The rational male - Rollo Tomassi

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Gast ulbert

"The Rational Male" von Rollo Tomassi ist immer mal wieder in diesem Forum ein vieldiskutiertes Buch, wohl weil es mit dem Schlagwort "Redpill" verheiratet ist und dieses Schlagwort in gewissen Teilen des Forums für Aufregung sorgt.

Im Folgenden wird anhand des vorliegenden Textes eine neutrale und informative Besprechung des Titels vorgelegt

1) Autor: Rollo Tomassi ist das Pseudonym eines im Internet unter www.therationalmale.com bloggenden Psychologen, der seit mehr als 10 Jahren in diversen amerikanischen PU-Foren und Blogs aktiv ist. Dem Buch kann man entnehmen, dass er mehr als 15 Jahre verheiratet ist, Klienten zu Partnerschaftsproblemen berät und in früheren Jahren "Rockstar Years" verlebt hat.

2) Buch: Das Buch versammelt Texte aus den ersten 10 Jahren von Tomassis Bloggertätigkeit. Er selbst nennt seine Texte (wohl auch aufgrund des Umfangs und Anspruchs) Essays. Seine Texte umrunden das jeweilige Thema mit großer argumentativen Akribie und mit viel diskursiven Elementen. Oft nimmt er aufkommende Gegenargumente die sein Text erzeugen könnte bei der Hand und geht darauf ein, um seinen Punkt klarer zu machen.

3) Kurzbesprechung: Ausgehend von einem soliden PU-Knowhow (welches man vor der Lektüre des Buches haben sollte) entwirft Tomassi seine Thesen. Verwurzelt in der PU-Szene nimmt er zunächst einzelne PU-Strategien wie "Alternativen haben" (hier Plate-Spinning genannt) oder "Looks Money Status" heran um seine Gesellschaftsbild vom "femininen Imperativ" zu zeichnen. Demzufolge gibt es in der Gesellschaft seit langem überlieferte Privilegien für Frauen, die zum Schutz des Nachwuchses und somit der Existenz der Gesellschaft an sich, entstanden sind. Bedingt durch die Emanzipation der Frauen, den Feminismus und die hormonelle Empfängnisverhütung ist eine gewisse Balance im Mann-Frau-Gefüge ins Wanken geraten. Tomassi diskutiert und beleuchtet diese seine These ausführlich, in sich logisch und argumentativ stringent und gibt als Handelsempfehlung für Männer, die ihre Position auf dem Markt der Geschlechter verbessern wollen, sich aus ein wenig aus der Gesellschaft und ihren Rollenanforderungen an Männer (und gleichzeitiges Abwerten von Männern) herauszunehmen, sein eigenes Ding zu bringen, sich selbst in vielen Dingen zu optimieren und gewissermassen für sich die Führung zu übernehmen.

4) Meine persönliche Einschätzung: lesenswertes und inspirierendes Buch. Viele meiner Gedanken über die Mann-Frau-Dynamik in der Partnerschaftssituation habe ich darin wiederfinden können, ab und zu gibt es humorvolle Episoden (z.B. wo Herr Tomassi ein wenig Online-Game macht) . Die 300 Seiten Schwarte liegt nur auf Englisch vor.

Mir hat die Lektüre gefallen und ich werde mir auch den zweiten Band zulegen und öfters auf den Blog von Tomassi schauen

Dass dieses Buch Hater hat, die es haten und weiter haten, ist mir bewusst. Hass ist oft enttäuschte Liebe...

Edit/Nachtrag: vermutlich ist der komplette Text dieses Buches über den Blog von Herrn Tomassi verstreut gratis online abzurufen, das Buch ist in der elektronischen Form (Kindle) ziemlich eigentümlich formatiert, Kapitelüberschriften erscheinen oft eigentümlich positioniert (z.B. am Ende des Kapitels ?) . "Rollo Tomassi" ist eine Gestalt, der im Film "LA Confidential" (laut Kollege Paolo Pinkel) ein Mord in die Schuhe geschoben wird.

bearbeitet von ulbert

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Was ist die Essenz des Werkes?

Wodurch unterscheidet es sich hauptsächlich von PU?

Edit: Essenz eben im Hinblick auf den gewissen Unterschied.

bearbeitet von Fummelchamp

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Die Vorstellung vom "femininen Imperativ" finde ich überhaupt nicht logisch. Sie unterstellt, dass Frauen auf dem Partner-Markt als Kollektiv, also solidarisch, handeln, was total abwegig ist. Es liegt auf der Hand, dass genau das Gegenteil der Fall ist, nämlich dass Frauen auf dem Partner-Markt zu Konkurrentinnen werden müssen, genau wie Männer. Die ganze Idee kommt einer Verschwörungstheorie gleich, in der sämtliche Frauen die Verschwörerinnen sind und die Männer ihre Opfer. Dem wird noch ein "früher war alles besser" entgegen gestellt, ein halluziniertes prä-feministisches "Gleichgewicht", dass nie existiert hat.

