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Hi zusammen,

ich wollte mal ein klein wenig Input einholen. Ein alter Kollege von mir und ich haben eine Geschäftsidee. Soweit so gut - haben den Markt analysiert, es gibt zwar bereits ähnliches, aber eher stümperhaft umgesetzt und bei der großen Masse sicherlich noch nicht bekannt - obwohl mit 99% Wahrscheinlichkeit ein nicht zu vernachlässigender Markt dafür existiert.

Es handelt sich um eine Plattform (voraussichtlich in App-Form) auf der Nutzer ihre eigenen Dienste austauschen. Sagen wir mal es geht in die Richtung von AirBNB aber anders ;-)

Nun sind wir auf dem Gründungsgebiet noch absolut unerfahren, auch wenn wir beide schon etwas Literatur dazu durchgeackert haben. Dementsprechend versuchen wir einfach von allen Seiten etwas Input einzuholen.

Die Große Frage ist für uns aber zunächst: Womit fangen wir an? Mein Kollege ist der Coder und ich werde mich um den Rest kümmern. Nun wird die App nicht nur von ihm programmierbar sein, bzw. zumindest nicht auf kurze Frist. Heißt wir werden auch Kapital benötigen - um Investoren zu finden müssen wir (so gehe ich zumindest davon aus) einen ungefähren Prototypen anfertigen um das Produkt vorstellen zu können und überhaupt erst Investoren auf uns aufmerksam machen.

Macht es bereits Sinn ein Unternehmen zu Gründen? - Wenn ja in welcher Form? (ohne Kapital kommt ja eig. nur eine UG in Frage)

Die Idee evtl. patentieren? (Wie gesagt es gibt ähnliches, aber nicht genau das was wir suchen) - für das Patent fehlt aber auch das Geld.

Da wir beide Studenten sind ist unser Kapital entsprechend gering. Somit würden wir mit Terminen beim Notar, Steuerberater usw. erstmal warten wollen und alle Infos uns vorab im Netz besorgen.

Sicherlich könnte ich mir einige dieser Fragen auch schon im Netz beantworten, aber wir wollen wie bereits gesagt einfach mal Info-Quellen ausschöpfen.

Vielleicht habt ihr ein paar Hinweise womit wir jetzt am Besten anfangen - und wenn es nur Leitfäden sind an denen ihr euch orientiert habt oder ähnliches.

Problem ist einfach, dass ich meinen Kumpel mal motivieren möchte jetzt auch richtig durchzustarten und ich möchte jetzt nicht nur untätig dabei sein.

Bin gespannt!

Greez

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Euch fehlt das ALLERWICHTIGSTE: der Beweis, dass der Markt existiert. Nicht dass du glaubst, dass er existiert, sondern dass er wirklich existiert.

Das testet man nicht für Investoren, sondern für die Unternehmung.

Du benötigst jetzt kein Gewerbe und kein Patent.

Du benötigst den BEWEIS (in der REALITÄT, nicht in der Theorie mit einer "Umfrage" oder einer "Analyse"), dass es Leute interessiert.

--> Plattform erstellen und User dort hin bringen

Henne-Ei-Problem: Ohne angebotene Dienste keine User, ohne User keine angebotenen Dienste. Das würde ich als erstes lösen.

Idee: eine Facebookgruppe erstellen, in der du dein Geschäftsmodell testest. Wenn du dort schon keine interessierten Leute in die Gruppe bekommst, wie willst du sie dann auf eine externe Plattform bekommen.

Viel Erfolg!

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Euch fehlt das ALLERWICHTIGSTE: der Beweis, dass der Markt existiert. Nicht dass du glaubst, dass er existiert, sondern dass er wirklich existiert.

Das testet man nicht für Investoren, sondern für die Unternehmung.

Du benötigst jetzt kein Gewerbe und kein Patent.

Du benötigst den BEWEIS (in der REALITÄT, nicht in der Theorie mit einer "Umfrage" oder einer "Analyse"), dass es Leute interessiert.

--> Plattform erstellen und User dort hin bringen

Henne-Ei-Problem: Ohne angebotene Dienste keine User, ohne User keine angebotenen Dienste. Das würde ich als erstes lösen.

Idee: eine Facebookgruppe erstellen, in der du dein Geschäftsmodell testest. Wenn du dort schon keine interessierten Leute in die Gruppe bekommst, wie willst du sie dann auf eine externe Plattform bekommen.

Viel Erfolg!

Da würde ich dir prinzipiell Recht geben - aber jeder von euch hat sich schon einmal an diesem Markt bedient! Bisher ist er allerdings einfach noch hauptsächlich offline.

Facebookgruppen gibt es dazu bereits (zumindest in meiner Stadt - die werden auch genutzt) aber per App würden wir dieses Prinzip einfach deutlich vereinfachen.

Wir wollen, dass diese Dienstleistung per App anzeigt, wer alles anbietet in deinem Umkreis (ähnlich wie bei shpock).

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Online und Offline ist ein riesiger Unterschied.

Wieviele User hat die Facebookgruppe?

Wird dort auch aktiv gehandelt oder ist es sehr einseitig?

Finden Sales dort auch wirklich statt?

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Wieso sollten dir Leute Geld geben? Für deine bloße Idee?

Dein Kumpel ist ja nicht mal motiviert. Wie sollen dann Geldgeber motiviert sein euch zu helfen?

Android App runter schreiben und dann direkt online gehen und User generieren, damit man sieht, dass es läuft. Das ist meiner Meinung nach der beste Weg. Keiner wird dir so viel Geld geben, dass du ein Team aus Codern bezahlen kannst.

Ist es wirklich etwas neues? Ich muss immer schmunzeln, wenn etwas so ähnlich ist wie x und y, also hier wie airbnb und shpock. Also jeder kann seine Dienstleistung/sein Produkt anbieten ist halt auch nicht sooo neu.

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Eben darum geht es ja, dass Leute uns eben NICHT ihr Geld geben werden um damit die ganze Sache umzusetzen.

Ich denke auch, dass es am sinnvollsten ist, erstmal die App zu erstellen in einer grundlegender Form und darauf dann weiter aufzubauen.

Jedoch würde ich meinen Kumpel eben wie bereits gesagt auch gerne unterstützen - nur meine Skills beim coden halten sich doch inzwischen sehr in Grenzen.

Ja die Facebookgruppe hat knapp 30k Mitglieder und es passiert dort viel täglich (ca. 50 posts/tag ) deshalb kann man denke ich schon sagen, dass ein Markt besteht.

Und naja es ist natürlich nichts bahnbrechend neues und ähnliche Dinge gibt es bereits, aber eben nicht genau das! Nicht genau diese Dienstleistung!

Wir träumen auch nicht davon Millionen damit zu schäffeln, sondern einfach mal Erfahrung im Gründen zu sammeln. Denn wir wollen das beide schon lange tun, aber labern eben bisher nur rum und hatten dies bisher immer auf die fehlende Idee geschoben.

bearbeitet von Unleashed1988

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Jo, kenne ich nur zu gut. Also das Aufschieben und nicht umsetzen.

