Devot & Alpha in der Beziehung?

18 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

Hi,

Immer wenn ich länger mit einer Frau intim werde, kommt die Frage nach den sexuellen Vorlieben auf. Nun ist es so, dass ich unglaublich gerne währenddessen in einen devoten Zustand verfalle. Quasi das komplette Gegenteil von meinem sonstigen Mindset. Viele meiner LTR's waren deshalb anfangs sehr verwirrt, da ich sonst die Beziehung führe, aber sobald es intim wird, ich einfach gerne dominantere Frauen habe. Anfangs ist es für viele Frauen eine gute Erfahrung, und sie machen auch gerne mit. Aber wenn sich die Beziehung länger hinstreckt beginnen die Frauen irgendwann diese Einstellung aus dem Bett in unseren Alltag zu integrieren. Und das stößt mir übel auf, wenn ich merke, dass sie anfangen mich so zu behandeln wie ich es in privateren Momenten gerne hab. Ich spreche natürlich mit den Frauen darüber, aber auf Dauer scheinen sie irgendwie den Respekt zu verlieren. Irgendwo verständlich, wenn sie ständig die Rolle wechselt könnte das irgendwann verschwimmen. Was denkt ihr? Natürlich suche ich auch bei mir selbst den Fehler, oder ich hatte bisher nur manipulative Frauen, die einfach nicht so stark zu ihrer Sexualität stehen um die Grenze zu erkennen. Aber könnte die Möglichkeit bestehen, dass meine sexuelle Vorliebe & mein "normaler" Zustand (meine Vorliebe beginnt dann tatsächlich erst, wenn wir bereits dabei sind.. Beim Vorspiel führe ich gerne, dann lass ich gerne führen) kontraproduktiv für die Beziehungen sind? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich glaube nicht, dass du wirklich taugliche Antworten bekommen wirst, weil PU das so nicht vorsieht.

Tatsächlich kann ich dir auch nicht helfen. Wenn ich mir devote Männer suche, dann habe ich komplett in den Geschlechterrollen vertauschtes Game und für mich schwappt das Machtgefälle auch definitiv in den Alltag über. Aber dafür brauchst du auch besondere Frauen. Dann läuft das aber hervorragend. Meine Spielpartner sind aber trotzdem durchaus Alpha. Also das schließt sich nicht aus.

Vielleicht hat @Kaiserludi dazu ne Idee?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was verstehst du denn unter devoten Vorlieben deinerseits? Sind die so extrem devot, oder stehst du einfach nur auf Reiten und co.?

Allgemein solltest du einfach mal eine gesunde Mischung einbringen. Kann mir schon vorstellen, dass ein rein devotes Verhalten eines Typen auf Dauer nicht besonders interessant ist im Bett. Also beschreib deine Vorlieben mal näher, aber fällt es dir so schwer, zumindest phasenweise mal selbst dominanteres Verhalten zu zeigen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 15 Stunden schrieb Virez:

Was verstehst du denn unter devoten Vorlieben deinerseits? Sind die so extrem devot, oder stehst du einfach nur auf Reiten und co.?

Allgemein solltest du einfach mal eine gesunde Mischung einbringen. Kann mir schon vorstellen, dass ein rein devotes Verhalten eines Typen auf Dauer nicht besonders interessant ist im Bett. Also beschreib deine Vorlieben mal näher, aber fällt es dir so schwer, zumindest phasenweise mal selbst dominanteres Verhalten zu zeigen?

