Materialismus vs. Minimalismus (Bodenständigkeit ) / Geld macht nicht glücklich?

48 Beiträge in diesem Thema

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Am 14.7.2016 um 18:07 schrieb MrLong:

Daher der Minimalismus. Mitunter weniger zu verdienen, dafür aber mehr Frei-Zeit zu haben. Weniger konsumieren und anhäufen, sich weniger Gedanken machen zu müssen.

Ich lebe minimalistisch und probiere immer weiter zu reduzieren. Ziel ist aus dem Koffer zu leben und nur die Basics in der Wohnung zu haben. Dann die Wohnung sporadisch unterzuvermieten und mehr zu reisen. 

Ich habe allerdings auch 3 Sachen gekauft, die mein Leben extrem bereichern: 

- Jahreswagen mit Restgarantie und 2 Jahren Wartungsintervall (ich mag keine Probleme mit Autos)
- Putzfrau
- Spülmaschine

Ich konsumiere also eigentlich nichts, um Status zu präsentieren. Dafür aber gerne in "Zeitersparnis" und "Problemminimierung". Und ich habe ein recht gutes Budget für Reisen und Erlebnisse pro Jahr. 

Ich glaube aber, ich bin der einzige Minimalist, der in ner Miniwohnung alleine mit Putzfrau und Spülmaschine hockt. 

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Dem kann ich dir zustimmen. Ich habe mal recht viel verdient, konnte mir viel leisten (heute auch noch dank Polster, ich investiere gerade Zehntausende in Bildung), aber dem habe ich abgeschworen. Ich habe reduziert und kaufe nur sehr überlegt, meist hochwertige Sachen, an denen ich über zig Jahre Freude habe und auch an Wert nicht groß verlieren bzw. gewinnen. Das ist aber nicht so wichtig, es sind nicht mehr viele Dinge.

Habe mal einen an der Arbeit kennengelernt, der solch ein Leben aus dem Koffer vorlebte. Er wollte frei sein, wenn's sein muss, spontan in eine andere Stadt ziehen und dort sein Glück versuchen. Möbel suchte er sich zusammen, teils von der Straße, die er verschönerte, anmalte. Die konnte er einfach zurücklassen. Ein grundzufriedener Mensch. Habe ich bewundert, weil meine Umzüge ein Graus waren.

Um Status ging es mir nie, was andere meist nie verstanden und verstehen.

Eine Spülmaschine haben wir auch, war bereits mit in der Wohnung, ist auch völlig legitim im Sinne des M., denn man spart Wasser und Zeit, wird auch von drei Leuten benutzt.

Reisen sind mir ebenso sehr wichtig, die gar nicht mal teuer sein müssen. Auch hier wundern sich manche, wie ich diese hohe Anzahl an Reisen geschafft habe, so lange weg war - alleine des Geldes wegen.

Minimalismus bedeutet ja nicht, eingeschränkt zu leben, billige Sachen zu kaufen, sich nichts zu gönnen. Ich glaube, der Blick liegt auf der eigenen Zufriedenheit und vor allem Zeitersparnis. Freie Zeit, Zeit für sich und Reisen, vor allem gutes und gesundes Essen sind ganz wichtig.

Meine Oma könnte sich auch etwas leisten, um beim Essen zu bleiben. Sie hat in Kriegszeiten erlebt, zu sparen und minimalistisch zu leben. Sie braucht keine besonderen Dinge, kein besonderes Essen. Ich bin vor einigen Jahren auch dorthin gekommen, aus wenig Zutaten ein tolles Essen zu zaubern, auf das man sich freuen kann und sagenhaft schmeckt. Wie ich es auch mache, ich weiß es nicht, auch Freunde und vor allem meine LTRs waren ganz verrückt danach. Natürlich haben wir auch mal ausgefallene Gerichte gezaubert, die 2-3h gedauert haben und toll waren, doch auch hier ist wieder ein enormer Zeiteinsatz vonnöten, die man woanders - für gms Aktionen/Qualitätszeit/Bildung etc. einplanen könnte. Doch auch diese großen Zeremonien brauche ich nicht mehr.

 

 

 

 

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Das Video hier ist recht neu und ich finde, es geht extrem tief. 

Weit über das Thema hier hinaus. Vielleicht gefällt es jemandem. Der Typ macht generell einige Videos, die sehr interessant sind. 

 

 

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Wer in der heutigen Zeit wirklich "minimalistisch" leben will, soll doch bitte mal einen Monat mit nur 100 MB Datenvolumen für sein Smartphone auskommen. ? 

