Tagebuch: Hamsterrad bauen und passives Einkommen generieren

1.079 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde, charons schrieb:

Geht schon, aber ich denke, dass der Punkt 3. ein Problem wird. Mach doch einfach 2 Etagen und fertig. Oder ein Haus mit 2 Wohnungen. 

Ich hatte in die Richtung ja überlegt mit zwei Wohnungen. 

Es ist aber wirklich schwer einzustellen. Ich habe mir da in 2004 mal die Zähne dran ausgebissen. 
Da hatte ich ne 160m2 Wohnung und aus dem Elternschlafzimmer und Wohnzimmer meine Arbeitszimmer gebaut. 
Und mein Bett dann ins Kinderzimmer gestellt. 

Erster Mitarbeiter ist schwer. Hocken da erstmal 2-3 glückliche Hamster, sieht das anders aus. 

Aber theoretisch geht das und sicher für den strategischen / IT lastigen Teil. Produktion ist halt so ein Thema für sich. Hier in dem Haus sind entweder Studenten von reichen Eltern oder Ärzte, die hier einen Zweitwohnsitz haben. Solange man nur einen Hamster in eine Wohnung hockt, ist das sicher handelbar, vor allem weil der Neubau gut isoliert ist. Aber dauerhaft wird das mit Produktion zu laut mit mehreren Leuten und dann kommt sowieso das Thema "Umzug". Und schon habe ich wieder das Problem, dass ich in Marburg nichts finde und dann die Leute nicht zu weit pendeln wollen. In der jetzigen Größe fahre ich mal eigene Stunden hoch, powere das WE durch und schmeisse den Laden alleine.

Ein befreundetes Unternehmen hat das Spielchen aber mit 40 Mitarbeitern gerade durch und die Programmierer hocken immer noch am alten Standort. Das geht jetzt seit 2 Jahren so und die bekommen das nicht vollständig umgezogen. 

Irgendwann ist das KnowHow der Leute dann halt auch elementar für das Unternehmen. 

Ich möchte auf Gießen noch nicht zu sehr eingehen, bevor ich die Räume habe. Aber da passt dann Einiges schon recht gut. Ich sehe das aber sowieso eher als Step-by-Step Sache. Man muss ja jetzt nicht 100% alles so machen, wie es in 5-10 Jahren sein soll. Einfach die bestehenden Erfahrungen nehmen und sauber aufsetzen. 

vor einer Stunde, charons schrieb:

Ich persönlich finde es nicht schlecht, wenn Arbeit und Wohnen räumlich getrennt sind. Das schafft einfach ein anderes Mind-Set, schon alleine durch die Umgebung. Hier arbeite ich und hier wohne ich. 

Ich hatte beides schon über Jahre. Mich stört die fehlende räumliche Trennung nicht. Dafür extrem die tägliche Fahrt zu Arbeit. Ist aber auch ne Sache, wo man rein wächst. Ich denke z.B. keine Sekunde nach Feierabend an die Arbeit. Das ging die ersten Jahre nicht. Inzwischen ist das aber absolut kein Problem mehr. 

vor einer Stunde, charons schrieb:

Der springende Punkt ist: Sobald der Hamster merkt, dass er eigentlich ein Hamster ist (weil der Chef den ganzen Tag Cocktail trinkend auf der Terrasse nebenan sitzt), wird er unzufrieden und arbeitet schlecht. Das willst Du aber in jedem Falle vermeiden.

Ja. Finden sie nicht so toll. 

Übel wird es genau in dem Moment, wo der Hamster auf die Idee kommt, dass er die ganze Arbeit macht und ein anderer das Geld ausgibt. Wenn er dann noch Belege für die Buchhaltung vorsortiert und etwas Einblick bekommt, wird es übel. 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gerade eben, Bernd-das-Brot schrieb:

Und was ist mit der Halle im Osten, die du anschaffen wolltest, um dort zu produzieren?

Das ist bis 2020 kein Thema. 

Das ist ein verwandter Geschäftsbereich wo ich eine Maschine brauche, die in eine Halle muss. Und das ist schwer jetzt abzuschätzen, wie viel Lager es benötigt. Ich werde in 2019 damit anfangen und mit einem Lieferanten kooperieren. Ggf. auch schon Q4 2018 und mich dann erstmal nur auf Marketing und europaweiten Vertrieb konzentrieren. Also reines Dropshipping Geschäft und Gewinn in den Bereich schieben. 

Von daher brauche ich da erstmal nur Manpower in der Auftragsabwicklung. 

Maschine kaufe ich, wenn es sich rechnet. 

Ich sehe da theoretisch noch zwei andere Szenarien: 

Einmal einen Exit und den Laden an jemanden verkaufen, der den Maschinenpark hat, aber im Onlinevertrieb schwächen hat. Oder ein Unternehmen mit Maschinenpark kaufen oder dran beteiligen. Da sind viele Unternehmen in DE, deren Gesellschafter in Ruhestand wollen und die sich "Online" nicht mehr gegeben haben. Die leben von Nachfolgebestellungen aus dem bestehenden Kundenstamm, wachsen halt seit Jahren nicht mehr und investieren auch nicht mehr. 

Wenn ich selber produziere, wird sich ne Halle finden oder man baut halt. 
Sind momentan noch zu viele Variablen drin um das komplett zu planen. Wird sich dann zeigen... 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Verstehe. Na, das sehen wir dann 2020. mit Glück kann ich dann nach vielen unternehmerischen Jahren vom passiven Einkommen leben. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Mitgliedskonto, oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Mitgliedskonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Mitgliedskonto erstellen

Registriere Dich ganz einfach in unserer Community.

Mitgliedskonto registrieren

Anmelden

Du hast bereits ein Mitgliedskonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden


  • Wer ist Online   0 Mitglieder

    Aktuell keine registrierten Mitglieder auf dieser Seite.