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Buenos días liebe Community! :hi:
 

Vor fast genau 2 Jahren habe ich mich hier im PickUp Forum angemeldet und angefangen mein Leben und meine Denkweise komplett auf den Kopf zu stellen.

Vor gut einem halben Jahr habe ich ein wundervolles Mädchen kennengelernt, unfassbar lebensfroh, liebevoll, witzig, Wahnsinns-Körper und mit diesem Funkeln in den Augen. Anfangs war ich richtig präsent, ich selbst und locker und wir haben uns Hals-über-Kopf verliebt. Fast schon surreal, wenn ich mir ansehe, wo ich angefangen habe und auf einmal bin ich mit meiner persönlichen “10“ zusammen und habe mit ihr mein erstes Mal. In meinem Leben läuft alles perfekt, ich arbeite an meinen Zielen, lese viel, mache Sport, haben einen coolen Social-Circle – einfach alles wovon ich dachte, dass ich glücklich/ erfüllt bin, sobald ich es habe.

Nun ja, frisch in der Beziehung hab ich das, was ich aus PickUp gelernt habe, ziemlich komplett über Bord geworfen – ich wurde extrem verkrampft und needy und voller Verlustangst. Ich hatte diesen Fahrplan im Kopf, wenn wir uns gesehen haben, nach dem Motto:  ankommen, Essen machen/ irgendeine Aktivität, Sex, entspannen. Außerdem war ich im Kopf die ganze Zeit in einem anderen Lebensbereich. Das Echte, Präsente, die Aufmerksamkeit war weg und so habe ich das Ganze an die Wand gefahren. Zum Schluss die klassische Oneitis.

Wir sind im Guten auseinandergegangen und ich habe zum ersten Mal seit Jahren geweint.

Die nächsten 2 Monate war ich irgendwo zwischen “Das könnte noch was werden“ und “Das Ende war das Beste, war mir hätte passieren können“.

Zu guter Letzt ist Sie dann mit meinem (zuvor) engsten Freund zusammengekommen, von dem ich natürlich die ganze Beziehung über die Besten und nur die Besten Dinge erzählt habe. Bei ihm hatte ich mich auch noch “ausgeheult“ und ihm gesagt, dass ich nicht damit zurechtkommen würde, wenn einer meiner Freunde etwas mit ihr anfangen würde.

Als er es mir dann erzählt hat, habe ich wieder geweint. In der darauffolgenden Nacht bin ich aufgewacht und es hat sich angefühlt wie ein Schlag ins Gesicht. Ich habe für einen Moment nichts gedacht und habe mich alleine „gefühlt“, aber auf eine gute Art – ziemlich verrückt.


Ich habe wieder angefangen, alte Texte aus dem Forum auszugraben und mir Videos von amerikanischen PUAs reinzuziehen, die mich wieder auf Spur gebracht haben. Ich habe angefangen zu meditieren, eine ziemlich krasse Erfahrung, die mir geholfen hat, das Ganze zu akzeptieren. Außerdem arbeite ich kontinuierlich an meinem Game und werde langsam auch beim Daygame natürlich und ich sage mal “nicht abschreckend“. Bisher “nur“ NCs. Macht richtig Spaß!

Fühlt sich an als wäre ich durch ein Feuer gegangen, das mir den Kern gelassen und einen Haufen Dinge, die nicht dahin gehören abgefackelt hätte. Hoffe das klingt nicht zu esoterisch.


Zeit zu reflektieren und zu lernen:

- ein einziger Sprung ins kalte Wasser (ein „Lass uns diese Woche einen Kaffee trinken gehen“ um 3
Uhr nachts) hat mir einige der tollsten Erfahrungen in meinem Leben beschert

- eins nach dem Anderen, aufmerksam/ präsent sein und das Hier und Jetzt genießen, egal ob beim Studieren, Arbeiten, Sport, in der Liebe, wo auch immer

- kurz bevor wir zum ersten Mal Sex hatten, hat sie mir mit einem unglaublich verliebten Blick und einem Küsschen gesagt:
  “Du lässt dich ja durch garnichts aus der Ruhe bringen, das ist so cool!“

Ich glaube, das darf ich unkommentiert lassen ?

- es geht darum zu geben, seine Persönlichkeit zu zeigen und echt zu sein, nicht nur die eigenen Fahrpläne forcieren

 

- es war gut, respektvoll gegenüber ihr zu bleiben, ich würde niemals schlecht über einen Menschen reden, den ich einmal geliebt habe

-  jede unangenehme, harte Erfahrung ist zu meinem besten

Auch wenn du noch so verrückt verliebt bist und es sich anfühlt wie der Weltuntergang, es macht dich nur reifer und wenn du es akzeptierst, glücklicher.

 

Und um mit Stromberg zu enden:  Immer locker durch die Hose atmen ?

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