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vor 19 Stunden, Juninho schrieb:

Ein BWL-Professor würde sagen, dass es dumm ist, Kinder zu machen, wenn man gleich viel verdient, aufgrund der Opportunitätskosten.

Ein wunderbares Beispiel für den grundlegenden Denkfehler vieler ökonomischer Modelle, Gewinn mit finanziellem Überschuss gleichzusetzen. Würde man sich darauf einlassen, dieses Paradigma zu hinterfragen, hätten die WiWis gar kein Problem mehr mit vermeintlich irrationalem Handeln von Menschen. Man darf nur nicht immer annehmen, Nutzenmaximierung sei das Gleiche wie möglichst viel Geld zu haben.

bearbeitet von Geschmunzelt

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Am 2.7.2017 um 14:21 , Danielo1278 schrieb:

2) Ich hatte bisher 5 oder 6 Beziehungen, aber keine die länger als ein Jahr gedauert hat, weil ich zugegebenermaßen die Vereinnahmung meiner Person durch eine andere nicht eingesehen habe - vor allem nicht wenn ich die Agenda dahinter durchschaue. Außerdem befinde ich mich stets mit anderen Männern in einer Konkurrenzsituation (meine jetzt auf dem Arbeitsmarkt und so)  Ich bin 31.

Ah, gefunden.

Also im Klartext: Du hast eigentlich überhaupt nichts, was man ernstlich als Beziehung bezeichnen kann. Weil Du nämlich immer dann abgebrochen hast, wenn es zu einem Konflikt kam, in dem Du Dich ungerecht behandelt gefühlt hast. Außerdem siehst Du Dich im Grunde genommen permanent durch andere Männer in Deinem Status bedroht und fühlst Dich deshalb in der Notwendigkeit, diesen zu verteidigen. Und Du findest eine Weltsicht ansprechend und überzeugend, die Männern empfiehlt, bei Konflikten mit Frauen den Rückzug anzutreten, weil Männer in solchen Konflikten strukturell ungerecht behandelt würden. Das passt ja gut zusammen.

 

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Gast Juninho
vor 1 Stunde, Neice schrieb:

Haben wir noch was zum eigenen Weg der Männer oder sind wir beim Unterhaltsrecht angekommen. 

Hätte da noch was. 

Es ist halt so man muss irgendwo eingreifen und eine Seite benachteiligen wie ich bereits skizziert habe. Wenn du Männer einfach Männer sein lässt und Frauen einfach Frauen entsteht kein zivilisiertes Leben. Dann landeste wieder in Höhlen und bei den Naturvölkern. Und selbst da gibt es dann Probleme. Fängt schon morgens an. Einer muss den Kaffee für sagen wir die 100 anderen machen. Wenn derjenige, der jetzt dran ist mit Kaffee machen, verpennt. Dann ist das ganze Volk erstmal schlecht gelaunt, weils kein Kaffee gibt. Braucht man keinen erklären. Jetzt findet aber noch einer raus, dass derjenige, der verpennt hat, das Weibchen gefickt hat, an dem er eigentlich gerade rumlutscht, dann hast erstmal rambazamba. Kein Kaffee da und lutscht an der Perle eines anderen. Das kann man nicht hinnehmen. Und wenn rambazamba dann vorbei ist, dann wirds konstruktiv und es wird sich überlegt wie morgens sichergestellt wird, dass das mit dem Kaffee läuft. Und dann führste Geld ein und Jobs. Und der der am Besten Kaffee machen kann, der macht dann Kaffee und bekommt dafür Geld und kann dafür vom besten Jäger sein Fleisch kaufen. Haste gelöst. Jetzt überlegste wie du am Besten verhinderst, dass jemand am Weibchen des anderen saugt und dann führste die Ehe ein. Machstn großes fest, wo das ganze Volk dran teilnimmt und jeder sehen kann, wer gerade mit wem. Und markierst das Ganze noch mit Ringen. Schon hast nen neuen Job Ringmacher. Das läuft jetzt ne Weile ganz gut. 