Also, tatsächlich bin ich nicht in eine extreme devote Richtung orientiert. Wenn wir auch nur ein paar Mal intim werden, führe ich auch hier. Es ist mehr die Abwechslung, die ich nach einigen Monaten Sex suche. Und dann stehe ich einfach auf dominantere Frauen. Ich komm auch mit einer unterwürfigen Liebhaberin zum Schuss, es ist also nicht immer notwendig dieses Rollenspiel einzugehen. Doch vorallem wenn ich beginne, einer Frau immer mehr anzuvertrauen, erzähle ich ihr von meiner Vorliebe. Anfangs finden sie das auch mal interessant, und auch dann nehme ich phasenweise wieder die Zügel beim Sex in die Hand. Aber je öfter wir den Rollentausch machen, umso mehr scheint sie den Respekt zu verlieren. Ich weiß ja meine Dominanz einzusetzen, diese sexuelle Vorliebe hat auch nichts mit meinem sonstigen Game zu tun. Es ist für mich selbst einfach zwiespältig, weil zwar auch dominant im Bett sein mich zum Ziel bringt, ich aber eben mehr Lust bei den vertauschten Rollen spüre. Und ich lasse mich gerne von meinen Trieben führen. Aber ein ständiger Partner-Wechsel, um dieses "Problem" zu vermeiden, finde ich nach 8 Jahren PU langsam zu basic. Ich würde gerne wissen, ob andere aus der Gemeinde die Möglichkeit sehen, diese Disparität erfolgreich zu meistern..? Die zwei Antworten waren bisher gut, es liegt scheinbar keine eindeutige Antwort vor. Es wäre schon möglich, verkompliziert allerdings das Game.

Freue mich auf mehr Meinungen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

siehst du, ich wär voll glücklich mit jemandem wie dir. also ich bin ja dominant. im realen leben würd ich mir allerdings lieber jemand auf augenhöhe wünschen oder jemand der in der lage ist mir auch mal das zepter abzunehmen. was aber schwierig ist weil ich im moment immer bei welpen lande. was total toll ist im bett, aber mir im realen leben super auf den zeiger geht. da mag ich nicht immer die mutti sein sondern mich auch mal darauf verlassen das jemand mitdenkt oder mal aufgaben übernimmt.

ist einfach schwierig jemanden zu finden der da passt, ich hab die hoffnung aber noch nicht aufgegeben. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Herzdame Ich versteh Dich nicht ganz. Du sagst, das Machtgefälle geht auch extrem in den Alltag mit ein, aber die Männer sind trotzdem *Alpha*? Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen. Jemand lässt sich sowohl sexuell als auch im Alltag dominieren und ist trotzdem Alpha? Für mich geht das nicht gut zusammen, aber jedem das Seine.

 

@mr-hussy Wenn Du willst, dass Dir jemand gute Antworten gibt, musst Du definitiv konkreter werden. Was soll das heissen, "nicht in eine extrem devote Richtung"? Du hast die Antwort schon im letzten Post vermieden, aber ist schon ein Unterscheid, ob Du Dich mal reiten lassen willst und sie Dich da "benutzen" darf, wie sie mag, oder aber Du gefesselt und geknebelt nackt putzen willst im Dienstmädchenoutfit ;-)  In welchem Bereich, bzw. bei was für Vorlieben bist Du denn so angesiedelt? Ich kann mir (leider) schon gut vorstellen, dass bei extremeren Sachen, wenn sie dauernd eingefordert werden, viele Frauen keinen Bock mehr haben. Andererseits muss ich aber auch mal ne Lanze brechen für dominantere Frauen. Ich finde dieses "ich leg' mich hin wie tot - und sag ich wär devot" (oh, es reimt sich) einfach nur langweilig. Sowas ist nicht devot, sondern verklemmt und lame.

 

 

 

  • TOP 4

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

TE,

vielleicht hilft es Dir, die Ebenen zu trennen. Also eine Umgangsebene und eine sexuelle Ebene zu definieren. Dann kannst Du auf Umgangsebene auf Augenhöhe oder dominant agieren. Auf einer sexuellen Ebene aber völlig anders. 

Vermischt die Frau die Ebenen, dann weißt Du sie einfach freundlich darauf hin. So lässt sich manches Problem mit ruhigem Blut lösen und Du kannst ihr gleichzeitig einen Rahmen vorgeben.

Und um das ganze Spiel (für meine "Vorposter") einfach mal umzudrehen:

Wie kann eine Frau, die sich gerade von Euch aufs Bett drücken und hemmungslos durchvögeln ließ, auch nur ansatzweise glauben, sie könne jetzt, 15 Minuten später, mitentscheiden, wohin ihr gemeinsam in Urlaub fahrt ??? Völlig absurd...

