Wie geht ihr damit um, wenn es im Leben mal richtig schlecht läuft?

22 Beiträge in diesem Thema

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Hi Leute,

mal ein Beispiel: Hatte heute meine mündliche (Abitur-)Prüfung in Mathe. Muss dazu sagen, dass Mathe absolut nicht meine Stärke ist, musste das Fach aufgrund mangelnder Alternativen aber leider trotzdem nehmen- Hatte vorher versucht, realistisch an die Sache ranzugehen. Soll heißen: Ich hatte natürlich keine übertriebenen Erwartungen, habe aber versucht, mich nicht unnötig verrückt zu machen und negative Gedanken beiseite zu schieben und einfach möglichst viel zu lernen.

Die Prüfung heute war dann leider trotzdem eine Katastrophe - und ich habe in der Prüfung gerade mal zwei Punkte geholt (also mangelhaft)!

Bin jetzt natürlich dementsprechend frustiert und habe schon etwas Schiss, dass ich jetzt durchfalle, da die schriftlichen Prüfungen jetzt natürlich umso besser sein müssen...Zudem muss ich auf die Ergebnisse jetzt noch fast einen Monat warten und aufgrund der Ungewissheit und der schlechten Note geht es mir gerade ziemlich mies...

 

Meine Prüfung heute ist wie gesagt nur ein Beispiel, mir ist natürlich bewusst, dass einem im Leben noch einige Dinge passieren können, die noch deutlich schlimmer sind.

Würde mich also mal interessieren, wie ihr allgemein mit negativen Erlebnissen (Tod eines geliebten Menschen, Verlust des Arbeitsplatzes, Ende einer Beziehung, etc.) umgeht und ob es da vielleicht irgendwelche Techniken/Methoden (gegebenenfalls gerne auch außerhalb von NLP) gibt, mit denen man mit solchen Erlebnissen besser klar kommt und gestärkt daraus hervorgehen kann.

 

 

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Ich hatte letztes Jahr eine ähnliche Situation: Bin bei meiner praktischen Abschlussprüfung knapp durchgerasselt. Es ist logisch: Du bist darüber traurig und regst dich auf - das ist normal und solltest du auch zulassen. Aber frag dich einfach mal realistisch (nach ein paar Tagen der Verarbeitung) warum du gescheitert bist. Was hast du falsch gemacht? Hättest du nicht einfach mehr Aufwand betreiben können?

Aus Niederlagen sollte man seine Lehren ziehen und stärker zurückkommen.

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Grundsetzlich habe ich eine motivierende, optimistische Einstellung zum Leben. Das allein hilft schon, solche miese Situationen besser zu überstehen. So das ich auch drüber lachen kann "Scheiß drauf. Du lebst noch und gehst weiter"

Dann habe ich eine aggressive, Wadenbeißer Art an mir, die mir soviel Wut ermöglicht, um der Situation herausfordernd entgegen zustehen. 

Das hat den Vorteil, das es mich nicht umwirft oder ich sehr schnell aufstehe, falls ich am Boden liege. 

Ansonsten beruhige ich mich erstmal um klaren Verstand zu bewahren und dann mach ich ne Art Bestandsaufnahme. Wie groß ist die Scheiße, wo kann ich Schadensbegrenzung einleiten, welche Alternativen gibt es. Wenn es etwas ist was ich nicht ändern kann, gibts mal Trauer, mal Wut, aber dann kommt diese "fuck you" Einstellung - jetzt erstrecht!

Ich gebe mir ne gewisse Zeit dafür. Aber irgendwann muss man einen Abschluss finden. Denn die Zeit rennt und bietet auch viele geile weitere Sachen bis man 90 ist. 

Thats life. 

Mach dich also nicht fertig mit dem Mist. Ich bin Ü30 und mach jetzt erst Abi ;)

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Hab vor einigen Wochen nur Absagen für meine Bewerbungen bekommen, eine mega geile Wohnung nicht bekommen und mit den Weibern liefs auch nicht so rund.

Mein Tipp: Sich nicht übermäßig selbst leid tun und anstatt verzweifelt zu hauchen "Ich hab's so schwer gerade" weiter gucken wo man optimieren kann. Guck dir youtube videos zum THema Mathe an. Geh durch deine Schulbücher und setz dich auf den Arsch.

