Helmut: Persönlichkeit entwickeln und Identität schärfen

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Hi Helmut,

ich habe mir deinen Thread zu den Berechtigungsklausel durchgelesen und habe ein paar Fragen zum Verständnis:

a) Wie genau passen sie oder hindern das eigene Wachstum? Menschen mit extrem starken Klauseln wachsen ständig rasant. Alle Perfektionisten, RSD PU coaches und sonstige Workaholics sind nie zufrieden und gönnen sich nicht den Erfolg. Dass das nicht ganz gesund ist , ist klar. Aber sie kommen weiter. Wenn sie nun diese Klauseln loslassen, die sie antreiben, dann stagnieren sie.  Es gibt Leute, die sagen Persönlichkeitsentwicklung ist ein Teufelskreis, weil es einem ständig das Gefühl gibt momentan nicht gut genug zu sein.
Wenn keine "needy-ness" mehr da ist, wozu dann noch sich den Arsch aufreissen?

b) Ich fand deine Geschichte mit dem Flugjournalismus mega inspirierend und cool.Doch, wie unterscheidest du nun , ob eine Klausel im Hintergrund ihr Werk hat oder nicht? Denn es könnte(!) auch sein, dass: du glaubst z.B. Militärsachen finden Frauen blöd, doch, wenn du daraus eine Delfinstory bei offener Tür kreieren kannst, kommt es gut an. Also denkst du auch zu deinen ganzen Interessen: wenn ich da jetzt mitfliege, kann ich die Frauen endlich mit meinem Hobby beeindrucken. 

c) Dein Beispiel mit deinem Freund der Clubs hasst aber nur wegen den Frauen hingeht und somit needy ist. Was ist mit Grenzfällen? Bei mir ist es ähnlich, meistens strengen mich Clubs an doch ich mag es auch auf der anderen Seite, weil es da schnell zur Sache gehen kann, manchmal mir die laute Musik zusagt und es abends keinen anderen Ort gibt wo man eine dermaßen große Auswahl von Frauen auf einen kleinen Raum findet. Klar ist es needy trotzdem hinzugehen, wenn man es sonst nicht mag aber besser das als in einer schönen Bar zu hocken wo kaum was los ist, obwohl ich Frauen ansprechen will. Da würde ich mich selbst belügen.

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Hi @Mobilni

Ich hab den Thread selber lang nicht gelesen ;) Mal sehen ob ich heute vielleicht sogar eine verbesserte Sicht der Dinge zusammenbringe...

a) Die Antwort die mir spontan einschiesst ist: Ich reiß mir den Arsch auf weil es mich selbst interessiert. Ich mag zb. Psychologie, das ist hier eh schon jedem unangenehm aufgefallen ;) Ich mag es in meinem eigenem Kopf umzugraben (und den Köpfen anderer Leute) und Knöpfe aufzumachen. Das liegt mir auch irgendwie. Dazu gibt's ein sehr langfristiges Ziel, aber es macht mir *wirklich* Spaß es jede Woche zu tun. Jedes einzelne kleine Erlebnis dazu.

Perfektionisten, Workaholics etc. sind sehr oft mit dem Tunnelblick nach vorn unterwegs. Wenn ich Psychologie nur machen würde weil ich irgendwann dann XXXX Geld im Monat damit verdienen will, wenn es also nur "Mittel zu Ziel" ist, dann wäre dass für mich keine gute Entwicklung. Eine Berechtigungsklausel sagt ja "Zuerst muss ich X erdulden, dann darf ich mich über Y freuen". Ich sage: Ich freue mich über X, und freue mich nach vielen X irgendwann auch Y erreicht zu haben. Ist das greifbar erklärt?

b) Mag damals sogar zu einem Teil so gewesen sein. Mir war sicherlich die Außenwirkung von "etwas cooles machen" wichtig. Ich hab's aber immerhin geschafft nicht etwas zu machen nur wegen der Außenwirkung, sondern weil es mir wirklich Spaß gemacht hat. Also besser so ein "Viertel BK" als nur was tun was man nicht mag wegen der Außenwirkung.

Gedanklicher Einwurf: Ganz sauber wirst du dass in vielen Fällen wahrscheinlich gar nicht trennen können. Wenn du etwas machst dass dir wirklich Spaß macht werden andere Leute es oft auch irgendwie cool finden (weil's eine besondere Art Energie hat so einem Menschen beim Tun zuzsehen oder zuzuhören). Selbstcheck wäre hier: Wenn ich es nie jemand erzählen werde, und nie jemand sehen wird, und es nur ganz allein in meinem Kopf gespeichert bleibt... hätte ich es dann trotzdem gemacht? Klar, hätte ich.

c) Wenn's dir ehrlich Spaß macht Frauen in Clubs anzuquatschen - auch wenn mal drei Abende hintereinander nix läuft, also nicht auf's Ergebnis bezogen - why not? BK vermeiden heißt letztlich: Sachen machen weil du sie tun willst, und nicht mit dem Fokus auf irgendein zukünftiges Ergebnis dabei.

