Hi Jon,  ohne jetzt eine Wissenschaft daraus zu machen (wtf mit Diagrammen und Intervallschätzungen) hier mein kleiner Beitrag zum Thema.  Was ist Comfort und Rapport eigentlich genau?  Rapport bedeutet für mich grundlegend die Essenz miteinander kommunizieren zu können, sich auf intellektueller Ebene zu verstehen aber auch nonverbale Zeichen als anziehend und deutungsvoll zu würdigen. Rapport aufzubauen beruht mE auf die Fähigkeit beider Gegenüberstehenden sich kommunikativ zu verständigen und auch die Möglichkeit das Gesagte wahr- und anzunehmen. Dabei spielt der Intellekt der zu kommunizierenden Person eine zentrale Rolle, inwiefern Beide auf gleicher Augenhöhe miteinander umgehen können. Bedarf es einer höheren Stellung bzw Degradierung des Ich Zustandes in der Kommunikation, so spiegelt der Rapport nur ambivalent die kommunikative Gleichstellung wieder. Daher gehe ich in den meisten Fällen nicht gleich von Rapport aus, sondern stelle bei neuen Bekanntmachungen vorrangig das DHV in den Vordergrund. 
Merkt man eine gewisse Anziehung physischer als auch emotionaler Natur, dann erst wird Rapport durch gegenseitiges Austauschen an Informationen aufgebaut.  Comfort lässt sich erst stufenweise nach einer gewissen "Rapportfähigkeit" beider Individuen aufbauen. Durch aktives Handeln und der zuvor entstandenen Kommunikation durch Rapport, lassen sich etwaige Züge eines Comforts zeigen. Auch hierbei spielen und sollten beide Partner eine zentrale Rolle einnehmen um gegenseitigen Comfort aufzubauen.
Allerdings besteht mE nach bei Comfort der kleine aber essentielle Unterschied zu Rapport, die Geschlechterrollen und Verteilung dessen. Während man bei Rapport jeglichen Austausches an Informationen und verbale als auch nonverbale Wiederspiegelung provozieren kann ohne dabei geschlechtsspezifisch relevant zu sein, so fordert etwa die Comfort Entstehung durchaus Fähig- und Fertigkeiten des jeweiligen Geschlechtes.

Als Beispiel kann ich die normale Kommunikation zwischen zwei Männer beschreiben die sich auf Anhieb verstehen und auch in gewisser Weise Rapport aufgebaut haben um zukunftsnah gemeinsam das Hirn wegzusaufen.
Comfort hingegen benötigt geschlechtsspezifische Rollenverteilungen, etwaig wenn sich eine Frau nach dem ersten Sex oder gar ONS in der Gegenwart des Mannes "wohl" fühl und somit der Anreiz dazu gegeben ist, sich auch in Zukunft öfters zu treffen. Multifaktorielle Gründe dafür sind natürlich selbsterklärend. Rapport und Comfort beschreiben die ganze Prozedur während inhaltlich wesentlichere Strukturen dafür maßgeblich verantwortlich sind (Wortgewandtheit, Ausstrahlung, Selbstbewusstsein, Körperdüfte, Körpersprache, Optik, usw.)     Braucht echter Comfort nicht auch Zeit? Comfort besteht mMn erst nach dem Rapport und spiegelt bereits das selbsterklärende Harmoniegehege beider Partner/Personen wieder. Comfort lässt sich also nicht nur in der Kennenlernphase ausbauen sondern vor allem auch innerhalb einer Beziehung. Meinem Verständnis nach entsteht echter Comfort gekoppelt an und nach physischen Intimitäten, aber auch emotionalen und intellektuellen Strukturen nach der Kennenlernphase. Ob jetzt der emotionale Zustand dessen auf einen oder gar beide Träger einhergeht, ist eine Frage der darüber verantwortlichen Intention der jeweiligen Person.   Sind die klassischen Comfort-Techniken nicht irgendwie Fake? Fake it until you make it. (Aus Praxis wird Erfahrung gesammelt)   Was sind eure persönliche Vorgehensweisen? Wie gesagt tendiere ich vorrangig zur DHV. Dadurch merkt man schon zu Anbeginn ob die Frau sich durch meinen Wortlaut als auch Körpersprache wohl fühlt, sozusagen ob der Fisch auch tatsächlich anbeisst. Meinen Erfahrungen nach lässt sich auch Rapport sehr gut wieder spiegeln indem man gekonnt C&F einsetzt, aber auch zwischenzeitlich abrupt ernstere Themen anspricht um zu demonstrieren dass der eigens demonstrierte Intellekt nicht aus der Kanalisation stammt. Spiegelt die gegenüberliegende Person die eigenen Witze oder Stories wieder, so kann man sicher sein dass man bereits angefangen hat Rapport mäßig aufzubauen. (klassische IOIs wie ständiges Lachen, durch die Haare streicheln, offene Körperbetonung und Sprache sofern man es bereits so vorgelegt hat, gegenseitiger Körperkontakt etc.)    Wann und wo setzt ihr die ein? a) Wann und wo immer mir eine Frau gefällt. 
b) Comfort Aufrechterhaltung auch innerhalb einer Beziehung.   Ist Comfort und Rapport für ONS unnötig und nur für längerfristiges notwendig? Wie oben beschrieben. Rapport ist unerlässlich für ONS. Comfort dagegen nicht obsolet. 
Hingegen versteht sich Rapport als Ausgangslage für den weiter und fortführenden Comfort.  Ausnahmen und selten anzutreffen: Sexbeziehungen ohne jegliche emotionale, als auch zwischenmenschliche Bindung zueinander. (Persönlich noch nie Erfahrung damit gemacht. Einige Freunde von mir hatten mal davon berichtet, obwohl es auch zweifelhaft ist ob aufgrund unterbewusster und nonverbaler Fähigkeiten nicht auch schon Rapport davor bestand)   Ensteht Comfort und Rapport immer unterschiedlich zwischen zwei individuellen Personen oder läuft das immer nach dem gleichen Schema ab? Rapport und Comfort entsteht immer individuell je nach Ausgangslage und situationsabhängig von den jeweiligen Personen ab. Daher ist es obsolet, dass man bei und während jeder Kennenlernphase nicht immer nach dem exakt gleichen Schema vorgeht sondern adaptiv auch fähig ist sich der Situation anzupassen. 
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