versuchen sollte soweit wie möglich seine Unabhängigkeit zu wahren ist nichtmal verkehrt. Allerdings ist die Aussage "Die Frau distanziert sich vom Mann" einfach nicht richtig. Ein Partner distanziert sich vom anderen, weil dieser langweilig geworden ist, sich selbst aufgegeben hat, weil dem einen die Stinkefüße des anderen auf den Sack gehen oder warum auch immer. Aber Mann kann sich genauso von Frau distanzieren. Darüberhinaus sind in meinem Freundeskreis 90% der Eltern noch immer verheiratet (und meist bereits 25-30 Jahre), das sehe ich aber auch nicht als Selbstverständlichkeit an. Bei den restlichen 10% war es allerdings immer der Mann, der die Frau verlassen hat.

Es gibt noch mehr Punkte auf die ich eingehen könnte, das wird dann aber zu lang. Hier aber noch eine für mich allesentscheidende Aussage:

Zitat D00mster:

Zum Abschluss noch zu deiner Anmerkung mit der Gestaltung der Beziehung: Ich bin auch kein Freund dessen, dass manche Typen sich dermaßen gehen lassen in Beziehungen und ihr eigenes Leben teilweise aufgeben. Denen gehört es nicht anders. Was aber im Gegenzug auch nicht angehen kann, dass man sich 24/7 für die eigene Ehefrau den Arsch aufreißt, um die Attraction hochzuhalten, nur um gegen die (teils auch virtuellen) Verlockungen von Carlos anzukämpfen. Das kostet ohne Ende Energie und auch als Mann möchte man sich doch mal "fallen lassen" können. Da läuft doch dann was gewaltig schief.

Und das ist der Punkt. Wenn man die Wahrnehmung hat sich für die Beziehung als einziger Part den Arsch aufreißen zu müssen, läuft doch bereits grundlegend etwas schief. Natürlich muss man in einer Beziehung auf gewisse Punkte achten, manche Aktionen bringen um die Attraction zu pushen oder auch an der Beziehung arbeiten. Aber grundsätzlich sollte man die Frau durch seine Art, seine Interessen, seine Lebensplanungen usw. mitreißen. Klar muss man an gewissen Stellen Abstriche machen und Kompromisse eingehen, aber die Frau liebt einen dann für das was man ist. Es geht ja nicht darum der Frau bzw. der Beziehung wegen ein interessantes Leben zu führen, sondern weil man von sich aus ein interessantes, abwechslungsreiches Leben führen möchte.

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Gast Idioteque

Ich weiß nicht. Es ist doch offentsichtlich dass es bei den meisten nicht funktioniert. Scheidungsstatisken und die meisten Beziehungsverläufe sind da relativ eindeutig. Insofern sind seine Aussagen zwar verallgemeinernd, aber treffen eher die Realität.

Warum wollen so viele Menschen unbedingt an langfristige Monogamie glauben? Das wirkt einfach irrational auf mich. Das ist so als wenn jeder hofft reich zu werden, dies aber per definition nicht für alle möglich ist. Ich versteh es einfach nicht.

Da muss ich jetzt ne Matrix-Analogie bringen. Auf mich wirkt es so als wenn viele vermuten dass es anders ist, dass diese Vorstellungen von Beziehungen und Frauen, gerade induziert durch Gesellschaft und Medien einfach realitätsfern ist. Aber stattdessen akzeptiert man es und lebt in seiner Bluepill-Matrix weiter als wenn nichts weiter wäre.

Ich kann wunderbar akzpetieren wenn Menschen andere Auffassungen vertreten. Aber ich versteh einfach nicht wieso man:

1. So verzweifelt an längerfristige Monogamie glauben will. Ich mein man muss es nicht zwanfsläufig ausschließen, aber zumindest eine kritische und argwöhnische Haltung demgegenüber haben. Das sehe ich bei den meisten einfach so gar nicht.