Aber ich denke, dass es nur so gehen wird. Und das es auch so am besten ist. Man kann natürlich immer wen anschreiben denke ich. Zu verlieren habt ihr ja nichts. Aber denke ein Businessplan sollte schon her. Also ein Modell, wie ihr Geld einnehmen wollt. Ich denke mal über eine Provision oder so? Also wenn ein User etwas verkauft bekommt ihr einen Teil davon?

Was heißt deine Coding Skills halten sich in Grenzen? Wenn du etwas mehr kannst als ein System.out.println ist das doch schon mal etwas. In Android/Java kann man super einsteigen. Datenbankarchitektur braucht man ja auch. Usw.

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Eben darum geht es ja, dass Leute uns eben NICHT ihr Geld geben werden um damit die ganze Sache umzusetzen.

Ich denke auch, dass es am sinnvollsten ist, erstmal die App zu erstellen in einer grundlegender Form und darauf dann weiter aufzubauen.

Jedoch würde ich meinen Kumpel eben wie bereits gesagt auch gerne unterstützen - nur meine Skills beim coden halten sich doch inzwischen sehr in Grenzen.

Ja die Facebookgruppe hat knapp 30k Mitglieder und es passiert dort viel täglich (ca. 50 posts/tag ) deshalb kann man denke ich schon sagen, dass ein Markt besteht.

Und naja es ist natürlich nichts bahnbrechend neues und ähnliche Dinge gibt es bereits, aber eben nicht genau das! Nicht genau diese Dienstleistung!

Wir träumen auch nicht davon Millionen damit zu schäffeln, sondern einfach mal Erfahrung im Gründen zu sammeln. Denn wir wollen das beide schon lange tun, aber labern eben bisher nur rum und hatten dies bisher immer auf die fehlende Idee geschoben.

Alles klar, das ist ja mal was.

App konzipieren kannst du übernehmen.

Welche Rollen gibt es? (Dienstleister, Kunden?)

Welche Funktionen benötigen diese Rollen? Dienstleister: Dienstleistung einstellen. Kunde: Dienstleistung finden, Kontakt aufnehmen.

etc.

Wenn das steht, geht es ans Coden. Wenn du es nicht kannst, würde ich es nicht lernen. Nice to Have, aber es gibt immer wichtigere Dinge.

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Jo, kenne ich nur zu gut. Also das Aufschieben und nicht umsetzen.

Aber ich denke, dass es nur so gehen wird. Und das es auch so am besten ist. Man kann natürlich immer wen anschreiben denke ich. Zu verlieren habt ihr ja nichts. Aber denke ein Businessplan sollte schon her. Also ein Modell, wie ihr Geld einnehmen wollt. Ich denke mal über eine Provision oder so? Also wenn ein User etwas verkauft bekommt ihr einen Teil davon?

Was heißt deine Coding Skills halten sich in Grenzen? Wenn du etwas mehr kannst als ein System.out.println ist das doch schon mal etwas. In Android/Java kann man super einsteigen. Datenbankarchitektur braucht man ja auch. Usw.

Ja also im Endeffekt wollen wir hauptsächlich über Werbung in der App zunächst verdienen. Aber wie gesagt, unser verdienst ist erstmal nicht so wichtig.

Im weiteren Verlauf der Entwicklung wäre es sicherlich sinnvoll über die Provisions/Gebühren - Schiene zu fahren. Da dürften die Margen aber äußerst gering sein, da sich die Kosten für die Kunden schon im einstelligen Eurobereich befinden werden.

Ich war vor Jahren an einem info-tech. Gymnasium und habe damals auch gut mit Java umgehen können, dies liegt aber auch schon > 6 Jahre zurück, von daher ist nichtmehr sonderlich viel übrig geblieben.

Alles klar, das ist ja mal was.

App konzipieren kannst du übernehmen.

Welche Rollen gibt es? (Dienstleister, Kunden?)

Welche Funktionen benötigen diese Rollen? Dienstleister: Dienstleistung einstellen. Kunde: Dienstleistung finden, Kontakt aufnehmen.

etc.

Wenn das steht, geht es ans Coden. Wenn du es nicht kannst, würde ich es nicht lernen. Nice to Have, aber es gibt immer wichtigere Dinge.

Ja das ist eine gute Idee, dann werde ich mal versuchen, dass ganze Konzept zu entwickeln und die entsprechenden Rollen zuzuteilen. Das dürfte ich noch hinbekommen ;-)

Und vom coden werde ich wohl wirklich die Finger lassen, dass führt sonst nur zu Ärger.

Danke euch beiden schonmal bisher!

bearbeitet von Unleashed1988

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Quatsch, wenn du Java vor 6 Jahren konntest kannst du das jetzt auch noch. Ist die Fahrradfahren. Verlernst du nicht. Es ist ein bisschen was dazu gekommen, aber nicht wichtig. Android ist Java. Holst dir ein Buch oder schaust dir YT Videos an und Zack, der ersten App steht nichts mehr im Weg ;)

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Werde das heute Abend nochmal mit meinem Kollegen alles durchgehen und mal versuchen die Aufgaben aufzuteilen.

Noch eine Frage - habt ihr Erfahrungen mit diesen App-Baukästen? Damit würde die Umsetzung (sofern es denn überhaupt umsetzbar ist) vermutlich deutlich schneller gehen.

Hier könnten wir auch ein paar € investieren wenn nötig. Oder haltet ihr davon nichts und tendiert lieber zum kompletten selber coden?

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Was würdest du denn zu Essen aus der Dose in einem 5 Sterne Restaurant sagen?

Im ernst. Ich kenne mich mit App Baukästen nicht aus. Kenne aber niemanden, der damit mal um die Ecke gekommen ist. Qualität hat halt seinen Preis. Klar kannst du den Code nach Indien oder Rumänien outsourcen. Aber meiner Meinung nach sollte man darauf kein Geschäft aufbauen. Wenn man etwas vernünftig machen will, dann von Anfang an.

Also ist meine Meinung. Wenn man coden kann sollte man auch coden. Ihr wollt ja scheinbar eigene Erfahrungen sammeln oder? Denke das macht man am besten, wenn man auch möglichst viel selber macht und nicht machen lässt.

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Werde das heute Abend nochmal mit meinem Kollegen alles durchgehen und mal versuchen die Aufgaben aufzuteilen.

Noch eine Frage - habt ihr Erfahrungen mit diesen App-Baukästen? Damit würde die Umsetzung (sofern es denn überhaupt umsetzbar ist) vermutlich deutlich schneller gehen.

Hier könnten wir auch ein paar € investieren wenn nötig. Oder haltet ihr davon nichts und tendiert lieber zum kompletten selber coden?

Das ist alles eine Frage der Resourcen.

Geld vorhanden, kein tauglicher (!) Coder: jemanden beauftragen (teuer)

Coder vorhanden, der sich da wirklich reinhaut und nichts anderes kann: selbst machen

Kein Geld, kein Coder: Baukasten

Für einen Prototyp reicht sicherlich ein Baukasten. Aber wenn dein Coder sonst nichts anderes kann und du ihn trotzdem dabei haben willst, dann soll er das machen.

Geht ja nur um einen Prototyp, der ein bisschen funktionieren soll. Professionalisierung dann später anhand eindeutiger Daten und Nutzerfeedback.

Wichtig ist, dass der Prototyp so schnell wie möglich steht.