  • TOP 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde schrieb Ling Ling:

@Herzdame Ich versteh Dich nicht ganz. Du sagst, das Machtgefälle geht auch extrem in den Alltag mit ein, aber die Männer sind trotzdem *Alpha*? Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen. Jemand lässt sich sowohl sexuell als auch im Alltag dominieren und ist trotzdem Alpha? Für mich geht das nicht gut zusammen, aber jedem das Seine.

Das geht hervorragend.

Ich nehme mal den absoluten Grundlagentext "Alpha" by Raiser als Grundlage:

http://www.pickupforum.de/topic/29482-alpha-by-raiser/

Zitat

Alpha = Führer der Gruppe. Von Männern respektiert, von Frauen begehrt. Man fühlt sich wohl in seiner Gegenwahrt.

Was macht einen guten Anführer aus?
Er kann führen, wenn es notwendig ist, tut das gern und ist dabei akzeptiert. Er besteht aber nicht verbisschen auf sein "Recht", wenn die Führung durch jemand anderen gerade sinnvoll erscheint. Dann kann er auch mal die Führung abgeben - und steht im Hintergrund und ist bereit einzugreifen, wenn seine Führung nötig ist. Also er kann auch mal laufen lassen und ist kein Kontrollfreak, der Angst hat Führung abzugeben.

Das sagt Raiser z.B so unter "Gelassenheit"

Zitat

Wenn du alles ausprobiert hast wirst du ruhiger. Du lässt alles auf dich zukommen. Wenn du der King bist musst du niemanden mehr etwas beweisen. Sei entspannt, lass alles auf dich zu kommen und renn nicht durch die Gegend als würdest du gerade aus dem Knast kommen. Sowas wirkt abschreckend auf Andere. Entspann dich und jeder wird denken das du immer Herr der Lage bist, und immer weist was zu tun ist. Der jenige im Raum der am coolsten und entspanntesten aussieht und dies auch austrahlt wird als King angesehen, als der der weis wie es läuft und wo es langeht.

Raiser zerlegt Alpha sein in folgende Aspekte:

Zitat

2.1 Selbstsicherheit

2.11 Ehrlichkeit

2.2 Humor

2.3 Gelassenheit

2.4 Gepflegtes Aussehen

2.5 Visionen/ Träume/ Hobbys

2.6 Die Ich-bin-der-Preis Einstellung

2.7 Körpersprache

2.8 Social Proof/ Social Circle

2.9 Respekt

3.0 Aus Fehlern lernen

4.0 Scheiß drauf

5.0 Unabhängigkeit

6.0 Diskretion

7.0 Selbstkritik

8.0 Keine Fragen

9.0 Aktion und Reaktion

10.0 Selbstbefriedigung

11.0 Eifersucht

12.0 Instinkt

13.0 Nicht Jammern, ändern!

14.0 Verantwortung

Und nicht ein einziger Punkt davon widerspricht doch einem devoten Mann grundsätzlich.

Die Männer mit denen ich spiele, die können führen und tun es auch oft genug. Sie entscheiden sich nur aktiv dafür bei ausgewählten Frauen die Führung abzugeben und das zu genießen.

Ich würde mich freuen, wenn jemand (zum Beispiel @Ling Ling) mir erklären mag, warum ein Mann, der Lust daran hat sich um mein Wohl zu kümmern nicht Alpha sein kann. Gegen welchen der Alpha-Punkte verstößt das denn genau?

  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 9 Minuten schrieb Herzdame:

Ich würde mich freuen, wenn jemand (zum Beispiel @Ling Ling) mir erklären mag, warum ein Mann, der Lust daran hat sich um mein Wohl zu kümmern nicht Alpha sein kann. Gegen welchen der Alpha-Punkte verstößt das denn genau?

Das kommt eben auf eine genauere Erklärung seitens des TE an. Wie Ling Ling schon sagte, ist er meiner Frage nach Spezifizierung etwas ausgewichen.

