Keine Lust auf abermals LDR

38 Beiträge in diesem Thema

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Ich: 30

Sie: 25

Dauer: > 1 Jahr

zunächst Fernbeziehung, seit einem halben Jahr wohnen wir zusammen (ging von uns beiden aus)

Sex: anfangs viel und sehr gut, dann selbst betaisiert weil zu lieb, seit 2 Monaten wieder mit Frame & Führung und der Sex ist wieder sehr gut und so wie es uns passt, sie initiert auch

Problem: Sie hat ein Jobangebot 600km entfernt. Ich habe keine Lust auf nochmal LDR und würde daher Schluss machen... Es ihr sagen oder nicht?

Hallo liebe Gemeinde,

ich habe ein Problem. Meine Freundin beendet im nächsten Semester ihr Studium und wird es bei der Stellensuche in unserem Bundesland sehr schwer haben. Arbeit gäbe es mit Suchen sicher, allerdings mit ziemlicher Sicherheit nicht in dem Zweig der ihrem Studienschwerpunkt entspricht, eine gewisse Umorientierung wäre somit notwendig und es ist absehbar, dass sich die Suche ziemlich hinziehen würde. Da unsere Beziehung recht gut läuft - wir sind zumeist ein Herz und eine Seele, stellen uns beide eine gemeinsame Zukunft vor, träumen irgendwann von Kindern (wenn mal der richtige Zeitpunkt gekommen ist) und planen Urlaube - möchte sie bisher hier nach Arbeit suchen und würde prinzipiell auch in einem anderen interessanten Bereich arbeiten. Ich bin noch ca. 3 Jahre mit meinem Studium an unsere Stadt gebunden.

Nun hat sie ein Angebot für eine eventuelle demnächst entstehende Stelle bei einem Nobelkonzern, welche sich allerdings 700km entfernt befindet. Sie hat

dort vor Jahren ein Praktikum absolviert und die Stelle entspräche genau ihrem Schwerpunkt. Zudem hat sie einen Fürsprecher, der sie empfehlen würde, eine Ex-Affaire, in den sie bis vor 1,5 Jahren verliebt war, der sie aber beziehungstechnisch abblitzen ließ. Das Angebot hat sie auch von ihm, in Verbindung mit einem recht langen Schriftverkehr zwischen den beiden, in dem er meine Freundin abermals sehr direkt zu weiteren Vögeltreffen aufreißen wollte. Sie hat mir diesen gezeigt. Er ist echt gut, ein perfekter online-Player und denke im realen Leben nicht anders, könnte glatt ein PUA oder echt guter Naturell sein. Sie hat ihn allerdings mehrfach und sehr direkt abblitzen lassen und klar signalisiert, dass der Zug abgefahren ist und sie mit mir sehr glücklich ist. Ihm allerdings auch gesagt, dass sie für einen Bombenjob eventuell - aber ungern - wegziehen würde, er ihr mal das Angebot zukommen lassen soll und sie darüber nachdenken würde.

Ich bin realistisch: Wir hatten 1/2 Jahr eine 100km Fernbeziehung und möchte FÜR MICH nicht nochmal eine führen. Es ist einfach nicht das selbe wie eine "richtige" Beziehung. Und ich denke in unserem Alter, in dem uns noch die ganze Welt offen steht, wird es über kurz oder lang nicht gelingen, diese lange Zeit (3 Jahre) über diese Distanz zu überbrücken. Zudem würden wir uns, gesetzt dem Fall das sie diese Stelle annimmt, in komplett verschiedene Welten begeben und auseinander entwickeln. Außerdem wäre er dort ihr direkter Kollege und er würde sich abermals an sie heran machen, in Verbindung mit der ex-Verliebtheit meiner Freundin in Verbindung mit den anderen Fakten über kurz oder lang das KO.

Ich möchte meine Freundin ungern verlieren, weil es einfach richtig gut passt und ich mich sehr wohl fühle. Auf der anderen Seite weis ich, dass wir noch sehr jung sind und beide auch auf einem anderen Pfad als dem unserer Beziehung glücklich werden würden. Zudem würde wünsche ich ihr alles Glück der Welt und wenn sie dieses in dem Job sieht, dann wünsche ich ihr auch dafür alles Gute. Doch für mich ist klar: Es ist ihr Leben und sie kann den Weg gehen den sie für richtig empfindet, sollte es allerdings der 700km entfernt sein, würde ich Schluss machen, weil es sonst nur ein Ende in Raten wäre... darauf habe ich keine Lust!