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Ich weiß jetzt nicht, was genau eure Idee ist und wie weit ihr schon geplant habt, von daher ist der ein oder andere Hinweis möglicherweise gar nicht sinnvoll für euch. Ich gebe trotzdem mal meinen Senf dazu:

Die Große Frage ist für uns aber zunächst: Womit fangen wir an? Mein Kollege ist der Coder und ich werde mich um den Rest kümmern. Nun wird die App nicht nur von ihm programmierbar sein, bzw. zumindest nicht auf kurze Frist. Heißt wir werden auch Kapital benötigen - um Investoren zu finden müssen wir (so gehe ich zumindest davon aus) einen ungefähren Prototypen anfertigen um das Produkt vorstellen zu können und überhaupt erst Investoren auf uns aufmerksam machen.

Investoren würde ich erst einmal vergessen. Mir scheint, so weit seid ihr noch nicht und wisst auch gar nicht, was genau ihr wollt/braucht. Du sagst ja selbst, der Verdienst ist euch nicht so wichtig bzw. wisst ihr noch nicht genau, woher der kommt – das ist für Investoren aber natürlich der wichtigste Punkt.

Also, womit ich anfangen würde, allerdings neben dem Coden:

  • Welchen Nutzen/Wert bringt eure App konkret für den User? Welche Benefits hat er? Im Vergleich zu seiner jetzigen Situation und im Vergleich zu schon existierenden Konkurrenten? Hier solltet ihr 2-5 "Benefits" konkret benennen können, also kein schwammiges "das ist einfacher so", sondern der präzise Nutzen. Wenn du neben einem potenziellen User im Aufzug stehst und 30 Sekunden Zeit hast, um ihn von der App zu überzeugen – was würdest du sagen?
  • Wer ist die Zielgruppe? Altersspanne, männlich, weiblich, Interessen, Einkommen? Wo ist die Zielgruppe unterwegs? Wie kann man sie erreichen? Was beschäftigt die Zielgruppe? Wie könnt ihr möglichst kostengünstig dafür sorgen, dass die Zielgruppe Wind von der App bekommt? Gibt es z.B. Multiplikatoren, deren Reichweite ihr nutzen könnt? Was könnt ihr diesen Leuten/Firmen im Gegenzug anbieten?
  • Wer sind die Konkurrenten? Und zwar nicht nur die Konkurrenten aus eurer Sicht, sondern aus der Sicht der potenziellen User. Die leben ja auch schon ohne eure App ganz gut, was nutzen sie dafür? Was sind Vor- und Nachteile dieser Substitute, was könnt ihr euch abgucken, was besser machen?
  • Was ist das Ertragsmodell? Löblich, dass es euch um die Erfahrung und nicht das Einkommen geht, aber wenn du schon Richtung Investoren gehst, ist das einfach wichtig. Viele Ideen, gerade im Internet, scheitern daran, dass aus ihnen kein Kapital geschlagen werden kann. Im Internet herrscht eine Kostenloskultur und so einfach ist es nun auch nicht, Werbepartner zu akquirieren. Dazu weiter unten mehr.

Das mal so als unstrukturierte Gedanken in Richtung Business Plan.

Macht es bereits Sinn ein Unternehmen zu Gründen? - Wenn ja in welcher Form? (ohne Kapital kommt ja eig. nur eine UG in Frage)

Ein Unternehmen zu gründen macht dann Sinn, wenn Geld fließt. Denke das kannst du erst einmal hinten anstellen. Eventuell käme dann eine GbR für euch in Frage? Ich kenne zumindest ein paar Start-Ups, die diese Rechtsform gewählt haben. Auf entsprechenden Gründerseiten oder -treffen kannst du aber auch Einiges an Wissen zu diesem Thema abstauben. Generell gibt es recht viel an kostenloser Beratung oder Gründungsinitiativen. Ob euch das etwas bringt, müsst ihr selbst schauen, aber am Anfang würde ich viel Kostenloses mitnehmen.

Auch Anwälte oder Steuerberatern bieten teilweise die erste Beratung kostenlos an. Das kann manchmal auch etwas bringen (aber natürlich dabei im Hinterkopf behalten, dass die mit der kostenlosen Beratung erreichen wollen, dass du bei ihnen bleibst, also nicht alles abkaufen/aufschwatzen lassen).

Die Idee evtl. patentieren? (Wie gesagt es gibt ähnliches, aber nicht genau das was wir suchen) - für das Patent fehlt aber auch das Geld.

Nein. Eine App patentieren zu lassen ist in DE generell wenig erfolgversprechend und wenn dann teuer. Grundsätzlich gilt ein Patent für eine technische Erfindung, nicht für Ideen oder Geschäftsmodelle. Eine App oder Software wird meistens nicht als technische Erfindung gesehen. Ist aber natürlich möglich, den Einzelfall prüfen zu lassen.

Über was ihr nachdenken könntet, ist ein Markenschutz. Vor Konkurrenten/Nachahmern schützt euch das letztendlich natürlich auch nicht, aber Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft ;) Wenn ihr dann von Rocket Internet kopiert werdet, wisst ihr immerhin, dass die Idee gut war.

Ich denke auch, dass es am sinnvollsten ist, erstmal die App zu erstellen in einer grundlegender Form und darauf dann weiter aufzubauen.

Ja! Das ist ganz wichtig. Fangt einfach an, bringt eine Basisversion an den Start. Verbeißt euch bloß nicht in den Gedanken, die erste Version müsste perfekt aussehen. Egal wie gut ihr euch das vorher konzeptionell überlegt habt, sobald die ersten die App testen, werden noch tausende Änderungen vorgenommen werden müssen. Dann kommen Funktionen hinzu, an die ihr am Anfang nicht gedacht habt oder Funktionen, die ihr für total wichtig gehalten habt, sind eigentlich überflüssig. Das ist einfach immer so, und es ist super ärgerlich, wenn man am Anfang viel zu viel Zeit in kleinere Details, Basteleien und Unwichtiges gesteckt hat. Ihr werdet ja auch nicht plötzlich 30k User haben, also ist es völlig egal, wenn die ersten Versionen noch nicht vollumfänglich funktionsfähig sind.

Ja also im Endeffekt wollen wir hauptsächlich über Werbung in der App zunächst verdienen. Aber wie gesagt, unser verdienst ist erstmal nicht so wichtig.

Im weiteren Verlauf der Entwicklung wäre es sicherlich sinnvoll über die Provisions/Gebühren - Schiene zu fahren. Da dürften die Margen aber äußerst gering sein, da sich die Kosten für die Kunden schon im einstelligen Eurobereich befinden werden.

Hier noch einmal zum Ertragsmodell. Werbung ist natürlich immer die Methode Nr. 1, wenn es darum geht, eine Dienstleistung den Usern kostenlos zur Verfügung zu stellen. Was soll das für Werbung sein? Nervige Videos in der App, die man erst nach 5sek wegklicken kann? Banner? Wer könnten Werbepartner sein? Wer hat eine ähnliche Zielgruppe wie ihr? Wie könnt ihr diese Firmen erreichen?

Wenn es irgendwann in der Zukunft mal darum geht, dass du mit der App wirklich Geld verdienen willst, solltest du dich außerdem schon einmal darauf einstellen, dass deine Hauptaufgabe nichts mehr mit der App oder den Usern zu tun haben wird. Du wirst dann vermutlich damit beschäftigt sein, neue Werbekunden an Land zu ziehen, mit denen Verhandlungen zu führen etc. Ist nicht jeder der Typ für.