"Um das Wohl der Frau zu kümmern" ist für mich nicht devot. Ich liebe es, Frauen mit Oralsex zum Orgasmus zu bringen und stehe total auf Reiten, aber ich würde mich in sexueller Hinsicht überhaupt nicht, als Devot bezeichnen. Das kannst du nämlich auf völlig verschiedene Arten machen. 

So kann man nur allgemein antworten und nicht näher drauf eingehen, als wir es schon getan haben. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 5 Minuten schrieb Virez:

Das kommt eben auf eine genauere Erklärung seitens des TE an. Wie Ling Ling schon sagte, ist er meiner Frage nach Spezifizierung etwas ausgewichen.

"Um das Wohl der Frau zu kümmern" ist für mich nicht devot. Ich liebe es, Frauen mit Oralsex zum Orgasmus zu bringen und stehe total auf Reiten, aber ich würde mich in sexueller Hinsicht überhaupt nicht, als Devot bezeichnen. Das kannst du nämlich auf völlig verschiedene Arten machen. 

So kann man nur allgemein antworten und nicht näher drauf eingehen, als wir es schon getan haben. 

Okay @Virez.

Wenn "Um das Wohl der Frau zu kümmern" aber heißt sie zu bekochen und ihr dann das Essen auf Knien mit einer passenden Ansage zu servieren, wenn es heißt aufzuheben, was sie runterwirft, wenn es heißt, dass sie eben entscheiden darf, wonach ihr der Sinn steht, wenn es heißt ihr Kammerdiener zu sein, ihr Sexspielzeug - DANN ist "Um das Wohl der Frau kümmern" durchaus sehr devot.

Und an der Stelle würde mich eben interessieren, in welchen Punkten genau dann dieser Mann nicht trotzdem Alpha sein kann.

bearbeitet von Herzdame

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich seh da für mich überhaupt keinen bruch darin in einem bestimmten rahmen devot zu sein und in einem anderen eben nicht mehr. sex ist ja immer ein bisschen rollenspiel. es ist eine besondere aktivtiät und ich trenne sowas halt vom alltag.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Beim Theater gibt es das "Entrollen" (in Form von verschiedenen z.B. kinästhetischen Signalen wie "die Rolle abklopfen" oder "Entrollen" wie bei einer Papierrolle, usw.), um bewusst eine gespielte Rolle zu verlassen und sie nicht mit von der Bühne zu nehmen. Vielleicht wäre ein kleines, persönliches Ritual hilfreich, um den Framewechsel für beide zu verdeutlichen? Türschwellen bieten sich für sowas immer sehr gut an; die Tür ins Spielzimmer, wo Du Deine Spiel-Rolle einnimmst. Keine Ahnung, inwiefern Du das für praktikabel erachtest. Ganz verhindern, dass unbewusst eine Rollenübertragung stattfindet, wird's das allerdings nicht. Aber was hindert Dich daran, das Gör auf Deinen Oberschenkel zu setzen und ihr gutmütig väterlich zu erklären, dass "Drinnen" und "Draußen" (auf Spielzimmer bezogen) zwei verschiedene Welten sind? In dem Fall könnte es helfen, wenn Du danach für eine gewisse Zeit auf Deine devoten Freuden - welche auch immer das seien - verzichtest.

Vielleicht liegt es aber auch gar nicht nur daran, dass die Frauen Deine Rollen verwechseln. Vielleicht schleppst Du Deine devote Rolle selber aus dem Schlafzimmer, indem Du Dich "gehen lässt", das sexuelle Interesse Gefühl der Neugier an ihr verlierst (in Form von "Devot wird Standardprogramm") oder weniger führst? Irgendwie bleibt's zu schwammig, um ein Gefühl für Deine Situation zu kriegen. Sowohl was "devot" heißt als auch wie die LTRs sonst gelaufen sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also für mich gehört ein Ritual auch immer zu einer Session. An und Ablegen eines Halsbandes zum Beispiel. Und danach dann halt Comfort erzeugen. Meist noch zusammen auf der Couch kuscheln (also in einem anderen Raum als man vorher gespielt hat) und dem devoten Partner zum beispiel einen Tee machen / etwas zu trinken bringen usw. Eben zeigen das ich jetzt nicht mehr die Mistress bin sondern wieder die liebenden Partnerin, auf Augenhöhe. Ist für beide Parteien wichtig mMn