Wie Tomassi weibliche Auswahlkriterien analysiert, das finde ich sehr gut und was er als Handlungsempfehlungen für Männer vorstellt ebenfalls. Aber wie er sich das Zustandekommen dieser Verhältnisse erklärt, ist ein total kindisches kollektivistisches Opferdenken.

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Kollektiv und Konkurrenz lassen sich zumindest in der Biologie gut vereinbaren. Gruppen- vs. Individualfitness. Die Solidarität endet halt immer irgendwo.

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Gast Idioteque

Die Vorstellung vom "femininen Imperativ" finde ich überhaupt nicht logisch. Sie unterstellt, dass Frauen auf dem Partner-Markt als Kollektiv, also solidarisch, handeln, was total abwegig ist. Es liegt auf der Hand, dass genau das Gegenteil der Fall ist, nämlich dass Frauen auf dem Partner-Markt zu Konkurrentinnen werden müssen, genau wie Männer. Die ganze Idee kommt einer Verschwörungstheorie gleich, in der sämtliche Frauen die Verschwörerinnen sind und die Männer ihre Opfer.

Natürlich handeln Frauen nicht bewusst kollektiv, aber unbewusst schon. Der Begriff "feminine Imperative" bezeichnet hauptsächlich die Durchsetzung von weiblichen Interessen. Die meisten Frauen haben gewisse identische Interessen, die sich durch das Frau-Sein ergeben.

Das Kollektiv entsteht also dadurch, dass sie ähnliche bzw. gleiche Interessen verfolgen und diese durchsetzen. Im Endeffekt handeln sie dadurch im Kollektiv, weil jede Frau für sich individuell versucht ihre Interessen durchzusetzen, diese Interessen sind halt weitgehend identisch mit den anderer Frauen, so entsteht letztendlich, jedoch nur von der Wirkung ein Kollektiv.

Man kann das sehr gut hier im Forum beobachten. Ein Mann eröffnet einen Thread, indem es um ein Frauenproblem geht, hierbei steht das oft das Interesse des Mannes entgegen der Frau (übrigens eine These von Tomassi, dass diese Interessen zwangsläufig entgegenstehen). Eine weibliche Poster identifiziert sich jetzt mit der Frau und verteidigt ihre Verhaltensweise oder rät zu Dingen, die der Frau irgendwie auch nutzen. Der Grund dahinter ist schlichte Identifikation mit der jeweiligen Frau.

1. Beispiel: Erzähle einer Freundin, dass du Frauen aktiv vermittelst, du seist an einer Beziehung interessiert, während du sie aber nur vögeln willst. Bei Frauen wird i. d. R. eine sehr krasse aggressive emotionale Reaktion folgen, während Männer höchstens dich darauf hinweisen, dass es etwas asozial und unnötig ist.

2. Beispiel: Aktives Verbreiten von der "Sei-du-Selbst-Philosophie", ermöglicht besseres Screenen durch Frauen, und keine "false Alphas".

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Ich habe das Buch auch gelesen und es gibt auf jeden Fall zwei wiederkehrende Motive:

1) Der Blue Pill Mann: Er lebt das Leben des White Knight, hat meistens ein "Dream Girl", dem er hinterherläuft, und die währenddessen einen anderen fickt. Irgendwann würde ihn die Gesellschaft für sein Anders-Sein belohnen (denn er ist nicht nur auf Sex aus), und die Frau wird irgendwann zur Erkenntnis kommen, dass er der Mann ist, den sie in Wirklichkeit die ganze Zeit schon gesucht hat. Von der Männerwelt wird vorausgesetzt, dass sie ihre jugendlichen Indiskretionen, und das Zu-Ihr-Selbst-Finden verzeiht.

2) Die sozialen Konventionen: Damit fasst Tomassi Mechanismen zusammen, die dem femininen Imperativ dienlich sind. Er erwähnt in seinem zweiten Buch etwa ein Beispiel, wo 9-jährige in der Klasse Ideen sammeln mussten zum Thema "What I don't like about being a boy". Soziale Konventionen spielen Frauen in die Hände, die ihre Macht in der Gesellschaft seit der sexuellen Revolution zunehmend gefestigt haben. Ihre sexuellen Strategien werden im sozialen, aber auch im legalen Rahmen (Ehe, Unterhalt...) fest verankert.

