Single, kein Bock auf LTR. Warum ist der gesellschaftliche Druck so groß?

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vor 54 Minuten, Forbiddengirl schrieb:

Moment, heißt das im Umkehrschluß, dass wenn man keinen Bock hat, die Rolle der Mutti für den Partner zu spielen und ihn “anzupassen“, dass man bzw Frau keinen MWC hat? 

Ich werfe noch ein Wort ein: Kompensation. Also z.B. ich lebe im Beruf nur eine Seite aus, das sind ja jeden Tag 10 Stunden. Keine Weiblichkeit, ernste Sachen, Pflicht usw. Ich habe aber definitiv eine weibliche Seite, die nach der Arbeit und sonstigen Pflichten ausgelebt werden will. Und nur mit dem Rock zu tragen ist es nicht ausgelebt. Jetzt übersetzt auf die Thematik, kompensiert ja jeder das, was er sonst unterdrücken muss oder nicht hatte, würde es aber gerne ausleben. Bin beim Begriff Bedürfnisse. Was sind das für Bedürfnisse beim Framebeschuss und wovon hängt es ab, wenn man diese eben nicht hat? 

Äh,

also ganz sicher bin ich nicht, ob ich die erste Frage richtig verstehe.

Der MWC bzw. die weibliche Variation davon ist ja ein grundständiger innerer Konflikt, der nur - im Gegensatz zu anderen Dilemmata - nicht als solches erkannt wird.

Man will zwei Dinge gleichzeitig, die sich gegenseitig ausschließen. Normalerweise bemerkt man das - weil sie sich gegenseitig ausschließen. Keinen Sport machen aber nen Massekörper haben wollen - entweder, oder. Superbillig Fleisch kaufen aber die Massentierhaltung nicht unterstützen wollen - entweder, oder. Mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug springen aber keinen Adrenalinschub haben wollen - entweder, oder. Bei diesen Dingen merken wir, dass es nicht gleichzeitig geht.

Aber Menschen, insbesondere die Persönlichkeit von Menschen, ist erheblich komplexer und zudem interpretieren wir alles, was wir von anderen Menschen wahrnehmen. Es durchläuft unsere ganz persönlichen Filter und am Ende muss das, was wir meinen, was der andre tut und warum mit dessen tatsächlichen Handlungen und Absichten nicht zwingend noch irgendwas zu tun haben. Plus: Unser Gehirn ist wahnsinnig gut darin richtig gute Gründe für quasi jeden Scheiß zu liefern. Ganz automatisch und unbewusst - immer in der Absicht unser persönliches Bild der Realität, unsrer eigenen Person und aller Dinge dazwischen aufrecht zu erhalten. Denn das mögen wir - alles an seinem Platz und so, wie wir´s gewohnt sind.

Der MWC (und entsprechendes Pendant) entsteht dann simpel dadurch, dass wir gleichzeitig zwei sich widerstehende Eigenschaften an derselben Person haben wollen - ohne es zu merken. Weil wir an dieser Stelle den Zusammenhang nicht mehr im Blick behalten. Der Badboy war attraktiv, weil er ein Badboy war. Deshalb wollten wir ihn. Dass aber genau die Eigenschaften, die ihn als Badboy attraktiv gemacht haben, in einer Beziehung nicht unbedingt hilfreich sind - so weit denkt das mit Hormonen geflutete attractete Hirn nicht. Das bemerkt erst wenn die Hormone nachlassen, dass dieses Verhalten, das wir grade noch total geil fanden extrem lästig werden kann, wenn man mit diesem Menschen mehr zu tun hat.

Relevant wird der MWC ja auch überhaupt nur dann, wenn man sich quasi über dessen Existenz beschwert. Wenn man das Problem darin sieht, dass der Badboy ein Badboy ist und kein Hugh Grant, obwohl man doch gern einen Hugh Grant hätte - nachdem man sich einen Badboy geangelt hat. Das wird bei den Jungs in manchen Fallbeispielen deutlicher, wenn sich darüber beschwert wird, dass die Hired Gun, die sie klargemacht haben, nicht nur mit ihnen flirtet und schon mehr Sex in ihrem Leben hatte als sie selbst.

 

Das mit der Kompensation (den Begriff halte ich für nicht ganz treffend) wäre wieder ein völlig anderes Thema. Und das Thema weibliche/männliche Energie (frei nach Deida) wieder ein anderes. Also da kommen inzwischen ein paar Themenkreise durcheinander.

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vor 2 Stunden, LegallyHot schrieb:

Welchen Sinn ergibt es in einer Dynamik wie der Betaisierung Täter und Opfer zuweisen zu wollen, außer Betroffene durch eine konstruierte Opferrolle in ihrem Ego zu stärken und limiting Beliefs frei Haus zu liefern?

Nö. Sind und waren nicht meine Ziele. Wollte nur schauen wie hier auf eine simple Rollenumkehr reagiert wird. Eine Idee getestet. 

vor 2 Stunden, LegallyHot schrieb:

Was genau willst du den Frauen denn als moralisch verwerflich vorwerfen? Die (unbewussten) Frametests?

 

Nö. Die Argumentationsweise. Nur die Argumentationsweise. Die Frametests gehören nunmal zum Leben dazu. Braucht sich keine Frau für rechtfertigen. Woher soll sie wissen, ob der Mann wirklich der ist, der er vorgibt zu sein? Die Betaisierung ist halt ein zweischneidiges Schwert. Wie hier auch im Thread dargestellt wurde, geschahen die meisten übermäßigen Frametests aus eigener Unsicherheit. Deckt sich soweit mit meiner Erfahrung mit der Altersspanne 18-25(max), danach wird’s geschmeidiger.

