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Das ist doch Quatsch, Jon. Der Täter hat von Mobbing gesprochen und dass ihm keiner geholfen hat. Das hat mit AFD, Lybien, Flüchtlingen usw mal überhaupt gar nichts zu tun. Völlig konstruiert was du da schreibst.

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11 minutes ago, Herzdame said:

Das ist ein guter Artikel zu Amoklauf und psychologischem Profil:

http://www.dw.com/de/im-kopf-eines-amokl%C3%A4ufers/a-16737558

Lydia Benecke gibt da auch bei Facebook als Kriminalpsychologin immer ganz gute Quellen und Infos zur psychologischen Beurteilung von aktuellen Fällen.

Wirklich guter Artikel. Danke!

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vor 18 Minuten schrieb Timerunner:

Das ist doch Quatsch, Jon. Der Täter hat von Mobbing gesprochen und dass ihm keiner geholfen hat. Das hat mit AFD, Lybien, Flüchtlingen usw mal überhaupt gar nichts zu tun. Völlig konstruiert was du da schreibst.

 

Ich spreche nicht von dieser Tat, sondern von der Ursachenbekämpfung von Terror/Amokläufen allgemein.

Und der Junge wurde Opfer von muslimfeindlichen Parolen/Ausländefeindlichkeit, das ist auch eine Ursache. Ebenso hat der Junge gesehen, was für eine Hysterie und Megawirkung solche Anschläge auslösen. Es ist ja kein Zufall, dass er das jetzt machte. Es ist irgendwo auch eine Nachahmungstat. Der afghanische Jugendliche lief letztlich auch Amok, nachdem er vom gewaltsamen Tod seines besten Freundes erfuhr.

Wenn jetzt labile muslimische Jugendliche dem IS folgen wollen, sind das letztlich auch labile Amokläufer.

Wie ich sagte, wenn muslimische MIgranten, derart ausgegrenzt werden und der extreme Rechte weiter blüht, wird sich eine ganze Generation ausgestoßen fühlen, wir sehen das in Frankreich. Natürlich führt das als Gegenreaktion zu radikalisierten Jugendlichen, insbesondere wenn diese zusätzlich labil sind.

 

Das derzeitige gesellschaftliche Klima lädt labile Persönlichkeiten geradezu dazu ein, durch Terror/Amok ihre Allmachtsphantasien auszuleben. Weil man sie extrem überhöht. Ob sie jetzt dazu die islamistische Ideologie als Katalysator dafür nehmen, oder nicht.

 

bearbeitet von jon29

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Ich bin ebenfalls sehr an der zukünftigen Häufigkeit solcher Taten interessiert, bisher war es schließlich recht 'ruhig' in DE, bzw. konnten Anschläge abgewehrt werden.

 

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3 hours ago, jon29 said:

Und der Junge wurde Opfer von muslimfeindlichen Parolen/Ausländefeindlichkeit, das ist auch eine Ursache.

Nein, er wurde von Türken und Arabern gemobbt und wollte sich an diesen nun rächen. Wie jetzt bekannt wurde, hat er fast ausschließlich Migranten getötet. Dass er dann von diesem bayrischen Vollhonk als Kanake beschimpft wurde, also als genau das, was er selbst zutiefst verachtet, muss ihn wohl hart getroffen haben. Da könntest du recht haben. Ist aber in diesem Fall sicherlich nur ein kleiner Faktor.

Mit der Religion hat das aber nach wie vor null komma null zu tun. Wie gesagt völlig absurd, dass du das immer wieder herbeikonstruierst.

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Wenn einer Leute erschießt darf man ihn mit allem beschimpfen was das Vokabular so hergibt. Der Bayer hätte da gerne noch ein paar schippen drauf legen können. Hauptsache der typ regt sich auf und verliert Zeit in der er noch mehr Menschen töten kann.

bearbeitet von Rudelfuchs

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vor 4 Stunden schrieb jon29:

Also auch wenn er muslimisch geprägt sein sollte, ISIS als Vorbild scheidet aus, weil Iraner/Schiiten von ISIS gehasst und umgebracht werden.

 

Genauso wie man als Protestant zum Katholizismus konvertieren kann und umgekehrt, kann man auch als Schiite Sunnite werden und umgekehrt. 

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Trotzdem hat das nach bisherigem stand nichts damit zu tun. Ist vergleichbar mit schulamokläufen. 

Was es jetzt nicht wirklich besser macht. So arschlöcher finden immer einen Grund für sowas. so ist die Welt leider.

