Tagebuch 2.0 - ein ganz neues Leben

71 Beiträge in diesem Thema

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@El Rapero danke für Deinen Beitrag, ich mach jetzt erstmal auch allein weiter.

Gestern Abend hatte ich ein tolles Gespräch mit einer Mutter, dabei gings auch um Trennung, Alleinerziehend, Ex-Partner usw. Überall die gleichen Probleme wenn Kinder mit im Spiel sind. Meine Strategie über den Umgang mit meinem Kind und der Ex kommt auf breiter Front gut an. Alles Personen die ähnliches erlebt haben und die Erkenntnis haben, wichtig ist nur das Wohl des Kindes, auch wenn man selbst mal zurückstecken muss oder einfach mal den Mund halten soll. Rachegelüste sind hier fehl am Platz. Dann war ich gestern noch bei meinem Steuerberater. Im Grossen und Ganzen sieht es finanziell gut aus, jetzt kommt es auch noch auf das Finanzamt drauf an, aber wird schon laufen. Urlaub wäre finanziell gesichert nur leider spielt mein Arbeitgeber noch nicht ganz mit. Wird sich nächste Woche zeigen obs klappt. Bis jetzt eine sehr bewegende Woche mit vielen Erkenntnissen und Fortschritten. Wochenende wird nicht anders. Fazit bis jetzt: Sozial Cicle möchte gepflegt werden und braucht zeit, sehr viel Zeit! Aktueller Stand: es läuft...

Edit: Ich halte mich ja nach dem Buch "Simplify your Life" und versuche  soviel wie möglich umzusetzen, Schrit für Schritt. Punkt eins gehts um Sachen und bei Punkt 2 um die Finanzen. Diese beiden Punkte sind bis jetzt ja schon fast 70% prozent umgesetzt. Bis Ende des Jahres dann warscheinlich 90%. Heisst ich bin bei Punkt 3 angekommen, das wäre die Zeit. Das Thema kommt genau zum richtigen Zeitpunkt und sollte sich schneller umsetzen lassen als die ersten beiden Kapitel, da wirklich viel zu tun.

bearbeitet von werer
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Verrücktes Wochenende hinter mir, anstrengenden Montag ebenfalls. Was war los? Bekannter mit einer dominaten HB zusammen. Mit ihr wäre auch schon mal fast was gelaufen, hab den Braten aber sehr schnell gemerkt und mehr als ein Date gabs deshalb von meiner Seite aus nicht. Sie ist anscheinend immer noch sauer auf mich, kann man nix machen. Dachte Freundschaft würde funktionieren, komme mit ihm sehr gut klar aber jetzt auf einmal merke ich wie die Sache anfängt zu stinken. Sie manipuliert ihn bis zum gehtnichtmehr. Wenn man sich über den Weg läuft kommt vielleicht noch ein Hallo, das wars. Interessant wie sich manche Menschen selbst das Leben schwer machen. Naja kann mir egal sein.

Samstag hab ich mal die Fetzen fliegen lassen und war Sonntag entsprechend zu nichts zu gebrauchen. Ich lese hier im Forum immer wieder man soll lernen auch mal Nein zu sagen. Ich gehöre ja auch um es mal positiv zu sagen zu den gutmütigen Menschen und hatte lange Zeit das Problem, alles für Andere zu machen und mich selbst zurückzustellen. Heute passiert mir das weniger häufig. Die Erkenntnis das was man selbst als gutmütig ansieht, eigntlich nur dumm ist. Jemand will was von mir, ok gerne, aber ich will dafür auch was haben! So bekommt man Respekt im Freundeskreis. Ich habe keine Probleme mehr damit, einem guten Freund zu sagen, wenn er Mist gebaut hat und selbst nehme ich die Kritik Anderer auch gern an, soweit sie berechtigt ist.

Heute Abend gehts auf ne Geburtstagsfeier, heisst für mich: reden reden reden soviel wie geht!

