Herzdame: BDSM und ausgefallener Sex
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143 Beiträge in diesem Thema

Ausgefallener Sex soll ja auch ne sehr verlässliche Verhütungsmethode sein.

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Polyamouröses Konstrukt ist ein echter Schmunzler. Weiß nicht mal warum.

 

Ich hab dir Frage in dem anderen Thread schon formuliert. Viele Leute verbinden mit BDSM die "Schlechtbehandlung des Partners", weil sie völlig die tiefe Vertrauensebene vergessen, die in der Regel zwischen BDSMlern herrscht. Vielleicht magst du uns mal erzählen, wie du dazu gekommen bist. Wird man so geboren, also als wäre man jetzt hetero, homo oder bi oder gibt es da so eine Art Erweckungserlebnis? Aber wenn du jetzt erzählst, du hättest dich als Sekretärin bei einem Milliardär beworben, dann gibt es Haue! :girl_devil:

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vor 51 Minuten schrieb Herzdame:

Ich wurde mega lieb aufgenommen und war 3 Monate später mit im Urlaub. Eine einsame Villa, Garten, Pool, Sauna, 30 Perverse, eine Woche und viel Spaß. Danach hatte ich schon eine Menge gesehen :-D .

 

Okay, das war ausführlich und plastisch. Stellt sich die Frage, ist John Money der Erfinder des Moneyshots und warum klingt Jazz Winter nach einem veritablen Namen für eine Pornodarstellerin? ;-)

 

Da du das Thema Pädophilie selbst auf das Tableau gebracht hast, diese ist nach Ansicht führender Wissenschaftler keine Krankheit, sondern eine Entwicklungsstörung. Mit bildgebenden Verfahren kommt man dem - Achtung Wortspiel! - (Mandel-)Kern der Sache langsam auf die Spur. Kommt oder kam es bei dir schon vor, dass dich Leute als krank oder abartig bezeichnet haben?

Gibt es Grenzen, deren Übertretung in der Szene nicht toleriert werden oder gibt es im Darknet sozusagen für jede Tierchen sein Pläsierchen. Glaubst du, dass BDSM für manche nur eine Durchgangsstation sein dürfte und wenn ja, woran erkennst du, ob du jemandem in der Spielpraxis vertrauen kannst? Wenn ich mit einer Frau in die Kiste hüpfe, hoffe ich natürlich, dass sie mich nicht Basic Instinct-like mit einem Eispickel entleiben wird. Bisher konnte ich mich auf meine Menschenkenntnis verlassen. Wir macht ihr denn das? Gibt es da Verträge, Fragenkataloge oder Empfehlungsschreiben?

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48 minutes ago, Alibi said:

Da du das Thema Pädophilie selbst auf das Tableau gebracht hast, diese ist nach Ansicht führender Wissenschaftler keine Krankheit, sondern eine Entwicklungsstörung. Mit bildgebenden Verfahren kommt man dem - Achtung Wortspiel! - (Mandel-)Kern der Sache langsam auf die Spur.

Link bitte. Finde nur irgendwelche Zeitungsartikel drüber.

bearbeitet von Maandag

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Das wird jetzt ziemlich unstrukturiert:

Das klingt super anstrengend. Witzigerweise wollte ich vorher auf RTL 2 und Lilo Wanders zu sprechen kommen, wobei ich letzterer oder -rem je nach Gemütslage unrecht getan hätte. Einfach weil diese Reportagen immerhin einen kleinen Einblick geben, sich aber leider nie mit den Fragen beschäftigen, die ich habe.

Ich werde mir das Buch von Lydia Benecke mal anschauen. Ihr Ex Mark Benecke ist ein guter Redner, der sehr gut wäre, wenn er nicht eine Sprechgeschwindigkeit wie eine Gatling Gun hätte. Gleichsam ist er ein miserabler Autor. Wer mal so richtig fiese Bilder von Leichen und allerlei Getier sehen will, der sollte einen seiner Vorträge besuchen. Lohnt sich!

Die Geschichte mit Mayday höre ich zum ersten Mal.

 

Was mich aber zu einer anderen Frage bringt. Was meinst du explizit mit Blümchensex? Dominanter Sex mit allem drum und dran von OV, AV, Jackson Pollocking usw. ist nix, was der fundamentalistische Christ tun würde. Meinst du mit Blümchensex Sex, der dich nicht stimuliert, weil er keine BDSM-Anteile enthält? Hier gibt es schließlich auch genug Leute im Forum, für die Frauen nicht mehr sind als Masturbationshilfen. Wo unterscheidest du dich da? Kommst du, weil du deine Phantasien als Projektion in der Wirklichkeit ausleben kannst? Oder begehe ich da einen simplen Folgefehler?