Die wichtigste Ressource für einen Mann ist laut Tomassi die Möglichkeit zwischen Optionen wählen zu können. (Wohnort, Arbeitsplatz, Lebensstil, Frau...). Solange er sich nicht an eine Frau bindet, bleiben ihm diese Optionen erhalten. Das schlimmste, was einem Mann passieren könne, ist den eigenen Sexual Market Value zu spät zu erkennen, nämlich dann, wenn man bereits in einer monogamen Beziehung ist. Interessanterweise sei die Phase, in der Frauen den größten Beta-Interest zeigen, jene, wo Männer noch nicht ihr volles Potential erreicht haben, und Frauen die Männer binden wollen, bevor eben das passiert.

Tomassi sagt: "It is to say don’t consider monogamy until you are mature enough to understand it’s limitations and you’ve achieved a degeree of success to your own satisfaction according to your ambitions and passions." und nennt als Richtwert 35 Jahre.

Meinen persönlichen Eindruck schreibe ich vielleicht später.

bearbeitet von Mc Awesomeville
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Gast ulbert

bzgl "Unterschied zu PU"... Ich kann keinen Unterschied erkennen, es werden Gedanken weitergedacht... Die Frage kann ich nicht beantworten

bzgl "Femininer Imperativ"... Ich verstehe den Ausdruck im Kontext so, dass es gewisse Annahmen über Frauen gibt, die man nicht machen kann, vielleicht agieren Frauen nicht im Kollektiv, aber sie gehen möglicherweise von einem Rollenbild aus, welches nicht nur Zwang sondern auch Privilegien beinhaltet ... Stichwort: Hypergamie... dass eine Frau sich einen Partner bevorzugt, der die Finanzmittel mitbringt, sie und den Nachwuchs durchzufüttern, das Nennen einer weiblichen Strategie sorgt normalerweise bei Diskussion mit Frauen für emotionalen Gesprächsabbruch, weil man ein Geheimnis verrät (?)

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Die Vorstellung vom "femininen Imperativ" finde ich überhaupt nicht logisch. Sie unterstellt, dass Frauen auf dem Partner-Markt als Kollektiv, also solidarisch, handeln, was total abwegig ist. Es liegt auf der Hand, dass genau das Gegenteil der Fall ist, nämlich dass Frauen auf dem Partner-Markt zu Konkurrentinnen werden müssen, genau wie Männer. Die ganze Idee kommt einer Verschwörungstheorie gleich, in der sämtliche Frauen die Verschwörerinnen sind und die Männer ihre Opfer.

Natürlich handeln Frauen nicht bewusst kollektiv, aber unbewusst schon. Der Begriff "feminine Imperative" bezeichnet hauptsächlich die Durchsetzung von weiblichen Interessen. Die meisten Frauen haben gewisse identische Interessen, die sich durch das Frau-Sein ergeben.

Das Kollektiv entsteht also dadurch, dass sie ähnliche bzw. gleiche Interessen verfolgen und diese durchsetzen. Im Endeffekt handeln sie dadurch im Kollektiv, weil jede Frau für sich individuell versucht ihre Interessen durchzusetzen, diese Interessen sind halt weitgehend identisch mit den anderer Frauen, so entsteht letztendlich, jedoch nur von der Wirkung ein Kollektiv.

Klingt est einmal plausibel. Dann frage ich mich jedoch warum dies bei Männern nicht auch genauso automatisch geschieht. Schließlich haben die Mäner doch tendenziell auch identische Interessen, oder?

Vielleicht weil Männer bzw. männliche Lebewesen generell genetisch bedingt "um Frauen kämpfen" und dadurch stark konkurrenzorientiert denken?

bearbeitet von Timerunner

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Die 300 Seiten Schwarte liegt nur auf Englisch vor.

Übersetzungsdrohne 447 wird das eventuell ändern.

Das wär's! Gibt keinen Geeigneteren als dich.

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bzgl "Unterschied zu PU"... Ich kann keinen Unterschied erkennen, es werden Gedanken weitergedacht... Die Frage kann ich nicht beantworten

bzgl "Femininer Imperativ"... Ich verstehe den Ausdruck im Kontext so, dass es gewisse Annahmen über Frauen gibt, die man nicht machen kann, vielleicht agieren Frauen nicht im Kollektiv, aber sie gehen möglicherweise von einem Rollenbild aus, welches nicht nur Zwang sondern auch Privilegien beinhaltet ... Stichwort: Hypergamie... dass eine Frau sich einen Partner bevorzugt, der die Finanzmittel mitbringt, sie und den Nachwuchs durchzufüttern, das Nennen einer weiblichen Strategie sorgt normalerweise bei Diskussion mit Frauen für emotionalen Gesprächsabbruch, weil man ein Geheimnis verrät (?)

