Dominanz, Nähe und Borderline

18 Beiträge in diesem Thema

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Dein Alter: 21

Ihr/Sein Alter: 19

Dauer der Beziehung: 9 Monate

Art der Beziehung: LTR



Mein Problem ist das ich sehr wahrscheinlich eine Borderline-Persönlichkeitsstörung

habe und meine Beziehung damit so wenig wie möglich belasten möchte.


Mein Hauptpoblem ist vor allem meine Persönlichkeit, ich brauche sehr

viel nähe sonst dauert es nicht lange bis ich anfange Wut auf meine

Freundin zu empfinden und diese steigert sich manchmal zu den

Bedürfniss schlusszumachen/ Fremdzugehen.

Dabei will ich das gar nicht, beziehungsweise nicht lange.

Dieses Gefühl verschwindet direkt in den Augenblick wo ich glaube das

alles wieder Perfekt ist.


Ich werde nicht Fremdgehen und meiner Freundin auch nicht weh tun, das

wiederspricht meinen ineeren Werten und dem was ich mir selbst und ihr

versprochen habe.


Allerdings ist das Problem das vieles was Borderliner brauchen um eine "gesunde"

Beziehung zu führen PU Dogmen wiederspricht.


Ist es z.B. möglich eine LTR unter der Bedingung zu führen das ich Zeit

konkret einfordere, wenn auch extrem selten, aber manchmal doch, die

Kontrolle über meine Emotionen verliere und über meine Ängste spreche?

Also sowas wie Verlustangst, die kann sich bei mir in extremen bis hin zum

Nervenzusammenbruch äussern.


Es geht mir dabei nicht darum meine Freundin einzuschränken, ich will ihr

im Grunde mitteilen warum ich wie drauf bin.



Wenn ich ehrlich sein soll ich fühle mich zum grossen Teil scheise.

Ich versuche die Person zu werden die ich sein will aber erleide dauernd Rückschläge,

indem ich in alte Gedanken und Verhaltensmuster zurückfalle.


Ich bin auch nicht so dominant wie ich es gerne wäre,z.B. in sozialen Situation

redet eher meine LTR und allgemein scheint es so zu sein als ob auf mancher

Ebene unserer Beziehung die Rollen vertauscht wären.


Ich will aber Dominant sein und das auf jeder Ebene, meine LTR meint zwar

alles sei gut, sie liebt mich und das ich z.B. auf sexueller Ebene sehr Dominant bin

aber ich will auf jede Art dominant sein.

Ich habe keine Lust mehr auf das Gefühl andauernd durch jemanden ersetzt werden zu

können der Dominanter ist als ich.

Deswegen werde ich weiter an mir arbeiten und Versuchen Dominanter zu

sein und weniger abhängig von der nähe meiner LTR auch wenn ich nicht weis ob

das möglich ist.


Das ist jetzt eine ziemliche Mischung aus Personal development und Beziehung,

ich packe das hier rein weil es mir Hauptsächtlich um meine LTR geht.

Meint ihr eine LTR kann funktionieren wenn sie PU so wiederspricht?

Das ich überhaupt noch Zeit habe mich in meiner LTR in Richtung dominanz zu

entwickeln oder wird es zwangsläufig nichts werden können?

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Weiß deine Freundin von deinem psychischen Zustand? Du solltest sie fragen, ob es okay für sie ist, wenn du Zeit einforderst.

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Hi Grond,

Punkt eins der mir auffällt: Wie bist du zu der Diagnose Borderline gekommen?!

Hast du eine klare Diagnose vom psychotherapeutischen Personal?

Ich kenne dich nicht, aber nach dem was du hier niederschriebst sieht das alles andere als Boarderline aus.

Bitte schreibe mehr zu deinem Problem.

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Ich habe eine gute und eine schelchte Nachricht für dich.

Die gute zuerst: du hast kein Bordlerline Syndrom.

Die schlechte: Du bist ein kleines Würstchen, was sich selber Bordlerline diagnostiziert um sein Opferdasein zu rechtfertigen. Dazu kommt ein spätpubertäres Aggressionsproblem gekennzeichnet durch dieses erbärmliche "Ich will dominant sein"-Gehabe oder Minderwertigkeitskomplexe á la

durch jemanden ersetzt werden zu

können der Dominanter ist als ich.

Lösung deines Problems: Grow some fucking balls.

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Mein Problem ist das ich sehr wahrscheinlich eine Borderline-Persönlichkeitsstörung habe

Bevor du dir so'n Schrot einredest und anhand irgendwelcher selbst recherchierter Symptome dir selbst irgendwelche schwerwiegenden psychischen Probleme diagnostizierst, solltest du vielleicht, nur ganz vielleicht zum darauf spezialisierten Onkel Doktor gehen und dem deine Bedenken und Gedanken schildern. Der wird das dann mit dir zusammen abklären.