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vor 2 Minuten schrieb Alibi:

Was meinst du explizit mit Blümchensex? Dominanter Sex mit allem drum und dran von OV, AV, Jackson Pollocking usw. ist nix, was der fundamentalistische Christ tun würde. Meinst du mit Blümchensex Sex, der dich nicht stimuliert, weil er keine BDSM-Anteile enthält?

Das ist eine verdammt schwierige Frage, wo da die Grenze zu ziehen ist. Blümchensex wird als Begriff analog zu "Vanilla-Sex" verwendet. Also Praktisch der Sex noch Nicht-BDSMlern. SMler erzählen selbst ganz gerne sie hätten mal wieder Vanilla-Sex gehabt, wenn sie meinen, keine klar dem BDSM-zugehörigen Praktiken verwendet zu haben. Ich glaube aber, dass dieser Sex, die durchschnittlich spießige Hausfrau trotzdem noch völlig traumatisieren würde. Das geht ja schon damit los, dass man einfach ganz anders zupackt als jemand, der sonst nur sanft streichelt und meint das Gegenüber würde zerbrechen.

Für mich hat "dominanter Sex" auch absolut nichts mit den Praktiken zu tun, die du da erwähnst. Es geht dabei eher um die Dynamik und um das, was da im Kopf passiert.

Viele BDSMler genießen übrigens ab und zu auch mal Sex mit einem reinen Vanilla-Partner, der mit BDSM nichts am Hut hat. Thema Haupt- und Nebenströmungen, wie oben erwähnt ;) Es ist selten absolut nur BDSM-Sex.

vor 8 Minuten schrieb Alibi:

Kommst du, weil du deine Phantasien als Projektion in der Wirklichkeit ausleben kannst?

Kommen ist für mich so ein Katastrophen-Thema, dass das kein Maßstab ist.

Meine Fantasien spielen wenig Rolle beim Lustgewinn oder Lustempfinden. Ich funktioniere zu einem großen Teil über Reaktionsfetischismus. Das  kennen auch Vanillas. "Turning you on turns me on" ist ein machtvoller Effekt.
Unten zu spielen ermöglicht außerdem in sehr intensiver Weise sich einfach fallen zu lassen und sich ganz auf sich selbst zu konzentrieren. nicht mehr darüber nachzudenken, nichts tun zu müssen. Das gekoppelt mit eine gewissen Zwang sich Dingen hinzugeben, die man zwar geil findet, sich aber selbst nicht so sehr eingestehen will - das kann schon was. Solche dinge würde man eben normalerweise nicht zulassen und BDSM baut da dann mal Brücken über den Zwang.

Wenn ich oben spiele ist das Feld diverser. Da gehts noch weniger um reinen Lustgewinn, da ist es auch ganz viel Spaß und Freude. Dinge vorzubereiten, sich Gednaken zu machen... Das macht mir einfach Spaß. Macht ist ebenfalls ein großer Faktor. Und ich bin sehr sadistisch. Ich reagiere auf das Jammern von Menschen. Echtes Jammern ist für mich n wahnsinniger Trigger. Und wenn ich ein eigenes Sexspielzeug habe, dann kann ich dem in aller Ruhe beibrignen, was ich von ihm brauche und wie lange ich das von ihm brauche. Ohne diesen Druck, irgendwann fertig zu werden, der beim Vanilla-Sex dann doch irgendwann auftritt.

Ich glaube das beantwortet aber deine Frage nicht. Vanilla-Sex/Blümchensex ist für mich wenn ich allgemein drüber Schreibe der Bereich, in dem sich ein nicht-BDSMler sexuell so bewegt. MEIN Vanilla-Sex ist, wenn es im Kopf keine klaren Machtverhältnisse gibt und es besonders zärtlich/kuschlig angelegt ist.

Zum Madyday- Thema: Ich habe gerade vorausgesetzt, dass das Konzept eines Safewords allgemein bekannt ist. Wenn das unklar ist, frag nach.

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Safeword ist klar, nur diese Mayday-Sache bei der sich 30 Brüder oder Schwester kollektiv kümmern, kannte ich bisher nicht. Erinnert so ein wenig an eine Dorfdisko, wenn ein Suffi die Puppe eines Kumpels angeht, dann bekommt der stellvertretend eins auf die Nuss.