Dann reden wir weiter Herr "Konsum ist so doof und ich lebe mit fast gar nix..." ?

bearbeitet von Nachtzug
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vor einer Stunde schrieb Blackfree:

Der Typ kann vor allem eins: Labern. Man hört ihm 45 Minuten zu, aber wirklich was hängen bleibt nicht. 

Er verarbeitet sehr viel aus dem Buddhismus. Ich bin an Minimalismus und Leben vereinfachen nun seit 3 Jahren dran und beschäftige mich mit einigen anderen Themen aus dem Video grob. Für mich liefert das Video ein paar interessante Ideen und er geht in anderen Videos auch im Detail an einige Sachen dran. 

Doof ist es nicht, was er sagt. Aber auch nichts, was man mal locker anschaut und dann bleibt es hängen. 

vor 45 Minuten schrieb Nachtzug:

Wer in der heutigen Zeit wirklich "minimalistisch" leben will, soll doch bitte mal einen Monat mit nur 100 MB Datenvolumen für sein Smartphone auskommen. 1f604.png 

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bearbeitet von Neice

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Was ich sagen will, dass sich Materialismus heute halt sehr ins Virtuelle verlagert. 

 

Und wenn man den "antikonsumistischen" Hipstern von heute das Reisen verbieten würde (ist auch Konsum, z. B. von Flugmeilen) kämen die auch nicht weit.

bearbeitet von Nachtzug
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Das ist der Punkt! Man zieht Leute an, die ähnlich ticken und das Leben bereichern: ein sich verstärkender Effekt

Alle anderen leben nur in ihrer Blase und bekommen die Welt durch ihr Smartphone mit, nur in kleinen Dosen, passen sich der Allgemeinheit an. Bestes Beispiel ist das "Spiel" Pokemon. Einer der größten Zeitverschwendung inkl. Ausbeutung seiner privaten Daten.

-> Das wirkt, wie Neice geschrieben hat, auf andere seltsam, merkwürdig. Wenn die Leute noch einigermaßen klar im Kopf sind, merken sie, dass man auch ohne den ganzen Kram auskommt und interessant ist, ja, viel mehr erlebt und es zieht sie auch an (z.B. in der Uni).

Selbst habe ich ein mobiles Datenvolumen von 0 MB, ich brauche es einfach nicht. So ziehe ich Leute an, die ebenfalls ein "altes" Handy haben, nicht in FB, WA und sonstwas sind und Wert auf die schönen Dinge des Lebens legen. So auch wieder am Wochenende. Ich verbrachte 2 Tage mit einer Ausländerin in der Stadt und bemerkten, dass wir gleich ticken - sie ebenfalls ohne Handy und Soziale Medien unterwegs, total offen für alles. Sie schien mich aus der Menge zielsicher herausgepickt zu haben. Ebenso bin ich an einer dran, die nicht im Netz vertreten ist, Exen ebenso. Ich finde das erstaunlich.

Ich könnte dies fortführen, Neice nannte schon mit die wichtigsten Punkte. Einfach weniger anschaffen und den Kopf fürs Leben frei haben, und das Geld in Essen, Bildung und Reisen investieren.

 

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Für mich ist ein Smartphone ein gutes Tool, wie eine Spülmaschine, wie Whatsapp, wie Facebook.

Leute die sowas bewusst und absichtlich nicht einsetzen wirken auf mich oft wie Menschen die mit dem modernen Leben mit einer Spülmaschine nicht zurecht kommen oder zurecht kommen wollen, weil sie sich gefallen in der Anti-moderne-Technologie Rolle.

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vor 21 Minuten schrieb zaotar:

Für mich ist ein Smartphone ein gutes Tool, wie eine Spülmaschine, wie Whatsapp, wie Facebook.

Für mich auch. Ich höre meine Musik damit. Verwalte meine Fotos. Fotografiere (teilweise sogar semiprofessionell). Aber bei WhatsApp hört für mich der Mehrwert auf. Die Leute verabreden sich mit mir per Facebook oder rufen an. Ich chatte nicht per WhatsApp. Und oft liegt das Handy auch irgendwo rum. 

Ich sitze viel vorm Rechner, kann Facebook schnell beantworten nebenbei. Aber in meiner Freizeit will ich nicht angetriggert werden. Und ich finde es auch extrem störend, wenn andere andauernd zum Handy greifen. Gerade wieder im Urlaub erlebt. Ruhe. Entspannung. Aber jeden Tag war irgendeine Katastrophe, die der Kollege per Handy und WhatsApp managen musste. Jeden Tag ging Zeit drauf, weil irgendwelche Kontakte gehalten werden mussten. 

