Von 0 auf 50 Wohnungen in 10 Jahren – Mein Weg zur finanziellen Freiheit

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Wenn ich sehe, wie hier mit 110% Prozentfinanzierungen und immer gehobelt bis zum Maximum, dann mache ich mir ernsthaft Sorgen. Wir sind in einer Niedrigzinsphase und eher am Ende als am Anfang des Immobooms. Das kann eigentlich fast nicht gut gehen. Vermutlich gibt es nichts, womit so viele Leute reich geworden oder pleite gegangen sind, wie mit Immobilien. 

9% Mietrendite wie bei dem einen Objekt in der heutigen Zeit? Entweder macht da jemand was total richtig oder total falsch. Zumindest bin ich gespannt, wie das ausgeht.

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vor 58 Minuten, Der Namenlose schrieb:

Wenn ich sehe, wie hier mit 110% Prozentfinanzierungen und immer gehobelt bis zum Maximum, dann mache ich mir ernsthaft Sorgen. Wir sind in einer Niedrigzinsphase und eher am Ende als am Anfang des Immobooms. Das kann eigentlich fast nicht gut gehen. Vermutlich gibt es nichts, womit so viele Leute reich geworden oder pleite gegangen sind, wie mit Immobilien. 

9% Mietrendite wie bei dem einen Objekt in der heutigen Zeit? Entweder macht da jemand was total richtig oder total falsch. Zumindest bin ich gespannt, wie das ausgeht.

Naya, wie es scheint hat walga nahezu 100%e Jobsicherheit, dazu vermietet er Wohnungen, die preisgünstig sind und somit deutlich geringere Wahrscheinlichkeit für Mietausfall haben. Wäre allerdings interessant zu wissen wie viele Wohnungen prozentual ausfallen müssten damit walga in Schwierigkeiten kommt. Vielleicht kannst du dazu ja mal was sagen @walga :-)

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Hast Du eigenlich schon mal über sozialen Wohnungsbau nachgedacht? Gerade in NRW gibt es sehr interessante Konditionen (25 % Tilgungszuschuss - 10 Jahre zinslos)

Mietbindung noch 10 Jahre nach Tilgung. Mieterrisiko dürfe sich reduzieren, indem man versucht es direkt an die Kommune zu vermieten. Dafür braucht man Eigenkapital - mich juckt es da ganz schön....Die Konditionen dürften noch besser werden und das sollte man mindestens im Auge behalten.

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4 hours ago, suchti. said:

Naya, wie es scheint hat walga nahezu 100%e Jobsicherheit, dazu vermietet er Wohnungen, die preisgünstig sind und somit deutlich geringere Wahrscheinlichkeit für Mietausfall haben. Wäre allerdings interessant zu wissen wie viele Wohnungen prozentual ausfallen müssten damit walga in Schwierigkeiten kommt. Vielleicht kannst du dazu ja mal was sagen @walga :-)

Konservativ betrachtet können Wohnungen aber auf Jahre einen negativen CashFlow bringen, wenn es mal doof läuft mit Mieter,  Renovierung, Schadensbehebung, ... Und in Zwangsverwertung bekommt man vielleicht 50% der Kaufpreises wieder. 

Und ob man dann mit 200k Gehalt 1m Schulden managen möchte?

Will jetzt nicht den Teufel an die Wand malen. Es gibt aber Gründe warum sowas häufig schief geht. Vielleicht treffen sich die Leute in Leipzig auch regelmässig auf ein Bier und überlegen, welche Schrottimmobilie sie dem Möchtegernschweizer als nächstes andrehen? Wirkt als auf mich fast wie ein Kaufrausch. 

Bin halt vorsichtiger, aber bei mir geht es auch mehr um Wohlstandssicherung als um Aufbau.

