Die Lösung ist das Proble, oder doch nicht?

140 Beiträge in diesem Thema

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vor 1 Stunde schrieb ZkeL:

Die PE hat mir leider genau das strittig gemacht weil es ja hieß, dass ich nicht auf den Bauch/Programmierung hören soll und es nur versucht uns in der Komfortzone zu lassen

Mich würde mal interessieren wo du das her hast?

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https://www.psychotipps.com/veraenderungen-im-leben.html

 

Daher. Diese eine Satz "Sie hören auf ihr Bauchgefühl" hat sich bei mir eingebrannt und weil ich mich entwickeln wollte habe ich sofort begonnen dem Bauchgefühl = kein Wachstum zu zuordnen und damit verleugnet. Es ist so krass. Ich habe eben schon wieder geflennt. Nicht weil ich traurig bin, sondern ich merke, dass sich irgendwas gelöst hat und soviel Last abfällt.

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Gast El Rapero

Nimm sowas nicht zu Ernst. Liest sich ziemlich pseudo-mäßig, irgendwelche halbwegs möglichen Gründe hinknallen, ohne Lösungen oder Erklärungen zu bieten.

Das Bauchgefühl ist keineswegs schlecht, sondern ein ziemlich verlässlicher Partner, sobald man gelernt hat, "wie" man ihm zuhört bzw. es nutzt.

Wird z.B. auch in Brandens Buch behandelt, soweit ich mich erinner, wenn auch nur angeschnitten. Aber da bringt Er es auf den Punkt.

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Mir fiel noch auf, dass ich außerdem einen grundlegend falschen Blickwinkel habe. Es heißt ja immer durchhalten, nicht aufgeben und wenn solche Gedanken kommen ist es das Unterbewusstsein was einen bremsen will und dann weitermachen soll. Das stimmt schon - aber es ist ein Unterschied ob das Gefühl kommt wenn ich etwas mache was ich wirklich selber will und schaffen will ODER nur glaube schaffen wollen, sondern weil ich MUSS.

Ich habe sämtliche Hinweise und Warnungen meines Bauchgefühls aufgrund eines falschen Blickwinkels ausgeblendet und als "Begrenzungen" meiner Komfortzone abgetan....

Wenn ich mein wahres Ziel lebe und dann auf ungute Bauchgefühle/Herausforderungen treffe, würde ich damit vollkommen anders umgehen als jetzt.....
 

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Ich habe nur die Ausgangsüberlegung-/Frage gelesen - jedoch bislang keine weiteren Posts aus dem Thread.

Mit Bezug darauf... 

Du könntest versuchen gelegentlich in die Superposition zu Dir oder zu als Problematisch empfunden Situationen zu gehen ...
http://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Wahrnehmungsposition

Vielleicht gibt Dir das ein klareres Bild darüber wo Du Dich gerade befindest - und was gerade passiert. 

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Hey Leute,

in dem ich das Bauchgefühl zugelassen habe, sind ja nun doch einige Sachen ans Licht gekommen, die ich vorher nie sah und mich sogar schockieren. Dazu habe ich Fragen.

1. Kann es sein, dass wenn ein Mensch zuviel rational entscheidet, Ausreden bzw. falsche Gründe für sein doofes Bauchgefühl findet (sich quasi selbst belügt)? Ich habe nie richtig darauf gehört und das auch schon vor der Persönlichkeitsentwicklung nicht.

2. Wie erkenne ich nun, ob das Bauchgefühl mich nur schützen will und deshalb klar und deutlich schreit, dass ich im falschen Job bin?!
Genau hinhören und komplette Ehrlichkeit zu sich selbst um nicht auf Muster eines tieferen Musters hereinzufallen? Das hat mir bisher immer geholfen als ein neues Muster hochkam.

3. Gibt es Glaubenssätze die vllt so ein Bauchgefühl (wie oben) erzeugen um sich selbst zu schützen? Ich habe die letzten Tage extreme Veränderungen gemerkt, weil ich mal komplett auf Bauchebene gegangen bin und es kamen Gedanken und vorallem EIN Glaubenssatz hoch, der schon seit Beginn mitschwingt und den ich wahrscheinlich nie richtig gesehen habe, weil ich das Gefühl, was dieser Glaubenssatz erzeugt als etwas abgetan habe was mich nur in der Komfortzone halten will. Ich vermute sogar, dass dieser den Gedanken auslöst "dass ich im falschen Job sei", kann es aber nicht ganz festmachen. Der Glaubenssatz ist "Ich habe Angst, dass die Leute denken, dass ich ihnen nur Scheiße aufquatschte". Rational kenne ich meine Produkte in und auswendig, bin vollkommen überzeugt und habe alle selber, aber dieser Glaubenssatz schwingt so extrem mit. Ich habe diesen schon ein paar Mal gesehen, aber nur als lächerliches Gefühl meines Unterbewusstsein abgetan, welcher mich in der Komfortzone halten will (wie schon oben geschrieben).