2. Keine Konsequenzen daraus zieht. Die Männer, die wissen wie es läuft, aber trotzdem in der Matrix bleiben und ihr Handeln nicht darauf anpassen sondern lieber einfach mit der Problematik leben.

Man muss sixh bewusst machen, dass wir alle gesellschaftlich und sozial möglichst stark indoktriniert werden. Ehen und der Drang nach langfristiger Monogamie, es geht nur darum möglichst stabile Verhältnisse zu erhalten. Da gehts nicht darum was fur euch als männliches Individuum das beste ist.

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@Idioteque: Ich bin eigentlich ganz deiner Meinung und ebenfalls kein Freund der ewigen Monogamie bzw Ehe, allerdings verstehe ich nicht was du mit diesem Satz meinst.

" Scheidungsstatisken und die meisten Beziehungsverläufe sind da relativ eindeutig. Insofern sind seine Aussagen zwar verallgemeinernd, aber treffen eher die Realität."

Das hört sich so an als würden die meisten Ehen auseinander gehen, im Schnitt wird aber "nur" jede dritte Ehe geschieden.

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/07/PD15_266_12631.html;jsessionid=0804192D823ECE873A2B8E1B4273B32C.cae4

bearbeitet von tothefullest

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Ich weiß nicht. Es ist doch offentsichtlich dass es bei den meisten nicht funktioniert. Scheidungsstatisken und die meisten Beziehungsverläufe sind da relativ eindeutig. Insofern sind seine Aussagen zwar verallgemeinernd, aber treffen eher die Realität.

Warum wollen so viele Menschen unbedingt an langfristige Monogamie glauben? Das wirkt einfach irrational auf mich. Das ist so als wenn jeder hofft reich zu werden, dies aber per definition nicht für alle möglich ist. Ich versteh es einfach nicht.

Da muss ich jetzt ne Matrix-Analogie bringen. Auf mich wirkt es so als wenn viele vermuten dass es anders ist, dass diese Vorstellungen von Beziehungen und Frauen, gerade induziert durch Gesellschaft und Medien einfach realitätsfern ist. Aber stattdessen akzeptiert man es und lebt in seiner Bluepill-Matrix weiter als wenn nichts weiter wäre.

Ich kann wunderbar akzpetieren wenn Menschen andere Auffassungen vertreten. Aber ich versteh einfach nicht wieso man:

1. So verzweifelt an längerfristige Monogamie glauben will. Ich mein man muss es nicht zwanfsläufig ausschließen, aber zumindest eine kritische und argwöhnische Haltung demgegenüber haben. Das sehe ich bei den meisten einfach so gar nicht.

2. Keine Konsequenzen daraus zieht. Die Männer, die wissen wie es läuft, aber trotzdem in der Matrix bleiben und ihr Handeln nicht darauf anpassen sondern lieber einfach mit der Problematik leben.

Man muss sixh bewusst machen, dass wir alle gesellschaftlich und sozial möglichst stark indoktriniert werden. Ehen und der Drang nach langfristiger Monogamie, es geht nur darum möglichst stabile Verhältnisse zu erhalten. Da gehts nicht darum was fur euch als männliches Individuum das beste ist.

Zu 1. Kritisch hinterfragen ist nicht schlimm. Aber was ist, wenn man zu dem Schluss kommt, dass Monogamie doch das Beste für einen ist? In meiner Familie gibt es keine einzige Scheidung. Alle meine Tanten sind seit mindestens über 20 Jahre verheiratet und alle Paare sind glücklich. Meines Cousins und Cousinen im Beziehungsfähigen Alter haben nur monogame und langjährige Beziehungen. Und alle sind zu zufrieden. Warum denn dann ändern, wenn man damit klar kommt? Ich habe mich lange damit beschäftigt, grad nachdem es mit meinem ersten Freund vorbei war. Ich hatte diese Trotzreaktion im Kopf, dass alle Männer scheiße sind und die ja eh nur alle in der Welt rumvögeln wollen. Also habe ich mit alternativen Modellen beschäftigt und für mich aber herausgefunden, dass Monogamie das Beste ist und ich lieber alleine sterbe, als eine Polygamie, FB oder so einzugehen. Und so entscheiden sich jeden Tag vermutlich tausende für eine monogame Beziehung auf der Welt. Sie alle können sie kritisch hinterfragt haben, sie kommen einfach zu einen anderen Schluss als du! Und das kannst du akzeptieren.