Ich würde dir auch tunlichst davon abraten, auf Basis kruder Selbstdiagnosen das Gespräch mit deiner Freundin zu suchen. Da machst du dich nämlich mehr als lächerlich und erschaffst im Zweifel Probleme wo keine sind.

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Da hier ziemlich viel Kontext fehlt hier :




Jeder der hier postet sollte das erstmal lesen.


@ individualchaotin


Ja sie weis es, ich war schon mal ziemlich schlimm drauf vor ihr und

habe ihr emotional sehr wehgetan und will deswegen das sie es weis

Das ist nur fair.


@Standhaft


In meinen Thread oben steht mehr.

In meiner Kindheit wurde ich gemobbt und von meinen Eltern mit den

Gürtel bis zum Blut bearbeiet.

Schwarz weis denken ist vorhanden, wenn meine Freundin mir nähe

verweigert werde ich extrem hasserfüllt.

ich will nicht so sein aber falle ziemlich oft zurück.

Psychische Krankheiten sind beidseitig in meiner Familie vertreten

auch von meinen Eltern.

Ich habe Gewaltfantasien, eine Todessehnsucht und praktisch nichts

wofür ich am nächsten morgen noch aufstehen will.

Nur meine LTR hält mich noch hier.

Wenn es bricht ziehe ich vlt in meine Heimat und lasse mich Zwangsrekrutieren,

so kann ich sowohl sterben als auch meinen projizierten Selbsthass ausleben.

Ich wünsche mir ziemlich oft (sagen wir ich wünsche mir sehr viele schmerzen) zu werden weil

ich einfach unfähig bin der zu sein der ich sein will.


@Avantgarde


Siehe oben.

Minderwertigkeitskomplexe sogar ziemlich stark.

Opferdasein genauso, aber gleichzeitig der Wunsch danach endlich zum

Täter zu werden.


Deine Lösung ist zwar simpel, hilft mir aber nur bedingt.

PU hat mir sehr geholfen mich zu entwickeln, aber ich glaube nicht viel wert zu sein.

Wenn ich mir vor den Spiegel sage das ich mich Liebe und viel Wert bin dann weis ich

das ich Lüge.



@wasntme


Ich wurde schon als Kind mal Therapiert, habe Kranke Eltern die es sich nicht

eingestehen wollen aber meiner Mutter ist inzwischen klar hochgradig depressiv zu sein

und selbstmorde/tötungen gab es bei mir auch Väterlicherseits.


Mein Leidensdruck grade ist einfach so hoch das ich von einer psychischen Erkrankung

spreche.

Näheres dazu ist im Link.





PS: Eine Sache die mich richtig stört ist das ich Emotional vollkomen instabil bin.

Ich habe keinen stabilen emotionalen Kern sondern schwanke mit den Launen anderer.

Ich fühle mich zu sehr von Emotionen beherrscht und kann im Augenblick wo es stattfindet kaum was dagegen tun.

In Augenblicken wo Emotionen die Kontrolle übernehmen wird die Welt einfach nur zu dem was ich grade fühle, ich komme gar nicht auf die

Idee mich abzureagieren oder auf irgendwelche Lösungen sondern steigere mich immer weiter rein bis ich Alkohol brauche, Drogen oder Selbstverletzung

um endlich wieder "da" zu sein.

bearbeitet von Grond
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Ich denke 2-3 Wochen in irgendeinem Camp im tiefsten Afrika ohne Zivilisation, Elektrizität und den ganzen Scheiß würden dich wieder antsändig erden.

Du lebst hier in einem Land wo das Leben verglichen zum Rest der Welt die Schwierigkeitsstufe 1 hat. Wenn nicht sogar 0. Trotzdem überdramatisierst du so extrem, als würdest du hier die Hölle auf Erden durchleben.

Ernst gemeinter Ratschlag:

Rede dir keinen Scheiß ein, dass du angeblich Borderliner bist oder was auch immer. Und mein Tipp mit "Grow some fucking balls" meine ich Ernst. Dein ganzer Zustand könnte einfach auf einen massiven Testosteronmangel zurückzuführen sein. Testo ist ein ziemlich geiles Zeug, es hindert dich im Kern auf dieser Opfer-Schiene zu fahren weil es dich erhabener macht. Geh zu nem Dok, erklär ihm dein Problem mit der Bitte einen kompelten Hormon-Check zu machen. Wette drei-zu-eins, dass du ein massives Testosterondefizit hast auf dem sich alles andere zurückführen lässt. Alles weitere wird dann der Dok einleiten, auch wenn es auf externe Supplementierung hinausläuft.