Vanilla-Sex ist für dich Kuschelsex. Jammern macht dich an. Der Gedanke dass sich Vanilla-Sex allein auf das Kommen konzentriert, gehört meiner Ansicht nach zu den Leuten, die dich als krank und abartig bezeichnen würden. Also mithin für Leute, die sexuell eher unreif sind, weil sie sexuelle Stimuli an gesellschaftliche Konventionen koppeln.

Komisch, wenn du das schreibst, frag ich mich grad selbst was die Leute da so furchtbar dran finden, wenn man mal gekratzt, gebissen oder geschlagen wird, dass man nach einer Nacht wie ein von einer Katze zerbissener Vogel aussieht. Es ist aber interessant zu wissen, dass die Praktik nicht unbedingt die Unterscheidung ausmacht, sondern das Lustempfinden daraus. Das hab ich mir immer so gedacht.

 

Danke dass du dich hier den Fragen stellst! Ich finde es wirklich interessant. Ich bin so irgendwo dazwischen. Nix mit Blumen, aber Safewords hat es bisher nicht gebraucht. Was wohl daran liegt, dass ich überhaupt keine Berührungsängste mit Extremen kenne.

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vor 18 Minuten schrieb Alibi:

Safeword ist klar, nur diese Mayday-Sache bei der sich 30 Brüder oder Schwester kollektiv kümmern, kannte ich bisher nicht. Erinnert so ein wenig an eine Dorfdisko, wenn ein Suffi die Puppe eines Kumpels angeht, dann bekommt der stellvertretend eins auf die Nuss.

Mayday ist eben DAS internationale Safeword. Ich vermute, dass es aufgrund des doch recht gebräuchlichen Ampelcodes bei einem "Rot" ähnlich aussehen würde. Also praktisch bei allem, was von außen eindeutig als Safeword zu erkennen ist.

vor 19 Minuten schrieb Alibi:

Es ist aber interessant zu wissen, dass die Praktik nicht unbedingt die Unterscheidung ausmacht, sondern das Lustempfinden daraus.

Im Kern ist es Lustempfinden. Es gibt aber Praktiken, die so klar BDSM sind, dass ich sie da auf jeden Fall einordnen würde. Beispiel wäre Verhauen mit Schlagwerkzeugen.

vor 21 Minuten schrieb Alibi:

Danke dass du dich hier den Fragen stellst! Ich finde es wirklich interessant.

Gerne! mir liegt diese Aufklärungsarbeit echt am Herzen.
Wenn das auch nur eine Person zum Umdenken bringt und ich damit einen BDSMler vor negativen Auswirkungen seiner Neigung schützen kann, dann wars das wert.
Jeder einzelne weniger, der pöbelt und verurteilt, jeder einzelne weniger, der Leute nicht deswegen kündigt.
Und: jeder, der dadurch den Anstoß findet, sich seinen Neigungen zu öffnen und nicht völlig unglücklich durch Leben zu gehen.

Mir selbst ist es zu gefährlich, mich an Infostände zu stellen und Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Man weiß nie, wer da Fotos macht und ob einen das später den Job kostet. Aber hier online, da habe ich den Raum meinen Beitrag zu leisten.

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vor 3 Stunden schrieb Herzdame:

 es gibt so allgemeine Grenzen, die wirklich nicht toleriert werden.

Mal ne Frage zu den Grenzen. Das Buch von Lydia Benecke liegt seit einem Jahr hier rum und ich ärger mich, dass ich nie genügend Zeit am Stück finde, um es mal zu Ende zu lesen. Darum Danke für deine Zusammenfassung. Das gefährliche Sadisten anders ticken als BDSMler und darum keinen Bock auf eine transparente Szene haben, ist nachvollziehbar.

Vor Längerem hab ich einen Artikel von Mark Benecke über den Kannibalen von Rotenburg, Armin Meiwes gelesen - und nicht wirklich verstanden. Bei Meiwes wurde ja erstaunlicherweise keine Persönlichkeitsstörung, sondern nur eine Bindungsstörung diagnostiziiert. Meiwes war insofern voll zurechnugnsfähig.

Wenn ich mich richter erinner, erklärt Benecket, dass in der BDSM-Szene Grenzen immer weiter verschoben werden, um die Spiele interessant zu halten. Wenn beispielsweise zunächst mit stumpfen Messern gespielt wird, werden als nächstes Scharfe genommen. Oder es wird kein Codewort vereinbart. Usw.

Was ja auch nicht ungewöhnlich ist. Wirds den Jungs im Schützenverein langweilig auf Pappscheiben zu zielen, fahren sie übers Feld und löchern Verkehrsschilder.