Als ich diesen dann mal tief unten versucht habe zu framen, hat sich alles anders angefühlt.

Kann es also sein, dass so ein tiefer Glaubenssatz ein Gefühl bzw. neuen Glaubenssatz erzeugt im falschen Job zu sein? Was bei mir durch fehlende Tiefenergründung dazu geführt hat, dass ich mich so sehr auf PE eingeschossen habe, um mich so zwanghaft zu verändern, aber nur an Symptomen gearbeitet habe, damit ich mich wiederum weiter "zwinge" den Job zu machen, obwohl der Ursprung ganz woanders ist?

Und die Schlussfrage: Wie kann ich denn herausfinden was WIRKLICH SACHE ist? In dem ich ganz genau hinhöre?
 

bearbeitet von ZkeL

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Hab eben noch mal genauer hingesehen. Kann sein, dass ich diesen Glaubenssatz von oben " Ich habe Angst, dass die Leute denken, dass ich ihnen nur Scheiße aufquatschte " durch meinen Vater erlangt habe. Er hat mir damals zum Berufsstart Fehlaussagen über Produkte gegeben, sodass einige Kunden Nachteile hatten (aber nur durch Fehlinformationen, nicht gewollt), die ich dann ausbaden musste mit harter Kritik. Das erzeugte in mir vllt genau diesen Glaubenssatz.

Kann es also auch sein, dass mich genau dieser Glaubenssatz auch dazu treibt alles perfekt machen zu wollen, keine Rückschlägen haben zu dürfen usw.

Sind wir Menschen so, dass wir auch versuchen gewissen Glaubenssätze zu meiden? Denn ich will ja offentsichtlich meinen Job wechseln, weil es "nie meins war". Allerdings spüre ich jetzt, dass dieser Gedanke durch den Glaubenssatz " Ich habe Angst, dass die Leute denken, dass ich ihnen nur Scheiße aufquatschte " ausgelöst wird.
Kann es also sein, dass ich unbewusst spüre aufhören zu wollen, weil ich genau dieses Gefühl was " Ich habe Angst, dass die Leute denken, dass ich ihnen nur Scheiße aufquatschte " auslöst vermeiden will bzw. Flucht in mir auslöst? Kann das sein?????

Gott ist das vielschichtig, und das alles nur, weil ich mal den Bauch sprechen lasse..... Ist unsere Psyche echt so komplex und viel schichtig?

 

bearbeitet von ZkeL

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vor 14 Minuten schrieb ZkeL:

Ist unsere Psyche echt so komplex und viel schichtig?

Natürlich. Das ist sie.

Und zu deinen ganzen Fragen: Klar kann das sein. Aber um das für dich selbst zu ergründen musst du einfach weiter in dich gehen. Und das dauert. Wochen. Monate.

Die Fragen kannst du dir nur alle selbst beantworten. Das können wir nicht. Wir sind nicht du. Das ist übrigens Reflexion was du da gerade beginnst.

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Auf mich wirkt es als denkst du viel zu kompliziert. Dass du dir die 5 Worte "Sie hören auf ihr Bauchgefühl" vollkommen überinterpretierst und den Rest des halbgaren Artikels komplett ignorierst sorgt mich ehrlich gesagt.

Also mal so Grundlegend zu den ganzen Texten in PE: es muss nicht perse alles für dich richtig sein was da steht. Technisch betrachtet stimmt das schon (meistens, denke ich) es kommt aber viel mehr drauf an wie du den Text interpretierst und was du für dich dabei rausziehst, ob s dich weiterbringt etc.. Wir hatten erst vor kurzen ne Disskussion wo jemand mit einem bestimmten Artikel so gar nix anfangen konnte, ich aber umso mehr. Warum? Weil ich den Artikel, bezogen auf mich, meine individuelle Situation und Vergangenheit etc... einfach anders interpretiert habe als der Kollege. Und das is auch ok so. Da gibt´s kein generelles Fasch und Richtig sondern was fühlt sich für dich falsch oder richtig an. Ich wäre beim lesen des von dir verlinkten Artikels nie auf die Idee gekommen mein Bauchgefühl komplett zu ignorieren, denn es gibt ja nen Grund dass wir das haben. Auf was ich hinaus will ist: Sehe solche Artikel nicht als in Stein gemeißelte Warheiten sondern guck einfach ob dich so ein Artikel inspiriert oder nicht, ob er dir neue Ideen oder Erkenntnisse liefert. Aber versuche keinesfalls jeden Artikel den du im Internet über PE findest umsetzen zu wollen und leg sie auch nicht auf die Goldwaage, da machst du dich selbst nur kirre.

