BWL-Bachelor/Immobilienökonom nach Architekturstudium?

28 Beiträge in diesem Thema

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Hallo liebe Community,

ich bitte euch bei meinem Anliegen um Hilfe:

Ich, aktuell 25 Jahre alt, habe im September 2014 meinen Bachelor of Arts in Architektur an einer Hochschule mit einer 1,7 absolviert. Nach zweiwöchigem Praktikum habe ich auch direkt ab November festangestellt in einem Architekturbüro angefangen zu arbeiten.

Dies war bereits die erste Ernüchterung: mir wurde anfangs gesagt, man zahle Bachelorabsolventen, aufgrund ihres geringen Wissensniveaus, nicht mehr als 1.300? brutto im Monat (es ist sehr schwer einen Job nach dem Studium zu erhalten). Nach einigem Handeln, wurden mir 2.000? brutto als Einstiegsgehalt geboten und nach drei Monaten nochmal 250? mehr, also 2.250?.
Als ich nach einem halben Jahr nach einem Gespräch bat und nach einer Gehaltssteigerung fragte, wurde dies verneint und mir wurde im Urlaub "betriebsbedingt" gekündigt. Während dieser 10-Monatigen Zeit habe ich knapp 200 unbezahlte (auch nicht per Freizeitausgleich) Überstunden angehäuft gehabt.

Glücklicherweise habe ich sofort einen anderen Job bekommen, in dem mir 2.600? brutto pro Monat angeboten wurde (13. Gehalt etc. gibt es in Architekturbüros fast nie). Befreundete Architekten haben meinen Gehaltssprung mitbekommen und waren überrascht, dass ich so viel verdienen würde. Mit diesem Gehalt könne man normalerweise nach Diplom/Master und 3 Jahren Berufserfahrung rechnen. Das ist das, was mich schockiert. Kollegen, die über 8 Jahre Berufserfahrung verfügen, haben durchschnittlich 3.200-3.500? brutto monatlich verdient und müssen stets Überstunden unentgeltlich leisten.

Ich möchte raus aus dieser niedrigen Gehaltsklasse. Fleiß und Motivation bringe ich mehr als genug mit! Wenn ich sehe, was andere Berufsanfänger aus anderen Studienfächern verdienen, bin ich stark enttäuscht über meine Wahl.

Was könnt ihr empfehlen? Ist es kein Problem, mit 25, fast 26 Jahren, ein neues Studium zu beginnen? Evtl. VWL, BWL oder WiWI Bachelor? Oder soll ich doch lieber meinen Master in Architektur machen (als Generalist sozusagen) und nebenbei eine Zusatzqualifikation als Immobilienökonom anstreben? (Immobilienökonom an der IREBS oder EBS kann ich mir nicht leisten, da müsst ich noch viele Jahre sparen).

Gibt es da irgendeine Möglichkeit aufbauend auf meinem aktuellen Bachelor gehaltsmäßig nach oben zu steigen? Meine Wunschaussicht wären ca. 45k p.a.

Meine Abiturnote ist übrigens 3,4. Ich war damals dumm und faul. Ich weiß nicht, inwiefern die Abiturnote für das Zweitstudium relevant ist. Ob nur auf die vorherige Bachelornote geguckt wird.


Ich danke euch vielmals!

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2600 Brutto sind für einen Einsteiger mit Bachelor schon sehr viel, besonders wenn auch jegliche Erfahrung fehlt, zb durch eine Ausbildung, oder einen Nebenjob während des Studiums. Ist halt nur ziemlich doof, dass einem erst nach 6 Semestern auffällt, dass man als Architekturabsolvent nicht reich wird. War das vorher nie Thema?

Und was die Kündigung angeht: In der Probezeit mehr Gehalt zu verlangen ist einfach unklug.

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Hallo,

in der Probezeit hatte ich keine Gehaltssteigerung verlangt. Diese wurde bereits vor Vertragsschluss beschlossen und ist auch im Vertrag erwähnt worden (bloß wurde mir im ersten Büro eine höhere Gehaltssteigerung als 250€ versprochen. Dies habe ich dann nach einem weiteren halben Jahr, also nach insg. 9 Monaten erwähnt).