Das Opfer von Meiwes hat nun ja immer wieder erklärt und versichert, dass es tatsächlich getötet und verspeist werden will. Und man kann wohl auch davon ausgehen, dass der Wunsch zu sterben tatsächlich existierte. Um daraus maximalen Lustgewinn zu ziehen - der darin besteht, dass nicht mehr klar ist, wo die Grenze liegt.

Das Meiwes sein Opfer so oder so nicht töten durfte, ist klar. Wegen Gesetzen und gesundem Menschenverstand und überhaupt. Wenn ich es richtig verstanden hab, schreibt Benecke, dass Meiwes auch nach den ungeschriebenen Regeln der BDSMler eine Grenze hätte finden müssen, an der er aufhört.

Was mir nicht klar geworden ist, ist ob Meiwes jetzt einen Vogel hatte. Also anderst tickte, als normale BDSMler. Oder ob er es einfach zu weit getrieben hat.

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Hey Aldous, ich hab hier ein ziemlich schlecht zusammengestückeltes Buch von Benecke, der sich lieber auf Insekten konzentrieren sollte, als auf Kriminalpsychologie, wenn du mich fragst. Benecke, Mark (2007): "Mordspuren", Bastei Lübbe. S.57ff.

Bernd Brandes, das Opfer von Meiwes, war Kunde in S/M-Studios. Schlachtungen als solche, werden vorher detailliert besprochen und in einem Drehbuch festgehalten, weil der Kunde Befriedigung nur in der idealen Erfüllung seiner Wünsche findet. Ähnlichkeiten zwischen den Gewaltphantasien und Exzessen von Serientätern sind nicht zufällig. Nur, in der Praxis sieht es so aus, dass Fesselung und Verstümmelung nur angedeutet wird. Im Prinzip ist es Laientheater. Gefährliche Gegenstände kommen zum Einsatz, werden dann aber ausgetauscht. Es geht um die Befriedigung von Kopfkino. So wie man in einer Geisterbahn nie wirklich in Gefahr ist, von einem Monster verschlungen zu werden. Du kennst vielleicht die Szene aus The Punisher. Ein Ganove hängt kopfüber an einem Seil. Der Punisher droht mit Folter, wirft einen Gasbrenner an, knabbert für den Ganoven nicht sichtbar an einem Eis und hält ihm das an den Rücken und ruft "Heiß!" Hitze und Kälte rufen erstmal ähnliche Reaktionen hervor, vor allem wenn man dem Menschen wichtige Dinge vorenthält.

Wichtig zu wissen ist, bei diesen Praktiken sind beide Personen emotional und psychisch stabil. Kastrationswünsche zum Beispiel werden nicht ernst genommen. Wo wir bei Meiwes wären, der eben nicht psychisch stabil war, ebenso wie Brandes, der zuvor mehrfach und über längere Zeit die Tötung verlangt hatte und am Tag des Aufeinandertreffens eine Überdosis Schlafmittel konsumiert hatte. Allerdings war er zum Tatzeitpunkt noch bei Bewusstsein. Tötung auf Verlangen ist in Deutschland strafbewehrt.

Nun kommt der entscheidende Punkt. Meiwes wurde verurteilt, weil ihm das Opfer und seine Wünsche egal waren. Der Richter sagte:

"Es war Meiwes' sehnlichster Wunsch, jemanden zu schlachten und zu essen. Das war sein vorherrschender Grund." [...] Die eigentliche Tötung habe Meiwes allerdings "nicht gern", sondern nur als notwendige Vorraussetzung zur eigentlichen Schlachtung begangen." (S.59)

Das Urteil lautete am Ende auf Totschlag, weil Meiwes nicht verächtlich mit dem Opfer umging, weil er "je einen liebenswerten Menschen in sich aufnehmen wollte." (sic!) Der Bundesgerichtshof hob das Urteil auf und verurteilte Meiwes dann doch wegen Mordes und Störung der Totenruhe.

 

Bei dieser extremen Spielart war es nicht ersichtlich, ob Brandes tatsächlich von der Tötung zurücktreten wollte. So oder so hat sich Meiwes aber nicht an die Spielregeln gehalten, was in verschiedenen Fällen immer wieder vorkommt. Genitalamputationen sind in den USA bekannt, interessanterweise sind die Opfer sehr häufig der Meinung, sie hätten diese Tat wirklich gewollt. Wirklich außergewöhnlich ist in dem Fall natürlich der Kannibalismus, der streng genommen für Menschen aber nicht ungewöhnlich ist. In Stalingrad gab es Kannibalismus unter Soldaten, viele kennen die Geschichte des Flugs 571 verfilmt und mit dem deutschen Titel Überleben! versehen. Von der rituellen Tötung der Feinde zur Übernahme deren Kräfte, wie sie immer noch bei indigenen Stämmen vorkommt, ganz zu schweigen.