Also kann und darf sich der Mann fragen wie konnte es passieren, dass er sich von dieser Unsicherheit hat anstecken lasssen? Was hätte ich dem Genörgel entgegensetzen können? Musste ich mit dem ganzen Zeug wirklich durch die Slums spazieren gehen? Kann ich mir dann wirklich anderes erwarten? Also nix mit Limiting Belief. Sondern bissl sensibilisieren und Eigenverantwortung. Dazu gehört auch auf der anderen Seite: warum teste ich ihn so oft? Warum bin ich selbst unzufrieden mit der Situation und wie trage ich dazu bei? Trägt mein Genörgel wirklich zu einer Besserung bei? Oder anders: warum realisiert sie nicht, dass sie ihm nur noch auf den Sack geht und keine (große positive) Änderung erwarten darf? Eigenverantwortlichkeit in dem Punkt: was tue ich da eigentlich auf Dauer?

Mit vollstem Vorsatz betaisieren denke nur die aller wenigsten Frauen ihre Männer. Und jetzt kommt das Aber: Sie testen ihre Männer. Gelegentlich. Und da wird es spannend zu beobachten: geschieht dies aus ihrer eigenen Unsicherheit, aus meiner Unsicherheit oder will sie nur gelegentlich abklopfen, ob noch alles passt? Die Wahrheit liegt dann wohl meist wie immer in der Mitte.

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vor 12 Minuten, RapidChair schrieb:

Wie hier auch im Thread dargestellt wurde, geschahen die meisten übermäßigen Frametests aus eigener Unsicherheit. Deckt sich soweit mit meiner Erfahrung mit der Altersspanne 18-25(max), danach wird’s geschmeidiger.

Warum bin ich selbst unzufrieden mit der Situation und wie trage ich dazu bei? Trägt mein Genörgel wirklich zu einer Besserung bei? Oder anders: warum realisiert sie nicht, dass sie ihm nur noch auf den Sack geht und keine (große positive) Änderung erwarten darf? Eigenverantwortlichkeit in dem Punkt: was tue ich da eigentlich auf Dauer?

Vorsicht - das waren allsamt Schilderungen von "damals". Sprich, da haben sich Menschen aus heutiger Perspektive zurückerinnert und sich rückblickend erklärt, weshalb sie x, y oder z getan haben. Da gab es imho ein Missverständnis. Dass irgendeine der Damen meinte, sie habe damals (!) gezielt, geplant und sehenden Auges irgendwen getestet, halte ich für falsch verstanden.

Heute können sie sich das damalige Verhalten über diesen Weg erklären aber damals, in der Situation war da kein bewusstes Testen. Das war einfach eine aus der Interaktion geborene reaktive Verhaltensweise und hochgradig affektiv.

Genau das - bewusstes Handeln - wäre aber Voraussetzung für diese anschließenden Fragen.

Jetzt kann man innerhalb der PU-Community natürlich auf den Putz hauen, weil hier das Theme kein anderes ist als gewöhnlich unbewusst ablaufende Vorgänge sichtbar und somit auch veränderbar zu machen. Das kann man aber der Menschheit außerhalb der PU-Blase nicht überstülpen. Erstrecht nicht rückwirkend.

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vor 32 Minuten, LegallyHot schrieb:

Dass irgendeine der Damen meinte, sie habe damals (!) gezielt, geplant und sehenden Auges irgendwen getestet, halte ich für falsch verstanden.

Heute können sie sich das damalige Verhalten über diesen Weg erklären aber damals, in der Situation war da kein bewusstes Testen. Das war einfach eine aus der Interaktion geborene reaktive Verhaltensweise und hochgradig affektiv.

Da hat Lee recht. Daslief bei mir damals alles völlig unbewusst. Ich fand das dammals einfach "normal" und habe nicht mal hinterfragt, ob es irgendwie anders laufen könnte

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vor 2 Stunden, LegallyHot schrieb:

Heute können sie sich das damalige Verhalten über diesen Weg erklären aber damals, in der Situation war da kein bewusstes Testen. Das war einfach eine aus der Interaktion geborene reaktive Verhaltensweise und hochgradig affektiv.

 Genau das - bewusstes Handeln - wäre aber Voraussetzung für diese anschließenden Fragen.

Finde ich faszinierend und doch irgendwie nicht so ganz nachvollziehbar für mich. Weiß nicht ob aufgrund meines persönlichen Unvermögens oder aufgrund meines Geschlechts. Ich schließe nie beides aus, kann aber durchaus gerade die Kombination aus beidem sein...

Ich finde es gerade herausfordernd es verstehen zu wollen. Da es aus dem Affekt geschieht/geschah: was hat euch da so stark emotional berührt? Ich nehme an irgendwas an seinem Verhalten, was euch an dem Mann nicht passte. Welche Emotion habt ihr dabei gefühlt?

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Am 2.6.2018 um 18:51 , LegallyHot schrieb:

Heute können sie sich das damalige Verhalten über diesen Weg erklären aber damals, in der Situation war da kein bewusstes Testen. Das war einfach eine aus der Interaktion geborene reaktive Verhaltensweise und hochgradig affektiv.

 

Am 2.6.2018 um 19:24 , Herzdame schrieb:

Da hat Lee recht. Daslief bei mir damals alles völlig unbewusst. Ich fand das dammals einfach "normal" und habe nicht mal hinterfragt, ob es irgendwie anders laufen könnte

Würdet ihr denn behaupten dass ihr die Männer damals wirklich geliebt habt?

Mir kommt es oft so vor als wäre genau das bei besagten LSE Frauen nämlich nicht der Fall. Der Mann sieht die Frau, sie gefällt ihm, er wirbt um sie und sie wählt in dann letztendlich (aus dem Pool an Bewerbern) aus. Da frage ich mich dann ob durch meine Bemühungen wirklich Liebe entstanden ist, oder ob sie in Wahrheit gar nicht mich als Person, sondern mein Verführungsprogramm liebt. Besonders da eben im Laufe der Beziehung das Umwerben mehr oder weniger erzwungen wird, also zum Beispiel am Valentinstag wird unausgesprochen erwartet dass ich irgendwas gutes plane, organisiere und bezahle und wenn das nicht so geschieht kann man sich ziemlich sicher sein dass die "Liebe" danach erst einmal demonstrativ nachlässt.
Ich bin mit der Frau zusammen, weil ich sie als Person schätze. Sie muss nichts für mich tun oder mir irgendwelche Geschenke machen um mich zu "verdienen". Andersherum ist das aber nicht der Fall, ich als Person reiche nicht aus und muss stattdessen immer wieder mit Bespaßung, Aufmerksamkeiten und Geschenken in Vorleistung treten bzw. habe sogar direkt negative Konsequenzen zu erwarten wenn da von mir nicht "genug" (gemessen an ihren Erwartungen) kommt.