Irgendwie vergingen keine 3 Tage, in denen nicht irgendwas los war. 

Ich finde es störend und habe mich dagegen entschieden. Und das funktioniert wunderbar. 

Aber ich kenne es natürlich auch, dass Leute in WhatsApp Gruppen sind und darüber den Kontakt mit Freunden halten. Und alle 10 Minuten trudelt etwas ein und man muss natürlich auch schauen, was es Wichtiges gibt. Von außen ist das lustig zu beobachten. Ich möchte es halt nicht. Freie, bewusste Entscheidung. 

Mit Anti-moderner-Rolle hat das nichts zu tun. Ich bin ziemlich technikverspielt. 

bearbeitet von Neice
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Du warst auch nicht mein Adressat ;). Was du beschreibst ist ja ein sinnvoller emanzipierter Umgang mit Technologie und du verwendest ja auch facebook. Ich hab whatsapp gruppen z.B. prinzipiell stumm geschaltet und checke das nur zwischendurch mal. Wir senden uns gerne grüße mit bild oder video per whatsapp und halten uns so multimedial aufm laufenden, etc.. :).

Man muss ja nicht jedes tool einsetzen und jedes so, wie es eben einen persönlichen Mehrwert bringt. Facebook, Whatsapp,.. sind aber so flexible tools, damit kann man so viel machen solange man (siehe oben) sich nicht davon überfordern lässt.

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Was ich auch daneben finde, sind die Leute, die "den Fernseher abgeschafft" haben, aber auf dem Laptop läuft dann eine Netflix-Serie nach der anderen. 

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„Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.“

Oscar Wilde

INNENDARSTELLUNG

Ich mag dieses Minimalismus Konzept. Es bewirkt eine Vereinfachung des Lebens, indem die Jagd auf Geld in Frage gestellt wird. Man ist zufriedener, wenn man für sich selbst entdeckt, dass man eigentlich nicht viel braucht. Das schöne daran ist, dass man sich „nach unten“ vergleicht und nicht nach oben. DAS macht zufrieden.


Es wird immer Menschen geben, die weniger haben. Das „wieviel“ ist also eigentlich egal und für jeden Mensch individuell verschieden.

Der zentrale Kritikpunkt für mich ist, dass der bewusste Verzicht einhergeht mit einer gewissen Faulheit. Einer Trägheit. Eine Ausrede.

Der TE schreibt selbst: „...Nur, ich merke, dass dieser beschriebene Konflikt meine Motivation ausbremst...“

Ja, genau das ist es. Man braucht ja nicht mehr, wozu sich also den Stress machen ? Mühe auf sich nehmen, um die nächste Karrierestufe zu erklimmen ? Nee, doch lieber mit weniger zufrieden und glücklich sein und es gar nicht erst probieren. Tolle Urlaube machen und total zufrieden sein. Hört sich doch super an, oder ?

ABER:

Tief in Deinem Inneren, da bleibt dieser Wunsch bestehen. Dieser Wunsch etwas zu erschaffen, zu erreichen, Dich zu verwirklichen, größer zu werden als Du selbst eigentlich bist. „Über Dich hinaus“ zu wachsen. Und das zehrt an einem Menschen. Und es wird Dich auffressen, wenn Du es nicht wenigstens versuchst. Dabei zu scheitern ist keine Schande. Es gar nicht erst zu versuchen (und Dich dabei hinter einem Minimalismus Konzept zu verstecken), nun ja. Die Antwort darauf kennst Du selbst. Sie ist in Dir drin.

 

AUSSENDARSTELLUNG

Warum zitiere ich Oscar Wilde ? Nun, einerseits ist der Satz natürlich lustig. Andererseits: Stell Dir vor, Du kennst 2 Frauen. Beide gleich hübsch, gleich klug, gleich angenehm, gleich etc. Die eine hat nichts. Die andere hat 2 Häuser mit insgesamt 10 Wohnungen, die sie vermietet. Was denkst Du Dir ? Vermutlich sowas wie: „Ok, mit der wird das nicht Hartz 4“. Für welche entscheidest Du Dich ?

Logisch, oder ? Meine Oma sagte mal: „Wenn man arm geboren ist, da kann man nichts für. Aber wenn man arm heiratet, dann ist man selbst schuld...“

Ich hätte übrigens auf sie hören sollen !