 

Was den Fall so außergewöhnlich macht, ist das vierstündige Tatvideo. Da würden Snuff-Liebhaber sich bestimmt in Dauerrotation einen drauf wedeln, weil diese Tat echt und nicht gestellt ist. Wenn man so will, sind hier zwei Leute aufeinander getroffen, die - hätten sie sich nicht kennen gelernt - wohl einfach weiter ihre Leben gelebt hätten.

 

 

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vor 9 Stunden schrieb Aldous:

Bei Meiwes wurde ja erstaunlicherweise keine Persönlichkeitsstörung, sondern nur eine Bindungsstörung diagnostiziiert. Meiwes war insofern voll zurechnugnsfähig.

Jaja, das Strafrecht. Persönlichkeitsstörungen laufen da übrigens unter SASA: "Sonstige andere seelische Abartigkeit". Über die Fachbegriffe kann man auch nur den Kopf schütteln.

vor 9 Stunden schrieb Aldous:

Wenn ich mich richter erinner, erklärt Benecket, dass in der BDSM-Szene Grenzen immer weiter verschoben werden, um die Spiele interessant zu halten. Wenn beispielsweise zunächst mit stumpfen Messern gespielt wird, werden als nächstes Scharfe genommen. Oder es wird kein Codewort vereinbart. Usw.

Hier sieht man ganz gut, dass Mark Biologe und nicht Psychologe ist. Er argumentiert aus seinen Beobachtungen und Erfahrungen hinaus (und fabuliert da aus psychologischer Sicht ab und zu Blödsinn), während Psychologen wie Lydia auch die Schemata dahinter erklären können. Mark ist auf dem Gebiet der Psychologie halt nur Laie.

Es ist so ein Gerücht, dass sich leider sehr hartnäckig hält, weil es einen wahren Kern hat.

Wenn man frisch in die Szene kommt und diesen Bereich weiter erforscht wird man natürlich in der ersten Zeit immer extremer. weil man sich eben rantastet, Erfahrungen macht und Dinge besser einzuschätzen weiß. Man kommt aber nach einiger Zeit an einen Punkt, wo man 95% seiner Ideen mal ausprobiert hat. Und dann hat man eben seinen Spielbereich, der dann auch recht fest steht und nicht noch extremer wird. Das ist wie die Geschichte mit den Neigungen und den Pornos, die ich oben beschrieb. Am Ende gibt es einen Bereich, zu dem man immer wieder zurückkehrt.
Außerdem müsste "immer krasser werden" auf Dauer heißen, dass alle, die schon früh dabei waren und dann in ihrem Leben 70 Jahre BDSM leben sich ja alle früher oder später umbringen.

Stattdessen strebt einfach jeder danach seinen "Spielbereich" auszuleben. Und wenn jemand scharfe Messer geil findet, dann wird er sich da mit Erfahrung irgendwann rantrauen. Jemandem, dem die Geste genügt, der wird mit dem stumpfen Messer sein Leben lang glücklich sein und nicht auf die Idee kommen, das anders zu gestalten.

vor 9 Stunden schrieb Aldous:

Das Opfer von Meiwes hat nun ja immer wieder erklärt und versichert, dass es tatsächlich getötet und verspeist werden will. Und man kann wohl auch davon ausgehen, dass der Wunsch zu sterben tatsächlich existierte. Um daraus maximalen Lustgewinn zu ziehen - der darin besteht, dass nicht mehr klar ist, wo die Grenze liegt.

[...]

Was mir nicht klar geworden ist, ist ob Meiwes jetzt einen Vogel hatte. Also anderst tickte, als normale BDSMler. Oder ob er es einfach zu weit getrieben hat.

Das Opfer war Masochist. Die sind noch nicht so gut erforscht, wie die Sadisten. Es ist aber anzunehmen, dass es auch dort "gefährliche" und "ungefährliche" (=BDSMler) gibt. Die fallen nur meist nicht auf, weil ein gefährliche Masochist in der Regel nur sich selbst schadet.