Schwierige Situationen oder Phasen wo es nicht so läuft hat jeder mal im Leben. Gewinner unterscheiden sich von Losern dadurch, dass sie dann erst recht zubeißen und nicht in Selbstmitleid versinken oder gar aufgeben.

Es gibt nix geschenkt im Leben, man muss es sich holen und Schuld sind nie die anderen. Je eher du das verstehst desto besser.

bearbeitet von fyun
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Ich mache Sport. Manchmal brauchts ne Stunde, bis ich an nichts anderes als Atmung und Anspannung denke, aber irgendwann kommt immer der Punkt. 

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Das Leben funktioniert nunmal so, schätze ich. Hinfallen -> aufstehen. Es ist nix verloren solange du nicht aufgibst. Und nicht aufgeben kann manchmal eben auch heißen (im worst case) sich neu aufzurappeln und die Dinge von neuem anzugehen. Ja selbst wenn man eine Prüfung vergeigt oder gar komplett durchfällt. So oder so, es ist nicht das Ende. An einigen Dingen, hab ich das Gefühl, muss man auch scheitern um sie anschließend aus einer neuen Perspektive betrachten zu können.

Ich weiß noch bei meiner Bachelorarbeit war ich kurz davor (wirklich sehr kurz davor) aufzugeben. Weil mein Job mich sehr eingespannt hat und die Bachelorarbeit richtig richtig schlecht verlief. Ich war demotiviert und ließ alles schleifen. Ich hatte wirklich mental schon aufgegeben, es hat mir meinen letzten Nerv geraubt. Das einzige was mich wieder eingefangen hat war meine Freundin, die mir folgenden Satz (gefühlt) drölf mal gesagt hat "Du hast so viel zeit investiert, auch wenns total Scheiße läuft und du durchfällst, kannst du in den Spiegel gucken wenn du weißt dass du es nichtmal versucht/durchgezogen hast? Oder meinst du der Gang zum Spiegel wird einfacher wenn du wenigstens sagen kannst 'ich habs durchgezogen' ?". Das war echt der springende Punkt. Letztendlich habe ich sogar recht ordentlich bestanden. Aber ich weiß noch das Gefühl unmittelbar nach der Abgabe. Es war mir wirklich egal ob ich es schaffe, ich war einfach nur froh dass ich abgegeben habe und das Ganze ein Ende findet.

Das hat mich währenddessen auch immer wieder etwas motiviert. In dem Wissen 'ok jetzt nochmal alles geben und danach kann von mir aus die Welt untergehen' :D 

Du bist erst dann ein Versager wenn du dich der Herausforderung aus Angst nicht stellst. Alles geben und dann "scheitern"... dafür wird dich keiner verurteilen. Und hey, wer weiß schon was danach kommt? Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere.

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2 Punkte im Matheabi? Doppel so viele wie ich damals. Habe dazu auch noch Geschichte und Englisch in der schriftlichen verkackt. War an nem ähnlichen Punkt wie du jetzt. Aber Selbstmitleid sollte man sich schnell abgewöhnen, hilft dir selbst überhaupt nicht weiter und ist vor anderen auch extrem unsexy. Habe mich dann 2 Wochen verbarrikadiert, für die mündlichEN NachprüfungEN gelernt und das Abi gewuppt. Das war vor 6 Jahre. Habe inzwischen meine eigene Firma, eigene Mitarbeiter, alles selbst aufgebaut, keine Schulden/Kredite und auch nix geerbt. Also, wenn der Wille da ist, ist selbst ein sauschlechtes Abi kein Untergang. 

Viel wichtiger ist es, eigene Ziele zu haben, zu verfolgen und sich dieser stets bewusst zu sein. Ziele sollten dabei immer langfristig, mittelfristig und kurzfristig gesetzt werden und das so konkret wie möglich. Kurzfristig wäre für dich jetzt z.B. "Abi irgendwie bestehen", mittelfristig wäre einen passenden beruflichen Werdegang (Uni/Ausbildung) zu sichern und langfristig ggf. sowas wie Unabhängig durch Passiv-Einkommen oder was gemeinnütziges wie Stiftung gründen o.ä. Auch "Sprache XY" lernen kann ein mittel bzw. langfristiges Ziel sein oder bestimmte Orte zu bereisen. Weniger oft hier im Forum zu finden, aber dafür umso verbreiteter in der normalen Masse sind Ziele wie "Familie gründen" u.ä.

