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Am 15.4.2017 um 17:42 , Zardoz schrieb:

Beziehungen sind endlich. Vielleicht sind auch LTR heute viel weniger lange, als sie noch vor einigen Jahrzehnten waren. Aber ich glaube, das ist auch gut so. Eine Beziehung kann nach einer gewissen Zeit zum Stilltand kommen. Alles erstarrt in ewiger Wiederholung. Oder sie gerät aus der Ballance, weil sich der eine schneller oder in eine andere Richtung entwickelt als der Andere. Es gibt Leute, die sich vor dem Neuen mehr fürchten als vor dem, was sie zu verlieren fürchten. Ich habe nach jedem Beziehungsende gelitten wie ein Hund. Und rückblickend musste ich immer sagen: Gottseidank ist das da passiert. Was danach mit mir geschah, war immer eine Entwicklung. Nach der ersten LTR entwickelte ich neue Fähigkeiten in Bezug auf Frauen, Hobbies, Sport und Interessen. Nach der zweiten entwickelte ich einen ersten Lebensplan, mit Zielen und Vision. Zudem lernte ich, die Qualität einer Beziehung einzuschätzen und festzustellen, wo eine Beziehung schädlich wird in Bezug auf die Selbstachtung. Ich lernte, aktiv eine Beziehung zu beenden. Nach der dritten LTR lerne ich, nicht nur nach Zielen, sondern nach Werten zu leben und zu agieren. Und sich negativen Gefühlen und Emotionen zu stellen, statt sie zu verdrängen oder zu kaschieren. Ich war im Nachhinein jeder LTR-Dame dankbar dafür, dass ich gehen durfte und ich erachte es nicht als Verlust, sondern als grosse Chance des Lebens, nicht eine einzige lebenslange Beziehung geführt zu haben.

Frage mich oft, wieviele Frauen es gibt, die in der Retrospektive genauso denken (können).

Können nicht sehr viele sein. (Evtl. sind die wenigen die es in DL gibt hier angemeldet :D ) Mann hört von der Ex im Nachhinein die tollsten verdrehten Erkenntnisse warum dies und das DEINE Schuld war. Komplett ersponnen.

Lässt natürlich auch Rückschlüsse auf andere Damen zu, wenn sie vom Ex erzählen. Habe diesbezüglich noch nie so eine Erkenntnis wie von dir gehört. Auch keine Selbstkritik oder Reflexion. Stattdessen oft ein "es hat nicht mehr gepasst" oder, dass am Tag der Trennung gleich mit dem WG-Mitbewohner gepoppt wurde... Ohne das Ganze anschließend zu hinterfragen.

Wo ist die weibliche Selbstreflexion? Und warum versagt da auch die beste Freundin. Die ey nur zum Ja-Sagen existiert und anders als bei Kerlen ihrer Freundin niemals den Kopf wäscht...

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Ich denke es gehört einfach eine enorme geistige Reife dazu um kritisch reflektieren zu können was an der ganzen Beziehungsdynamik nicht gesund war und was mein Beitrag dazu war. Inzwischen habe ich meine ehemalsheißgeliebten Exen auch (fast) alle verdauut und bin froh dass ich sie in meinem Leben hatte und auch dass sie jetzt weg sind...

Doch richtige beste Freundinnen waschen sich auch gegenseitig den Kopf, aber die sind genauso schwer zu finden wie ein richtiger Freund mit dem ein Mann durch dick und dünn gehen kann und nicht nur ein "Kollege" .

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Nunja. Man sollte mit den Menschen nicht so hart ins Gericht gehen. Einige lernen, andere nicht. Vielleicht sind die, die nicht lernen aber durchaus so glücklich wie die, die lernen. 

Ich weiss nicht, ob meine Exen viel gelernt haben. Aber ich habe sie immer in besserem Zustand zurück gelassen, als ich sie angetroffen habe. :-D

 

 

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Hier ist ja nochmal ne richtige Diskussion entfacht. Spitze! Auch wenn sie nichts mit meinem Thema zutun hatte, freut mich! Nicht.

meine lieben küchenpsychologen, habt ihr denn n Rat für mich? Hab in letzter Zeit das Gefühl irgendwas tickt bei mir nicht ganz richtig. Ich Kriegs nicht eine Woche hin ohne Kontakt zu einer Frau.

Und bezogen auf meine ex, werd ich irgendwie auch nicht richtig traurig wenn ich an sie denke. Irgendwie habe ich aber das Gefühl ich sollte traurig sein?! Keine Ahnung was grade mit mir los ist. Ich denke zwar oft an sie, es sind aber kaum negative noch positive Gefühle. Bei den Gedanken an unsere Anfangszeit, da kribbelts bei mir schon noch um ehrlich zu sein, das wars aber auch.

Und irgendwie sagt die ganze Zeit eine behinderte Stimme zu mir "in spätestens sechs Monaten bereust du es. So einen heißen Feger kriegst du nicht mehr". Auch habe ich irgendwie die Sorge, dass ich komplett beziehungsunfähig werde. Keine Ahnung warum ich mir so einen kack einrede. Ich weiß das es falsch ist, kanns aber irgendwie nicht ganz verhindern.

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Warum solltest du nicht richtig ticken? ist doch wurscht, ob du Traurig um sie bist oder nicht. Aus deiner Sicht hats nicht mehr gepasst, das wars... Du findest sicher noch eine... Zudem ist es sicher besser, wenn du nicht an ihr hängst (hoffentlich schreibt man das so)... Viele hier, vor allem die 'unerfahrenen' haben eine Oneitis. Diese würde sich nicht positiv auf die Psyche bzw. auf das Verhalten auswirken. Damit scheinst du keine Probleme zu haben.

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