Inneren Saboteur austricksen / mit Inneren destruktive Anteilen umgehen

47 Beiträge in diesem Thema

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super dass du was machst und aus dem Arsch gekommen bist. Der Anfang is immer am schwierigsten, aber ist der mal gemacht wird es ein selbstläufer. Du wirst regelrecht süchtig nach diesem geieln Gefühl wenn du was erledigt hast, wenn du Abends im Bett liegst und dir denkst "Yes!! Hab ich gut gemacht!!"

 

Welches Buch hast du dir denn geholt? Evtl. haben andere ein ähnliches Problem, da wäre das eine gute Info.

 

vor 18 Stunden schrieb Stone Cold:

Vielleicht gibt es doch noch ein Happyend.

Vertrau´ dir mal selbst mehr. Du hast angefangen, wenn du´s durchziehst gibt es auch ein Happy End. Nur nicht von Rückschlägen entmutigen lassen sondern draus lernen und weitermachen.

 

Weiter so!!

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Buchempfehlung: 

Inneres Kind: 

https://www.amazon.de/Das-Arbeitsbuch-Auss%C3%B6hnung-inneren-Kind/dp/354836702X/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1469020656&sr=1-2&keywords=erika+chopich

https://www.amazon.de/Auss%C3%B6hnung-mit-dem-inneren-Kind/dp/3548357318/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1469020656&sr=1-1&keywords=erika+chopich

Inneres Kinn geht eher in Richtung Selfhelp, wer eher  wissenschaftlich seriöses will kann das machen, ähnliches Format nur wissenschaftlich anerkannt:

https://www.amazon.de/Andere-Wege-gehen-schematherapeutisches-Online-Materialien/dp/3621278206/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1469020772&sr=1-1&keywords=andere+wege+gehen

 

Ich komme grad vom Ehrenamt hab den ganzen Tag Laub zusammengerecht und Pflanzen gerupft im Biotop. Hat Spaß gemacht erst Recht im Sommer in der Natur zu sein, leider hatte ich die ganze Zeit über extremen Juckreiz, höchstwahrscheinlich wegen meinen Gräserallergien, wenn ich kein Gegenmittel finde, versuche ich es in der Bibliothek.  Bisher hatte ich nur Misserfolg deswegen bin ich pessimistisch, ich hoffe das Problem löst sich in Wohlgefallen auf, wenn ich Erfolgserlebnisse reinfahre.

 

bearbeitet von Stone Cold
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vor einer Stunde schrieb Stone Cold:

Ich komme grad vom Ehrenamt hab den ganzen Tag Laub zusammengerecht und Pflanzen gerupft im Biotop. Hat Spaß gemacht erst Recht im Sommer in der Natur zu sein,

Die Erfolgserlebnisse hast du bereits, du siehst sie nur nicht und bewertest sie nicht als solches.

 

Also guck nicht die Misserfolge in der Vergangenheit an sondern freu dich auf die Zukunft weil du WEISST dass du Erfolg haben wirst auf lange Sicht.

 

Danke für die Buchlinks.

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Ich denke die Marschrichtung ist klar, ich mache das Ehrenamt und das Innere Kind-Ding, sollte es Bedarf geben, melde ich mich hier nochmal. DocDingo bei dir möchte ich mich sehr herzlich bedanken , du antwortest verbindlich und behältst wohl die threads im Auge, du möchtest wohl wirklich gerne helfen. Deine Tipps haben mir wirklich geholfen. Wir die ratsuchenden Leute könnten uns öfters mal bei den Usern und dem Forum bedanken. Hier bekommt man ehrliche Ratschläge die das Leben vieler sehr positiv beeinflussen. Viele vom Nerd zum allseits beliebten Ficker Entwicklungen gab es hier, dank dem Forum(danke an Sergej & co) und all der User hier. 

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Gerne doch, wenn ich sowas lese freut mich das umso mehr. Find ich cool dass du die Arschbacken zusammenzwickst und was machst. Viele bleiben einfach in der Opferolle weil´s bequem ist, du gehst den steinigen Weg. Bin stolz auf dich, weiter so!! Und nicht entmutigen lassen wenns mal nicht läuft. Aufstehen, Staub abschütteln, weitermachen.