Ich habe ihr vor einer Weile zum Thema "wegen der Arbeit wirklich weit wegziehen" schon mal gesagt, dass ich in unserem Alter nicht an Fernbeziehungen glaube, zumindest nicht über diese Entfernung und es wahrscheinlich nicht klappen würde. Unter den oben genannten Gesichtspunkten würde es definitiv nicht klappen, ich denke das wissen wir beide. Zudem hat sie eine fast sicher Traineestelle 100km entfernt in Aussicht, welche leider vergleichsweise schlecht bezahlt ist... Entfernung wäre für mich ok. Sie sagt über diese Stelle, dass sie OK wäre, aber eher ihre letzte Wahl, bevor sie nichts findet.

Frage: Soll ich ihr nochmal explizit sagen, dass ich über diese Stelle nachgedacht habe und gesetzt, dem Fall sie sollte den Job bekommen und annehmen, Schluss machen werde oder nicht? Ich möchte sie damit ungern unter Druck setzen, aber es ihr auch nicht verheimlichen und sie im Fall der Fälle vor vollendete Tatsachen stellen. Ich denke Sie sollte wissen, mit was ihre Entscheidung für mich einher geht. Außerdem, wie würdet ihr es bewerten, wenn sie sich für diese Stelle bewerben sollte ohne es erstmal mit Alternativen vor Ort zu probieren.? Ich denke es wäre "ein Job über Beziehung stellen" und darauf habe ich keine Lust, da such ich mir lieber eine andere.

Vielen Dank für Eure Hilfe, freue mich schon auf Eure Perspektiven.

bearbeitet von RedRob

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Ehrlich sein. Zu ihr und zu dir selber. Habt ihr bisher noch nicht darüber geredet? Kann ich mir nicht vorstellen. Das ist doch das erste, woran man denkt, wenn man dem Partner erzählt, dass man vllt 600 Km wegziehen wird.

Oder liegt hier der Hund beim Thema Carlos begraben?

Ansonsten trenne dich von ihr. Du hast doch sowieso schon mit der Beziehung abgeschlossen. Warum also noch warten? Allgemein muss ich sagen, dass ich irgendwie das Gefühl habe, dass du auch ohne die LDR Geschichte nicht wirklich hinter der Beziehung stehst. Kommt mir alles zu abgeklärt/rational/emotionslos rüber. Weiß nicht, ob das nur mein Eindruck ist.

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Hey RealGentleman,

danke für deine Antwort.

Nein ich stehe vollkommen hinter dieser Beziehung und ich liebe meine Freundin über alles. Aber seit meinem Sieg über die Betaisierung haben sich einige Ansichten über Beziehung und Zukunft geändert. Bin da einfach realistischer und abgeklärter geworden. Es ist fast eine Anti-Onitis - ich weiß ich bin mit meiner Freundin glücklich, aber sie ist nicht die einzige auf Erden die mich glücklich machen kann. Es ist ein liebevolles gemeinsam-sein, aber auch ein liebevolles getrennte-Wege-gehen-können falls sich unsere Leben - wenn auch leider - voneinander entfernen sollten. Daher möchte ich ihr auch nicht im Weg stehen.

Das Angebot ist erst zwei Tage alt. Habe die Tage gebraucht um mir darüber im klaren zu werden was ich will. Als sie vor einigen Wochen über das eventuelle Wegziehen gesprochen hat, habe ich ihr bereits gesagt, dass ich nicht mehr an Fernbeziehungen glaube, wenn man mal zusammen gelebt hat... Aber nun ist die Situation eine verschärfte...

Carlos ist mir relativ egal. Ich weis um meine Qualitäten. Es sind eher die Welten die uns trennen würden...