Schau dir den Thread vom pMaximus an gerade im PE-Forum - da geht's auch ziemlich ähnlich zur Sache, könnte dir gefallen.

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Hallo @Helmut,

ich habe den starken Glaubensgrundsatz:"ich kann nicht gut flirten".

ganz subtil kommen auch so Gedanken wie:"forever alone", was jetzt aus meiner Sicht daraus resultiert

dass ich zwar ein wenig in die Richtung in der Praxis mache aber zu wenig dass mein Unterbewusstsein es mir nicht abkauft,bzw nicht die Resultate bringe...

Ich versuche ein wenig näher auf meine Innenwelt einzugehen dass du ein besseres Bild bekommst. Es gibt Tage, da fühle ich mich sehr selbstbewusst könnte jede Frau ansprechen. Mein Lieblingsort ist grundsätzlich der Club da dies für mich rein flirty ist und ich Dinge ausprobieren kann ohne dass es wen interessiert  wenn ich mal daneben greif. Habe letztes Mal 3 Körbe bekommen und es kratzte nicht an mir. Muss aber auch sagen dass ich sehr im Kopf war und ich immer wieder merke, wenn ich zuviel im Bezug auf Frauen nachdenke ich mich zusehr verkrampfe. Tja Disco und Clubs sind eigentlich meine Lieblingsorte.

Blöd ist nur dass mein Umfeld leider nicht bereit ist mit mir fortzugehen, ich habe Freunde grundsätzlich, auch wahre. Doch genau die wollen nicht.

Ich habe schon ewige Zeit verbracht Leute zu finden mit denen ich Fortgehen kann, Online (Wing hier im Forum), im Umfeld gefragt... immer wieder "ne dieses Wochenende nicht" dass zieht mich zumeist so runter, dass ich das Problem einfach fallen lies! Ich möchte Umfeldunabhängig approachen und naja Strasse und Cafe, Bars sind eigentlich nicht so meine Orte aber ich zwinge mich dorthin. Ich ändere mein Verhalten um meine Denkweise zu ändern. Wobei mich diesbezüglich dein Text mit den Berechtigungsklauseln auch  recht angesprochen hat, für mich aber halt eine sehr große Überwindung ist alleine fortzugehen...Teufelskreis.

Ich hoffe du kannst mein Dilemma nachvollziehen Helmut! Ich bitte um deine Sichtweise, deinen Rat!

Beste Grüße, Stefan

 

bearbeitet von Secret_69

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Moin Helmut,

Also ich habe als grundlegendes Problem, dass alte Sichtweisen/Einstellungen so tief in mir verankert sind, auch emotional, dass ich mich irgendwie nicht richtig auf Pickup einlassen kann.

Ich verstehe PIckup rational vollkommen und erkenne soziale Dynamiken/Muster auch immer wieder und wenn auf mich auf logischer Ebene mit Frauen unterhalte, dann funktioniert das soweit auch ganz gut.

Sobald ich mich aber einfach gehen lasse, intuitiver handle, dann verbocke ich es meistens auch wieder. Ich schließe einfach daraus, dass damalige Erfahrungen, die mich (größtenteils negativ) geprägt haben und somit meine Persönlichkeit geformt haben, dafür verantwortlich sind. Es kommen dann immer wieder Gedanken auf wie: "Pickup ist falsch/manipulativ." "So sollte man Frauen nicht behandeln" etc., obwohl es so gut funktioniert.

Ich brenne aber voll dafür, erfolgreicher im Umgang mit Frauen zu werden und da hat mir Pickup schon sehr geholfen. Ich streete mittlerweile seit nem halben Jahr und merke, dass das auch schon sehr viel bei meiner Persönlichkeit (positiv) ausgemacht hat.

Im Moment beschäftige ich mich halt stark mit mir selbst, schaue mir diese alten Überzeugungen an und versuche sie mit NLP zum Beispiel zu verändern, aber ich habe das Gefühl, dass ich auf der Stelle trete und keinen Fortschritt erlange.

Hast du da hilfreiche Tipps, so einen Umschwung der Überzeugungen zu erlangen und somit einen gelasseneren Umgang mit Pickup etc zu entwickeln, so dass ich auch vollkommen offen dafür bin und die Theorie tiefer verinnerlichen kann?

Wäre dir sehr dankbar für Tipps, da ich grade sowieso eingeschränkt bin, was praktische Erfahrungen betrifft (Bein gebrochen) und somit mehr Zeit habe, mich mit sowas auseinanderzusetzen!

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@TheCreat0r

Sorry für die späte Antwort, irgendwie hab ich die Notifikation nicht gesehen.

Für mich klingt aus deinen Threads in Summe irgendwie viel Widerspruch raus. Als ob du gerade keinen Plan hast wer du bist und was du willst (übertrieben formuliert).

Dann wäre für mich die Frage was Pickup für DICH ist. Was wäre z.B. wenn du keinen Pickup machst - sondern einfach flirtest?