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Ich schreibe jetzt nach längerem Überlegen hier wieder einen Beitrag in meinTagebuch. Der Alltag hat sich ja nicht gross geändert und gibt deshalb nicht viel Neues zu berichten bis auf eines. Ich habe eine Reise gebucht! Eigentlich wollte ich eher einen ruhigen Badeurlaub machen, wo ich nochmal über Alles nachdenken kann. Was bringt mir das? Denke nicht viel. Bei der Suche nach der richtigen Reise bin ich fast die ganze Erdkugel überflogen und nicht fündig geworden. Vieles was micht interessiert aber auch vieles was nicht passt. Ende Oktober ist eine schwierige Reisezeit, so die Aussage im Reisebüro. Ich habe mich dann schweren Herzens gegen Badeurlaub entschieden, aber für eine Erlebnisreise, also das genaue Gegenteil. Warum bin ich nicht gleich von Anfang an auf die Idee gekommen? Die Antwort ist simpel: Komfortzone! Meine Reisen waren immer eher langweilig, wenig zu erzählen, absolut durchgeplant... Diesmal nicht. Der Reiseablauf ist zwar auch starr organisiert aber trotzdem ganz anders als nur am Strand, Hotel zu hocken. Lange Rede kurzer Sinn, wo geht es hin? Nach Marokko! Landesrundreise mit Kamelwüstentour. Für Backpacker standard, für mich was ganz neues. In knapp zwei Monaten gehts los und bereits jetzt setzt schon die Nervosität ein. Ich glaube besser kann ich dem Alltag nicht entfliehen. Ich freu mich darauf!

 

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Gott sei dank Freitag!

Eine Woche der Normalisierung. Normale Kommunikation mit der Ex ohne Vorwürfe. In Whatsapp und FB nicht mehr geblockt. Trennung und aktuelle Situation akzeptiert. Urlaub gebucht anders als ursprünglich gedacht, dank Komfortzonenerweiterung. Langsam kommt auch das Interesse für mein Hobby zurück. Allgemein weniger aggressiv und mehr Gleichgültigkeit gegenüber Dingen die ich nicht ändern kann. Rückblick auf das bisherige Jahr, kann ich durchaus zufrieden sein. Viel zuviele Gedanken auf Andere haben mich dieses Jahr blockiert. Ein bisschen mehr Konzentration auf mich selbst damit es mir gut geht ist noch nötig. Das hat mein Therapeut immer gesagt. Was tun Sie täglich damit es Ihnen gut geht? Eine Situation die man nicht ändern kann und nicht akzeptiert ist Selbstgeiselung. Jeder hat aber die Möglichkeit seine eigene Situation, sein Leben zu ändern. Warum ist das so schwer? Weil es Gründe gibt warum man in der Vergangenheit so gehandelt hat und jetzt soll alles falsch sein? Hier fängt Persönlichkeitsentwicklung an. Bewusst mit Situationen anders zu sehen und umzugehen wie man es früher gemacht hätte. Erfolgreiche Persönlichkeitsentwicklung ist, wenn man diesen Prozess ins Unterbewusstsein integriert hat. Es gibt auch negative Persönlichkeitsentwicklung und woher soll man nun wissen ob man auf dem richtigen Weg ist? Ständige Reflektion! Wie hat sich die Situation um mich verändert? Wie reagiert die Umwelt? Geht es mir besser? Jeder hat eigentlich nur das Ziel glücklich zu sein. Warum ist das so schwierig? Die Antwort ist simpel, es ist nicht schwierig nur wir machen es uns selbst schwer. Wenn ich Durst habe, dann trinke ich was. Bei Hunger hilft essen. Das lernt man ja schon als Baby. Was tun wir, wenn wir traurig sind? Als Baby/Kind wird man dann vielleicht von den Eltern wieder aufgemuntert oder abgelenkt. Selber macht man da wenig, man ist abhängig davon, das ein Mensch mich wieder aufmuntert. Man wird abhängig von externen Einflüssen und das in vielen Bereichen wie auch dem glücklich sein. Heute erkenne ich, ich hab mein Glück selbst in der Hand!

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Montag, neue Woche, neue Vorsätze aber welche?

Da hilft vielleicht ein Rückblick aufs Wochenende. Samstag volles Programm wie immer. Sonntag erstmal Kater ausgeschlafen. Mittag Essen zubereitet und Nachmittags Brürokram erledigt. Danach Leere, nichts zu tun, naja zu tun gibts immer was aber hatte keine Lust dazu. Genau hier liegt der Hund begraben. Alleinsein macht mir wieder Probleme. Seit dem ich mich die letzten Wochen systematisch emotional von meiner Ex entfernt habe kreisen meine Gedanken nicht mehr ständig um Sie, sondern mehr um mich. Was will ich überhaupt? Was macht mir Spass. Früher war die Familie meine Erfüllung, die gibt es nicht mehr. Hobby finde ich langsam wieder interessant, aber nicht mehr in der Intensität. Da ist keine Leidenschaft vorhanden. Noch nicht, also gehe ich es langsam an.