Mach dir klar, was dir wichtig ist. Dann überlege, wie du es erreichen kannst. Schreib es auf. Das Ziel und den Weg dahin. Und dann, wenn du gerade am Zweifeln bist, überleg, ob du im Soll bist und wenn nicht, warum. Überdenke deine Wege.

Probier was neues aus. Viele Ziele lassen sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise erreichen. Einfach den Mut nicht aufgeben, alles möglichst optimistisch sehen, sich nicht zu viel mit Problemen anderer beschäftigen. Leute, die einen belasten oder ins negative mitreißen, langfristig aus dem eigenen Leben "entfernen". 

Auch wichtig: Sich bei Konflikten empathisch in die Rolle des Gegenübers versetzen, um zu verstehen, wieso er so denkt oder handelt. Dann aus seiner Sichtweise heraus versuchen deinen Standpunkt zu verstehen und ggf. offen diskutieren.

Gibt auch diverse Online-Kurse etc. dazu, auch viel for free. Hilft ungemein, auch wenn man sich dessen eigentlich bereits bewusst ist.

 

Edit: Kopf hoch und viel Erfolg!

bearbeitet von pechenegg
Text hinzugefügt.
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 "When I get sad I stop being sad and be awesome instead! ... True Story!"

 

Wahre Worte eines großen Philosophen. 

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Es gibt ganz grob den bewußten Sachteil im Kopf und das Unterbewußte. Auf der Sachebene kannst Du Dir leicht ausrechnen, selbst mit nur 2 Punkten, wenn man nichts lernt und nichts verstanden hat, daß man dann eine miese Prüfung abliefert. Da das Schriftliche wohl schon war, kannst Du nur noch abwarten, obs gereicht hat. Es gibt nichts mehr zu tun. Damit kannst Du Dir Deine Ungewißheit sparen: Das Ergebnis steht schon fest. Du kannst es nicht mehr beeinflussen. Überleg Dir, was die schlimmsten Konsequenzen sind und stell sie Dir sachlich - und dann auch gefühlsmäßig vor. Du wirst ein Jahr wiederholen müssen, aber Du wirst nicht aufgefressen und Dir werden keine Körperteile amputiert.  Auf der Straße landest Du wahrscheinlich auch nicht. Mit dem präziseren Sachbild zickt Dein Unterbewußtsein dann nicht mehr so extrem rum.

Das andere ist die Gefühlsebene. Man kann sich bei objektiv gleicher Situation mal schlecht und mal gut fühlen. Ist so ähnlich wie an der Börse, wenn ein Unternehmen plötzlich seinen Gewinn verdoppelt. Kann sein, die Aktie schießt in die Höhe. Kann aber auch sein, sie bricht ein, weil alle geglaubt haben, es würde den Gewinn mindestens verdreifachen.

Mit gewöhnlichen Sachüberlegungen ("Hätte ich das Kapitel mit den Differentialgleichungen doch länger lernen sollen") erreicht man seine Gefühlsebene nicht. Du kannst aber versuchen, die Gefühlswolke unter der Sachkruste zu ertasten. Könnte mir vorstellen, da kommt sowas wie: warum passiert das mir, hätte ich doch nur, eigentlich wußte ichs schon vorher, habs aber nicht wahrhaben wollen, ich tauge nichts, jetzt hänge ich noch ein Jahr länger mit den Idioten rum. Vermutlich stecken eine ganze Menge unverarbeitete innere und äußere Konflikte drin, die sich da reinmischen.  Man kann mit etwas Konzentration sich diese etwas näher ins Bewußtsein rücken.