Erzähl mal wo du gern in einem Jahr wärst.

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vor 7 Stunden, Helmut schrieb:

@TheCreat0r

Sorry für die späte Antwort, irgendwie hab ich die Notifikation nicht gesehen.

Für mich klingt aus deinen Threads in Summe irgendwie viel Widerspruch raus. Als ob du gerade keinen Plan hast wer du bist und was du willst (übertrieben formuliert).

Dann wäre für mich die Frage was Pickup für DICH ist. Was wäre z.B. wenn du keinen Pickup machst - sondern einfach flirtest?

Erzähl mal wo du gern in einem Jahr wärst.

Danke für die Antwort, Helmut.

Bevor ich auf Pickup gestoßen bin, wollte ich eigentlich erstmal das Problem mit Frauen lösen, weil das einfache Flirten bei mir nicht so erfolgreich gewesen ist. Hab letztendlich aber gemerkt, dass es stark an meinem Innergame liegt und ich eigentlich ziemlich unzufrieden mit meiner Lebenssituation bin. Ich frag mich im Moment ehrlich, wohin ich wirklich will und was mir erzählt/auferlegt wurde, weshalb ich an einigen Stellen auch hart an bestimmten Überzeugungen zweifle. 😄

Wo ich gern in einem Jahr wäre? Auf jeden Fall will ich einen stabilen, gesunden Umgang mit Frauen auf jeglicher Ebene (sexuell, emotional, etc.) und vor allem auch mehr Erfüllung und Zufriedenheit in dem, was ich tue und wie ich bin, ohne daran zu zweifeln. 

Ich sehe halt Pickup als die einzige Möglichkeit, wirklich gut mit Frauen zu sein, weil ich erst dadurch Erfolge erzielt habe und das PUF mir nicht nur in Bezug zu Frauen geholfen hat, aber andererseits sind mir die Methoden noch sehr fragwürdig.

Tatsächlich fühle ich mich aber ohne Pickup entspannter, weil ich dann nicht so fixiert darauf bin, jedoch aber weniger bis kaum Erfolge habe, weil ich noch nicht so gut "instinktiv" Frauen verführen kann.

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vor 4 Minuten, TheCreat0r schrieb:

Ich sehe halt Pickup als die einzige Möglichkeit, wirklich gut mit Frauen zu sein, weil ich erst dadurch Erfolge erzielt habe und das PUF mir nicht nur in Bezug zu Frauen geholfen hat, aber andererseits sind mir die Methoden noch sehr fragwürdig.

Haste da mal ein konkretes Beispiel?

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vor 7 Stunden, Helmut schrieb:

Haste da mal ein konkretes Beispiel?

Wenn ich das so vergleiche:

Vor Pick-up, war das meist so, dass ich die Zeit mit der Frau sehr genossen habe, jedoch wenig Initiative oder erst viel zu spät gezeigt habe. Zudem war meine Gesprächsgestaltung miserabel. Ich war der typische Niceguy und habe gerne zugehört. War sehr positiv eingestellt und habe stets gedacht, dass passiert schon irgendwie von selbst. Ist in den meisten Fällen aber nichts daraus geworden, ausser wenn die Frauen mich gejagt haben.

Seitdem ich Pickup betreibe: Zum Beispiel beim Date mit Person X, habe ich einfach viel mehr die Initiative ergriffen, weiß in vielen Situationen, wie ich optimal reagieren kann und was für Ausgänge ich in den Fällen erwarten kann, z.B. bei der Eskalation, wie sie reagiert, wie ich dann darauf agiere etc.

Die Ansichten gegenüber Frauen, sozialer Dynamiken etc, haben mich aber so abgestumpft, dass das Flirten nicht mehr soviel Spaß macht und alles viel zu strukturiert, mechanisch ist und mich nichts aufregendes mehr so erwartet.

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Hallo @Helmut!

Was ist deiner Meinung nach während Corona und etwaiger Lockdowns der beste Weg, um sich persönlich weiterzuentwickeln? Ich bin eigentlich ein sehr extrovertierter Mensch und habe zuvor viel auf soziales Networking gesetzt. Nicht nur dass mir die sozialen Einschränkungen zunehmend Energie und Motivation rauben, fehlt mir derzeit auch die Kreativität und Inspiration, was ich machen könnte, um mein Leben aufzuwerten. Was wären Lebensbereiche, mit welchen ich mich derzeit (Bin Anfang der 20er) auseinandersetzen sollte?

Freundliche Grüße

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Hi @Waterbird

Das is irgendwie eine sehr allgemeine Frage 😉

Mit welchen Lebensbereichen willst dich denn auseinandersetzen bzw. wo happerts denn?

Falls ich das nicht schonmal anderswo geschrieben habe: Persönlichkeitsarbeit ist für mich nicht wie eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio, wo man "einfach so" trainieren geht und sich halt irgendwelche Muskelgruppen raussucht die man bearbeiten will.

Sondern ist eher sowas wie gezieltes Training für einen bestimmten Sportzweck.

bearbeitet von Helmut
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