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vor 5 Stunden schrieb jon29:

Und der Junge wurde Opfer von muslimfeindlichen Parolen/Ausländefeindlichkeit, das ist auch eine Ursache. Ebenso hat der Junge gesehen, was für eine Hysterie und Megawirkung solche Anschläge auslösen. Es ist ja kein Zufall, dass er das jetzt machte. Es ist irgendwo auch eine Nachahmungstat. Der afghanische Jugendliche lief letztlich auch Amok, nachdem er vom gewaltsamen Tod seines besten Freundes erfuhr.

Der Attentäter von Würzburg hatte (obwohl er falsche Angaben gemacht hat und wohl gar nicht asylberechtigt war) alles. Pflegeeltern, Schutz, Aussicht auf einen Ausbildungsplatz. Es ist völlig absurd das als Beispiel dafür zu nehmen, dass eine angebliche Ausgrenzung der Muslime für Terror verantwortlich ist. Praktisch der gesamte Bundestag hat im letzten Jahr der Aufnahme von rund einer Millionen muslimischer Flüchtlinge zugestimmt und Politiker aller Parteien (bis auf die AfD) nehmen die Mehrheit der Muslime nach Terroranschlägen in Schutz. 

"Grenzt die Muslime nicht aus, dann gibt es mehr Terror" lässt mich ehrlich gesagt auch an der Friedfertigkeit der Religion zweifeln. 

Verantwortlich für radikal-islamische Auswüchse und Terror ist in erster Linie die islamische Welt selbst. Sie hat auch am meisten darunter zu leiden. Wir sprechen nur Kindern und Geisteskranken die Schuldfähigkeit ab und nicht 1,6 Milliarden Muslimen. Das wäre ja auch ziemlich "rassistisch" (wenn der Islam denn eine Rasse wäre). 

Auf dem Fundament sollte man Fehler westlicher Poltik (die es zweifelsohne gab und gibt) gerne ausgiebig diskutieren. 

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Was ein bisschen stutzig macht, ist, dass die Zeugenaussagen teilweise erheblich von dem abweichen, was später ermittelt wurde.

 

Auch ist verwunderlich, woher immer diese Handyvideos plötlich auftauchen. Eine normale menschliche Reaktion in so einer "Amoklage", wie es im Neusprech heißt, wäre, die Beine in die Hand zu nehmen und so schnell wie möglich wegzurennen. Aber offenbar haben hier die furchtlosen Zivilisten immer genug Zeit, in aller Seelenruhe noch ein Handyvideo zu drehen.

Und dieser Korrespondent hier ist zufällig immer am Ort des Geschehens: https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Gutjahr

War nicht nur zufällig in Nizza, sondern gestern abend auch live für die ARD vor Ort dabei. Und falls jetzt einer sagt: Das ist nunmal sein Job als Reporter, der muss da halt hingehen: Aus diesem Artikel geht hervor, dass er auch in München zufällig anwesend war: http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/terror-in-muenchen-eine-ganze-stadt-in-panik/13916034.html

 

 

bearbeitet von Yan

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vor 6 Minuten schrieb Yan:

Was ein bisschen stutzig macht, ist, dass die Zeugenaussagen teilweise erheblich von dem abweichen, was später ermittelt wurde.

Ist ganz normal!

Der Mensch ist in seiner Wahrnehmung durch seine Sinne beschränkt. Sowohl Seh-, Hör-, Schmeck-, Riech- und Tastsinn spielen dem Gehirn einen Streich. Dazu gibt es viele Bücher, Aufsätze oder Beiträge in der Psychologie und der Kriminologie.

 

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vor 10 Stunden schrieb KommodoreB:

Was kommt als Nächstes, was werden die Konsequenzen sein?

Als nächstes kommt geheuchelte Betroffenheit, dann ein paar schlechte Erklärungsversuche, das obligatorische "jetzt bloß nicht gegen Ausländer sein" und dann wird das Waffengesetz verschärft um so etwas in Zukunft zu vermeiden. Das der Junge (meines Wissens) eine Glock und 300 Schuss Munition hatte, obwohl beides in Deutschland schon lange verboten ist, beweist zwar wieder aufs neue das es vollkommen egal ist ob Waffen verboten werden oder nicht, aber als Politiker versteht man irgendwie nicht das Kriminelle sich nicht ans Waffengesetz halten und das auch nicht tun werden wenn man es weiter verschärft.

vor 10 Stunden schrieb KommodoreB:

Es gab den Hashtag #offenetür um Leute auf der Straße reinzuholen und vor der Schießerei zu schützen.

Übertriebene Panikmache?

Eher eine Form von Sensationsgeilheit.

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