Weil mir ja gestern so langweilig war habe ich nen Wochenplan geschrieben mit Einkaufsliste. Das passt zu meiner nächsten Stufe, Zeitmanagement. Gleichzeitig habe ich schon den nächsten Part im Fokus: Gesundheit und Ernährung erst danach kommt ja das Thema Beziehung. Könnter ein heisser Herbst werden, liegt nur an mir.

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Jeder Tag wo man nicht das Maximalste aus sich heraus geholt hat, ist ein verlorener Tag. Nichts ist wahrer als dieser Satz und nichts kann dies ersetzen. Selbstbewusstsein kommt genau von dieser Stärke, alles zu geben. Egal ob es die Arbeit ist, die einem nicht spass macht oder andere Dinge die gemacht werden müssen. Sich zu überwinden und es zu machen wird man nie bereuen, es aber nicht zu tun, ist der Anfang der Resignation und das Selbstwertgefühl geht runter. Dies bedeutet nicht immer volle Leistung zu geben, sondern es gehört auch dazu, bewusst nichts zu tun und diese Zeit voll und ganz für die Erholung zu nutzen um am nächsten Tag wieder mit voller Power ran zu gehen. Auf der Couch rumlümmeln und sich Gedanken machen, was man jetzt eigentlich alles tun müsste ist Gift. Gift für die Seele und Körper. Selbstaufgabe wäre warscheinlich das passende Wort dafür.

Mit diesen Sätzen möchte ich mich hier zurückmelden. Wir haben bereits Winter und stehen kurz vor Weihnachten. Eigentlich wollte ich dieses Jahr mein Singledasein beenden und habe mich die letzten Wochen öfters gefragt, was mich eigentlich davon abhält. Die Antwort ist ganz einfach, nur ein glücklicher Single ist auch bereit diese Phase aufzugeben. Immer wenn ich in eine Beziehung rutschte, war es in einer Zeit wo ich rundum zufrieden war. Diesen Punkt habe ich noch nicht erreicht, aber ich weis inzwischen wie ich ihn erreichen kann. Keine Partnerin kann aus mir einen glücklichen Menschen machen. Ich allein bin dafür verantwortlich. Ich sehe mich auf einen guten Weg, bis demnächst!

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Ich weiß ja nicht, wie du immer zu den Infos kommst was deine Ex angeht... Aber verzichte einfach drauf. Scheiß egal wie ihr neues Leben aussieht! Wenn irgendwas wirklich Gift für die Seele ist, dann andauerndes Vergleichen. Man kann nur verlieren

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Persönlichkeitsentwicklung ist ja ein lebenslanger Prozess. Manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Will man es steuern, muss dieses bewusst gemacht werden. SimplifyYouLife ist mein Weg und obwohl die einzelnen Schritte aufeinander aufbauen, komme ich doch immer wieder auf das "Geh in das Gefängnis Feld, begib dich direkt dahin, gehe nicht über Los und streiche keine 1000 Euro eins". Ärgerlich, aber manchmal eben nötig. Da habe ich doch tatsälich die ein oder anderen Punkte wohl nicht komplett abgearbeitet. Um was geht es hier genau? Ich habe Dinge ausgemuster oder durch neue/bessere ausgetauscht. Aufgräumt, sauber gemacht und ein gutes Gefül war da, zumindest kurzfristig. Also die nächsten Steps angegriffen und dann habe ich es endlich geschafft mich mit dem 3. Kapitel Zeit anzunehmen und schwups, da ist es wieder, das Gefängnis Feld. Irgendwas ist schief gelaufen. Das ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich nicht mehr ohne externes Feedback durch Freunde weitergekommen bin. Ich hab aktiv nachgefragt, nachgebohrt und einige unangenehme Dinge erfahren, die ich eigentlich tagtäglich gesehen habe, aber es bewusst verdrängt habe. Ein Beispiel: Neue Möbel und Bilder im Flur. Keine große Sache aber durchaus grosse Wirkung, aber? Irgendwas fühlte sich unangenehm an. Ich wusste es nicht was es war, ein Freund hatte mir einen neuen Teppich empfohlen, zusammen ausgesucht bestellt und siehe da, es wirkte gleich alles viel besser. Aber da war immer noch etwas was mich störte. Vielleicht etwas Farbe an die Wand, nicht einfach nur weiss? Er meinte nein, er würde es so lassen, aber neu streichen. Gemacht getan und Baaam! Das wars, die Wand war einfach nicht mehr gleichmäßig weiss. Jetzt passts. Nein die Wände waren nicht total verdreckt oder so, aber eben auch nicht mehr strahlend weiss und das in einem dunklen Flur. Manche Dinge sieht man einfach nicht, vor allem wenn man sie täglich sieht. Jetzt betrete ich meine Wohnung mit einem ganz anderen Gefühl. Das brachte mich dazu alle Zimmer nochmal neu durchzurenovieren und mich von noch mehr unnötigem Zeugs zu befreien. Bücher die ich nie lesen werde, Uhren die ich seit jahren nicht mehr getragen habe und viele andere Dinge, die man einfach nicht braucht. Bewusst leben und konsumieren und dabei Zeit und Geld sparen. Da ist es wieder, das Thema Zeit (Kapitel 3). Manchmal muss man eben erst ins Gefängnis gehen, um den nächsten Schritt Gesundheit (Kapitel 4) angreifen zu können. Wünsche allen Lesern einen guten Start in die Woche.

