Double Silvester SNL
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7 Beiträge in diesem Thema

Krakau – ficken und sterben. [Teil 1]

„Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt.“ – Colette

Freitagnacht, 04:00 Uhr… mein Kumpel steht vor der Haustür. Ich bibbere aus meiner Wohnung und steige ein. Die Logistik stimmt. 2 Stunden später stehen wir mit 7 Mann beim Boarding um in die Maschine nach Krakau einzusteigen. Mein Kumpel zeigt seinen abgelaufenen Personalausweis und die Boarding-Karte vor:

„Sie fliegen nicht mit. Ist abgelaufen“

Da war er: der erste dieser Schweiß- Momente, wenn die Finger im Bruchteil von Sekunden schwitzig werden

Obwohl wir es uns vorher mündlich bestätigt haben lassen, ließ man uns mit dem abgelaufenen Pass nicht ins Flugzeug, Miststück! Und ich meine UNS, weil meiner auch abgelaufen war. Wie im schlechten Film sprinten wir zurück zum Flughafen- Eingang, lassen uns von der Bundespolizei Ersatzdokumente geben, um die Minimalchance zu wahren, den Flieger doch noch zu bekommen aber vor allem um das Miststück Lügen zu strafen. An der Sicherheitskontrolle gab‘ s kein vorbei, und während gerade unsere Sachen durchleuchtet werden, schließen sich die Türen der Maschine. Zurück zum Schalter, umbuchen… 9 Stunden später als geplant, waren wir zwei dann in Krakau und stoßen zu dem Rest.

Krakau ist eine unglaubliche Stadt und gehört auf jede Kurztrip- Liste! Wir hatten ein Appartement mit 8 Betten direkt im Zentrum der Altstadt. Besser ging es nicht.

Erste Nacht: Club- Crawling. Ich wollte eigentlich nur feiern – den ganzen Stress des Tages abschütteln, die Story unserer Anreise wegtanzen. In Club No. 2 fiel mir aber recht schnell ein Mädel auf – braune, schulterlange Haare, braune Reh- Augen. Sie war mit einer Freundin hier und die beiden tanzten ziemlich gut. Ich suchte den Blickkontakt und bekam ihn inkl. eines netten Lächelns zurück. Da ich erstmal nur mit meinen Jungs feiern wollte, beachtete ich sie nicht weiter, hielt mich aber in ihrer Nähe auf. 15 Minuten später schaue ich zu den beiden rüber und sehe, wie ihre Freundin von einem Typen angetanzt wird. Jetzt oder nie! 3 Sekunden Regel! Ich gehe hin und fahre meine übliche Clubgame Routine:  seitlich im 90 Grad Winkel auf sie zu gehen, Blickkontakt, Hand ausstrecken, ihre Hand nehmen, sie einmal rumwirbeln, an mich ziehen, vom Beat führen lassen. Wir tanzten also direkt sehr innig und ihr gefiel es. Danach isoliert zur Bar, small talk (sie ist Französin), Numbersgame gespielt („Sag mir eine Zahl zwischen 1 und 10“), verloren und einen Drink spendiert. Wir unterhielten uns angeregt und sie schien „on“ zu sein. Als ich sie gerade wieder auf die Tanzfläche mitnehmen wollte, um richtig durchzueskalieren, kam ihre Freundin an. Der Typ hat es bei ihr verkackt und deswegen müssen sie jetzt gehen. Oh no! Du dummer Idiot! Ich ließ sie ziehen. Der Rest des Abends verlief geil, aber ich beschränkte mich einfach aufs feiern.

Samstag: es sollte der beste Tag des Jahres werden: Nach dem üblichen Kater- Mittagessen, einer Kutschfahrt durch die Altstadt und ein paar Besorgungen, saßen wir Mittags in einer Art Wintergarten mitten auf dem historischen Zentralplatz. Alle sind gut drauf, wir lachen, trinken und essen. Trinken mehr als essen. Am Ende sollten es 8 Flaschen Weißwein sein – für 3 Leute, der Rest trank Bier oder Wodka. Am frühen Abend zurück im Appartement: Eine Mischung aus Vortrinken und fertig machen. Gute Laune, gute Leute, gute Musik, gute Kartenspiele. Es passt alles, von vorne bis hinten. Stimmung könnte nicht besser sein. Dann ist es halb 11: Es geht los. 7 potente Junggesellen, im feinen Zwirn, steuern auf den 500 Meter entfernten Club zu. Dort haben wir bereits vor Wochen einen Tisch reserviert. Es ist der beste Club der Stadt, dass „Frantic“. Wir werden empfangen, zu unserem Tisch gebracht und von vorne bis hinten bedient. Das „reinfeiern“ war unspektakulär aber danach nahm der Abend schlagartig Tempo auf.

„Hey, ihr seid Deutsche? Cool?“

Weibliches Geschöpf, reicht mir bis zur Brust, süßes Kleidchen - wir nennen sie HB K. Keine Ahnung wo sie herkam – sie war einfach plötzlich da.

„Ach krass, ja. Wo kommt ihr her?“ – Überflüssige Frage, den bayrischen Akzent habe ich auch bei der Lautstärke verstanden

„München, und ihr?“

„Nähe Dortmund“

Madame hatte noch ihre Freundin mit dabei. Sofort läuteten bei mir alle Warnglocken: BEFRIENDEN!