Provisionen und Gebühren nachträglich etablieren bei Preisen im einstelligen Eurobereich – puh. Ist jetzt nur so ein Bauchgefühl, aber das hört sich für mich nicht wahnsinnig erfolgsversprechend an.

Meiner Meinung nach solltet ihr noch mal darüber nachdenken, welchen Wert ihr anderen Unternehmen möglicherweise bieten könnt, wofür ihr Geld verlangen könnt. Keine Ahnung, um welche Dienstleistungen es geht, aber werden die auch von Unternehmen angeboten? Könnte man Angebote von Unternehmen in der Umgebung gegen einen Aufpreis z.B. prominenter platzieren? Oder eben nur bei geschäftlichen Usern Provision verlangen? Kann man lokale Geschäfte integrieren? Ich würde mal versuchen, in diese Richtung zu denken.

Noch eine Frage - habt ihr Erfahrungen mit diesen App-Baukästen? Damit würde die Umsetzung (sofern es denn überhaupt umsetzbar ist) vermutlich deutlich schneller gehen.

Hier könnten wir auch ein paar € investieren wenn nötig. Oder haltet ihr davon nichts und tendiert lieber zum kompletten selber coden?

Da würde ich mich vielleicht mal erkundigen, ob das rechtlich Schwierigkeiten geben kann, wenn ihr mit der App Geld verdient. Oder bei den Anbieten der App-Baukästen nachschauen/fragen. Kenne mich damit aber nicht so aus.

Ansonsten: Los los los!

bearbeitet von Pornobarbie
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Oh, die Idee hatte ich auch schon. Ist auch irgendwie naheliegend wenn Shareconomy in jeder Mund ist und es bereits seit Jahrzehnten Tauschkreise (https://de.wikipedia.org/wiki/Tauschkreis) gibt. Vielleicht ist eure Idee auch nur ein Teilbereich dessen, meine war so radikal wie möglich - den Faktor Geld, Steuer und Job komplett aus dem Kreislauf nehmen. Also quasi ein Portal für den direkten Tausch von Dienstleistung gegen Dienstleistung. Oder auch Dienstleistung gegen Ware oder Ware gegen Ware. Nur eben alles ohne Geld. Der digitale Marktplatz. "Ich bring deinem Sohn Gitarre spielen bei, wenn du mich dafür morgens mit zur Arbeit nimmst", "Ich bring deinen Garten in Ordnung im Tausch gegen die alte Briefmarkensammlung deines Opas".

Die Webseite würde nur Vermittlerfunktion übernehmen, Monetarisierung über Werbung, sowie Premium Accounts (=werbefrei + mehr parallele Transaktionen erlaubt). Man könnte eine Liste aller Waren und Dienstleistungen erstellen, die man selbst anbieten kann und ebenfalls Suchanfragen (anfangs umsonst, später nur für Premium/Microtransactions) stellen. Die Webseite übernimmt rein die Vermittlung, alles andere passiert ganz normal von Mensch zu Mensch.

Es fehlt durchaus eine Professionalisierung der Szene. Das meiste sind regionale Zusammenschlüsse mit allenfalls stümperhaften Webauftritten. Die eigentlichen Transaktionen passieren fast immer in der realen Welt, es geht allenfalls darum Menschen zusammenzubringen. Da ist jede Menge Luft, das auf größere Beine zu stellen. Entweder schlägt es ein wie eine Bombe oder die Menschen realisieren zu früh, dass sie sich die Seite sparen können, wenn sie einfach mehr miteinander reden und kommunizieren und den Mittelsmann weglassen. In jedem Fall wäre es ein echter Gewinn für die Menschheit. Man muss nur die Monetarisierung extrem behutsam durchziehen und es nicht mit Werbung oder Premium übertreiben, aber wirklich gute Usability liefern. Dann denke ich hat man gute Chancen.

Ich meine durchaus, dass da Potential ist, wenn man das mit guter Technologie und professionell aufzieht.

Allerdings sehe ich da zwei Hauptknackpunkte:

  1. Rechtliche Aspekte
  2. Professionelle Umsetzung

Zu 1.: Ich glaube wenn jemand das wirklich gut umsetzt, wird es uns gesamtgesellschaftlich vor eine Menge Fragen stellen. Es wird tausende von Arbeitsplätzen vernichten und Gelder aus dem Steuersystem nehmen. Ganze Branchen werden zu Grunde gehen. Und damit das nicht passiert, wird es einen Shitstorm von Klagen geben. Bei Uber konnte man das schon gut sehen und da war die Situation aufgrund der Gesetzeslage noch einigermaßen eindeutig. Bei anderen Dienstleistungen wird es wahrscheinlich noch wesentlich komplizierter. Die größte Herausforderung dürfte es sein gewerbliche Anbieter von privaten zu trennen, bzw. überhaupt zu differenzieren wo privat endet und wo Gewerbe anfängt. Nur weil es nicht um Geld geht, heißt es ja nicht, dass man Geld dann mit nicht mit Silbermünzen substituieren kann. Oder mit Single Malt Whiskeys. Oder mit Essen. Aber was ist daran verwerflich, wenn ich für jemand mitkoche und der mir im Gegenzug den Rasen mäht? Es gibt da eine massive Grauzone und ein starkes öffentliches Interesse eine Professionalisierung der Vermittlung zu verhindern.

Zu 2.: Das ist vermutlich das Hauptproblem. Es gibt in Deutschland unglaublich wenig Leute mit ausreichendem technischen Verständnis, ausreichendem UX Verständnis und zugleich ausreichend geringem Skrupel das Ganze nicht vorschnell ausschlachten zu wollen. Es wird nur funktionieren, wenn man einen massiven Fokus auf gute UX setzt.

Als One-man-show halte ich es für nahezu unmöglich, außer man geht es extrem clever an. Das heißt einige Investitionen up front, inklusive professioneller Grafiken und Webdesigns, die man über die gängigen Portale einkauft. Man sollte dennoch eine gute Vorstellung haben wo man hin will und eine eigene coperate identity definieren. Beispielsweise Dropbox oder Discord machen das richtig gut, wie ich finde. Modern, frisch, süße Zeichnungen, sehr gute User Experience. Das muss der Anspruch sein.

Danach ist die technische Implementation wohl die Hauptherausforderung. Wer über App Baukästen nachdenkt, ist wohl nicht wirklich qualifiziert es umzusetzen. Ich würde mich am anfang auf eine reine HTML Webseite mit mobile style sheets konzentrieren und Apps nachliefern.

Dennoch denke ich, dass man hier sehr schnell bei mindestens einem guten dutzend Leute ist (Design, Frontend, Backend, Admin, Marketing, Legal, iOS App, OSX App, Android App, Management, Finance), wenn man es einigermaßen professional angehen möchte und das ist eben schon eine Hausnummer und nichts, was man einfach so nebenbei stemmt. Dann noch qualifizertes Personal finden und in Vorleistung gehen. Über allem steht dann noch die unklare Rechtslage und die möglichen rechtlichen Folgen, sowie das Risiko von einem Mitbewerber durch Klau des Konzeptes ausgestochen zu werden.

