LDS- Beziehungsmodell, Reflektion meiner LTR

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Hi, dieser Thread braucht keine Ordnung, denn es gibt kein Problem, die Beziehung ist seit nem halben Jahr beendet und fuer mich ist es an der Zeit einmal zu reflektieren und zu hinterfragen. Um zu lernen, mehr zu verstehen und das ganze endgueltig abzuschliessen.
Passender Weise habe ich gerade mal wieder Lob des Sexismus gelesen (sollte Mann jedes Jahr min. 1x Mal lesen!), und das Beziehungsmodell das in dem Buch dargestellt wird ist imo sehr interesannt, aber zweifelhaft.

Beziehung nach Lob des Sexismus:
- Beziehungen sind nur fortgefuehrte Verfuehrungen
- weibliches Verhalten ist Drama & Test
- fortlaufendes testen ob der Typ immer noch der coole Typ ist

Das laesst in meinen Augen einiges aussen vor: Die Varriation an menschlichem Verhalten, die Entwicklung von Persoenlichkeiten, und v.a. erfordert nach LDS jedes weibliche Verhalten ein Anweden der "Werkzeugen des Verfuehrers".
Auch laesst Ihr LSD in der Beziehung wenig Moeglichkeiten sich wirklich mitzuteilen, den alles was sie Einbring ist entweder Drama oder Shit Test, oder oder, am Ende laeuft es auf das Verhalten heraus: Nimm sie nicht ernst, sondern durch.
In vielen Situatione liegt aber hinter ihrem Verhalten kein reines Drama oder Hormon/Emotionsgesteuertes Verhalten, sondern meist handelt es sich um einen Mix an tatsaechlich existenten Reibungspunkten mit Beziehungsaspekten.
Dazu kommt, das ich als Mann in einer Beziehung nie durchgaengig "Alpha" oder "leader" sein kann; es gibt schwaechephasen, schlechte Entscheidungen, Missverstaendnisse, Situationen die mich aus dem Frame werfen, etc.
Und selbst wenn ich es koennte, waere eine Beziehung mit einem durchgaengig dominanten Mann fuer viele Damen sicher nicht erstrebenswert, weil eine gewisse Bindung- nicht anders ist eine Beziehung- auch nur dadurch entsteht, das man sich oeffnet (und um in der Terminologie von LDS zu bleiben, sich betarisieren laesst, zumindest teilweise).
Hierzu meine Fragen:
- Wer hat sich intensiver mit dem Beziehungsmodell von LDS beschaeftigt, zu welchen Schluessen wurde gekommen und welche Meinung habt ihr dazu?
- gibt es ein besseres Beziehungsmodell?
- wann muss man feststellen, das es auf der Ebene der Persoenlichkeit einfach nicht passt und der Partner schlicht der falsche ist

Ich denke das PU immer daran krankt, das ein wirkliches Beziehungsmodell "fehlt" (jedenfalls kenne ich keines) und der PUA Player Lifestyle einfach nicht das richitge fuer viele Menschen ist. Daher auch der oft gesehene Ablauf, ankommen in die Community, besser werden, und mit der ersten soliden "genuegenden" Frau geht es dann in eine LTR und damit raus aus der Community.

Zu meiner Beziehung:
Ich habe F.  ende 2007 an der U-Bahn unserer Uni kennen gelernt, sie 19 ich 21 geworden. WIr hatten nen relativ unterschiedlichen Background, sie mehr behuetet aufgewachsen, ich  aus eher raueren Verhaeltnissen.
Nach ca. 2 Jahren das erste grosse Drama mit Trennung, sie hatte sich in einen kommilitonen der ihr Gitarrenunterricht gegeben hat verliebt. Ich war mit Studium & Arbeiten & Sport mehr als ausgelastet, hatte wenig Zeit und Fokus auf der Beziehung,  folglich kam es zur Trennung. Mit ein Faktor war damals ihr soziales Umfeld, das ihren Kommolitonen als akkzeptabler (war ja aus der Gruppe) ansah.
Nach einigen Monaten Pause- die hatte ich gut genutzt- klingelte mein Phone-> date-> Beziehung Teil 2.
Lief gut, wobei es schon Reibungspunkte gab. Wir sind zusammen ins Ausland, haben den Schritt von Studenten zum Arbeiten gemacht, irgendwann zusammen gezogen, das klappte garnicht. F. relativ schlecht gelaunt., Lebensrythmus hat nicht zusammen gepasst, etc. Also wieder ausgezogen, getrennte Wohnungen, anschliessend noch 1 Jahr Beziehung, dann Ende.
Auch hier wieder das selbe Schema- ich habe mich nach dem Ende meiner alten Firma selbststaendig gemacht, das war fuer sie ein Problem - unstetiges EInkommen, hohes Risiko, lange, v.a. spaete Arbeitszeiten. Kann man auch als Drama deuten, hat aber einen wahren Kern, es ist nicht wie wenn man 9to 5 arbeitet.
WIr waren Ende 20, die Freunde um uns herum fingen die Familienplanung und das Heiraten an, uns war das zu frueh, wir wollten Kids vlt. mit Anfang/Mitte30. Also wollten wir nochmal raus, Reisen.
Hier ging es dann dem Ende zu: Unglaublich viele Missverstaendnise, sicher auch Drama und vieles mit Emotionen beladen, Vorwuerfe und einfach kleine Sachen. Man merkte ein vollkommen unterschiedliches herangehen- sie eher am planen, ich eher am "lass einfach machen". Sie mehr auf Sicherheit bedacht, ich mehr auf Risiko. Mein Mode war sicher nicht der beste, F. hatte eine Tendenz zu zicken und aus kleinen DIngen grosse Probleme zu machen.
Ich musste sie immer etwas in die Richtung pushen, wenn sie dann etwas gemacht/gewagt hat, war es dann doch immer cool.
Ausserdem hatte sie die Tendenz in Krisen hinzuwerfen/zusammen zu brechen.
Eigentlich ganz suess, braucht sie in genau solchen Szenen doch einen Hero der die Sache regelt.
Wir hatten endlose Diskussionen ob wir jetzt in den nahen Osten fahren koennen, ob wir ein Work & Travle Visum holen oder nicht, etc.
Dazu kam Winter- ihre Laune war jeden Winter deutlich schlechter, alle unsere Beziehungskrisen waren im WInter.

Es kam wie es musste, wenn in einer Beziehung alle die kleinen Reibereien die Liebe sonst uebertuencht aufbrechen. Viele kleine Fehler sieht man positiv, solange die Gefuehle da sind. Viele Sachen machen nichts, wenn die emotionale Basis stimmt, wenn man wir statt "ich" denkt. Wir sprachen, und es war fuer uns beide klar:
Das war es nicht, es ist durch.

Rueckbetrachtung:
- eine Wahnsinnig intensive Zeit, viele Erfahrungen, einen sehr coolen Menschen kennen gelernt und viel zeit mit ihr verbracht
- Sex: nimmt in einer Beziehung ab, am Schluss 1-2 Mal pro Woche, dazu vlt. noch nen BJ, denke F. hatte nicht den krassersten Sex drive
- alle Beziehungskrisen wenn mein main fokus nicht auf der Beziehung lag, heute denke ich F. war eine "Schoenwetterfreundin" - super wenn es gut lief, aber wehe es war stuermisch
- Drama & Gezicke: F. hatte eine Tendenz zum Perfektionismus, hohe Ansprueche an sich selbst und das auch an die Beziehung, oft gab es dann wegen Kleinigkeiten grosses Drama- verbunden mit meiner impulsiven Art bei sowas zurueck zu feuern, eine Explosive Mischung
- menschlich, von der Persoenlichkeit, der Lebensvorstellung und den Meinungen/Ideen zu vielen Sachen waren wir extrem nahe beeinander
- es ist mit einer Beziehung schwierig einen Weg zu gehen der abseits der "norm" liegt, man braucht extremen Support vom Partner und muss das gut Kommunizieren (Fehler von mir!)
- Vorwuerfe von ihr gegen Ende (mit vorsicht zu geniessen, da Emotional gebiast): SIe nur 3. Geiger hinter Firma und Sport, kein gemeinsames Hobby, keinen gemeinsamen SC, ich kann mit ihrer Familie nicht (true), nach Jahren immer noch nicht fix gemacht (verlobung?)
 

Zaehle ich es zusammen, dann hatte F. einfach eine leicht zickige, wertende Art, sicher nicht nur mir gegenueber, ich habe diesen Charakterzug bei ihrer Mutter ebenso feststellen koennen. Manchmal mag es auf beziehungstechnischer Ebene gelegen haben, aber es ist schwer wenn man an anderer Stelle stark beansprucht ist eine Beziehung dominant zu fuehren.
In gewisser Weise muss man in einer Beziehung Kompromisse eingehen und es ist noetig auch einmal ihr die Fuehrung zu ueberlassen.
Verloren ist es ab dem Punkt, ab dem die kleinen DInge sich ins negative umkehren, man nicht mehr ueber die Fehler lacht.

Ich freue mich zu Meinungen, Feedback, etc. v.a. allgemeines, hier auch im Umgang mit Zickigem Verhalten, und allgemeinen Beizheungsmodellen.
Ich denke mir gerade, nach einer relativ harten, emotional anstregenden Zeit, das es extrem cool ist mit gerade 30 nochmal auf dem Markt zu sein, und das es sehr bescheuert gewesen waere eine Familie mit einem Girl zu gruenden, das die Flinte ins Korn schmeisst, wenn es nicht laeuft. Die Frage ist auch, wieviel wirklich an ihrer Persoenlichkeit - an meiner Persoenlichkeit lag, oder wieviel sich aus der Situation ergeben hat, z.b. durch nicht genug (Ver)fuerhung meinerseits.

In dem Sinne: Muetter, passt auf eure Toechter auf, there's another motherfucker after em!

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Ich finde nur, dsss die Leute zu sehr an PU erkranken. Ich liebe den Shit hier, aber ich differenziere gleichzeitig auch sehr stark.

Man muss bedenken, wieviele Members hier unterwegs sind, die in der Real World keine Minute überleben würden und sind dann die Lehrmeister, von den Frischlinge lernen und sich Rat holen. Das kann einfach nicht funktionieren. 

Ich bin jetzt auch 31 und glaub mir... Das Leben eines wahren mannes fängt erst mit 30 an, also sei der bissige Tiger da draußen und hol sie dir. Reflektieren ist wichtig und gut, aber sehe zu das du dich damit nicht zu lange aufhälst. Es ist jetzt besser Erfahrungen zu sammeln, weil das Wissen bedeutet und Wissen ist Macht! 

 

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vor einer Stunde schrieb jasonbourne:

Hi, dieser Thread braucht keine Ordnung, denn es gibt kein Problem, die Beziehung ist seit nem halben Jahr beendet und fuer mich ist es an der Zeit einmal zu reflektieren und zu hinterfragen. Um zu lernen, mehr zu verstehen und das ganze endgueltig abzuschliessen.
Passender Weise habe ich gerade mal wieder Lob des Sexismus gelesen (sollte Mann jedes Jahr min. 1x Mal lesen!), und das Beziehungsmodell das in dem Buch dargestellt wird ist imo sehr interesannt, aber zweifelhaft.