Ich bekomme da eher das Gefühl dass ich gerade einfach das Beste war was zur Verfügung stand und jetzt solange meine Belohnung (die Frau) haben darf wie ich mich (in ihren Augen angemessen) dafür ins Zeug lege. Mit meiner Auffassung von Liebe hat das eher weniger zu tun.

An diesem (bestimmt ebenfalls unbewusstem) Mindset würde ich auch in anderen Situationen die Anspruchshaltung besagter LSE Frauen festmachen. Da sie sich selber als Belohnung für den Mann versteht, fühlt es sich für sie auch legitim an dass sie den Mann nach ihren Vorstellungen verändern darf. Der Grundgedanke ist dass die Frau in sich selber irgendwie einen Wert hat, den der Mann aber nicht besitzt. Denn er muss sich seinen erst Wert erarbeiten und ihn dann durch regelmäßige Bemühungen immer wieder unter Beweis stellen. Sie hingegen muss sich nicht bemühen, denn sie stellt in sich selber den Gegenwert zu den Bemühungen des Mannes dar. Also zumindest aus ihrer Sicht halt.

Würde mich wirklich interessieren ob da im Nachhinein betrachtet was dran sein könnte.

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vor 57 Minuten, chillipepper schrieb:
Am 2.6.2018 um 19:24 , Herzdame schrieb:

Da hat Lee recht. Daslief bei mir damals alles völlig unbewusst. Ich fand das dammals einfach "normal" und habe nicht mal hinterfragt, ob es irgendwie anders laufen könnte

Würdet ihr denn behaupten dass ihr die Männer damals wirklich geliebt habt?

Nein, ich war nicht verliebt. Ich war hochgradig abhängig. Dieser Mann war meine komplette Welt ich hätte nichts außer ihm in meinem Leben. Deshalb habe ich mich bis zur Selbstaufgabe um ihn gekümmert und alles getan, damit er glücklich war.

In meiner Welt hatte ich also damals null Wert und er stand meilenweit über mir.

 

und es ging null darum ihn zu ändern. Es ging darum, ihn um jeden Preis zu halten.

bearbeitet von Herzdame
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Wir sprechen hier ja von Frametests und scheinbar teils von Drama, wenn ich mir die Beschreibungen so durchlese... also von mir kann ich definitiv sagen, sowas habe ich vor PU nie bewusst eingesetzt. Drama passiert natürlich nicht mehr, sobald du PU kennst als Frau, weil du dann weißt, was los ist und schon weit vorher merkst, dass er nicht mitzieht.

Frametests mache ich heute aus humanitären Gründen.

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vor 3 Minuten, LegallyHot schrieb:

Wir sprechen hier ja von Frametests und scheinbar teils von Drama, wenn ich mir die Beschreibungen so durchlese... also von mir kann ich definitiv sagen, sowas habe ich vor PU nie bewusst eingesetzt. Drama passiert natürlich nicht mehr, sobald du PU kennst als Frau, weil du dann weißt, was los ist und schon weit vorher merkst, dass er nicht mitzieht.

Frametests mache ich heute aus humanitären Gründen.

Klingt anstrengend und irgendwie traurig so zu leben tbh.

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vor 10 Minuten, chillipepper schrieb:

 

Würdet ihr denn behaupten dass ihr die Männer damals wirklich geliebt habt?

Mir kommt es oft so vor als wäre genau das bei besagten LSE Frauen nämlich nicht der Fall. Der Mann sieht die Frau, sie gefällt ihm, er wirbt um sie und sie wählt in dann letztendlich (aus dem Pool an Bewerbern) aus. Da frage ich mich dann ob durch meine Bemühungen wirklich Liebe entstanden ist, oder ob sie in Wahrheit gar nicht mich als Person, sondern mein Verführungsprogramm liebt. Besonders da eben im Laufe der Beziehung das Umwerben mehr oder weniger erzwungen wird, also zum Beispiel am Valentinstag wird unausgesprochen erwartet dass ich irgendwas gutes plane, organisiere und bezahle und wenn das nicht so geschieht kann man sich ziemlich sicher sein dass die "Liebe" danach erst einmal demonstrativ nachlässt.
Ich bin mit der Frau zusammen, weil ich sie als Person schätze. Sie muss nichts für mich tun oder mir irgendwelche Geschenke machen um mich zu "verdienen". Andersherum ist das aber nicht der Fall, ich als Person reiche nicht aus und muss stattdessen immer wieder mit Bespaßung, Aufmerksamkeiten und Geschenken in Vorleistung treten bzw. habe sogar direkt negative Konsequenzen zu erwarten wenn da von mir nicht "genug" (gemessen an ihren Erwartungen) kommt.

Ich bekomme da eher das Gefühl dass ich gerade einfach das Beste war was zur Verfügung stand und jetzt solange meine Belohnung (die Frau) haben darf wie ich mich (in ihren Augen angemessen) dafür ins Zeug lege. Mit meiner Auffassung von Liebe hat das eher weniger zu tun.

An diesem (bestimmt ebenfalls unbewusstem) Mindset würde ich auch in anderen Situationen die Anspruchshaltung besagter LSE Frauen festmachen. Da sie sich selber als Belohnung für den Mann versteht, fühlt es sich für sie auch legitim an dass sie den Mann nach ihren Vorstellungen verändern darf. Der Grundgedanke ist dass die Frau in sich selber irgendwie einen Wert hat, den der Mann aber nicht besitzt. Denn er muss sich seinen erst Wert erarbeiten und ihn dann durch regelmäßige Bemühungen immer wieder unter Beweis stellen. Sie hingegen muss sich nicht bemühen, denn sie stellt in sich selber den Gegenwert zu den Bemühungen des Mannes dar. Also zumindest aus ihrer Sicht halt.