2. Welche Problematik? Jedes Beziehungsmodell hat negative Seiten. Soll man nu alle meiden(funktioniert nicht), nur weil man sich dessen bewusst ist? Man kann ja auch an den negativen Seiten arbeiten und es einfach bessern.

Dir ist bewusst, dass jede deiner Entscheidung durch Gesellschaft, Sozialisation, Genetik ect. geprägt ist? Monogamie ist nun einmal bei uns kulturell verankert. Wir haben einfach Glück, dass hier Beziehungsmodelle pluralistisch gelebt werden dürfen. Akzeptiere das! Monogamie ist kein Teufelszeug, sondern ein schönes Beziehungsmodell, das funktionieren kann. Als Beispiel für männliches Handeln( bin ja weiblich) ist mein Freund. Bevor er mich kannte, hatte er sehr viel Spaß mit vielen verschiedenen Frauen und hat nichts anbrennen lassen. Er hatte bis dahin kaum monogame Beziehungserfahrungen. Letztendlich hat er sich aber für eine Frau in seinem Leben entschieden und damit ist er heute sehr zufrieden. Er bereut es nicht, obwohl er die Freiheiten anderer Beziehungsmodelle kennengelernt hat. Und nein, ich bin keine Frau, der man das nicht sagen kann,wenn man doch lieber wieder in der Gegend rumvögeln will, weil sie sonst Drama macht. Ich hätte dafür sogar Verständnis. Wir sind jetzt seit knappe 5 Jahre zusammen und wir werden es auch weitere 5 Jahre schaffen. Monogam!? Es kommt eben drauf an, wie man sein Leben gestalten will und was für einen Partner man hat. Und mein Freund ist durch die monogame Beziehung nicht schlechter gestellt als vorher. Im Gegenteil.

Andere sehen es aber anders und entscheiden sich für andere/offenere Modelle. Solange sie alleine damit glücklich sind ist es egal, was andere dazu sagen. Und ehrlich gesagt, kommt es grad auf die Individualität an. Denn jeder hat eben andere Vorlieben und Geschmäcker. Und wir leben in einer Gesellschaft, in der diese Entfaltung möglich ist, also schätze dich glücklich.

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Und nun ja. Scheidungsraten sind nicht besonders aussagekräftig, außer es wurde dokumentiert, warum die Ehen geschieden worden sind und nach wie vielen Jahren Ehe und wie viele davon Härtefall-Scheidungen sind. Also in meiner Realität, in meinem sozialen Umfeld ist diese Realität, die du beschreibst noch nicht angekommen.

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Im Grunde ist nur eines wichtig: dass man sich bewusst für ein Beziehungsmodell entscheidet. Welches das ist, ist jedem selbst überlassen.

Wer sich jedoch ausschließlich leiten lässt von Angst, Resignation, Frust, schlechten Erfahrungen anderer Leute ....der wird scheitern, egal welches Modell er anstrebt.

Um zu erkennen was man wirklich will, was einen erfüllt, muss man leben. Man muss Erfahrungen sammeln, positive wie negative. Niemand kommt drum rum mal auf die Nase zu fallen. Wie oft und wie stark man fällt, kann man jedoch beeinflussen.

Wenn man also nicht 100% hinter einem Beziehungsmodell steht, dann wird es sich auch nie richtig gut anfühlen. Irgendetwas wird immer fehlen und für noch mehr Frust sorgen.