Wobei ich den Punkt von Solei bezüglich "heraustragen der Rolle" durch dich selbst eventuell auch einmal prüfen würde.

bearbeitet von salazey
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde schrieb salazey:

Also für mich gehört ein Ritual auch immer zu einer Session. An und Ablegen eines Halsbandes zum Beispiel. Und danach dann halt Comfort erzeugen. Meist noch zusammen auf der Couch kuscheln (also in einem anderen Raum als man vorher gespielt hat) und dem devoten Partner zum beispiel einen Tee machen / etwas zu trinken bringen usw. Eben zeigen das ich jetzt nicht mehr die Mistress bin sondern wieder die liebenden Partnerin, auf Augenhöhe. Ist für beide Parteien wichtig mMn

Wobei ich den Punkt von Solei bezüglich "heraustragen der Rolle" durch dich selbst eventuell auch einmal prüfen würde.

sowohl deines, als auch Solei's Beschreibung des Rituals finde ich sehr interessant, und werde es bei der nächsten Gelegenheit einführen! Danke, das war hilfreich

vor 2 Stunden schrieb Solei:

Vielleicht liegt es aber auch gar nicht nur daran, dass die Frauen Deine Rollen verwechseln. Vielleicht schleppst Du Deine devote Rolle selber aus dem Schlafzimmer, indem Du Dich "gehen lässt", das sexuelle Interesse Gefühl der Neugier an ihr verlierst (in Form von "Devot wird Standardprogramm") oder weniger führst? 

Auch ein interessanter Gedanke. Wenn ich meine Energie im Laufe einer Beziehung reflektiere, kam es tatsächlich auch mal vor, dass ich die Neugier verlor bzw. passiver wurde. Passiv heißt zwar nicht direkt beta, aber die Spannung könnte auch dadurch verloren gegangen sein. Im Zusammenhang mit deiner Rollenritualisierung könnte man sich bewusst machen, dass man jetzt wieder "nach draußen" geht.

Ich habe gerade das Verlangen im örtlichen Theater nach ein paar Lehrstunden nachzufragen. Vielleicht finde ich so auch ein neues Hobby :D Danke für den Anstoß!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass du selbst deine Rolle unbewusst mit aus dem Schlafzimmer heraus nimmst, und die Frau dann mehr oder minder darauf reagiert... 

Ich kann jetzt nur aus der umgekehrten Sicht Erfahrungen berichten, ich bin halt als Frau alltagsdominant, und möchte voll auf Augenhöhe stehen, aber gerne devot beim Sex. Das heißt, ich hab zb jemanden, dem ich erlaube, mich zu fesseln, und weitestgehend zu benutzen wie er möchte. Und trotzdem (oder grade deswegen) ist von dieser Dynamik in unserer sonstigen Freundschaft nichts zu spüren. Der Respektiert mich sehr, und überlässt mir auch die Führung, wenn ich sie mir nehme... Habe ich auch bei anderen devoten Frauen schon erlebt, dass die im Alltag dann doch ein Stück weit die Hosen an haben. 

Es ist also möglich, diese Dynamik innerhalb des Schlafzimmers zu belassen, und von daher sollte das auch für den Mann möglich sein. 