Beziehung nach Lob des Sexismus:
- Beziehungen sind nur fortgefuehrte Verfuehrungen
- weibliches Verhalten ist Drama & Test
- fortlaufendes testen ob der Typ immer noch der coole Typ ist

Das laesst in meinen Augen einiges aussen vor: Die Varriation an menschlichem Verhalten, die Entwicklung von Persoenlichkeiten, und v.a. erfordert nach LDS jedes weibliche Verhalten ein Anweden der "Werkzeugen des Verfuehrers".
Auch laesst Ihr LSD in der Beziehung wenig Moeglichkeiten sich wirklich mitzuteilen, den alles was sie Einbring ist entweder Drama oder Shit Test, oder oder, am Ende laeuft es auf das Verhalten heraus: Nimm sie nicht ernst, sondern durch.
In vielen Situatione liegt aber hinter ihrem Verhalten kein reines Drama oder Hormon/Emotionsgesteuertes Verhalten, sondern meist handelt es sich um einen Mix an tatsaechlich existenten Reibungspunkten mit Beziehungsaspekten.

Habe ich auch schon feststellen müssen, klar gibts Damen, die einfach immer Drama brauchen, weil ihnen sonst Action im Leben fehlt, aber meist ist da schon ein Hinweis versteckt, was denn momentan nicht passt. Denke hier muss man differenzieren und sich von Drama generell nicht beeindrucken lassen, ich reflektiere im Nachgang aber ganz gern nochmal und oft hat die Dame recht und weißt einen damit eigentlich nur auf eigene Baustellen oder Probleme in der Beziehung hin. Dann kann man sich das überlegen, ob man es gleich sieht und einfach ändert oder ob man da grundsätzlich anderer Meinung ist.


Dazu kommt, das ich als Mann in einer Beziehung nie durchgaengig "Alpha" oder "leader" sein kann; es gibt schwaechephasen, schlechte Entscheidungen, Missverstaendnisse, Situationen die mich aus dem Frame werfen, etc.
Und selbst wenn ich es koennte, waere eine Beziehung mit einem durchgaengig dominanten Mann fuer viele Damen sicher nicht erstrebenswert, weil eine gewisse Bindung- nicht anders ist eine Beziehung- auch nur dadurch entsteht, das man sich oeffnet (und um in der Terminologie von LDS zu bleiben, sich betarisieren laesst, zumindest teilweise).
Hierzu meine Fragen:
- Wer hat sich intensiver mit dem Beziehungsmodell von LDS beschaeftigt, zu welchen Schluessen wurde gekommen und welche Meinung habt ihr dazu?
- gibt es ein besseres Beziehungsmodell?
- wann muss man feststellen, das es auf der Ebene der Persoenlichkeit einfach nicht passt und der Partner schlicht der falsche ist

Der Punkt mit dem Partner is glaube ich sehr wichtig. Ich stelle fest, dass ich am Ende meiner Beziehung sehr entspannt an die ganze Sache rangegangen bin und ihr vieles durchgehen lassen (was interessiert es mich, ob sie ihr Zimmer aufräumt oder nicht). Ob ein Partner grundsätzlich zu einem passt (also Aussehen, Hobbys, Unternehmungen etc) sieht man ja relativ schnell, auf der Ebene der Persönlichkeit denke ich, dass es ein zwei Sachen gibt, die aber jeder für sich selbst definieren/priorisieren muss. Für mich beispielsweise ganz wichtig Streitkultur. Wir jemand unfair, kann nie einlenken, nimmt sich meine Kritik nicht mal zu Herzen und reflektiert darüber nicht mal eine Sekunde, kann der Rest super sein, aber ich verachte solche leute ganz schnell. Ich verachte Leute, die ihre Sicht als das einzig Wahre hinstellen und sich alles andere nicht mal anhören, weil das Verhalten selbst verachtent ist. Viele (wie deine Holde) drohen dann auch immer die Flinte schnell ins Korn zu werfen, ein weiterer Punkt den ich bei zukünftigen Beziehungen im Auge behalten werde.

Nächste Sache: Fremdgehen. Ist für mich ein No-Go, weil man sich den Problemen nicht stellt, sondern einfach ausweicht, und das ist ein Verhalten, dass ich bei meinem Team-Partner nicht brauchen kann.

So lässt sich die Liste sicherlich noch mit ein zwei Punkten fortführen, ich sehe meine/eine LTR aber als Team an, welches sich zur Not mit dem Rest der Welt anlegt, so wie Bonnie und Clyde vielleicht :-)  Deswegen ist auch nicht die Meinung meiner Partnerin in jedem einzelnen Problemchen wichtig, sondern dass sie über außreichend Methodenkompetenz verfügt, dieses Leben/ unsere Mission/ unseren gemeinsamen Weg/ etc. in ähnlicher Art und Weise zu führen. Wer dann im Einzelfall gewinnt oder mal Recht hat interessiert mich nicht, das wird auf 20 jahre hochgerechnet schon 50:50 sein und wenn nicht Wayne interessierts. Dazu gehört mMn auch, dass man den Partner/Kameraden nicht bei jeder Schwächephase in die Pfanne haut, genauso wenig wie ich sowas machen würde.

Ich denke das PU immer daran krankt, das ein wirkliches Beziehungsmodell "fehlt" (jedenfalls kenne ich keines) und der PUA Player Lifestyle einfach nicht das richitge fuer viele Menschen ist. Daher auch der oft gesehene Ablauf, ankommen in die Community, besser werden, und mit der ersten soliden "genuegenden" Frau geht es dann in eine LTR und damit raus aus der Community.

Der Player Lifestyle is so oft aufgesetzt wie nochmal was :-D Klar, dann knallst halt deine 100 bi*ches, was hast davon, brauch ich nur nach Thailand gehen... Was einem PU bzw. Persönlichkeitsentwicklung eher mit auf den Weg geben sollte ist der Glaube an sich selber und dass man nur das tun sollte, hinter dem Mann auch steht! Weißt du es gibt Tage, da gewinnen die anderen und du kannst durch den dümmsten Zufall ( Frau verliebt sich nach Jahren in Kollegen etc. pp.) richtig in die Scheiße geraten, aber am Ende bist du dank PU nicht einer von denen die "der Einen" ihr restliches Leben hinterhertrauern und nix mehr gebacken kriegen. Sondern du weißt was du Wert bist und stehst wieder auf.

Achja, durch die ganze Beschäftigung mit Ideen ausm Forum kommt man automatisch in so ne Selbstreflektion rein, was mMn der größte profit ist, im PU gehts ja auch um Selbstverbesserung und Überwindung. Sehe da also nur bedingt nen Widerspruch, nur wenn man PU auf "ich bin 18 und will mich ausleben" reduziert dann passiert das was du schreibst.
Zu meiner Beziehung:
Ich habe F.  ende 2007 an der U-Bahn unserer Uni kennen gelernt, sie 19 ich 21 geworden. WIr hatten nen relativ unterschiedlichen Background, sie mehr behuetet aufgewachsen, ich  aus eher raueren Verhaeltnissen.
Nach ca. 2 Jahren das erste grosse Drama mit Trennung, sie hatte sich in einen kommilitonen der ihr Gitarrenunterricht gegeben hat verliebt. Ich war mit Studium & Arbeiten & Sport mehr als ausgelastet, hatte wenig Zeit und Fokus auf der Beziehung,  folglich kam es zur Trennung. Mit ein Faktor war damals ihr soziales Umfeld, das ihren Kommolitonen als akkzeptabler (war ja aus der Gruppe) ansah.
Nach einigen Monaten Pause- die hatte ich gut genutzt- klingelte mein Phone-> date-> Beziehung Teil 2.
Lief gut, wobei es schon Reibungspunkte gab. Wir sind zusammen ins Ausland, haben den Schritt von Studenten zum Arbeiten gemacht, irgendwann zusammen gezogen, das klappte garnicht. F. relativ schlecht gelaunt., Lebensrythmus hat nicht zusammen gepasst, etc. Also wieder ausgezogen, getrennte Wohnungen, anschliessend noch 1 Jahr Beziehung, dann Ende.
Auch hier wieder das selbe Schema- ich habe mich nach dem Ende meiner alten Firma selbststaendig gemacht, das war fuer sie ein Problem - unstetiges EInkommen, hohes Risiko, lange, v.a. spaete Arbeitszeiten. Kann man auch als Drama deuten, hat aber einen wahren Kern, es ist nicht wie wenn man 9to 5 arbeitet.
WIr waren Ende 20, die Freunde um uns herum fingen die Familienplanung und das Heiraten an, uns war das zu frueh, wir wollten Kids vlt. mit Anfang/Mitte30. Also wollten wir nochmal raus, Reisen.
Hier ging es dann dem Ende zu: Unglaublich viele Missverstaendnise, sicher auch Drama und vieles mit Emotionen beladen, Vorwuerfe und einfach kleine Sachen. Man merkte ein vollkommen unterschiedliches herangehen- sie eher am planen, ich eher am "lass einfach machen". Sie mehr auf Sicherheit bedacht, ich mehr auf Risiko. Mein Mode war sicher nicht der beste, F. hatte eine Tendenz zu zicken und aus kleinen DIngen grosse Probleme zu machen.
Ich musste sie immer etwas in die Richtung pushen, wenn sie dann etwas gemacht/gewagt hat, war es dann doch immer cool. Da siehst du nen weiteren unterschied in der Persönlichkeit, der ebenso entscheidend ist ;-)
Ausserdem hatte sie die Tendenz in Krisen hinzuwerfen/zusammen zu brechen.
Eigentlich ganz suess, braucht sie in genau solchen Szenen doch einen Hero der die Sache regelt.

Manche Mädels brauchen halt nen Daddy. Erkennt man früh, meist findet man es am Anfang voll süß, irgendwann kann es einem zu viel werden... Viele Leute können halt auch einfach nicht allein sein/ wissen nicht was sie wollen. Schwierig, geht einem aber phasenweise ja auch mal so, dass man keinen Bock mehr hat. Dummerweise geht es oft auseinander, kaum hat sich einer mal mit dem Gedanken an eine Trennung befasst...


Wir hatten endlose Diskussionen ob wir jetzt in den nahen Osten fahren koennen, ob wir ein Work & Travle Visum holen oder nicht, etc. Für mich wieder eine Persönlichkeitssache, die man früh sieht und mit wenigen Tests ausschließen kann. Zieht die Dame mit oder ist sie mehr Bremse, ich wette das hast du schon nach nem halben Jahr gesehen. Für mich ist das soooo unfassbar wichtig, das wird vor allem anderen getestet.
Dazu kam Winter- ihre Laune war jeden Winter deutlich schlechter, alle unsere Beziehungskrisen waren im WInter. (fällt mir gerade ein, dass es genauso war oO)

Es kam wie es musste, wenn in einer Beziehung alle die kleinen Reibereien die Liebe sonst uebertuencht aufbrechen. Viele kleine Fehler sieht man positiv, solange die Gefuehle da sind. Viele Sachen machen nichts, wenn die emotionale Basis stimmt, wenn man wir statt "ich" denkt. Wir sprachen, und es war fuer uns beide klar:
Das war es nicht, es ist durch.