In meinen zwei Praktika, die ich vor dem Studium absolviert hatte, lief alles reibungslos. Die Ernüchterung kam als ich nach dem Studium ins Berufsleben eingestiegen bin (viele unbezahlte Überstunden zu einem geringen Lohn (hierüber wollte niemand während der Praktika reden)).

Mir geht es darum, dass ich nicht enden möchte, wie viele Kollegen, die nach all den Berufsjahren und der Berufserfahrung mit einem meiner Meinung nach dafür viel zu geringen Lohn belohnt werden. Daher meine oben genannte Frage.

Vielen Dank euch!

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Gast Decadence

Ein weiterer Bachelor bremst dich nur aus.

Mach doch an der Uni Regensburg einfach einen MSc in Real Estate, erstklassiger Ruf.

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Hi,

also die finanzielle Situation von Architekten müsste doch jedem, der das studiert bekannt sein!?!?

Überhaupt einen Job zu bekommen- sehr schwer, massives Überangebot an Absolventen.

Falls Job ergattert, schön, aber Architekten gehören zu den am schlechtesten bezahlten Akademikern. Da sind sogar die paar

wohlhabenden Inhaber eingerechnet, die auch nicht den Schnitt hochtreiben können.

Also leider, falls dir Gehalt wichtig ist, mach etwas anderes als Architektur! Zu den 5% Topverdienern zu gehören ist unwahrscheinlich

und darauf zu hoffen bedeutet, mit hoher Wahrscheinlichkeit das ganze Leben gefrustet zu sein wegen des Gehalts.

Das ist kein guter Entwurf für das Berufsleben.

  • TOP 1

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Wieso willst du zwingend nen Immobilienökonom machen? Im Gegensatz zum bereits erwähnten Master in Regensburg ist der nämlich kostenpflichtig. Ggf. musst du vorher ein Kontaktstudium absolvieren, vielleicht einfach mal dort anrufen. Die IREBS hat jedenfalls im deutsprachigen Raum den mit Abstand besten Ruf. Die EBS war früher mal sehr gut, mittlerweile sind aber der Gründer und diverse Profs nach Regensburg. Mach dazu dein Auslandssemester und dann stehen dir schon einige Türen offen. Je nach dem wofür du dich entscheidest liegt das Einstiegsgehalt irgendwo zwischen 40-60k all in. Wenn dir das kaufmännische liegt könntest du dich danach auch noch um ne Traineestelle bewerben. Bist mit dem Master da zwar eigentlich überqualifiziert, aber mit nem Architektur Bachelor wirds da eher schwierig bei der Konkurrenz. JLL wär zum Beispiel ne Top Adresse, wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Traineegehalt liegt bei 42k. Danach bist du Top aufgestellt!

Alternativ könntest du auch in Richtung Valuation gehen, kenne viele Architekten die in dem Bereich gelandet sind.

Letztendlich wirst du mit dem Master an der IREBS einige Türen öffnen. Dein Einstiegsgehalt wird bereits beim Berufseinstieg mit dem Master höher liegen als es sich als Architekt in der Zeit entwickeln wird. Und die Arbeitszeiten sind je nach Bereich und Ambitionen echt im Rahmen.

Ein Problem könnte eventuell sein, dass dir die kaufmännischen Credits fehlen für die Zulassung. Dann müsstest du eben das Kontaktstudium machen, kostet glaub ich um die 8k. Ist ne Stange Geld, kann man allerdings auch in 4 Monaten bei der BMW am Band verdienen. Alternativ Studienkredit oder so. Möglichkeiten gibts genug. Sieh's als Investment in deine Zukunft, so 'ne hohe Rendite wirst du wahrscheinlich nie wieder erzielen.

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Das, was Specter und Decadence sagen. Regensburg ist ne Top-Adresse, kenne ebenfalls ehemalige Komilitonen, die dort studieren. Einfach mal anrufen und erfragen, welche Kurse du evtl noch benötigst und diese dann nachholen.