 

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Gast Juninho
vor 4 Minuten, Der Namenlose schrieb:

Konservativ betrachtet können Wohnungen aber auf Jahre einen negativen CashFlow bringen, wenn es mal doof läuft mit Mieter,  Renovierung, Schadensbehebung, ... Und in Zwangsverwertung bekommt man vielleicht 50% der Kaufpreises wieder. 

Und ob man dann mit 200k Gehalt 1m Schulden managen möchte?

Will jetzt nicht den Teufel an die Wand malen. Es gibt aber Gründe warum sowas häufig schief geht. Vielleicht treffen sich die Leute in Leipzig auch regelmässig auf ein Bier und überlegen, welche Schrottimmobilie sie dem Möchtegernschweizer als nächstes andrehen? Wirkt als auf mich fast wie ein Kaufrausch. 

Bin halt vorsichtiger, aber bei mir geht es auch mehr um Wohlstandssicherung als um Aufbau.

 

Es ist ihm wohl durchaus bewusst, dass er Risiken eingeht, sind ja immerhin schon auf Seite 11. Ist haltn bisschen der Get rich or die tryin Ansatz. Weiß er aber auch.

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Ich würde auch mal “Berater“ sagen. Steuern auf jeden Fall, wenn ich das so lese, Verträge glaube ich auch. Aber Disclaimer: Reine Ferndiagnose. 

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Am 10.8.2017 um 21:16 , Nachtzug schrieb:

führ sie jetzt schon an das Immothema ran, dann kann sie da irgendwann mal deine Mitarbeiterin für deine Immobilienverwaltung sein

Ich werde ihr immer mal nebenbei von meinen Sachen und den Vorteilen berichten. Wenn sie dann neugierig wird und nachfragt, dann helfe ich ihr. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Leuten dieses Wissen nicht aufzwingen sollte. Lieber vorleben und hoffen :-)  Nichts desto trotz haben wir ein bissle Finanz-Ziele besprochen und über ein Konten-Modell nachgedacht. Sobald sie regelmäßig Geld verdient, kann man tiefer in die Materie einsteigen.

 

Am 11.8.2017 um 05:50 , Neice schrieb:

Ich kann Dir nicht sagen, wie Du einen guten Steuerberater findest. 

Mein Erster war ein Idiot. Meinen Zweiten habe ich von einem Geschäftsführer, dessen Unternehmen ich als Kunde hatte, empfohlen bekommen. Der hatte dort früher eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht, hat also seinen ehem. Chef empfohlen. Der war auch gut, bis dann ein Nachfolger die Kanzlei übernommen hat. Seitdem bin ich zunehmend unzufrieden und stelle mir die Frage selbst. 

Ich würde aber ehrlich gesagt nicht in Grenznähe suchen und wild anschreiben. 

Die Konstellation die Du da beschreibst ist einfach. Das kann jeder Steuerberater. Auch Dein aktuelles Problem ist einfach. 

Was ich mit einem Steuerberater abgleichen würde, wäre die komplette Strategie. Also Dein Plan, 50-100 Wohnungen zu kaufen, Deinen Hauptjob zurück zu fahren. Ggf. im Ausland zu wohnen und von den Erträgen zu leben. Das muss er verstehen und den Teil steuerlich betreuen können und sollte einen Fokus auf dem Thema Immobilien haben. Ansonsten hast Du da ganz schnell jemanden, dessen Fokus auf Ärzte und lokalen Unternehmen liegt. Sprich wo der Einzelhändler seine Buchhaltung erstellen lässt und Schreiner Müller monatlich mit dem Schuhkarton ankommt. 

Das ist vor allem deswegen interessant, weil ja über die Zusammenarbeit ein KnowHow Transfer von ihm zu Dir stattfindet. Außerdem kennen Steuerberater Unternehmen ja auch im Detail und haben Kontakt zu den Unternehmern. Oft wissen sie, wie etwas funktioniert, weil sie wissen, wie es ein anderer Mandant gelöst hat. Oder sie haben Kontakte, die man nutzen kann. 