Das werde ich mir auch für die nächste LTR merken, so Kleinigkeiten frühzeitig erkennen und abstellen, sonst häuft sich der Ärger. Schwierig wenn man selbst vieles Locker sieht, aber der Partner immer Stress schiebt wegen Kleinigkeiten. Da hilft wohl nur klare Ansage und dann next, hab dafür auch noch keine Lösung gefunden. Woran du es gut erkennen kannst, dass du Vollgas auf die Wand zusteuerst, wenn du die Zeit ohne LTR mehr genießt als mit. Und wenn du eigentlich ein Fröhlicher Mensch bist und mit der Zeit eher nachdenklich :-)


Rueckbetrachtung:
- eine Wahnsinnig intensive Zeit, viele Erfahrungen, einen sehr coolen Menschen kennen gelernt und viel zeit mit ihr verbracht
- Sex: nimmt in einer Beziehung ab, am Schluss 1-2 Mal pro Woche, dazu vlt. noch nen BJ, denke F. hatte nicht den krassersten Sex drive
- alle Beziehungskrisen wenn mein main fokus nicht auf der Beziehung lag, heute denke ich F. war eine "Schoenwetterfreundin" - super wenn es gut lief, aber wehe es war stuermisch

Joa, keine Kameradin, eher halt so ne Dame. Nächstes mal schneller beenden, auch wenn es schwer ist, weil mal kann mans ja noch rumreissen
- Drama & Gezicke: F. hatte eine Tendenz zum Perfektionismus, hohe Ansprueche an sich selbst und das auch an die Beziehung, oft gab es dann wegen Kleinigkeiten grosses Drama- verbunden mit meiner impulsiven Art bei sowas zurueck zu feuern, eine Explosive Mischung
- menschlich, von der Persoenlichkeit, der Lebensvorstellung und den Meinungen/Ideen zu vielen Sachen waren wir extrem nahe beeinander
- es ist mit einer Beziehung schwierig einen Weg zu gehen der abseits der "norm" liegt, man braucht extremen Support vom Partner und muss das gut Kommunizieren (Fehler von mir!)
- Vorwuerfe von ihr gegen Ende (mit vorsicht zu geniessen, da Emotional gebiast): SIe nur 3. Geiger hinter Firma und Sport, kein gemeinsames Hobby, keinen gemeinsamen SC, ich kann mit ihrer Familie nicht (true), nach Jahren immer noch nicht fix gemacht (verlobung?)
 

Zaehle ich es zusammen, dann hatte F. einfach eine leicht zickige, wertende Art, sicher nicht nur mir gegenueber, ich habe diesen Charakterzug bei ihrer Mutter ebenso feststellen koennen. Manchmal mag es auf beziehungstechnischer Ebene gelegen haben, aber es ist schwer wenn man an anderer Stelle stark beansprucht ist eine Beziehung dominant zu fuehren.

Hatte ich auch, für mich aber unabdingbar, dass ne Beziehung aber auch mal ein halbes Jahr läuft, ohne dass ich groß dran ziehen muss. Wenn Madame nen daddy braucht der immder dominant sagt wos lang geht, muss es jemand anderes machen. Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau!
In gewisser Weise muss man in einer Beziehung Kompromisse eingehen und es ist noetig auch einmal ihr die Fuehrung zu ueberlassen.
Verloren ist es ab dem Punkt, ab dem die kleinen DInge sich ins negative umkehren, man nicht mehr ueber die Fehler lacht. Stimmt total, muss man sich aber auch oft selber an die Nase fassen.

Ich freue mich zu Meinungen, Feedback, etc. v.a. allgemeines, hier auch im Umgang mit Zickigem Verhalten, und allgemeinen Beizheungsmodellen.
Ich denke mir gerade, nach einer relativ harten, emotional anstregenden Zeit, das es extrem cool ist mit gerade 30 nochmal auf dem Markt zu sein, und das es sehr bescheuert gewesen waere eine Familie mit einem Girl zu gruenden, das die Flinte ins Korn schmeisst, wenn es nicht laeuft. Die Frage ist auch, wieviel wirklich an ihrer Persoenlichkeit - an meiner Persoenlichkeit lag, oder wieviel sich aus der Situation ergeben hat, z.b. durch nicht genug (Ver)fuerhung meinerseits.

In dem Sinne: Muetter, passt auf eure Toechter auf, there's another motherfucker after em!

Bin selber 28, denke jetzt ist die perfekte Zeit Single zu sein, Familie ist erst mal in weiter Ferne :-) Wenn aus MuC kommst, geh mer mal Bierchen zischen ansonsten hab ich bei Kumpels schon mitgekriegt, die mir zu Beginn einer neuen LTR gesagt haben, Junge die is so entspannt, so wars mit der Alten nie. Ich denke man tut sich einen Gefallen die Damen genau anzuschauen ;-)

 

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Mei, zu einer Beziehung gehoeren immer zwei und wenn sie scheitert, dann sind auch immer beide beteiligt.

Ein Punkt der noch dazu kam, war das sie die Pille abgesetzt hat. MIt Kondom senkt die Qualitaet des Sex und die fehlenden Hormone haben sicher auch Einfluss auf sie.

Ich denke das die Diagnose "Attractionverlust" auf jeden Fall zutrifft, nur muss eine Beziehung halt auch durch Tiefen kommen, du kannst nicht immer krass sein.

Sicherlich habe auch ich viele Fehler gemacht, war gerade als es mit meiner Selbststaendigkeit nicht so gelaufen ist in einer schwierigen Phase und sicher auch oft beteiligt indem ich einfach keine klaren Ansagen gemacht habe.
EInige ihrer Kritikpunkte kann ich nachvollziehen, ein fieser double bind ist aber eine Aussage wie diese : Ich fuehle halt so, da kann ich dann auch nichts machen.
Der WItz ist das es menschlich extrem gut gepasst hat, in vielen Positionen waren wir uns sehr einig, und das immer eine gute, vertrauensvolle Grundlage fuer die Beziehung vorhanden war.

Rueckblickend denke ich mir das nach der ersten Trennung besser Schluss gewesen waere, sie braucht die Zeit alleine halt auch um persoenlich zu wachsen und mit sich selbst klar zu kommen, ich brauche die Zeit auch um mich nicht ueber die Beziehung zu definieren sondern meinen Fokus mal voll auf meine Ziele richten zu koenne.

Am Ende war's ne wundervolle Erfahrung, vielleicht sogar die Richtige Frau, nur zum falschen Zeitpunkt, oder einfach doch nicht der Mensch mit dem ich mein Leben verbringen will.
Eine Beziehung ist halt immer auch arbeit von beiden Seiten, und wenn die eingestellt wirds ist man in einer Negativspirale aus Vorwuerfen und fehlender Lockerheit. Das war am Ende echt krass, aus dem nichts sind Probleme entstanden, die einfach nur MIssverstanednisse waren und die mit einem Lachen und einem Kuss easy geregelt gewesen waeren.

Da ich aus MUC bin, koennen wir gerne mal auf ein Bier gehen!

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Weißt du, deine letzte Antwort könnt ich eins zu eins bei meiner LTR übernehmen :-)

Was ich gelernt habe is, jeder gibt 50% und davon wird nicht weggegangen, wenn einer weniger gibt, füllt der andere nicht auf! Man kann seinem Partner zurufen und ihn bitten an die Mittellinie zurückzukommen aber man geht nicht drüber (weiß nicht mehr wer das hier mal gesagt hat)

Attractionverlust hab ich auch hinter mir, kann man wieder gerade biegen, is aber schwer. Und das ist auch der Knackpunkt den ich sehe, wenn man zum zweiten mal zusammen kommt. Man zieht diesen Rattenschwanz an Beziehungsgeschichte immer immer immer nach und das hat nen faden Beigeschmack. Jeder zeitweilige Attractionverlust, jedes Problemchen, jeder Streit bleibt irgendwo hängen.

" Am Ende war's ne wundervolle Erfahrung, vielleicht sogar die Richtige Frau, nur zum falschen Zeitpunkt, oder einfach doch nicht der Mensch mit dem ich mein Leben verbringen will. " Wollte!!! bei mir 1:1 das selbe, ich werde meinen Teil bei der Nächsten nicht verkacken und alles ein bisschen lockerer von Anfang an sehen. Problemchen erkennen, Mädel verarschen, Problem wegküssen und sich gedanklich einfach so drum kümmern ohne es groß an die Glocke zu hängen. Aber diese Lockerheit muss einfach von Anfang an und Durchgehend da sein, Frameverlust wird schwer bestraft...

Diese Double Binds sind oft mies, bei mir hieß es auch, naja ich bin halt so (fremdgeküsst), aber wenn du es akzeptieren kannst können wir weiter machen... Sich selber in der Opferrolle zu sehen und nicht mal ansatzweiße die Gründe für sein Handeln zu reflektieren, geht gar nicht.

Ich denke du bist nach nem halben Jahr einfach noch nicht ganz über sie hinweg, is auch nicht so schlimm. Du siehst die positiven Seiten und das ist auch ok, aber sehe gleichzeitig auch die fehlende Kompromissbereitschaft, ihren Teil der fehlenden Lockerheit und und und. Das gehört halt auch dazu.

Und sei froh, dass du so viel lernen durftest, stell dir vor du lernst genau die gleiche Person in nem Jahr kennen und kannst dann von Anfang an alles richtig machen. Das schlimmste is nicht die LTR versemmelt zu haben, sondern wenn du wie viele unreflektierte Menschen da draußen die gleichen Fehler immer und immer wieder machst ;-)

 

Bierchen steht, Sylvester bin ich am Königsplatz :-D

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Meiner Meinung nach ist vieles was in LDS zum Thema Drama & Shit-Test's steht nicht universell anwendbar. Nicht jedes Drama ist ein überkochen von Emotionen das ein "Ventil" sucht. Nicht jeder provokante/negative Satz in deiner Richtung muss ein Shit-Test sein.

Ich glaube die wahre Kunst ist es die Aussagen wirklich einschätzen zu können. Ein wahrer Shit-Test? Drama aufgrund von überkochen von Emotionen? Geht's ihr wirklich schlecht und sie muss mal in den Arm genommen werden? Ist sie wirklich unzufrieden mit mir? Will sie mich testen?

Außerdem muss man beachten das EE scheinbar an jeden Finger 2 Frauen hat, und wenn es bei der einen nicht klappt nimmt er halt die andere. (Und das anscheinend ohne große emotionale Probleme)
Und viele Frauen von ihm werden auch wissen das er jede menge Alternativen hat.
Mit anderen Worten ist er in einer ganz anderen "Verhandlungsposition". 