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Jeden Tag gibt es Rückschläge weil man auf die eigenen Fehler aufmerksam gemacht wird. In meinem letzten Beitrag habe ich bereits davon geschrieben. Viele angeblich banale Dinge um einem rum sieht man einfach nicht. Dann kommt ein Mensch daher und macht mich darauf aufmerksam. Innerlich kommt da bei mir Wut hoch. Wut auf mich selbst, dieses nicht bewusst erkannt zu haben, obwohl ich es wusste. Ein Problem das ich bei mir feststelle ist die Gleichgültigkeit, diese "passt schon" Einstellung. Ich bin immer davon ausgegangen sehr hohe Anforderungen an mich und andere zu stellen. Das ist auch so, aber ich werde diesen Erwartungen selbst nicht gerecht. Dann werde ich auf mich wütend. In letzter Zeit habe ich es geschafft, meine Erwartungen an andere Personen runterzuschrauben und meine eigenen weiter hoch. Heisst banale alltägliche Dinge zu erledigen und nicht immer weiter rauszuschieben. Was mich wurmt, ist das ich es teilweise immer noch nicht mache, aber noch viel mehr, dass ich diese Dinge nicht erkenne und immer auf externes Feedback angewiesen bin. Vielleicht hilft mir Aufmerksamkeitstraining. Ich möchte diese Alltagsblindheit los werden.

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Mein Wochenplan für wiederkehrende Aufgaben steht. Mein Ziel war es, möglichst viele freie Tage zu bekommen und die Wochenenden frei zu bekommen. Montag hab ich nur zwei routine Aufgaben zu erledigen, Di und Mi frei. Donnerstag Haus, Wäsche, Auto. Freitag Garten und Aussenanlage. Sa und So wieder frei. Um möglichst effizient zu sein, sind die Aufgaben logisch geordnet, ich weiss genau was wann zu tun ist. Ich kann nichts vergessen und vermeide unsinnige Wege. Perfekt!

Jetzt kann ich zukünftig Termine nach meinen Wochenplan legen. Heute habe ich einen Zahnarzt Termin, blöd weil ich heute (Montag) noch zwei Dinge erledigen muss. Ok ich schaffe das schon, aber Di oder Mi wären deutlich besser gewesen.
Wochenende ist frei, hab also mehr Zeit wenn meine Tochter bei mir ist. Freitag ist u.a. Gartentag, also im Sommer Rasen mähen. Was aber wenn es regnet? Naja, nächster Freitag kommt bestimmt, und da ich mehr freie Tage habe, muss es halt nachgeholt werden. Alles kann man nicht planen. Aber es werden keine Termine mehr wahllos gelegt, das hilft mir enorm. Steht ein Projekt an (z.B. Zimmer xy neu streichen) dann kann ich es genau planen wann ich Zeit habe.

 

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Mich belastet die Tatsache, dass ich an 3 Tagen der Woche komplett voll bin. Arbeit und anschließend meine Aufgabenliste abarbeiten und das Mo,Do und Fr. Nach getaner Arbeit ist es etwa 21 Uhr +/- 1 Stunde. Kein Wunder das ich momentan mit den Routine Aufgaben so ins Schleudern geraten bin. Eine Putzfrau kommt für mich nicht in frage und weitere Aufgaben kann und will ich auch nicht delegieren, da es Geld kostet. Also konsequent selbst erledigen und die freien Tage genießen.