Oder weil es einfach nur herunter gebrochen ist bzw negativ ausgelegt ist. Jedes Mal wird mit der Evolution argumentiert, aber beim Thema Status sind die Frauen dann doch die bösen.

Frauen haben damals Männer/Ernäher mit Status gesucht, der das Kind und die Frau ernähren kann. Mann hat sich eine junge, gesunde Frau gesucht, die ein gesundes, starkes, an die Umwelt bestmöglich angepasstes Kind gebärt.

Deshalb achten Frauen auch heute noch auf Status. Manche mehr, manche weniger. Und ja, das Thema Geld ist das, was zu den meisten Problemen in Beziehungen führt.

Man kann das Frauen aber nicht negativ auslegen. Und das macht RP, wie man hier wieder schön sieht, wenn von Femininem Imperativ gesprochen wird. Und zwar in dem man die negativen Folgen für Frauen ausklammert und die Ansprüche, die Männer haben, gar nicht erwähnt. Oder gibt es da auch einen Begriff für?

Es ist also Schuld der Evolution und teilweise der geringen Ansprüche der Männer, aber nicht die Schuld der Frau. Legt halt selber die Messlatte hoch, die ihr an Frauen habt. Ich kenne viele Männer, aber auch Frauen natürlich, die einfach keine Messlatte haben. Stichwort Screening. Viele sind schon froh, wenn sie überhaupt einen Doofen oder eine Doofe für eine Partnerschaft finden. Da kann aber nur eine Person etwas für, nämlich man selbst. Wir sind nämlich heute in der Lage, dass wir unsere biologischen Vorlieben wissen, benennen und zum Teil verändern können.

Und deshalb noch einmal mein Tipp:

Versucht doch alle einfach mal was aus eurem Leben zu machen. Für euch. Und nicht für andere. Sorgt für ein positives Leben und eine positive Lebenseinstellung. Dieses krampfhafte versteifen auf irgend einen feministischen Imperativ bringt doch nichts. Außer, dass man vielleicht nicht heiratet. Aber meiner Erfahrung nach bekommt man mit dem Mindset nicht mal eine (tolle) Frau, die sich heiraten lassen würde.

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Isses echt zu viel verlangt, sich bei einer Buchvorstellung zurück zu halten, wenn man das Buch nicht gelesen hat.

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Dass dieses Buch Hater hat, die es haten und weiter haten, ist mir bewusst. Hass ist oft enttäuschte Liebe...

Dann will ich mir gar nicht ausmalen, was die (auch von dir) hier oft vertretene "Feminismus-Kritik" für Hintergründe hat.

Isses echt zu viel verlangt, sich bei einer Buchvorstellung zurück zu halten, wenn man das Buch nicht gelesen hat

Sagt der Meister des deplatzierten Einspruchs.

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Tomassi sagt: "It is to say don’t consider monogamy until you are mature enough to understand it’s limitations and you’ve achieved a degeree of success to your own satisfaction according to your ambitions and passions." und nennt als Richtwert 35 Jahre.

ich würde eher sagen 40 ^_^

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Vorne weg:

Ich finde es von dir echt klasse das Thema so anzugehen und den anderen aufzuzeigen, was dich am Buch bzw. am Gebiet so überzeugt.

Wird denke in Summe endlich mal was konstruktives bei herumkommen.

Hierfür braucht es aber dieselbe Offenheit, wie von Ulbert das Thema offen und entpolarisiert anzugehen.

So wie du es beschreibst, klingt die Quintessenz wie die von PU. Arbeite an dir selbst.

Das Warum ist jedem selbst überlassen. Sei es wegen Frauen oder weil man sich im Spiegel wieder selbst in die Augen schauen möchte.

Wenn das die Botschaft ist, frage ich mich eins, warum ist die Grundstimmung in RP (ich kenne das Buch noch nicht!) so verdammt negativ? Ja, mir erscheint die RP Umwelt in Summe als richtig giftig. So als würden wir von Frauen beherrscht nein fast schon regelrecht unterdrückt werden und dass alle Frauen nichts besseres zu tun hätten als die Männer zu unterjochen. Diese Botschaft schwingt zumindest für mich immer mit. Ja, es gibt solche Frauen, sie stellen aber nicht die Mehrheit dar.

Was für mich allein deswegen unlogisch ist, weil die wirklich wichtigen Entscheidungspositionen eigentlich immer von Männern besetzt ist.

Und nein nur weil jemand in einer Position sitzt, in der er besonders laut schreien darf, es kann und es auch macht, heißt es nicht, dass derjenige auch wirklich was entscheidet und wichtig ist.

Ist halt zumindest für mich so ein Grund RP nicht ernst nehmen zu können.