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Man muss sixh bewusst machen, dass wir alle gesellschaftlich und sozial möglichst stark indoktriniert werden. Ehen und der Drang nach langfristiger Monogamie, es geht nur darum möglichst stabile Verhältnisse zu erhalten. Da gehts nicht darum was fur euch als männliches Individuum das beste ist.

Ist doch vollkommen in Ordnung, wenn du das so siehst. Aber was ist denn nun für dich das, was du daraus mit nimmst? Um an deinen Vergleich anzuknüpfen. Du hast für dich akzeptiert, dass du niemals reich werden wirst. Also wirst du es auch nicht versuchen und dich mit wenig(er) zufrieden geben? Sehe ich das so richtig?

Was ist denn nun deine Konsequenz? Einfach nicht heiraten? Oder erst gar keine monogame Beziehung eingehen? Oder von Vorne rein denken, dass es eh irgendwann enden wird? Nach 5 Jahren automatisch die Beziehung beenden? Polygamie?

Eine Diskussion ist ja nie verkehrt. Aber eine Diskussion, die irgendwie kein sinnvolles oder klar definiertes Ziel mit sich bringt empfinde ich als unnötig.

Da sollte man mMn eher an dem arbeiten, was wirklich wichtig ist. Screening. Und beispielsweise an einer Beziehung. Denn das sind die Gründe, weshalb die meisten Beziehungen und Ehen scheitern. Kein Screening. Die Beziehung wird so hingenommen und es wird nicht daran gearbeitet. Fehlende Kommunikation ist auch immer ein beliebter Scheidungsgrund.

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Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich in meiner Umwelt einfach schon alles gesehen habe. Bei mir gibt es Beziehungen, wo beide Partner sich so akzeptieren wie sie sind. Jeder geht seinen Hobbys nach, lebt sein Leben und es wird auch vom Partner akzeptiert und sogar unterstützt. Dort gibt es keine Spur von Eifersucht oder Verlustangst.

Ich sehe aber auch sogar Paare, wo der eine sein früheres Leben aufgegeben hat und sich auf den Partner konzentriert. Wir hatten damals gewettet wie lange die Beziehung hält und haben alle verloren, da die beiden immer noch zusammen sind. Aber auch nur, weil wir zwar nichts mehr von ihm gesehen haben, aber er es geschafft hat, seine eigentlichen Interessen nicht aufzugeben und nicht geklammert hat.

Und ich habe persönlich auch erfahren müssen, was es heißt sich in dem anderen zu verlieren. Sein eigenes Leben Stück für Stück aufzugeben und sein Glück in der Beziehung und damit in dem anderen zu finden. Ich wusste in der Theorie schon, dass das nicht gut gehen kann, aber dachte mir: „Hey… Sie ist anders. Sie versteht es und sie freut sich darüber.“. damit bin ich böse auf die Fresse gefallen, habe aber durch diesen Rückschlag meine Erfahrung gesammelt.

Das Paradebeispiel für eine Beziehung sind jedoch meine Eltern. Nach 29 Jahren immer noch zusammen und glücklich. Sie unternehmen immer noch viel zusammen und gehen auf Reisen. Ich weiß nicht, wann sie das letzte Mal ein Wochenende nur zu Hause verbracht haben. Aber auch unter der Woche geht jeder seinen Bedürfnissen nach und kommt glücklich und zufrieden zu Hause an. Sie sind in der Hinsicht mein Vorbild und mein Ziel ist es, das auch später zu erreichen.

Ich schätze Carvers Beiträge hier im Forum sehr. Ich lese sie immer wieder gerne und immer wenn er etwas zu einem Thema, erweitert sich mein Horizont. Auch hier steckt in seinen Beiträgen sehr viel Wahrheit, denn ich kenne auch die dunkle Seite von Beziehungen und Frauen und habe sie am persönlichen Leib erfahren.

Ich versuche mich davon aber nicht leiten zu lassen und meine eigenen Erfahrungen zu sammeln. Ich habe längst nicht die Erfahrung die er hat, glaube aber jedoch, dass jeder immer seinen eigenen Weg gehen muss. Seine Wahrheit finden und nach seinen eigenen Maximen leben soll.