Nun hat ein Mensch, wie oben beschrieben eine recht festgelegte Sexualität. Die sagt auch aus, auf welche Dinge im BDSM-Bereich wir grob stehen.
Gefährliche sexuelle Sadisten haben in der Regel eine "Zielfantasie". Das Ausführen dieser Fantasie gibt ihnen den ultimativen sexuellen Kick. Deshalb ist bei solchen Tätern der Tatablauf oft bei mehreren Opfern beinahe identisch (zumindest in den Teilen, die für die Fantasie wichtig sind). Gibt zum Beispiel Täter, die grunndsätzlich den BH der Opfer nutzten, um sie in einer ganz bestimmten Weise zu erdrosseln, andere haben auch optische Schemata, wie das Oper aussehen muss etc. Deshalb gibts auch immer wieder Fotos und Videos bei den Tätern. Die nutzen das als Wichsvorlage und müssen nicht jedes Mal einen neuen Mord begehen.

Und solche Zielfantasien gibts offenbar genauso bei Masochisten. Und dort beobachtet man dann das, was Mark da beschreibt. Die tasten sich langsam ran, werden immer mutiger, machen immer mehr und erfüllen sich dann eben - wenn sie jemanden finden, der das mitmacht - ihre Fantasie. Und das können nicht nur Tötungsfantasien sein, da gehören dann auch Amputationen etc. dazu.

Und ja, diese "gefährlichen" Masochisten ticken anders als BDSMler, weil sie eben keine Grenze ziehen (analog zum gefährlichen Sadisten). Es gibt im BDSM-Bereich auch durchaus Menschen mit Tötungsfantasien. Aber die würden diese niemals ausführen, weil ihnen eben die Grenze sehr klar ist. Das kennt jeder irgendwo. Jeder hat sexuelle Fantasien, die er nie in der Realität umsetzen würde / erleben möchte. Echter Vergewaltigungen wären da so ein typisches Thema für Frauen.

Also: BDSMler werden auf lange Zeit gesehen nicht immer extremer und das Opfer von Rotenburg war kein BDSM-Masochist.
Es gibt auch immer wieder Todesfälle bei BDSM-Spielen, das sind dann aber in der Regel ziemlich dämliche Unfälle, wo grundsätzliche Sicherheitsregeln nicht beachtet wurden.

EDIT: Fun Fact: Gefährliche Sadisten und gefährliche Masochisten hätten gemeinsam übrigens verhältnismäßig wenig Spaß. Ein Kick des Sadisten ist je gerade, dass das Opfer das wirklich absolut nicht will.

bearbeitet von Herzdame
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Joah, das passt. Ich glaub, die beiden Beneckes haben sich gern ergänzt, indem Mark provozierte und Lydia aufklärte.

Kurz gesagt, läufts bei BDSMlern also genauso, wie bei anderen Gruppen auch? Die Mehrheit passt aufeinander auf und kalibriert sich gegenseitig - und als Ausnahmen gibts ein paar Querschläger.

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Naja die Beiden haben halt gemeinsam gearbeitet und sich da mit ihren Fachgebieten gut ergänzt.

vor 3 Minuten schrieb Aldous:

Kurz gesagt, läufts bei BDSMlern also genauso, wie bei anderen Gruppen auch? Die Mehrheit passt aufeinander auf und kalibriert sich gegenseitig - und als Ausnahmen gibts ein paar Querschläger.

Ja, so kann man das sagen. Wobei ich das aufpassen als sehr ausgeprägt empfinde.

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Herzdame,

woher weiß Frau ob und inwieweit sie darauf steht? 

Bisher waren alle Partner entsetzt, wenn ich das Thema nur ansprach.

Ist es auch möglich beide Anteile in unterschiedlicher Auspägung zu haben, devot und dominant? 

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vor 7 Minuten schrieb scheinheilige88:

Herzdame,

woher weiß Frau ob und inwieweit sie darauf steht? 

Bisher waren alle Partner entsetzt, wenn ich das Thema nur ansprach.

Ist es auch möglich beide Anteile in unterschiedlicher Auspägung zu haben, devot und dominant? 

Naja man hat in der Regel Fantasien oder merkt, dass gewisse Dinge einen anmachen. Wenn man sich Praktiken vorstellt, dann hat man ja meist ein Gefühl von "wäre nicht meins" über "weiß nicht, kann man mal probieren" oder halt "würde mich reizen". Wie weit das dann geht, das kann man praktisch nur ausprobieren. Man tastet sich mit der Zeit halt immer weiter vor, hat neue Ideen und merkt eben auch, was einen in der Praxis nicht kickt.

Wenn man das anspricht, dann ist es sinnvoll diese Schlagworte wie "BDSM" oder auch "Sadomaso" *schüttel* zu vermeiden. Es ist einfacher spezielle Praktiken anzusprechen.
"Willst du mich nicht mal fesseln?"
"Ich fänds geil, wenn du mich mal härter anpackst."
...