Ich hoffe du kannst da einen gewissen Zugang zum Thema aufzeigen.

bearbeitet von RapidChair
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Oder weil es einfach nur herunter gebrochen ist bzw negativ ausgelegt ist. Jedes Mal wird mit der Evolution argumentiert, aber beim Thema Status sind die Frauen dann doch die bösen.

Frauen haben damals Männer/Ernäher mit Status gesucht, der das Kind und die Frau ernähren kann. Mann hat sich eine junge, gesunde Frau gesucht, die ein gesundes, starkes, an die Umwelt bestmöglich angepasstes Kind gebärt.

Deshalb achten Frauen auch heute noch auf Status. Manche mehr, manche weniger. Und ja, das Thema Geld ist das, was zu den meisten Problemen in Beziehungen führt.

Man kann das Frauen aber nicht negativ auslegen. Und das macht RP, wie man hier wieder schön sieht, wenn von Femininem Imperativ gesprochen wird. Und zwar in dem man die negativen Folgen für Frauen ausklammert und die Ansprüche, die Männer haben, gar nicht erwähnt. Oder gibt es da auch einen Begriff für?

Ja.

Male imperative.

Der ist allerdings so überaus simpel strukturiert (da Männer nicht hypergam sind, wenn man es ihnen nicht einimpft, und selbst dann funktioniert es kaum bis garnicht), das Rollo ihn mal in einem Kommentar zu Leserkommentaren abgefrühstückt hat:

Maximale sexuelle Auswahl unter attraktiven Frauen, ohne dafür Verantwortung (=performance) übernehmen zu müssen (--> müssen in diesem Fall = sowohl moralisch wie physisch-real)

Merkwürdigerweise sieht beim male imperative jeder ein, dass dieser, sofern er ganz realisiert wird, zu vielen negativen sozialen Tendenzen führen würde.

Ich verweise noch mal auf etwas ganz stumpfes:

Beide sexuellen Imperative der Geschlechter sind quasi für heutige Verhältnisse (erfolgreiche beta-Zivilisationen, soziale Versorgungssysteme usw.) "übersteuert", sprich: Mit "zu viel Druck" ausgelegt, da sie normalerweise gegen den Gegendruck der Evolution bzw. schlicht der Realität "gegenarbeiten" mussten.

Beide sexuellen Imperative sind quasi "nicht dazu gedacht", voll realisiert zu werden.

____________

Wenn das die Botschaft ist, frage ich mich eins, warum ist die Grundstimmung in RP (ich kenne das Buch noch nicht!) so verdammt negativ?

Leg mal die offiziell-moralischen Kriterien für "brave, moralisch gute Sprache" an irgendwas Männliches an.

Zum Beispiel ein Fußballspiel und die Fangesänge - da wird auch niemand massakriert oder "nach Anatolien"/"zu den Kraut(fressern)" zurückgeschickt in aller Regel.

Oder an eine stinknormale Umkleide in einem intensiven Sport.

Oder an den Chat eines x-beliebigen Onlinespiels.

Da findest Du "Mikroaggressionen" noch und nöcher, da könnte man meinen der Paul und der Oskar, die gerade über Fantasy-Football diskutieren würden sich gleich Messer in die Kehle rammen und das üble Patriarchat erhöbe sich aus der Schattenwelt Mordors...aber nachdem Paul den Oskar "voll den dummen Wichser" (Zusatz: "höhö") und der Oskar daraufhin "Sagt die Vereinsschwuchtel von München!" (Zusatz: "höhöhö") entgegnet hat...spielen die einfach Fußball, gehen nach Hause und räumen auch brav die Spülmaschine aus, denn die Mädels sind auf dem Mädelsabend.

So ganz ohne Messer, Patriarchat und Mordor's finsteren Herrscher.

Relevanter Artikel: "Overseers in the locker room."

bearbeitet von Vierviersieben
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Das ist halt für mich auch der große Kritikpunkt.

Dieser Zugang zu den Dynamiken zwischen Mann und Frau ist so voller Vorwürfe.

Immer diese ominös präsente Hypergamie der Frau. Beim Mann ist das natürlich alles nicht so zu sehen...

Obwohl sich die Handlungen teils eins zu eins decken. Man darf da wohl irgendwie auf einem Auge nicht alles so genau sehen.

Ist für mich scheinheilig.

Da in einem anderen Thread (http://www.pickupforum.de/topic/148645-effizientes-clubgame/) Cpt. Jack erwähnt wurde und mir wieder was ins Gedächtnis gerufen wurde:

Bei ihm hast du einen soweit komplett unbiased Zugang zu den Dynamiken.