Iwann kommste nach der Arbeit mit den Jungs zum Wirt und unter anderem ist der Späher auch dabei und berichtet, dass die Weibchen im Volk nebenan viel geiler sind als die eigenen. Und dann schauste mal mit der Truppe rüber und haust n paar der Mädels wech. Kriegen natürlich iwann die Männchen des Nachbarvolks raus und werden sauer und wollen in den Krieg ziehen. Merken dann aber halt, dass das Volk gegen das sie da kämpfen wollen viel entwickelter ist. Die haben schon Waffen und Rüstung und so weiter. Wird also nix. Und dann gehen ein paar Delegierte vom Naturvolk 1 rüber und erklären den das Ganze. Wie man dafür sorgt, dass morgens Kaffee fertig ist und wie man dafür sorgt, dass niemand das Weibchen des anderen anfasst etc. Also sie brauchen Geld, Jobs, die Ehe und Demokratie und so weiter und das das noch den Vorteil hat, dass die Beta-Männchen plötzlich für dich arbeiten und nicht nur in der Ecke rumhängen und 3 Gewinnt spielen, weil sie irgendwie die Möglichkeit haben ne Frau zu bekommen, die sie zu versorgen haben. Das lässte jetzt x-Jahre so weiterlaufen. Und dann haste irgendwann ne riesen Verwaltungseinheit. Nennen wirs EU. Mehrere 100 Millionen Menschen, mit wirren Ideen und unterschiedlichen Ansichten, müssen jetzt irgendwie verwaltet werden und in die selbe Richtung laufen. Und iwann merkt man, das Frauen viel besser im Arbeitsmarkt funktionieren und auch viel konsumistischer sind und das Rad der Wirtschaft deshalb besser am Laufen halten können. Also integrierste Frauen. Und dann kommt iwann noch Internet und einige Männer merken, dass sie nicht mehr so richtig zum Zug kommen und es wird ein PU Forum gegründet, damit Männer lernen können wie es funktioniert und dann kommen die vom hinterm Teich daher und bringen uns Social Media und noch viel mehr Männer tauschen sich aus und merken, dass sie nicht zum Zug kommen trotz PU Forum und dann kommt ein schlauer Mensch und analysiert mal den Datingmarkt, nennt es Red Pill oder so, und dann könnte man wissen, warum PU funktioniert. Man weiß also wie man Frauen klärt und warum das funktioniert und warum einige Männer nicht mehr zum Zug kommen oder erst später gebraucht werden. Vielen hilft das immer noch nicht bzw sie sind mit dieser Situation unzufrieden und beschweren sich, dass alles nicht mehr wie früher ist. Und dann denkt man sich, gut diffamieren wir diese Betas als heterosexuelle Weiße. Ja und dann kommt der nächste daher und gründet MGTOW. MGTOW eine Bewegung, die sich dem ganzen widersetzt. Zumindest online und zumindest glauben sie dran. Und dann kommen im PU Forum frequentiert Neuuser mit provokanter Art und eröffnen MGTOW Threads. Und die etablierten PU User bekommen sich in die Haare. Man schafft es also nicht mal ein PU Forum vernünftig zu verwalten und es müssen ständig von delegierten Verwarnungen ausgesprochen und Threads geschlossen werden. Das ist der Punkt an dem wir momentan stehen. 

bearbeitet von Juninho

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Vielleicht sollten einige hier mal den Film "The Red Pill" anschauen.

Sehr guter Film über dieses u. andere Themen.

Aus der Sicht einer Frau.

Amazon: https://www.amazon.com/dp/B06XGY67WQ

bearbeitet von Mind_os
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The redpill ist eine dünn recherchierte, oberflächliche und einseitige Dokumentation, die es verpasst tiefer gehende Fragen zu stellen und sich in der Wiederholung  von Klischees erschöpft. 

Weder dass der Film von einer Frau ist, noch das er teils wichtige themen oberflächlich anspricht,  befreien ihn von einer rational geführten Debatte. Und handwerklich ist er eine durchschittlich bis nichtssagende Dokumentation. Nichtssagend deshalb, da er es verpasst wirklich ausgewogen über komplexe themen zu sprechen. 

Allenfalls kann  man ihm zu gute halten, dass er Diskussionsstoff bietet. Der Weisheit letzter Schluss ist er aber noch lange nicht. 

Evtl gehst du lieber auf ein Diskussion ein anstatt ohne Reflektion immer nur neue Brocken  in den Raum zu werfen. 