 

Zu deiner aktuellen Situation -> versuch mal folgendes: Nimm ein Blatt Dina4 Papier und zerknülle es. Dieses zerknüllte Blatt Papier stellt dein Problem dar. Nun hälst du es dir direkt vor die Augen.

 

Was siehst du?

 

Vermutlich nur die Papierkugel, also nur deine Probleme.

 

Nunn nimmst du  die Papierkugel und wirfst sie in dein Zimmer. Was siehst du nun?

 

Du siehst deine Einrichtung, deine Wände, Bilder, den Boden usw...und irgendwo liegt deine Papierkugel.

 

Was will ich dir damit sagen? Mit ein bisschen Abstand, wenn man das ganze drumherum sieht, dann wirken die Probleme oft gar nicht mehr so groß als wie wenn wir sie uns direkt vors Gesicht halten, also wenn wir uns nur darauf konzentrieren. Darum rate ich dir, mach mal Pause. Lass das ganze Lesen, reflektieren usw...Leb ne Weile dein Leben und genieß es, vorallem jetzt wenn die ersten Sonnenstrahlen wieder rauskommen. Und dann, in ein paar Wochen kannst du dir die Frage stellen "Was will ich?" Und dann kannst du reflektieren, drüber nachdenken usw...Diese frage beschäftigt mich übrigens sein vielen Monden, also denke nicht dass du da von heute auf morgen ne Antwort bekommst, falls doch - Herzlichen Glückwunsch.

Aber im Moment bist du in einer Situation in der du dir die Papierkugel direkt vor´s Gesicht hebst, und da siehste nix, ausser ein Riesengroßes Problem. Also mach mal Abstand.

 

 

 

Achja, wegen deinem Glaubenssatz wegen Scheiße aufquatschen, da fällt mir spontan ein "zu dir stehen", Selbstwert und so........  ;-)

 

 

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19 hours ago, ZkeL said:

Gott ist das vielschichtig, und das alles nur, weil ich mal den Bauch sprechen lasse..... Ist unsere Psyche echt so komplex und viel schichtig?

Die kleinste Ausbildung mit der du in AUT jemand zu seiner Persönlichkeit beraten darfst sind 2,5 Jahre und über 1300 Stunden + diverse sonstige Anforderungen. Da darfst aber noch keine echte Therapie für klassische psychosoziale Störungen fahren sondern mal vor allem reden mit Leuten die klinisch gesund sind.

Also ja, das ist eine unglaublich komplexe Materie, deshalb ja auch der Rat ein paar Seiten vorher im Zweifelsfall jemand beizuziehen der eine entsprechende Qualifikation hat.

 

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Hey Leute,

Danke für die vielen Tipps.

Befinde mich gerade in einer Situation aus der ich nicht rauskomme.
War vorhin beim Kunden und irgendwas, recht am Anfang des Termin hat in mir auf einmal extrem defensives Verhalten ausgelöst, was mich störte, weil ich auf Autopilot lief.
Als ich eben beim Baden relfektieren wollte um den Grund zu finden, hab ich es nicht hinbekommen.

Ich konnte mich nicht gut konzentrieren, weil mein State im Keller war und ich das Gefühl hatte, dass mehrere Glaubenssätze getriggert wurden die mich irgendwie blind machen. Wie gehe ich in so einem Fall vor?
 

bearbeitet von ZkeL

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PS: Wäre super, wenn mir noch jemand diese Fragen beantworten könnte. Tausend Dank!

 

Am 16.2.2017 um 13:34 schrieb ZkeL:

1. Kann es sein, dass wenn ein Mensch zuviel rational entscheidet, Ausreden bzw. falsche Gründe für sein doofes Bauchgefühl findet (sich quasi selbst belügt)? Ich habe nie richtig darauf gehört und das auch schon vor der Persönlichkeitsentwicklung nicht.

2. Wie erkenne ich nun, ob das Bauchgefühl mich nur schützen will und deshalb klar und deutlich schreit, dass ich im falschen Job bin?!
Genau hinhören und komplette Ehrlichkeit zu sich selbst um nicht auf Muster eines tieferen Musters hereinzufallen? Das hat mir bisher immer geholfen als ein neues Muster hochkam.