 

Der Punkt ist folgendes: Geld ermöglicht Dir Dinge. Es macht Dein Leben angenehmer, interessanter. Du kannst Dir damit schöne Erlebnisse kaufen. Flugreisen, gutes Essen, interessante Hobbys, Lifestyle etc. Das befriedigt Dich viel mehr als Besitz. Denn daran erinnerst Du Dich noch Jahre später. Welches Auto hast Du vor 10 Jahren gefahren ? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Aber wo ich 2006 in Urlaub war (Gran Canaria), daran erinnere ich mich. An den Cocktail abends auf der Terrasse im Sonnenuntergang, dieses Bild habe ich immer noch vor meinem geistigen Auge.

Leider braucht man dafür Geld. Insofern ist Geld durchaus wichtig. Allerdings nicht der Besitz an sich und die Höhe, sondern seine Verwendung. Hat man genug, um sein Leben nach eigenen Wünschen gestalten zu können, dann kann und sollte man damit zufrieden sein.

 

SELBSTWERTGEFÜHL

Lieber TE, Deinen eigenen Wert bestimmst nur Du. Und niemand sonst. Keiner wird Dich in diesem Wert bestätigen, außer Du selbst. Die Frage ist nur, woraus Du Deinen Wert bestimmen willst. Du könntest Dir bspw. zum Ziel setzen das Leben der Menschen in Deinem Umfeld besser zu machen. Das bringt Dir ein gutes Gefühl und bestärkt Dich in Deiner Wahrnehmung, dass Du es wert bist. Dein Leben nach Deinen Vorstellungen und Deinen Moral- bzw. Wertvorstellungen zu gestalten wird Dich auf längere Sicht sehr viel zufriedener machen, als Dich an einem bestimmten materiellen Ziel zu orientieren.

 

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vor 2 Stunden schrieb charons:

Man braucht ja nicht mehr, wozu sich also den Stress machen ? Mühe auf sich nehmen, um die nächste Karrierestufe zu erklimmen ? Nee, doch lieber mit weniger zufrieden und glücklich sein und es gar nicht erst probieren.

 

vor 2 Stunden schrieb charons:

. Dieser Wunsch etwas zu erschaffen, zu erreichen, Dich zu verwirklichen, größer zu werden als Du selbst eigentlich bist. „Über Dich hinaus“ zu wachsen.

Aber diesen Wunsch, den du da beschreibst, das muss man nicht zwingend im Beruf und für Geld machen. Das kann man genauso gut auch im Ehrenamt erreichen, wo man Dinge bewirkt. Das lässt sich auch durch andere Dinge als "Karriere" befriedigen.

vor 4 Stunden schrieb zaotar:

Für mich ist ein Smartphone ein gutes Tool, wie eine Spülmaschine, wie Whatsapp, wie Facebook.

Leute die sowas bewusst und absichtlich nicht einsetzen wirken auf mich oft wie Menschen die mit dem modernen Leben mit einer Spülmaschine nicht zurecht kommen oder zurecht kommen wollen, weil sie sich gefallen in der Anti-moderne-Technologie Rolle.

Das finde ich einen wichtigen Ansatz.

Er zeigt nämlich: Minimalismus heißt für sich selbst reflektieren, welche Dinge wirklichen Mehrwert für einen persönlich haben. Für den einen ist das Smartphose sinnvoll, für den anderen nicht. Neice kauft sich ein teures Fahrrad, jemand anderes gibt sein Fahrrad vielleicht weg.

Und beide Wege sind jeweils die richtigen, wenn sie durchdacht sind.
In sofern komme ich zu meinem Kritikpunkt, zaotar. Ich kenne zum Beispiel jemanden, der einfach gerne abwäscht. Findet er total meditativ und ist der Moment, wo er Zeit zum Nachdenken hat. Für den wäre eine Spülmaschine kein Mehrwehrt - mit vorschnellen Urteilen sollte man da vorsichtig sein.

vor 3 Stunden schrieb Nachtzug:

Was ich auch daneben finde, sind die Leute, die "den Fernseher abgeschafft" haben, aber auf dem Laptop läuft dann eine Netflix-Serie nach der anderen. 

Und das ist warum schlimm? Einen Laptop hätten sie so oder so. Sie sparen sich einfach ein Elektrogerät. Ist doch ökologisch unterstützenswert.
Siehst du das auch so kritisch, wenn jemand seine Digitalkamera verkauft und dann mit dem Smartphone trotzdem Fotos macht?