 

Ein durchaus klares schema in der mgtow und redpill bewegung. Extrema werden zum regelfall, rationale argumente werden ignoriert ("die realität ist anders!elfelf", "da muss doch was dran sein, sonst ständ es nicht im internet!"), persönliche Baustellen bestimmen die Wahrnehmung. 

Deshalb fällt es schwer hier einen nachvollziehbaren Ansatzpunkt zu finden. Überzeugend war da bisher nichts.

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The redpill ist eine tiefgründige, vielschichtige recherchierte und vielseitige Dokumentation. Sie stellt tiefgehende Fragen. Und deckt Klischees auf.
Handwerklich ist diese Dokumentation einer der besten die bisher gesehen habe. 

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vor 2 Stunden, Rudelfuchs schrieb:

Evtl gehst du lieber auf ein Diskussion ein anstatt ohne Reflektion immer nur neue Brocken  in den Raum zu werfen. 

 

Strohmann Debatten spare ich mir.

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vor 2 Stunden, Rudelfuchs schrieb:

The redpill ist eine dünn recherchierte, oberflächliche und einseitige Dokumentation, die es verpasst tiefer gehende Fragen zu stellen und sich in der Wiederholung  von Klischees erschöpft. 

Vor allem führt uns der Film das ganze Ausmaß an Geistlosigkeit in der Männerrechtsbewegung vor Augen.

So wird einerseits in gekränktem Stolz bemerkt, dass es schließlich immer Männer seien, die in den Krieg zögen und andererseits beweint, dass so viele Männer im Krieg sterben. Ja, was denn nun? Sind Geschlechterrollen schlecht und muss es geändert werden, dass immer nur die Männer in den Krieg ziehen, um zu sterben? Oder sind Geschlechterrollen toll und sollen wir die Männer häufiger mal für ihren heroischen Mut würdigen, den die Weiber nie haben werden?

(Abgesehen von der Tatsache, dass es auch immer Männer waren, die Kriege angezettelt haben, aber das nur am Rande.)

An diesem Beispiel, das in den unterschiedlichsten Facetten immer wieder kehrt, zeigt sich, woran es dieser Bewegung fehlt: an intellektueller Auseinandersetzung und einer schlüssigen Gesellschaftstheorie. Was man daran sehen kann, dass die Bewegung nicht in der Lage ist auch nur eine einzige Forderung zu stellen, was denn in dieser Gesellschaft passieren müsste, damit es besser werde. Es geht ausschließlich um identitäres Herumgeopfere. 

"Alle anderen bekommen immer was, zum Beispiel das Sorgerecht zugesprochen. Warum bekomme ich nie was? Mimimi."

Die ganze Bewegung ist nichts anderes als eine Selbsthilfegruppe für Männer, die sich selbst als Zu-Kurz-Gekommene empfinden. Dass sie sich in ihren unerfüllten Bedürfnissen und gekränkten Aufräumphantasien gegenseitig widersprechen, fällt ihnen dabei gar nicht auf. Weil das verbindende Moment der Opferrolle ihnen vollkommen ausreicht.

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vor 6 Minuten, Juice Terry schrieb: 

Zitat

 

Vor allem führt uns der Film das ganze Ausmaß an Geistlosigkeit in der Männerrechtsbewegung vor Augen.
 Es geht ausschließlich um identitäres Herumgeopfere. 

"Alle anderen bekommen immer was, zum Beispiel das Sorgerecht zugesprochen. Warum bekomme ich nie was? Mimimi."

 


 
Das ist in der Tat ein übliches Schema. Wirklich bedauernswert finde ich hierbei den Mechanismus zur Externalisierung aka dem Allseits beliebten Schluss: Weil Feminismus. Im Übrigen auch DIE Lehre aus dem Handwerklich doch so "gut" gemachten Film. Einfach ist einfach, ist falsch. Hauptsache keine Eigenverantwortung.
Bedauernswert deshalb, weil sich sowohl die gezeigten Protagonisten als auch viele User hier, sehr leicht mit dieser einfachen "Lösung" zufrieden geben. Es wird gejammert und gezetert, die Unterdrückung des Mannes beklagt, ein gesamtgesellschaftlicher Umsturz gefordert usw usf. Dass sie selbst als Akteure deutlich unter ihren Möglichkeiten agieren, bzw vieles schlicht nicht wahrnehmen und aus einer sehr egozentrischen Perspektive betrachten, kommt da gar nicht in den Kopf. Da wird gefordert man müsse als ExMann doch wohl den Kindesunterhalt einbehalten können, weil die Exfrau doch schließlich die Scheidung eingereicht hat. Gleichzeitig natürlich moniert, dass die Kinder bei der Frau wohnen diese viel lieber haben und verdammt die alte Hexe hetzt die doch auf! "Bevor ich einen Handschlag zu viel mache, muss sich erst die gesamte Gesellschaft ändern. Dann lösen sich auch meine Probleme von ganz allein."
Von Außen weiß man da nicht so recht ob die es sich einfach nur bequem machen oder kognitiv nicht in der Lage sind ihre Situation zu überblicken. 
Und das ist verdammt schade. Blockiert es doch viel zu viele in einer reifen Entwicklung und Gestaltung ihres Lebens.