ABER: sollte ich im Gespräch explizit die Carlos-Situation (Verliebtheit, dazwischen funken, zusätzliches Problem zu ferne) erwähnen oder nicht? Und das wir beide jung sind und wieder glücklich werden würden und unsere Leben daher nicht voneinander abhängig machen sollte. Ich sie aber liebe und nur ungern auf diese Weise verlieren würde?

bearbeitet von RedRob

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Gast 'scream

Ansonsten trenne dich von ihr. Du hast doch sowieso schon mit der Beziehung abgeschlossen. Warum also noch warten? Allgemein muss ich sagen, dass ich irgendwie das Gefühl habe, dass du auch ohne die LDR Geschichte nicht wirklich hinter der Beziehung stehst. Kommt mir alles zu abgeklärt/rational/emotionslos rüber. Weiß nicht, ob das nur mein Eindruck ist.

Auf mich wirkt der TE einfach besonnen - und er hat über die Sache nachgedacht. Warum was dazu interpretieren, halten wir uns doch an die Infos..

TE, wenn sich ein Gespräch ergibt dann würde ich es ansprechen. Ich selbst hatte dieselbe Situation und in der Zwischenzeit hat sich alles viel geiler entwickelt.

Ich denke, es ist besser, offen zu kommunizieren, somit kann sie dann machen was sie will. Sie dann vor vollendete Tatsachen zu stellen, "stinkt" irgendwie.

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Danke, das denke ich nämlich auch... Sollte ich Carlos als verschärfenden Faktor zudem ansprechen?

(Habe z.Z. eine kleine Stalkerin, die mich auf sehr penetrante Weise ins Bett schreiben wollte. Ist ne alte Freundin, die ich jahrelang nicht gesehen habe. Nachdem ich ihr mein fehlendes Interesse signalisiert habe, gingen die Nachrichten von ihr ins platonische und plötzlich wieder darum, mich vögeln zu wollen. Meine Freundin hat mich dann gebeten, den Verkehr mit ihr einzustellen, weil sie befürchtet, dass der Umgang mit ihr uns nur Probleme bereitet und sie zudem fertig macht. Da ich selbst kein Interesse an ihr habe und meiner Freundin auch kein Leid zufügen möchte, habe ich dem unter diesen beiden Begründungen zugestimmt. Sie ist sich also bewusst, dass ein unerbittliche zukünftige oder ehemalige Affäre eine Beziehung destabilisieren kann. Also in anderen Worten auch Carlos uns entzweien kann, gerade wenn ich aufgrund der Entfernung an ihrem Leben nicht mehr teilhaben kann... Sollte mein Problem damit also grundsätzlich verstehen...)

bearbeitet von RedRob

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ABER: sollte ich im Gespräch explizit die Carlos-Situation (Verliebtheit, dazwischen funken, zusätzliches Problem zu ferne) erwähnen oder nicht? Und das wir beide jung sind und wieder glücklich werden würden und unsere Leben daher nicht voneinander abhängig machen sollte. Ich sie aber liebe und nur ungern auf diese Weise verlieren würde?

Genau das meine ich. Wieso sollten wir dir sagen, ob du deiner Freundin erzählen sollst, dass du sie liebst und nicht verlieren möchtest? Ist es denn so? Dann sage es ihr. Wenn es nicht so ist, dann nicht.

Verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Entweder du willst sie nicht verlieren oder es ist dir egal. Aber man muss halt miteinander reden. Und zwar über das Wichtigste. Wie die Zukunft aussieht. Vielleicht bleibt sie bei dir, wenn du sagst, dass du dich trennen willst. Ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht sei dahingestellt. Menschen müssen auch mal Entscheidungen treffen können. Auch mal die Falschen.

Wenn dich Carlos angeblich nicht interessiert weiß ich nicht weshalb du ihn erwähnen willst. Oder weshalb du was von irgendeiner Frau erzählen willst.

Auf mich wirkt der TE einfach besonnen - und er hat über die Sache nachgedacht. Warum was dazu interpretieren, halten wir uns doch an die Infos..

Weil es nicht selten vorkommt, dass Menschen nicht ehrlich sind. Auch nicht zu sich selber. Und sich irgendetwas vormachen. Wie man hier auch wieder etwas sehen kann.