Alternativ wäre evtl Bauingenieurwesen eine Möglichkeit. Kenne mich mit dem Berufsfeld nicht so aus, aber dort dürftest du deine Designkenntnisse auch einbringen können. Müsstest dich allerdings auf komplexere Mathematik einstellen.

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Hallo,

in der Probezeit hatte ich keine Gehaltssteigerung verlangt. Diese wurde bereits vor Vertragsschluss beschlossen und ist auch im Vertrag erwähnt worden (bloß wurde mir im ersten Büro eine höhere Gehaltssteigerung als 250€ versprochen. Dies habe ich dann nach einem weiteren halben Jahr, also nach insg. 9 Monaten erwähnt).

In meinen zwei Praktika, die ich vor dem Studium absolviert hatte, lief alles reibungslos. Die Ernüchterung kam als ich nach dem Studium ins Berufsleben eingestiegen bin (viele unbezahlte Überstunden zu einem geringen Lohn (hierüber wollte niemand während der Praktika reden)).

Mir geht es darum, dass ich nicht enden möchte, wie viele Kollegen, die nach all den Berufsjahren und der Berufserfahrung mit einem meiner Meinung nach dafür viel zu geringen Lohn belohnt werden. Daher meine oben genannte Frage.

Vielen Dank euch!

Oben steht:

Als ich nach einem halben Jahr nach einem Gespräch bat und nach einer Gehaltssteigerung fragte, wurde dies verneint und mir wurde im Urlaub "betriebsbedingt" gekündigt. Während dieser 10-Monatigen Zeit habe ich knapp 200 unbezahlte (auch nicht per Freizeitausgleich) Überstunden angehäuft gehabt."

Klingt alles auch sehr merkwürdig, was du erzählst, erst 1300,-, dann auf einmal 2000,-, dann direkt 2600,-, nachdem dir gekündigt wurde. Und dann das höhere Gehalt nach drei Monaten (also noch während der Probezeit).

Wie waren denn deine Gehaltsvorstellungen nach dem Studium? Also was hast du erwartet, wieviel du später mal mit einem Bachelor (und damit ja nicht als vollwertiger "Architekt") verdienen wirst?

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Guten Tag euch,

vielen Dank für eure Beiträge!

@Decadence, H. Specter und suchti-one

Leider konnte ich gestern niemanden telefonisch erreichen. In der IZ hat auch die IREBS einen sehr guten Ruf bzw. wurde im Ranking von allen dortigen Studenten stets unter die Top 3 gewählt. Sofern ich das aber richtig gelesen habe auf der Universitätsseite, wird der Master an der Uni Regensburg vergeben und nicht im Spezialabteil IREBS oder?

Ich will mich erstmal informieren, ob Vorkurse von Nöten sind für mich und evtl. bei Commerz Real AG oder einem anderen großen Unternehmen ein 3-monatiges Praktikum absolvieren, um erst in diesen Bereich reinzuschnuppern.

@suchti-one

Die ehemaligen Kommilitonen haben auch Architektur studiert? Was berichten sie über die neue Uni?

@GordonW

Genau deswegen möchte ich etwas anderes tun.

@seki

Tut mir leid für meine schwammige Beschreibung oben. So liest es sich wirklich anders.

Ich habe beim ersten Unternehmen nach dem Angebot von 1.300€ erst ein zweiwöchiges kostenfreies Praktikum absolviert und habe im Gespräch danach gesagt, dass ich mich nicht auf Teilzeitstelle bewerben möchte, sondern Vollzeit, da die 1.300€ für mich eine Teilzeitstelle aussagen. Ich hatte höher als 2.000€ verlangt, und habe dann den Kompromiss mit dem Arbeitgeber geschlossen, dass ich die ersten drei Monate für 2.000€ arbeite, bevor das Gehalt gesteigert wird, da ich dann fitter in den Programmen bin und mehr in der Bürostruktur drin bin.