Minimalismus hat mein Leben echt bereichert. Ich bin so viel Kram losgeworden und kaufe viel bewusster ein. Welche Massen an Dingen ich über die letzten 5 Jahre aussortiert habe kann sich kein Mensch vorstellen. Mein Leben ist einfacher geworden dadurch. Alles hat seinen Platz und ich habe möglichst wenig unwichtigen Ballast. Wobei das für mich ein iterativer Prozess ist. Ich habe da immer ein Auge drauf. Etwas, was letztes Jahr noch einen Sinn hatte, kann jetzt vielleicht weg. Ich habe ein Fach in meinem Schrank für Dinge, die ich aussortiere. Dann sind sie gleich "weg" und ich schau dann wenn ich Zeit habe, wie ich sie am Besten loswerde. Das geht dann leicht, weil schon alles an einem Platz ist.

Ich greife inzwischen blind in meinen Schrank und habe nur noch Lieblingssachen darin, die ich gerne trage. Wäre früher unvorstellbar gewesen.

Und und nochmal auf Neice zurückzukommen. Ich habe Waffeleisen und umfangreiches Zubehör für Motivtorten. Aber eben sehr bewusst, weils für mich ein Hobby ist, das mir sehr viel Spaß macht. :-D

EDIT: Ein schöner Ansatz für Minimalismus ist auch Newsletter ausmisten. Was bringt mir da wirklich was und was sollte ich einfach abbestellen?

bearbeitet von Herzdame
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Ja absolut, das ist individuell. Vielen kaufe ich deutliche Abweichungen von der Norm als 'reflektiert und durchdacht' allerdings nicht ab, meist wird es auch schon zusammen mit einer Ideologie kommuniziert, was ich auch schon für sich genommen am ziel vorbeigeschossen finde.
Ich habe keine Emotion oder Ideologie zu meiner Waschmaschine und auch nicht zu meinem Smartphone und wenn mir dann einer kommt 'früher wurde noch per Hand gewaschen, das war einfach naturnäher und fühlt sich echter an und mit waschmaschine verliert man auch total den bezug zu dreck' dann wirkt das auf mich üblicherweise nicht mehr rational oder reflektiert.
Ich sehe das ganz analog zu Tokio Hotel. Da gabs ja ganz viele fanboys/fangirls und ganz viele, die die total scheiße fanden. Das sind für mich aber nur zwei Seiten der selben Medaille, jemand der die total geil findet ist für mich auf der selben Stufe wie jemand der die total scheiße findet, mehr noch, Fan sein als positiver aspekt ist mir deutlich lieber als wenn jemand einen genau so starken negativen emotionalen Bezug hat.

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vor 2 Stunden schrieb Herzdame:

 

 

Und das ist warum schlimm? Einen Laptop hätten sie so oder so. Sie sparen sich einfach ein Elektrogerät. Ist doch ökologisch unterstützenswert.
Siehst du das auch so kritisch, wenn jemand seine Digitalkamera verkauft und dann mit dem Smartphone trotzdem Fotos macht?

 

 

Der Fernseher wird oft abgeschafft weil viele zu lange davor hängen statt raus zu gehen oder einem Hobby nach zu gehen. Dann Netflix zu gugen macht dann natürlich kein Sinn. Geht mir auch so. Wobei es trotzdem eine Verbesserung ist,im Fernsehen synchronisieren die Sender ihre Werbezeiten und es läuft immer mehr Müll, also Soaps und Castingshows. Im Internet kann man sich aussuchen was man sehen will, relativ werbefrei und wesentlich gehaltvoller. Ich vermisse die 90er wo Kabel1 die alten Usserien gezeigt hat. 

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Die kannste dir heute streamen lassen..

Ich bin so froh über unsere moderne Zeit, der shit von früher war immer mehr oder weniger Mist. Disketten, Kasetten, VHS, dann CD-ROMs uarghs, bald kommt der Fernseher mit auf die Liste, das wird schön :wub:.
Heute können Leute miteinander zocken und dabei draußen sein. Pokemon Go ist der anfang. Alles dank Ingeneuren und anderen, so das heute jeder einen kleinen Computer in der Hosentasche hat.
Und der technologische Minimalismus wird auch noch einsetzen. Nicht durch eine reduzierung, sondern dadurch das alltägliche Technologie immer unauffälliger wird. Wenn ich an die alten scheiß röhrenbildschirme denke.. urgs. Und das wird weiter gehen bis technologie harmonisch mit dem alltag verschmilzt.