So in die Richtung würde ich denken. Mein Ansatz wäre, andere Immobilieninvestoren zu fragen, die Dein Ziel schon erreicht haben und sich da passende Steuerberater empfehlen zu lassen. 

 

Ich werde Montag erstmal Widerspruch gegen meinen Steuerbescheid einlegen und habe dann einen Termin mit dem Steuerhilfeverein. Die Frau sagte, sie will es sich mal anschauen. Wenn es ihr zu komplex wird, leitet sie mich an einen richtigen Steuerberater weiter. Bin gespannt.

 

Am 11.8.2017 um 09:04 , Der Namenlose schrieb:

Wenn ich sehe, wie hier mit 110% Prozentfinanzierungen und immer gehobelt bis zum Maximum, dann mache ich mir ernsthaft Sorgen. Wir sind in einer Niedrigzinsphase und eher am Ende als am Anfang des Immobooms. Das kann eigentlich fast nicht gut gehen. Vermutlich gibt es nichts, womit so viele Leute reich geworden oder pleite gegangen sind, wie mit Immobilien. 

9% Mietrendite wie bei dem einen Objekt in der heutigen Zeit? Entweder macht da jemand was total richtig oder total falsch. Zumindest bin ich gespannt, wie das ausgeht.

Ich mache keine halben Sachen. Entweder gebe ich richtig Gas und habe eine effektive Aufbau-Phase oder ich scheitere. Ich bin kein freund von langsamen Vermögensaufbau in 20 Jahren. Zu groß ist mein Interesse an der finanziellen Freiheit und dem damit verbundenen Vorteilen, als das ich noch 20 Jahre warten will. Umso höher das Risiko, desto höher die Rendite. Wenn man sich des Risikos bewusst ist, kann man früh genug vorsorgen und Gegenmassnahmen enwickeln. Weiter vorne habe ich einen Beitrag zu meinem Risiko-Management geschrieben. Vielleicht hilft dir das meine Strategie besser zu verstehen.

 

Am 11.8.2017 um 09:47 , Nachtzug schrieb:

ging das 9%-Ding über Immoscout weg oder wie bist du da rangekommen?

17 meiner 19 Wohnungen habe ich von Immoscout. Das 9% Ding habe ich von einem Makler direkt bekommen. Keine Ahnung ob es inseriert war. Der Makler kauft ganze Wohnungspakete aus Bank-Verwertungen und verkauft dann die Wohnungen einzeln raus. Hatte gut Glück. Habe den Makler letzte Woche angeschrieben, ob er wieder was für mich hat :-)

 

Am 11.8.2017 um 10:07 , suchti. schrieb:

Naya, wie es scheint hat walga nahezu 100%e Jobsicherheit, dazu vermietet er Wohnungen, die preisgünstig sind und somit deutlich geringere Wahrscheinlichkeit für Mietausfall haben. Wäre allerdings interessant zu wissen wie viele Wohnungen prozentual ausfallen müssten damit walga in Schwierigkeiten kommt. Vielleicht kannst du dazu ja mal was sagen @walga :-)

Momentan könnte ich den Ausfall von 2 Wohnungen verkraften, ohne selbst drauf zahlen zu müssen. Also 10%. Diese 10% hört man auch oft von anderen Investoren als kalkulatorischen Mietausfall.

Bisher hatte ich genau eine Kündigung zu verzeichnen. Ich hatte einen Makler beauftragt. Ich musste etwas mit der Kaltmiete runter gehen, dafür hatte ich einen nahtlosen Übergang ohne Leerstand. Das ist für mich in Ordnung.