bearbeitet von Rudelfuchs

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Gast Juninho
vor 16 Minuten, Juice Terry schrieb:

An diesem Beispiel, das in den unterschiedlichsten Facetten immer wieder kehrt, zeigt sich, woran es dieser Bewegung fehlt: an intellektueller Auseinandersetzung und einer schlüssigen Gesellschaftstheorie. Was man daran sehen kann, dass die Bewegung nicht in der Lage ist auch nur eine einzige Forderung zu stellen, was denn in dieser Gesellschaft passieren müsste, damit es besser werde. Es geht ausschließlich um identitäres Herumgeopfere. 

"Alle anderen bekommen immer was, zum Beispiel das Sorgerecht zugesprochen. Warum bekomme ich nie was? Mimimi."

Ich finde alles was von offiziellen Seiten und Autoren inhaltlich zu diesem Thema kommt sehr fundiert. Etwas wundern tue ich mich, warum eine solche Bewegung heute eine solche Beliebtheit erfährt. Einerseits sind die Auswirkungen natürlich heutzutage am stärksten zu sehen. Andererseits leben wir heute in einer Gesellschaft, die sehr viele Möglichkeiten bietet und viele der negativen Aspekte fußen ja auf der "Natur" oder eher dem Überlebensinstinkt und eben auf der Tatsache, dass Frauen über lange Zeit ohne Versorger nicht lebensfähig waren, was heutzutage wegfällt. 

Also man hat die 2 Hauptziele des Menschen 1. Überleben und dann 2. Sex. Die Strategien von Mann und Frau unterscheiden sich hier. RP unterstellt der weiblichen Strategie 1. Hypergamie / Alphafux-Betabux und 2. Solipismus. Was darauf basiert, dass Frauen sich über lange Zeit in der Geschichte nicht selber versorgen konnten und deshalb zu jeder Zeit in der Lage sein mussten im Notfall das Männchen zu wechseln ohne große Gewissensbisse zu haben und so weiter. Ich denke, die unterschiedlichen Strategien sind durchaus erkennbar und hinreichend belegbar um ne Theorie für den Partnermarkt aufzustellen. Aber die Problematik sehe ich jetzt ebenfalls, also wenn man jetzt heute MGTOWler wird, also in Zeiten in denen es viele Möglichkeiten gibt und jeder für sich selbst sorgen kann und deshalb sowieso noch kaum jemand heiratet und so weiter, dann heißt das ja eigentlich das MGTOWler sich Zeiten zurückwünschen, in denen sie aus ihrer Sicht wieder verarscht werden können oder doch nicht? Die sind ja auch alle pro Trump und AfD und Traditionelle Rollenbilder und so. Macht keinen Sinn. Also wollen die jetzt Verarschung oder nicht? Oder wollen sie nur die Verarschung mit gleichzeitiger Möglichkeit Frauen zu unterdrücken? Es ist tatsächlich so, dass sie nicht mal in der Theorie ne Lösung haben, für eine aus ihrer Sicht bessere Welt.

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vor 10 Minuten, Juice Terry schrieb:

Was man daran sehen kann, dass die Bewegung nicht in der Lage ist auch nur eine einzige Forderung zu stellen, was denn in dieser Gesellschaft passieren müsste, damit es besser werde.

Letzendlich läuft es ja auf eine zentrale Forderung hinaus: "Lasst uns doch so sein wie wir sind." Ich glaub mehr will ein Mann gar nicht.