bearbeitet von zaotar

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Nein, diese 2 Dinge schließen sich absolut nicht gegenseitig aus. Das bedeutet dass du weder automatisch glücklich wirst wenn du dein Hab und gut verschenkst noch dass du Seelisch unglücklich wirst wenn du Reich bist. Du kannst in einem Palast mit nem Porsche und 20 Frauen Selbstlos und Seelisch total glücklich mit dir selber leben. Auf der anderen Seite kannst du als ein Seelisches Wrack auf der Straße sein. Es geht um dein tieferes Wesen, und wenn das in Ordnung ist, werden dich Macht und Geld nicht korrumpieren. 

 

Ahja und von diesem Lio der sich in seinen Videos als Erleuchtet bezeichnet würde ich Abstand halten. Von dem wie er redet und was er sagt ist er ne totale Katastrophe in sich. 

bearbeitet von TylerDurden20
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Auch hier: 0 Datenvolumen. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Ich habe keinen Datentarif, ja ich habe nichtmal einen "normalen" Vertrag. Nur Prepaid für Calls/SMS.

Datenvolumen entsteht nur daheim bischen über das WLAN.

Das Handy nehm ich im Nachtleben nie mit, können viele auch nicht verstehen. Mir ist da aber nie langweilig, muss mich also nicht damit ablenken, irgendwelche Statusmeldungen checken, Fotos hochladen, ...

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Am 24.7.2016 um 01:30 schrieb Neice:

Ich glaube einfach, man kann sich da auf eine Reise begeben die sehr spannend ist und sich lohnt. In welchen Bereichen man dann "konsumiert" kann man sich überlegen. Geld auf der Bank liegen zu lassen (mal von einem Polster abgesehen) wäre jetzt auch nicht das, was mir vorschwebt. 

Handy war schon lange vor Minimalismus ein Thema. Ich bin kein Fan von Dauererreichbarkeit. Und war auch nie begeistert von einer Standleitung via WhatsApp zur Freundin. Ersteres hat mich bei vielen Leuten gestört. Letzteres war Quell von Problemen in meinem Leben. 

Konsum habe ich irgendwann sehr kritisch hinterfragt. Eigentlich beim Aufräumen. Mir war aufgefallen, dass ich nicht gut im Aufräumen war. Bei meiner Freundin war das einfach - alles hatte einen Platz. Bei mir herrschte das Chaos - was zur Folge hatte, dass ich regelmäßig mal Sachen neu kaufen musste, die garantiert irgendwo existierten. Aber eben nicht auffindbar waren. 

Andere Räume waren schwieriger. Parallel habe ich mir "Probleme" in meinem Leben angeschaut. Und ich habe mir angeschaut, was Rückblickend in den letzten 10 Jahren "toll" in meinem Leben war. Was mich genervt hat. Wie kann ich mit "Konsum" mein Leben bereichern und mit das Leben angenehmer machen? 

So habe ich heute eine Spülmaschine. Ein Auto das keine Probleme macht. Wohne in einer Wohnung in der Studenten wohnen. Neubau. Lärmisoliert. Mit lauter chilligen Leuten. Wo ich nix höre, außer wenn einer der Studenten im 3:00 Uhr Nachts ein Loch bohrt. Das stört mich aber nicht. Dafür können Mädels mit Stöckelschuhen durch meine Wohnung um 1:00 Uhr laufen, ohne das es jemand stört. 

Meine Spülmaschine ist toll. Mein Rad kostet mehr als manches Auto. Macht mir aber Spaß. 

Alles um mich herum ist genau das, was ich haben möchte. Mein Leben ist günstig und einfach geworden. Ich habe kein Waffeleisen mehr. Kein Backzeug mehr. Pisst Mädels an. Aber das möchte ich sowieso nicht essen und dann sollen sie den Kram halt mitbringen. Was ich habe ist ein Fon Due Set. Einen Balkon. Gute Weingläser. 

Auf den ersten Blick ist meine Wohnung leer und es stehen ein paar sehr teure und hochwertige Spielzeuge rum. Die nutze ich aber permanent und anstatt immer mehr anzuhäufen, konzentriere ich mich darauf, sie mit den richtigen Leuten in möglichst hoher Frequenz zu nutzen. 