 

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Am ‎07‎.‎12‎.‎2017 um 21:19 , werer schrieb:

Immer wenn ich in eine Beziehung rutschte, war es in einer Zeit wo ich rundum zufrieden war. Diesen Punkt habe ich noch nicht erreicht, aber ich weis inzwischen wie ich ihn erreichen kann.

Hallo,

ich glaube, Du machst Dir da was vor. Mein Eindruck ist, dass Du ne Menge dessen verstanden hast, worum es bei Persönlichkeitsentwicklung geht und auch einige wichtige Schritte gegangen bist. Es fällt Dir aber noch schwer das auch so zu fühlen. Das ist aber in meinen Augen ein ganz normaler Prozess, denn Veränderungen bedeuten immer Schmerz oder zumindest dass es unangenehm wird. Das Wissen alleine bringt Dich aber genau in die Situation in der Du jetzt bist. Du siehst Dich selbst und bist mit dem was Du siehst eben genau noch nicht zufrieden. Mir ging das ähnlich und ich kann Dir aus meiner Erfahrung sagen, dass es eine Zeitlang dauert bis es innerlich adaptiert wird. Dinge, die den Selbstwert poliert man nicht von einem Moment auf den nächsten auf, es braucht nicht nur Arbeit am Dir selbst sondern auch positive Erlebnisse, die Du damit verknüpfst. Insofern sei geduldig mit Dir selbst. Es wäre auch nicht authentisch, wenn Du auf einmal der mega Natural wärst, der ein geiles unabhängiges Leben führt und den  die Mädels nicht aus der Ruhe bringen.

Was ist aus Deiner Reise geworden?

Grüsse

Kenjii

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vor 18 Stunden, Kenjii schrieb:

Hallo,

ich glaube, Du machst Dir da was vor. Mein Eindruck ist, dass Du ne Menge dessen verstanden hast, worum es bei Persönlichkeitsentwicklung geht und auch einige wichtige Schritte gegangen bist. Es fällt Dir aber noch schwer das auch so zu fühlen. Das ist aber in meinen Augen ein ganz normaler Prozess, denn Veränderungen bedeuten immer Schmerz oder zumindest dass es unangenehm wird. Das Wissen alleine bringt Dich aber genau in die Situation in der Du jetzt bist. Du siehst Dich selbst und bist mit dem was Du siehst eben genau noch nicht zufrieden. Mir ging das ähnlich und ich kann Dir aus meiner Erfahrung sagen, dass es eine Zeitlang dauert bis es innerlich adaptiert wird. Dinge, die den Selbstwert poliert man nicht von einem Moment auf den nächsten auf, es braucht nicht nur Arbeit am Dir selbst sondern auch positive Erlebnisse, die Du damit verknüpfst. Insofern sei geduldig mit Dir selbst. Es wäre auch nicht authentisch, wenn Du auf einmal der mega Natural wärst, der ein geiles unabhängiges Leben führt und den  die Mädels nicht aus der Ruhe bringen.

Was ist aus Deiner Reise geworden?

Grüsse

Kenjii

Da hast Du warscheinlich recht, das Bild was ich von mir habe befriedigt mich überhaupt nicht und das obwohl ich viel weiter bin, als noch vor Jahren. Positive Erlebnisse gibt es fast keine, bzw. nehme ich diese nicht wahr. Ich kann mich momentan nicht öffnen und bin introvertierter geworden, obwohl ich das Gegenteil erreichen wollte. Ich sehe die vielen Versäumnisse und sehne mich danach diese nachzuholen, was garnicht mehr machbar ist. Es reicht auch jetzt ein geiles Leben zu führen, mein Selbstbild hindert mich irgendwie daran. Mag auch an der kalten Jahreszeit liegen, zum Glück geht es in ein paar Wochen wieder in Urlaub, Sonne, Strand und Meer und viel Ruhe. Diese werde ich nutzen mehr über mich selbst zu erfahren.

Meine letzte Reise war eine Rundreise in Marokko, eine sehr schöne Erfahrung und eine tolle Gruppe. Da hatte ich echt Glück. Ich konnte mich voll auf das Land und die Kultur einlassen, aber ich hatte keine Zeit über mich nachzudenken. Das hole ich im März nach.