Ohne so pseudointellektuelle Identitäts"wissenschaftler", die vor lauter "Schlauheit" sich immer komplexere Sachen ausdenken, damit auch nur der Anschein einer legitimen Existenz ihrer Schwafeleien gewahrt wird. Aber einfache Dinge sind einfach. Hier kommen wir aber wieder in den Bereich der Glaubenskriege. Und wie jeder die Bedingungen sieht die er sehen will.

 

vor 26 Minuten, Juice Terry schrieb:

Oder sind Geschlechterrollen toll und sollen wir die Männer häufiger mal für ihren heroischen Mut würdigen, den die Weiber nie haben werden?

Würdigung ist ein gutes Stichwort. Zumindest wenn es ohne so unterschwellige Häme daher kommt.

Wie enstanden denn Rollenbilder? Weil Rollen funktional sind (und historisch gesehen überlebenswichtig). Das ist also noch irgendwie in uns drin. Und ist nicht durch gendertheoretisches "Sohätteichsabergerndasesandersist". Nur weil im Wohlstand Menschen Langeweile haben und lieber nachdenken wie etwas besser wäre, ohne zu schauen ob etwas besser ist (was sie sich ausdenken), streiten sich die Leute.

 

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vor 10 Minuten, Juninho schrieb:

Aber die Problematik sehe ich jetzt ebenfalls, also wenn man jetzt heute MGTOWler wird, also in Zeiten in denen es viele Möglichkeiten gibt und jeder für sich selbst sorgen kann und deshalb sowieso noch kaum jemand heiratet und so weiter, dann heißt das ja eigentlich das MGTOWler sich Zeiten zurückwünschen, in denen sie aus ihrer Sicht wieder verarscht werden können oder doch nicht? Die sind ja auch alle pro Trump und AfD und Traditionelle Rollenbilder und so. Macht keinen Sinn. Also wollen die jetzt Verarschung oder nicht? Oder wollen sie nur die Verarschung mit gleichzeitiger Möglichkeit Frauen zu unterdrücken? Es ist tatsächlich so, dass sie nicht mal in der Theorie ne Lösung haben, für eine aus ihrer Sicht bessere Welt.

Dieser Widerspruch ist in der Tat befremdlich. Deshalb sind solche (organisierten) Bewegungen für mich immer verdächtig. Weil sie vom einen Glauben plötzlich in einen anderen verfallen. Und da kommt dann in der Tat das Lebensmodell des ersten Glaubvens nicht hinterher, um es im 2. glaubwürdig zu implentieren.

Für mich sieht die Zukunft so aus: Bindungen, die nicht mehr ökonomisch intendiert sind (wie es bisher war), werden lockerer. Die Ehe wird dadurch marginalisiert. Man hat schlicht keinen Grund mehr dafür. Wechselnde Partner, mal hier, mal da, also alles etwas loser. Damit muss man zurecht kommen. Wir sind eine Generation die diese Aufklösung gearde voll mitbekommt und sich damit zurechtfinden muss. Auch wenn Haus, Hund, Kind immer noch so das erträumte Ideal ist. Aber fast alle scheitern daran. Und dafür gibts ja Gründe. Nur sich die einzugestehen, das wird ne schwere Eigenleistung für jeden. Is ja was Neues. Unbekanntes.

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Gast Juninho
vor 11 Minuten, General Beta schrieb:

Für mich sieht die Zukunft so aus: Bindungen, die nicht mehr ökonomisch intendiert sind (wie es bisher war), werden lockerer. Die Ehe wird dadurch marginalisiert. Man hat schlicht keinen Grund mehr dafür. Wechselnde Partner, mal hier, mal da, also alles etwas loser. Damit muss man zurecht kommen. Wir sind eine Generation die diese Aufklösung gearde voll mitbekommt und sich damit zurechtfinden muss. Auch wenn Haus, Hund, Kind immer noch so das erträumte Ideal ist. Aber fast alle scheitern daran. Und dafür gibts ja Gründe. Nur sich die einzugestehen, das wird ne schwere Eigenleistung für jeden. Is ja was Neues. Unbekanntes.