Diese sind für mich einfach eine monogame Beziehung. Ich liebe es einfach in einer Beziehung zu leben. Die Liebe des anderen zu spüren, seine Nähe und Geborgenheit. Jedoch sollte man sich selbst nicht darin verlieren und eine Beziehung einfach genießen. Ich sehe diese als Kirsche auf dem riesengroßen Vanille-Schoko-Eis das mein Leben ist. Ich will mein Leben absolut geil gestalten aber auch dieses geile Leben später wieder mit jemanden verbringen, der mir gut tut, meine Gefühle kennt und mich auch unterstützt und mir diese Nähe und Geborgenheit gibt, die ich auch haben möchte. Wenn es aber gerade niemanden gibt, ist es auch nicht schlimm. Ich will nichts erzwingen und muss es auch nicht.

Kurzum… ich habe die Einstellung dass auch Beziehungen in der heutigen Zeit durchaus funktionieren können. Wenn man den richtigen Partner hat und die Beziehung richtig lebt, kann man sehr viel zusammen erreichen und eventuell auch sein restliches Leben mit dieser einen Person verbringen. Sofern man es auch selbst wirklich will. Und dann würde ich die Person auch heiraten, Kinder kriegen, Haus bauen etc.. Das volle Programm halt. Und ja mir ist auch bewusst, dass man(n) sich damit ziemlich in die Nesseln setzen kann. But… who care’s. Man kann nicht immer nur die Vorteile erwarten ohne die Risiken der Nachteile mitzunehmen. Ganz wichtig ist hierbei, wie Gentleman schon sagt, das Screening. Ich muss für mich selbst die Person suchen, die zu meinen Einstellungen und Werten am besten passt. Da wo ich einfach weiß, dass es funktionieren kann.

Beziehungen können funktionieren (Gott ich hasse das Wort in diesem Zusammenhang), auch in Zeiten von Flirt-Apps, WA und dem ganzen anderen Telekommunikationsscheiß. Aber beide müssen was dafür tun. Beide müssen sich darauf einlassen und den Glauben oder das Mindset daran haben. Wenn dies nicht der Fall ist, und man denkt sich: „Na das wird eh nicht halten.“ erweckt man darin eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Man sucht und findet Fehler im anderen, schiebt Hirnfick und versemmelt sich dadurch eventuell einen Partner, mit dem es durchaus hätte klappen können.

Lässt man sich jedoch darauf ein und der andere genauso, schafft man damit eine Basis, die durch stetigen Aufbau gestärkt werden kann und an der beide auch persönlich wachsen können. Und eventuell hat man in dieser Person dann auch den Partner für das gesamte Leben gefunden.

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Als ich Carvers Posting gelesen habe, dachte ich mir auch, dass es ziemlich schockierend ist, was er schreibt. Er hat zwar gut beobachtet, was in der Wegwerfgesellschaft heute so üblich ist, aber alles in allem klingt es nach den Sätzen, die eine gebrannte Person schreiben würde, die früher mal idealistischer war und nach vielen Enttäuschungen und Fehlgriffen für sich entschieden hat, dass sie selbst jetzt nicht mehr die verletzte Person ist, da sie mental an alle Beziehungen von vornerein ein Haltbarkeitsdatum klebt, weil Liebe ohne Leiden nicht möglich sein und man deshalb pragmatischerweise schadensbegrenzend denken sollte.​

Beziehungen können funktionieren (Gott ich hasse das Wort in diesem Zusammenhang), auch in Zeiten von Flirt-Apps, WA und dem ganzen anderen Telekommunikationsscheiß. Aber beide müssen was dafür tun. Beide müssen sich darauf einlassen und den Glauben oder das Mindset daran haben. Wenn dies nicht der Fall ist, und man denkt sich: „Na das wird eh nicht halten.“ erweckt man darin eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Man sucht und findet Fehler im anderen, schiebt Hirnfick und versemmelt sich dadurch eventuell einen Partner, mit dem es durchaus hätte klappen können.