 

Fände ich cool wenn du ab und an mal ein Update machst wie es bei dir läuft, ist sicher auch für andere Ratsuchende interessant so eine Entwicklung beobachten zu können.

 

Hau rein und lass knack´n!! :good:

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Ich freu mich auch, wenn du postest, wie es läuft. Und ich freu mich sehr, dass du das Inner Bonding für dich entdeckt hast. 

 

Ich drück alle Daumen, dass sich für dich alles gut entwickelt. Obwohl ich weiß, dass Wünsche ans Universum immer zu einem selbst zurückkommen, will ich dir ganz viele positive Begebenheiten und innere Glücksmomente wünschen, fällt eben für mich auch noch bisschen was ab ;) 

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Ich bin auch faul wie nochwas, Prokrastination und weiß der Herr was.

Liegt zum Teil daran, wenn mir etwas von anderen aufgezwungen wird (sind so ca. 99% aller Dinge, die man zu tun hat - wer findet es schon *geil*, mit seinem Auto zur Hu zu fahren, die Steuererklärung abzugeben oder den Einspruch wegen $Unrecht an $übermächtige_Behörde zu formulieren?) dann hasse ich es schlichtweg. *Ich*will*dann*nicht. Zumal es immer Aufgaben sind, die einem den Kopf kaputtmachen, weil man irgendwas krankes weiterdenken muß. Also gerade keine Fleißaufgabe wie beim Bund. 100 Liegestütze? Die Kloschüssel mit der Zahnbürste polieren? Fang ich sofort nach dem Aufstehen an, wenns sein muß, auch wenn ich nicht mag. Aber nachzudenken, ob das nun eine abgekürzte Leibrente nach §21e (3)II a) EStGblablub istund man dort auch wie in der Anlage N haushaltsnahe Tätigkeiten, natürlich *ohne* Materialkosten in den Rechnungen, ... - das *GEHT* einfach nicht. Da regt mich ja die Frage schon auf.

Ein anderer Teil sind Blockaden im Sinne von verdrängten Ängsten. Wenn "das Problem X klären" einen Anruf beinhaltet, bei einem unbekannten Laden mit einer unbekannten Person, wo man, ob zurecht oder unrecht annimt, daß die einem feindlich gesinnt sind, dann tue ich das nur widerwillig. Früher extremst. Telefonieren liegt mir schon so nicht, aber wenn das Thema unangenehm wird, spielt das schon ins Vermeidungsverhalten rein. Für ne Tarifumstellung bei der Autoversicherung latsch ich lieber ins Kundenzentrum und fuchtel das in 5 Minuten mit Personenkontakt und Zahlen am Bildschirm rum, als daß ich mir alles 20 Minuten diktieren lasse und  dann doch etwas wichtiges weggelassen wurde.

Ein Kumpel von mir hatte das mal extrem bei der Steuer. Eigentlich ein überselbstbewußter Natural, aber den Berg hat er ständig vor sich hergeschoben. Einmal hat das Finanztamt dann 10000 Mark Zwangsgeld festgesetzt. Sicher nicht ohne vorherige Androhung, die aber ebenso wirkungslos blieb. Gut, war sicher kompliziert, weil Unternehmen, und es ging um fast siebenstellige Beträge, aber das war nicht mehr rational erklärbar.

 

Der Psychologe befragt einen bei solchen Blockaden, was denn schlimmes passieren kann. Und das sagt man dann. Also der Gesprächspartner beim Telefonat könnte das, was man will ablehnen. Er beschimpft einen. Er kriecht durch die Leitung und haut einem eine rein. Mehr fällt einem z.B. nicht ein. Man hat also statt einer diffusen Angst nun das konkrete Bild, man wird abgewiesen, beschimpft und kriegt eine reingehauen. Mehr aber nicht. Und das auch nur im schlimmsten Fall. Dadurch verliert die Situation ihren Schrecken für das Unterbewußtsein. Wenn man aber zu lange kreist, wird man trotzdem nie anrufen, weil der Impuls fehlt. Und deshalb machen. Jetzt. Sobald man den Hörer angstfrei in die Hand nehmen kann, anrufen.