 

Am 11.8.2017 um 13:43 , joeblow schrieb:

Hast Du eigenlich schon mal über sozialen Wohnungsbau nachgedacht? Gerade in NRW gibt es sehr interessante Konditionen (25 % Tilgungszuschuss - 10 Jahre zinslos)

Mietbindung noch 10 Jahre nach Tilgung. Mieterrisiko dürfe sich reduzieren, indem man versucht es direkt an die Kommune zu vermieten. Dafür braucht man Eigenkapital - mich juckt es da ganz schön....Die Konditionen dürften noch besser werden und das sollte man mindestens im Auge behalten.

Nein, habe ich noch nicht. Ich glaube, das rechnet sich nicht. Man muss dafür die Mieten sehr gering halten. So gering, dass sich die 25% Zuschuss nicht rechnen. Zumal bekommt man bei Sozialwohnungen ehr schlechteres Miet-klientel. Ich muss aber auch sagen, dass ich mich wenig damit beschäftigt habe (nur eine Doku gesehen).

 

Am 11.8.2017 um 14:44 , Der Namenlose schrieb:

Und ob man dann mit 200k Gehalt 1m Schulden managen möchte?

Will jetzt nicht den Teufel an die Wand malen. Es gibt aber Gründe warum sowas häufig schief geht. Vielleicht treffen sich die Leute in Leipzig auch regelmässig auf ein Bier und überlegen, welche Schrottimmobilie sie dem Möchtegernschweizer als nächstes andrehen? Wirkt als auf mich fast wie ein Kaufrausch. 

Ich glaube mit deiner negativen und neid-belasteten Einstellung wirst du ehr auf die Nase fallen als ich.

Hier mal eine Buchempfehlung für dich:  Pessimisten küsst man nicht

 

Am 11.8.2017 um 14:50 , Juninho schrieb:

Es ist ihm wohl durchaus bewusst, dass er Risiken eingeht, sind ja immerhin schon auf Seite 11. Ist haltn bisschen der Get rich or die tryin Ansatz. Weiß er aber auch.

Das trifft es ziemlich genau. Interessanterweise kannte ich den Sprich noch nicht. Merci ;-)

 

Am 11.8.2017 um 15:56 , Geschmunzelt schrieb:

Ich würde auch mal “Berater“ sagen. Steuern auf jeden Fall, wenn ich das so lese, Verträge glaube ich auch. Aber Disclaimer: Reine Ferndiagnose. 

Jup, jenachdem was am Montag bei raus kommt. Ich werds hier schreiben :D

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vor 37 Minuten, rsc schrieb:

Ich wünsche mir inständig für dich, dass du die neiderfüllten Beiträge hier als zusätzlichen Ansporn siehst und dich aller Widrigkeiten zum Trotz mit deinem Vorhaben durchsetzen wirst und den verdienten Erfolg erntest. Lass den Kleingeistern ihren kleinen Geist und zeig ihnen, wie falsch sie lagen. 

Mal davon abgesehen: 

So etwas muss polarisieren. Wenn es sich nicht polarisiert in eine Fanbase und eine Gegenfraktion, würde irgendwas nicht stimmen. Man kann das sogar im Marketing aufgreifen. Beispielhaft mal Julian Zietlow mit seinem Programm "Size Zero - Abgerechnet wird am Strand". Das generiert sofort auf der einen Seite jede Menge Fans und auf der anderen Seite Hate. Magersüchtig. Knochen. Nicht weiblich. Zu jedem Erfolgsfoto kommen die Hater. Und das ist gut so und generiert erst die Dynamik. 

Würde ich mir keinen Kopf machen. Ist ein gutes Indiz, dass man ein interessantes Thema hat. 

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Gast Juninho
vor 5 Stunden, Neice schrieb:

Mal davon abgesehen: 

So etwas muss polarisieren. Wenn es sich nicht polarisiert in eine Fanbase und eine Gegenfraktion, würde irgendwas nicht stimmen. Man kann das sogar im Marketing aufgreifen. Beispielhaft mal Julian Zietlow mit seinem Programm "Size Zero - Abgerechnet wird am Strand". Das generiert sofort auf der einen Seite jede Menge Fans und auf der anderen Seite Hate. Magersüchtig. Knochen. Nicht weiblich. Zu jedem Erfolgsfoto kommen die Hater. Und das ist gut so und generiert erst die Dynamik. 