Letzte Nacht konnte ich wieder nicht gut schlafen, zu viele Gedanken belasten mich, was will ich überhaupt? Was macht mir noch Spass? Ich kenne die Antwort nicht. Ich befinde mich derzeit in einem Teufelskreis, aus dem ich nicht rauskomme. Warum ist es soweit gekommen? Warscheinlich eine Phase meiner Persönlichkeitsentwicklung. Ich habe das meiste Chaos um mich rum beseitigt. Aufgeräumt, Dinge erledigt und bin nach dem Simplify Prinzip auch schon am Ende von Kapitel 3, wo es um Zeit geht. Mehr Zeit für sich haben durch Effizienz Optimierung. Das war harte Arbeit aber da stehe ich jetzt. Ich habe wieder Zeit für schöne Dinge im Leben und jetzt weiss ich nichts damit anzufangen. Verrückt. Jetzt da ich mehr Zeit habe über mich nachzudenken, entsteht in meinem Kopf die wirrsten Gedanken, die ich erst ordnen muss. Ich war es nicht mehr gewohnt vor lauter Problemen auch an mich zu denken.

Ich kann das Kapitel für mich bald abhacken und mich dem 4. Kapitel widmen: Gesundheit
Welche Baustellen habe ich da? Rauchen aufhören, Sport treiben und bewusster ernähren. Alles machbar und vor allem durch Sport könnte meine Lebenszufriedenheit wieder steigen.

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vor einer Stunde, werer schrieb:

Es reicht auch jetzt ein geiles Leben zu führen

Hallo,

geh mal in Dich und finde heraus, ob das wirklich Dein Anspruch ist. Bist Du nicht möglicherweise auch mit weniger zufrieden und es ist nur das Ego, was Dich zwickt und antreibt? Du merkst doch, dass Du jetzt schon teils Schwierigkeiten mit Deinem Zeitmanagement hast. Ein "geiles" sprich erfülltes und abwechslungsreiches Leben nimmt sich da jedoch meist ein weiteres Stückchen Deiner Zeit. Also erachte ich es hier als notwendig herauszufinden, was Dein individuelles geiles Leben ist. Es ist kein Wettbewerb, sondern es geht um Glück und Zufriedenheit - Deins ganz alleine. Da hat kein PU was zu suchen, sondern Du musst mal die äusseren Einflüsse ausblenden und für Dich herausfinden, was Du willst. Jetzt, in 3 Monaten, in 5 Jahren. Meiner Erfahrung nach ist das ab einem gewissen Alter deutlich weniger, als wir das manchmal denken. Genau um solche Dinge herauszufinden, gehen manche den Jakobsweg oder ins Kloster. Mal weg von allem und zurück zum puren,ungefilterten Leben, damit man die inneren Signale überhaupt wieder wahrnehmen kann.

vor 1 Stunde, werer schrieb:

. Ich kann mich momentan nicht öffnen und bin introvertierter geworden

Das brauchst Du, um Dich weiterzuentwickeln. Ich kann nur immer wieder die Herzdame zitieren:

Zitat

Harte kalte Einsamkeit und der Zwang sich mit sich selbst zu beschäftigen - das ist ein Antrieb, der etwas bringt. Man muss erstmal genug leiden, um den Antrieb zu entwickeln etwas zu ändern. Gerade wenn es so etwas substantielles ist, was wirklich anstrengend ist.

Geduld, positive Verstärker und sukzessive innere Zufriedenheit aufbauen. Das sind die Dinge, die meiner Meinung nach für Dich im Fokus stehen sollten. Das wird Zeit brauchen, aber es lohnt sich in Anbetracht des Zieles.

vor 1 Stunde, werer schrieb:

was will ich überhaupt? Was macht mir noch Spass? Ich kenne die Antwort nicht. Ich befinde mich derzeit in einem Teufelskreis, aus dem ich nicht rauskomme. Warum ist es soweit gekommen? Warscheinlich eine Phase meiner Persönlichkeitsentwicklung.

Deswegen bist Du da wo Du jetzt bist. Bau Deinen Selbstwert auf und Du wirst für Dich nach und nach ein wesentlich klareres Bild erzeugen können, was Du willst, weil Du eine solidere gedankliche Basis geschaffen hast. Im Moment musst Du Dich vermutlich innerlich zu manchen Dingen noch zwingen. Irgendwann wird das aber ins Blut übergehen und dann bist Du unbesiegbar ;-) Ich finde, man spürt einige positive Energie in Deinen Posts, aber auch einen gewissen Verdruss, dass es nach all der Arbeit immer noch nicht da ist das geile Leben.