Lässt man sich jedoch darauf ein und der andere genauso, schafft man damit eine Basis, die durch stetigen Aufbau gestärkt werden kann und an der beide auch persönlich wachsen können. Und eventuell hat man in dieser Person dann auch den Partner für das gesamte Leben gefunden.

This und nicht anders!

Was mich aber ärgert, ist dieser pseudowissenschaftliche Bullshit, den man dann so von sich gibt, obwohl man nie einen Hörsaal von innen gesehen hat oder zumindest offensichtlich keinen Abschluss in Verhaltenspsychologie oder Evolutionsbiologie besitzt.

* Frauen sind egoistisch in einer Beziehung und verachten Männer, die nicht zu jeder Zeit eine führende Persönlichkeit spielen können

* Frauen sind auf der Suche nach dem besten genetischem Material und nutzen die armen Männer dafür aus, indem sie sie in Beziehungen / Ehen locken

* Männern liegt es fern, nicht jede Woche mit mindestens 3 verschiedenen Frauen Sex zu haben, und deshalb ist es eine Aufopferung seitens des Mannes, wenn er für eine Partnerin darauf verzichtet

* Männer sind das romantische Geschlecht und Frauen sind kalkulierende Miststücke, die aus egoistischen Motiven handeln und nicht fähig sind, mehr als zwei drei Jahre mit derselben Person zusammen zu sein

Daneben wurden durchaus sinnvolle Argumente gebracht, die sich auf die Gesellschaftsnormen beziehen, außer natürlich dem uralten "Ist Monogamie denn jetzt was für uns oder nicht?" Geschwätz, das aber nicht von Carver kam.

Habe z.B. eine Reportage gesehen, wo sie herausfinden wollten, was denn jetzt die ursprünglich angedachte Beziehungsform für den Menschen ist, und man hat so ziemlich alle Argumente abgegrast (z.B. Nähe zu Affen, hier gibt es so ziemlich jede Form des Zusammenlebens bei verschiedenen Arten, aber eher Polygamie), Alter/Anzahl/Pflegebedürfnis der Nachkommen, Lebensstil etc... und man kam zu dem Schluss, dass es kein Muster gibt, das für den Menschen perfekt passt.

Einerseits reduziert sich der Mensch sehr gerne, wenn er aus unedlen Motiven handelt, auf seine Zugehörigkeit zu den Tieren und begründet dann mit "Meine Gene / Meine Biologische Herkunft...", aber ihr vergesst eine ganz wichtige Sache, die uns von den Tieren unterscheidet: Erstens EMPATHIE, die Fähigkeit und Bereitschaft, die Gefühle und Gedanken des Gegenübers zu verstehen und mitzufühlen, und andererseits das unermüdliche Streben und die Neugier auf einfach alles! Und damit meine ich auch das, was über die Befriedigung der Grundbedürfnisse hinaus geht. Man denke an Wissenschaften, Mathematik, Philosophie - so etwas liegt einem Tier fremd, denn es braucht das nicht. Früher kam der Mensch nicht auf seine unfassbare Gehirnkapazität klar. Daraus erwachsen auch noch heute Hirngespinste und Grausamkeiten aller Art, die es im Tierreich so nie geben würde, aber auch unglaublich tolle Dinge - Wissen, Innovationen, Kunst, ... Klar gibt es noch die in jedem Menschen verankerten Triebe, aber eben auch noch viel mehr. Warum sollte unsere Liebe dann nicht auch über das Nachkommen-Aufziehen hinausgehen?

Wir sind lange darüber hinaus, dass wir um unser Überleben kämpfen müssten.