Würde ich mir keinen Kopf machen. Ist ein gutes Indiz, dass man ein interessantes Thema hat. 

Find ich nicht vergleichbar. Julian Zietlow is jemand, der die "dumme" Herde abzockt. Ist klar, dass das Kritik erntet, weil sowas Kritik ernten muss.

Walga macht nix verwerfliches, geht lediglich volles Risiko. Auf die Risiken hinzuweisen, gehört hier schon rein. Hilft ihm ja auch diese bestmöglich zu erkennen. Aber ihn scheitern sehen zu wollen, dafür gibt´s kein Grund...

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Ahoi Walga,

wie hoch ist deine durchschnittliche Tilgung (in % vom aufgenommenen Kredit)?

Sorry falls das schon irgendwo steht, dann hab ich es überlesen.

VG

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vor 1 Stunde, Juninho schrieb:

Find ich nicht vergleichbar. Julian Zietlow is jemand, der die "dumme" Herde abzockt. Ist klar, dass das Kritik erntet, weil sowas Kritik ernten muss.

Walga macht nix verwerfliches, geht lediglich volles Risiko. Auf die Risiken hinzuweisen, gehört hier schon rein. Hilft ihm ja auch diese bestmöglich zu erkennen. Aber ihn scheitern sehen zu wollen, dafür gibt´s kein Grund...

Auf einer sachlichen Ebene kann man das so sehen. 

Emotional passiert aber genau das Selbe. Es triggert negative Emotionen an. Die einen sehen darin Abzocke. Die anderen reagieren auf Size Zero als Trigger und sehen da magersüchtige Mädels als Ziel. Ich habe nur Julian Zietlow als Beispiel genommen, weil er das bewusst macht. Der Name ist so gewählt, um diese Polarisierung zu erreichen. 

Walga erzeugt das unbeabsichtigt nebenbei.

Aber da werden unterschiedliche Menschen angetriggert. Die einen sehen es als Idee und überlegen, ob sie das auch machen könnten. Die nächsten sehen es als Motivation und legen in anderen Bereichen los oder denken größer. Dann gibt es wieder Leute, die das einfach nur "Konsumieren". Aber dann eben auch Leute, die das schlimm finden (Leute mit höheren Mieten abzocken als man eigentlich benötigt - ist jetzt bei der geringen Rendite pro Wohnung nicht so heftig). Und es gibt Leute, bei denen das weit außerhalb der eigenen Komfortzone ist. Dann gibt es noch Leute, die gerne runter machen. 

Es ist unmöglich, nur die Zielgruppe zu adressieren, die es als Motivation und Austauschmöglichkeit sehen. Das ist aus Marketingsicht spannend, weil es Diskussionen fördert. Die einen schreiben dagegen. Die anderen verteidigen. Das kann man unglaublich gut nutzen. 

Als Author kann man da ne ganz einfache Linie fahren: 100% auf die Zielgruppe konzentrieren. Wenn ich Leute motivieren und inspirieren möchte, dann schreibe ich nur für diese und ignoriere den Rest. Alles andere macht einen auch Wahnsinnig und zieht einen runter. 

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vor 22 Stunden, walga schrieb:

Der Makler kauft ganze Wohnungspakete aus Bank-Verwertungen

Zwangsversteigerungen wären vielleicht auch was für dich

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ETW14 - Meine Wohnung #20

Letzte Woche habe ich von einem Makler eine Wohnung angeboten bekommen. Ich fragte neugierig nach, da es laut Expose 7.7% Rendite waren. Ich wollte wissen, ob die Angabe in Kaltmiete oder Warmmiete waren. Oft freut man sich zu früh, weil die Makler die Warmmiete angeben und man so auf die falsche Rendite kommt.