Je mehr man die Mitbewerbersituation vermeiden möchte, umso mehr muss man in Vorleistung gehen. Zeitlich, finanziell und vor allem indem man ein extrem gutes Produkt abliefert und möglichst schnell eine große Userbase aufbaut.

Hab es für mich verworfen, weil mir das Risiko zu groß ist. Finde die Idee aber noch immer attraktiv, und sei es nur um mehr Tausch zwischen den Leuten anzuregen und somit einfach um die Welt besser zu machen.

bearbeitet von S. Moon
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Du darfst aber nicht Webseite und App gleichsetzen. Eine App ist erst mal viel "weniger" Aufwand.

Du hast ja viel weniger Möglichkeiten/Seiten. Du hast Styleguides/Material Design vorgegeben von Google bzw IOS. Du musst zwar etwas deine Farben auswählen, aber ansonsten brauchst du nicht wirklich viel Ahnung von Frontend. Also jetzt ganz überspitzt gesagt.

Klar kann man später Designer holen, die noch mal an jedem Pixel rumschrauben.

Aber für den Anfang brauchst du ne View, und da hast du die meisten Elemente einfach vorgegeben.

Aber der Rest ist gut ausformuliert.

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Und für Webseiten hast du schicke HTML5 Templates oder fertige Widgets deiner Frameworks.

Die App braucht immer noch exakt dasselbe Backend wie die Webanwendung, entsprechende Abstraktionsschichten vorausgesetzt. Nur weil die App Limitationen hat, darfst du im serverseitigen Backend nicht annehmen Angreifer könnten nur mit App zugreifen und musst daher genau wie immer sämtliche Varianten absichern.

Das heißt wir reden nur vom Frontend, reines HTML vs. iOS/Android App. Ein reines HTML Frontend ist *immer* *massiv* einfach zu prototypen und umzusetzen als eine native App. Die einzige Herausforderung ist, wenn man viel Dynamik/Javascript auf der Webseite haben will. Aber das kommt mit demselben Einarbeitungsoverhead in die jeweiligen Web Frameworks wie in die jeweiligen App Frameworks. Es bleibt Frontend Design und ein besseres Frontend kann man immer noch nachliefern.

Wichtiger sind am Anfang UX und Backend. Wenn ich UX sage, meine ich weniger wie genau ein Pixel aussieht, als klare, verständliche Menüführung, eindeutige Logos und einzigartiges Corporate Design für Wiedererkennungswert und Kundenbindung.

PS: Ich hab meine Postings grad noch einmal gelesen und vielleicht erwecke ich damit den Eindruck eure Idee madig reden zu wollen. Bitte versteht das nicht falsch. Ich denke durchaus, dass man mit Apps auch sehr sanft einsteigen kann. Das sollten aber Apps sein, die für sich stehen und keine die eine große Userbase brauchen. Mit dieser Idee konkurriert ihr automatisch mit den ganz Großen. Es ist implizit etwas das eine gesellschaftliche Durchdringung erreichen muss, um überhaupt zu funktionieren. Das bringt einfach ganz andere Konsequenzen mit sich, als eine einfache App mit Cocktailrezepten oder Einkaufslisten. Für Letzteres würde ich sagen: fangt einfach damit an, habt eh nichts zu verlieren. Ein Portal ist aber einfach eine Hausnummer zu groß. Fangt mit etwas Kleinem an, am Besten sogar ganz ohne Backend Infrastruktur. Wenn es wirklich ein Backend haben soll, dann fangt mit dem Web Portal an, stellt es online und versucht dieses zunächst regional zu etablieren.

bearbeitet von S. Moon
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Zu 1.: Ich glaube wenn jemand das wirklich gut umsetzt, wird es uns gesamtgesellschaftlich vor eine Menge Fragen stellen. Es wird tausende von Arbeitsplätzen vernichten und Gelder aus dem Steuersystem nehmen. Ganze Branchen werden zu Grunde gehen. Und damit das nicht passiert, wird es einen Shitstorm von Klagen geben. Bei Uber konnte man das schon gut sehen und da war die Situation aufgrund der Gesetzeslage noch einigermaßen eindeutig. Bei anderen Dienstleistungen wird es wahrscheinlich noch wesentlich komplizierter. Die größte Herausforderung dürfte es sein gewerbliche Anbieter von privaten zu trennen, bzw. überhaupt zu differenzieren wo privat endet und wo Gewerbe anfängt. Nur weil es nicht um Geld geht, heißt es ja nicht, dass man Geld dann mit nicht mit Silbermünzen substituieren kann. Oder mit Single Malt Whiskeys. Oder mit Essen. Aber was ist daran verwerflich, wenn ich für jemand mitkoche und der mir im Gegenzug den Rasen mäht? Es gibt da eine massive Grauzone und ein starkes öffentliches Interesse eine Professionalisierung der Vermittlung zu verhindern.

Wir mutmaßen hier über des Kaisers Bart, weil der Threadstarter nicht Roß und Reiter nennt. Sei's drum...

Ich merke zweierlei an:

Erfahrungen (und nicht Kohle) sind sein erklärtes Ziel. Super! - Wovon lebt er? Bei dem absehbaren Aufwand muss etwas rumkommen. Mindestens die Erfahrung, wie man Geld verdient. Die Erfahrung, wie es nicht klappt, ist nichts wert.

Zweitens, mit Bezug auf den zitierten Post: Bargeld ist nicht ohne Grund seit Beginn des Tauschhandels etabliert. Stichwort Geldfunktion. Allgemeines Äquivalent. Solange es sich um zu verrechnende Kompensationen in einem persönlichen Umfeld handelt, wird mit dickem Daumen gepeilt und über Dankbarkeit und Sympathie über den Gartenzaun feingetuned.

Sobald das ganze in der Anonymität des Netzes bei absehbarer Singularität funktionieren muss, braucht es ein allgemeines (allseits begehrtes) Äquivalent mit weiteren Geldfunktionen. Siehe Bitcoins, siehe Amazon-Gutscheine, die im Rotlicht-Milieu zunehmend beliebt werden. Ebay hat nicht umsonst die Paypal-Arie so hoch gehängt. Du kannst auch in Rumänischen Leu verrechnen. Aber Verrechnung, was nichts anderes als Bezahlung ist, muß sein. Und schon sitzt Schäuble mit am Tisch. Ich sehe sehr begrenztes Potential.

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Ich glaube eben, dass es eine Menge Potential ohne monetäre Verrechnung und exaktes Aufrechnen gibt. So lang beide Parteien mit dem Tauschhandel glücklich sind, ist daran doch nichts verwerflich. Opportunitätskosten sind bereits ein viel zu abstraktes Konzept für den Großteil der Bevölkerung. "Geben und Nehmen" ist viel transparenter. Wenn beide Parteien kein Geld haben und den Staat nicht zum Nutznießer der Transaktion machen wollen, umso mehr. Vor allem kleine Dienstleistungen im privaten Umfeld, sowie Sammlerobjekte sind monetär sehr schwierig zu quantifizieren und noch schwieriger an den Mann zu bringen. Als Basis eines Tausches hingegen, sieht das völlig anders aus.

Das funktioniert natürlich immer nur regional begrenzt. Die Plattform soll nur helfen die Anonymität der Stadt zu überwinden. Regionale Suche ist das wichtigste Feature.