3. Gibt es Glaubenssätze die vllt so ein Bauchgefühl (wie oben) erzeugen um sich selbst zu schützen? Ich habe die letzten Tage extreme Veränderungen gemerkt, weil ich mal komplett auf Bauchebene gegangen bin und es kamen Gedanken und vorallem EIN Glaubenssatz hoch, der schon seit Beginn mitschwingt und den ich wahrscheinlich nie richtig gesehen habe, weil ich das Gefühl, was dieser Glaubenssatz erzeugt als etwas abgetan habe was mich nur in der Komfortzone halten will. Ich vermute sogar, dass dieser den Gedanken auslöst "dass ich im falschen Job sei", kann es aber nicht ganz festmachen. Der Glaubenssatz ist "Ich habe Angst, dass die Leute denken, dass ich ihnen nur Scheiße aufquatschte". Rational kenne ich meine Produkte in und auswendig, bin vollkommen überzeugt und habe alle selber, aber dieser Glaubenssatz schwingt so extrem mit. Ich habe diesen schon ein paar Mal gesehen, aber nur als lächerliches Gefühl meines Unterbewusstsein abgetan, welcher mich in der Komfortzone halten will (wie schon oben geschrieben).

 

Am 16.2.2017 um 13:34 schrieb ZkeL:

Und die Schlussfrage: Wie kann ich denn herausfinden was WIRKLICH SACHE ist? In dem ich ganz genau hinhöre?

Ich entdecke immer wieder neue Muster für die überliegenden Muster, aber wann bin ich am Ursprung?

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vor 4 Minuten schrieb ZkeL:

Ich entdecke immer wieder neue Muster für die überliegenden Muster, aber wann bin ich am Ursprung?

Sicher weißt dus nie. Manchmal fällt einem nach Jahren nochmal was wie Schuppen von den Augen.

Aber im Laufe des Jahres denkst du bitte noch nicht mal dran, dass du vielleicht am Ende angekommen bist. Das dauert.

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Moin ihr Lieben,

es gibt Neuigkeiten die mit einer neuen Frage einhergehen, die ich nicht gelöst bekomme.

Vorab, ich habe nicht daran gearbeitet Rückschläge besser zu verkraften, weil ich glaube, dass ich diese in meinem aktuellen State mit bearbeite.

Was ist passiert?
Kurz nach dem Schreiben hier bereite ich mich auf neue Prüfung vor, sodass ich nicht dem Denkzwang verfolgen konnte und nach bestandener Prüfung wie ein Gott fühlte. Es löste in mir aus, dass ich wie aus dem nichts von diesem Analysezwang, Denkzwang, Prozess erkennen Gedönns befreite. Es war wie weggeblasen. Als ich versuchte zu reflektieren, konnte ich keinen Grund dafür finden. Ich hatte einfach nur Bock meine Ideen umzusetzen, die in diesem Zeitpunkt wie ein Wasserfall aus mir heraussprudelten. Ich befand mich in so einem derben Motivationsschub, dass ich nachts nicht schlafen konnte, weil ich weitermachen wollte O_o. Gut, dieser State hielt 2 Wochen. Konnte aber nicht festlegen woran es lag, weil ich das wiederholen will, falls es zu einem Rückschlag kommt.

So, dann vor einer Woche trainierte ich wieder meine gewünschten Konditionierungen und kam auf die neue Idee, mir meine Ziele bereits so vorzustellen, als wären sie real, weil ich gelesen hatte, dass ich dadurch mehr unbewussten Sog auslöse.
Dann wollte ich wissen warum das ist und fing an den Prozess zu analysieren und puff, da wars geschehen. Die Analyse triggerte das alte Muster und ich war wieder voll drin in dem Muster, was mich hat all diese Texte schreiben lassen. Kacke dachte ich nur. Ich versuchte dann wieder diesen State zu erreichen auf allen verschiedenen Ebenen, kriegte es nicht hin, es war furchtbar, wieder alles von vorne bis hinten durch meine ratio gejagt, aber diesen Samstag klappte es wieder.

Und zwar befreite ich mich aus dem Muster mit folgender Frage: "Was WILL ICH?". Anschließend machte ich das einfach und dieser grandiose State war wieder da. Ich reflektierte und merkte, dass ich dachte ich wäre bewusst, aber wars gar nicht. Es gab ein Muster was mir es weiß machen wollte, dass "Ich muss". Als ich mich davon löste sprudelte Alles aus mir heraus. Ideen, Lösungen, einfach alles, ich fühlte mich befreit wie das Gefühl in dem Zeitraum zuvor. Es war auf einmal alles gelöst, beantwortet, klar.