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Gast

und als nächstes treffen wir ihn dann testogeladen am Kölner Hauptbahnhof wieder oder was???

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@Avantgarde

Deine obere Idee ist das was ich auch vorhatte.

Ich will mich in meinen Heimatland zwangsrekrutieren lassen und dadurch das Grösste leid das möglich ist erleben.

Dann könnte ich sagen das schlimmste bereits gesehen zu haben und mich dadurch besser fühlen.

Das mit den Testosteroncheck mach ich mal, auch wenn der bei mir erst einige Jahre her ist und da noch alles Ok war.

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Ich denke dass Du Dir professionelle Hilfe suchst ist weiterhin der stärkste Hebel um anzusetzen, dauerhaft was zu ändern.

Meiner Meinung nach hast Du in einer Beziehung wenn es Dir psychisch nicht gut geht erst einmal die Verantwortung dafür, Dir Unterstützung zu suchen. Machst Du das nicht und bürdest Dir alles selbst auf, oder öffnest Dich Deiner Partnerin gegenüber allerdings ohne einen Plan wie Du längerfristig stabil werden willst, dann kriegt sie am Ende die Therapeutenrolle übergestülpt, für die einen echten Therapeuten zu suchen Du lieber vermeiden möchtest.

Sie kann Dir Verständnis entgegenbringen wenn Du Dich öffnest. Sie kann Dich beim Hilfe finden unterstützen. Aber Sie sollte nie das Gefühl haben dafür verantwortlich zu sein dass es Dir grade gut geht. Oder dass sie die Pflicht hat irgendwas zu tun wenn es Dir irgendwie geht.

Und Du musst eben auch nicht alles alleine machen. Jemand der von außen drauf sieht und das entsprechende Hintergrundwissen hat, kann Dich viel besser beraten. Aber jemand der tatsächlich mit Dir spricht, nicht irgendein Forum.

Ich hab Deinen anderen Thread gelesen. Ich würde es einfach bei einem anderen als Deinem Hausarzt mal versuchen. Vielleicht bei dem Deiner Freundin wenn es ein anderer ist? Oder eine Beratung beim Sozialpsychiatrischen Dienst ausmachen. Es ist frustrierend dass Du in Deinen Eltern keinen Rückhalt hast. Aber Du bist reflektiert, Du weißt Du willst dass es Dir besser geht. Du packst das schon.

Dominanz... all das andere Pick-up-Repertoire hier bringt Dich eben nicht mehr weiter, solange Du selbst grad am Schwanken bist. Und was soll das überhaupt heißen "ich will auf jede Art dominant sein"? Irgendwelche Konzepte hier sind Nebenschauplätze. Ich habe das Gefühl, Du fixierst Dich zu sehr darauf.

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Hallo Ground,

wenn dir ein Psychiater Borderline diagnostiziert hat, dann hast du diese Diagnose. Wenn du es dir aufgrund deiner Symptome selbst diagnostiziert hast- würde ich dir sehr empfehlen, dich in professionelle Hände zu begeben, um das abzuklären. Viele der von dir beschriebenen Symptome könnten dafür sprechen (auch die Traumatisierungen aus deiner Familiengeschichte), aber so eine Diagnose sollte nur ein dafür ausgebildeter - und darauf spezialisierte- Psychologe oder Psychiater stellen.

Weiterhin würde ich dir raten, dich in Therapie zu begeben. Borderline ist eine psychische Erkrankung, die zwar nicht gerade "leicht", aber doch durchaus heilbar ist. Achte dann bitte bei der Wahl des Therpeuten auch darauf, ob dieser auf Persönlichkeitsstörungen spezialisiert ist- und natürlich, ob ihr euch sympatisch seit.

Weiterhin ist Borderline, wie eigentlcih alle Persönlichkeitsstörung, eine Interaktionsstörung, das heißt u.a. dass es , wie du ja schon selbst erkannt hast, Probleme mit Nähe und Distanz gibt- und halt mit Beziehungen allgemein. Diese Dinge werden u.a. in der Therapie bearbeitet. Das dauert aber seine Zeit. Eine schnelle Wunderlösung wird es nicht geben, und schon gar nicht wird sie dir hier jemand geben können.
Falls du also wirklich eine BL-Diagnose hast und irgendwann mal gute, stabile Beziehungen führen möchtest, wirst du nicht umhin kommen, das in einer Therapie zu bearbeiten.