Beim zweiten Arbeitgeber habe ich zuerst 2.400€, nach weiteren zwei Monaten 2.600€ bekommen. Ihm habe ich von vornherein angeboten, dass ich die ersten Monate für weniger arbeite, um mich mit dem Programm (in der Architektur gibt es leider viele Programme, und je nach Architekturbüro wird ein Anderes verwendet) vertraut zu machen.

Ich hatte die Vorstellung von 2.700€ Brutto nach Abschluss des Bachelor und geregelteren Arbeitszeiten. Die meiner Meinung nach unmenschlichen Arbeitszeiten sind mir ein Dorn im Auge im Vergleich zu dem dafür zu geringen Verdienst. Panik erhalte ich beim Gedanken, dass andere vollstudierte Architekten (Dipl.-Ing.) mit 8 Jahren Berufserfahrung sich mit 3.200€ Brutto vergnügen müssen und das der Durchschnitt ist. Ich möchte nicht bei einem solch geringen Gehalt bleiben, auch wegen Zukunfts- und Familienplanung, deshalb schaue ich mich anderweitig um.

Ich danke euch für eure Beiträge!

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@seki

Tut mir leid für meine schwammige Beschreibung oben. So liest es sich wirklich anders.

Ich habe beim ersten Unternehmen nach dem Angebot von 1.300€ erst ein zweiwöchiges kostenfreies Praktikum absolviert und habe im Gespräch danach gesagt, dass ich mich nicht auf Teilzeitstelle bewerben möchte, sondern Vollzeit, da die 1.300€ für mich eine Teilzeitstelle aussagen. Ich hatte höher als 2.000€ verlangt, und habe dann den Kompromiss mit dem Arbeitgeber geschlossen, dass ich die ersten drei Monate für 2.000€ arbeite, bevor das Gehalt gesteigert wird, da ich dann fitter in den Programmen bin und mehr in der Bürostruktur drin bin.

Beim zweiten Arbeitgeber habe ich zuerst 2.400€, nach weiteren zwei Monaten 2.600€ bekommen. Ihm habe ich von vornherein angeboten, dass ich die ersten Monate für weniger arbeite, um mich mit dem Programm (in der Architektur gibt es leider viele Programme, und je nach Architekturbüro wird ein Anderes verwendet) vertraut zu machen.

Ich hatte die Vorstellung von 2.700€ Brutto nach Abschluss des Bachelor und geregelteren Arbeitszeiten. Die meiner Meinung nach unmenschlichen Arbeitszeiten sind mir ein Dorn im Auge im Vergleich zu dem dafür zu geringen Verdienst. Panik erhalte ich beim Gedanken, dass andere vollstudierte Architekten (Dipl.-Ing.) mit 8 Jahren Berufserfahrung sich mit 3.200€ Brutto vergnügen müssen und das der Durchschnitt ist. Ich möchte nicht bei einem solch geringen Gehalt bleiben, auch wegen Zukunfts- und Familienplanung, deshalb schaue ich mich anderweitig um.

Ich danke euch für eure Beiträge!

Mit 2600 Brutto, bekommst du schon mehr als so mancher mit einem Master bekommt. Süddeutschland? Größe des Unternehmens? Ich habe auch einen Bachelor in Architektur und habe sehr geregelte Arbeitszeiten. Ich kann Freitag um 14 Uhr gehen. 40 Stunden Woche, 27 Urlaubstage. Überstunden fallen kaum an. Ist aber eine relativ große Firma, die als Bauträger auftritt und Eigenheime verkauft. Schlechte Arbeitsbedingungen findest du generell eher in kleinen Architekturbüros.

Ansonsten guck dich doch mal hier um, Infos mit Stellenbeschreibung und Gehalt: http://www.tektorum.de/studium-beruf/9681-architektengehaelter-2015-a-3.html

Nach 8 Jahren 3.200 sind schon sehr wenig. Ich würde das nicht als durchschnittlich ansehen.

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Immobilienökonom ist schon ok (ebs, IREBS, oder ADI), aber Regensburg MSc. oder Biberach MBA sind besser, vor allem, wenn man noch keinen Master hat. Insbesondere für Architekten eine gute Wahl.