Ein Beispiel von mir: Nach einem Flohmarkt liegt in der Müllecke ein Karton mit ein paar alten Schallplatten, alle gut erhalten. Ich nehme mir 5 mit die mich interessieren, die anderen lasse ich liegen. Am Abend schaue oder höre ich mir den Fund näher an. Und dann fange ich an, mich zu ärgern, daß ich nicht noch diese oder jene mitgenommen habe, weil die vielleicht auch ganz nett gewesen wäre. Das Doppelalbum von den Rotzenburger Hodensäcken hätte ich doch Opa schenken können. Oder mit dem Heißluftföhn eine Salatschüssel draus machen. Oder eine Wanduhr. Usw. usf.

Letztlicher Grund, der mir erst nach langer Zeit bewußt geworden ist: Ich bin als Kind in einer Mangelwirtschaft großgeworden, hatte wirklich fast nichts. Und das hängt mir bis heute nach. In solchen inneren Monologen (wirkliche Dialoge sinds nicht, weil meist die Gegenstimme fehlt) kann man sich dann ewig aufhängen, ohne zu einem Ende oder einer Lösung zu kommen. Wenn mir heute sowas passiert, dann denke ich mir: Dafür nehmen die nicht mitgenommenen Platten schon keinen Platz weg. Die Lieder krieg ich als MP3. Opa kann ich was anderes schenken. Und wenn ich die Platte wirklich will, hole ich sie für ein paar Euro bei Ebay. Und mit der gesparten Zeit gehe ich gleich mit nem Kumpel was trinken. Das ist viel unterhaltsamer als wenn ich den ganzen Abend lang 20 Platten allein zuhause hören müßte.

Damit kann ich meinem Unterbewußtsein klarmachen: Das was ich getan habe, war in Ordnung. Und irgendwann gibt es dann auch Ruhe. Anstatt dieser ständigen Gefühle: Da ist was falsch. Ich mache was falsch. Ich bin falsch.

Diese Gedankengänge kann man trainieren, für jede Art von Problem. Die unerwünschten Gefühle tauchen weiterhin auf. Aber man kann sich beibringen, schneller damit fertigzuwerden. Sone Art Fitneßtraining fürs Unterbewußtsein.

 

bearbeitet von HerrRossi
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Die Sichtweise muss stimmen. Fehler erkennen und zukünftige vermeiden. 

Am 10.5.2016 um 16:27 schrieb Flash2016:

Muss dazu sagen, dass Mathe absolut nicht meine Stärke ist, musste das Fach aufgrund mangelnder Alternativen aber leider trotzdem nehmen- 

 

Das war die entsprechende Stelle, "muss " gibt es nicht, zur Not wäre eine andere Schule mit anderen Kombination zu wählen gewesen.

Du dachtest das es schon wird und so scheisse War auch deine Vorbereitung. 

Damit das Ergebnis logisch. 

 

Wenn du nun den Fehler im System gefunden hast kannst du Mut schöpfen und bist wieder Chef.

 

Also Ärmel hochkrempeln und ab in die nächste Runde. 

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Ich habe da einen großen DIN A 3 Druck,S/w,  mit dem Text, Aufgeben - ist keine Option!, in solchen Situationen ein Blick draufgeworfen- für Musikliebhaber hat Queen das passende Lied, The Show must go on, in diesem Sinne,  PS: aus dem Leben,  oft stellt sich heraus, dass Rückschläge dieser Art oft zu Guten Wendungen führten, oder mich auf andere Sichtweisen brachten.Welche Erfahrungen habt Ihr? 

bearbeitet von noisereduction
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Am ‎16‎.‎07‎.‎2016 um 08:16 schrieb noisereduction:

Ich habe da einen großen DIN A 3 Druck,S/w,  mit dem Text, Aufgeben - ist keine Option!, in solchen Situationen ein Blick draufgeworfen- für Musikliebhaber hat Queen das passende Lied, The Show must go on, in diesem Sinne,  PS: aus dem Leben,  oft stellt sich heraus, dass Rückschläge dieser Art oft zu Guten Wendungen führten, oder mich auf andere Sichtweisen brachten.Welche Erfahrungen habt Ihr? 

