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vor 8 Stunden schrieb Jingang:

Mir scheint, daß du mit "viel zuviel vornehmen", "Negativmotivation" und "verbieten" gerade sauber in den Burnout rennst.

Bei SCRUM und Intel vs AMD liegst du komplett daneben.

Edit: Herzdame hats schon geschrieben.

 

Wieso meinst du, dass ich bei Intel und AMD komplett daneben liege? Ich habe das recherchiert aus mehreren Quellen und die Story ergibt sich aus den Firmenberichten auch so. Dennoch danke für das Feedback. Habe meine Meinung dazu nochmal explizit klar gestellt. Viel vornehmen und verbieten sind wichtige Faktoren von Produktivität. Ansonsten würde man gar nichts erreichen. Auch hier gilt eine gesunde Einstellung.

 

vor 13 Stunden schrieb matsmad:

Cooler Thread!
Gefällt mir 1f44d.png

Darf man in Erfahrung bringen um was für ein Art "Unternehmen" (muss nicht ganz konkret sein) es sich handelt und wie alt du bist?
 

 

Danke auch hier für das Feedback! Internet Start-up im Reisebreich. Wir haben eine Reiseportal gebaut, was wir momentan vor allem auf alle Eventwebseiten integrieren die wir finden können und verdienen dann an den Buchungen der Eventbesucher. Und bin 22. 

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Ich dachte, du wolltest Feedback. Ok, Selbstfeierthread.

AMD ist abgekackt, weil FAB-outsourcen (Chinesen) im Highendbereich (CPUs) nicht haut - ab Hammer hatten sie Probleme mit hohen Taktfrequenzen und wurden zusehends chancenlos. Intel ist auch sehr viel größer, die kacken nicht mal eben ab. SCRUM ist im Kern in iterativer Ansatz, bei dem in regelmäßigen Zeiträumen ein Produkt geliefert wird (alle behaupten, keiner machts - Standup ist nicht SCRUM).

 

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Am 27.2.2017 um 23:03 schrieb GreatByChoice:

gesunde Angst,

Ich bezweifle, dass es "gesunde Angst" gibt.

Am 27.2.2017 um 23:03 schrieb GreatByChoice:

Wie sonst sollte man als Unternehmen in der Lage sein mögliche Probleme die die Zukunft des Unternehmens gefährden bestmöglich voherzusehen? Es benötigt eine gewissen Angst um überhaupt auf den Gedanken zu kommen, dass die Zukunft gefährdet sein kann.

Indem man vorauasschauend denkt und weiß, dass nicht immer alles so kommt, wie geplant. Dafür braucht man aber keine Angst. Dafür braucht man einfach eine realistische Einschätzung des Lebens. Erfahrung und eine gesunde Selbsteinschätzung reichen dort völlig aus. Sprichst du ja später selbst an.

 

Am 27.2.2017 um 23:03 schrieb GreatByChoice:

Angst ist dabei nicht in meinen Augen, die ständige Paranoia, wie es vielleicht durch die Übernahme des englischen Begriffes rübergekommen ist, sondern viel mehr eine gesundes Selbstwertgefühl sich auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereiten zu wollen. 

Um sich vorzubereiten braucht es aber keine Angst. (Siehe oben).

Zitat

Angst ist ein Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert.  (Wikipedia)

Körper und Psyche dauerhaft in eine Fluchtsituation zu versetzen ist schlicht und einfach gesundheitsschädlich.

Psychologisch betrachtet kann ein gewisses Level von Stress durchaus positiv sein, weil er Herausforderung bietet (Eustress). Angst ist aber immer ein Signal völliger Überforderung. Da sind wir im Bereich von Distress, also schädlichem Stress. Da ist zum Beispiel in Tierversuchen gut nachgewiesen, dass dieser die Lebenserwartung massiv verringert.

Und natürlich ist es möglich große Aufgaben zu bewältigen, ohne dabei Angst zu haben. Vorbereitung auf unvorhergesehene Ereignisse hat nichts mit Angst zu tun. Der Mensch braucht keine Angst, um dauerhaft zu funktionieren. In fight or flight Situationen, wenn es um Leben und Tod geht, dann ist kurzfristig Angst und der Adrenalinstoß dazu sehr sinnvoll. Da rettet es Leben. Aber Angst, die über längere Zeit bleibt - die macht dich kaputt. Siehe eben Burnout und Depression. Und manche Menschen entwickeln daraus auch handfeste Angststörungen.

bearbeitet von Herzdame

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Am 26.2.2017 um 12:50 , Herzdame schrieb:

Sehe ich kritisch auf Angst als Antrieb zu bauen. Das ganze Leben in Angst zu verbringen ist weder angenehm, noch gesund (weder psychisch noch physisch).

Meiner Erfahrung nach sind Spaß an der Aufgabe und / oder das Erreichen eines größeren Ziels (Anerkennung, Selbstverwirklichung) die viel besseren und gesünderen Treiber. Und mit diesen positiven Antrieben schaffe ich absolut ausreichende Vorbereitungen.

Schon mal jemanden gesehen, der für etwas brennt und top Ergebnisse leistet, der sagt "Ich mache das nur aus Angst" ? Ich glaube mit Angst gehts einem schlecht und man erreicht nicht das Maximum. Das bekommt man nur mit positivem Antrieb.

Interessante Frage im Kontext von einem aktuellen Thread. Könnten Leute wie Trump/Mao/Hitler tatsächlich einen positiven Antrieb für ihr Treiben gehabt haben? Bin bisher immer davon ausgegangen, daß sie krasse eigene Fehlstellen nach außen verlagern (Macht - besser sein/mehr Wirksamkeit als andere), um diese zu kompensieren. Das Porsche-kleiner-Pimmel-Prinzip.

Ich gehe davon aus, daß es denen Scheiße geht, egal was sie "erreicht" haben. Aber können die sich tatsächlich einen positiven Antrieb zurechtillusionieren, so eine Art Selbst-Propaganda? Denkt Trump tatsächlich, er tue alles Pro-Amerika, oder ist das eher so ein Ich-zeig-euch-jetzt-mal-was-ich-alles-kann Ding?

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Am 17.1.2019 um 12:01 , Jingang schrieb:

Aber können die sich tatsächlich einen positiven Antrieb zurechtillusionieren, so eine Art Selbst-Propaganda? 

Aber klar doch. So funktioniert das. Kennt jeder im kleinen bei „Ich habe es doch nur gut gemeint (und dir damit geschadet)“.

Am 17.1.2019 um 12:01 , Jingang schrieb:

Denkt Trump tatsächlich, er tue alles Pro-Amerika, oder ist das eher so ein Ich-zeig-euch-jetzt-mal-was-ich-alles-kann Ding?

In diesem Fall heißt das: Beides. Er zeigt was er kann, indem er in seiner Welt Amerika „rettet“. Ist eine Weltsicht, die nur wenige Menshcen teilen. Ist aber egal, solang man es selbst glaubt. Und solange Kompensationen funktionieren, kann derjenige durchaus glücklich und zufrieden sein. 

Schönes Forenbeispiel: Jemand hat null Lebensinhalt. Lernt ne Frau kennen, baut um die sein Leben auf. Völlig abhängig kompensiert er mit ihr, dass er sonst nix im Leben hat. Solange das funktioniert, kann derjenige sehr glücklich sein.

Blöd ist halt nur der bodenlose Fall, wenn die Kompensation versagt.

Kompenssation ist auch erstmal nichts schlechtes. Machen wir alle jeden Tag. Heißt erstmal nur, mit widrigen Umständen umzugehen. Nicht mehr und nicht weniger.

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