Grüsse

Kenjii

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Ich könnte jetzt nicht klagen das ich nicht schon viel gemacht habe, um mit mir selbst zu beschäftigen. Vieles was mich abgelenkt hat, habe ich entsorgt. Bücher die ich nicht gelesen habe und auch nicht lesen werde. Hobbies auf nur noch eins eingeschränkt, da es eh sehr zeitintensiv ist. Was habe ich also an Persönlichkeitsentwicklung bisher genau geschafft? Da gibt es bei genauerer Betrachtung einiges. Ich konzentriere mich auf die wesentlichen Dinge, unabhängig von der Außenwelt. Oder sagen wir mal fast unabhängig, für Feedback bin ich immer dankbar. Wenn ich einen Tip bekomme was ich an mir oder sonst verbessern kann, bin ich dafür offen, wenn ich es auch so umsetzen will. Ich arbeite Sachen ab nach Prioritäten und nicht mehr was mir gerade mehr Spass macht. Meine Wohnung ist immer aufgeräumt, könnte aber noch sauberer sein, deshalb gibt es einmal die Woche einen Putztag (Donnerstag). Wenn ich Sachen kaufe, überlege ich mir sehr genau, ob ich es brauche und auch wirklich Nutzen bringt. Dann suche ich nach höherwertigen langlebigen Produkten. Dinge die ich nicht wirklich brauche, verkaufe oder entsorge ich konsequent. Kein unsinniges shoppen mehr. Das würde ich schon mal als sehr guten Erfolg bezeichnen, da ich in der Vergangenheit nicht so konsequent war. Das war ja schon mal ein guter Schritt, mit dem was ich habe zufrieden zu sein und wenn ich trotzdem unzufrieden bin, dann überlege ich mir woher diese Unzufriedenheit kommt und ob eine Neuanschaffung Sinn macht. Vor kurzem habe ich mir einen neuen TV gekauft, im Rahmen meiner Wohnzimmerrenovierung. Es war die richtige Entscheidung, näher will ich darauf nicht eingehen, den alten Fernseher habe ich einer guten Bekannten geschenkt. Natürlich hätte ich noch irgendwo in meiner Wohnung Platz gefunden wo man noch einen TV aufstellen kann, aber wozu?  Früher hätte ich es gemacht ohne gross nachzudenken.

Ich bin auf dem Weg was will ich, was brauche ich einen Schritt weitergekommen. Meine Zeitplanung hat mich nochmal einen Schritt weitergebracht, wenn ich gefragt werde ob ich da und dort Zeit habe.... dann habe ich immer mit ja geantwortet undgeachtet ob ich wirklich Zeit habe. Stress und unerledigte Sachen waren die Folge, nur um nicht nein zu sagen. Heute sage ich "nein, aber an Tag XY" habe ich Zeit. Ein weiterer Schritt zu mehr Ehrlichkeit, Ehrlichkeit gegenüber mir und auch den Anderen.

Wo ist jetzt das Problem? Es gibt keins! Ich befinde mich zielgerade auf dem Weg wo ich hin will, nur weiß ich noch nicht wie das Ziel genau aussieht, aber "Der Weg ist das Ziel".

Jetzt befinde ich mich auf der Ebene mich selbst zu erforschen wie @Kenjii es richtig geschrieben hat, danke dafür! In drei Wochen fliege ich wieder mal allein in Urlaub und alles was ich an Büchern mitnehme ist ein leeres Notizbuch. Ich werde mich quälen in Einsamkeit und meine Gedanken aufschreiben. Vielleicht weiß ich dann mehr, was ich bin und was ich will.

Was hat das mit Pickup zu tun? Ich glaube alles! Wenn ich ehrlich bin, dann bin ich in den ganzen Beziehungen die ich hatte immer faule Kompromisse eingegangen, nur wegen der Verlustangst. Weitergebracht hat mich das nie, sondern bin hier gelandet wo ich jetzt bin. Der einzige Nutzen den ich aus diesen ziehen kann. Ein sehr wertvoller!

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Irgendwie ist es schon komisch, ich mache und tue und was ist das Ergebnis, jeden Tag fühle ich mich etwas schlechter. Es ist der verdammte Job, der mir keine Freude mehr bereitet. Die Arbeit gefällt mir, aber es ist die falsche Arbeitsstätte. Privat habe ich durchaus Erfolgserlebnisse, aber auf der Arbeit werde ich blockiert. Ich komme einfach nicht weiter. Es vergeht kein Tag wo nicht mein Selbstbewusstsein angekratzt wird. Echt schade, kein Wunder dass so viele Arbeitnehmer innerlich bereits gekündigt haben und weit unter ihrem Leistungsspektrum bleiben. Was bleibt ist das Warten auf den Urlaub, noch 3 harte Wochen!