Würde mich wirklich interessieren ob da im Nachhinein betrachtet was dran sein könnte.

Ich habe mich das auch gefragt, ob sie mich oder mein Invest liebt und finde es ist eine interessante Darstellung. Es könnte aber eine Ersatztheorie sein, die zwar das gleiche Ergebnis bringt aber in einem anderen Licht durch andere Ursachen.
Beide Geschlechter wollen invest.  Ich bin mir sicher auch du als Mann liebst du es, wenn sie dich sexuell verwöhnt und gute Laune verbreitet, statt immer miesepetrig unterwegs zu sein und ohne sich am Haushalt zu beteiligen. Wenn sie sich abends wegdreht statt mit dir zu schlafen oder dir nicht wirklich zuhört würdest du vielleicht auch "negative Konsequenzen" verhängen und irgendwelche gutgemeinten Ultimaten hier aus dem Forum befolgen im Sinne von "dann hole ich mir das von anderen Frauen".

Auch Frauen haben ihre Wünsche, nur es könnte sein, dass Frau Liebe verstärkt anhand von Aufmerksamkeit und Zuwendung erfährt. Was du als Arbeit, Geldausgeben und Rumskapern interpretierst, sieht sie als Interessebekundung. Es ist doch immer der gleiche Satz: "warum habt ihr euch getrennt" - "ach er hat mir einfach nicht mehr so viel Aufmerksamkeit gegeben und mich für selbstverständlich gesehen".  Und an Valtentinstag kannst du den Mond vom Himmel holen aber vielleicht erzielt auch ein tiefgehendes Gespräch draußen auf der Wiese die gleiche Wirkung.

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vor 12 Minuten, pMaximus schrieb:

Klingt anstrengend und irgendwie traurig so zu leben tbh.

Klingt denn verzweifelte Selbstaufgabe um einem anderen Menschen irgendwie vermeintlich zu genügen besser? Das wäre das männliche Pendant.

PU is was Gutes. Im Kern ist es was echt Gutes.

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vor 1 Stunde, chillipepper schrieb:

 

Würdet ihr denn behaupten dass ihr die Männer damals wirklich geliebt habt?

Mir kommt es oft so vor als wäre genau das bei besagten LSE Frauen nämlich nicht der Fall. Der Mann sieht die Frau, sie gefällt ihm, er wirbt um sie und sie wählt in dann letztendlich (aus dem Pool an Bewerbern) aus. Da frage ich mich dann ob durch meine Bemühungen wirklich Liebe entstanden ist, oder ob sie in Wahrheit gar nicht mich als Person, sondern mein Verführungsprogramm liebt. Besonders da eben im Laufe der Beziehung das Umwerben mehr oder weniger erzwungen wird, also zum Beispiel am Valentinstag wird unausgesprochen erwartet dass ich irgendwas gutes plane, organisiere und bezahle und wenn das nicht so geschieht kann man sich ziemlich sicher sein dass die "Liebe" danach erst einmal demonstrativ nachlässt.
Ich bin mit der Frau zusammen, weil ich sie als Person schätze. Sie muss nichts für mich tun oder mir irgendwelche Geschenke machen um mich zu "verdienen". Andersherum ist das aber nicht der Fall, ich als Person reiche nicht aus und muss stattdessen immer wieder mit Bespaßung, Aufmerksamkeiten und Geschenken in Vorleistung treten bzw. habe sogar direkt negative Konsequenzen zu erwarten wenn da von mir nicht "genug" (gemessen an ihren Erwartungen) kommt.

Ich bekomme da eher das Gefühl dass ich gerade einfach das Beste war was zur Verfügung stand und jetzt solange meine Belohnung (die Frau) haben darf wie ich mich (in ihren Augen angemessen) dafür ins Zeug lege. Mit meiner Auffassung von Liebe hat das eher weniger zu tun.

An diesem (bestimmt ebenfalls unbewusstem) Mindset würde ich auch in anderen Situationen die Anspruchshaltung besagter LSE Frauen festmachen. Da sie sich selber als Belohnung für den Mann versteht, fühlt es sich für sie auch legitim an dass sie den Mann nach ihren Vorstellungen verändern darf. Der Grundgedanke ist dass die Frau in sich selber irgendwie einen Wert hat, den der Mann aber nicht besitzt. Denn er muss sich seinen erst Wert erarbeiten und ihn dann durch regelmäßige Bemühungen immer wieder unter Beweis stellen. Sie hingegen muss sich nicht bemühen, denn sie stellt in sich selber den Gegenwert zu den Bemühungen des Mannes dar. Also zumindest aus ihrer Sicht halt.

Würde mich wirklich interessieren ob da im Nachhinein betrachtet was dran sein könnte.

Ich denke, dass du hier zu sehr aus der pseudowissenschaftlichen Sicht von PU an die Sache rangehst und dadurch Beziehungen und zwischenmenschliche Verhältnisse durch HSE/LSE, Belohnungssysteme und emotionaler Austauschbarkeit reduzierst und definierst. 

Bevor ich dir nun zuviel Theorie an den Hals hänge, gebe ich dir mal ein Beispiel basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen. So habe ich mich auch schon öfters in Mädels verguckt, die ich anfänglich für langweilig oder belanglos hielt (außer der Optik), aber mit der Zeit sich gewisse zwischenmenschliche Verbindungen aufgebaut haben (sei es durch homogene oder heterogene Netzwerke unterschiedlicher Dichte) und ich erst im Nachhinein merkte, wie sehr mich Charakterzüge und Eigenschaften imponiert haben. (Emotional gesunde und stabile) Männer verlieben sich, so bin ich der festen Überzeugung genau wie Frauen nicht aufgrund einzelner äußerer Merkmale basierend auf materialistischen Strukturen, sondern durch emotionale, zwischenmenschliche Verbindungen intellektueller Arten.