Ich finde LDS ist wirklich ein Meisterwerk! Aber man muss dabei beachten das es von einer Person stammt mit völlig "anderen" Verständnis von Beziehung, Bindung und viel mehr Erfahrung in Bezug zu Frauen.
Ich würde also sehr vorsichtig sein jedes Drama in Sex oder jeden Shit-Test mit C&F abtun zu wollen.

Kopf einschalten und nicht nach "LDS Rezeptbuch" handeln.

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@jasonbourne stimme dir in sehr vielen Punkten zu. Habe eine ähnliche Beziehung hinter mir, in der wir menschlich und auch beruflich extrem gut zueinander gepasst haben, ja eigentlich wie Zwillinge waren. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass du in Beziehungen nicht 24/7 der Alpha sein kannst. Insbesondere wenn man beruflich sehr eingespannt ist, oder es beruflich sehr schlecht läuft, braucht man einen loyalen Partner, dem irgendwo bewusst ist, dass der andere gerade nicht attraktiv sein kann und dass er/sie jetzt stark sein muss und den Partner unterstüzten muss (gemäß "Ich liebe dich nicht, wenn du mich liebst"). Finde reflektieren sehr wichtig, insbesondere sollte man seine Fehler erkennen. Stell dir mal vor, du hättest sie geheiratet, ohne deine Fehler gekannt zu haben, dann hättet ihr euch irgendwann wieder Scheiden lassen und jede Menge Geld, Haus, Auto etc. wäre verloren und wärst jetzt als geschiedener Mann mit eventuellen Kindern wieder auf dem Markt (dürfte dann die Auswahl an potenziellen Partnerinnen doch erheblich einschränken). LG Le Mâle

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Ich crossposte das mal hier:


Ich war fast meine gesamten 20ger mit einem super coolen (und huebschen) girl zusammen - mit einer Pause. Wir haben uns an der Uni kennen gelernt, haben den Schritt zusammen ins Berufsleben gemacht, sind zusammen gezogen - und haben gemerkt das zusammen leben nicht klappt. Also ist sie wieder ausgezogen, wir haben beschlossen das es nicht das aus fuer die Beziehung sein muss.
Das Unternehmen in dem ich angestellt war (Startup) musste zusperren, folglich war meine berufliche Situation schwierig.  Fuer einen Konzern war ich nach 4 Jahren in 2 Startups "verbrannt" und es hat mich auch nicht gereizt, fuer eine konkrete Taetigkeit fehlte mir als ex COO das Spezialwissen. Nochmal als Angestellter ein Startup mit machen wollte ich nicht, und ich war mir nicht mal sicher ob ich in Deutschland bleiben wollte/will.
Die Idee war, (wir gingen beide auf die 30 zu, ich bin es gerade geworden, sie wird 29) nochmal zu reisen, die Welt kennen zu lernen, und zu sehen wo wir bleiben wollen. Bis 31/32 reisen, 1-2 Jahre ein neues Leben aufbauen, dann mit Anfang 30 Kids & Family.

Leider hat die Beziehung die Reiseplanung nicht ueberlebt - es war ein brutaler Aufwand, mit vielen Streitpunkten, z.b. in welches Land, viel gezicke und Drama ihrerseits, viel Trouble.
Dazu kam: Winter - da wurde ihre Laune immer schlecht, Pille abgesetzt - Hormone spielen eine Rolle.
Die Trennung dann 4 Wochen vor abreise einvernehmlich, ich konnte ihre Art Probleme zu machen und nicht loesungsorientiert zu denken nicht mehr ab, leider aber schon die ersten Monate der Reise zusammen fest gebucht - keiner konnte mehr raus.
Also zusammen los, das ist Bullshit, man brauch nach so langer Zeit dann einfach den Abstand. Die Reise lief besser als erwartet, was nicht gut war, weil man sich fragt ob die Trennung das richtige war und ob man es nicht nochmal versuchen sollte.
Naja, auf jeden Fall dann Trennung auf Reise, durch Zufall ineinander gerannt, Szene von ihr - Ende.
Hab noch so ne herzergreifende E-Mail von ihr bekommen, wie traurig sie sei, das es so geendet ist, anschliessend ist sie mit irgend nem Rebound guy in den Turtelurlaub gefahren- das hat mich getroffen (wir hatten ne gemeinsame Dropbox, sie hat ihre Bilder da rein gesichert).
Von ihr aus kamen dann noch 2-3 Anrufe, jedes Mal heulend & verzweifelt, wenn irgendetwas war - das war nicht gut, einmal war ihre Mutter im Krankenhaus, naja, ich hab sie dann am phone aufgebaut, das haette ich mal schoen lassen sollen.
Ich musste anschliessend meine Reise abbrechen, weil meine Mutter ebenso schwer erkrankt ist.

Jetzt ist die aktuelle Situation:
- Ich denke oft an meine Ex, vieles hier in unserer Stadt erinnert mich an sie und  mein Kopf faengt an Dinge zu interpretieren. Selbst zu unguenstigen Zeitpunkten (z.b. im Bett mit anderen girls) kommen mir Gedanken an sie
- ich vermisse sie, zweifle daran ob die Trennung richtig war und sehe die Dinge die mich damals gestoert haben als weniger Schlimm an, denke sogar das ich vlt. selbst einfach nicht gluecklich sein kann und deshalb immer noch mehr von der Beziehung erwartet habe
- viele Sachen die mich damals gestoert haben, sehe ich heute als eher "suess" bzw/typisch weiblich an - wenn dein Girl traurig ist und in den Arm genommen werden will, ist das fuer dich als Mann halt auch Bestaetigung
- trotzdem weiss ich das es einen Gund gibt das es nicht mehr funktioniert hat, aber meine Gefuhelswelt will das einfach nicht begreifen. ( Familie mit einer Frau die bei Wiederstaenden hin wirft, die nicht offen kommuniziert sondern in sich rein frisst, die oft schlechte laune hat und die Faehigkeit hat aus kleinen Dingen grosse Probleme zu machen ist keine gute Idee)
- Ich sehe aber heute das ein Teil ihres Verhaltens auch auf meine Situation zurueck zu fuehren ist -> in ihren Augen war ich gerade noch erfolgreiche Manager einer aufstrebenden Firma, anschliessend "arbeistlos" bzw. selbststaendig mit ganz anderem Standing. Ausserdem ist die Frage wenn man selbst sucht, was man in der Welt machen will, was die Aufgabe und der Platz ist, dann ist man einfach mit anderen Dingen beschaeftigt und nicht so selbstbewusst wie sonst. Hier will man einen Partner der auch durch ein Tief mitgeht, und nicht der dann anfaengt Probleme zu machen und Drama zu schieben. Nach PU Theorie ist da natuerlich ein Attraction Verlust.
- ich sitze jetzt mit 30 wieder bei meiner Mutter, kuemmere mich um sie, und habe neben Sport keine Verpflichtungen, aber genug Geld um eine ganze Weile leben zu koennen.

Meine Fragen:
1. Wie bekomme ich meine Ex aus dem Kopf/Herz? Ueber FTOW bin ich drueber, irgendwie fuehle ich mich da auch nur noch leerer, v.a. haben die meisten Girls nicht mal im Ansatz ihre Klasse, sowohl optisch als auch von der Persoenlichkeit.

2. Ich bin in einer Phase der Selbstfindung. Ich sehe das die Beziehung sicher auch aufgrund von mir gescheitert ist. Wie bestimme ich die naechsten Schritte fuer mich?

3. Die Situation klingt schlimmer als sie ist- ich bin gerade 30 geworden, sehe noch juenger aus, mache viel Sport, bin fit, habe genug Geld. Wie mache ich jetzt persoenlich den naechsten Schritt, was ist in meiner Entwicklung das naechste?

4. Was ist meine Aufgabe? Ich bin Generalist, habe viele Intressen, stehe an dem Punkt das ich v.a. Einkommen erzeugen will und eine Aufgabe brauche. Konzerne sind nicht mein Ding, ich habe ein super solides Wissen was Online Business angeht, weiss wie man Unternehmen aufbaut und Prozesse aufsetzt, habe einen technischen und kaufmaenischen Studienabschluss.

Ich danke vielmals, fuer jeden Input und jede Hilfe!

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Gast KillEmAll

Ich erkenne leider kaum LDS-Bezug in deiner geschilderten Beziehung. Tut mir leid.

Mal abgesehen davon, hast du das wichtigste Kapitel nicht berücksichtigt: "Frauentypen". Der geschilderte Inhalt fruchtet nicht bei jeder, deshalb "oh Wunder" mit manchen funktionierst nicht.  

Gerne lassen wir aber auch den Meister höchstpersönlich zu Wort kommen @endless enigma. Vielleicht möchte er ja Stellung zu deiner Enttäuschung nehmen.

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Just now, Le Mâle said:

@jasonbourne stimme dir in sehr vielen Punkten zu. Habe eine ähnliche Beziehung hinter mir, in der wir menschlich und auch beruflich extrem gut zueinander gepasst haben, ja eigentlich wie Zwillinge waren. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass du in Beziehungen nicht 24/7 der Alpha sein kannst. Insbesondere wenn man beruflich sehr eingespannt ist, oder es beruflich sehr schlecht läuft, braucht man einen loyalen Partner, dem irgendwo bewusst ist, dass der andere gerade nicht attraktiv sein kann und dass er/sie jetzt stark sein muss und den Partner unterstüzten muss (gemäß "Ich liebe dich nicht, wenn du mich liebst"). Finde reflektieren sehr wichtig, insbesondere sollte man seine Fehler erkennen. Stell dir mal vor, du hättest sie geheiratet, ohne deine Fehler gekannt zu haben, dann hättet ihr euch irgendwann wieder Scheiden lassen und jede Menge Geld, Haus, Auto etc. wäre verloren und wärst jetzt als geschiedener Mann mit eventuellen Kindern wieder auf dem Markt (dürfte dann die Auswahl an potenziellen Partnerinnen doch erheblich einschränken). LG Le Mâle

Ja, gerade der letzte Punkt ist wichtig - stell dir vor wir haetten kids und das ganze waere ein paar Jahre spaeter passiert - bzw. wie haette ihr Verhalten, ihre gezicke/drama/ihre Grummeligkeit/whatsoever sich ausgewirkt wenn da kids unterwegs sind.

Btw. faellt mir das in meinem Freundeskreis verdammt oft auf- das die Beziehung aus Studententagen noch vor 30 zuende geht.

 

Nochmal auf LDS und Enigma:
Ich weiss nicht ob er in seinem Beziehungsmodell recht hat- fuer mich gibt es doch noch deutlich mehr als Drama & Tests im weiblichen Verhalten und jeder weiss das eine Persoenlichkeit nicht nur anhand von Sex Drive und Selbstbewusstsein beschrieben werden kann.
Ich weiss nicht mal auf welcher Skala meine Ex da einzuordnen waere- Sex war schoen, aber nicht so oft, es gab da einige Aussagen die eher auf low drive hindeuten, "sie braucht das eigentlich garnicht" - die aber auch durch mangelnde Attaktion kommen koennen.
Ueber die Zeit veraendert sich in einer Beziehung halt erwiesener Massen auch viel, Sex wird weniger, Bindungshormone kommen ins Spiel, etc.
Schwer zu sagen was da nun genau Sache ist.