"Einfach machen" ist natürlich nicht immer die Lösung, vor allem dann, wenn mans nicht kann. Auf die Bühne in der Carnegie Hall zu rennen und ein Geigenstück zu spielen, wenn man gar nicht Geige spielen kann, wird zwar dazu führen, daß man es hinter sich gebracht hat, aber trotzdem mit der Aufgabe, ein Geigenstück vorzuspielen (und nicht furchtbaren Lärm zu machen), gescheitert ist. Nicht alles ist ein Excuse. Wenn für die Steuer noch zwei Scheiß Belege fehlen, obwohl alles andere fertig ist, dann wühlt man halt eine Woche in Papier, bis man feststellt, die waren noch in der Mappe bei der Rente, weil da im Vorjahr eine Verlaufsklärung war, wo man sie auch gebraucht hat. (Und dann geht man gleich am nächsten Morgen freudestrahlend mit den frisch gefundenen Belegen und der fertigen Steuererklärung zum Finanzamt und stellt fest, daß das Arschloch die Beträge auf den Belegen längst elektronisch gemeldet bekommen hatte, man also a) keinen Nachweis brauchte und b) er die Betragshöhe selber ins Formular einträgt, weil man eh die falsche Zeile gewählt hatte.)

 

Ich merke, je öfter man solchen unangenehmen Kram einfach erledigt, desto mehr Routine bekommt man darin. Und wenn man dann noch bereit ist, einen zweiten Anlauf zu brauchen, also nicht 105% abliefert, sondern erstmal 80 und schaut was passiert, wird es noch leichter, weil man sich nach Pareto für wenig Ergebnis viel Aufwand spart ("Da fehlt mir jetzt eigentlich der Beleg, aber ich habe den Betrag ja schon, also ich reich das jetzt mal so weiter und wenns nicht genügt, hören sie von uns." - dann würden die Belege noch heute bei der Rente liegen und ich wüßte gar nicht mehr, daß ich sie habe.)

Persönlich kann ich mit so Zwangszielen nicht gut umgehen. Ist meinem Inneren egal, ob mich jemand anderes oder ich mich selber unter Druck setze. Kotzt mich beides an und führt zu Blockadehaltung.

Morgen habe ich keine Zeit, etwas zu erledigen, da muß ich am Badesee rumliegen.

 

bearbeitet von HerrRossi
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Zitat

 

Hallo,

Das ist eine Frage an all die PSychologen Selfhelpfans. Es geht um folgendes. Wann immer ich ein Vorhaben durch konkretes Handeln realisieren will, höre ich irgendwann auf. Und so ist es de fakto unmöglich, irgendetwas zu verändern. Ich weiß jetzt dass ich unbewusste destruktive Anteile habe, die mich sabotieren. 

Wie... was... was zum... welche unbewussten destruktiven Anteile? Woraus sollen die bestehen?

Zitat

Um eine Veränderung zu bewirken, führt kein Weg ans tun vorbei, ich habe bereits alles mögliche versucht, und permanent Misserfolg zu haben hat mich ohnmächtigund pessimitistisch gemacht, mein Selbstwertgefühl leidet auch massivst darunter, gefühlt habe ich absolut null Handlungsspielraum, weil ich in den letzten 2 Jahren kein einziges Mal Erfolg hatte bei über permanenten Versuchen. Bis ich den Saboteur aber bezwungen habe, will ich nicht nichts tun, denn ich kann jletzlich nichts tun im Moment.

Jetzt laber mal aber keine schieße, da ist niemand der irgend etwas irgend wie in dir sabotiert. 

 

 

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vor 8 Stunden schrieb HerrRossi:

"Einfach machen" ist natürlich nicht immer die Lösung, vor allem dann, wenn mans nicht kann.

Wenn man es nicht kann dann kann man "einfach mal machen" um sich z.b. einen Geigenlehrer zu suchen der mir Geige beibring damit ich irgendwann damit in der Carnegie Hall spielen kann.

Man kann sich stattdessen natürlich auch das Hirn zerficken warum man das nicht kann. Nur hinterher wird man es immer noch nicht können und man hat im "Idealfall" mittels der eignen Gedanken den Selbstwert untergraben.