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Gast

Frage: Soll ich ihr nochmal explizit sagen, dass ich über diese Stelle nachgedacht habe und gesetzt, dem Fall sie sollte den Job bekommen und annehmen, Schluss machen werde oder nicht? Ich möchte sie damit ungern unter Druck setzen, aber es ihr auch nicht verheimlichen und sie im Fall der Fälle vor vollendete Tatsachen stellen. Ich denke Sie sollte wissen, mit was ihre Entscheidung für mich einher geht. Außerdem, wie würdet ihr es bewerten, wenn sie sich für diese Stelle bewerben sollte ohne es erstmal mit Alternativen vor Ort zu probieren.? Ich denke es wäre "ein Job über Beziehung stellen" und darauf habe ich keine Lust, da such ich mir lieber eine andere.

Du hängst viel mehr an der Beziehung und der Frau als das du es hier offen zugibst! Dein ganzer Text strotzt nur vor so einem Möchtegern-Alpha "Ich gebe die Beziehung auf wenn"-Gelaber. In Wahrheit haste schiss das Sie sich wirklich für den Job entscheidet und du damit hinten runter fällst weil ihr euch aus einander entwickeln könntet!

Du solltest deiner Freundin sagen das du dir keine Fernbeziehung vorstellen kannst, das macht weniger Druck als direkt mit Schluss machen zu drohen.

Ich habe mich bisher immer unbewusst für meinen Job entschieden, mittlerweile tue Ich das sehr bewusst. Beziehungen passieren drum herum aber unsere Arbeit begleitet uns jeden Tag und ich würde sogar sagen mehr als eine Beziehung. Mit der Arbeit verdienen wir unseren Lebensunterhalt und wenn das dann noch der Traumjob ist, warum den für eine Beziehung opfern!?

Du hast gut analysiert und festgestellt das euch noch die Türen offen stehen, daher meine Frage an dich: Warum zum Henker sollte Sie das perfekte Jobangebot wegen dir über den Haufen werfen und vor Ort eine Alternative probieren die nur halb so interessant wäre?

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Ich halte mich gerne fern von den Interpretationen, wie ehrlich du hier zu dir selber warst oder mit Selbstschutz geschrieben hast. Kannst es sowieso nicht jeden recht machen. Bin da ganz bei 'scream. Der Sachverhalt kommt auch so deutlich rüber.

Gehen wir mal davon aus, wir sprechen hier wirklich von Liebe. Dann baust du keine Fronten auf oder beziehst Position. Keine Kompromisse, keine Eifersucht, keine Kontrolle, ... . Die Kommunikation läuft dann in die Richtung, dass jeder das Beste für den anderen will. Wenn sich deine Freundin freiwillig dafür entscheidet in der Gegend zu bleiben, dann aus freiem Stücken heraus und nicht weil du ein Ultimatum setzt. Wenn da auch nur ein Hauch von Druck ist (evtl. schon zu spät?!) dann wird sie vermutlich später sagen "Was wäre gewesen wenn ...?" Klar der Verstand würde sagen "dann wärst du jetzt glücklich zu 100%" pfff. Aber darum geht es nicht. Nur werden die Zweifel mit dir verbunden. Wenn du ihr aber jetzt freie Handlungsmöglichkeit gibst, sieht sie dich mehr als Bereicherung statt Last. Redet wirklich mal offen darüber, wie verschiedene Szenarien in zwei Jahre aussehen könnten ohne verletztem Ego. Natürlich hast du das Recht Schluss zu machen, dann aber bitte mit der Begründung, dass du nicht genug Vertrauen in die Beziehung steckst oder sie einfach nicht zu deinem Lebensstil passt. Ich bin vor zwei Jahren mit einer Mitfahrgelegenheit mitgefahren, die jedes Wochenende 7h gependelt sind. Wie die das schaffen? Sie meinte, ich hab Zeit zum Arbeiten, Lesen, Freunde kennenlernen und nach 30min schlafen sowieso alle auf so einer langen Fahrt.

Eins noch:

Habt ihr drüber nachgedacht die Beziehung zu öffnen oder ist das ein No-Go? Wenn du der Überzeugung bist, dass ihr noch jung und unabhängig voneinander glücklich werdet, dann wäre das eine Alternative, just saying.

Wenn dir Carlos wirklich egal ist, warum nicht, solange das Verhältnis zwischen euch stimmt und ihr aufrichtig damit umgehen könnt.

bearbeitet von Uchiha

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3 Jahre an deinen Studienort gebunden, klingt als biste da noch am Anfang. Guck doch mal ob du die Uni wechseln kannst. Falls die andere Region attraktiver ist, haste für späteren Berufseinstieg eh bessere Karten...