Das funktioniert übrigens auch nur mittelmäßig. Ich bin da voll drin und schleppe immer wieder neue Sachen an. Und ich habe hier mehrere Kisten, von denen ich mich Partout nicht trennen möchte, weil mein Hirn sehr logisch argumentiert, dass ich den Kram noch brauche. In naher Zukunft. 

Aber mir gefällt der Weg und er hat mir Vieles ins Leben gezogen, was mein Leben aufwertet und Sachen minimiert, die mir echt auf den Piss gehen. Und ich merke, dass da eine Spirale in die richtige Richtung entsteht. Von außen betrachtet werde ich immer merkwürdiger. Immer weniger Leute können mich nachvollziehen. 

Aber mir gefällt es und so langsam ziehe ich Menschen in mein Leben, die ähnlich ticken. Und das gefällt mir. 
Wenn ich es irgendwann doof finde, ändere ich es halt wieder. 

Ich sehe das sehr ähnlich.

Minimalismus heißt nicht, dass x cool ist und y doof.
Es heißt für mich, dass ich mich selbst entscheiden kann.

Ich bin glücklicherweise aus der Generation, die beide Seiten kennt.
Ohne Handy, PC etc. in den 90ern, und nun technikaffin 2016.

Entstanden ist es bei mir einfach als ich gemerkt habe, dass ein geordnetes Leben, im Innen und im Außen mir sehr viel Freizeit geschenkt hat für die Dinge, die mir wirklich am Herzen liegen. 

Als ich während meines Praktikums 3 Monate unterwegs war, war gerade die Küche unter Wasser. Ich wollte trotzdem gesund essen.
Also habe ich mir einen Reiskochen geliehen. Hab darin alles zubereitet. Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, einfach alles. Gegessen aus einer Tupperdose.
Wieder zuhause festgestellt, dass ich 3 Monate mit einer Tupperdose, einem Bundeswehrbesteckset und einem Proteinshaker gelebt habe.
Einmal am Tag abends in 2min geputzt. Spülmaschine seither nie mehr benutzt, nachdem mir dann andauernd Sachen darin verschimmelt sind.

Ebenso dieses Jahr festgestellt, dass der Winter so mild war, dass ich nur Chucks benötigt habe. Und eine sehr gut sitzende Jeans.
Anfang des Jahres 5 verschiedene Tshirts im Internet bestellt, das am besten sitzende 4mal nachbestellt, wasche ich alle paar Tage von Hand mit meiner Unterwäsche (3mal Amazon Laufunterwäsche, schnelltrocknend) zusammen. Preis pro Shirt war um die 3€, Short um die 15€. Alle noch in perfektem Zustand. Jetzt im Sommer bin ich eh fast nur oberkörperfrei. Shoppen war ich das letzte Mal vor paar Jahren. Passt alles wunderbar in eine kleine Ikeakiste.

Dieses Jahr habe ich mir wieder mehr Bücher gekauft, aus Papier. Damit ich sie mit Marker anstreichen kann. Am Ende fasse ich sie zusammen. Im Juli habe ich die 1.000€-Marke für Bücher dieses Jahr geknackt. Verschenke ich dann weiter, so dass ich anderen Menschen helfen kann, sich ebenso weiterzuentwickeln.

Dass ich so wenig benötige, hat bei mir zu wunderbaren Dingen geführt. Ich muss nicht mehr 3 Wochen Vollzeit knechten, um erstmal meine Fixkosten zu decken. Dadurch habe ich mehr Energie und Zeit, um andere Menschen zu beschenken. Ich kann zu mehr Sachen NEIN sagen, wenn ich nicht zu 100% davon überzeugt bin im Einklang mit meinen Werten. Das macht mich authentischer und lebensbejahender.

 

 

Am 25.7.2016 um 10:45 schrieb zaotar:

Du warst auch nicht mein Adressat ;). Was du beschreibst ist ja ein sinnvoller emanzipierter Umgang mit Technologie und du verwendest ja auch facebook. Ich hab whatsapp gruppen z.B. prinzipiell stumm geschaltet und checke das nur zwischendurch mal. Wir senden uns gerne grüße mit bild oder video per whatsapp und halten uns so multimedial aufm laufenden, etc.. :).

Man muss ja nicht jedes tool einsetzen und jedes so, wie es eben einen persönlichen Mehrwert bringt. Facebook, Whatsapp,.. sind aber so flexible tools, damit kann man so viel machen solange man (siehe oben) sich nicht davon überfordern lässt.