Entweder du bist Teil des Spiels mit eigentlich simplen Spielregeln zwischen Mann und Frau oder du bist es nicht. Entweder du gibst dich zu erkennen oder nicht. Es ist nichts verbotenes oder gar anrüchiges dabei das Spiel offen für jedermann sichtbar zu spielen. Im Gegenteil es macht so vieles so viel leichter. Screening!

Es liegt an dir.

Was jeder sich insgeheim wünscht, ist denke eh klar.

Teil des Spiels zu sein.

Und das ganz ohne Vorwürfe oder komischen Rationalisierungen, die für mich sehr in die Pseudowissenschaft abdriften. Oder gar Frust oder Negativität die für mich immer latent mitschwingt. Für Laien kann man halt vieles "wissenschaftlich" darstellen, was für jeden, der die Uni nicht nur zum Schlafen genutzt hat, ziemlich leicht als Humbug herausstellt, da man mit derselben teils haarsträubenden Art zu argumentieren vom Prof vor versammelter Mannschaft fertig gemacht worden ist. Zu recht.

Bspw. Der Punkt: Männer sind im allgemeinen nicht hypergam, außer wenn dazu trainiert. Beweisen Sie bitte diese Annahme!

Wieso gibt es dann das Schreckensbild des Carlos oder des "Alphas", der jede ficken kann und es auch tut? Ist der dazu gezwungen worden? Dazu trainiert worden? Ist er doch nur ein Opfer seiner selbst? Hat er dann überhaupt Spaß beim Sex? Wenn nicht, warum hört er dann nicht einfach auf damit? Er hat doch noch einen freien Willen? Oder ist er gar hypergam? Ist er dann eine Frau? Laut ihrer Argumentation kann er dann nämlich kein Mann sein.

Und genau das macht es pseudowissenschaftlich. Wenn man nur zu kurz denkt, macht jedes Argument für sich genommen Sinn, folgt man aber der Kette vom Anfang bis zum Ende, beißt sich die Maus selbst in den Schwanz und das ist Pseudowissenschaft. Da es einer wissenschaftlichen Prüfung nicht stand hält. Und ja jedes wissenschaftliche Paper, welches veröffentlicht wird, muss diesem Maßstab gerecht werden. Vor allem, wenn man dann weitere Theroien drum herum weiterspinnt. Es genügt halt nicht zu sagen: es ist von einem Wissenschaftler gesagt worden, um es als erwiesen und bewiesen zu betrachten.

Die alten Blogeinträge von Cpt. Jack lassen sich nebenbei gesagt bei Archive.org wiederfinden und sind finde eine Lektüre wert.

Welches ich als jemand bevorzuge, der seine eigene Negativität so gut es geht in Energie bzw. in etwas produktives unwandelt und sich eher der Positivität und des Guten verschrieben hat, ist denke damit klar.

Ja, als jemand der auch keinem Guru hinterher rennt oder sich einer Ideologie verschrieben hat, bin ich verschiedenen Meinungen gegenüber offen.

So viel zu meinem Standpunkt, ich bin da offen mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Vielleicht blicke ich selbst etwas nur nicht.

Jetzt sind die Redpiller am Ball.

bearbeitet von RapidChair

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Gast Idioteque

@RapidChair

Lies erstmal das Buch und beschäftige dich mit der Matrie. Du machts im Prinzip nichts anderes als das Abstract zu lesen und anschließend darauf basierend die Studie zu kritisieren. Also halte hier keinen Vortrag über wissenschaftliches Arbeiten.

Ganz PU ist voll mit pseudowissenschaftlichen Bullshit, nur sind die Thesen weniger kontrovers. Deswegen rasten die Leute auch weniger aus.

bearbeitet von Idioteque

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@RapidChair

Lies erstmal das Buch und beschäftige dich mit der Matrie. Du machts im Prinzip nichts anderes als das Abstract zu lesen und anschließend darauf basierend die Studie zu kritisieren. Also halte hier keinen Vortrag über wissenschaftliches Arbeiten.

Ganz PU ist voll mit pseudowissenschaftlichen Bullshit, nur sind die Thesen weniger kontrovers. Deswegen rasten die Leute auch weniger aus.

Was heißt pseudowissenschaftlich? PU und RP sind beides keine weltfremden Hirngespinnste. Vieles davon ist erst mal nicht falsch/ausgedacht oder pure Fantasie.

Das alles mit Alpha, Beta, Hypergamie etc ist schon relativ gut belegt. Männer mit hohem Ansehen bekommen mehr/einfacher Frauen. Der Oberarzt/Richter/Anwalt/Politiker hat es eben nun einmal leichter als der Krankenpfleger.

Männer stehen auf jung aussehende Frauen. Frauen suchen sich Männer, die das Kind versorgen können. Frauen achten beim Fremdgehen noch mehr auf das Aussehen als gewöhnlich. Männer beim Fremdgehen achten noch weniger auf das Aussehen usw.