Deine jetzigen Konditionen sind Scheisse, aber mit jeder Fort- oder Weiterbildung steigen deine Möglichkeiten.

Viel Erfolg.

MT

bearbeitet von Masterthief

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Hallo liebe Community,

nachdem ich mit der IREBS telefoniert habe, wurde mir gesagt, man benötige für die Aufnahme in das Masterprogramm, wenn man in einem themenverwandten Bereich (,so wie ich Architektur) seinen Bachelor gemacht hat, folgendes:

- ein dreimonatiges Praktikum als "Motivationsbeweis" in einem Real Estate Unternehmen (könnte für mich wegfallen, da ich über 1 Jahr Erfahrung in einem Architekturbüro habe, möchte ich jedoch trotzdem machen, um in den Bereich reinzuschnuppern)

- 12 CP an VWL-Kenntnissen mit einer Mindestnote von 2,0.

- 12 CP an Mathematik und Statistik-Kenntnissen mit einer Mindestnote von 2,0.

Soweit verständlich. Ich müsste, wenn ich mich jetzt für die IREBS entscheide ca. 1 Jahr daraufhin arbeiten, erst durch das Vollzeitpraktikum und zweitens muss ich mich in einen Bachelor einschreiben (bspw. Insurance and Finance), um dort die erwähnten Credit Points zu sammeln. 24 Credit Points mit mindestens 2,0 ist eine große Herausforderung.

Ich habe auch mit allen Hochschulen und Universitäten in meiner Umgebung gesprochen, ob es die Möglichkeit gibt, wenn ich bspw. Architektur weiterstudieren sollte als Master, einzelne Fächer im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich abzuschließen. Dies ist leider nirgends möglich, nur die IREBS selbst würde dies anbieten.

Die Angst besteht darin, dass mir evtl. die mind. 2,0 nicht in allen Fächern gelingt und ich somit meine Zutrittskarte zur IREBS verwehrt bekomme.

Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht doch den Master in Architektur zu machen (habe zwei Zusagen aus meiner Nähe, da ich vor ein paar Monaten mich schon dafür beworben hatte), parallel versuchen bei JLL oder ähnlichen Firmen rein zu gelangen und nach dem Studium doch den Immobilienökonom zu machen (vielleicht wird dies ja durch den Arbeitgeber unterstützt).

Wie seht ihr das?

@seki

Danke für den Link!

Freundliche Grüße

bearbeitet von Ed's New Life

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2600 Brutto sind für einen Einsteiger mit Bachelor schon sehr viel, besonders wenn auch jegliche Erfahrung fehlt, zb durch eine Ausbildung, oder einen Nebenjob während des Studiums. Ist halt nur ziemlich doof, dass einem erst nach 6 Semestern auffällt, dass man als Architekturabsolvent nicht reich wird. War das vorher nie Thema?

Und was die Kündigung angeht: In der Probezeit mehr Gehalt zu verlangen ist einfach unklug.

Das verdient in München ein Trambahn / Bus / U-Bahnfahrer ! Alles Arbeitsplätze, die gar keinen berufsqualifizierenden Abschluss erfordern. Sind Hochschulabschlüsse mittlerweile so wertlos ???

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Hallo liebe Community,

nachdem ich mit der IREBS telefoniert habe, wurde mir gesagt, man benötige für die Aufnahme in das Masterprogramm, wenn man in einem themenverwandten Bereich (,so wie ich Architektur) seinen Bachelor gemacht hat, folgendes:

- ein dreimonatiges Praktikum als "Motivationsbeweis" in einem Real Estate Unternehmen (könnte für mich wegfallen, da ich über 1 Jahr Erfahrung in einem Architekturbüro habe, möchte ich jedoch trotzdem machen, um in den Bereich reinzuschnuppern)

- 12 CP an VWL-Kenntnissen mit einer Mindestnote von 2,0.

- 12 CP an Mathematik und Statistik-Kenntnissen mit einer Mindestnote von 2,0.