Aber du hast recht. Wahrscheinlich ist diese Diskussion sehr weit weg vom Entwurf des Threaderstellers und somit nicht zielführend.

bearbeitet von S. Moon

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Erstmal vielen lieben Dank für den ausführlichen und sehr hilfreichen Input! Das können wir momentan echt gut brauchen. Ich bin heute noch unterwegs - editiere dann morgen eine ausführliche Antwort hier rein.

Und an S.Moon - es geht in diese Richtung, aber das von dir vorgeschlagene Konzept ist noch, wie du bereits sagtest, deutlich radikaler. Diesen extremen Ansatz wollen wir gar nicht wählen - wobei auch hier unglaubliches Potential steckt.

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Was würdest du denn zu Essen aus der Dose in einem 5 Sterne Restaurant sagen?

Im ernst. Ich kenne mich mit App Baukästen nicht aus. Kenne aber niemanden, der damit mal um die Ecke gekommen ist. Qualität hat halt seinen Preis. Klar kannst du den Code nach Indien oder Rumänien outsourcen. Aber meiner Meinung nach sollte man darauf kein Geschäft aufbauen. Wenn man etwas vernünftig machen will, dann von Anfang an.

Also ist meine Meinung. Wenn man coden kann sollte man auch coden. Ihr wollt ja scheinbar eigene Erfahrungen sammeln oder? Denke das macht man am besten, wenn man auch möglichst viel selber macht und nicht machen lässt.

Gebe ich dir prinzipiell Recht. Aber man eröffnet auch nicht ein 5-Sterne Restaurant als Neuling in der Branche. Wir müssen das jetzt mal genau abstecken und klären wie groß der Aufwand überhaupt ist. Kennt ihr Shpock? Vom Interface und der UX soll es in etwa genau so aussehen - könnt ihr da einschätzen wie groß der Aufwand ist das zu coden?

Wir wollen natürlich gerne alles selber und günstig machen, dabei ist ja auch der Lerneffekt am größten, wir müssen uns aber auch nichts vormachen, wenn wir das nicht schaffen.

Werde das heute Abend nochmal mit meinem Kollegen alles durchgehen und mal versuchen die Aufgaben aufzuteilen.

Noch eine Frage - habt ihr Erfahrungen mit diesen App-Baukästen? Damit würde die Umsetzung (sofern es denn überhaupt umsetzbar ist) vermutlich deutlich schneller gehen.

Hier könnten wir auch ein paar € investieren wenn nötig. Oder haltet ihr davon nichts und tendiert lieber zum kompletten selber coden?

Das ist alles eine Frage der Resourcen.

Geld vorhanden, kein tauglicher (!) Coder: jemanden beauftragen (teuer)

Coder vorhanden, der sich da wirklich reinhaut und nichts anderes kann: selbst machen

Kein Geld, kein Coder: Baukasten

Für einen Prototyp reicht sicherlich ein Baukasten. Aber wenn dein Coder sonst nichts anderes kann und du ihn trotzdem dabei haben willst, dann soll er das machen.

Geht ja nur um einen Prototyp, der ein bisschen funktionieren soll. Professionalisierung dann später anhand eindeutiger Daten und Nutzerfeedback.

Wichtig ist, dass der Prototyp so schnell wie möglich steht.

Ja ich werde die nächsten Tage mal mit den Baukästen rumspielen und schauen ob unsere Idee dort überhaupt umsetzbar wäre. Habe bisher einen getestet und da schien dies nicht der Fall zu sein.

Generell kann er schon coden und versteht sein Handwerk, dennoch wird es auch viel Neuland sein und viel Einarbeitung - kostet eben auch alles viel Zeit dann. Vorallem muss ich ihn motiviert bei der Stange halten.

Ich weiß jetzt nicht, was genau eure Idee ist und wie weit ihr schon geplant habt, von daher ist der ein oder andere Hinweis möglicherweise gar nicht sinnvoll für euch. Ich gebe trotzdem mal meinen Senf dazu:

Die Große Frage ist für uns aber zunächst: Womit fangen wir an? Mein Kollege ist der Coder und ich werde mich um den Rest kümmern. Nun wird die App nicht nur von ihm programmierbar sein, bzw. zumindest nicht auf kurze Frist. Heißt wir werden auch Kapital benötigen - um Investoren zu finden müssen wir (so gehe ich zumindest davon aus) einen ungefähren Prototypen anfertigen um das Produkt vorstellen zu können und überhaupt erst Investoren auf uns aufmerksam machen.

Investoren würde ich erst einmal vergessen. Mir scheint, so weit seid ihr noch nicht und wisst auch gar nicht, was genau ihr wollt/braucht. Du sagst ja selbst, der Verdienst ist euch nicht so wichtig bzw. wisst ihr noch nicht genau, woher der kommt – das ist für Investoren aber natürlich der wichtigste Punkt.

Also, womit ich anfangen würde, allerdings neben dem Coden:

  • Welchen Nutzen/Wert bringt eure App konkret für den User? Welche Benefits hat er? Im Vergleich zu seiner jetzigen Situation und im Vergleich zu schon existierenden Konkurrenten? Hier solltet ihr 2-5 "Benefits" konkret benennen können, also kein schwammiges "das ist einfacher so", sondern der präzise Nutzen. Wenn du neben einem potenziellen User im Aufzug stehst und 30 Sekunden Zeit hast, um ihn von der App zu überzeugen – was würdest du sagen?
  • Wer ist die Zielgruppe? Altersspanne, männlich, weiblich, Interessen, Einkommen? Wo ist die Zielgruppe unterwegs? Wie kann man sie erreichen? Was beschäftigt die Zielgruppe? Wie könnt ihr möglichst kostengünstig dafür sorgen, dass die Zielgruppe Wind von der App bekommt? Gibt es z.B. Multiplikatoren, deren Reichweite ihr nutzen könnt? Was könnt ihr diesen Leuten/Firmen im Gegenzug anbieten?
  • Wer sind die Konkurrenten? Und zwar nicht nur die Konkurrenten aus eurer Sicht, sondern aus der Sicht der potenziellen User. Die leben ja auch schon ohne eure App ganz gut, was nutzen sie dafür? Was sind Vor- und Nachteile dieser Substitute, was könnt ihr euch abgucken, was besser machen?
  • Was ist das Ertragsmodell? Löblich, dass es euch um die Erfahrung und nicht das Einkommen geht, aber wenn du schon Richtung Investoren gehst, ist das einfach wichtig. Viele Ideen, gerade im Internet, scheitern daran, dass aus ihnen kein Kapital geschlagen werden kann. Im Internet herrscht eine Kostenloskultur und so einfach ist es nun auch nicht, Werbepartner zu akquirieren. Dazu weiter unten mehr.

Das mal so als unstrukturierte Gedanken in Richtung Business Plan.