Ein guter Freund von mir hat in unseren Abizeiten die Prüfungen verkackt und musste ein Jahr wiederholen. Er war am Ende wie nie zu vor (ist sowieso, was schlechte Nachrichten angeht nicht besonders Standhaft). Ok er also ein Jahr später studiert. Nun hat er während eines Seminars seine Freundin kenne gelernt. Die beiden sind seit 3 oder 4 jahren zusammen. Beruflich wird er auch keinen Nachteil erfahren. Also; eine Tür schließt sich, was mist ist, dafür öffnen sich viele andere im selben Moment.

 

bearbeitet von borat1991
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https://www.reddit.com/r/TheRedPill/comments/4agp1z/how_to_make_it_through_hell/

Das hier lesen und danach pumpen gehen. Und beim Pumpen selbstverständlich brutale fetzige Metalmusik hören. :-)

bearbeitet von NoMoreFear

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Wenn ich nichts gebacken kriege, gehe ich jeden Tag laufen. Ansonsten hatte ich wegen selbständigkeit Geld Probleme und hätte fast Privatinsolvenz machen müssen. Hab ein halbes Jahr so gut wie jeden Tag 12 Stunden gearbeitet und eine Stunde Joggen. Jetzt ist alles gut.

So dumm es sich anhört man darf halt einfach nicht aufgeben und muss seine Probleme anpacken. Sich von negativen Gefühlen leiten lassen....da kommt nie was gutes bei raus.

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Musste selber wiederholen. Habe dadurch einen meiner heutigen besten Freunde kennengelernt. Klingt zwar spießig, aber ich habe die erfahrung gemacht, wenn sich eine Tür verschließt öffnet sich die nächste. Man muss nur hindurch gehen.

Ansonsten lache ich immer wenn sachen plötzlich nicht klappen wollen. Ka warum. Denke das ist sowas wie schadenfreude an sich selbst. Oder kurz weinen. Erleichtert auch ungemeint bei starken feels.

Wie schon gesagt wurde. Hinfallen und kurz liegen bleiben ist okay. Aber dann immer wieder aufstehen.

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Deine Situation ist von außen betrachtet jetzt aber wirklich Peanuts, geht es nur um die Angst vor den Noten? common weißt du wie vielen Leuten es 100x schlechter geht? Das steckst du ja wohl locker weg!

habe gerade auch eine ziemliche Downphase mit viel Krank sein und nichts gebacken bekommen hinter mir. Zwei Dinge die Mega geholfen haben. Akzeptierenich hab es hingenommen und mich abgelenkt (paar Std. gezockt am Tag, dann ein paar gute Bücher gelesen)

Schau dir Videos, Bücher etc. also Storys von Leuten an denen es noch wesentlicher beschissener ging oder die wesentlich schlechter da standen an. Der FIlm The Bucket List ist auch ziemlich geil.

LG

SL77

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Ich habs erst in den letzten Wochen wieder an mir beobachten können: Wie man sich bei einer schlechten Situation fühlt, hängt nicht im Geringsten von ihrer faktischen Bedeutung ab. Selbst die scheinbar objektiv unterschiedliche Wichtigkeit, also z.B. Kugelschreiber, Fahrrad oder Auto gestohlen, läßt sich nicht unbedingt so präzise und eindeutig festlegen, wie man meint. Und wie man sich danach fühlt schon gar nicht.

Ich glaube auch, daß es Leute gibt, die viele negative Situationen gar nicht als solche wahrnehmen. Also nicht "wegdrücken" oder wegreden, sondern da war nichts. Wie wenn mir einer mit ner UV-Lampe Tolstois Krieg und Frieden morst, nehme ich nicht wahr.

Sehe ich auch in Posts von einigen Protagonisten hier. Da denke ich mir "oh, was für ein Risiko, und tatsächlich, ging schief", und die schreiben einfach "und dann habe ich stattdessen blablabla".

Ich weiß leider nicht, wie man zu einer solchen Einstellung kommt, vor allem, wenn man sie nicht hat. Wer halt einmal von einer Vogelspinne gebissen worden ist, wird sie nie wieder als die possierlichen, pelzigen Schoßtiere zum Rumalbern beim Fernsehabend begreifen, die sie tatsächlich sind. :) Soll heißen, entweder haben diese "Gefühlsoptimisten" das Glück, daß ihnen nie wirklich Schlimmes widerfahren ist, also eher in Richtung kindliche Traumatisierungen, oder sie haben ein Gemüt, das sich von Schlimmem nicht verfinstern läßt, oder sich durch harte Übung eine Scheißegal-Einstellung zugelegt. Wahrscheinlich ists ne Mischung aus allem drei.  Wenn bei einem selbst, aus welchen Gründen auch immer, jeder dieser drei Parameter fast am falschen Anschlag ist, wirds halt ein langer Weg.