Soweit verständlich. Ich müsste, wenn ich mich jetzt für die IREBS entscheide ca. 1 Jahr daraufhin arbeiten, erst durch das Vollzeitpraktikum und zweitens muss ich mich in einen Bachelor einschreiben (bspw. Insurance and Finance), um dort die erwähnten Credit Points zu sammeln. 24 Credit Points mit mindestens 2,0 ist eine große Herausforderung.

Ich habe auch mit allen Hochschulen und Universitäten in meiner Umgebung gesprochen, ob es die Möglichkeit gibt, wenn ich bspw. Architektur weiterstudieren sollte als Master, einzelne Fächer im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich abzuschließen. Dies ist leider nirgends möglich, nur die IREBS selbst würde dies anbieten.

Die Angst besteht darin, dass mir evtl. die mind. 2,0 nicht in allen Fächern gelingt und ich somit meine Zutrittskarte zur IREBS verwehrt bekomme.

Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht doch den Master in Architektur zu machen (habe zwei Zusagen aus meiner Nähe, da ich vor ein paar Monaten mich schon dafür beworben hatte), parallel versuchen bei JLL oder ähnlichen Firmen rein zu gelangen und nach dem Studium doch den Immobilienökonom zu machen (vielleicht wird dies ja durch den Arbeitgeber unterstützt).

Wie seht ihr das?

@seki

Danke für den Link!

Freundliche Grüße

Bzgl. der 24 CP: wie wäre es mit der Fernuni Hagen? Habe von manchen Leuten gehört, dass diese sich fehlende CP von dort geholt haben. Akzeptiert allerdings auch nicht jede Uni, da Hagen meines Wissens nach eine FH ist. Ansonsten evtll. über Summer School. Hierdurch würdest du auch viel Zeit sparen..

Einfach mal in Regensburg nachfragen, was man so akzeptiert.

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Ein Hausmeister verdient 2600 Brutto und ist im öffentlichen Dienst und relativ schwierig kündbar, alle paar Jahre steigt das Gehalt und gestresst ist man bei dem Job auch nicht. In meinen Semesterferien, hast du auch locker mal 3500€ Brutto als Promoter verdient und hast die meisten Zeit in irgendwelchen Zentren oder Veranstaltungen gechillt und kannst alle mögliche Kosten absatz, so dass mindestens 2000-2500€ übrig bleiben.

bearbeitet von Rustar
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2600 Brutto sind für einen Einsteiger mit Bachelor schon sehr viel, besonders wenn auch jegliche Erfahrung fehlt, zb durch eine Ausbildung, oder einen Nebenjob während des Studiums. Ist halt nur ziemlich doof, dass einem erst nach 6 Semestern auffällt, dass man als Architekturabsolvent nicht reich wird. War das vorher nie Thema?

Und was die Kündigung angeht: In der Probezeit mehr Gehalt zu verlangen ist einfach unklug.

Das verdient in München ein Trambahn / Bus / U-Bahnfahrer ! Alles Arbeitsplätze, die gar keinen berufsqualifizierenden Abschluss erfordern. Sind Hochschulabschlüsse mittlerweile so wertlos ???

Ich denke die zahlen hier sind ziemlich realistisch:

http://www.talisonline.de/2012/12/gehalt-architekt-bauingenieur-verdienst/

von 24.000 - 31.000 für Architekten als Einstiegsgehalt.

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na herzlichen glückwunsch der für so ein lohn arbeiten geht, hat es ja richtig weit gebracht, vorallem weil in den ersten jahren auch kaum sprünge zu erwarten sind, bei 2000-2200 brutto, bleibt besodners wenn man in einer großstadt wohnt, nix mehr übrig. mein kollege is taxifahrer, der macht 2100€ netto plus trinkgeld 400€.

  • TOP 1

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Dann ist Architekt wohl ein Studium mit miserablem "Chance Risiko Verhältnis", d.h. ein paar Stars (die prestigeträchtige Bauten entwarfen oder entwerfen) greifen sich dick Kohle ab und der Rest verdient schmal. TE hätte sich da früher informieren müssen !