Macht es bereits Sinn ein Unternehmen zu Gründen? - Wenn ja in welcher Form? (ohne Kapital kommt ja eig. nur eine UG in Frage)

Ein Unternehmen zu gründen macht dann Sinn, wenn Geld fließt. Denke das kannst du erst einmal hinten anstellen. Eventuell käme dann eine GbR für euch in Frage? Ich kenne zumindest ein paar Start-Ups, die diese Rechtsform gewählt haben. Auf entsprechenden Gründerseiten oder -treffen kannst du aber auch Einiges an Wissen zu diesem Thema abstauben. Generell gibt es recht viel an kostenloser Beratung oder Gründungsinitiativen. Ob euch das etwas bringt, müsst ihr selbst schauen, aber am Anfang würde ich viel Kostenloses mitnehmen.

Auch Anwälte oder Steuerberatern bieten teilweise die erste Beratung kostenlos an. Das kann manchmal auch etwas bringen (aber natürlich dabei im Hinterkopf behalten, dass die mit der kostenlosen Beratung erreichen wollen, dass du bei ihnen bleibst, also nicht alles abkaufen/aufschwatzen lassen).

Die Idee evtl. patentieren? (Wie gesagt es gibt ähnliches, aber nicht genau das was wir suchen) - für das Patent fehlt aber auch das Geld.

Nein. Eine App patentieren zu lassen ist in DE generell wenig erfolgversprechend und wenn dann teuer. Grundsätzlich gilt ein Patent für eine technische Erfindung, nicht für Ideen oder Geschäftsmodelle. Eine App oder Software wird meistens nicht als technische Erfindung gesehen. Ist aber natürlich möglich, den Einzelfall prüfen zu lassen.

Über was ihr nachdenken könntet, ist ein Markenschutz. Vor Konkurrenten/Nachahmern schützt euch das letztendlich natürlich auch nicht, aber Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft ;) Wenn ihr dann von Rocket Internet kopiert werdet, wisst ihr immerhin, dass die Idee gut war.

Ich denke auch, dass es am sinnvollsten ist, erstmal die App zu erstellen in einer grundlegender Form und darauf dann weiter aufzubauen.

Ja! Das ist ganz wichtig. Fangt einfach an, bringt eine Basisversion an den Start. Verbeißt euch bloß nicht in den Gedanken, die erste Version müsste perfekt aussehen. Egal wie gut ihr euch das vorher konzeptionell überlegt habt, sobald die ersten die App testen, werden noch tausende Änderungen vorgenommen werden müssen. Dann kommen Funktionen hinzu, an die ihr am Anfang nicht gedacht habt oder Funktionen, die ihr für total wichtig gehalten habt, sind eigentlich überflüssig. Das ist einfach immer so, und es ist super ärgerlich, wenn man am Anfang viel zu viel Zeit in kleinere Details, Basteleien und Unwichtiges gesteckt hat. Ihr werdet ja auch nicht plötzlich 30k User haben, also ist es völlig egal, wenn die ersten Versionen noch nicht vollumfänglich funktionsfähig sind.

Ja also im Endeffekt wollen wir hauptsächlich über Werbung in der App zunächst verdienen. Aber wie gesagt, unser verdienst ist erstmal nicht so wichtig.

Im weiteren Verlauf der Entwicklung wäre es sicherlich sinnvoll über die Provisions/Gebühren - Schiene zu fahren. Da dürften die Margen aber äußerst gering sein, da sich die Kosten für die Kunden schon im einstelligen Eurobereich befinden werden.

Hier noch einmal zum Ertragsmodell. Werbung ist natürlich immer die Methode Nr. 1, wenn es darum geht, eine Dienstleistung den Usern kostenlos zur Verfügung zu stellen. Was soll das für Werbung sein? Nervige Videos in der App, die man erst nach 5sek wegklicken kann? Banner? Wer könnten Werbepartner sein? Wer hat eine ähnliche Zielgruppe wie ihr? Wie könnt ihr diese Firmen erreichen?

Wenn es irgendwann in der Zukunft mal darum geht, dass du mit der App wirklich Geld verdienen willst, solltest du dich außerdem schon einmal darauf einstellen, dass deine Hauptaufgabe nichts mehr mit der App oder den Usern zu tun haben wird. Du wirst dann vermutlich damit beschäftigt sein, neue Werbekunden an Land zu ziehen, mit denen Verhandlungen zu führen etc. Ist nicht jeder der Typ für.

Provisionen und Gebühren nachträglich etablieren bei Preisen im einstelligen Eurobereich – puh. Ist jetzt nur so ein Bauchgefühl, aber das hört sich für mich nicht wahnsinnig erfolgsversprechend an.

Meiner Meinung nach solltet ihr noch mal darüber nachdenken, welchen Wert ihr anderen Unternehmen möglicherweise bieten könnt, wofür ihr Geld verlangen könnt. Keine Ahnung, um welche Dienstleistungen es geht, aber werden die auch von Unternehmen angeboten? Könnte man Angebote von Unternehmen in der Umgebung gegen einen Aufpreis z.B. prominenter platzieren? Oder eben nur bei geschäftlichen Usern Provision verlangen? Kann man lokale Geschäfte integrieren? Ich würde mal versuchen, in diese Richtung zu denken.

Noch eine Frage - habt ihr Erfahrungen mit diesen App-Baukästen? Damit würde die Umsetzung (sofern es denn überhaupt umsetzbar ist) vermutlich deutlich schneller gehen.

Hier könnten wir auch ein paar € investieren wenn nötig. Oder haltet ihr davon nichts und tendiert lieber zum kompletten selber coden?

Da würde ich mich vielleicht mal erkundigen, ob das rechtlich Schwierigkeiten geben kann, wenn ihr mit der App Geld verdient. Oder bei den Anbieten der App-Baukästen nachschauen/fragen. Kenne mich damit aber nicht so aus.

Ansonsten: Los los los!

Also erstmal nochmal danke für den ausführlichen input! Wir werden die Punkte mal abarbeiten und genau klären wie sich Benefits, Zielgruppe und Konkurrenten zusammen setzen. Werde hier dann einfach mal den weiteren Verlauf der Sache dokumentieren. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen - darf nur nicht wieder einschlafen dieses mal!

Bezüglich dem Unternehmen, eine GbR kommt eigentlich aus Gründen der persönlichen Haftung nicht in Frage, hatten eher an eine UG gedacht. Wobei du vmtl Recht hast und man dieses Thema noch weit hinten anstellen kann.

Wegen den Verdienstmöglichkeiten hast du natürlich ebenfalls Recht, dass wir uns da etwas überlegen sollten - das stellen wir jetzt aber auch erstmal hinten an und widmen uns den technischen Herausforderungen. Ich bin mir aber sicher, dass sich über Werbung/Microtransactions einiges verdienen lassen würde. Darüber muss man dann im weiteren Verlauf genauer nachdenken.

Oh, die Idee hatte ich auch schon. Ist auch irgendwie naheliegend wenn Shareconomy in jeder Mund ist und es bereits seit Jahrzehnten Tauschkreise (https://de.wikipedia.org/wiki/Tauschkreis) gibt. Vielleicht ist eure Idee auch nur ein Teilbereich dessen, meine war so radikal wie möglich - den Faktor Geld, Steuer und Job komplett aus dem Kreislauf nehmen. Also quasi ein Portal für den direkten Tausch von Dienstleistung gegen Dienstleistung. Oder auch Dienstleistung gegen Ware oder Ware gegen Ware. Nur eben alles ohne Geld. Der digitale Marktplatz. "Ich bring deinem Sohn Gitarre spielen bei, wenn du mich dafür morgens mit zur Arbeit nimmst", "Ich bring deinen Garten in Ordnung im Tausch gegen die alte Briefmarkensammlung deines Opas".