Diesmal hatte ich Glück und es war Kaltmiete. Also ließ ich mir weitere Unterlagen zukommen und schaute mir alles an. Ich gab alle Daten in mein Excel-Tool ein und der Cashflow ließ sich sehen. 

Meine beiden Kriterien (mindestens 7% Rendite)  und 1 Promille Cashflow  (64€ monatlicher Cashflow bei  62.000€ Kaufpreis) waren erfüllt, ich wollte zuschlagen. Trotzdem setzte ich einen niedrigeren Kaufpreis an, einfach aus Prinzip. Ich bot 55.000€.  Außerdem wollte ich, dass der Verkäufer einen Nachmieter zu gleichen Kaltmiete findet, sodass ich meine Rendite sicher habe. Die alte Mieterin war Rentnerin und ging in ein Pflegeheim.

Hier die Eckdaten der Wohnung.

5995e6fdd8106_KalkulationETW20.thumb.JPG.ab5cf75ab97e89f30f633f0f09232b9e.JPG

 

Die Wohnung liegt in Grünau Mitte, einige werden jetzt meckern. Zu Recht, anscheinend ist es ein unbeliebtes Viertel mit Wohnsilos.

Dieses Gebäude ist allerdings sehr neu (1996) und hat im gleichen Haus  einiges an Gewerbe (Banken, Therapien, Ärzte, usw.). Somit ideal für Rentner. Ich habe die Erfahrung gemacht, Rentner zahlen gerne mehr, wenn der Supermarkt, der Arzt, die Bank usw. gleich um die Ecke sind. Der Grundriss ist ebenfalls perfekt und sogar mit Balkon.

Grundriss1.JPG.afdfbf44159cd761d486bbab9145f836.JPG

Haus1.JPG.ec8cd84b6fa9f78e2358adfdeded44b3.JPG

Haus2.thumb.JPG.b68db540f8dfe3300422b28d1264e2f0.JPG

Ich bin gespannt wie es weiter geht. Die Mieter-Suche geht los, sobald ich die Vollmacht vom Eigentümer bekomme. Er übernimmt die Kosten. Wenn sich nur ein Mieter zur geringeren Miete finden lässt (wovon ich nicht ausgehe), dann muss ich den Kaufpreis nochmal verhandeln oder gegeben falls den Deal abblasen.

 

 

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Der Ansatz, der hier gefahren wird, ist für die derzeitige Situation genau richtig: To Big TO Fail, jetzt ist das Alter und das Einkommen da, jetzt muss dies genutzt werden. Alle vorgebrachten negativ Argumente sind einzeln betrachtet Richtig: die Zinsen, die Finanzierung,Mietrisiko, Immobilienblase Alles heute richtig. Auch das absehbar all die alten Leute sterben und keine wirtschaflich gleichwertige Masse nachwächst, spätestens da geht der Immomarkt den Bach runter Aber: wir bewegen uns auf einen massiven wirtschaftlichen und Finanzkollaps zu,ja, ich höre schon den Aufschrei - niemand will das wahr haben aber z.B. den sprunghaften Anzug der realen! Inflation sollte jeder schon gemerkt haben. Der Film der läuft heisst Kapitalismus - willkommen. D.H wohl.dem, der brav in seine Papieraltersversorge etc.Blabla einzahlt. Puff weg.Wir erinnern uns an die Euroumstellung, eine einzige Inflationsbereinigung. Was seit jeher zählt sind Werte, echte Werte und wtf, je mehr Inflation, je billiger werden seine Kredite.Und Nein, er hat keine Einkommenssicherheit.Ich kenne SAP Berater mit mehr Einkommen - auch die werden arbeitslos, fahren gegen den Baum etc- das Leben halt.Sobald die ersten Wohnungen abbezahlt sind kann man die schön in ein Unternehmen einbringen und sich absichern.Was kann dem TE schlimmstenfalls passieren: Dank Deutschland 7 Jahre low Level Leben in ner Privat insolvenz, aber: er hat es versucht - für die richtigen Motive.

bearbeitet von noisereduction

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@walga

Wenn ich das richtig überblicke,  hast Du den Vorteil eine sehr gut bewerteten Jobs mit gutem Einkommen = hohe Bonität.
100% Finanzierungen sind nach der Einschätzung eines Freundes bei normalen Einkommen eher selten. 