Fortan kümmerte ich mich mehr um die Freundin, die ganz nett war, aber bei der ich nicht das Gefühl hatte, dass sie sich wohl fühlt. Ich integriere die beiden in unsere Gruppe und schaffe alle zu unserem Tisch. Freundin wird belagert, ich kümmere mich um mein Target. Es wird gelacht, getrunken, getanzt. Ich gehe mit meinem Target auf die Tanzfläche und eskaliere voll durch. Eng tanzen, Hand auf Po, sexuell werden. Sie öffnet leicht den Mund. Ich schaue ihr tief in die Augen - *Fickblick* - #KC. Ich isoliere sie neben die Tanzfläche, Heavy Makeout. Sie küsst nicht hervorragend, aber ich sage ihr das Gegenteil. Erhöhe die buying temperature durch Push & Pull, sie klebt an mir wie Kaugummi. Sie ist soweit:

„Ich will dich heute heute Nacht“ flüstere ich ihr ins Ohr.

„Das wäre so schön, ich bin mega scharf auf dich“ – ach, bayrischer Akzent… irgendwo doch sexy

„Unser Appartment ist 500 Meter von hier entfernt. Los, wir gehen und kommen danach wieder hierher“

Logistik ist sooooooooo wichtig. Hammer. Wenn die stimmt, ist die Katze im Sack.

„Ich sag eben meiner Freundin Bescheid“ – wow, Jackpot. Das war schon fast zu leicht.

„Warte, ich komm mit“

Unterwegs läuft mir einer meiner Jungs entgegen, schaut mich nur an und drückt mir mit einem Zwinkern den Zimmerschlüssel in die Hand „Viel Spaß Junge!“

Bei der Freundin angekommen, die sich neue Orbiter beschafft hat, nickt sie unseren Plan ab und los geht’s.

Schnell durch die eiskalte Nacht. Im Appartment angekommen, verlieren wir ultraschnell die Hemmungen. Ich leite sie zu meinem Zimmer. Dort steht ein Wandschrank. Ich drehe sie um, drücke sie gegen den Schrank, ziehe ihr Kleid hoch und meine Hose runter, lasse sie meinen erigierten Schwanz fühlen, nehme ihre Hände, presse sie an die Schranktür, knabbere an ihrem Hals.  Ich fahre ihr von hinten ins Höschen – Jesus, bist du feucht – umspiele ihre Klitoris während Madame leicht aufstöhnt. Genug damit: Ich öffne ihr Kleid, ihren BH und ziehe ihr Höschen runter. Während ich noch mit meinem Hemd und der Fliege kämpfe, zieht sie ihre High- Heels aus und legt sich aufs Bett. Ich fahre über sie, saug an ihren Brüsten, setze mich über ihren Oberkörper, nehme ihre Hände und führe sie zu meinem Schwanz. Sie massiert ihn liebevoll, nimmt ihn in den Mund, während ich mit meiner Hand ihre feuchte Pussy verwöhne. Plötzlich schreit sie auf und ich brauche 2 Sekunden um zu eruieren, ob es Freude- oder Schmerzschreie sind. Zum Glück war es ersteres: Wie blitze durchzuckt der Orgasmus ihren Körper. Ich hole sicherheitshalber meinem Schwanz aus ihrem Rachen und genieße das Schauspiel um mir danach das Kondom überzustreifen und in sie einzudringen. Der Spaß geht eine halbe Stunde – auch weil sie sehr beweglich ist und weiss, wie sie ihr Becken einsetzen muss. Nachdem ich fertig bin, stehen wir beide im Bad:

„Sowas habe ich noch nie gemacht“

„Was meinst du?“

„Naja, so einfach mit jemanden mitzugehen – ich mein, vor einer Stunde waren wir noch im Club“

„Dann hast du bisher einfach die falschen Typen im Club getroffen.“

„Ja das mag sein.“

In dem Moment vibriert mein Handy, einer meiner Jungs „Bist du fertig? Müsste auch in die Wohnung ;) “  – Alter…

„Zieh dich an, wir werden vermisst“

15 Minuten später stehen wir im Club, ich liefere HB K bei ihrer Freundin ab, bestelle für alle noch Drinks und hole mir ihre Nummer –  ich werde beruflich bald öfters in München sein, kann man vielleicht noch gebrauchen. Ich gehe anschließend eine rauchen und verliere beide aus den Augen. Ich schaue auf die Uhr. Wir haben gerade mal viertel vor 3... die Nacht ist noch jung ;)

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vor einer Stunde schrieb Exklimo:

Ich werfe sie aufs Bett und habe ganz kurz Gewissensbisse, dass wenige Stunden vorher schon eine andere hier lag. In dem Moment schaue ich zu Boden und lasse die leere Kondompackung schnell unter dem Bett verschwinden.

Hachja, diese besonderen Momente im Fickerleben :-D

 

Hat Spaß gemacht zu lesen, schöne Beschreibungen!

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Danke für die Blumen. Ich versuche es stets relativ detailvoll zu beschreiben damit man sich ein besseres Bild machen kann.

Zwar wird der Text dann wesentlich länger aber ich finds besser als diese "Set geöffnet, isoliert, make out, gefickt"- Reporte

 

"Witzig" auch, dass ich noch vor ein paar Wochen einen Thread aufgemacht habe, wie ich SNL's hinbekomme, weil es immer beim makeout blieb ... und der einzige "Knackpunkt" in meinem Game, Logistik und Cock blocker sind. Wenn man sich dessen bewusst ist und die üblichen Empfehlungen umsetzt, läuft es wie am schnürrchen. 3 SNL in einer Woche hätte ich mir vorher nicht erträumen lassen.

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Wow, Geiler FR! Richtig, richtig gut. Mehr davon!

Ich habe das ein oder andere Mal echt schallend gelacht. Ich mag deinen Schreibstil.

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Danke. Sehr nett und schön zu lesen :)

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Hahaha, echt Hammer. Lustig und zudem gut geschrieben. Klingt wie einer dieser Storie's, die man selbst als Rentner nicht vergessen wird :D

PS: Krakau ist nur zu empfehlen!

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