Das was du beschreibst grenzt ja von vorn herein eine zwischenmenschliche Beziehungsdynamik im geschlossenen System aus und definierst im Prinzip nur die Anfangsmechanismen, sofern man es so nennen darf, der Kennenlernphase (Determinationsphase der Attraction zum Beispiel). Dass aber darüber hinaus Menschen tatsächlich nicht so ganz oberflächlich sind, sondern sich auch emotional verknüpfen können, wollen und müssen, erweitert das ganze Konstrukt um ein Vielfaches und somit würde ich Drama und all die dazugehörigen Streitigkeiten nicht als Filtrationsversuch und Knock-Out Verständnis („um den Mann heraus zu sortieren und heraus zu fordern“) sehen, sondern als engere persönliche Dynamik und Verständnis zwischen zwei intimen Menschen.
Letzteres ist mE zum Glück doch ein Konstrukt schönerer emotionaler Gegebenheiten, welche Beziehungen unabhängiger Natur deshalb so spannend, emotional hochwertig aber auch gleichzeitig stressig erscheinen lässt. 

bearbeitet von pMaximus

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vor 8 Minuten, LegallyHot schrieb:

Klingt denn verzweifelte Selbstaufgabe um einem anderen Menschen irgendwie vermeintlich zu genügen besser? Das wäre das männliche Pendant.

PU is was Gutes. Im Kern ist es was echt Gutes.

Ich verstehe dein Vergleich nicht ganz hier. Kannst du das näher erläutern? Dein männliches Pendant Beispiel stellt lt. meinem Verständnis ein gezwungenes Verhalten dar, um sich eben desillusioniert etwas zu erhoffen, während das hier:
 

vor 26 Minuten, LegallyHot schrieb:

Wir sprechen hier ja von Frametests und scheinbar teils von Drama, wenn ich mir die Beschreibungen so durchlese... also von mir kann ich definitiv sagen, sowas habe ich vor PU nie bewusst eingesetzt. Drama passiert natürlich nicht mehr, sobald du PU kennst als Frau, weil du dann weißt, was los ist und schon weit vorher merkst, dass er nicht mitzieht.

Frametests mache ich heute aus humanitären Gründen.

auf freiwilliger Basis geschieht und du scheinbar eine gute Intentionen in der Verhaltensstruktur dahinter verstehst? 

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Ne, das is Quatsch, sorry.

Der Nice Guy ist ja auch freiwillig ein Nice Guy, weil er glaubt, so funktionierts. Er macht intuitiv das, was sich für ihn richtig anfühlt. Bei den Frauen ist es nicht anders.

Umgekehrt kannst du von beiden behaupten, dass sie es besser wissen könnten, denn es funktioniert ja nicht. Dass DAS aber so nicht funktioniert wissen wir, denn würde es das, gäbe es dieses Forum nicht. Die Leute, die hier aufschlagen, sind ja nicht alle zu blöd es selbst zu merken...

 

Heute teste ich Frames, weil ich niemanden in eine blöde Situation laufen lassen will. Und da Tante Lee einfach zu alt ist um lächelnd miesen Sex oder nen Goofy-Frame über sich ergehen zu lassen, ist da Selektion die bessere Alternative. Ich bin ja keine caritative Einrichtung.

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vor 51 Minuten, LegallyHot schrieb:

Ne, das is Quatsch, sorry.

Der Nice Guy ist ja auch freiwillig ein Nice Guy, weil er glaubt, so funktionierts. Er macht intuitiv das, was sich für ihn richtig anfühlt. Bei den Frauen ist es nicht anders.

Umgekehrt kannst du von beiden behaupten, dass sie es besser wissen könnten, denn es funktioniert ja nicht. Dass DAS aber so nicht funktioniert wissen wir, denn würde es das, gäbe es dieses Forum nicht. Die Leute, die hier aufschlagen, sind ja nicht alle zu blöd es selbst zu merken...

 

Heute teste ich Frames, weil ich niemanden in eine blöde Situation laufen lassen will. Und da Tante Lee einfach zu alt ist um lächelnd miesen Sex oder nen Goofy-Frame über sich ergehen zu lassen, ist da Selektion die bessere Alternative. Ich bin ja keine caritative Einrichtung.

Richtig, weil er im Glauben lebt dadurch persönlichen Profit zu erwirtschaften. Intuitiv ja, aber zum Teil auch bewusst. Trust me. Been there, done that. 

Mit „humanitären Frametests“ meinst du also nichts anderes, als wie eine einfache bewusstere Selektierung (männlicher) Bekanntschaften? Haben meines Wissens Frauen (und Männer) schon immer so gemacht, teils bewusst und teils unbewusst. Beim ersteren Teil wäre mir eine solche Vorgehensweise ständiger Natur einfach zu anstrengend und überlasse da doch lieber meiner Intuition mehr Entscheidungsgewalt. 

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vor 6 Minuten, pMaximus schrieb:

 überlasse da doch lieber meiner Intuition mehr Entscheidungsgewalt. 

Du machst ja auch nicht versehentlich Männer kaputt. 😇

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vor 2 Minuten, LegallyHot schrieb:

Du machst ja auch nicht versehentlich Männer kaputt. 😇

Stimmt auch wieder. 

Kudos an dich, dass du dir deshalb bewusst die Arbeit antust. Eins hab ich von meiner Ex dennoch gelernt. Nicht alles im Leben, vor allem im zwischenmenschlichen Bereich ist rationalisierbar und analysierbar (ja die Italiener und ihre Dolce Vita Gepflogenheiten :D). Einfacher lebt es sich halt, wenn man (sofern man es kann und über die Ressourcen verfügt) lieber mit dem intuitiven, unterbewussten Fluss mitschwimmt. Ist aber wieder ne Definitionsfrage inwiefern man intuitiv lebt und sich nicht vorher durch PU Wissen bereits kognitiv ein gewisses Verhaltensmuster angeeignet und suggeriert hat. 