Ist auch meine Erlebniswelt. Erfordert halt social skills, outcome independenz, Lockerheit, Unverklemmtheit etc. Also eigentlich alles was Frauen und Männer, die gut mit Frauen zu tun haben, haben, aber dem typischen AFC/MGTOWler fehlt. Das ist wohl der casus knaktus, weshalb diese Bewegung Zulauf hat und vermutlich noch weiter bekommen wird.

bearbeitet von Juninho

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Gast
vor 14 Minuten, Juninho schrieb:

Ist auch meine Erlebniswelt. Erfordert halt social skills, outcome independenz, Lockerheit, Unverklemmtheit etc. Also eigentlich alles was Frauen und Männer, die gut mit Frauen zu tun haben, haben, aber dem typischen AFC/MGTOWler fehlt. Das ist wohl der casus knaktus, weshalb diese Bewegung Zulauf hat und vermutlich noch weiter bekommen wird.

Stimme hiermit und dem Vorpost von @General Beta zu, ABER! Die Rechte der Männer auf politischer Ebene zu vertreten halte ich genauso wichtig!

denn andersrum gedacht

für was braucht es eine Frauenquote? Würden diese auch an sich arbeiten, wie es hier von den Männern gefordert wird hat jede Frau die gleichen Chancen auf einen Führungsposten wie ein Mann.

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Gast Juninho
vor 2 Minuten, werer schrieb:

Stimme hiermit und dem Vorpost von @General Beta zu, ABER! Die Rechte der Männer auf politischer Ebene zu vertreten halte ich genauso wichtig!

Auf politischer Ebene sollten vor allem Menschenrechte vertreten werden. Das politische Potenzial von Männerbewegungen halte ich für nicht existent. 

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vor 2 Minuten, werer schrieb:

Die Rechte der Männer auf politischer Ebene zu vertreten halte ich genauso wichtig!

Um Rechte zu vertreten existiert in erster Linie die Justiz. Und Rechte sind nicht ans Geschlecht gebunden. Von daher existiert hier keine Benachteiligung für irgendwen. Es herrscht inzwischen Gleichberechtigung.

Was anderes sind dann Dinge, wie im Familienrecht, die an ökonomische (und soziale) Bedingungen geknüpft sind. Das hat Rudelfuchs ja erläutert.

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Gast Idioteque
vor 49 Minuten, General Beta schrieb:

Für mich sieht die Zukunft so aus: Bindungen, die nicht mehr ökonomisch intendiert sind (wie es bisher war), werden lockerer. Die Ehe wird dadurch marginalisiert. Man hat schlicht keinen Grund mehr dafür. Wechselnde Partner, mal hier, mal da, also alles etwas loser. Damit muss man zurecht kommen. Wir sind eine Generation die diese Aufklösung gearde voll mitbekommt und sich damit zurechtfinden muss. Auch wenn Haus, Hund, Kind immer noch so das erträumte Ideal ist. Aber fast alle scheitern daran. Und dafür gibts ja Gründe. Nur sich die einzugestehen, das wird ne schwere Eigenleistung für jeden. Is ja was Neues. Unbekanntes.

Liegt einfach daran, dass die aktuelle Generation auf einem Hochpunkt des Wohlstandes und Möglichkeiten aufwächst. Die Folge ist zunehmender Egoismus und zumindest gewollte Selbstverwirklichung. Es ist ja nicht nur die Ehe, die sich nicht mehr lohnt, immer weniger Menschen haben wirklich Lust Karriere zu machen und dementsprechend viel dafür zu opfern. Früher hat man vieles hingenommen, weil es oft nicht anders ging, war normal viel zu arbeiten und Kinder zu kriegen. Frauen verhalten sich im Prinzip genauso, Projekt Familie wird soweit wie es geht nach hinten geschoben und der Ehemann wird auch irgendwann langweilig.

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vor 6 Stunden, Rudelfuchs schrieb:

 

Ein durchaus klares schema in der mgtow und redpill bewegung. Extrema werden zum regelfall, rationale argumente werden ignoriert ("die realität ist anders!elfelf", "da muss doch was dran sein, sonst ständ es nicht im internet!"), persönliche Baustellen bestimmen die Wahrnehmung. 

Deshalb fällt es schwer hier einen nachvollziehbaren Ansatzpunkt zu finden. Überzeugend war da bisher nichts.