Ich hab ganz ehrlich auch keine Lust, Bezeihungen nur auf das Level erweiterter Affaeren runter zu stufen - und das macht LDS imo. Irgendwo ist es dann doch eine tiefere, menschliche Verbindung, die beide wollen.

Das fehlt PU irgendwie - ein richtiges Beziehungsmodell.

Ich glaube auch, das der PU Lifestyle "Player" und super viele girls voegeln nicht fuer jeden ist - ich score gerade ordentlich,  etwas unter Niveau, aber gut.
Happy macht es mich nicht, weil der Sex mit den meisten girls nicht so taugt- und ich hab schon das Gefuehl das so 25+ n ganz schoener Restefick abgeht, die meisten haben einfach einen an der Klatsche oder sind nicht cool.

bearbeitet von jasonbourne

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Just now, KillEmAll said:

Ich erkenne leider kaum LDS-Bezug in deiner geschilderten Beziehung. Tut mir leid.

Mal abgesehen davon, hast du das wichtigste Kapitel nicht berücksichtigt: "Frauentypen". Der geschilderte Inhalt fruchtet nicht bei jeder, deshalb "oh Wunder" mit manchen funktionierst nicht.  

Gerne lassen wir aber auch den Meister höchstpersönlich zu Wort kommen @endless enigma. Vielleicht möchte er ja Stellung zu deiner Enttäuschung nehmen.

Ich glaube du hast nicht verstanden was ich sage.

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Gast KillEmAll
1 minute ago, jasonbourne said:

Ich glaube du hast nicht verstanden was ich sage.

Unterstelle mir ruhig etwas Verstand. Um ein Beispiel aufzugreifen: in dem Buch steht nirgends "die Frau darf sich nicht mitteilen". Aber es wird klar unterschieden zwischen "rationaler Inhalt" und "irrationaler Bullshit". Nirgends steht geschrieben, dass man die Wünsche einer Frau nicht berücksichtigen sollte, gleichwohl explizit erwähnt wird, dass man auf Drama nicht eingehen sollte. Du ziehst daraus den Schluss, dass egal welche Einwände (negativ behaftete Kommunikation) die Frau an einen heranträgt, automatisch Drama ist. Dem ist aber nicht so. Folglich: hast du deine Interpretationen miteinfliessen lassen und daraus die falsche Schlussfolgerung gezogen. Das ist aber nicht das Problem des Autors, sondern deins. Das hat nichts mit LDS zu tun. Tut mir leid.

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Ehrlich gesagt , sehe ich gar nicht, was es da groß zu reflektieren gibt.  

Iht habt - ganz offensichtlich - schlicht nicht zueinander gepasst. Sowas kristallisiert sich meistens erst nach 1-2 Jahren heraus, wenn die erste Welle der Verliebtheit abklingt. Du sagst ja selbst, dass sie eher der Sicherheits-Typ war und du dagegen weniger das Risiko scheust. Das sind zwei grundlegend verschiedene Persönlichkeits-Typen, die langfristig nicht zusammen harmonieren. Was zu Beginn noch spannend erscheint - weil gegensätzlich - wird mit der Zeit halt eben doch zum Problem. Ihr beide scheint das lediglich nicht akzeptieren zu wollen. 

Was sich wie Selbstfindung für dich anfühlt, ist doch wohl eher Selbstverwirklichung. Das ist ein Prozess und eben mal so "ankommen" ist da nicht. Wenn das so simpel wäre, dann würde es wohl jeder machen. Und mangelnden Rückhalt, kann man da nun wirklich nicht bei gebrauchen. 

kümmere dich jetzt um dein berufliches Vorankommen. Du brauchst in dem Bereich Erfolge, die dir das Gefühl geben, dass diese Trennung "nicht umsonst und richtig" war. Vieles löst sich dann von alleine... 

 

 

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Just now, KillEmAll said:

Unterstelle mir ruhig etwas Verstand. Um ein Beispiel aufzugreifen: in dem Buch steht nirgends "die Frau darf sich nicht mitteilen". Aber es wird klar unterschieden zwischen "rationaler Inhalt" und "irrationaler Bullshit". Nirgends steht geschrieben, dass man die Wünsche einer Frau nicht berücksichtigen sollte, gleichwohl explizit erwähnt wird, dass man auf Drama nicht eingehen sollte. Du ziehst daraus den Schluss, dass egal welche Einwände (negativ behaftete Kommunikation) die Frau an einen heranträgt, automatisch Drama ist. Dem ist aber nicht so. Folglich: hast du deine Interpretationen miteinfliessen lassen und daraus die falsche Schlussfolgerung gezogen. Das ist aber nicht das Problem des Autors, sondern deins. Das hat nichts mit LDS zu tun. Tut mir leid.

Das erste koennte ein Fehler sein;) No offense.

Nein, im Buch steh nehm sie nicht ernst, sondern durch. Und eine Interpretation ihrer Verhaltens - meist als Drama oder Test. Das jede Kommunikation aber auch Bezieungsaspekt (apell) hat, schwingt das immer mit.

Es gibt im Buch den Satz sinngemaess: Eine Beziehung ist nur eine fortgesetzte Verfuehrung - daher sollen die Werkzeuge des Verfuehrers weiterhin eingesetzt werden. Es gibt aber Situationen in der du nicht deine beste Version bist, wg. allen moeglichen Gruenden, du zweifelst, etc.
Eine interesannte Frage ist, wie lange muss eine Beziehung durch ein tief gehen koennen, wie muss das kommuniziert werden, etc. oder wann ist der Punkt das die Beziehung schlicht die falsche ist.

Ich sehe das Buch im Punkt Beziehung kritisch, imo ist das dort vorgestellte Beziehungsmodel zu sehr vereinfacht - weil es eben das Verhalten der Frau in Drama & Testing kategorisiert. Andere DInge werden nicht explizit erwaehnt - denke das da kein Interpretationsfehler vorliegt, unterstell mir ruhig etwas Lesefaehigkeit.

Just now, annamaria27 said:

Ehrlich gesagt , sehe ich gar nicht, was es da groß zu reflektieren gibt.  

Iht habt - ganz offensichtlich - schlicht nicht zueinander gepasst. Sowas kristallisiert sich meistens erst nach 1-2 Jahren heraus, wenn die erste Welle der Verliebtheit abklingt. Du sagst ja selbst, dass sie eher der Sicherheits-Typ war und du dagegen weniger das Risiko scheust. Das sind zwei grundlegend verschiedene Persönlichkeits-Typen, die langfristig nicht zusammen harmonieren. Was zu Beginn noch spannend erscheint - weil gegensätzlich - wird mit der Zeit halt eben doch zum Problem. Ihr beide scheint das lediglich nicht akzeptieren zu wollen. 

Was sich wie Selbstfindung für dich anfühlt, ist doch wohl eher Selbstverwirklichung. Das ist ein Prozess und eben mal so "ankommen" ist da nicht. Wenn das so simpel wäre, dann würde es wohl jeder machen. Und mangelnden Rückhalt, kann man da nun wirklich nicht bei gebrauchen. 

kümmere dich jetzt um dein berufliches Vorankommen. Du brauchst in dem Bereich Erfolge, die dir das Gefühl geben, dass diese Trennung "nicht umsonst und richtig" war. Vieles löst sich dann von alleine... 

 

 

Cooler Beitrag, danke. Ich weiss nicht ob ich das so sehe. Es kann die Richtige gewesen sein - da war schon viel Uebereinstimmung. Ist halt schwer festzustellen wer zusammen passt, und ob gegensaetze nicht auch sehr gut sind. Es war schon immer so, das wenn ich sie zu etwas gepushed habe, das es dann auch cool war.

Reflektieren finde ich gerade jetzt, 6 Monate spaeter sehr wichtig.
Um zu lernen, um es abschliessen zu koennen und mal die Gefuehle endgueltig los zu werden.
Alleine das Aufschreiben hilft tatsaechlich enorm.

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vor 3 Stunden schrieb jasonbourne:

Das erste koennte ein Fehler sein;) No offense.

Nein, im Buch steh nehm sie nicht ernst, sondern durch. Und eine Interpretation ihrer Verhaltens - meist als Drama oder Test. Das jede Kommunikation aber auch Bezieungsaspekt (apell) hat, schwingt das immer mit.

Es gibt im Buch den Satz sinngemaess: Eine Beziehung ist nur eine fortgesetzte Verfuehrung - daher sollen die Werkzeuge des Verfuehrers weiterhin eingesetzt werden. Es gibt aber Situationen in der du nicht deine beste Version bist, wg. allen moeglichen Gruenden, du zweifelst, etc.
Eine interesannte Frage ist, wie lange muss eine Beziehung durch ein tief gehen koennen, wie muss das kommuniziert werden, etc. oder wann ist der Punkt das die Beziehung schlicht die falsche ist.

Ich sehe das Buch im Punkt Beziehung kritisch, imo ist das dort vorgestellte Beziehungsmodel zu sehr vereinfacht - weil es eben das Verhalten der Frau in Drama & Testing kategorisiert. Andere DInge werden nicht explizit erwaehnt - denke das da kein Interpretationsfehler vorliegt, unterstell mir ruhig etwas Lesefaehigkeit.

Cooler Beitrag, danke. Ich weiss nicht ob ich das so sehe. Es kann die Richtige gewesen sein - da war schon viel Uebereinstimmung. Ist halt schwer festzustellen wer zusammen passt, und ob gegensaetze nicht auch sehr gut sind. Es war schon immer so, das wenn ich sie zu etwas gepushed habe, das es dann auch cool war.

Reflektieren finde ich gerade jetzt, 6 Monate spaeter sehr wichtig.
Um zu lernen, um es abschliessen zu koennen und mal die Gefuehle endgueltig los zu werden.
Alleine das Aufschreiben hilft tatsaechlich enorm.

Weißt vieles was du schreibst, trifft voll auf mich zu 😊

Und ganz speziell bei dem Thema zusammenstehen in schwierigen Zeiten (wobei ich da mal sag so maximal vermutlich zwei Jahre) ich finde schon dass des was wichtiges ist. Klar muss jeder selber mit sich fertig werden, aber ich sehe ne Beziehung immer wie ne Kameradschaft man ist in den verdammt geilen Zeiten beieinander, also kann man auch mal die harten Zeiten durchgehen ohne das Handtuch zu werfen. Und insbesondere wenn ich sehe, dass sich die andere Person irgendwo nen Hauch Mühe gibt, würde ich sie nicht verlassen nur weil sie in dem Moment unattraktiv wirkt. 

Hat vielleicht was mit Idealisierung des Partners zu tun oder mit der Angst plötzlich allein zu sein, aber ich denke nicht mal so unbedingt. Weil man weiß, dass man irgendwann wieder eine findet, bei der ein Interesse das über das sexuelle hinausgeht besteht. Aber man weiß im normalfall auch, dass die Vergangenheit geil war und es wieder so werden kann wenn man es will.

