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Nabend Leute 👐

Ich bin aufgrund des Studiums in eine neue Stadt gezogen, ca. 1,5 Stunden von meiner "Heimat" entfernt.
Ende letzten Jahres fand der Umzug statt, jedoch war ich sogut wie nie in der neuen Wohnung, und ebenso privat kaum in der neuen Stadt.
Mit anderen Worten: Ich hab komplett den Anschluss verkackt. Jetzt zum Ende hin versuch ich mich noch irgendwie einzufinden, aber irgendwie gelingt es mir nicht so wie ich es mir vorstelle.
An der Uni lĂ€uft sozialisieren hauptsĂ€chlich ĂŒbers Trinken ab, und ich trinke tatsĂ€chlich auch wieder mehr + hab mit dem scheiß Rauchen wieder angefangen... 
Ich lasse mich von dem Umfeld hier stark beeinflussen - im Negativen.
Kenne hier kaum korrekte Leute, und habe das GefĂŒhl, mich rĂŒckzuentwickeln. Das erste MĂ€del, dass ich hier kennengelernt hatte, war zwar im Bett ne Bombe aber kurz nach der ersten Nacht erzĂ€hlte sie mir von ihrer Depression und dass sie ĂŒber ihren Ex noch nicht hinweg ist... Meine Stimmung ist im arsch, ich fĂŒhl mich nicht sozialisiert, lebe wieder ungesund, etwas einsam und will wieder auf die Kacke hauen und nicht wieder in meine alte City flĂŒchten, nur weil ich mich dort wunderbar eingelebt hatte.

Mein Ziel: Mich hier einzuleben (schließt wieder AffĂ€ren ein), einen guten Nebenjob zu finden, die Uni zu rocken, und die privaten Projekte, an denen ich arbeite, zu verwirklichen.

Meine Frage: Könnt ihr mir Tipps geben, mit mir Erfahrungen teilen etc. wie Ihr euch in eine neue Stadt und Uni eingefunden habt? Mir fehlt so etwas der Anfang... Das Semester ist sogut wie rum, und ich will nicht, dass mir das nÀchstes Semester wieder passiert.

FĂŒr jeden Ratschlag bin ich Euch dankbar!

Euch noch nen geilen Abend, Hank ✋

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Hey! Bin nochn StĂŒck weiter als du von zu Hause weggezogen, ebenso fĂŒrs Studium, noch nicht lange her und ohne Kontakte. Allerdings habe ich mich seit dem ersten Tag bemĂŒht, meinen SC aufzubauen. Hat auch gut funktioniert, hab halt alles an EinfĂŒhrungstagen, Veranstaltungen usw. mitgenommen und dadurch schon viele Leute kennengelernt, also gleich am Anfang.

Wie lief das denn bei dir ab? Bei uns haben sich alle innerhalb der ersten Woche in kleine Gruppen zusammengetan und jeder davon kannte dann noch paar Leute, die man mit der Zeit kennenlernte. Ab der zweiten Woche kamen dann gelegentlich Partys von den Uni-Vereinen. Wie hast du dich da verhalten?

Ohne dir nahe treten zu wollen, bei uns sind da nur paar vereinzelte ĂŒbergeblieben, die sich strikt gegen jede Form von AnnĂ€herung geweigert haben, sind also allem und allen aus dem Weg gegangen und sind jetzt natĂŒrlich alleine - wollen sie ja anscheinend. Selbst die Nerds haben ihre GrĂŒppchen gebildet.

Anfangs war das ganz normal, dass man sich zu einer Gruppe dazugesetzt hat und integriert wurde, wenn man sich bemĂŒht hat. Jetzt stelle ich mir das schon bisschen schwer vor, da kennt man sich schon zu gut. Ich wĂŒrde dir in erster Linie empfehlen, dass du dir die Uniangebote bezĂŒglich Freizeit ansiehst, da gibts Sportangebote, Vereine usw. - dort lernst du garantiert Leute kennen.

Möglichkeit zwei sind Vereine, Hobbys außerhalb der Uni und natĂŒrlich in Clubs, Bars gehen. Versuch, dass du dich unauffĂ€llig selber zu WG-Partys oder so einlĂ€dst, da kannst auch gut Kontakte machen, musst halt allgemein offen sein aber nicht zu aufdringlich.

1-2 Leute wirst du ja trotzdem kennen oder? Frag doch einfach was abends ab geht und komm mit.

WĂŒnsche dir viel Erfolg, kannst schon noch Anschluss finden!

BTW: wo studierst du denn?

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Hey RayD,

danke fĂŒr dein ausfĂŒhrliches Feedback!
Bin am Anfang nie dagewesen, und habe mir die Vorlesungsfolien zuhause angeschaut. Dann habe ich aufeinmal nur Nerds kennengelernt (studiere Philosophie, da passiert das relativ schnell), und als nÀchstes Alkis. Lustigerweise auch alles Pendler... und so hab ich mich weiterhin nur wenns mal wichtig war, mich in die Uni gewagt.
Dennoch ist es jetzt gefĂŒhlt ein schlechtes Umfeld, dass ich irgendwie in Kauf genommen habe. Rauche wieder, MMA vernachlĂ€ssigt, usw.
Unterwegs war ich weitestgehend in meiner alten City.

Bin erst seit Anfang des Monats hier, und fang an mich jetzt hier einzulassen.

Yes, danke fĂŒr die Tipps! ✋

Denke ich werde mir hier dann einen neuen Verein suchen, und dann im neuen Semester von Anfang an hingehen und zu Partys und unternehmungen erstmal Ja sagen, auch wenns Nerds etc. sind. Das gesunde Umfeld werde ich dann schon raussieben 👏

 

 

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Kennst du Spontacts? 

Wenn du in keinem Kaff studierst, ist das einen Versuch wert, auch Leute neben der Uni kennenzulernen. Findet man von Sport, Kulturelles, Kulinarisches ĂŒber Party und Cocktails bis hin zu Pokerrunden eigentlich fast alles. 

Zweiter Punkt: Initiativ sein. Wenn es lose Kontakte in der Uni gibt, die du vertiefen willst, dann schlag was vor, organisiere was. Verschafft dir Zugang zu mehr Leuten.

Leg den Fokus nicht zu sehr auf neue Damen. 

Es ist in der Tat normal, dass es etwas braucht, um in einer neue Stadt Fuß zu fassen. Nach einem halben Jahr kann das schon ganz anders aussehen. 

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Die RĂŒckkehr nachhause so erschweren, dass das nur die allerletzte Option ist.

Ist ja klar, dass du in langweiligen Phasen dann nachhause flĂŒchtest, wenn zuhause das angenehme, warme Bett wartet.

Nimm Uni wie Arbeit: Geh morgens immer zur gleichen Zeit hin, abends zur gleichen Zeit nachhause.
Ich habe das im 4. Semester so gemacht. Ich hatte meistens erst um 11.30 Vorlesung, war aber schon um 8.30 in der Bib.
Hatte fast immer den selben Platz und irgendwann kannten mich die Leute auch.
Im Laufe der Zeit wurde ich von zig Leuten, meistens Frauen, angesprochen mit "Haha, hast du den Platz hier eigentlich gemietet?", "Wow, ich dachte, ich wĂ€re fleißig, aber du bist ja wirklich immer hier! <3" und so Zeug.
Und sehr produktiv war es auch.

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