Wie könnte dann der Einstieg gelingen? 

Wie verkraftest Du umfangreichere Mietausfälle und wenn größere Objektsanierungen im Gemeinschaftseigentum notwendig sind? 
Wo sind die Puffer und wie bist Du zu einer "Risikobewertung" gekommen? 

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vor 12 Stunden, C_h_o_p_i_n schrieb:

100% Finanzierungen sind nach der Einschätzung eines Freundes bei normalen Einkommen eher selten. 

Wie könnte dann der Einstieg gelingen? 

Idee aus dem Immopreneur-Forum: Kleine Wohnung in billiger Stadt kaufen und über Konsumentenkredit finanzieren.

Nicht ungeprüft zur Nachahmung empfohlen 🤔

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Angeblich ist Leipzig schon "ausverkauft" - da sieht man mal, wie unreflektiert das Thema "Immobilienboom" von der Presse hochgebracht wird. Kein Wunder, die holen sich die Expertise von irgendwelchen Maklern ein, die an steigenden Preisen interessiert sind und am liebsten jeder Stadt den Stempel "ausverkauft" aufdrücken würden.

 

Zitat

„Leipzig ist für Investoren quasi ausverkauft, und die Preise sind jenseits von Gut und Böse“

http://www.lvz.de/Mitteldeutschland/Wirtschaft/Leipzig-ist-fuer-Investoren-quasi-ausverkauft

bearbeitet von Nachtzug

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On 8/18/2017 at 9:57 PM, Nachtzug said:

Idee aus dem Immopreneur-Forum: Kleine Wohnung in billiger Stadt kaufen und über Konsumentenkredit finanzieren.

Nicht ungeprüft zur Nachahmung empfohlen 1f914.png

Aber hoffentlich nur die fehlenden Prozente zur Vollfinanzierung? Eine normale Hypothek sollte immer die günstigere Variante sein.

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Brücken in D sind nix wert, weil alle total marode 🤓

bearbeitet von Nachtzug
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Ich bin ja auch voll der Begeisterung... "Alles möglich" - keine Bank der Welt würde ihm auch nur ne Hundehütte finanzieren, wenn nicht das mtl.Einkommen in dieser Höhe wäre, bei nem z.B  Krankenpfleger mit 800€ netto ist "alles möglich" ein Begrenzter Begriff und das ganze Kartenhaus -als wohlwollender Planungsbegriff gemeint - bricht in sich zusammen, wenn dieses wegfallen würde.Wohnung kaufen und Wohnung besitzen sind auch 2 völlig andere Begriffe.

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vor 5 Minuten, noisereduction schrieb:

Ich bin ja auch voll der Begeisterung... "Alles möglich" - keine Bank der Welt würde ihm auch nur ne Hundehütte finanzieren, wenn nicht das mtl.Einkommen in dieser Höhe wäre...

Kommt drauf an. Bei vermieteten Wohnungen zählt weniger deine Bonität als denn der Wert (inkl Lage, Vermietbarkeit, etc.) der finanzierten Immobilie für die Bank.

vor 5 Minuten, noisereduction schrieb:

Wohnung kaufen und Wohnung besitzen sind auch 2 völlig andere Begriffe.

Richtig. Walga hat zig Wohnungen gekauft, theoretisch besitzt er diese sogar aber im Endeffekt gehört dann eben doch noch alles zu 110% den Banken.

Macht aber ja nichts. Ist ja part of the game.

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