Kameradschaft... weiß nicht ob es das in einer LTR gibt, ob es überhaupt nötig ist, aber mein Ideal ist es auf jeden Fall

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4 hours ago, 8x68S said:

Weißt vieles was du schreibst, trifft voll auf mich zu 1f60a.png

Und ganz speziell bei dem Thema zusammenstehen in schwierigen Zeiten (wobei ich da mal sag so maximal vermutlich zwei Jahre) ich finde schon dass des was wichtiges ist. Klar muss jeder selber mit sich fertig werden, aber ich sehe ne Beziehung immer wie ne Kameradschaft man ist in den verdammt geilen Zeiten beieinander, also kann man auch mal die harten Zeiten durchgehen ohne das Handtuch zu werfen. Und insbesondere wenn ich sehe, dass sich die andere Person irgendwo nen Hauch Mühe gibt, würde ich sie nicht verlassen nur weil sie in dem Moment unattraktiv wirkt. 

Hat vielleicht was mit Idealisierung des Partners zu tun oder mit der Angst plötzlich allein zu sein, aber ich denke nicht mal so unbedingt. Weil man weiß, dass man irgendwann wieder eine findet, bei der ein Interesse das über das sexuelle hinausgeht besteht. Aber man weiß im normalfall auch, dass die Vergangenheit geil war und es wieder so werden kann wenn man es will.

Kameradschaft... weiß nicht ob es das in einer LTR gibt, ob es überhaupt nötig ist, aber mein Ideal ist es auf jeden Fall

Ich sehe das aenlich- eine Beziehung zeichnet sich dadurch aus, das es irgendwo ueber das sexuelle und die Verfuehrung hinaus geht - und das auch Schwaeche dazu gehoert. Es mag hoffnungslos romantisch sein und zuviel hinein interpretieren, aber ich kann schlicht und ergreifend, besonders wenn ich dem Menschen nahe bin, nicht immer auf meine Alphaness achten, nie den Frame verlieren, etc.

Miteinandern leben heisst auf perseonlicher Ebene sehr viel, und ich weiss nicht ob Enigma Beziehungen heute noch so sieht wie er sie in LDS dargestellt hat:

 

Quote

Beziehungen sind auf funktionierender Sexualitaet beruhende Langzeitkontakte zu Frauen.....die du jeden Tag neu verfuehren moechtest

Irgendwie ist mir das zu wenig, und neben Sex hatte ich in meinen Beziehungen den Eindruck, das geteilte Werte, ein tiefes Verstaendnis auf Perseonlicher Ebene, und die geteilte Vorstellung eines gemeinsamen Lebens eine Rolle spielen.
Das mag AFC sein, oder beides Moeglich sein, jedenfalls sehe ich das das Attraktivitaet und Sex oft ein Zeichen einer funktionierenden Beziehung sind.

Den Satz "Beziehungen sind nichts weiter als fortgesetzte Verfuehrungen" sehe ich irgendwie kritisch - weil ich nicht durchgaengig verfuehren kann und will, weil das nur ein Teil von mir ist.

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@jasonbourne du schreibst oben, dass ihr euch getrennt habt, du dann die Monate der Trennung gut genutzt hast (viel ausgegangen bist usw.) und ihr dann wieder zusammengekommen seid. Meine Frage: Wie hast du das gemacht? Ich würde auch gerne rausgehen und rumvögeln, fühle mich aber völlig außerstande dazu, weil der schmerz einfach zu groß ist.

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Am 11.1.2017 um 13:13 schrieb jasonbourne:

Ich weiss nicht ob er in seinem Beziehungsmodell recht hat- fuer mich gibt es doch noch deutlich mehr als Drama & Tests im weiblichen Verhalten und jeder weiss das eine Persoenlichkeit nicht nur anhand von Sex Drive und Selbstbewusstsein beschrieben werden kann.

Dann hat er wohl nicht recht, oder das Modell ist für dich nicht geeignet. Ich weiß nicht warum du jetzt so sehr nach "Bestätigung" deiner Vorstellung von Beziehung suchst? Du musst nicht dein ganzes Weltbild mit PickUp vereinbar machen. Vollkommen in Ordnung, das ist auch Persönlichkeitsentwicklung. Deine Wertvorstellungen bestimmen dein Handeln und Denken. Wenn du merkst dass es dir nicht passt, machste nen realitätsabgleich und probierst etwas anderes. No big deal.

 

vor 1 Stunde schrieb jasonbourne:

Irgendwie ist mir das zu wenig, und neben Sex hatte ich in meinen Beziehungen den Eindruck, das geteilte Werte, ein tiefes Verstaendnis auf Perseonlicher Ebene, und die geteilte Vorstellung eines gemeinsamen Lebens eine Rolle spielen.
Das mag AFC sein, oder beides Moeglich sein, jedenfalls sehe ich das das Attraktivitaet und Sex oft ein Zeichen einer funktionierenden Beziehung sind.

Das spiegelt deine Besorgnis gut wieder. Du hast womöglich Angst, auf dem Holzweg zu sein. Angst davor, wieder in eine Falle zu tappen die du nicht erkennst. Nicht die Matrix dahinter erkennen zu können. Du suchst Schutz und Heiligsprechung von außen.

 

Falls es dich beruhigt, für mich ist das Beziehungsmodell von Enigma unvollständig und hat in dem Buch eine zu simple Sichtweise auf die komplexe Form einer Beziehung auf tieferer persönlicher und emotionaler Ebene. Trotzdem stimme ich Enigma in soweit zu, dass eine glückliche und zufriedene Beziehung ständiger Verführung bedarf. Die schaut aber natürlich etwas anders aus als beim ersten Kennenlernen. Als Beispiel, wenn man zusammenzieht sollte man sich weiterhin einmal die Woche daten und etwas unternehmen. Manchmal benötigt die Beziehung ein wenig Spannung, mal mehr Nähe. Im besten Falle bekommt man da ein gutes Gefühl zu. Meine Vorstellung kommt der von Winddancer sehr sehr nahe:

 

Am 11.1.2017 um 14:43 schrieb annamaria27:

Iht habt - ganz offensichtlich - schlicht nicht zueinander gepasst.

Das sehe ich übrigens genau so. Allerdings wirst du mit Sicherheit Baustellen haben, die dir die Beziehung gezeigt hat, die du reflektieren und daran arbeiten kannst. Das sind aber sehr weitreichende Prozesse und wirst du höchstwahrscheinlich auch erst in der nächsten Beziehung auf die Probe stellen können.

 

 

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Am 11.1.2017 um 13:03 schrieb jasonbourne:

Wie bekomme ich meine Ex aus dem Kopf/Herz? Ueber FTOW bin ich drueber, irgendwie fuehle ich mich da auch nur noch leerer, v.a. haben die meisten Girls nicht mal im Ansatz ihre Klasse, sowohl optisch als auch von der Persoenlichkeit.

Du hast eine sehr lange und ernsthafte LTR geführt und Dich lange darauf fokussiert, es "hin zu bekommen". 

Ich habe mich Mitte 2015 von meiner Ex getrennt und bewusst nicht FTOW betrieben, weil es mir in der Vergangenheit nicht gut tat und ich die Beziehung mal sauber verarbeiten wollte, ohne da basierend auf Altlasten irgendwelche Dinge in eine neue LTR zu ziehen. Wie lange hat es gedauert? Nun, so nach 9 Monaten war ich eigentlich emotional wieder auf den Beinen. Wirklich Interesse mich ernsthaft mit dem Thema "neue Freundin" zu beschäftigen, kommt auch erst jetzt. Und ich würde lügen wenn ich sagen, dass ich "komplett cool" mit meiner vorherigen LTR bin. So auf einem "neutralen" Level bin ich auch noch nicht. 

Ansonsten ist dieses vergleichen von Frauen mit der Ex halt ne böse Kiste, weil man auch immer die Historie vergleicht. Und da hat man mit der Ex eben eine ganz andere Basis, die sich mit neuen Mädels erst entwickeln muss.

Ich würde es locker sehen und mich erstmal auf andere Sachen fokussieren. Bei mir war es Job und andere Lebensbereiche. Ansonsten halt rausgehen und Mädels etwas lockerer sehen. Das ergibt sich so mit der Zeit. 

Mich haben in 2015 Mädels nur genervt. In 2016 war ich dann so drauf, dass dass ich das Interesse an ner HB8 sofort verloren habe, wenn da irgendwas nicht passte zu einer meiner Optionen, wie ich ggf. mein Leben gestalten möchte. Z.B. ortsunabhängig arbeiten und im die Welt reisen. So seit Ende 2016 bin ich eher wieder so drauf, dass ich sie süß und sexy finde und mir der Rest erstmal in Step 1 nicht so wichtig ist. Was mich immer noch nicht motiviert sauber zu gamen, aber das Interesse ist auf jeden Fall nicht mehr nach 5 Minuten weg. 

 

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Just now, Le Mâle said:

@jasonbourne du schreibst oben, dass ihr euch getrennt habt, du dann die Monate der Trennung gut genutzt hast (viel ausgegangen bist usw.) und ihr dann wieder zusammengekommen seid. Meine Frage: Wie hast du das gemacht? Ich würde auch gerne rausgehen und rumvögeln, fühle mich aber völlig außerstande dazu, weil der schmerz einfach zu groß ist.

Es muesste dazu sogar nen Thread geben, der ist halt schon uralt, so aus 2009/10. Wie war das damals?
Ich war topfit, hatte nen verdammt grossen Freundeskreis, war an der Uni, hatte massig girls um mich herum, und hatte PU.
Wir waren nicht so ewig zusammen, ich hab die Trennung verstanden - wenn ich es rueckblickend analysiere war es damals aehnlich wie dieses Mal - ich war im Studium brutal eingespannt (musste ein Semester mehr oder weniger nachholen, bzw. meinete das tun zu muessen) und bin mit ihrem Social circle nicht klar gekommen. Waren bei ihr halt alle relativ brave Typen, ich war wesentlich radikaler als heute und v.a. mega dreist, am kiffen, saufen und spass haben. Dementsprechend konnte ich mit denen wenig anfangen, und die hat des natuerlich auch nicht angeturnt das so n krasser Typvorbei kommt und einfach das huebscherste babe der gruppe wegvoegelt. Als es dann grad in so nem Uni Projekt nicht lief war's halt schwer, ihr SC hat Stimmung gemacht und sie hatte immer so ne Neigung es allen recht machen zu wollen. Ihrer Mutter hat es damals auch nicht so gepasst, ich sah halt auch crazy dangerous aus, habe geboxt, eishockey gespielt, wahrlich nicht der perfekte Schwiegersohn. Dabei bin ich voll harmlos (gewesen).
Naja, da hat sich dann irgendwas mit nem anderen Typen aus ihrem SC entwickelt,war halt irgend so n orbiter der ihr hinterher gelaufen ist, und dann war halt irgendwann schluss, im Dezember.
Das war dann erst hart, aber als dann des Jahr rum war, das Uni Projekt vorbei war, bin ich halt einfach mega oft raus gegangen und hab echt gut gescored. Gute Freunde und Erfolg im Studium haben mir halt geholfen das Ego aufzubauen, Sport war ne Hilfe. Im SC war viel los, alle waren <25 an der Uni waren viele Girls verfuegbar, ich war echt ausgelastet von Uni & Sport und trotzdem war genug Zeit. Das waren 2-3 Monate da kannte ich fast alle Bouncer persoenlich- waren bei mir im Gym oder kannte ich ueber Ecken.
Da sind soviele Stories passiert, ich hatte nen 3er - und war in der Nacht die Schlampe. Einmal hat mich der Tuersteher nicht reingelassen, ins 2rooms am Stachus, und ich schau den so mit WTF Blick an, dann grinst er Fett und meint: Die Schwulen wollen heute unter sich bleiben!...lol.
Das meiste war damals tatsaechlich Ablenkung vor ihr.
Just als ich wirklich ueber sie weg war, ich war grad am packen weil wir zu 4. aus m Studium nach Hamburg gefahren sind, ruft sie mich an, so an Ostern. Sie wollte mir schoene Ostern wuenschen, alles klar.
Und so kam es halt zu Runde 2, mein Ego wollte sie nochmal, am Anfang war sie auch nicht exklusiv, aber irgendwann dann halt schon wieder, und dann halt noch n paar Jahre Beziehung.