Zitat

Helmut:

 Ich mag schon glauben das unter RP und Mehschowissen unten drunter paar psychosoziale Realitäten drunterstecken. Aber halt so 10, 15% Anteil. Und auch kulturelle Aspekte wie schön erklärt hat. Und da haben sich dann halt die Kerle draufgesetzt die eher Opfer als Gestalter sein wollen und erzählen sich gegenseitig vom Leben wie es nicht geht. Bauen und verstärken die Mauern die sie in der Opferhaltung belassen. Ein Blick ins MGTOW Forum überzeugt mich von dieser These. Da jammert einer dem anderen die Ohren voll wieviel die Exfrau kassiert, oder man brüstet sich damit wieder mal gefickt zu haben ohne eine emotionale Bindung zu riskieren.

@Helmut u.a.

 

Ich halte diese Aussagen für sehr problematisch. (Bin selber kein  Fan der vom TE definierten MGTOW)

Denn aus einer Position des Erfolges bzw. aus einer gewissen Erhabenheit heraus alle anderen als frustrierte Opfer zu pauschalisieren halte ich für unklug.

"Hey Süd-Sudanesen, ihr seid alle nur frustriert, weil ihr kein Essen abkriegt.. Eure Beschwerden machen euch zum Opfer! Ihr seid selber für euer Glück verantwortlich... seht mich an zum Beispiel, wie gut ich in Paris lebe!"

 

Zugegeben, eine unfaire Zuspitzung meinerseits, aber man erkennt den Kern.Wenn Helmut erklärt, wie alle Loser sind, die nur frustriert sind während er sich polyamorisch  austobt ("ist doch easy"), finde ich das extrem herablassend.

Natürlich sind viele dort frustriert. Aber genauso, wie Außenstehende über PU als Opferforum urteilen würden , betreibt man hier das gleiche Spiel weiter. 

Schon mal überlegt, warum so viele frustriert sind? 

 

"Ein kurzer Blick in "das und das" Forum hat mir bewiesen, dass alle dort Opfer sind und höchstens 10-15% stimmen!!" (was laut Helmut aber stimmt - oder nicht stimmt bleibt dennoch ungewiss).

 

Ein kurzer Blick in das PU-Forum beweist mir auch immer wieder, wie sehr hier diversesten Persönlichkeitsdefizite herumwanken. Dann blickt man ein wenig weiter und findet immer mal wieder Sachen die man klug und gut findet. 

Klar, wenn ich mir jetzt nur die regelmäßigen Divorce-Rape-Heulereien in RP oder MGTOW durchlese, vergeht es mir auch. Aber sehr kluge und positive Menschen tauschen sich auf spannende Weise über dieses Thema aus, ohne pauschalisierte Wertungen. Über positive Persönlichkeitsentwicklung. Man muss eben ein wenig weiter blicken als über den Tellerrand.Und diese Leute sind durchwegs genauso attraktiv, klug und erfolgreich bei Frauen (oder eben nicht) wie PUAs .  

Ich selbst gehöre sicher zu den oberen 20% der Männer wenn man die ominöse 20/80 Regel anwendet. Für mich ist es easy! Aber, der Umkehrschluss ist nicht, dass es für andere auch so ist oder sein kann/muss oder deshalb automatisch alles falsch und verzweifelt ist, was sie bekritteln. 

 

Die Wahrheit bleibt ungewiss.

 

 

bearbeitet von München
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vor 56 Minuten, General Beta schrieb:

Um Rechte zu vertreten existiert in erster Linie die Justiz. Und Rechte sind nicht ans Geschlecht gebunden. Von daher existiert hier keine Benachteiligung für irgendwen. Es herrscht inzwischen Gleichberechtigung.

 

Und genau dieser Punkt ist falsch. Das sich über unzählige Gesetze belegen lässt.

Das ist der Kern des ganzen. 

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Welches Recht haben denn Männer aber Frauen nicht, bzw. andersrum? 

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vor 2 Stunden, Juninho schrieb:

Etwas wundern tue ich mich, warum eine solche Bewegung heute eine solche Beliebtheit erfährt.

Mich wundert es ehrlich gesagt nicht. Schließlich ist heute jeder irgendwo gegen und die wenigsten wissen, wofür sie überhaupt sind. Da werden gerne Leute öffentlich an den Pranger gestellt und ganze Shitstorms entfesselt, weil sich jemand verspricht oder gegen den Strom schwimmt. Manch einer tut im Leben nichts lieber als andere runter zu machen, um sich selbst besser zu fühlen. Oder schaut euch Donald Trump an: Der Typ erzählt Unwahrheiten ohne Ende, jeder kann es sehen und trotzdem wird er zum Präsidenten gewählt. Daraus schließe ich, dass es sehr viele Menschen gibt, denen die Realität egal ist und sich gerne in einer Opferrolle sehen. Diese ist schön bequem, denn man muss nichts ändern und kann sich in seinem Selbstmitleid suhlen, weil die anderen ja Schuld sind.