Und selbst wenn man nach x Jahren immer noch nicht Geige spielen kann, so hat man es wenigstens versucht. Fühlt sich hundert mal besser an als gar nix zu machen.

bearbeitet von Doc Dingo
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Ich beobachte noch eine weitere Art der inneren "Sabotage". In einem anderen Beitrag hat es jemand schön den "inneren Zensor" genannt. Tritt bei mir besonders im Zusammenhang mit Frauen auf, aber auch sonst, wenn ich Forderungen stellen möchte. Gerade wenn aus einem Impuls heraus ein Satz entsteht, den ich dann sagen möchte ("Du hast aber pralle Brüste", "Geben Sie mir bitte noch drei von diesen winzigen Brotscheiben zu meinem Salat"), wird noch vor der Fertigstellung Einspruch erhoben, der Gedanke fühlt sich plötzlich an wie eine heiße Herdplatte und gleichzeitig erscheinen vor dem geistigen Auge links und rechts Töpfe mit Honig und duftenden Essenzen, die man lieber wählen soll ("sag ihr: Äh, Du, tolle Musik", oder  "sag dem Kellner nix, du alter Gierschlund, und gib dich halt mit dem trockenen Minikanten zu deinem 24,99 Salado Prozzo mit Putenbrustformfleisch zufrieden")

Ähnlich fühlen sich auch manche Handlungen an, die ich dann lieber "später", also nicht, mache. Ich muß z.B. gelegentlich Kram verpacken, den ich verscherbelt habe. Klappt normalerweise ganz gut, gab schließlich Geld und ich freue mich, wenn danach wieder Platz ist. Bei manchen Gegenständen aber widert mich der Gedanke schon an, die jetzt in einen Karton, und dann noch eine Polsterung, und och nö, morgen. Ich bin noch nicht dahintergekommen, ob es an der Sache liegt (z.B. wirklich kompliziert zu verpacken, weil zerbrechlich, scharfe Kanten, der einzige Karton, der da ist, ist viel zu groß, etc.) oder an meiner Stimmung, lieber heut abend nur noch faul rumzuhocken, statt 10 Minuten Pack-Man zu spielen.

 

(Kleine Anekdote: Gerade meine Steuer fertiggemacht. 11:50 Uhr. Kurzer Blick auf die Öffnungszeiten des Finanzamts: bis 12 Uhr. Ooohkeeee, mach ich das halt morgen. Immer diese Verschieberitis.;)

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Ich finde den Titel des Threads schon kontraproduktiv.

Ich bin zwar kein Fan von naivem positivem Denken.

Aber eigene Persönlichkeitsanteile als "Saboteuer" oder "Schweinehund" zu bezeichnen, den man wie einen Gauner "austricksen" muss, halte ich nicht für konstruktiv.

Das kann imho dazu führen, sich selbst abzulehnen.

Besser wäre imho den "jungen Teil"/"das innere Kind" oder wie auch immer "ins Boot zu holen", zu beruhigen, auf seinen Platz zu verweisen oder so.

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vor 8 Stunden schrieb KommodoreB:

 

Aber eigene Persönlichkeitsanteile als "Saboteuer" oder "Schweinehund" zu bezeichnen, den man wie einen Gauner "austricksen" muss, halte ich nicht für konstruktiv.

Verstehe ich das richtig. Nehmen wir an die Persönlichkeit ist ein Bild von 100 Puzzle teilen. Nun... diese Puzzle Teile leben nicht im Frieden mit einander, die 20 links bezeichnen, mobben also das Puzzle Teil ganz hinten rechts und bezeichnen es als Saboteur.

Diese 20 Puzzle teile also, dich sich zu einer Gruppe geschlossen, eine Clique gegründet haben und die Clique "Stone Cold" tauften machen jetzt diesen Thread auf und beschweren sich über eins der Puzzle Teil....Der will nicht mitspielen!!!?

 

Zitat

 

 

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Also ich hab meinen Inneren-Schweinhund einen Namen gegeben. Und spreche auch mit ihm, weil der Bastard bestimmt nicht weiterhin mein Leben kontrollieren wird. Der Typ hat sogar eine reale Vorlage, weil ich niemals so enden möchte. Mir persönlich hat das sehr geholfen, weil ich meine Abneigung einfach mal Visualisiert habe.

Klar ist das ein Teil von mir... Aber nicht der Teil der sich weiterentwickeln soll....