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Du fragst "Wie gehe ich damit um wenn es im Leben mal richtig schlecht läuft ?"

 

Ich sage mir immer wenn alles immer super wäre, dann würde ich mich kaum noch für etwas begeistern können, weil es keine Highlights mehr gibt.

Daher scheiß ich auch drauf, wenn mir jemand erzählt es wäre alles toll und super und er würde negative Gefühle nicht an sich ranlassen.

Entweder ist das der totale Bullshit oder derjenige hat einfach nur die Art damit umzugehen geändert.

Es gehört zum Leben dazu, daß es auchmal schlecht läuft, aber wie Biff schon schrieb "hinfallen -> aufstehen..." etc.

Nur weil Du eine Note hattest die nicht deinen Erwartungen entsprach ist nun dein Leben nicht versaut. Du bist eben traurig drüber und versuchst es nächstes Mal besser zu machen.

Nicht mehr und nicht weniger.

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Wie sagte Charlie Harper so schön:"Irgendetwas wird sich schon ergeben". Immer die Ruhe bewahren und versuchen noch das beste aus der Situation rauszuholen. Manchmal passieren die unerwartetsten und geilsten Sachen während wir Scheisse bauen..

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Hi @ll

ich würde mich Fragen, woran lag es , dass ich eine so schlechte Note bekam und was lerne ich daraus und was mache ich in Zukunft anders

 

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Am 10.5.2016 um 16:27 schrieb Flash2016:

Meine Prüfung heute ist wie gesagt nur ein Beispiel, mir ist natürlich bewusst, dass einem im Leben noch einige Dinge passieren können, die noch deutlich schlimmer sind.

Oh ja. Wird noch viel schlimmer. Du wirst aber auch besser und erfahrener. 

Man lernt so mit der Zeit, mit so etwas umzugehen. 

Das Erste ist irgendwann, dass sich die Sachen oft nur in der Situation so schlimm anfühlten. Oft sind das aber genau die Erfahrungen, aus denen man wichtige Sachen gelernt hat oder die einen auf einen anderen Weg gebracht haben, der sich dann doch nicht als so falsch herausgestellt hat. 

Außerdem gibt es ohne das Gefühl eines Rückschlages auch nicht das Gefühl eines Erfolges. Das sind immer irgendwie Wellenbewegungen im Leben und man zieht daraus seine Lektionen. 

Bis man irgendwann tot ist und umkippt. 

Man hat Dir jetzt 13 Jahre lang beigebracht, dass die Schule super wichtig ist. Für mich war Schule die Zeit, bevor mein Leben großartig wurde. Weil es irgendwann selbstbestimmt wurde. Auch da gab es dann immer mal Phasen, die wirklich harte Rückschläge waren (muss da mit Deiner Schulnote wirklich schmunzeln). Aber das ist alles auch nur eine Frage der Perspektive. 

Manchmal würde ich gerne mal mit mir im Alter von 15 oder 20 reden und meinem früheren ICH ein paar Ratschläge geben. Und käme ich da durch eine Zeitreise irgendwie zu der Gelegenheit, meine Eltern, Freunde und mein gesamtes Umfeld würden mich für extrem schlechten Einfluss halten. 

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Sorry, wenn es hart ist, aber: Du hast einfach zu wenig geübt. Das ist der Grund.

 

Was daraus lernen: Mehr konkret für die Prüfungssituation lernen. Nicht nur Sachen angucken, oder darüber nachdenken. Sondern explizit Aufgaben machen, und ehrlich zu sich sein, was man kann, und was nicht.

 

Für Mathe ist der Channel Mathe Daniel Jung sehr gut. Dazu brauchst du aber noch viele Aufgaben, um das einzuüben.

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