Mir ging das mit dem Schmerz am Anfang genauso, ich denke es war fuer mich auf der Reise diesmal deutlich schwerer zu verarbeiten.
Damals war die Situation halt perfekt:
- grosser guter SC
- wohnen in WG
- Uni mit vielen heissen girls anfang 20
- Sport & Aufgabe (Studium)
- viele gute Freunde
- aktiver, nicht paarverseuchter SC, mal mit der Eishockey Mannschaft, mal mit Leuten aus dem Studium, etc.
- kein online game -> da war Maedels ansprechen koennen halt echt ne Waffe

Wenn ich das mit der Situation heute vergleiche:
30, Selbststaendig im online Business, SC besteht primaer aus Paaren - an Sylvester 15 Leute, 5 Paare -> ein single girl und die will keiner.
Primaer Online Game, weil ausser Schreibtisch und Eishalle seh ich nicht viel.
Wenn wer feiern geht, dann in irgendwelche Elektro Schuppen in denen mehr Zombies rumlaufen als in Mortal Combat.

Bisher meine Quote: 1x Weihnachtsfeier vom Kampfsport, 1x Mal Girl von ner Geburtstagsparty nes Freundes (via day2), 1x Mal ne alte Freundin, 3x Mal Tinder, 1x Mal ein girl das ich Barfuss von der S-Bahn beim heimlaufen getroffen hab
Kein girl aus'm nightlife, und auch keines aus dem dirketen sozialen Umfeld. War zwar keine Fette dabei, aber rein optisch waren alle ausser eine ne Welt unter meiner Ex, aber die war halt auch echt hot, vlt. 8 oder 9 auf der Skala.

Ich denke halt das die Situation einem enorm hilft,drueber weg zu kommen. Ich hab auch diese Momenten der Schwaeche, wo mir die Ex brutal fehlt, ich sie am liebsten anrufen wuerde (zum Glueck ist sie am anderen Ende der Welt und ihre Nummer geloescht) und ich mir denke: fuck, sowas kommt nie wieder. Mir hilft so ne Liste die ich geschrieben habe, habe sie "the truth about my Ex" genannt - da hab ich alles was schlecht war aufgeschrieben, damit ich gegen die Interpretation meiner Erinnerung was habe, was mich auf ne rationale Ebene runter bringt.
Wenns ganz schlimm ist setz ich mich hin, mach Musik an und schreibs auf.

Patentrezept gegen Trennungsschmerz hab ich noch keines gesehen, aber sich davon unterkriegen lassen ist das schlimmste. Rausgehen, Leute kennen lernen, Abstand gewinnen. Die Situation verstehen und annehmen. Das Leben geht weiter.
Und viele Muetter haben wieder Angst um die Tangas ihrer Toechter!

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Just now, Dretch said:

Dann hat er wohl nicht recht, oder das Modell ist für dich nicht geeignet. Ich weiß nicht warum du jetzt so sehr nach "Bestätigung" deiner Vorstellung von Beziehung suchst? Du musst nicht dein ganzes Weltbild mit PickUp vereinbar machen. Vollkommen in Ordnung, das ist auch Persönlichkeitsentwicklung. Deine Wertvorstellungen bestimmen dein Handeln und Denken. Wenn du merkst dass es dir nicht passt, machste nen realitätsabgleich und probierst etwas anderes. No Big Deal.

 

Das spiegelt deine Besorgnis gut wieder. Du hast womöglich Angst, auf dem Holzweg zu sein. Angst davor, wieder in eine Falle zu tappen die du nicht erkennst. Nicht die Matrix dahinter erkennen zu können. Du suchst Schutz und Heiligsprechung von außen.

 

Falls es dich beruhigt, für mich ist das Beziehungsmodell von Enigma unvollständig und hat in dem Buch eine zu simple Sichtweise auf die komplexe Form einer Beziehung auf tieferer persönlicher und emotionaler Ebene. Trotzdem stimme ich Enigma in soweit zu, dass eine glückliche und zufriedene Beziehung ständiger Verführung bedarf. Die schaut aber natürlich etwas anders aus als beim ersten Kennenlernen. Als Beispiel, wenn man zusammenzieht sollte man sich weiterhin einmal die Woche daten und etwas unternehmen. Manchmal benötigt die Beziehung ein wenig Spannung, mal mehr Nähe. Im besten Falle bekommt man da ein gutes Gefühl zu. Meine Vorstellung kommt der von Winddancer sehr sehr nahe:

 

Das sehe ich übrigens genau so. Allerdings wirst du mit Sicherheit Baustellen haben, die dir die Beziehung gezeigt hat, die du reflektieren und daran arbeiten kannst. Das sind aber sehr weitreichende Prozesse und wirst du höchstwahrscheinlich auch erst in der nächsten Beziehung auf die Probe stellen können.

 

 

Ich denke das LTR Modell von Enigma ist vlt. sogar falsch. Ist er nur Anziehung und Verfuehrung? Nein. Ich denke super gerne darueber nach, spannend ist fuer meine Analyse auch: War erst die Anziehung weg, und dann die Negativspirale, oder war die mangelnde Anziehung in dem Falle nur das Resultat einer tiefer liegenden Gegebenheit.
Ich sehe letzters - es hat in anderen Dingen nicht gepasst: Ihre EInstellung zu meiner Bereitschaft Risiko zu gehen (im Job) war nicht die meine, den Weg zu begleiten auch nicht, sondern ihr Bild war das ich es nicht auf die Reihe kriege - und da kommt dann das Problem. Dazu, das wenn man den Schritt in die Selbststaendigkeit wagt, andere Dinge wichtiger werden. Ich war halt Abends entweder im Sport oder auf Meetups, Treffen etc. wo ich Kontakte aufbauen konnte. Da haben auch die Zeiten nicht zusammen gepasst.
Fuer mich ist die Analyse wichtig, ich will daraus lernen und ich habe tatsaechlich die altmodische Vortstellung mit einer Frau eine Familie zu gruenden. Auch wenn ich das Desaster schon kommen sehe. Ausserdem hilft mir die Analyse druebr hinweg.

Ich kann jedenfalls keine Beziehung fortlaufend dominieren und verfuehren, dafuer hab ich scheinbar doch zuviel Harmoniestreben & Momente in denen ich den Fokus nicht auf die Beziehung lege. Aus der alten war einfach irgendwann die Luft raus, sicher auch ein Zeichen das es die falsche war wenn man die ganze Zeit den Fokus auf die Beziehung legen muss, damit das laeuft. Quality time war so ein Stichwort.

Der zweite Absatz koennte sogar stimmen- stimmt zu nem Teil auch bestimmt. PU ist so ne Sache fuer sich- ich bin ganz froh das ich es kenne, genauso froh bin ich das ich kein tieferer Teil der Szene bin, weil einiges halt doch nerdig ist und girls auch nen verdammt hohen stellenweet bekommen, wenn sich alles nur um ihre pussys dreht. Das ist mir als mann zu wenig.

Ein besseres Beizehungsmodell fehlt PU trotzdem.

 

Just now, Neice said:

Du hast eine sehr lange und ernsthafte LTR geführt und Dich lange darauf fokussiert, es "hin zu bekommen". 

Ich habe mich Mitte 2015 von meiner Ex getrennt und bewusst nicht FTOW betrieben, weil es mir in der Vergangenheit nicht gut tat und ich die Beziehung mal sauber verarbeiten wollte, ohne da basierend auf Altlasten irgendwelche Dinge in eine neue LTR zu ziehen. Wie lange hat es gedauert? Nun, so nach 9 Monaten war ich eigentlich emotional wieder auf den Beinen. Wirklich Interesse mich ernsthaft mit dem Thema "neue Freundin" zu beschäftigen, kommt auch erst jetzt. Und ich würde lügen wenn ich sagen, dass ich "komplett cool" mit meiner vorherigen LTR bin. So auf einem "neutralen" Level bin ich auch noch nicht. 

Ansonsten ist dieses vergleichen von Frauen mit der Ex halt ne böse Kiste, weil man auch immer die Historie vergleicht. Und da hat man mit der Ex eben eine ganz andere Basis, die sich mit neuen Mädels erst entwickeln muss.

Ich würde es locker sehen und mich erstmal auf andere Sachen fokussieren. Bei mir war es Job und andere Lebensbereiche. Ansonsten halt rausgehen und Mädels etwas lockerer sehen. Das ergibt sich so mit der Zeit. 

Mich haben in 2015 Mädels nur genervt. In 2016 war ich dann so drauf, dass dass ich das Interesse an ner HB8 sofort verloren habe, wenn da irgendwas nicht passte zu einer meiner Optionen, wie ich ggf. mein Leben gestalten möchte. Z.B. ortsunabhängig arbeiten und im die Welt reisen. So seit Ende 2016 bin ich eher wieder so drauf, dass ich sie süß und sexy finde und mir der Rest erstmal in Step 1 nicht so wichtig ist. Was mich immer noch nicht motiviert sauber zu gamen, aber das Interesse ist auf jeden Fall nicht mehr nach 5 Minuten weg. 

 

Ok, krass, da spielt mein Sexualtrieb nicht mit.

Bei mir wird es aehnlich sein- Beziehung ist erstmal nicht, auch weil ich nicht vor habe in Deutschland zu bleiben.
Digitales Nomadentum, ortsunabhaengig Arbeiten, das sind Themen die ich auf der Liste hab- oder eben nochmal n dickes Brett bohren und etwas weltbewegendes angehen.

Ich denke auch, das ich mit meiner Ex nicht auch normal komme- jedenfalls dieses Leben nicht. Ich glaube nicht das wir uns nochmal sehen. Es gibt einfach den punkt, an dem zuviel vorgefallen ist, zuviel war, zuviel Enttaeuschung und zuviele verletzte gefuehle.
Da ich gerade erst auf Reise war und unterbrechen musste, hab ich jetzt halt Zeit - fuer mich war es auf Reisen was girls anging halt wesentlich einfacher- in Asien hast du eh mega bonus als weisser, und in Australien bist du als Europaer easy going, ansonsten sind genug Backpackerinen da.
Aktuell finde ich gerade die girls hier in Muenchen relativ lahm, wenig zu erzaehlen.