Auch sind wir erst seit Kurzem darüber hinaus, dass man sich über die Liebe keine Gedanken machen musste. War man früher einmal in einer Ehe, kam man da sowieso nicht mehr raus. Als Frau war man sowieso auf das Gehalt des Mannes angewiesen, die Kinder mussten betreut werden und wer sich trennte, wurde im Dorf mit Heugabeln durch die Straßen getrieben. Als Mann war es gar nicht so unähnlich vom gesellschaftlichen Druck her. Daraus resultierte aber keine wahre ewige Liebe, wie jeder weiß, sondern nur Lügen, Betrügen, Affären, Frustration und erzwungene Akzeptanz. Man hat halt einfach akzeptiert, dass Liebe entweder unerfüllt bleibt oder dass man am besten gar nicht liebt. Und so ein gemütliches Familienleben ist doch auch ganz schön, wenn der Partner zwar nett ist, aber die Gefühle nicht mehr da sind.

Heute kann man (und da kann mir jeder zustimmen denke ich) zum Glück die Reißleine ziehen, sobald man merkt, dass man unglücklich ist, und hat weder finanzielle noch gesellschaftliche Probleme zu erwarten.

Tatsächlich stellt wahrscheinlich das schlechte Gewissen gegenüber dem Partner das größte Hindernis dar, sich zu trennen, deshalb werden viele Menschen auch eklig und wollen somit ekliges Verhalten provozieren, um nicht alleine den schwarzen Peter zu haben.

Aber ich muss ehrlich sagen, wenn ich mit einem Kerl glücklich bin, denke ich keine Sekunde an Sex mit jemand anderem oder vergucke mich etc. Und das sind nicht nur die ersten paar Wochen dann. Klar denke ich wie Carver es beschrieben hat mittlerweile auch, dass serielle Monogamie wohl am ehesten zum Zeitgeist heute passt und dass nichts für die Ewigkeit ist, man aber einfach den Moment genießen sollte - aber für mich gibt es eben auch keinen Grund, warum man sich entlieben MUSS nach einer Zeit. Entweder man passt eben heute zusammen und die zwei Menschen, die man in 10 Jahren darstellt, passen auch noch zusammen, oder eben nicht.

Es ist einfach viel zu viel Theorie um etwas, das eigentlich viel zu einfach ist, als dass man sich groß Gedanken machen muss: Man sollte mit dem Menschen zusammen sein, der einem das richtige Gefühl gibt.

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Gast Idioteque

@katzee

Die Erfebnisse von wissenschaftlichen Studien werfen nicht gerade ein anderes oder besseres Bild auf das Verhalten der Frau. Da kommt einiges zusammen wie das veränderte Selektionsverhalten von Frauen bei der Ovulation. Beispielsweise ist diese bei der Frauen gar nicht von außen sichtbar, bei anderen Tierarten jedoch schon dürch Rötungen im Genitalbereich oder andere optische Indikatoren. Alles perfekt designt um eine dualistische Paarungsstrategie umzusetzen.

Hab die Studien schon mal im Redpiller-Thread gepostet.

Im Endeffekt werden hier immer die gleichen Argumente gebracht. Erst die Einsicht dass es schon irgendwie suboptimal ist, aber dann kommt direkt hinterher irgendein emotionales Geblubber, welches aus dem Bedürfnis folgt gerade längerfristige Beziehungen zu führen.

Etwas amüsant wie sehr dieses Bedürfnis nach langfristiger Monogamie so stark und häufig verankert ist, aber wie wenig sich das reell im Verhalten widerspiegelt.

Für mich gibt es daher wie bereits erwähnt nur zwei Möglichkeiten. Entweder schon das Bedürfnis nach langfristiger Monogamie an sich hinterfragen oder einfach gleich realistisch Erwartungen und drohende Konsequenzen im Auge zu haben.

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Wieviele von den Menschen die hier Posten führen den eine erfüllte Ltr über mehrere Jahre? Und andere Gründe wie, wir haben uns auseinander gelebt, wir gehen einfach andere Wege oder unsere Persönlichkeiten waren zu unterschiedlich zählen nicht.

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