Irgendwelche PU- Macker -Tools werden hier nicht nur nicht helfen, sondern vermutlich sogar noch weiteren Schaden anrichten.

Insofern glaube ich auch nicht, dass du hier im forum wirklich gut mit deiner Problematik aufgehoben bist. Es gibt ja spezielle BL-Foren inkl. Informationen.
Vielleicht erwartet dich da etwas mehr Veständnis.

Z.B: http://www.borderlinezone.org/forum/

Dies ersetzt allerdings keine therapeutische Begleitung!


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Hol dir professionelle Hilfe, alles andere ist Quatsch. Ich hatte eine Beziehung zu einer diagnostizierten Borderlinerin, das war am Ende die Hölle. Ob es besser gewesen wäre, wenn sie die Therapie konsequent gemacht hätte, weiß ich nicht.

Aber du hast immerhin die Einsicht, ein echtes Problem zu haben, insofern sind deine Chancen besser. Du musst dich dem Problem stellen, mit der Hilfe von Profis. So toll dieses Forum ist, das ist eine Nummer zu viel verlangt.

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Hallo Ground,

wenn dir ein Psychiater Borderline diagnostiziert hat, dann hast du diese Diagnose. Wenn du es dir aufgrund deiner Symptome selbst diagnostiziert hast- würde ich dir sehr empfehlen, dich in professionelle Hände zu begeben, um das abzuklären. Viele der von dir beschriebenen Symptome könnten dafür sprechen (auch die Traumatisierungen aus deiner Familiengeschichte), aber so eine Diagnose sollte nur ein dafür ausgebildeter - und darauf spezialisierte- Psychologe oder Psychiater stellen.

Weiterhin würde ich dir raten, dich in Therapie zu begeben. Borderline ist eine psychische Erkrankung, die zwar nicht gerade "leicht", aber doch durchaus heilbar ist. Achte dann bitte bei der Wahl des Therpeuten auch darauf, ob dieser auf Persönlichkeitsstörungen spezialisiert ist- und natürlich, ob ihr euch sympatisch seit.

Weiterhin ist Borderline, wie eigentlcih alle Persönlichkeitsstörung, eine Interaktionsstörung, das heißt u.a. dass es , wie du ja schon selbst erkannt hast, Probleme mit Nähe und Distanz gibt- und halt mit Beziehungen allgemein. Diese Dinge werden u.a. in der Therapie bearbeitet. Das dauert aber seine Zeit. Eine schnelle Wunderlösung wird es nicht geben, und schon gar nicht wird sie dir hier jemand geben können.

Falls du also wirklich eine BL-Diagnose hast und irgendwann mal gute, stabile Beziehungen führen möchtest, wirst du nicht umhin kommen, das in einer Therapie zu bearbeiten.

Irgendwelche PU- Macker -Tools werden hier nicht nur nicht helfen, sondern vermutlich sogar noch weiteren Schaden anrichten.

Insofern glaube ich auch nicht, dass du hier im forum wirklich gut mit deiner Problematik aufgehoben bist. Es gibt ja spezielle BL-Foren inkl. Informationen.

Vielleicht erwartet dich da etwas mehr Veständnis.

Z.B: http://www.borderlinezone.org/forum/

Dies ersetzt allerdings keine therapeutische Begleitung!

Borderline ist nicht heilbar.

Hör auf hier so einen Schwachsinn zu vertelln.

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Maximales Ziel ist der Umgang mit dieser Störung die sich wie die Pest ausbreitet.

Nach heutigen Stand unheilbar was stabile zwischenmenschliche Beziehungen betrifft!

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Hör auf dich selbst anzufassen, dann haste automatisch mehr testo und ergo mehr balls. Und für den Rest kann ich dir nur das raten was mir selbst immer hilft: Halt einfach dein Maul und sei nicht so ne weinerliche pussy. Werd mal ein erwachsener Mann.

Ehrlich gesagt wundere ich mich, dass du überhaupt ne Freundin hast. Du musst ihr wirklich sehr wichtig sein. So viel harte, aber ehrliche worte.... Weinst du jetzt und denkst an deine Mama?

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Also entgegen der meisten User hier, und aus meiner Erfahrung mit emotional instabilen Menschen, haben Borderliner mit die größten Eier, bzw Balls of Steel. Wer emotional durch jede Art von Hölle gehen muss, sei es Mißbrauch und emotionale Vernachlässigung durch Eltern schon im Säuglingsalter, der muss mitunter seinen Alltag unter irrationalen Todesängsten bewältigen. Ich kenne Rechtsanwälte, die an BL leiden, den sieht das keine Sau an, wie verletzt sie sind.