Nun meine Frage:
Was habe ich gemacht und was für ein State ist das? Ich kann es keinem direkten Muster zuordnen.
Beschreibung:
Ich fühle mich wie aus einem jahrelangen Gefängniss entlassen, ich lasse geschehen, ich fühle den Flow, alle Fragen auf meine vorherigen Themen lösten sich entweder sofort auf oder konnte ich sofort lösen. Ich sehe alte Gewohnheiten wie Gedanken die angeflogen kommen, um mich zu beherrschen und das stell ich mir wieder die Frage "Was will ich?". Zack, ich entscheide mich anders, die Gewohnheit macht Stress, aber ich sehe die vor meinem Auge wie eine Murmel die vibriert und gedacht werden will (diese Metapher hab ich geübt, weil es für mich der Weg der Akzeptanz ist). Statt die Gewohnheit oder das Gefühl zu bekämpfen, zu analysieren usw. lasse ich es so, sehe es so klar, dass ich den Inhalt sehen kann und mich dann anders entscheide. Hier merkte ich zum ersten Mal was wirklich Akzeptanz heißt.

Und dann mache ich einfach was anderes, was ich will. Dieses jahrelange Gefühl, dass etwas falsch läuft ist weggeflogen. Ich sprudel vor Ideen, Tatendrang, alles fließt. Ich kann meine Gewohnheiten und Denkmuster in diesem State so klar sehen, dass ich fast wie Tassen einfach wegschieben kann. Sie machen zwar Stress, aber durch das innere Selbst und meine wahres Bedürfniss wird es einfach überrollt.
Was ist das?

Laut Definitionen ist das "Selbst-Bewustssein", deutet aber auch auf reine Intuition hin, aber ich nutze dennoch meine ratio bzw. Bewusstsein um zu entscheiden ob ich die angeflogene Gewohnheit/Muster machen will oder nicht. Es ist mega strange.
Weitere Vermutung ist das Muster "Ich muss". Als ich mich fragte was ich wirklich will, kamen sofort antworten wie: "Hör auf mit dem Scheiß; Mach einfach" und eine Überflutung an Ideen und Motivationsgefühlen.
Ich vermute ebenfalls, dass ich durch die bestandene Prüfung kurzzeitig meinen Selbstwert erhöhte und unbewusste merkte, dass ich mich gar nicht so krass verändern muss.

Es ist so, als ob ein Gefängniss zerstört wurde, was mir weiß machen wollte, dass ich bewusst wäre und an mir arbeite würde. (EGO?)
Durch das Bewusstmachen was ich will, ist das alles in sich eingefallen und ich spüre wie diese alten Muster mich wieder beherrschen wollen ich sie aber problemlos beiseite schiebe.... Was ist das?

Es ist so, als ob ich durch meine wahren, tieferen Bedürfnisse gerade automatisiert sämtliche Muster auflöse O_o
Ich frage mich auch, wie ich in diesem State etwas auflöse, obwohl ich diesen State nicht mal geübt habe. Normalerweise übt man ja eine Gewohnheit ein, die eine andere ersetzen soll. In diesem Fall fühlt es sich nach einer Art Reinigung an, als würde ich sämtliche Gewohnheiten die mir selbst nicht passen automatisch auflösen.

Ich kann es einfach nicht zuordnen. Ich fühl mich wie einer freier Vogel, volle Energie, Kreativität ohne Ende, keine Zwänge und vollkommene Klarheit...
Diese Last, die ich mit mir trug ist einfach weg.

Danke ;)

 

PS: es fühlt sich noch so an, dass über meinen Bedürfnissen die "Ich will" eine  Art Hülle aus "Ich muss"- Mustern drüber gestülpt war, die ich durch die Erkennung meiner Selbst gerade Stück für Stück auflöse. Als würde ich eine Art Fremdbild/ Konkun abstreifen und zu meiner inneren Mitte finden.... Ich sehe in diesem State allerdings auch förderliche Muster die ich dann gewollt denke.
 

bearbeitet von ZkeL

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Am ‎10‎.‎04‎.‎2017 um 11:10 , ZkeL schrieb:

Was ist das?

Is doch Scheißegal solange es dir damit gut geht.

 

Am ‎10‎.‎04‎.‎2017 um 11:10 , ZkeL schrieb:

"Hör auf mit dem Scheiß; Mach einfach"

 

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