Das erklärt für mich auch den Zuwachs, den MGTOW momentan erhält.

bearbeitet von XOR2

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1 hour ago, München said:

Wenn Helmut erklärt, wie alle Loser sind, die nur frustriert sind während er sich polyamorisch  austobt ("ist doch easy"), finde ich das extrem herablassend.

Frag mich mal wo ich herkomme? Oder meinst mir ist das zugefallen? Oder dem Fuchs?

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vor 6 Minuten, Helmut schrieb:

Frag mich mal wo ich herkomme? Oder meinst mir ist das zugefallen? Oder dem Fuchs?

Auch der Selfmade-Tellerwäscher-Millionär hat die Weisheit nicht mit dem Löffel gefressen.  Sonst wäre er Selfmade-Löffel-Millionär.

bearbeitet von München

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vor 17 Minuten, Helmut schrieb:

Frag mich mal wo ich herkomme? Oder meinst mir ist das zugefallen? Oder dem Fuchs?

 

vor 10 Minuten, München schrieb:

Auch der Selfmade-Tellerwäscher-Millionär hat die Weisheit nicht mit dem Löffel gefressen.  Sonst wäre er Selfmade-Löffel-Millionär.

 

vor 17 Minuten, Helmut schrieb:
  vor 2 Stunden, München schrieb:

Wenn Helmut erklärt, wie alle Loser sind, die nur frustriert sind während er sich polyamorisch  austobt ("ist doch easy"), finde ich das extrem herablassend.

 

Ohne den genauen Kontext gelesen zu haben, wieso versucht man(n) dann nicht eben genau da anzusetzen, wo es lt. der Theorie/Lehrinhalt mangelt, um eben dieser gewisse Pussy-Magnet zu werden oder von mir aus ein unabhängiges Leben lt. MGTOW? Als Mann kann man mit viel Arbeit und Fleiß sehr viel erreichen, egal ob finanzieller Hinsicht oder (entgegen zahlreicher Meinungen) für das optische Erscheinungsbild. 

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vor 17 Minuten, pMaximus schrieb:

 

 

 

Ohne den genauen Kontext gelesen zu haben, wieso versucht man(n) dann nicht eben genau da anzusetzen, wo es lt. der Theorie/Lehrinhalt mangelt, um eben dieser gewisse Pussy-Magnet zu werden oder von mir aus ein unabhängiges Leben lt. MGTOW? Als Mann kann man mit viel Arbeit und Fleiß sehr viel erreichen, egal ob finanzieller Hinsicht oder (entgegen zahlreicher Meinungen) für das optische Erscheinungsbild. 

wie in Klammer neben dem ersten Satz kurz beschrieben ,bin ich keiner der MGTOW (wie es der TE versteht) für gut hält.

Im Grunde geht es darum in dein Leben,deine Skills und Interessen zu investieren und die Frauen kommen dann von selbst. Persönlichkeitsentwicklung. Kurz vereinfacht. Überscheidet sich mit PU ohnehin.  Aber "Monk Mode" und das alles ist einfach komplett schwachsinnig mMn. Immer schön am Ball  bleiben.

Ergänzend gibt es in empirischen Disziplinen wie "Frauen aufreißen" keine Wahrheit in dem Sinn. Das macht es ja so interessant.

Dass Männer, die hauptsächlich oder gerade eben negative Erfahrungen mit Frauen gemacht haben frustriert sind, ist häufig. Die Aggressions/Frustphase ist typisch am Anfang. Die Posts von denjenigen ignoriert man einfach. Manche schaffen es eben aus der Frustphase nicht raus.Manche werden auch aus Selbstverschulden nie erfolgreich. Ist überall im Leben so. Kein Spezifikum von RP.

 

PS: ich will hier keinen Missionarismus betreiben. Ich meine nur es zahlt sich aus, sich damit ein bisschen urteilsfrei zu beschäftigen.

bearbeitet von München
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