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Ein Hausmeister verdient 2600 Brutto und ist im öffentlichen Dienst und relativ schwierig kündbar, alle paar Jahre steigt das Gehalt und gestresst ist man bei dem Job auch nicht. In meinen Semesterferien, hast du auch locker mal 3500€ Brutto als Promoter verdient und hast die meisten Zeit in irgendwelchen Zentren oder Veranstaltungen gechillt und kannst alle mögliche Kosten absatz, so dass mindestens 2000-2500€ übrig bleiben.

Ein Studentenjob, wo man auf irgendwelchen Veranstaltungen rumchillt, ist aber keine gute Vergleichsgröße.

na herzlichen glückwunsch der für so ein lohn arbeiten geht, hat es ja richtig weit gebracht, vorallem weil in den ersten jahren auch kaum sprünge zu erwarten sind, bei 2000-2200 brutto, bleibt besodners wenn man in einer großstadt wohnt, nix mehr übrig. mein kollege is taxifahrer, der macht 2100€ netto plus trinkgeld 400€.

Die Realität sieht dann aber meistens so aus, dass der Taxifahrer nur den Mindestlohn bekommt. Also weniger als ~1.500 Euro brutto.

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Mit Hagen wäre ich vorsichtig. Eine Freundin hat da ihren Psychologie-Bachelor gemacht und gerade der Mathe-Teil soll bockschwer gewesen sein, da die Fernuni Hagen mit aller Macht den Eindruck eine Abschluss-Ausdrucker-Klitsche zu sein vermeiden will. Daher fahren die zum Teil absichtlich härteres Programm als ein großer Teil der Präsenzunis.

  • TOP 1

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Mit Hagen wäre ich vorsichtig. Eine Freundin hat da ihren Psychologie-Bachelor gemacht und gerade der Mathe-Teil soll bockschwer gewesen sein, da die Fernuni Hagen mit aller Macht den Eindruck eine Abschluss-Ausdrucker-Klitsche zu sein vermeiden will. Daher fahren die zum Teil absichtlich härteres Programm als ein großer Teil der Präsenzunis.

"Freiheit der Lehre", aber es handelt sich bei der Fernuni Hagen letztlich um eine staatliche Universität, die halt vollwertige akademische Abschlüsse anbietet auf dem Weg des Fernstudiums. Eine "Abschluss Ausdruck Klitsche" kann sie also nicht sein, verdient ja auch nicht an den Absolventen und Absolventinnen wie private Anbieter. Ob das wirklich "absichtlich härter" ist als ein großer Teil der Präsenzunis, kann nur jemand beurteilen, der die vergleichbaren Lehrpläne und Klausuren an etlichen Präsenzunis kennt.

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Das haben schon einige so gesagt. Wenn man nach Präsenz-Bachelor zb den Master dort berufsbegleitend macht, hat man ja nen Vergleich. Man kann sich auch einige Klausuren auf der Seite angeguckt und es sieht schon alles recht mathelastig aus.

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Mit Hagen wäre ich vorsichtig. Eine Freundin hat da ihren Psychologie-Bachelor gemacht und gerade der Mathe-Teil soll bockschwer gewesen sein, da die Fernuni Hagen mit aller Macht den Eindruck eine Abschluss-Ausdrucker-Klitsche zu sein vermeiden will. Daher fahren die zum Teil absichtlich härteres Programm als ein großer Teil der Präsenzunis.

In Psychologie gibt es kein Mathe (mehr), nur noch einfachste Statistik: http://www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/bscpsy/studium/.

Ich habe den Matheteil (WiWi, WiInf) in Hagen auch gemacht (1,0).

Wer Mathematik, die rein aus Oberstufenmathematik besteht, als bockschwer bezeichnet, sollte nochmal die Grundlagen (!) der Mathematik wiederholen.

Beweis: https://www.fernuni-hagen.de/bwlquam/studium/uebungen_40600.shtml

Da sind die Aufgaben, die auch so in Klausuren kommen.

Das sind absolute Basics der gymnasialen Oberstufe.

Das ist nicht mal Höhere Mathematik wie sie ein MINTler hat, sondern einfachste Grundlagen, die jeder mit ein wenig Fleiß mit einer ordentlichen Note schafft.

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