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Für mich liest sich das sehr needy. Du packst so viele Erwartungen auf den Tisch. Bro du bist 30, also entspanne dich. Hör auf mach zu grübeln. Das führt zu nichts. Es kommt wie es kommt. Kümmere dich um dein Studium, da hast du genug zu tun. Sag einfach, wie auch immer du dich entscheidest, ich stehe voll und ganz hinter dir. Wir werden sie Zukunft gemeinsam meistern.

Was dann kommt, liegt außerhalb deiner Macht. Langfristig gesehen wird sich zeigen, was es ist und was nicht.

Kontrollzwang hat noch nie geholfen. Und diese ich mach Schluss, wenn... Sagen kleine Bubis, wenn sie ihr Spielzeug nicht bekommen.

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Für mich liest sich das sehr needy. Du packst so viele Erwartungen auf den Tisch. Bro du bist 30, also entspanne dich. Hör auf mach zu grübeln. Das führt zu nichts. Es kommt wie es kommt. Kümmere dich um dein Studium, da hast du genug zu tun. Sag einfach, wie auch immer du dich entscheidest, ich stehe voll und ganz hinter dir. Wir werden sie Zukunft gemeinsam meistern.

Was dann kommt, liegt außerhalb deiner Macht. Langfristig gesehen wird sich zeigen, was es ist und was nicht.

Kontrollzwang hat noch nie geholfen. Und diese ich mach Schluss, wenn... Sagen kleine Bubis, wenn sie ihr Spielzeug nicht bekommen.

Also lieber schön 3 Jahre die LDR führen, jeden Tag telefonieren, sich alle 6 Monate sehen, regelmäßig Skype Dates etc. obwohl man da keinen Bock drauf hat?

Ich weiß gar nicht, ob alle deine Tipps hier pure Theorie sind oder ob etwas auch mal lebensnah ist. Sorry, aber bei vielen Kommentaren von dir zweifle ich stark an der Authentizität. Klingt mir alles viel zu krass nach diesem "du musst Alpha sein". Zu krass, weil es total aufgesetzt wird, frei nach dem Motto fake it till you make it.

Was ist an Ehrlichkeit so verkehrt? Ehrlich zu dem Partner/der Partnerin sein und ehrlich zu sich selber sein. Ganz einfach. Verdrängen hilft da gar nicht. Außer, dass hier vielleicht regelmäßig neue Threads kommen, obwohl man ein entspanntes Leben führen könnte.

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Beende das Ding und gut ist.

Sie ist 25 - und hat nen tollen Job in Aussicht.

Du bist 30 (!) - und studierst noch 3 Jahre weiter.

Soll sie jetzt nen schlechter Job annehmen um dann in 3 Jahren festzustellen, dass du nach Studienende dann auch keinen Job in dieser Stadt findest/willst - und sie soll dir dann hinterher ziehen und wieder nen Job suchen, der wieder evtl. nicht passt?

Du als Student bist deutlich flexibler und wenn du sagst, dass sie dir 3 Jahre LDR nicht wert ist, dann lass es sein - aber bring sie nicht dazu diesen Job sausen zu lassen und deinetwegen ihre Zukunft zu verschlechtern.

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Rede offen und ehrlich mit ihr, so wie es bereits meine Vorposter geschrieben haben. Du scheinst doch zu wissen was du willst und was nicht. Hab die Eier sie ziehen zu lassen wenn es sein muss.

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Ich kenne LDRs die funktionieren. Gerade wenn einer noch studiert. Wahrscheinlich (weiß ja nicht wie dein Studium konkret aussieht, aber bei vielen ist es ja so) hast auch du alle drei Monate zwei bis drei Monate "frei" bzw. kannst dir einteilen, wo du deine Zeit verbringst. Dann könntest du nämlich 4-5 Monate des Jahres bei ihr verbringen - wenn du möchtest. Kann natürlich sein, dass es diese Möglichkeit gar nicht gibt, oder du das gar nicht in Erwägung ziehst. Für mich liest es sich so, als ob du sie nicht wirklich liebt. Wer jemanden liebt, mit 30 schon die ein oder andere Erfahrung gesammelt hat und eben wissen könnte, dass das "es passt wirklich gut bei uns" nicht an jeder Ecke wartet, denkt eher nicht direkt übers Schluss machen nach. Da du es tust schließe ich mich Louisiana an.

bearbeitet von Oderdoch

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Gast

Was Ich hier nochmal hervorheben möchte:

JA der TE liebt seine Freundin, auch wenn er schreibt das er sich wegen einer LDR trennen würde, hat er trotzdem Angst Sie zu verlieren sonst würde es den Thread nicht geben.