Die Frage ist halt, was für Schlüsse ich daraus ableite. Und bis zu welchem Grad ich das alles als in Stein gemeißelt betrachte. Es gibt ja nun noch mehr als den Status. Und es gibt Frauen, denen ist der Status wenig bis gar nicht wichtig usw.

Hier sehe ich halt den Unterschied zwischen PU und RP. Bei PU haben halt Männer sich die Mühe gemacht und sind raus gegangen, um Frauen kennen zu lernen. Daraus sind dann Theorien entstanden. Oder man hat Theorien aufgestellt und dann "untersucht". Klar ist wissenschaftlich etwas anderes. Aber es ist halt Praxiserfahrung.

Und bei RP kommt es mir so vor als würde man die Theorien nehmen, aber nicht für sich persönlich untersuchen, indem man raus geht und Frauen anspricht.

Und ich muss auch nicht das Buch gelesen haben. Ich kritisiere nämlich nicht das Buch, sondern nur die Leute, die sich hier zu RP bekennen und deren Ausdrücke/Theorien, wie oben das mit dem Femininen Imperativ. Das heißt nicht, dass ich das Buch in Frage stelle, sondern in dem Fall nur eben diesen Begriff.

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Theorie ist Theorie und Praxis ist Praxis.

Um Erfolg zu haben, muss man auch ein Stück weit in der Realität ankommen.

Natürlich finden theoretisch viele Männer die jungen, knackigen 90-60-90 Frauen am Besten.

Wenn man sich im Alltag umschaut, haben die meisten aber eine Partnerin die weit davon entfernt ist. Die Frauen haben auch keinen Colin Farrell an der Hand.

Von daher.

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Die Wissenschaft basiert nun mal auf Theorien, welche durch Beweise zu Gesetze werden.

Deswegen heißt es immer noch EvolutionsTHEORIE. Nein man konnte weder im Labor eine neue Art entstehen lassen noch ist der älteste Begleiter des Menschen eine neue Art. Gemeint ist der Hund.

Es heißt auch allgemeine Relativitätstheorie, nicht allgemeines Relativitätsgesetz.

Aber beides hat gemein, dass es in sich schlüssig logisch durchargumentiert wurde. Stimmt die Annahme, kann man neue Arten entstehen lassen. Der Beweis steht aber bis heute aus. Daher auch der bisherige (vorläufige) Name Evolutionstheorie. Hier winkt der Nobelpreis der Biologie. Falls es den gibt.

Stimmen die Annahmen, so sind Zeitreisen möglich.

Ich kann auch das Zeitreisen erfinden bzw. ermöglichen, so ganz ohne Beweis der Annahme. Es macht dann halt die Gültigkeit der Allgemeinenrelativitätstheorie nur höchstwahrscheinlich, es beweist sie nicht automatisch, ganz streng genommen. Denn der Beweis der Annahmen steht immer noch aus.

Um es an einem Bild zu verdeutlichen:

Der Unterschied zwischen Wissenschaftt und Pseudowissenschaft ist, dass bei ersterem die Kette an sich fest ist, nur die Enden sind lose.

Bei der Pseudowissenschaft zerbröselt die Argumentationskette beim bloßen Anheben in ihre Glieder. Ein geübtes Auge erkennt solche Ketten beim bloßen Anblick.

Dafür reicht ein Blick auf das Abstract aus.

Wer die Methoden der Wissenschaft für sich proklamiert, muss solch einer Prüfung auch standhalten. Wie gesagt es reicht nicht zu behaupten: ein Wissenschaftler hat das und das behauptet, um es als erwiesen zu betrachten. Dafür wurde viel zu oft auf Bauernfang gegangen und viel zu viel Humbug betrieben. Stichwort: Rassentheorie und die Umsetzung in die Rassengesetze (das waren keine wissenschaftlichen Gesetze). Aber als erwiesen erachtet haben das halt die schlichten Gemüter.

Wissenschaft heißt nun mal fragen zu stellen.

Um meine Fragen von vorhin weiter zuspinnen: ist der Alpha dann ein Zwitter? Oder eine Frau? Oder eine Frau gefangen in einem Mann? Warum wünschen sich dann andere Männer so zu werden wie er? Warum folgen Sie ihm? Warum Folgen ihm Frauen überhaupt? Wären dann Männer, die so werden wollen wie er, am liebsten Frauen? Also am liebsten hypergam? Kommt daher die männlichen Aggression?

Wie du siehst viel zu viel Raum für Humbug offen, um auch nur als halbwegs wissenschaftlich durchzukommen. Die Kette zerbröselt, obwohl sie am Boden ruht.