Im Urlaub werde ich für mich klären wie es Jobmäßig weitergeht.

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Ein paar Gedanken:
- Du willst eine Freundin finden, also such danach oder besser werde der Mann den die Frauen suchen.
- Du willst aktiver werden, also mehr Sport treiben, Leute aktiv ansprechen oder so lange nichts tun, bis man von selbst anfängt Dinge aktiv anzupacken.

In umserem Inneren steckt bereits alles was man braucht, man muss nur den richtigen Zugang zu sich selbst finden.

Letzter Beitrag vor meinem Urlaub, ich bin in 14 Tagen wieder zurück.
 

 

 

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vor 3 Stunden, werer schrieb:

Du willst eine Freundin finden, also such danach oder besser werde der Mann den die Frauen suchen.

Hallo,

ganz genau :-) Allerdings... suchen bringt in meinen Augen nichts, ist sogar kontraproduktiv. Ich würde den Teil eher als "sei bereit auf sie zu treffen" betiteln. Aktives Suchen macht unentspannt, was die Mädels auch spüren. Insofern ist es meiner Meinung nach wichtig für sich selbst zu wissen, was man tun wird, wenn es zu der Situation kommt, dass man auf eine interessante Frau trifft oder eine sieht. Gerade jetzt wo ich nicht suche - habe seit kurzem wieder eine Freundin - merke ich massig IOI von anderen Damen...

Schönen Urlaub.

Kenjii

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Wieder zurück vom Urlaub und ich habe wenig Überraschendes erlebt. Zum Glück :-). Es war sehr erholsam, 10 Tage nichts tun, wirklich garnichts. Ausser natürlich ausruhen, essen, schwimmen, ausruhen, essen, schwimmen, oder wars umgekehrt? :-)
Irgendwie lustig, aber mir ist nicht langweilig geworden. Nach 9 Tagen war mir aber klar, jetzt muss ich was machen, so kanns nicht weitergehen. Ich hatte die Schnauze voll vom Nichtstun und dann gings eh schon wieder nach Hause.
Ausgeruht aber im Alltag schon wieder angekommen und wieder mal auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ich hab mich schon so an mein Singleleben gewohnt, das ich keine Lust habe Frauen anzusprechen da ich Angst habe, es könnte wirklich eine hängen bleiben und dann wäre ich nicht mehr frei. Alleinsein will ich aber auch nicht, bin ich auch eigentlich nicht. Es fehlen mir momentan Menschen an meiner Seite mit denen ich mich richtig gut unterhalten kann. All diese oberflächlichen Freundschaften und Bekanntschaften geben mir nichts mehr. Das ist momentan so der Knackpunkt in meinem Leben. Ich brauche ein neues Umfeld, neue Leute um mich. Ich hab mich die letzten zwei Jahre so sehr um mich selbst gekümmert, das der Freundeskreis nicht größer wurde und mich jetzt wieder wie ein Einsiedler vorkomme. Es wird Zeit das zu ändern. Raus gehen, Party machen, Spass haben.

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Warum werden meine Wünsche immer so schnell war? Menschen verlassen einem und neue können kommen. Wenn dem so ist. In meinem Bekanntenkreis scheint sich das jetzt wohl so zu ereignen. Ich hoffe wirklich auf Verbesserung der Situation, auch wenn es momentan sehr unangenehm für mich ist. Ich werde mal wieder als der Arsch hingestellt. Das nervt mich extrem, kann ich aber nicht ändern. Ich bin unzufrieden mit der jetzigen Situation und wenn sich diese ändert dann hoffentlich zum Besseren. Fest steht, ich will das ändern, ich werde das ändern und es ändert sich bereits. Raus gehen, Party machen, Spass haben.

bearbeitet von werer
Grammatik

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Ein super schönes Wochenende mit meiner Tochter gehabt und das erste mal das mich meine Ex kaum noch emotional interessiert. Bisher waren diese Tochter/Vater We's immer etwas belastend für mich, diesesmal keine Spur mehr.
Der Frühling kommt und in mir erwacht auch wieder Lust auf die Weibchen. Lebensfreude pur! Egal was sich um mich ereignet, es belastet mich nicht wesentlich. Ich bin wieder zurück!

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