Fakt ist aber auch das er bereits anfängt zu rationalisieren (das ist in seiner Situation ganz gut) und wo Rationalität anfängt kommt auch bald der Tod der Liebe. Ist zumindest meine Erfahrung. Die beiden sind hier gerade an einem Entscheidenden Punkt in ihrer Beziehung und besonders in ihrem Leben angekommen und Rob sieht das sie sich möglicherweise auseinander entwickeln könnten. Ich bin mir sogar sehr sicher dass das passieren wird! Sie steht dann mit beiden Beinen im Leben während er da noch am studieren ist und das ganze auf 700 Km Entfernung. Nicht das so etwas nicht machbar wäre, gibt genug Paare die das so handhaben aber Rob möchte das nicht. Das sieht er kommen, das weiß er aber er will es einfach noch nicht wahr haben, weil er seine Freundin liebt. Ist alles ein Lernprozess. Jeder der so etwas mal erlebt hat, so eine Entscheidung gefällt hat, wird noch simpler in eine neue Beziehung starten.

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Was ist an Ehrlichkeit so verkehrt? Ehrlich zu dem Partner/der Partnerin sein und ehrlich zu sich selber sein. Ganz einfach. Verdrängen hilft da gar nicht. Außer, dass hier vielleicht regelmäßig neue Threads kommen, obwohl man ein entspanntes Leben führen könnte.

Ehrlichkeit ist wichtig, auf alle Fälle, doch hier würde ich dem TE raten gar nichts zu machen und gar nichts zu sagen, ausser sie fragt nach seiner Meinung, dann sollte er a la 2cents antworten, "Ich stehe voll und ganz hinter deiner Entscheidung".

Wieso? Aus folgendem Grund: Es ist in meinen Augen die einzige Antwortmöglichkeit des TEs, welche die Entscheidung seiner Freundin am wenigsten verfälscht und den wenigsten Druck erzeugt. Ihr die Pistole auf die Brust zu setzen wäre hier reinster Egoismus, sie soll selber ohne jeglichen unnötigen Druck entscheiden können, wie sie ihre Zukunft gestalten möchte.

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Was ist an Ehrlichkeit so verkehrt? Ehrlich zu dem Partner/der Partnerin sein und ehrlich zu sich selber sein. Ganz einfach. Verdrängen hilft da gar nicht. Außer, dass hier vielleicht regelmäßig neue Threads kommen, obwohl man ein entspanntes Leben führen könnte.

Ehrlichkeit ist wichtig, auf alle Fälle, doch hier würde ich dem TE raten gar nichts zu machen und gar nichts zu sagen, ausser sie fragt nach seiner Meinung, dann sollte er a la 2cents antworten, "Ich stehe voll und ganz hinter deiner Entscheidung".

Wieso? Aus folgendem Grund: Es ist in meinen Augen die einzige Antwortmöglichkeit des TEs, welche die Entscheidung seiner Freundin am wenigsten verfälscht und den wenigsten Druck erzeugt. Ihr die Pistole auf die Brust zu setzen wäre hier reinster Egoismus, sie soll selber ohne jeglichen unnötigen Druck entscheiden können, wie sie ihre Zukunft gestalten möchte.

Und dann, nachdem sie das Angebot angenommen hat sagt er "so, Liebes, ich trenne mich von dir"?

Ich halte das nicht für richtig. Lügen oder Schweigen mit "positiven" Absichten ist nicht so meins. Da gehen die Geschmäcker vielleicht auseinander. Aber im ernst, ich denke, dass die Dame auch hier einen Job finden könnte. Wenn er sagt, dass er keine Chance für eine LDR sieht wird sie vielleicht dazu ermutigt hier in der Umgebung zu suchen.

Oder auch nicht und man trennt sich. Why not?