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vor 18 Minuten schrieb jasonbourne:

Ok, krass, da spielt mein Sexualtrieb nicht mit.

Bei mir wird es aehnlich sein- Beziehung ist erstmal nicht, auch weil ich nicht vor habe in Deutschland zu bleiben.
Digitales Nomadentum, ortsunabhaengig Arbeiten, das sind Themen die ich auf der Liste hab- oder eben nochmal n dickes Brett bohren und etwas weltbewegendes angehen.

Sind auch meine Themen. 

Noch kurz als Anmerkung: Dieses emotional Aufgewühlte rund um die Ex lässt einfach mit der Zeit nach. Man denkt an etwas Negatives und hat die Emotion. Oder an etwas Positives. Selbes Spiel. Ich habe z.B. inzwischen die positiven Sachen durchaus noch im Kopf, sie lösen aber keine Trauer mehr auf. Die negativen Sachen sind komplett in den Hintergrund gerutscht. Ich müsste z.B. ernsthaft drüber nachdenken, warum wir uns getrennt haben. Das bekomme ich auch zusammen, aber aber ohne negative Emotion. Und damit ändert sich der Fokus auch. 

Letztes Jahr um die Zeit war ich z.B. ein Jahr davor mit meiner Ex in Südafrika. Da bin ich dann immer mal wieder einzelne Highlights durchgegangen und fand es schade, dass ich das so mit ihr nicht mehr erlebe. Ein Jahr später denke ich, dass ich vllt. nächstes Jahr im Herbst mal wieder in den Kruger Park möchte, mit das mit Mädel super Spaß gemacht hat und ich mal wieder ne neue Freundin brauchen könnte. Klar soll sie Tiere mögen. Aber so sehr verankert ist das emotional einfach nicht mehr. 

FTOW nicht zu betreiben bedeutet ja nicht, dass ich absolut nichts mache. 

Aber bei meiner vorherigen Trennung habe ich mir erstmal Städte nach Attraktivität von Mädels angeschaut, Clubs analysiert und mir dann ne Bude 150m vom Club geholt. Und hätte es funktioniert, hätte ich noch nen Whirlpool im Wohnzimmer aufgestellt. Da war ich ganz anders drauf und habe mich erstmal abgelenkt. Und am Ende steckte ich in einer LTR, ohne erstmal ne "Nulllinie" erreicht zu haben. Was ich einfach nicht mehr möchte. 

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Just now, Neice said:

Sind auch meine Themen. 

Noch kurz als Anmerkung: Dieses emotional Aufgewühlte rund um die Ex lässt einfach mit der Zeit nach. Man denkt an etwas Negatives und hat die Emotion. Oder an etwas Positives. Selbes Spiel. Ich habe z.B. inzwischen die positiven Sachen durchaus noch im Kopf, sie lösen aber keine Trauer mehr auf. Die negativen Sachen sind komplett in den Hintergrund gerutscht. Ich müsste z.B. ernsthaft drüber nachdenken, warum wir uns getrennt haben. Das bekomme ich auch zusammen, aber aber ohne negative Emotion. Und damit ändert sich der Fokus auch. 

Letztes Jahr um die Zeit war ich z.B. ein Jahr davor mit meiner Ex in Südafrika. Da bin ich dann immer mal wieder einzelne Highlights durchgegangen und fand es schade, dass ich das so mit ihr nicht mehr erlebe. Ein Jahr später denke ich, dass ich vllt. nächstes Jahr im Herbst mal wieder in den Kruger Park möchte, mit das mit Mädel super Spaß gemacht hat und ich mal wieder ne neue Freundin brauen könnte. Klar soll sie Tiere mögen. Aber so sehr verankert ist das emotional einfach nicht mehr. 

FTOW nicht zu betreiben bedeutet ja nicht, dass ich absolut nichts mache. 

Aber bei meiner vorherigen Trennung habe ich mir erstmal Städte nach Attraktivität von Mädels angeschaut, Clubs analysiert und mir dann ne Bude 150m vom Club geholt. Und hätte es funktioniert, hätte ich noch nen Whirlpool im Wohnzimmer aufgestellt. Da war ich ganz anders drauf und habe mich erstmal abgelenkt. Und am Ende steckte ich in einer LTR, ohne erstmal ne "Nulllinie" erreicht zu haben. Was ich einfach nicht mehr möchte. 

Cool. Ich merke das bei mir, das mein Kopf meine Erinnerungen interpretiert. Kurz: Meine jetztige Erinnerung an sie ist deutlich optimistischer als es eigentlich war. Das negative, da erinnnere ich mich garnicht dran.
Ich glaube das ich schon auch noch verletzt bin, weil es ja auf der Reise die wir zusammen angetreten sind irgendwie gut geklappt hat, und das eine gewisse zurueckweisung war, das wir es nicht nochmal versucht haben. Spaeter werde ich das sicher als Segen betrachten, jetzt schmerzt es halt noch.
Die Emotion ist auf jeden Fall noch da und auch mit ihr verknuepft.

Ich will mittlerweile bloss keine neue Beziehung, ohne das ich die anderen Baustellen in meinen Leben gefixt habe, und da ist in erster Linie das ich eine Einkommensquelle haben will, die mir konstant genug Geld zum leben zur Verfuegung stellt. Und ich will noch reisen, weil so ungebunden wie jetzt werde ich nie wieder sein.
Der Rest von Australien, Neuseeland, und Suedamerika, das sind Dinge die will ich noch sehen.
Dafuer muss aber erst meine Mutter wieder gesund werden, und solange steht sie sowie mein Einkommen im Vordergrund.

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vor 3 Minuten schrieb jasonbourne:

Cool. Ich merke das bei mir, das mein Kopf meine Erinnerungen interpretiert. Kurz: Meine jetztige Erinnerung an sie ist deutlich optimistischer als es eigentlich war.

Dieses Idealisieren kenne ich aber auch. Lohnt sich manchmal, nach 12 Monaten mit der Ex kurz auf einen Kaffee zu treffen. Fand das immer sehr spannend (wenn man es einigermaßen verarbeitet hatte). Ich konnte i.d.R. dieses Mädel was mir dann gegenüber saß nicht mehr mit dem Mädel zusammen bringen, mit der ich eine LTR hatte. 

Wenn ich an meine Ex denke, sehe ich das begeisterte Mädel neben mir im Auto im Krügerpark. Oder beim Haitauchen. 

Meine letzte Begegnung war Silvester 2015/2016 im Club. Sehr emotional. Angetrunken. Haben dann vor dem Club geredet. Bis sie dann ihre neue beste Freundin mitten im Gespräch weg gezogen hat. Das Gespräch bis dahin war gut und es wäre wichtig gewesen, es zu Ende zu führen um da einen Abschluss zu finden. Dafür wurde ich dann 2 Stunden per WhatsApp beschimpft. Und da fällt mir dann wieder ein, dass ich in der LTR immer wieder Probleme hatte mit irgendwelchen dämlichen Chicksen, die meinten, in die LTR rein fuschen zu müssen, ohne dass meine Ex da irgendwelche Eier hatte, das mal zu regeln. Was nicht meinen Vorstellungen von einer LTR entsprach. Hört sich jetzt harmlos an. Finde ich auch harmlos bei 20-jährigen Mädels. Aber ich mag es dennoch nicht und sortiere da normalerweise aus. Meine Ex aber war 31 und mit dem Rahmen sind einfach Kinder kein Thema. Und das war dann halt auch der Trennungsgrund. Ich hätte das zusammen mit meiner Ex nicht hin bekommen. 

An Silvester hat es mich aufgeregt, heute nicht. Ich behalte die schönen Seiten in Erinnerung. Und sie wird einen Typ finden, der da nicht so pingelig ist. Zusammen mit ihren positiven Seiten wird sie tolle Beziehungen führen können. Alles gut. Für sie. Für mich auch. 

 

 

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Just now, Neice said:

Dieses Idealisieren kenne ich aber auch. Lohnt sich manchmal, nach 12 Monaten mit der Ex kurz auf einen Kaffee zu treffen. Fand das immer sehr spannend (wenn man es einigermaßen verarbeitet hatte). Ich konnte i.d.R. dieses Mädel was mir dann gegenüber saß nicht mehr mit dem Mädel zusammen bringen, mit der ich eine LTR hatte. 

Wenn ich an meine Ex denke, sehe ich das begeisterte Mädel neben mir im Auto im Krügerpark. Oder beim Haitauchen. 

Meine letzte Begegnung war Silvester 2015/2016 im Club. Sehr emotional. Angetrunken. Haben dann vor dem Club geredet. Bis sie dann ihre neue beste Freundin mitten im Gespräch weg gezogen hat. Das Gespräch bis dahin war gut und es wäre wichtig gewesen, es zu Ende zu führen um da einen Abschluss zu finden. Dafür wurde ich dann 2 Stunden per WhatsApp beschimpft. Und da fällt mir dann wieder ein, dass ich in der LTR immer wieder Probleme hatte mit irgendwelchen dämlichen Chicksen, die meinten, in die LTR rein fuschen zu müssen, ohne dass meine Ex da irgendwelche Eier hatte, das mal zu regeln. Was nicht meinen Vorstellungen von einer LTR entsprach. Hört sich jetzt harmlos an. Finde ich auch harmlos bei 20-jährigen Mädels. Aber ich mag es dennoch nicht und sortiere da normalerweise aus. Meine Ex aber war 31 und mit dem Rahmen sind einfach Kinder kein Thema. Und das war dann halt auch der Trennungsgrund. Ich hätte das zusammen mit meiner Ex nicht hin bekommen. 

An Silvester hat es mich aufgeregt, heute nicht. Ich behalte die schönen Seiten in Erinnerung. Und sie wird einen Typ finden, der da nicht so pingelig ist. Zusammen mit ihren positiven Seiten wird sie tolle Beziehungen führen können. Alles gut. Für sie. Für mich auch. 

 

 

ich glaub bis ich sooweit bin brauch ich noch ne weile.

Aber genau das war bei uns auch der Fall- mit ihrem Drama und Gezicke sind Kids einfach kein Thema, wenn jemand bei Problemen einfach hinwirft und das weinen anfaengt, ist das halt eine Reaktion die ich bei nem 7 jaehrigen maedel verstehe, ned bei einer 28 jaehrigen Frau. Auch wenn's manchmal suess ist.
Fuer sie wahrscheinlich das selbe: Jemand der Mittelstaendler ueber ihr online business beraet und selbst eines aufziehen will und dadurch kein regelmaessiges einkommen hat, ist nicht zwingend der Partner den man sich ertraeumt. V.a. wenn der noch reisen will.
Dann war es fuer uns beide einfach das falsche, oder das richtige zur falschen Zeit.

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