 

Grüße 

Charles

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Ich bin ja ein großer Freund von Absurdem Theater.

Eine praktikable Maxime von Beckett:

"Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better."

Die Demarkationslinie zwischen Passivität/Lethargie/kognitiver Sabotage und proaktiver Hands-on-Mentalität ist das überhaupt erst machen.

Nicht groß nachdenken, sondern tun; bis es lediglich schnöde Routine ist.

bearbeitet von Nymphe

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vor einer Stunde schrieb Nymphe:

Die Demarkationslinie zwischen Passivität/Lethargie/kognitiver Sabotage und proaktiver Hands-on-Mentalität ist das überhaupt erst machen.

Ich muss ja gestehen, dass ich jedes Mal aufs Neue zur Emesis neige, wenn mir diese hohlen Stellenausschreibungs-Phrasen wie "proaktive Hands-on-Mentalität" vor die Augen kommen. Aber ich nehme mal an, in deinem Fall ist der Gebrauch dieser Worte deiner Vorliebe für's absurde Theater geschuldet. ?

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Update: Ich bin in ein Loch gefallen und wollte einen Therapeuten suchen, aber das ist sehr mühselig, tausendmal sich zu öffnen und oft sind Pfeifen dabei. "Ich setz mir zu hohe Ziele und bin dann enttäuscht". Haben sie es mal mit kleineren probiert?

 

Ich arbeite jetzt in der Bibliothek und seit ich volle Tage have geht es mir viel besser. Tagesstruktur ist alles!  Jetzt erst kann ich die all die großen Themen angehen. Nur noch Ernährung muss wieder vernünftig gemacht werden, ich neige zum hungern und dann bin ich den ganzen Tag über kraftlos. Dann kann ich all die großen Themen angehen, Innergame, Sport, neuen SC usw

Man muss seine Stärken bewusst sein dann ist man schon selbstbewusst ohne was dafür tun zu müssen. Ich habe einen starken Willen, genauso wie der Überalpha der jeder sein will. Immer dieser Optimierungsdrang, ist weniger nötig als man denkt, ihr alle und ich seid schon toll. Geil.

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So in der Bibliothek arbeite ich nun regelmäßig und bin in Tritt gekommen. Jetzt geht es darum den Alltag zu organisieren vor allem was Ernährung betrifft. Ich hungere und esse nur Abends und ich mach keine Pausen +  ich ballere den ganzen Tag durch. Mittlerweile funktioniere ich nur noch auf halbe Kraft. Ich spüre lange kann ich so ohne Absturz ins Depriloch nicht mehr machen. Einen Therapeuten habe ich fast gefunden, sehr gutes Gefühl bei einem. Jetzt will ich die Freizeit nutzen ich versacke immer noch vorm Pc und werde fetter und fetter, das war mal anders. Ich nehme mir vor:

 

Den gesamten Tag in der Bibo zu planen mit Kalender und Todoliste. Zuhause geht das nicht, da lenke ich mich ab und werd faul. Komischer weise bin ich zuhause nie Antriebslos außer ich will anfangen und auch nur Zuhause denn  bin ich in der Stadt oder einfach nur nicht in der WG habe ich mit anfangen kein Problem.

 

 

 

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schön zu lesen. Eins nach dem andeen, Schritt für Schritt. Du machst das. Und du solltest wirklich auf deine Ernährung achten und regelmäßig Sport treiben. Hat was mit selbstliebe zu tun. Schauen dass es einem gut geht. Ausserdem wird durch Sport der Kopf frei und man bekommt ein besseres Körpergefühl was für das Sebstbewusstsein auch nicht unerheblich ist. Schön zu sehen dass du anpackst und dich durchkämpfst. Weiter so!! Das packst du, da bin ich mir sicher!!

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Wut hat das Potential selbst große Blocker und Hemmer zu durchbrechen. Bei mir half zB mit Blick auf meine heftige AA vor allem ungezügelte, heiße, überwältigende und ohnmächtige Wut. Sie verbrannte diese so lähmenden Ängste. Bzw ich fletschte einfach die Zähne und tat genau das was ich mein ganzes Leben vermieden hatte. Mich etwa dieser Angst auszusetzen. And fuck myself...i was furious to a point where bruce banner would have been impressed

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