Und das obwohl man nur die "logischen" Argumente von Anfang bis Ende durchgeht.

Edit:

Und klar spiegelt es nur Erfahrungen einiger wieder. Aber dann nenne ich es auch so und erhebe keine wissenschaftliche Allgemeingültigkeit. Auch nicht durch Pseudovalidierung, dass da ein Psychologe hinter steckt und es dadurch irgendwie seine Gültigkeit Erlangen wird.

bearbeitet von RapidChair

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Lies erstmal das Buch und beschäftige dich mit der Matrie. Du machts im Prinzip nichts anderes als das Abstract zu lesen und anschließend darauf basierend die Studie zu kritisieren. Also halte hier keinen Vortrag über wissenschaftliches Arbeiten.

Ganz PU ist voll mit pseudowissenschaftlichen Bullshit, nur sind die Thesen weniger kontrovers. Deswegen rasten die Leute auch weniger aus.

Ach wo. Beschäftigung mit der Materie, Wissenschaftlichkeit und Pipao haben wir doch alles schon durch. Und nicht nur einmal.

Leg ich Lob des Sexismus nebens Klo, dann beömmeln sich die Leute, findens niedlich leihens aus - und zwar insbesondere Frauen. Als vor ein paar Wochen diese Redpiller-Treffen durch die Presse gingen, war die einhellige Reaktion, dass da wer den Schuss nicht gehört hat.

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Die Wissenschaft basiert nun mal auf Theorien, welche durch Beweise zu Gesetze werden.

Deswegen heißt es immer noch EvolutionsTHEORIE. Nein man konnte weder im Labor eine neue Art entstehen lassen noch ist der älteste Begleiter des Menschen eine neue Art. Gemeint ist der Hund.

Es heißt auch allgemeine Relativitätstheorie, nicht allgemeines Relativitätsgesetz.

Naja. Basierend auf der Evolutionstheorie haben viele Forschungen stattgefunden.

Wie bereits erwähnt, es gibt nun mal viele Studien, die vieles belegen. Das mit dem Status usw. Also zu sagen, dass das alles, was PU und RP rät nicht wissenschaftlich belegbar ist stimmt nicht.

Natürlich hat der trainierte, große Alpha mehr Chancen als der adipöse 1,60 große Mann. Und die 24 jährige schlanke Frau hat in der heutigen Zeit mehr Chancen als die adipöse Dame mit Warze im Gesicht.

Männer finden jung aussehende Frauen nun einmal attraktiver. Sonst würde die Kosmetikindustrie und Schönheitschirurgie nicht boomen. Also einfach zu sagen RP ist Quatsch, weil Pseudowissenschaft ist für mich nicht tragbar. Abgesehen davon, dass RP, soweit ich weiß, auf Zahlen und Studien basiert.

Es kommt halt auf die Schlüsse an, die gezogen werden. Also auf das, was man am Ende draus macht.

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Die Wissenschaft basiert nun mal auf Theorien, welche durch Beweise zu Gesetze werden.

Deswegen heißt es immer noch EvolutionsTHEORIE. Nein man konnte weder im Labor eine neue Art entstehen lassen noch ist der älteste Begleiter des Menschen eine neue Art. Gemeint ist der Hund.

Es heißt auch allgemeine Relativitätstheorie, nicht allgemeines Relativitätsgesetz.

Naja. Basierend auf der Evolutionstheorie haben viele Forschungen stattgefunden.

Wie bereits erwähnt, es gibt nun mal viele Studien, die vieles belegen. Das mit dem Status usw. Also zu sagen, dass das alles, was PU und RP rät nicht wissenschaftlich belegbar ist stimmt nicht.

Natürlich hat der trainierte, große Alpha mehr Chancen als der adipöse 1,60 große Mann. Und die 24 jährige schlanke Frau hat in der heutigen Zeit mehr Chancen als die adipöse Dame mit Warze im Gesicht.

Männer finden jung aussehende Frauen nun einmal attraktiver. Sonst würde die Kosmetikindustrie und Schönheitschirurgie nicht boomen. Also einfach zu sagen RP ist Quatsch, weil Pseudowissenschaft ist für mich nicht tragbar. Abgesehen davon, dass RP, soweit ich weiß, auf Zahlen und Studien basiert.

Es kommt halt auf die Schlüsse an, die gezogen werden. Also auf das, was man am Ende draus macht.

Es kommt aber auch drauf an, wie man Studien interpretiert und/oder wer sie interpretiert.

Nur weil es sich so zeigt, heißt das noch lange nicht das es so IST und der MENSCH so ist. Du kannst noch 100 Studien aufstellen, die dein Weltbild belegen und zum IST machen. Problem ist, dass du immer die selbe Brille auf hast. Du siehst nicht klar.

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