Die Webseite würde nur Vermittlerfunktion übernehmen, Monetarisierung über Werbung, sowie Premium Accounts (=werbefrei + mehr parallele Transaktionen erlaubt). Man könnte eine Liste aller Waren und Dienstleistungen erstellen, die man selbst anbieten kann und ebenfalls Suchanfragen (anfangs umsonst, später nur für Premium/Microtransactions) stellen. Die Webseite übernimmt rein die Vermittlung, alles andere passiert ganz normal von Mensch zu Mensch.

Es fehlt durchaus eine Professionalisierung der Szene. Das meiste sind regionale Zusammenschlüsse mit allenfalls stümperhaften Webauftritten. Die eigentlichen Transaktionen passieren fast immer in der realen Welt, es geht allenfalls darum Menschen zusammenzubringen. Da ist jede Menge Luft, das auf größere Beine zu stellen. Entweder schlägt es ein wie eine Bombe oder die Menschen realisieren zu früh, dass sie sich die Seite sparen können, wenn sie einfach mehr miteinander reden und kommunizieren und den Mittelsmann weglassen. In jedem Fall wäre es ein echter Gewinn für die Menschheit. Man muss nur die Monetarisierung extrem behutsam durchziehen und es nicht mit Werbung oder Premium übertreiben, aber wirklich gute Usability liefern. Dann denke ich hat man gute Chancen.

Ich meine durchaus, dass da Potential ist, wenn man das mit guter Technologie und professionell aufzieht.

Allerdings sehe ich da zwei Hauptknackpunkte:

  1. Rechtliche Aspekte
  2. Professionelle Umsetzung

Zu 1.: Ich glaube wenn jemand das wirklich gut umsetzt, wird es uns gesamtgesellschaftlich vor eine Menge Fragen stellen. Es wird tausende von Arbeitsplätzen vernichten und Gelder aus dem Steuersystem nehmen. Ganze Branchen werden zu Grunde gehen. Und damit das nicht passiert, wird es einen Shitstorm von Klagen geben. Bei Uber konnte man das schon gut sehen und da war die Situation aufgrund der Gesetzeslage noch einigermaßen eindeutig. Bei anderen Dienstleistungen wird es wahrscheinlich noch wesentlich komplizierter. Die größte Herausforderung dürfte es sein gewerbliche Anbieter von privaten zu trennen, bzw. überhaupt zu differenzieren wo privat endet und wo Gewerbe anfängt. Nur weil es nicht um Geld geht, heißt es ja nicht, dass man Geld dann mit nicht mit Silbermünzen substituieren kann. Oder mit Single Malt Whiskeys. Oder mit Essen. Aber was ist daran verwerflich, wenn ich für jemand mitkoche und der mir im Gegenzug den Rasen mäht? Es gibt da eine massive Grauzone und ein starkes öffentliches Interesse eine Professionalisierung der Vermittlung zu verhindern.

Zu 2.: Das ist vermutlich das Hauptproblem. Es gibt in Deutschland unglaublich wenig Leute mit ausreichendem technischen Verständnis, ausreichendem UX Verständnis und zugleich ausreichend geringem Skrupel das Ganze nicht vorschnell ausschlachten zu wollen. Es wird nur funktionieren, wenn man einen massiven Fokus auf gute UX setzt.

Als One-man-show halte ich es für nahezu unmöglich, außer man geht es extrem clever an. Das heißt einige Investitionen up front, inklusive professioneller Grafiken und Webdesigns, die man über die gängigen Portale einkauft. Man sollte dennoch eine gute Vorstellung haben wo man hin will und eine eigene coperate identity definieren. Beispielsweise Dropbox oder Discord machen das richtig gut, wie ich finde. Modern, frisch, süße Zeichnungen, sehr gute User Experience. Das muss der Anspruch sein.

Danach ist die technische Implementation wohl die Hauptherausforderung. Wer über App Baukästen nachdenkt, ist wohl nicht wirklich qualifiziert es umzusetzen. Ich würde mich am anfang auf eine reine HTML Webseite mit mobile style sheets konzentrieren und Apps nachliefern.

Dennoch denke ich, dass man hier sehr schnell bei mindestens einem guten dutzend Leute ist (Design, Frontend, Backend, Admin, Marketing, Legal, iOS App, OSX App, Android App, Management, Finance), wenn man es einigermaßen professional angehen möchte und das ist eben schon eine Hausnummer und nichts, was man einfach so nebenbei stemmt. Dann noch qualifizertes Personal finden und in Vorleistung gehen. Über allem steht dann noch die unklare Rechtslage und die möglichen rechtlichen Folgen, sowie das Risiko von einem Mitbewerber durch Klau des Konzeptes ausgestochen zu werden.

Je mehr man die Mitbewerbersituation vermeiden möchte, umso mehr muss man in Vorleistung gehen. Zeitlich, finanziell und vor allem indem man ein extrem gutes Produkt abliefert und möglichst schnell eine große Userbase aufbaut.

Hab es für mich verworfen, weil mir das Risiko zu groß ist. Finde die Idee aber noch immer attraktiv, und sei es nur um mehr Tausch zwischen den Leuten anzuregen und somit einfach um die Welt besser zu machen.

Wie bereits erwähnt geht deine radikale Überlegung noch ein gutes Stück an unserer Idee vorbei - ich hoffe ihr habt Verständnis dafür, dass wir nicht alles öffentlich machen wollen in einem öffentlich zugänglichem Forum.

Die Oberfläche wird mit Sicherheit eine Herausforderung werden, das Backend noch mehr. Wir wollen das nun wirklich auch erstmal regional starten und begrenzen, da wir auch gar nicht die finanziellen Mittel haben um entsprechend große Server zu betreiben.

Mein Kumpel hat sich jetzt mal an die Arbeit gemacht und versucht das alles mal runterzubrechen auf die einzelnen To-Dos. Dann sehen wir weiter - werde euch hier jedenfalls mal so gut es geht auf dem Laufenden halten.

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Natürlich fangt ihr mit der UG an. Ihr habt kein Kapital und später wird die Form dann eh in eine GmbH umgewandelt.

Klar behaltet ihr eure Idee für euch. Die von S.Moon ist jetzt auch nicht so neu und vor allem noch schwieriger skalierbar.

Baukasten hin oder her. Hinter Shpock hängen etliche Coder. So eine Seite zu bauen (und zu pflegen) dauert ewig bzw. kostet einfach Summen. Das ist nicht eben mal so schnell programmiert. Baukastensysteme sind schön und gut, haben sicherlich ihre Vorteile, nur muss man schauen ob es für diese Plattform überhaupt ausgelegte Vorlagen gibt. Die meisten Templates kannst du für speziellere Modelle einfach knicken. Vor allem wirst du den Code immer anpassen müssen, das wird die meiste Arbeit sein und einen Stunden um Stunden beschäftigen.

Conclusion: umso weniger Erfahrung (und Motivation) ihr am Ende habt, desto komplexer und länger wird das alles. Trotzdem würd ichs natürlich angehen und ausprobieren wenn ihr von eurer Idee 100%tig überzeugt seid.

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