  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Herzdame Dann haben wir einfach etwas unterschiedliche Auffassungen. Wenn ich praktisch alles für eine Frau mache, sie bekoche, ihr praktisch "zu Füssen liege" und sexuell komplett devot bin, dann fehlt mir persönlich eben eine wichtige Alpha-Eigenschaft: Dominanz. Ich finde zudem auch, dass einige der Punkte, die Du genannt hast von Raiser (u.a. "scheiss drauf" und "Unabhängigkeit") sich mindestens regelmäßig mit "devot" in der Regel beissen. Für mich ist Dominanz ganz klar Eigenschaft eines Alphatieres. Du darfst das natürlich anders sehen. Aber für mich ist ein *Alpha* nicht der, der auf Knien rumrutscht und Dir den Arsch küsst, sondern der Leitwolf. "Alpha"-Qualität ist schon irgendwo losgelöst von der rein sexuellen Dominanz, da sind wir uns einig. Aber wenn jemand eben nur devot ist... nene... das ist ein meinen Augen eben kein Leitwolf. Und genau da kommen wir jetzt in den Bereich, wo ich sage, dass der TE keinen Bock hat Farbe zu bekennen und deshalb auch nur semi-gute Ratschläge erhalten kann. Ist nämlich ein Riesenunterschied, ob er ab und zu mal Bock hat, sich benutzen zu lassen oder auf bestimmte Praktiken. Aber aber er sich dauerhaft unterwerfen will und ihn das kickt - dann ist er eben nicht dominant - und die überwiegende Mehrheit von Frauen kommt da nicht drauf klar, wenn sie nen Typen haben, der (ich überzeichne jetzt) am liebsten in Strumpfhosen auf ihre Füße ...... und sich schlagen lassen will und ansonsten nix. Es gibt ein sehr breites Switcher-Spektrum, da fast niemand komplett immer nur dominant ist (und das oft ebenso nicht gutginge)... aber komplett devot = nicht Alpha. Zumindest in meiner Welt.

Liebe Grüße

  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Ling Ling Das was du beschreibst lässt sich auch auf das Wort "Kongruenz" herunterbrechen und ist nicht falsch. Ich würde das aber nicht als Fehler des TEs sehen, sondern eher als sein Pech.  So ist eben seine Persönlichkeit und wie du auch geschrieben hast, kommen da viele Frauen nicht drauf klar. Ich bin der Meinung, dass wenn du so eine polarisierende Persönlichkeit hast, bei der die Schere zwischen Sex und Alltag soweit auseinander geht, dass du da einen Partner brauchst, der über ne abnormale "sexuelle Intelligenz" verfügt. So das er klar trennen kann, was im Bett abläuft und im Alltag. Von daher glaube ich nicht, dass er aktiv was verbessern, sondern sich nur nen passenderen Partner suchen kann.

  • TOP 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 21.7.2016 um 17:26 schrieb Vice!:

@Ling Ling Das was du beschreibst lässt sich auch auf das Wort "Kongruenz" herunterbrechen und ist nicht falsch. Ich würde das aber nicht als Fehler des TEs sehen, sondern eher als sein Pech.  So ist eben seine Persönlichkeit und wie du auch geschrieben hast, kommen da viele Frauen nicht drauf klar. Ich bin der Meinung, dass wenn du so eine polarisierende Persönlichkeit hast, bei der die Schere zwischen Sex und Alltag soweit auseinander geht, dass du da einen Partner brauchst, der über ne abnormale "sexuelle Intelligenz" verfügt. So das er klar trennen kann, was im Bett abläuft und im Alltag. Von daher glaube ich nicht, dass er aktiv was verbessern, sondern sich nur nen passenderen Partner suchen kann.

Absolut richtig. Wenn es rüberkam, als ob ich dem TE einen "Fehler" attestiere, dann möchte ich das auch hiermit richtigstellen. Ich denke, der TE braucht wirklich "nur" eine Partnerin, mit der das eben harmoniert, wie Du geschreieben hast. Sex ist das Eine, da kann es dann devot sein - die Beziehung ansonsten das Andere, so dass kein Ungleichgewicht im Alltag entsteht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Mitgliedskonto, oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Mitgliedskonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Mitgliedskonto erstellen

Registriere Dich ganz einfach in unserer Community.

Mitgliedskonto registrieren

Anmelden

Du hast bereits ein Mitgliedskonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Wer ist Online   0 Mitglieder

    Aktuell keine registrierten Mitglieder auf dieser Seite.