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vor 1 Stunde, LegallyHot schrieb:

Der Nice Guy ist ja auch freiwillig ein Nice Guy, weil er glaubt, so funktionierts. Er macht intuitiv das, was sich für ihn richtig anfühlt. Bei den Frauen ist es nicht anders. 

Nicht ganz.

Nicht mit Blick wie ich mich so gefühlt habe, als ich Frauen immer nur befriendet habe obwohl ich Sex wollte.

Ich machte intuitiv das einzige, das ich kannte. Richtig (bzw. gut) hat es sich häufig nicht angefühlt, weil ich mich nicht so platonisch (und sexuell uninteressiert bzw. passiv und vielleicht auch in einem gewissen Maß frei) fühlen konnte, wie in anderen Kontexten, etwa bei einem männlichen Kumpel oder jmd. den ich echt einfach nur interessant aber nicht sexuell anziehend fand.

Da ist man ja einfach nur am Start und will genau so nett oder lustig oder wie auch immer sein. Man hat keine übergeordnete Agenda.

Man ist quasi einfach da und man selbst.

Ist nicht so, dass man genau weiss, dass man sie ja eigentlich nur mal körperlich gamen sollte, anstatt zu versuchen sie mit harmloser bestfriend Nettigkeit zu ersaufen.

Man weiss nur, dass man sie küssen und ficken will.

Alles was zwischen nett und passionate lovemaking liegt wird von Typecn häufig als komplette black box wahrgenommen.

SIe tun das [being the nice guy] nicht, weil sie das für einen guten Move halten.

But its the only thing they know how to do.

Das wissen sie allerdings häufig. Daher fühlt sich das auch meist absolut scheisse an. Da es 1. vorgeheuchelte Nettigkeit ist und 2. zu massivem Stress führen kann, da man eben nicht nur nett best friends spielen will, sonder nonstop auf die Frau reagiert.

Glaub mir.

Das fühlt sich nicht gut an.

That sux pretty much 24/7.

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vor 14 Stunden, LegallyHot schrieb:

Der Nice Guy ist ja auch freiwillig ein Nice Guy, weil er glaubt, so funktionierts. Er macht intuitiv das, was sich für ihn richtig anfühlt. Bei den Frauen ist es nicht anders.

 

vor 12 Stunden, lowSubmarino schrieb:

Nicht mit Blick wie ich mich so gefühlt habe, als ich Frauen immer nur befriendet habe obwohl ich Sex wollte.

Ich machte intuitiv das einzige, das ich kannte. Richtig (bzw. gut) hat es sich häufig nicht angefühlt, weil ich mich nicht so platonisch (und sexuell uninteressiert bzw. passiv und vielleicht auch in einem gewissen Maß frei) fühlen konnte,

Zumal dem Nice Guy den ganzen Tag lang von allen Leuten erzählt wird, auch von den Frauen, die ihn verschmähen, daß er genau das machen muß, was er gerade tut, um einmal die Richtige[tm] zu finden. "Du bist ein echt super Kumpel und total wertvoller Mensch. Du bekommst bestimmt mal eine tolle Frau, viel toller als mich. Ich habe dich gar nicht verdient. Deshalb laß uns Freunde sein. Und ich laß mich jetzt von dem unrasierten Arschloch da drüben auf dem Klo ficken."

Hinzu kommt, daß männliche Verhaltensweisen bei uns gesellschaftlich extrem verpönt sind (Hemd aufreißen und auf die Brust trommeln, in der Öffentlichkeit ejakulieren), in Schweden schon strafbar.

Da kann man vielleicht bei der Hundeerziehung draufkommen, daß ein Dackelblick verschiedene Bedeutungen hat. Aber daß einen sprechende und, zumindest theoretisch auch denkfähige, Wesen permanent darin bestärken, daß man gerade genau das tut, was ihnen gefällt und was sie wollen, während es in Wirklichkeit das Gegenteil davon ist - ein solch perfides Lügenkartell kann in diesem gesellschaftlichen Umfeld niemand aus eigener Kraft durchschauen.

Angeblich verstehen es die Frauen ja selber nicht, was sie da tun, wie soll dann ein Mann darauf kommen?

 

 

 

bearbeitet von HerrRossi
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vor 26 Minuten, HerrRossi schrieb:

 

Zumal dem Nice Guy den ganzen Tag lang von allen Leuten erzählt wird, auch von den Frauen, die ihn verschmähen, daß er genau das machen muß, was er gerade tut, um einmal die Richtige[tm] zu finden. "Du bist ein echt super Kumpel und total wertvoller Mensch. Du bekommst bestimmt mal eine tolle Frau, viel toller als mich. Ich habe dich gar nicht verdient. Deshalb laß uns Freunde sein. Und ich laß mich jetzt von dem unrasierten Arschloch da drüben auf dem Klo ficken."

dieser Absatz kommt mir (leider) bekannt vor :ermm:

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vor 41 Minuten, HerrRossi schrieb:

wie soll dann ein Mann darauf kommen?

Erwachsen werden. Das Geheimnis ist erwachsen werden. Mit allem was dazu gehört. Sich seine eigene Meinung bilden. Die Wertvorstellungen anhand seiner eigenen Lebenserfahrung ausrichten. Unsinnigen von gehaltvollem Rat unterscheiden lernen. Lernen Grenzen zu setzen. Kurz: auf eigenen Beinen stehen und lernen was einen selbst persönlich voran bringt. Nimmt niemand einem ab. Ist es einfach? Nein. Aber die die es (halbwegs) können, die ficken auch (halbwegs) regelmäßig. Sollte man beobachtet haben

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vor 43 Minuten, HerrRossi schrieb:

Hinzu kommt, daß männliche Verhaltensweisen bei uns gesellschaftlich extrem verpönt sind (Hemd aufreißen und auf die Brust trommeln, in der Öffentlichkeit ejakulieren

Ich ejakuliere immer dann wenn niemand guckt *tchchchch*

vor 44 Minuten, HerrRossi schrieb:

Aber daß einen sprechende und, zumindest theoretisch auch denkfähige, Wesen permanent darin bestärken, daß man gerade genau das tut, was ihnen gefällt und was sie wollen, während es in Wirklichkeit das Gegenteil davon ist - ein solch perfides Lügenkartell kann in diesem gesellschaftlichen Umfeld niemand aus eigener Kraft durchschauen.