Klar kann man beide Anteile in sich haben. Solche Personen werden dann "Switcher" genannt. Da gibts welche, die mit einem Partner beide Richtungen ausleben oder welche, bei denen es abhängig ist vom Partner und die dann in der Konstellation auch nur eine Seite ausleben. Meist ist eine Seite schon stärker ausgeprägt, wobei das im Lafe des Lebens durchaus mal schwanken kann. Ich habe fast 5 Jahre sehr intensiv unten gespielt und bin seit letztem Sommer nun nur noch oben zu finden. Mein unten spielen schläft gerade. Ich bin mir aber sicher, es wird irgendwann wieder aufwachen :)

 

 

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19 hours ago, Herzdame said:

Gefährliche Sadisten und BDSM-Sadisten sind psychisch etwas anders gestrickt. Sie stehen auf unterschiedliche Sachen.

Hat doch auch mit Impulskontrolle usw. zu tun. Das wär mein Kritikpunkt an Alibis Einwurf zum Thema neurobiologisches Korrelat von Sexualpräferenz gewesen. Mangels Quelle kann ich da nicht näher drauf eingehen, aber dass die Veränderungen des limbischen Systems nun spezifisch für nicht straffällig gewordene Pädophile sind, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Mich würde interessieren, wie sich Sadismus zu Dissozialität verhält.

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vor 13 Minuten schrieb Maandag:

Hat doch auch mit Impulskontrolle usw. zu tun. Das wär mein Kritikpunkt an Alibis Einwurf zum Thema neurobiologisches Korrelat von Sexualpräferenz gewesen. Mangels Quelle kann ich da nicht näher drauf eingehen, aber dass die Veränderungen des limbischen Systems nun spezifisch für nicht straffällig gewordene Pädophile sind, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Mich würde interessieren, wie sich Sadismus zu Dissozialität verhält.

Ich glaube das führt hier zu weit und würde abgleiten. Eine ausführliche Untersuchung zu diesen Themen findest du in "Sadisten" von Lydia Benecke, das ich oben schon ensprach. Lydia zerlegt das auf psychologischer Ebene im Detail und geht dabei auch auf Persönlichkeitsstörungen ein.

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Nachdem ich hier gerade mehrere Beiträge entfernen musste:

Dies ist ein Thread in der Expertenrunde. Die User fragen, der TE antwortet.
Es ist KEIN "so bin ich zu BDSM-gekommen" oder "so lebe ich BDSM" - Diskussionsforum.

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Am 5.4.2016 um 15:30 schrieb Herzdame:

hab zwischendurch TPE und 24/7 Beziehungen geführt und ne Menge erlebt.

 

Ich frage von einem relativ naiven (d.h. komplett ohne Hintergrundwissen) Standpunkt aus, musste die Bezeichnungen erstmal googeln und fand die Erklärung  als erste Reaktion erstmal relativ erschreckend (also die Vorstellung). Wie kann man sich das konkret vorstellen? Ähnelt das dann nicht sehr stark einer Eltern-(Klein)Kind-Beziehung? Und im Falle einer Trennung, fällt man dann nicht sehr tief (als die submissive Person), wenn man plötzlich wieder allein alles regeln muss? Oder gibt es dafür eine vorher geregelte Übergangsphase?

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Kannst du noch mal erklären, was du unter "unten" oder "oben" spielen verstehst? Das mag in deinen Ohren eine dumme Frage sein, aber geht es dabei um Sex Marke wer liegt oben oder unten oder aber um die Hoheit über das BDSM-Konstrukt?

 

bearbeitet von Alibi

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vor 2 Minuten schrieb KatS:

Ich frage von einem relativ naiven (d.h. komplett ohne Hintergrundwissen) Standpunkt aus, musste die Bezeichnungen erstmal googeln und fand die Erklärung  als erste Reaktion erstmal relativ erschreckend (also die Vorstellung). Wie kann man sich das konkret vorstellen? Ähnelt das dann nicht sehr stark einer Eltern-(Klein)Kind-Beziehung? Und im Falle einer Trennung, fällt man dann nicht sehr tief (als die submissive Person), wenn man plötzlich wieder allein alles regeln muss? Oder gibt es dafür eine vorher geregelte Übergangsphase?