Ich verstehe schon, dass man sagt man soll dem anderen die Karriere lassen usw. Ich denke einige vergessen aber, dass Menschen auch mal Entscheidungen für sich und das eigene Leben treffen müssen. Vielleicht ist ihr die Beziehung wichtiger als der Job? Vielleicht will sie gar nicht 600 Km wegziehen, wo sie nur Carlos kennt?

Für mich führt hier nur Ehrlichkeit und Kommunikation zum Ziel. Und sorgt auch dafür, dass man Gewissheit hat. Und nicht irgendwie erst mal 14 Tage sich das Hirn zerfickt.

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Man kann ja auch dasn Satz "Hey, dann trenne ich mich von dir." erstmal vermeiden und mal einen Dialog führen Richtung: "Dann wirds ja wieder ne LDR, das wird sicher anstregend und ich kanns mir so recht nicht vorstellen Wie denkst du dir das denn dann? Wie soll das laufen?".

Praktisch mal im Dialog in einen Problem-Lösungsprozess anstoßen. Vielleicht hat sie auch noch Lösungsideen, an die du noch nicht gedacht hast.

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Keine Ahnung was der ganze Kontrollzwang soll, das regelt sich doch alles von selbst.

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Zuerst einmal vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten und Inputs.

Hat sich gestern Abend so ergeben, dass wir nochmal auf das Thema kamen.

Habe ähnlich wie ihr geraten habt, ohne Vorwürfe, offen und ehrlich meinen Standpunkt vertreten, dass es mir schwer fällt, an eine LDR zu glauben. Und ich sie daher gern bei mir behalten würde. Habe Ihr allerdings keine Pistole auf die Brust gesetzt und nicht erwähnt, dass ich die Beziehung beenden würde. Sie meinte wo Liebe ist, spielt auch die Entfernung keine Rolle. Ich meinte hierauf, dass es eine romantische Vorstellung ist, ich dies aber für unwahrscheinlich halte und wir uns wie gesagt wahrscheinlich in Raten auseinander leben würden und ich mir das nicht antun möchte. Zwar meinte sie auch, dass sie es nicht gerade toll findet, dass ich ihr damit Druck mache, auf der anderen Seite wie gesagt, muss sie auch wissen wie ich darüber denke (und wie ich im Fall der Fälle entscheiden würde). Ich denke das ist fairer, als einfach Schluss zu machen. Nun kann sie die Entscheidung für sich treffen. Ich werde sie weiterhin lieben und dabei unterstützen.

Sie weiß allerdings auch, dass ich durch mein Studium an diesen Ort gebunden bin (den Studiengang gibt's sonst nirgends), allerdings werde ich dafür mit diesem problemlos einen Job bei sehr guten Gehalt bekommen. Ich habe ihr zudem meine Bereitschaft bekundet, nach Beendigung meinen Studium mit ihr wegzuziehen - wohin auch immer nötig, da ich mit meinem Abschluss überall einen Job bekommen kann - damit sie sich dann ihren Traum vom Job erfüllen kann. Ich denke das wäre ein guter Kompromiss.

Und an alle Zweifler... ich liebe mein Freundin über alles, aber es bringt nichts vor der möglichen Zukunft in Panik zu verfallen, zu Klammern und eine fette Onitis zu entwickeln nur um sie zu behalten oder? Ich sehe das lieber rational. Und lasse uns beiden die freie Wahl wie es mit uns weiter gehen soll, aber auf einer offenen und ehrlichen Basis.

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Zwar meinte sie auch, dass sie es nicht gerade toll findet, dass ich ihr damit Druck mache, auf der anderen Seite wie gesagt, muss sie auch wissen wie ich darüber denke (und wie ich im Fall der Fälle entscheiden würde).

Wundert much nicht, dass sie das scheiße findet. Du drängst ja regelrecht.

Anstatt einfach zu sagen, das wird schon iwie und dann entsprechend zu leben und die Gefühle dann zu kommunizieren, wenn sie tatsächlich Gültigkeit haben, wird dann hier lieber ein großes Theater gemacht und Sachen die gar nicht wirklich im Moment aktuell sind besprochen.

Es hätte auch einfach gereicht ihr zu sagen, dass du nicht willst, das sie weg geht.

Iwie kann ich es langsam verstehen, warum meine weiblichen Freunde ne Allergie gegen pick up nerds haben.