Ich bin optimistisch.

Irgendwann werden sich Männer damit beschäftigen was Frauen anziehend finden und werden daraus Strategien entwickeln. Irgendwann wird es Bücher, Onlineartikel und vielleicht sogar Foren geben wo man alles nachlesen, sich Tipps holen und sich gegenseitig austauschen kann. Ich bin Optimistisch dass das irgendwann passieren wird in ferner Zukunft. Wir werden es erleben. :yahoo:

  • HAHA 3

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vor 25 Minuten, HerrRossi schrieb:

 

Zumal dem Nice Guy den ganzen Tag lang von allen Leuten erzählt wird, auch von den Frauen, die ihn verschmähen, daß er genau das machen muß, was er gerade tut, um einmal die Richtige[tm] zu finden. "Du bist ein echt super Kumpel und total wertvoller Mensch. Du bekommst bestimmt mal eine tolle Frau, viel toller als mich. Ich habe dich gar nicht verdient. Deshalb laß uns Freunde sein. Und ich laß mich jetzt von dem unrasierten Arschloch da drüben auf dem Klo ficken."

Hinzu kommt, daß männliche Verhaltensweisen bei uns gesellschaftlich extrem verpönt sind (Hemd aufreißen und auf die Brust trommeln, in der Öffentlichkeit ejakulieren), in Schweden schon strafbar.

Da kann man vielleicht bei der Hundeerziehung draufkommen, daß ein Dackelblick verschiedene Bedeutungen hat. Aber daß einen sprechende und, zumindest theoretisch auch denkfähige, Wesen permanent darin bestärken, daß man gerade genau das tut, was ihnen gefällt und was sie wollen, während es in Wirklichkeit das Gegenteil davon ist - ein solch perfides Lügenkartell kann in diesem gesellschaftlichen Umfeld niemand aus eigener Kraft durchschauen.

Angeblich verstehen es die Frauen ja selber nicht, was sie da tun, wie soll dann ein Mann darauf kommen?

 

 

 

Viele Leute geben einfach nur das wieder, was sie in Literatur (Pop-) kultur, Filmen, Musik und insgesamt Hörensagen aufgeschnappt haben. Gewisse aber essentielle Anteile werden dabei bewusst oder häufig sicher auch unbewusst unterschlagen.

Natürlich sollte der Mann irgendwie eine pleasant person sein. Ein netter Mensch. Kein Meuchelmörder. Kein Psycho. Nicht gewalttätig (es sei denn er verprügelt ihr schön den Arsch mit dem Gürtel und sie kniegt wolllüstig vor ihm), sondern halt friedlich. Auch hier stoßen wir konsequent an die Grenzen menschlicher Kommunikation. Was genau wann wie und auf welche Weise etwa a) angenehm (oder auch nett) und z.B. b) als sexuell zu harmlos erlebt wird, erfässt eine so oberflächliche Beschreibung nicht und unterliegt auch heute noch entsprechenden Hemmungen in unseren Gesellschaften.

Eine Frau wird selten auch auf sexueller Ebene genau spezifizieren, was etwa die Phrase try to be a nice human being bedeutet und ab wann ein Mann als klassischer und sexuell zu harmlos auftretender nice guy erlebt wird, wenn eine Bekannte in lockerer Runde über Männer spricht. Dabei könntest du ad hoc alleine mit Blick auf das Wort nett 10 Bücher schreiben. Und dabei erstmal nur auf linguistische Aspekte eingehen. Etwa Höflichkeit. Und dann 100 Bücher die sich mit realen Kontexten beschäftigen.

Wir denken stets, dass alle Leute um uns herum die gleichen Assoziationen haben bei gängigem und üblichem Vokabular.

Dem ist nicht so.

Setz 10 Leute mit identischem kulturuellen Hintergrund, vergleichbarem akademischem Werdegang und Wertesystem in einen Raum und lass sie jeweils aufschreiben, was genau Liebe ist.

War mal eine Aufgabe in der 10. KLasse im Deutsch Grundkurs.

Wenig überraschend, dass es zwar schon gemeinsame Nenner aber auch teils völlig andere und für alle unerwartete Interpretationen gab.

Frauen haben noch größere Probleme als wir Männer absolut ehrlich zu sagen, worauf genau sie (sexuell) reagieren. U.A. die extremerene Subcommunities der Redpill-Fraktion argumentieren, dass Frauen jedwede Konfrontation vermeiden wollen und aus diesem Grund eher vertretbare und gesellschaftlich etablierte Dynamiken runterbeten = just be a nice guy, a gentleman and the right woman will cross your path.

Andere - mich eingeschlossen - sehen da eher Konditionierungen und allgemeine Hemmungen. Z.B. auch die Angst als Schlampe wahrgenomen zu werden. Vor dem geistigen Auge nicht gerade weniger Frauen, scrollt dann nicht selten sofort das allgemein anerkannte Programm runter, wenn die Frage kommt:

Worauf stehst du/worauf stehen Frauen.

Ohne Referenzerfahrungen, ohne reale Erfahrungen, kann ein Mann das kaum entpsrechend einordnen. Männer hängen dann an den Lippen für sie attraktiver Frauen und glauben da jedes Wort.

Ich muss also nur nett sein, höflich, Tür aufhalten, witzig sein....dann wird das schon irgendwie laufen.

Bleibt der Erfolg dabei eher mäßig, zweifeln sie oft sofort an sich selbst, zweifeln aber seltenst an den ja scheinbar so etablierten und sogar von Frauen selbst kommunizierten klassischen Guides (be a nice man, thats what women want). Wenn sehr viele Leute immer wieder die gleichen Sachen sagen und sogar Frauen selbst das ja einstimmig immer so wiedergeben, dann muss ja irgendwas dran sein.