Whatsapp schmeiße ich paar Male am Tag an um anderen Menschen Liebe zu senden, einen guten Start in den Tag wünschen, motivieren, nach den Gefühlen erkunden, Termine vereinbaren, mit meinen Coachees schreiben.

Facebook dann für zielgerichtete News und größere Gruppen.

 

Am 25.7.2016 um 14:05 schrieb Herzdame:

Aber diesen Wunsch, den du da beschreibst, das muss man nicht zwingend im Beruf und für Geld machen. Das kann man genauso gut auch im Ehrenamt erreichen, wo man Dinge bewirkt. Das lässt sich auch durch andere Dinge als "Karriere" befriedigen.

Das finde ich einen wichtigen Ansatz.

Er zeigt nämlich: Minimalismus heißt für sich selbst reflektieren, welche Dinge wirklichen Mehrwert für einen persönlich haben. Für den einen ist das Smartphose sinnvoll, für den anderen nicht. Neice kauft sich ein teures Fahrrad, jemand anderes gibt sein Fahrrad vielleicht weg.

Und beide Wege sind jeweils die richtigen, wenn sie durchdacht sind.
In sofern komme ich zu meinem Kritikpunkt, zaotar. Ich kenne zum Beispiel jemanden, der einfach gerne abwäscht. Findet er total meditativ und ist der Moment, wo er Zeit zum Nachdenken hat. Für den wäre eine Spülmaschine kein Mehrwehrt - mit vorschnellen Urteilen sollte man da vorsichtig sein.

Minimalismus hat mein Leben echt bereichert. Ich bin so viel Kram losgeworden und kaufe viel bewusster ein. Welche Massen an Dingen ich über die letzten 5 Jahre aussortiert habe kann sich kein Mensch vorstellen. Mein Leben ist einfacher geworden dadurch. Alles hat seinen Platz und ich habe möglichst wenig unwichtigen Ballast. Wobei das für mich ein iterativer Prozess ist. Ich habe da immer ein Auge drauf. Etwas, was letztes Jahr noch einen Sinn hatte, kann jetzt vielleicht weg. Ich habe ein Fach in meinem Schrank für Dinge, die ich aussortiere. Dann sind sie gleich "weg" und ich schau dann wenn ich Zeit habe, wie ich sie am Besten loswerde. Das geht dann leicht, weil schon alles an einem Platz ist.

Ich greife inzwischen blind in meinen Schrank und habe nur noch Lieblingssachen darin, die ich gerne trage. Wäre früher unvorstellbar gewesen.

Das mit den Lieblingssachen finde ich sehr toll. Das ist mein Standard, den ich auch selbst lebe. Ich pushe und will besser werden. Qualität über Quantität.

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Hier nochmal mein Beitrag aus dem anderen Thread:

Habe mich vor kurzem vom Gedanken "Ich will mal reich sein" endgültig verabschiedet.

Habe letztens auch gelesen "Wer hierzulande mehr als 1500 € netto im Monat verdient, gehört zu den 4 % Reichsten der Welt."

Ich frag mich wirklich, wie so viele immer wieder behaupten, sie hätten nie genug Geld. Dann schaue ich mir ihre monatlichen Ausgaben an und komme schnell dahinter. Teilweise werden Sachen bezahlt von mehreren hundert Euro, die gar nicht genutzt werden (z.b. letztens ein Mädel, die ein privates Auto least, obwohl sie es seit Monaten nicht nutzt, da Firmenwagen an erster Stelle).

Gar keine Wertschätzung, wie ich finde. Ich bin da fast schon Minimalist. Schnappe bei guten Angeboten zu und lasse alles unnötige weg. Tolles Lebensgefühl btw.

Im Jahre 2020 und der Freiheit hierzulande können wir uns aussuchen, mit wem wir zu tun haben wollen. Und ich hatte ohnehin schon immer mit bodenständigen Menschen zu tun. Genau so auch die Frauen. Ich brauch keinen Urlaub auf Ibiza oder Mykonos, wo jeder einfach gesehen werden will. Mir reicht es auch z.B. in Kroatien. Wunderschön und recht preiswert. Kleines Auto - viel entspannter und mehr Parkplätze ^^ normale Wohnung, keine Villa. Ab und zu fein essen gehen, was dann auch was besonderes bleibt. Wer will schon jeden Tag Kaviar essen. Schlimm so eine Selbstverständlichkeit. - Usw. Usf.

Den ganzen Stress und die wenige Zeit für Freunde, Familie, Liebe, Sport und Hobbys nehme ich für Geld ganz sicher nicht in Kauf.

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