Borderline ist zudem sehr wohl heilbar, bzw "heilbar" ist nicht der richtige Ausdruck. Es läuft eher auf Persönlichkeitsentwicklung hinaus, emotionale Bewältigungsarbeit, Änderung von Bewältigungsstrategien von nicht erträglichen Gefühlszuständen , Bindungsoptimierung, strategische Entwicklung etc.

Ideale Therapieformen sind unter anderem "kognitiv behaviorale Therapie" nach Beck, das Erlernen von Gewaltfreier Kommunikation nach Rosenberg, und emotionales Reimprinting mit zb NLP, oder Hypnotherapie.

Threadstarter, es ist durchaus mutig, sich hier im Schutze der Anonymität offen und ehrlich zu äussern. Lasse dich durch beleidigende und pubertäre Kommentare nicht verunsichern!

Gruß

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Du kannst effektiv an drei Punkten ansetzen:

Zum einen neigt man dazu, sein Gehirn darauf zu programmieren, sich auf negative Sachen zu fixieren. Tägliches Erfolgsjournal hilft da sehr gut dagegen. Einfach jeden Abend 10 Sachen aufschreiben, die gut liefen. Fällt einem nichts ein, irgendwann triviale Dinge aufschreiben. Aber niemals dies auch nur einen Tag überspringen. Da grübelt man am Anfang recht lange, aber schon nach ein paar Tagen fängt das Gehirn an im Alltag Sachen zu realisieren, die man dann Abends aufschreiben kann. Der Fokus ändert sich.

Zum zweiten kann man sich generell mal damit beschäftigen, was das Hirn produziert. Dem ist man nämlich nicht ausgeliefert sondern kann das kontrollieren und bewusst entscheiden. Stichwort: Eckhart Tolle. Generell kann man sich mal mit dem inneren Kritiker beschäftigen und schauen, welche Ratschläge man annimmt und welche nicht. Vor allem weil er dazu neigt, immer die eigenen Schwächen mit jemandem zu vergleichen, der hier gerade Stärken hat, macht es überhaupt keinen Sinn, sich dem auszuliefern.

Ansonsten: Therapie.

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Der springende Punkt ist doch der: Je mehr Nähe sie dir gibt, desto mehr wirst du (dein inneres Kind) davon einfordern. Die Frage die du stellst, ob es funktionieren würde nur ein bestimmtes Pensum an Nähe einzufordern, ist so klug als wenn ein Alkoholiker sich fragt/vornimmt nur noch eine Flasche Wodka täglich zu trinken, anstatt zwei oder drei.

Ich gebe dir einen Tipp. Lese mal bitte das Buch von „Alice Miller – Dein gerettetes Leben“. Die sog. Psychologie/Psychotherapie wird dir nämlich niemals wirklich helfen, sondern dir nur ermöglichen einige Zeit die Symptome zu unterdrücken, die dann aber eh irgendwann wieder ihren Weg an die Oberfläche finden werden und dein bis dann aufgebautes Leben wie ein Kartenhaus zusammenfallen lassen wird.

Wie unsinnig die klassischen Therapien sind, werden in der Dokumentation „Probleme mit dem Ich – Schicksale in der Jugend-Psychiatrie“ unbeabsichtigt sehr klar verdeutlicht. Zum Beispiel Murmeln in die Schuhe um Selbstverletzendes Verhalten (Schneiden) vorzubeugen etc. Keiner kommt auf die Idee, die Kindheit, die vergrabene Kindheit ans Licht zu holen. Stattdessen wundert man sich darüber, da doch die jungen Leute alle (oberflächlich betrachtet) so tolle Elternhäuser/ Kindheiten hatten. Schau dir mal die Videos von „Bernd Joschko“ an, damit du einen Einblick bekommst, was da womöglich noch alles unter der Oberfläche rumort und an die Oberfläche MUSS um verarbeitet zu werden. Erst dann hören auch die Symptome auf dein Leben zu sabotieren.

Ergo, du kannst taktieren und dich ein Leben lang selbst manipulieren. Du wirst damit dauerhaft, wie hunderttausende andere alleine in Deutschland, kein Glück haben. Am Ende stehen sie alle immer wieder vor einem Scherbenhaufen, der mit den Jahren weiter anwächst und leider oftmals mit 40+ zu ernsten suizidalen Tendenzen führen wird.

Quellen/Tipps:

Buch: Alice Miller – Dein gerettetes Leben

Homepage: alice-miller.com

YouTube: Probleme mit dem Ich – Schicksale in der Jugend-Psychiatrie

YouTube: Bernd Joschko – Ilona hat den Zwang sich zu schneiden, ritzen

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