Vielleicht, damit wir auch von gleichen Definitionen ausgehen, erwähne ich jeweils, was ich darunter verstehe. Die Begriffe stehen auch nicht ganz fest und werden oft recht fluide verwendet.
24/7 heißt erstmal nur, dass das Machtegefälle immer abrufbar ist. Das heißt es beschränkt sich nicht nur auf Situationen im Schlafzimmer, sondern Dom kann Gehorsam auch im Alltag einfordern. Dabei geht es im klassischen Sinne jedoch nur um BDSM-bezogene Sachen. Beispiel wären Sub das Höschen zu verbieten oder in der Fußgängerzone die Händer hinter den Rücken zu befehlen. Wichtig ist dabei, dass das Machtgefälle nicht immer aktiv ist, man also im Alltag auf Augenhöhe agiert, aber ein Schnips von Dom reicht um die Spielsituation zu aktivieren.

Bei TPE (Total Power Exchange) wird 24/7 vorausgesetzt, wobei da das Machtverhältnis durchaus dauerhaft aktiv ist. Es muss aber nicht immer hervortreten. Das kann man sich vorstellen wie einen Dimmer. Bei TPE geht der eben nie auf "ganz ausgeschaltet". TPE zeichnet sich dadurch aus, dass sich Weisungsbefugnis eben nicht nur auf den sexuellen Bereich bezieht, sondern prinzipiell auf alle Bereiche ausgedehnt werden kann (heißt auch Familie, Freunde, Llebensplanung, Finanzen). Viele TPEler nutzen dabei nicht alles aus, aber meist ist prinzipiell alles möglich.

In der Praxis heißt TPE meist allgemeine Lebensregeln und als oberste Maxime "Handle im Sinne des Doms". Kleinteilig jede Entscheidung treffen wäre in dem Konzept möglich, ist aber im Alltag nicht praktikabel. Ich hatte z.B. in meiner Beziehung gewisse Regeln was das Essen betraf (kurz: meine liebsten Gerichte mussten genehmigt werden) und Regeln, mit denen er meine Sexualität komplett bestimmen konnte. In meinen Alltag hat er sonst aber weiter nicht eingegriffen.

Je nach Ausgestaltung der Beziehung kann es durchaus sein, dass Sub verlernt Entscheidungen zu treffen. Man glaubt es kaum, aber das ist eine Übungssache. Sehr unselbstständige Subs bekommen es nicht mal auf die Reihe sich für eine Eissorte zu entscheiden. Deshalb ist es im verantwortungsvollen Umgang meiner Meinung nach wichtig, Sub genug Bereiche zu lassen, wo sie Entscheidungen selbst treffen muss. Damit sie eben in Übung und alleine Lebensfähig ist.

Du siehst, es ist nur begrenzt Eltern-Kind-Beziehung. Kann aber Züge davon annehmen. Gerade in Konstrukten, wo es eine Daddy / Girl Komponente gibt. Daddy/Girl heißt dabei, dass sich der Dom sehr väterlich fürsorglich verhält und das Mädchen sich wirklich als unbeschwertes Mädchen auslebt. Das hat aber nichts mit AgePlay (also dem Simulieren von Eltern-Kind Beziehungen zu tun). Es geht da rein um die große Fürsorglichkeit.

Ja, bei so einer extremen DS-Dynamik ist der Fall extrem tief. Es gibt "Rückführungskonzepte", die funktionieren aber in der Praxis leider fast nie. Denn sobald die Beziehung zerbricht hat Dom eben nicht mehr die Macht da zu helfen. Das will Sub dann auch gar nicht.
Die einzige Prävention, die es dafür gibt ist tatsächlich Sub in Übung zu halten Entschiedungen zu treffen, sich eine psychisch stabile Person zu suchen, die den Rückweg auch wirklich allein schafft und dafür zu sorgen, dass Sub einen stabilen eigenen Freundeskreis hat, der sie auffängt und sich bei einer Trennung kümmert.
Ich habe mir damals in meinem Freundeskreis einen Dom gesucht, dem ich vertraut habe  und dem ich zugestanden hätte mir Anweisungen zu erteilen, wenn ich Hilfe gebraucht hätte. Ich hab sie damals zum Glück nicht gebraucht. Aber der Rückweg ist wirklich hart und anstrengend.

Es ist ein sehr extremes Spiel, es machen so intensiv auch nur wenige. Und wenn man es tut, sollte man sich bewusst sein, welchen Preis man dafür zahlt. Ich würde es aktuell wohl nicht noch mal machen. Aber eher, weil ich gerade oben spiele und so intensives Machtgefälle dabei nicht mag. Vielleicht wird das irgendwann wieder aktuell, wenn ich unten spiele.

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