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Zwar meinte sie auch, dass sie es nicht gerade toll findet, dass ich ihr damit Druck mache, auf der anderen Seite wie gesagt, muss sie auch wissen wie ich darüber denke (und wie ich im Fall der Fälle entscheiden würde).

Wundert much nicht, dass sie das scheiße findet. Du drängst ja regelrecht.

Anstatt einfach zu sagen, das wird schon iwie und dann entsprechend zu leben und die Gefühle dann zu kommunizieren, wenn sie tatsächlich Gültigkeit haben, wird dann hier lieber ein großes Theater gemacht und Sachen die gar nicht wirklich im Moment aktuell sind besprochen.

Es hätte auch einfach gereicht ihr zu sagen, dass du nicht willst, das sie weg geht.

Iwie kann ich es langsam verstehen, warum meine weiblichen Freunde ne Allergie gegen pick up nerds haben. (Naja, wer hat das nicht gegen unsoziales Verhalten?)

Siehst du das nicht etwas zu eng? Er hat die Erfahrung einer LDR doch bereits gemacht und festgestellt, dass es ihm zu schaffen macht. Warum sollte er das nicht ansprechen? In dem Augenblick redet er doch über seine Gefühle und es trifft sie nicht unvorbereitet wie ein Schlag. Das ist nämlich auch bescheiden. Erst dann ein unangenehmes Thema ansprechen, wenn es bereits zu spät ist, sie handlungsunfähig und Drama aufkommt.

Ich seh hier keine Ansätze von irgend einem Pickup-Verhalten, lediglich ein Austausch über Beziehungsdynamiken.

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Zwar meinte sie auch, dass sie es nicht gerade toll findet, dass ich ihr damit Druck mache, auf der anderen Seite wie gesagt, muss sie auch wissen wie ich darüber denke (und wie ich im Fall der Fälle entscheiden würde).

Wundert much nicht, dass sie das scheiße findet. Du drängst ja regelrecht.

Anstatt einfach zu sagen, das wird schon iwie und dann entsprechend zu leben und die Gefühle dann zu kommunizieren, wenn sie tatsächlich Gültigkeit haben, wird dann hier lieber ein großes Theater gemacht und Sachen die gar nicht wirklich im Moment aktuell sind besprochen.

Es hätte auch einfach gereicht ihr zu sagen, dass du nicht willst, das sie weg geht.

Iwie kann ich es langsam verstehen, warum meine weiblichen Freunde ne Allergie gegen pick up nerds haben.

Ich dränge sie gar nicht. Ich verbiete ihr nichts und ich manipuliere sie nicht. Aus diesem Grund habe ich ihr auch nicht gesagt, dass ich die Beziehung beenden würde, lediglich, dass ich in einer LDR keine Zukunft sehe. Außerdem: auch wenn es ein nachvollziehbarer Grund ist, durch ihren Wegzug würde sie den bestehenden Rahmen der Beziehung verändern, somit sollte es nur natürlich sein, dass ich für mich entscheiden kann, ob ich mit diesem Rahmen leben kann und will.

(Zudem, die letzten 1,5 Jahre meines Studiums - vor meinem ersten und zweiten Staatsexamen - werde ich seitens des Studiums fulltime eingespannt sein und keine Zeit für eine LDR und pendeln haben! Außerdem verkürze ich mein Studium bereits um 1 Jahr, sodass ich mein Angebot mit ihr nach dem Studium wegzuziehen 1 Jahr eher in die Tat umsetzen kann. Ich komme ihr im Rahmen meiner Möglichkeiten also entgegen.)

Ich finde, es gehört zu einer Beziehung offen und ehrlich über Probleme zu sprechen. Und lieber jetzt, als später wenn es kein zurück gibt. Es geht schließlich um die gemeinsame Zukunft. Alles andere wäre lediglich ein Vermeiden einer unbequemen Situation im Jetzt (um die Komfortzone nicht zu verlassen, sich selbst eine vielleicht ja doch rosige Zukunft vorzumachen und den Partner ja nicht vor den Kopf zu stoßen), um später mit einem größeren Problem konfrontiert zu sein. Ich will meine Zukunft selbst gestalten. Und ich lasse ihr die freie Wahl ob sie daran teilhaben möchte oder nicht.

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