Gibt aber auch Frauen, die dir wirklich sagen, was du als Typ tun kannst und worauf eine REihe Frauen gut reagieren. Häufig läufst du den als noch unsicherer und/oder junger Mann jedoch nicht über den Weg, u.a.,weil du auch auf dieser Ebene kaum mutig genug sein wirst selbst absolut kongruent und ehrlich zu kommunizieren. Dein Gegenüber in Form einer hübschen Frau wird dann auch nicht unbedingt direkt aus dem Nähkästchen plaudern. Ein Typ müsste als notwendige Bedingung also erstmal ehrlich ansprechen können, dass er sich auf der Ebene noch nicht wirklich souverän fühlt und gleichzeitig zeigen, dass er die 0815 Ratschläge für wenig Effektiv hält. Und dann das Glück haben, dass eine Frau intelligent und offen genug ist, um ihm gleichermaßen ehrlich zu antworten. Mutig genug sein ihm zu sagen, wie das wirklich aussieht und was ihre Pussy in Wallung bringt.

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Gast Forbiddengirl
vor 17 Stunden, chillipepper schrieb:

Mir kommt es oft so vor als wäre genau das bei besagten LSE Frauen nämlich nicht der Fall. Der Mann sieht die Frau, sie gefällt ihm, er wirbt um sie und sie wählt in dann letztendlich (aus dem Pool an Bewerbern) aus. Da frage ich mich dann ob durch meine Bemühungen wirklich Liebe entstanden ist, oder ob sie in Wahrheit gar nicht mich als Person, sondern mein Verführungsprogramm liebt. Besonders da eben im Laufe der Beziehung das Umwerben mehr oder weniger erzwungen wird, also zum Beispiel am Valentinstag wird unausgesprochen erwartet dass ich irgendwas gutes plane, organisiere und bezahle und wenn das nicht so geschieht kann man sich ziemlich sicher sein dass die "Liebe" danach erst einmal demonstrativ nachlässt.
Ich bin mit der Frau zusammen, weil ich sie als Person schätze. Sie muss nichts für mich tun oder mir irgendwelche Geschenke machen um mich zu "verdienen". Andersherum ist das aber nicht der Fall, ich als Person reiche nicht aus und muss stattdessen immer wieder mit Bespaßung, Aufmerksamkeiten und Geschenken in Vorleistung treten bzw. habe sogar direkt negative Konsequenzen zu erwarten wenn da von mir nicht "genug" (gemessen an ihren Erwartungen) kommt.

Ich bekomme da eher das Gefühl dass ich gerade einfach das Beste war was zur Verfügung stand und jetzt solange meine Belohnung (die Frau) haben darf wie ich mich (in ihren Augen angemessen) dafür ins Zeug lege. Mit meiner Auffassung von Liebe hat das eher weniger zu tun.

An diesem (bestimmt ebenfalls unbewusstem) Mindset würde ich auch in anderen Situationen die Anspruchshaltung besagter LSE Frauen festmachen. Da sie sich selber als Belohnung für den Mann versteht, fühlt es sich für sie auch legitim an dass sie den Mann nach ihren Vorstellungen verändern darf. Der Grundgedanke ist dass die Frau in sich selber irgendwie einen Wert hat, den der Mann aber nicht besitzt. Denn er muss sich seinen erst Wert erarbeiten und ihn dann durch regelmäßige Bemühungen immer wieder unter Beweis stellen. Sie hingegen muss sich nicht bemühen, denn sie stellt in sich selber den Gegenwert zu den Bemühungen des Mannes dar. Also zumindest aus ihrer Sicht halt.

Ich weiß nicht, an welche Frauen Du bisher geraten bist, aber mMn ist das eine LSE-Denke, dass man(n) der Frau keine Valentinstagsüberraschungen oder ähnl. machen soll, weil sie sonst nicht Dich, sondern Dein Verführungsprogramm liebt. Dieses Mindset ist voll mit Ängsten, ihr nicht als Person zu genugen. Wenn sie dasselbe denken würde, würde sie auch nichts schönes für Dich tun, und Ihr sitzt beide in der Bude und langweilt Euch zu Tode. Nur woraus würde dann eine Beziehung bestehen? Wo ist der Spass dabei, wo ist die Anerkennung/Wertschätzung, die Du anpreist, und wo ist überhaupt der Inhalt einer Beziehung? 

Gleichzeitig brauche ich hoffentlich nicht zu erwähnen, dass eine HSE (längerfristig) nicht einseitig investieren wird. Eher im Gegenteil, wird (längerfristig) darauf achten, dass sie in der Beziehung ihre Waagschale füllt, aber auch ihre gefüllt haben will. Und da sie insgesamt auf ihr Leben achtet, wird sie die Langeweile mit Dir nicht mitmachen.  Ist irgendwo Dein Screening, aber auch die Konsequenz, dass Du längerfristig ohne (Weiter-)Verführungsprogramm nur bei LSEs bist. 

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vor 1 Stunde, Doc Dingo schrieb:

Irgendwann werden sich Männer damit beschäftigen was Frauen anziehend finden und werden daraus Strategien entwickeln. Irgendwann wird es Bücher, Onlineartikel und vielleicht sogar Foren geben wo man alles nachlesen, sich Tipps holen und sich gegenseitig austauschen kann. Ich bin Optimistisch dass das irgendwann passieren wird in ferner Zukunft. Wir werden es erleben. :yahoo:

Unbedingt. Der Unterschied zu anderen Themen ist aber, daß man dem schlechten Autofahrer sagt, macht doch mal ein Schleudertraining, dem schlechten Sänger Gesangsunterricht und dem Hänfling ein Fitnessstudio empfiehlt.

Dem Niceguy sagt aber jeder, ob Männlein oder Weiblein, Tante oder Onkel: "bleib wie du bist." Und nicht "lies mal das Buch von dem verrückten Zauberer mit Fellhut und Schweißerbrille oder von dem mit Heurigen abgefüllten Schrammelspieler, damit dir die Weiber nicht mehr auf der Nase rumtanzen". :)

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